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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Ghost
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Verfasst: Mittwoch 15. März 2006, 22:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. Juli 2004, 12:48 Beiträge: 162
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hehehehe.....
die erste revanche ist vollbracht.
die nächste folgt am ostermontag! 
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 16. März 2006, 00:35 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Geil, Geil, Geil eifach nur geil!
Wir sind im Finale und das erst noch gegen den FC Sion!
Danke Cupfinaljungs!
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 16. März 2006, 01:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Tagesanzeiger, 16.03.2006
YB entthront den FC Zürich
Matchwinner für YB: Doppeltorschütze Joao Paulo.
Titelverteidiger Zürich ist im Cup-Halbfinal gegen die Young Boys mit 1:4 ausgeschieden. Im Final am Ostermontag trifft YB im Berner Stade de Suisse auf Sion, das in Winterthur 1:0 gewann.
Den Young Boys gelang die Revanche für die Niederlage im Vorjahr. Die Berner konnten sich im hitzigen Kräftemessen zwischen dem Zweiten und Dritten der Super League auf die Treffsicherheit seiner Brasilianer verlassen. Das 1:0 erzielte Everson in der 24. Minute, Joao Paulo doppelte nach einem erneuten Fehler der FCZ-Verteidigung nach.
Die Hoffnung der Zürcher nach Blerim Dzemailis Anschlusstreffer (66.) wurde nur 55 Sekunden durch Joao Paulos zweiten Treffer im Keim erstickt. In der Schlussphase häuften sich die Nickligkeiten, die in der Kopfnuss von Alhassane Keita ihren negativen Höhepunkt hatten.
Mit einem grundsolidem Auftritt legten die Young Boys in der ersten halben Stunde die Basis zum Erfolg. Mit einem defensiv orientierten 4-2-3-1-System mit João Paolo als einziger ohne Verteidigungspflichten. Dies trug zwar nicht zu einem attraktiven Spiel bei, sorgte aber in der Abwehrreihe der Berner für sehr viel Stabilität. Die Young Boys hatten gar leichte Vorteile, derweil die Zürcher keine offensiven Akzente setzen konnten.
Zürich - Young Boys 1:4 (0:2)
Letzigrund. - 8200 Zuschauer. - SR Salm. - Tore: 23. Everson 0:1. 31. João Paulo 0:2. 66. Dzemaili 1:2. 67. João Paulo 1:3. 92. Raimondi 1:4.
Zürich: Leoni; Stahel (76. Nef), Filipescu, von Bergen, Stucki (62. Schneider); Inler 46. Alphonse), Dzemaili, Margairaz, Cesar; Rafael, Keita.
Young Boys: Wölfli; Christian Schwegler, Tiago, Gohouri, Hodel; Pirmin Schwegler, Everson; Varela (46. Sermeter), Yapi Yapo (79. Portillo), Raimondi; João Paolo (93. Häberli).
Bemerkungen: Zürich ohne Abdi (nicht im Aufgebot). Young Boys ohne Magnin (gesperrt), Hakan Yakin (verletzt) und Werro (nicht im Aufgebot). 94. Rote Karte gegen Keita (Tätlichkeit). Verwarnungen: 6. Pirmin Schwegler (im Final gesperrt), 36. Cesar (beide Foul), 56. Keita («Schwalbe»), 58. Filipescu (im nächsten Spiel gesperrt), 58. Tiago (beide Unsportlichkeit), 74. Schneider (Foul).
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 16. März 2006, 01:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 16.03.2006
Feierstunde für die YB-Gemeinde
Berner qualifizieren sich nach 4:1 gegen schwachen FC Zürich für den Cup-Final
Die Geschichte wiederholt sich nur selten. Dies musste auch der FC Zürich zu Kenntnis nehmen, der sich im Gegensatz zum Cup-Halbfinal vor elf Monaten an gleicher Stelle diesmal den Young Boys beugen musste. Die Berner hatten sich bestens auf den Gegner eingestellt, waren in den entscheidenden Szenen am Ball ruhiger sowie abgeklärter und gewannen den Match nicht unverdient 4:1.
rwe. Ausgelassen die Freude im Lager des Gastklubs, denn nun sind die Young Boys am Ostermontag, an der Endspiel-Premiere im heimischen Stade de Suisse, nicht Zuschauer, sondern aktiver Teil des Events. Sie mussten seit 1991 auf eine Finalteilnahme warten – damals waren sie vom FC Sion vor 50'000 Zuschauern im altehrwürdigen Wankdorf 3:2 besiegt worden.
Die Niederlage der Zürcher wiederum kommt nicht unerwartet. Seit Wiederaufnahme der Meisterschaft nach der Winterpause sowie im Cup-Viertelfinal im Februar in Aarau hat die Equipe von Trainer Favre kaum je überzeugt. Vor allem hat sie jede Kreativität eingebüsst, und die wenigen Treffer waren fast ausschliesslich im Anschluss an Standardsituationen gefallen. Bezeichnend für den schwachen FCZ-Auftritt, dass am Schluss noch Keita des Feldes verwiesen werden musste.
Fruchtloses FCZ-Vorgehen
Der FC Zürich konnte in diesem Match wieder auf Cesar zählen, ein Spieler, dessen unberechenbaren Tricks und Finten zuletzt schmerzlich vermisst worden waren. Inler wechselte dafür von der linken auf die rechte Flanke im Mittelfeld, eine Position, die wohl vom schnellen Di Jorio besser besetzt würde. Dem Platzklub mangelte es denn auch mehrheitlich an der Tiefe des Spiels. Mit andern Worten: Steil und überlegt in den freien Raum angelegte Angriffe bildeten die Ausnahme. Statt dessen versuchte sich der Cup-Holder oft mit nutzlosem Ballgeschiebe vor dem gegnerischen 16-m-Raum. Kaum das richtige Rezept, um die kompromisslose YB-Abwehr in Angst und Schrecken zu versetzen.
Das fruchtlose FCZ-Vorgehen wurde früh bestraft. Die Berner, die in der Offensive bedeutend zielstrebiger wirkten und über die Seiten dank Varela sowie Raimondi auch mehr Zug nach vorne hatten, gingen nach 24 Minuten durch Emerson in Führung. Der Brasilianer reagierte nach einem Einwurf Christian Schweglers sowie einer Kopfballverlängerung von Gohouri am schnellsten. Die in den bisherigen Matches recht stabile FCZ-Abwehr hatte erstmals eklatante Schwächen verraten. Es war aber auch die Quittung für ein viel zu umständliches Vorgehen des Stadtklubs, der lange keinen vernünftigen Vorstoss zustande brachte.
João Paulo mit zwei Toren Matchwinner
Und es sollte für den FCZ in der 31. Minute noch schlimmer kommen. Varela hatte am rechten Flügel wieder einmal Kostproben seiner Schnelligkeit zu besten gegeben, und den Rückpass des Aussenläufers verwertete im Zentrum João Paulo mit gewohnter Zuverlässigkeit. Damit konnten die Young Boys in Ruhe ihrer Lieblingsspielweise huldigen: überfallartig vorgetragene Angriffe aus einer gesicherten Abwehr. Dem wollte der FCZ-Trainer Favre mit einem etwas dynamischeren Offensivspiel begegnen. Inler musste das Terrain zur Pause verlassen; an seine Stelle rückte Margairaz, und den Angriff verstärkte neu Alphonse. Der Platzklub kam auf diese Weise besser in Fahrt – die Vorstösse gewannen an Konturen.
Das Ergebnis der Steigerung war der Anschlusstreffer von Dzemaili, dem im 16-m-Raum der Ball vor die Füsse sprang. Die Freude über den Anschlusstreffer währte allerdings nicht lange. Praktisch im Gegenzug setzte sich João Paulo gegen zwei Verteidiger durch, und mit einem Heber über Keeper Leoni war das 3:1 für die Berner Tatsache. Doch kein Zweifel, der Match wurde nun vor allem von Zürcher Seite engagierter geführt. Keita verpasste mit einem Schrägschuss noch das 2:3, und auch andere Abschlussversuche missrieten knapp. Favre hatte im Finish noch den gross gewachsenen Nef ins Sturmzentrum beordert – es war jedoch auf der Gegenseite Raimondi, der mit einem weiteren Tor für die endgültige Entscheidung verantwortlich zeichnete.
Zürich - Young Boys 1:4 (0:2)
Letzigrund. - 8200 Zuschauer. - Schiedsrichter: Salm. - Tore: 23. Everson 0:1. 31. João Paulo 0:2. 66. Dzemaili 1:2. 67. João Paulo 1:3. 92. Raimondi 1:4.
FC Zürich: Leoni; Stahel (76. Nef), Filipescu, von Bergen, Stucki (62. Schneider); Inler 46. Alphonse), Dzemaili, Margairaz, Cesar; Rafael, Keita.
Young Boys: Wölfli; Christian Schwegler, Tiago, Gohouri, Hodel; Pirmin Schwegler, Everson; Varela (46. Sermeter), Yapi Yapo (79. Portillo), Raimondi; João Paolo (93. Häberli).
Bemerkungen: Zürich ohne Abdi (nicht im Aufgebot). Young Boys ohne Magnin (gesperrt), Hakan Yakin (verletzt) und Werro (nicht im Aufgebot). 94. Rote Karte gegen Keita (Tätlichkeit). Verwarnungen: 6. Pirmin Schwegler (im Final gesperrt), 36. Cesar (beide Foul), 56. Keita (Schwalbe), 58. Filipescu (im nächsten Spiel gesperrt), 58. Tiago (beide Unsportlichkeit), 74. Schneider (Foul).
_________________ For Ever
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Gonzo
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Verfasst: Donnerstag 16. März 2006, 01:44 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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"Buebetrickli Mario" - 
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YB_for_ever
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Verfasst: Donnerstag 16. März 2006, 06:11 |
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Registriert: Donnerstag 16. März 2006, 05:47 Beiträge: 496 Wohnort: Wankdorfstadion
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Sit 15 Jahr lidi mit däm Verein, daheim u uswärts, nie hani dörfä ä Titu fiirä u jetz simer so nöch derfor !!!
Jetz MUESES eifach klappä 
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black_panther
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Verfasst: Donnerstag 16. März 2006, 07:29 |
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Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25 Beiträge: 1122 Wohnort: Zollikofen
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Haaaaaaaaammmmmmmmmmer!!!!!!!
Man isch das äs Fest gsi im Letzi! We das am Ostermändi ou so wird, de bi ig meh aus glücklech. Osterzisti isch ömu scho mau ä freitag planet...
PS: Interessanti methode wo di Zürcher hei für äs Stadion z'rumme. So Tränegas isch relativ evektiv... 
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 16. März 2006, 09:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 16.03.2006
Frohe Ostern für YB
Die Young Boys qualifizieren sich erstmals seit 15 Jahren für den Final des Swisscom-Cups: Sie besiegen auswärts den FC Zürich mit 4:1
YB und Sion bestreiten am 17. April im Berner Stade de Suisse den Cupfinal. Die Young Boys setzten sich im Halbfinal gegen den enttäuschenden FC Zürich überraschend sicher mit 4:1 durch.
Die Aussichten sind glänzend, dass die Young Boys das Stade de Suisse noch in dieser Saison erstmals zu füllen vermögen. Bisher gelang es nur der Nationalmannschaft und dem FC Thun, für ein ausverkauftes Stadion zu sorgen. Am Ostermontag trifft YB als Gastgeber und Favorit auf den Challenge-League-Klub Sion, der zwischen 1965 und 1997 neunmal im Final stand – und stets den Pokal in Empfang nehmen durfte. YB - Sion ist die Neuauflage des Endspiels von 1991, als die Berner vor 50 000 Zuschauern 2:0 führten und doch noch 2:3 verloren. YB - Sion ist aber auch eine Paarung, welche die Massen mobilisieren dürfte. Zu erwarten sind eine traditionelle «Walliser Cup-Völkerwanderung» ins Wankdorf-Quartier und grosse Begeisterung der Berner Fans.
Vorsichtiger Beginn
Der gestrige Halbfinal in der Zürcher Kälte verlief vorerst ereignislos. Beide Teams verschrieben sich der Vorsicht, der Ballkontrolle und dem gegenseitigen Respekt. Bald einmal zeigte es sich aber, dass der Sekunden vor dem Anpfiff gewonnene Eindruck Symbolcharakter hatte: Auf der einen Seite wartete der Heimklub, verteilt auf elf Positionen, auf den Beginn des Spiels, auf der andern Platzhälfte versammelten sich die Young Boys noch zu einer letzten Teambeschwörung. Die Berner traten danach als Einheit auf und schienen sich der Tragweite ihres Auftritts bewusst zu sein. Die Teilnahme am Cupfinal dürfte im Fussball-Unternehmen, das sich in erster Linie dem Business verschrieben hat und erst in zweiter Instanz eine Herzensangelegenheit der Entscheidungsträger zu sein scheint, neuen Schwung auslösen. Diese Art von Emotionen können die Young Boys gut gebrauchen. Die Chance, näher ans eigene Publikum zu rücken, sollte mit Blick auf den 17. April genutzt werden.
Brasilianische Torschützen
Die Young Boys gingen auf dem Letzigrund beim Cupverteidiger bis zur 31. Minute 2:0 in Führung. Sie verwerteten ihre erste Torchance, und sie hatten mit ihrer zweiten Möglichkeit Erfolg. Solche Effizienz steht einem Finalisten gut an. Zuerst traf der Brasilianer Everson nach einem verlängerten Einwurf Christian Schweglers mittels Kopfball. Sieben Minuten später baute Eversons Landsmann Joao Paulo den Vorsprung aus. Der Topskorer profitierte von der klugen Vorarbeit Carlos Varelas. Der flinke Offensivmann setzte als Flügel zu einem Durchbruch an, wartete und wartete dann mit dem Zuspiel, ehe er den freistehenden Joao Paulo bediente – 0:2. Der schwer enttäuschende FCZ hatte bis zu diesem Zeitpunkt zu keiner vernünftigen Offensivaktion gefunden und musste sich in der Halbzeit Pfiffe seines Publikums gefallen lassen.
Nach dem Wechsel verlagerten sich die Berner noch ausgeprägter auf Konterangriffe, derweil FCZ-Trainer Lucien Favre mit Alphonse einen zusätzlichen Stürmer einwechselte. Zürichs jüngster Nationalspieler Blerim Dzemaili brachte mit seinem Tor zum 1:2 die Hoffnung in die eigenen Reihen zurück – allerdings nur für sehr kurze Zeit. Keine Minute später entwischte Joao Paulo, die offensive Lebensversicherung der Young Boys, der aufgerückten FCZ-Abwehr und bezwang Johnny Leoni mittels Heber – Lob für einen technisch perfekten Lobball, Beifall für den sechsten Joao-Paulo-Treffer im fünften Cupspiel. Den Gastgebern gelang in der Folge nicht mehr als deutliche feldmässige Überlegenheit. Nur in Ausnahmefällen wurde es vor dem YB-Tor gefährlich. Turbulent ging es dagegen einmal im Mittelfeld zu und her. Nicht zum ersten Mal an diesem Abend standen dabei die Südamerikaner im Zentrum, diesmal allerdings vor negativem Hintergrund: Zürichs Rafael liess sich gegen YB-Hitzkopf Miguel Portillo zu einer rüden Attacke hinreissen. Der Schiedsrichter jedoch bekam die Tätlichkeit in den allgemeinen Tumulten nicht mit. Erst in der Nachspielzeit verwies er Alhassane Keita des Feldes. Der Stürmer sah zuerst selber Rot und dann auch noch die passende Karte. Zu diesem Zeitpunkt führten die Berner bereits mit 4:1. Mario Raimondi hatte einen «Stadtausflug» entlang der Zürcher Grundlinie sehenswert und erfolgreich abgeschlossen.
Pirmin Schwegler gesperrt
Die ungefähr 2000 mitgereisten YB-Anhänger hatten allen Grund zum Jubel. In der Berner Heiterkeit wurde nur Youngster Pirmin Schwegler von Gewissensbissen geplagt: Der Innerschweizer handelte sich eine Verwarnung ein und wird im Endspiel gesperrt sein. Bereits den letztjährigen Final behielt er als damaliger Luzern-Spieler in zweifelhafter Erinnerung: Er begann gegen den FCZ stark, musste aber noch in der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Die Zürcher gewannen schliesslich 3:1. Diesmal sind sie zum Abschluss der Cup-Saison nur als Zuschauer dabei. Am Ostermontag gehören die Schlagzeilen YB und Sion. Es ist fast wie früher.
ZÜRICH - YB 1:4 (0:2)
Letzigrund. – 8200 Zuschauer. – SR Salm. – Tore: 24. Everson 0:1. 31. Joao Paulo 0:2. 66. Dzemaili 1:2. 67. Joao Paulo 1:3. 91. Raimondi 1:4.
Bemerkungen: YB ohne den verletzten Hakan Yakin und den gesperrten Magnin; 6. Pirmin Schwegler (Foul, im Final gesperrt), 36. Cesar (Foul), 55. Keita (Unsportlichkeit), 74. Schneider (Foul) verwarnt; 93. Platzverweis Keita (Tätlichkeit).
Zürich: Leoni; Stahel (76. Nef), Filipescu, Von Bergen, Stucki (62. Schneider); Inler (46. Alphonse), Dzemaili, Margairaz, Cesar; Rafael; Keita.
Young Boys: Wölfli; Christian Schwegler, Gohouri, Tiago, Hodel; Pirmin Schwegler, Everson; Varela (46. Sermeter), Yapi (79. Portillo), Raimondi; Joao Paulo (92. Häberli).
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 16. März 2006, 09:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 16.03.2006
João Paulo und die perfekte Abwehr
Die YB-Verantwortlichen waren erleichtert. Erstmals seit 1991 stehen die Berner im Cupfinal. Wieder gegen Sion.
Die YB-Spieler jubelten, als sie nach der gewonnenen Partie gegen den FC Zürich ihre Kabine betraten. «Finale, Finale» schrien sie und waren sich der Bedeutung über das gerade Erreichte bewusst. Besucht wurden die Spieler von ihren Geldgebern: Die YB-Verwaltungsräte Fritz Bösch und Benno Oertig sowie der Geschäftsführer des Stade de Suisse, Stefan Niedermaier, gehörten zu den ersten Gratulanten. Besonders herzlich wurde der Baumeister des 4:1-Erfolgs gegen Zürich, YB-Trainer Gernot Rohr, umarmt. «Das ist ein wunderbarer Sieg für uns» sagte der Coach. Er hoffe, die YB-Fans kämen am nächsten Sonntag zahlreich zum Heimspiel gegen Xamax, um zu feiern.
Nur einer wollte die Berner Party in Zürich nachträglich stören. Alhassane Keita passte im Kabinengang Christian Schwegler ab und musste von seinen Teamkollegen davon abgehalten werden, gegenüber dem YB-Verteidiger tätlich zu werden. Der FCZ-Stürmer aus Guinea hatte nach einem Rencontre mit Schwegler kurz vor Schluss die rote Karte gesehen und wollte sich selber Gerechtigkeit verschaffen. «Zum Schluss kommen in einem solch wichtigen Match halt noch die Emotionen rein», meinte Christians Bruder Pirmin Schwegler. Der 18-Jährige und der Cupfinal sind bisher noch keine Freunde geworden. Letztes Jahr als die beiden Schweglers mit Luzern gegen den FCZ spielten, musste Pirmin Schwegler wegen einer Verletzung früh das Feld verlassen. Dieses Jahr wird er nach der zweiten gelben Karte im Cupwettbewerb gesperrt sein. «Das ist nicht so dramatisch», beschwichtigte Gernot Rohr seinen Schützling, «Pirmin ist so jung, da wird er noch manchen Final bestreiten.»
Der YB-Coach war sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams: «Wir waren heute sehr clever. Nach unserer Führung haben wir Zürich kommen lassen und ausgekontert.» Auch mit dieser Taktik könne man also vier Tore erzielen. Rohr konstatierte, dass die Young Boys in den letzten Wochen zu «einer echten Mannschaft» geworden seien: «Wir haben Leute, die sehr gut verteidigen, andere arbeiten im Mittelfeld, und wir haben einen Torjäger.» Der angesprochene Goalgetter, Daniel Joao Paulo, sprach von der besten Partie der Young Boys, seit er in Bern spiele. Mit seinen zwei Treffern führte er YB zum ersten Mal seit 15 Jahren in den Cupfinal. Der Matchwinner rückte allerdings einen anderen Mannschaftsteil ins Zentrum: «Die Defensive war perfekt.»
_________________ For Ever
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chato
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Verfasst: Donnerstag 16. März 2006, 11:24 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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gestern hat man wieder gesehen wie wichtig everson für das yb-spiel ist. je länger er da ist, desto mehr wird er zum dreh- und angelpunkt in der mannschaft. sein tor und sein zuckerpass auf varela beim 0:2 waren matchentscheidend! everson muss man unbedingt halten können bei yb. wenn wir den final gewinnen und nächstes jahr international spielen sowieso!
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