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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. November 2005, 09:35 
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shalako hat geschrieben:

Gerade das Abbrennen von Fackeln geniesst in der Fankultur einen hohen Stellenwert …

… das mag so sein, ist aber für den Veranstalter, der die Sicherheit aller Zuschauer garantieren muss, inakzeptabel. Diese Fackeln sind 2000 Grad heiss und auch mit Wasser nicht löschbar. Sie stellen ein unvorstellbares Risiko dar und sind strengstens verboten. Müssen wir auf den ersten Toten warten, bis alle begriffen haben, wie gefährlich Fackeln sind?


Steht es um die Sicherheit in unseren Stadien so schlecht?

Diese kleine Gruppe aus der Null-Bock-Generation verdirbt allen Matchbesuchern, vor allem Familien und Kindern, die Stimmung und schadet dem Fussball erheblich. Es braucht eine Null-Toleranz-Taktik gegen dieses Chaotentum.



Wen man mal seine rosasupidupiichlassgernemaldiesaurausswasistdabeidafürmachichmegastimmung Brille ablegt und vernünftig überlegt muss man zugestehen das der Mann (selbst wenn er vom SFV ist) recht hat.

Der Kernsatz ist "müssen wir erst auf den ersten Toten warten...". Man kann froh sein das wir keine vollen Stadien haben. Gibts mal eine Massenpanik in einem vollen Haus wegen 5 - 10 Hitzköpfen und 5 - 10 nicht ädequat reagierenden Sicherheitskräften kann man sich dann die gegenseitig die Schuld zuweisen.

In England sind die Leute brav auf ihren Plätzen und wissen das sie sich sehr wenig leisten können...und die Stimmung ist trotzdem toll.

In der Schweiz lernen es einfach weder die paar Hitzköpfigen Fans noch die Sicherheitsverantwortlichen.

Das sich zu unrecht betroffene Ybfans beschweren ist verständlich. Das es z.B solche gibt die von Polizei Willkür reden weil sie auf Aargauer Boden boden kontrolliert worden sind ist lachhaft und zeigt das solche keine Ahnung von irgendwas haben.

Die Frage ist, wenn man schon weiss das die Sicherheitskräfte giggerig sind, und gerade GC mit Landolt in der Vergangenheit auch in der Kritik war wegen gewissen Vorkommnissen, wieso muss man dann noch zur Eskalation mit beitragen. Wieso hört man so wenig Selbstkritik von Fussball Fans? Es ist doch derselbe Typus welcher gerne bei Demos mitläuft und dann mal was kaputtmacht aus Spass. Jeder weiss haargenau das es bei fast allen Vereinen eine kleine Minderheit gibt welche vorallem aus Neanderthaler Gründen an Auswärtsmatches geht. Dann werden bei den Massnahmen der Sicherheitskräfte auch ein paar Unschuldige mit reingezogen und jeder fängt an Jammern von Willkür und anderem Scheiss.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. November 2005, 10:07 
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Registriert: Freitag 2. September 2005, 10:05
Beiträge: 74
roeschu hat geschrieben:
shalako hat geschrieben:

Gerade das Abbrennen von Fackeln geniesst in der Fankultur einen hohen Stellenwert …

… das mag so sein, ist aber für den Veranstalter, der die Sicherheit aller Zuschauer garantieren muss, inakzeptabel. Diese Fackeln sind 2000 Grad heiss und auch mit Wasser nicht löschbar. Sie stellen ein unvorstellbares Risiko dar und sind strengstens verboten. Müssen wir auf den ersten Toten warten, bis alle begriffen haben, wie gefährlich Fackeln sind?


Steht es um die Sicherheit in unseren Stadien so schlecht?

Diese kleine Gruppe aus der Null-Bock-Generation verdirbt allen Matchbesuchern, vor allem Familien und Kindern, die Stimmung und schadet dem Fussball erheblich. Es braucht eine Null-Toleranz-Taktik gegen dieses Chaotentum.



Wen man mal seine rosasupidupiichlassgernemaldiesaurausswasistdabeidafürmachichmegastimmung Brille ablegt und vernünftig überlegt muss man zugestehen das der Mann (selbst wenn er vom SFV ist) recht hat.

Der Kernsatz ist "müssen wir erst auf den ersten Toten warten...". Man kann froh sein das wir keine vollen Stadien haben. Gibts mal eine Massenpanik in einem vollen Haus wegen 5 - 10 Hitzköpfen und 5 - 10 nicht ädequat reagierenden Sicherheitskräften kann man sich dann die gegenseitig die Schuld zuweisen.

In England sind die Leute brav auf ihren Plätzen und wissen das sie sich sehr wenig leisten können...und die Stimmung ist trotzdem toll.

In der Schweiz lernen es einfach weder die paar Hitzköpfigen Fans noch die Sicherheitsverantwortlichen.

Das sich zu unrecht betroffene Ybfans beschweren ist verständlich. Das es z.B solche gibt die von Polizei Willkür reden weil sie auf Aargauer Boden boden kontrolliert worden sind ist lachhaft und zeigt das solche keine Ahnung von irgendwas haben.

Die Frage ist, wenn man schon weiss das die Sicherheitskräfte giggerig sind, und gerade GC mit Landolt in der Vergangenheit auch in der Kritik war wegen gewissen Vorkommnissen, wieso muss man dann noch zur Eskalation mit beitragen. Wieso hört man so wenig Selbstkritik von Fussball Fans? Es ist doch derselbe Typus welcher gerne bei Demos mitläuft und dann mal was kaputtmacht aus Spass. Jeder weiss haargenau das es bei fast allen Vereinen eine kleine Minderheit gibt welche vorallem aus Neanderthaler Gründen an Auswärtsmatches geht. Dann werden bei den Massnahmen der Sicherheitskräfte auch ein paar Unschuldige mit reingezogen und jeder fängt an Jammern von Willkür und anderem Scheiss.


Das zünden gehört zur Fankultur und das nicht erst seit es verboten ist. Das war in England nicht der Fall. Und willst du mir jetzt im Ernst beibringen das es den Hooliganismus in England nicht mehr gibt? Da gluabst du wohl selbst nicht daran. Der Unterschied besteht darin, dass bei uns aus einer Mücke einen Elefanten gemacht wird und in England alles verschwiegen wird.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. November 2005, 10:44 
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08
Beiträge: 641
Rebell hat geschrieben:
Das zünden gehört zur Fankultur und das nicht erst seit es verboten ist. Das war in England nicht der Fall. Und willst du mir jetzt im Ernst beibringen das es den Hooliganismus in England nicht mehr gibt? Da gluabst du wohl selbst nicht daran. Der Unterschied besteht darin, dass bei uns aus einer Mücke einen Elefanten gemacht wird und in England alles verschwiegen wird.


a) es geht zwar nicht primär um die pyros sondern um die Verhaltensweise einer kleinen Minderheit, trotzdem: jeder weiss in den Stadien sind pyros nicht erlaubt. Ich finde auch es sieht schön aus und ist stimmig. Wer pyros abrennen will, soll aber danach dazu stehen, wenn ihn die Sicherheitkräfte rausnehmen wollen. Aktion = Reaktion. Du erwartest nicht ernsthaft das die Stadienbetreiber Verbote für Pyros angeben, dann aber nicht reagieren wenn einer was abbrennt? Und es ist ja auch nicht so das man sich wie in einem Rudel Affen verhalten muss...wenn die Sicherheitskräfte jemanden aus der Gruppe rausnehmen, weil dieser Pyros abrennt, dann haben sie das recht dazu und die Gspänli des Herausgenommenen haben absolut kein Recht irgendwelches Reviergehabe zu veranstalten. Allerdings gibt es zweifellos intelligentere Taktiken um "fehlbare" aus einer Masse zu entfernen.

b) Ja, nach meinen Beobachtungen gibt es *in* den Stadien in der Premier League keine dramatischen Zwischenfälle / Hooliganismus. Dies freilich aufgrund der Berichterstattung und nicht weil ich an jedem Premier League Match dabei bin. England hat blutige Lektionen erlebt mit Heysel und Sheffield und sie haben tatsächlich daraus gelernt.


Ausserdem sehe ich noch einen Unterscheid zum traditionellen Hooliganismus. Werden hier in der CH die Fans welche für Probleme sorgen von der Polizei oder dem Stadionbetreiber bekämpft, geht das Gegränne los "Willkür, Polizeistaat blabliblablo" und alle schreien nach Justiz. Wenn man scheisse baut soll man dazustehen, denn wenn man dazu steht minimiert man auch die Möglichkeit das normale Fans zu Unrecht in die Sache mitreingezogen werden.

Ein paar Fans beschweren sich immer über Eventkultur, Modefans, FCThun hype und solch einen Scheiss...Gestalten welche nur nach Zürich oder Basel an Matches reisen um für Stunk zu sorgen sind die verlogendsten Event Typen die es gibt: "Komm wir gehen auf Basel, ein bisschen auf den Putz hauen und provozieren, etwas *erleben*"...DAS ist Eventkultur


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. November 2005, 11:21 
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roeschu hat geschrieben:
...Wer pyros abrennen will, soll aber danach dazu stehen, wenn ihn die Sicherheitkräfte rausnehmen wollen. Aktion = Reaktion. Du erwartest nicht ernsthaft das die Stadienbetreiber Verbote für Pyros angeben, dann aber nicht reagieren wenn einer was abbrennt?...
...wenn die Sicherheitskräfte jemanden aus der Gruppe rausnehmen, weil dieser Pyros abrennt...


...Gestalten welche nur nach Zürich oder Basel an Matches reisen um für Stunk zu sorgen sind die verlogendsten Event Typen die es gibt: "Komm wir gehen auf Basel, ein bisschen auf den Putz hauen und provozieren, etwas *erleben*"...DAS ist Eventkultur...



Zum ersten Teil:

Leider hatte diese Person in Zürich (und auch sonst!) nichts mit der Pyroshow zu tun! Desswegen die heftigen Reaktionen (ich will nicht behaupten, dass wenn er gezündet hätte, die Reaktionen weniger heftig ausgefallen wären...).


Zum zweiten Teil:

Solche Personen gibt es in Bern nicht, jedoch bringt die Aussicht auf "Spass" neben dem Stadion für einige eine zusätzliche "Motivation" an das Spiel zu fahren.

_________________
Wo Rauch ist, ist auch Feuer!


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. November 2005, 11:39 
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08
Beiträge: 641
Ego hat geschrieben:

Zum ersten Teil:

Leider hatte diese Person in Zürich (und auch sonst!) nichts mit der Pyroshow zu tun! Desswegen die heftigen Reaktionen (ich will nicht behaupten, dass wenn er gezündet hätte, die Reaktionen weniger heftig ausgefallen wären...).


Zum zweiten Teil:

Solche Personen gibt es in Bern nicht, jedoch bringt die Aussicht auf "Spass" neben dem Stadion für einige eine zusätzliche "Motivation" an das Spiel zu fahren.



wenn man sieht das es von einzelnen yb fans in regelmässigen Abständen immer wieder solche Vorkommnisse gibt, kann man doch nicht ernsthaft behaupten das in den eigenen Reihen alles sauber ist. die tatsache das es nicht bei jedem auswärtsmatch chlepft liegt wohl eher daran das es bei yb momentan nicht eine allzu grosse harte fanszene gibt wie in Zürich oder Basel.

Ich verstehe die Solidaridät mit den "Unschuldigen" eigenen Fans, aber ich verstehe nicht das dermassen wenig selbstkritik geübt wird innerhalb der Fanszene.

Ein Punkt ist für mich allerdings auch die Haltung des SFV. Ich bin auch der Meinung das man diesem Thema viel an Brisanz nehmen könnte wenn man sich ernsthaft mit Vertretern der Fanszene an einen Tisch setzen würde.

p.s. persönlich finde ich es lächerlich wenn einige wegen solchen Vorkommnissen grad den Rechtstaat in Frage stellen.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. November 2005, 13:00 
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Registriert: Freitag 2. September 2005, 10:05
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roeschu hat geschrieben:
Rebell hat geschrieben:
Das zünden gehört zur Fankultur und das nicht erst seit es verboten ist. Das war in England nicht der Fall. Und willst du mir jetzt im Ernst beibringen das es den Hooliganismus in England nicht mehr gibt? Da gluabst du wohl selbst nicht daran. Der Unterschied besteht darin, dass bei uns aus einer Mücke einen Elefanten gemacht wird und in England alles verschwiegen wird.


a) es geht zwar nicht primär um die pyros sondern um die Verhaltensweise einer kleinen Minderheit, trotzdem: jeder weiss in den Stadien sind pyros nicht erlaubt. Ich finde auch es sieht schön aus und ist stimmig. Wer pyros abrennen will, soll aber danach dazu stehen, wenn ihn die Sicherheitkräfte rausnehmen wollen. Aktion = Reaktion. Du erwartest nicht ernsthaft das die Stadienbetreiber Verbote für Pyros angeben, dann aber nicht reagieren wenn einer was abbrennt? Und es ist ja auch nicht so das man sich wie in einem Rudel Affen verhalten muss...wenn die Sicherheitskräfte jemanden aus der Gruppe rausnehmen, weil dieser Pyros abrennt, dann haben sie das recht dazu und die Gspänli des Herausgenommenen haben absolut kein Recht irgendwelches Reviergehabe zu veranstalten. Allerdings gibt es zweifellos intelligentere Taktiken um "fehlbare" aus einer Masse zu entfernen.

b) Ja, nach meinen Beobachtungen gibt es *in* den Stadien in der Premier League keine dramatischen Zwischenfälle / Hooliganismus. Dies freilich aufgrund der Berichterstattung und nicht weil ich an jedem Premier League Match dabei bin. England hat blutige Lektionen erlebt mit Heysel und Sheffield und sie haben tatsächlich daraus gelernt.


Ausserdem sehe ich noch einen Unterscheid zum traditionellen Hooliganismus. Werden hier in der CH die Fans welche für Probleme sorgen von der Polizei oder dem Stadionbetreiber bekämpft, geht das Gegränne los "Willkür, Polizeistaat blabliblablo" und alle schreien nach Justiz. Wenn man scheisse baut soll man dazustehen, denn wenn man dazu steht minimiert man auch die Möglichkeit das normale Fans zu Unrecht in die Sache mitreingezogen werden.

Ein paar Fans beschweren sich immer über Eventkultur, Modefans, FCThun hype und solch einen Scheiss...Gestalten welche nur nach Zürich oder Basel an Matches reisen um für Stunk zu sorgen sind die verlogendsten Event Typen die es gibt: "Komm wir gehen auf Basel, ein bisschen auf den Putz hauen und provozieren, etwas *erleben*"...DAS ist Eventkultur


England hat das Problem aus den Stadien verbannt, jedoch gibt es ausserhalb genug Probleme welche verschwiegend werden.

Nun zu unseren Situation. Du musst verstehen das solche Aussagen gegen das schweizer Rechtssystem kommen von Personen welche zur Zeit befürchten müssen ein Stadionverbot zu erhalten aber weder im Hardturm gezündet haben oder an den Ausschreitungen teilgenommen haben. Dazu kommt noch eine Erfahrung vom Auswärtsspiel gegen GC zu Beginn der Rückrunde 2004/05. Damals wurde auf YB-Seite ebenfalls gezündet. Eine Person, welche nicht der Ultraszene angehört wurde danach beim Bierstand festgenommen und erhilt danach Stadionverbot und eine Anzeige wegen Verstoss gegen das Sprengstoffgesetz. Das Gericht sprach ihn frei, da er zu 100% nicht gezündet hatt, jedoch war die Für Landholt trotzdem kein Grund das SV aufzulösen. Wenn so jemand dann am Rechtssystem zweifelt musst auch du ein wenig verständis haben.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. November 2005, 13:20 
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wenn ich hier die beiträge so lese war es ja irgendwie abzusehen, dass im hardturm mal was geschehen wird. warum war man den nicht gewarnt und hat es unterlassen im hardturm zu zünden. es spielt angeblich schon eine rolle ob man in schodfo oder auf dem hardturm zündet.

als basel im hardturm war und ebenfalls rauchbomben und petraden gezündet hat gab es keine konsequenzen. WARUM?


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. November 2005, 13:37 
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Rebell hat geschrieben:
Das Gericht sprach ihn frei, da er zu 100% nicht gezündet hatt, jedoch war die Für Landholt trotzdem kein Grund das SV aufzulösen. Wenn so jemand dann am Rechtssystem zweifelt musst auch du ein wenig verständis haben.


Mal kurz abgesehen von irrtümlichen Stadionverboten und nur aufs rechtliche bezogen:

was ich damit meinte war dass das Stadionverbot vom Stadionbetreiber ausgesprochen wird und zunächst mal nichts mit dem öffentlichen Rechtsystem im Staat zu tun hat. Der Stadionbetreiber handelt aufgrund der Vertragsvereinbarungen welcher der Käufer des Tickets mit dem Stadionbetreiber eingeht wenn das Billet verkauft wird. Dies ist ein Vertrag und der Stadionbetreiber kann, wenn gegen den Vertrag verstossen wird, der Person verbieten ins Stadion zu kommen. Fussballstadien sind keine öffentlichen Plätze. In diesem Sinne ist es mehr oder weniger das Gleiche wie wenn jemand nicht in eine Disco reingelassen weil er z.B das letzte Mal negativ aufgefallen ist. Der Rechtstaat hat in diesem Fall zunächst mal gar nichts damit zu tun, das Verbot ist die Entscheidung des Stadionbetreibers.

Wenn halt dann noch ein Anzeige wegen Körperverletzung oder Sprengstoffzeugs dazukommt, erst dann wirds offiziell.

Im obigen Beispiel hat ja der Rechtstaat funktioniert, der Angeklagte wurde freigesprochen. Nur Landolt hielt es halt aus Gründen des Stolzes oder wieso auch immer nicht für nötig das Verbot aufzuheben. Wäre ein direkter Zusammenhang zwischen Handeln des Rechtstaates und des Stadionbetreiber hätte Landolt von Rechtswegen das SV aufheben müssen. Musste er aber nicht, weil eben das SV eine *interne* Angelegenheit des Betreibers ist.

Deshalb ist es lächerlich den Rechtstaat in Frage zu stellen deshalb. In diesem konkretem Fall liegt es einzig und allein am Verhalten vom Stadionbetreiber, sprich Landolt.


p.s mit dem Geschriebenen zum Rechtstaat hab ich übrigens solche gemeint welche sagen es sei Willkür und kein Rechtstaat das Berner Personen auf Aargauer Boden durch Zürcher Polizisten kontrolliert werden. Wer denkt sowas sei Willkür oder unrechtmässig hat nun wirklich grad gar keine Ahnung.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. November 2005, 13:41 
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chato hat geschrieben:
als basel im hardturm war und ebenfalls rauchbomben und petraden gezündet hat gab es keine konsequenzen. WARUM?


Das liegt doch auf der Hand. Man hatte Angst vor den Konsequenzen von seitens GC. Es ist halt etwas anderes wenn das Ganze unter 3 - 4 x weniger Leuten passiert. Wahrscheinlich war gegen Basel die Masse der auswärtigen Fans zu hoch um ohne Risiko einzugreifen...man sieht ja das etwas schon passiert wenn man bei einer eher kleinere Auswärtsfangruppe einschreittet.

Ausserdem spielte da wohl auch die Vorgeschichte mit dem Tribünenbrand ein Rolle.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. November 2005, 13:52 
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21
Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Bericht von Radio 24.

http://media.putfile.com/radio24_gcz-yb


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