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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. Januar 2025, 13:13 |
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22.01.2025  Zitat: «Dann bleibst du lieber zu Hause»
Für das Duell gegen Celtic kehrt Cedric Itten mit YB zurück nach Glasgow, wo er bei den Rangers spielte. 20 Minuten erklärt er, welchen Stellenwert der Fussball hier hat.
Darum gehts
- Cedric Itten kehrt mit YB für das Spiel gegen Celtic nach Glasgow zurück, wo er zuvor für die Rangers spielte. - Schon bei der Auslosung erhielt Itten viele Nachrichten aus Schottland, wie er 20 Minuten verrät. - Trotz des feststehenden Ausscheidens in der Champions League werden viele YB-Fans das Team in Glasgow unterstützen.
«Es waren schöne Erlebnisse für mich, weil wir die Mehrzahl der Spiele gewannen», meint Cedric Itten lächelnd, als ihn 20 Minuten auf die Bedeutung des Glasgower Stadtderbys anspricht. Der YB-Stürmer spielte vor seinem Wechsel nach Bern für die Glasgow Rangers. Nun trifft er mit dem Schweizer Meister am Mittwoch auf Rangers-Rivale Celtic.
«Old Firm ist immer etwas besonders, die ganze Stadt dreht sich um dieses Spiel», sagt Itten über die Duelle gegen Celtic als Rangers-Spieler, von denen er bei zwei Kurzeinsätzen beide gewann. Vielsagend fügt er an: «Wenn du da verlierst, bleibst du lieber ein paar Tage zu Hause.»
Cedric Itten: 2021 wurde er Meister mit den Rangers
Nicht zu Hause bleiben werden am Mittwoch auch zahlreiche YB-Fans, die ihre Lieblinge trotz des bereits feststehenden Out in der Champions League vor Ort unterstützen werden. Für die Berner Anhänger hat Itten einen Tipp bereit: «Es gibt Pubs für Rangers- und Pubs für Celtic-Fans, vielleicht gehen sie besser in eines der Rangers.»
Viele Pub-Besuche gabs für den 28-Jährigen während seiner Schottland-Zeit zwischen 2020 und 2022 neben dem straffen Spielplan auch wegen der Corona-Pandemie nicht. Auch der ganz grosse Durchbruch beim Traditionsverein blieb für Itten aus. Immerhin konnte er 2021 unter Trainer Steven Gerrard den schottischen Meistertitel feiern und Kontakte knüpfen, die bis heute Bestand haben.
Schon bei der Auslosung gabs viele Nachrichten
«Mit Ianis Hagi und James Tavernier von den Rangers schreibe ich noch regelmässig», verrät Itten. Als bei der Auslosung klar wurde, dass YB auf Celtic trifft, habe er viele Nachrichten erhalten. «Alle meinten, wir sollen dieses Spiel unbedingt gewinnen. Das geht natürlich auch mir so», erklärt der YB-Stürmer vor dem Kräftemessen im Celtic Park.
In der heimischen Liga liegt Celtic derzeit 13 Punkte vor den Rangers. Auch in der Königsklasse liegt für die Grünweissen mit neun Punkten aus sechs Spielen im Gegensatz zu den Bernern noch das Weiterkommen drin. «Die schottische Liga ist physischer und athletischer», erklärt Itten die Unterschiede zur Super League. Mit dem Ball habe eher die Schweizer Liga die Nase vorn, so der Angreifer, der YB zum ersten Sieg in der Champions League und unter Giorgio Contini schiessen will. https://www.20min.ch/story/yb-in-champi ... -103262612
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. Januar 2025, 13:15 |
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22.01.2025  Zitat: Zu Gast bei Celtic Glasgow
Die vorerst letzte Europacup-Reise der Young Boys
YB bestreitet seinen vorletzten Match in der diesjährigen Champions League am Mittwoch bei Celtic Glasgow. Für die schon gescheiterten Berner geht es darum, sich noch ehrenvoll zu verabschieden.
Die Young Boys haben in dieser Ligaphase nichts dafür getan, in einer grossen Fussballstadt mit Ehrfurcht empfangen zu werden. Wie schwach ihre Bilanz ist, bekommen sie auf den schottischen Fachseiten detailliert vor Augen geführt. Das Porträt des Gegners von Celtic ist mit Statistiken versehen, die auch den Berner Fan nochmals leer schlucken lassen.
In der aktuellen Saison ist YB mit 0 Punkten aus 6 Spielen und einer Tordifferenz von -19 der schlechteste Champions-League-Teilnehmer. Das Out nach der Vorrunde ist schon besiegelt, und die Aussicht, die Bilanz in Glasgow aufzubessern, ist nicht rosig. In den bisherigen zwölf Auswärtspartien in Gruppen- und Ligaphasen der Champions League gab es zwei Unentschieden als beste Resultate: 2021 bei Manchester United und 2023 bei Roter Stern Belgrad, das in der kommenden Woche im Wankdorf der letzte YB-Gegner ist.
Eine Chance auch für Contini
Auch wenn der sportliche Wert der beiden ausstehenden Champions-League-Partien gering ist, und diesbezüglich vom Gastspiel bei den Grasshoppers am Samstag in der Super League in den Schatten gestellt wird, so bietet der Abschluss der Ligaphase auch eine Chance. Die herrliche Atmosphäre – im Celtic Park an diesem Mittwoch und im Wankdorf eine Woche darauf – scheint ideal für einen YB-Neustart in dieser Saison, die bisher wenig Erfreuliches hervorgebracht hat.
Giorgio Contini, der sein Debüt bei den Young Boys am letzten Wochenende mit einem vor allem resultatmässig enttäuschenden 0:0 gegen Winterthur gegeben hat, könnte in Glasgow ein erstes Ausrufezeichen setzen. Ein Sieg in der Champions League ist an sich schon keine Selbstverständlichkeit für ein Team aus der Super League, ein solcher bei Celtic Glasgow erst recht nicht. In neun Versuchen konnte noch keine Schweizer Mannschaft beim 54-fachen schottischen Meister gewinnen (8 Niederlagen, 1 Remis).
Serienmeister mit guten Perspektiven
Mit Cedric Itten haben die Young Boys einen Spieler in ihren Reihen, der im Celtic Park schon gewonnen hat. Der 28-Jährige kam mit den Glasgow Rangers beim 2:0-Auswärtssieg im Januar 2021 zu einem kurzen Teileinsatz. Damals machten die Rangers einen Schritt Richtung Meistertitel. Es war der einzige Meistertitel seit 2012, der nicht an Celtic ging. Auch in dieser Saison ist die von Brendan Rodgers trainierte Mannschaft mit 13 Punkten Vorsprung auf den Stadtrivalen klar auf Titelkurs.
Auch wenn Celtic mit Ausnahme von Goalie Kasper Schmeichel keine europaweit bekannten Spieler in seinem Kader zählt, macht es in der laufenden Champions League eine gute Figur und könnte am Mittwochabend den Vorstoss in die Sechzehntelfinals perfekt machen. Im Celtic Park, der wegen seiner Nähe zu einem Friedhof auch «Paradise» genannt wird, gab es in den drei bisherigen Spielen Siege gegen Leipzig (3:1) und Slovan Bratislava (5:1) sowie ein Remis gegen den FC Brügge.
An den Young Boys liegt es, die schottischen Beobachter Lügen zu strafen, die den Schweizer Meister als Prügelknaben der Champions League ansehen. Noch ist es für die Berner nicht zu spät, um zumindest etwas für ihr Ansehen zu tun – und für die Finanzen. Ein Sieg bringt 2,1 Millionen Euro. https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 30131.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. Januar 2025, 13:17 |
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22.01.2025  Zitat: YB – Trainer Contini vor Celtic-Duell: «Geht auch um Stolz»
YB gastiert am zweitletzten Spieltag der Champions League bei Celtic Glasgow. Trainer Giorgio Contini gibt sich trotz schwieriger Ausgangslage optimistisch.
Das Wichtigste in Kürze
- YB bekommt es in der Königsklasse mit Celtic Glasgow zu tun. - Von einem Kehrausspiel will Coach Contini nichts wissen. - Anpfiff im imposanten Celtic Park ist um 21 Uhr.
Sechs Spiele, null Punkte. Die Bilanz von YB in der diesjährigen Champions-League-Kampagne ist nicht gerade berauschend. In der Tabelle, welche 36 Mannschaften umfasst, belegt Gelbschwarz den letzten Platz.
Zwei Partien stehen für die Berner noch aus. Heute gastiert das Team bei Celtic Glasgow. Die Playoffs sind schon ausser Reichweite.
Die Ausgangslage sei klar, betont Giorgio Contini an der Pressekonferenz am Dienstagabend. «Nichtsdestotrotz werden wir uns unsere eigenen Ziele setzen.» Nebst dem Resultat sei auch die Art und Weise entscheidend.
Von einem Kehrausspiel will der neue Trainer von YB nichts wissen. «Es geht um Punkte, um den Koeffizienten und um Ansehen. Wir sind Letzter in der Tabelle, die ewig lange ist. Es geht auch um den eigenen Stolz.»
Celtic ist enorm heimstark und hat in dieser Champions-League-Kampagne erst einmal verloren.
Man sei sich den Stärken des Gegners bewusst, betont Contini. Und dennoch wollen sich die Berner nicht verstecken. «Wir müssen mutig und mit Herz auftreten und in den 90 Minuten um jeden Ball kämpfen.»
Imposant wird sicherlich auch die Kulisse im Celtic Park. Das Stadion fasst 60'000 Zuschauer und ist bekannt für eine tolle Stimmung.
2'000 YB-Fans in Glasgow
YB-Captain Loris Benito schwärmt: «Die Geschichte spricht für sich in diesem Stadion. Die Vorfreude ist riesig.»
Einmal mehr werden auch viele Anhänger aus Bern in der Arena erwartet. «Es werden fast 2'000 YB-Fans im Stadion sein. Ich kann mich noch an das Spiel in Manchester erinnern, mit der gelben Wand» so Benito.
Dass die Young Boys auch in grossen Stadien bestehen können, zeige die Vergangenheit, sagt der Abwehrspieler. «Ich denke da zum Beispiel an die Partie in Istanbul, wo die Kulisse ähnlich war.»
Holt YB in Glasgow endlich die ersten Punkte? Benito: «Ich bin überzeugt davon, dass wenn wir mutig auftreten, auch etwas erreichen können.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-tr ... z-66896747
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. Januar 2025, 13:19 |
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22.01.2025  Zitat: YB-Gegner Celtic Glasgow
Lockrufe aus der Premier League und ein vertragsloser Glücksfall
YB gastiert am Mittwochabend im Celtic Park. Was erwartet die Berner in Glasgow?
Seit über einem Jahrhundert dominiert Celtic Glasgow zusammen mit Stadtrivale Glasgow Rangers den schottischen Fussball. Neben dem legendären «Old Firm» dürften auch die grün-weiss quergestreiften Trikots der «Hoops» den meisten Fussballfans ein Begriff sein. Die meisten kennen sich dann aber doch besser in der englischen Premier League aus.
Das Gastspiel der Berner Young Boys im Celtic Park am Mittwochabend ist deshalb eine gute Gelegenheit, den schottischen Traditionsklub etwas besser kennenzulernen. Wobei die erwähnte Premier League bereits das erste Stichwort liefert.
Immer wieder lockt die Premier League:
Mit einer Ausnahme wurde Celtic in den letzten 10 Jahren immer schottischer Meister. Sechsmal gelang gar das Double aus Meisterschaft und Pokal. Nach 4 Jahren Abwesenheit war man zudem auch in der Gruppenphase der Champions League seit 2022/23 wieder dabei. Trotzdem verliert Celtic in regelmässigen Abständen immer wieder seine Topstars, die es – nicht zuletzt des Geldes wegen – nach England zieht.
Matt O'Riley etwa avancierte vergangenen Sommer mit rund 30 Millionen Euro Ablöse zu Celtics Rekordverkauf. Der dänische Mittelfeldspieler schloss sich Brighton an. Fast ebenso viel hatte in der Vorsaison Jota in die Kassen gespült, der Portugiese erlag allerdings dem Ruf Saudi-Arabiens. Ein weiteres Beispiel für die Abwanderung eines Topstars ist Mittelstürmer Odsonne Edouard, der Celtic 2021 in Richtung Crystal Palace verliess, nachdem er in der Saison zuvor 22 Tore in 40 Spielen erzielt hatte.
Rückkehrer auf der Bank:
Nach einem Abstecher in die Premier League zum zweiten Mal Trainer bei Celtic ist Brendan Rodgers. Der 51-Jährige stand bereits von Mitte 2016 bis Anfang 2019 an der Seitenlinie, ehe er zu Leicester City wechselte. Nun ist der gebürtige Nordire seit Sommer 2023 zurück im Celtic Park.
Vereinsloser Glücksfall:
Beim RSC Anderlecht war Kasper Schmeichels Vertrag letzten Sommer ausgelaufen. Der 38-jährige Däne heuerte bei Celtic an, wo er sich nach dem Karriereende von Joe Hart als absoluter Glücksfall entpuppte. Der 105-fache dänische Nationalgoalie blieb in seinen ersten 6 Ligaspielen in der Scottish Premiership ohne Gegentor und stellte damit sogleich einen Rekord auf.
Im vergangenen Dezember gewann er mit Celtic den schottischen Pokal gegen die Rangers, wobei er im Penaltyschiessen den entscheidenden Versuch parierte. Schmeichel blieb auch in der Champions League zweimal ohne Gegentor (Atalanta und Dinamo Zagreb), weiss aber auch, wie sich Klatschen anfühlen. Beim 1:7 gegen den BVB war er nicht zu beneiden.
Japanischer und deutscher Goalgetter
In der schottischen Meisterschaft stellt Celtic derzeit gleich zwei der drei Top-Torschützen der Liga. Der Japaner Kyogo Furuhashi, am Montag 30 Jahre alt geworden, führt die Liste mit 10 Treffern an. Der Mittelstürmer hat seit seiner Ankunft im Sommer 2021 in Glasgow in jeder Saison abgeliefert. In der Saison 2022/23 waren es 34 Tore in 50 Pflichtspielen. Mit Daizen Maeda gehört ein weiterer Japaner zu den zuverlässigen Tor-Lieferanten bei Celtic.
Zum Goalgetter hat sich bei den Schotten auch Nicolas Kühn entwickelt. Das einstige Bayern-Talent wechselte vor einem Jahr von Rapid Wien zu Celtic und glänzte in der Liga nicht nur mit 9 Toren, sondern auch 6 Vorlagen. In der Champions League erzielte der 25-jährige Deutsche im November gegen Leipzig mit einem Doppelpack seine ersten Treffer in der «Königsklasse». https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... luecksfall
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. Januar 2025, 13:21 |
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22.01.2025 Zitat: Champions League am Mittwoch
YB zu Gast bei Celtic Glasgow: Für die Ehre und die Finanzen
Sportlich ist das Gastspiel von YB in Glasgow von geringer Bedeutung. Ziele gibt es bei den Bernern dennoch.
Im «alten» Modus wäre das Europacup-Abenteuer von YB schon zu Ende. Da in der neu geschaffenen Ligaphase aber acht Gruppenspiele terminiert sind, dürfen die Berner in den letzten zwei Januarwochen noch auf eine Ehrenrunde, wobei es für YB in erster Linie wortwörtlich noch um die Ehre geht.
Die Young Boys haben im Herbst nichts dafür getan, in einer grossen Fussballstadt mit Ehrfurcht empfangen zu werden. In der aktuellen Saison ist YB mit 0 Punkten aus 6 Spielen und einer Tordifferenz von minus 19 der schlechteste aller Champions-League-Teilnehmer. Die Aussicht, die Bilanz in Glasgow aufzubessern, ist nicht rosig. In den bisherigen zwölf Auswärtspartien in Gruppen- und Ligaphasen der Champions League gab es zwei Unentschieden als beste Resultate.
Eine Frage des Egos
«Es ist eine Bühne, wo es nichts zu entschuldigen gibt», blickt YB-Trainer Giorgio Contini auf das Spiel voraus. Es gehe in Glasgow vor allem auch um das «eigene Ego». Trotz der erwartet heissen Atmosphäre will der 51-Jährige eine mutige Mannschaft sehen. «Wir können uns nicht nur einigeln und werden zu unseren Möglichkeiten kommen.»
Contini, der sein Debüt am letzten Wochenende mit einem vor allem resultatmässig enttäuschenden 0:0 gegen Winterthur gegeben hat, könnte in Glasgow ein erstes Ausrufezeichen setzen. Ein Sieg in der Champions League ist an sich schon keine Selbstverständlichkeit für ein Team aus der Super League, ein solcher bei Celtic Glasgow erst recht nicht. In 9 Versuchen konnte noch keine Schweizer Mannschaft beim 54-fachen schottischen Meister gewinnen (8 Niederlagen, 1 Remis).
Ittens Rückkehr
Ein spezielles Spiel steht Cedric Itten bevor. Der Stürmer verbrachte eineinhalb Jahre in der schottischen Hauptstadt, trug jedoch das Trikot des grossen Celtic-Rivalen Glasgow Rangers. Itten hat am eigenen Leib erlebt, wie gut die Stimmung im Celtic Park sein kann. «Ich war hier mit den Rangers einmal nach 30 Minuten 0:3 in Rückstand. Das möchte ich nicht noch einmal erleben.»
Itten erwartet ein offeneres Spiel als noch gegen Winterthur, als sich YB mit einem tiefstehenden Gegner schwertat. Top seien bei Celtic vor allem die Mentalität und die Kampfbereitschaft. «Sie sind immer top eingestellt, von der ersten bis zur letzten Minute.»
Ein Berner Sieg wäre nicht nur für die Moral, sondern auch für die Klub-Finanzen von Vorteil. Knapp zwei Millionen Franken ist ein Dreier in der Ligaphase wert. Nicht zuletzt hätten auch Ittens alte Freunde in Schottland ihre Freude. Er habe viele Nachrichten von alten Bekannten bekommen, «dass wir gewinnen sollen».
Live-Hinweis
Die Partie zwischen Celtic Glasgow und YB gibt es am Mittwoch um 21:00 Uhr live auf SRF zwei. Die Zusammenfassungen aller anderen Partien folgen im Anschluss in der Sendung «Champions League – Highlights». https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... e-finanzen
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. Januar 2025, 13:23 |
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22.01.2025  Zitat: Trotz fixem CL-Aus: Das steht für YB gegen Celtic auf dem Spiel
YB kann in der Champions League nicht mehr weiterkommen. Dennoch setzt das Spiel gegen Celtic Glasgow verschiedene Anreize für die Berner.
Darum gehts
- YB hat vor dem Spiel gegen Celtic keine Chance mehr auf das Weiterkommen in der Champions League. - Ein Sieg bringt YB trotzdem fast zwei Millionen Franken, ein Unentschieden 660'000 Franken. - Erfolge in Europa helfen dem Schweizer Fussball, sich besser zu positionieren. - Junge Talente wie Marvin Keller können sich im Spiel gegen Celtic beweisen.
Nach sechs Spielen in der Champions League tragen die Young Boys in der Königsklasse die rote Laterne. Ans Weiterkommen ist in der Bundesstadt nicht mehr zu denken, dieser Zug fuhr mit der 1:5-Auswärtspleite in Stuttgart definitiv ab. Mit dem Auswärtsspiel im Celtic Park steht für die Berner trotzdem ein Highlight an. Doch um was geht es für den Schweizer Meister in Schottland?
Kassen weiter füllen
Wie so oft im Fussball geht es für YB gegen Celtic auch um viel Geld. Ein Sieg würde knapp zwei Millionen in die bereits gut gefüllten Berner Kassen spülen. Bereits ein Remis würde mit rund 660'000 Franken belohnt werden.
Punkte für die Schweiz
Mit einem Sieg im Celtic Park würden die Berner nicht nur etwas Gutes für sich selbst tun, sie würden auch dem gesamten Schweizer Fussball einen Gefallen machen. Denn je erfolgreicher Schweizer Clubs in den europäischen Wettbewerben sind, desto einfacher ist der Weg zurück in die Champions, Europa oder Conference League – in den kommenden Jahren. Bisher hat YB in dieser Saison noch nicht wirklich viel eingezahlt auf dieses Konto.
Es geht auch um die Ehre
Auf diese Saison hin hat die Uefa die Champions League rundum erneuert, aufgestockt und einen neuen Modus eingeführt. Aus diesem Grund ist es schwer, einen Vergleich zu vorherigen Jahren zu ziehen. Doch Itten und Co. sollte wohl etwas daran liegen, die Gruppenphase nicht mit einem rekordverdächtigen Torverhältnis auf dem letzten Platz abzuschliessen.
Das sieht auch Trainer Giorgio Contini so. «Wir sind in dieser ewig langen Tabelle Letzter, darum geht es auch um den eigenen Stolz», sagte Neo-Trainer Contini an der Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel gegen Celtic. Man wolle sich auch in der Königsklasse mit Punkten belohnen, so Contini weiter.
Übrigens: Mit null Punkten und einem Torverhältnis von Minus 19 aus den ersten sechs Spielen wäre man im alten Format unter den schlechtesten Teams der Geschichte. Nur Celtic-Rivale Rangers stand in der Saison 2022/23 nach sechs Spielen schlechter da als die Young Boys derzeit.
Das Europa-Fenster nutzen
Wie alle Schweizer Clubs leben auch die Young Boys davon, Spieler mit Gewinn ins Ausland verkaufen zu können. Und mit tollen Auftritten in der Champions League werden vielversprechende Talente wie die neue Nummer eins Marvin Keller oder Aussenverteidiger Jaouen Hadjam für ausländische Clubs noch interessanter. https://www.20min.ch/story/champions-le ... -103263472
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. Januar 2025, 23:36 |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. Januar 2025, 23:38 |
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22.01.2025  Zitat: YB bleibt international ohne Punkte
Benitos Eigentor schickt die Berner ins Tal der Tränen
YB verliert in Glasgow bei Celtic dramatisch 0:1. Ein Eigentor kurz vor Schluss wird den Bernern zum Verhängnis.
Das Spiel
Da war er fast – der erste Punkt für die Young Boys in der Königsklasse. Doch kurz vor Schluss schickt ein Eigentor von Loris Benito die Berner ins Tal der Tränen. YB verliert in Glasgow gegen Celtic 0:1.
In der ersten Halbzeit zünden die Schotten den Turbo. Sie spielen YB an die Wand. Drei Tore von Kyogo Furuhashi werden aberkannt – zwei wegen Abseits, eines wegen eines zuvor begangenen Foulspiels. Zudem scheitert Arne Engels kurz vor der Pause vom Punkt an YB-Goalie Marvin Keller.
Nach dem Seitenwechsel kommen die Schweizer besser ins Spiel. Und plötzlich haben sie sogar den Siegtreffer auf dem Fuss (63.). Joël Monteiro tankt sich über links durch und findet im Zentrum Darian Males, doch der bringt die Kugel auch mit zwei Versuchen nicht im Netz unter.
Und dann kommt dieses unfassbare Eigentor – Minuten vor Schlusspfiff. Dramatischer kann ein Fussballabend kaum sein. Trotz Mega-Enttäuschung: Vor allem mit der zweiten Hälfte kann YB mehr als zufrieden sein.
Das Tor
86. Minute, Loris Benito (ET), 0:1. Celtics Adam Idah wird steil geschickt, er scheitert aber an YB-Keeper Marvin Keller. Von Kellers Bein springt der Ball ans Bein von Captain Loris Benito. Und von dort ins eigene Tor.
Der Beste
Marvin Keller. Giorgio Continis Goalie-Wechsel zahlt sich aus. Die neue Nummer 1 im YB-Goal zeigt mehrere Top-Paraden. Der Höhepunkt? Der gegen Arne Engels gehaltene Elfer.
Der Schlechteste
Cheikh Niasse. Hat den einen oder andern Bock drin: Verursacht fast einen Penalty und verliert einmal im Mittelfeld höchst fahrlässig den Ball. Haut sich dann aber rein und zeigt sich in der zweiten Halbzeit stark verbessert.
Das gab zu reden
Celtics Daizen Maeda fliegt kurz vor Schluss vom Platz. Er tritt YB-Spieler Mohamed Camara mit einem Kick in die Wade. Für diese Tätlichkeit sieht der Japaner den roten Karton.
Die Fans
Der Celtic Park ist wie üblich mit rund 60’000 Zuschauern ausverkauft. Unter ihnen befinden sich auch 1800 Fans aus Bern. Die Stimmung vor Ort? Gewaltig.
Die Schiris
Ein norwegisches Quartett steht in Glasgow im Einsatz. Schiri Rohit Saggi wird von Morten Jensen, Anders Olav Dale und Kristoffer Hagenes assistiert. VAR-Chef ist Marco Di Bello aus Italien. Vor allem in der ersten Halbzeit haben die Schiris viel zu tun. Gleich drei Tore werden wegen Abseits aberkannt. Auch der harte Penalty-Pfiff gegen YB ist vertretbar. Kurz vor Schluss zückt Saggi noch Rot. Wie der Penalty-Pfiff in Halbzeit eins ist auch diese Entscheidung eine harte, aber vertretbare.
So gehts weiter
In der Liga gehts für YB am Samstag in Zürich weiter, dann trifft der Meister auf GC (18 Uhr). Das letzte Spiel in der Königsklasse bestreiten die Berner am 29. Januar zu Hause gegen Roter Stern Belgrad (21 Uhr). https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 16263.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. Januar 2025, 23:41 |
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22.01.2025  Zitat: Celtic Glasgow – YB 1:0
Young Boys verlieren nach Benitos Eigentor auch bei Celtic
Die Young Boys verlieren auch das letzte Auswärtsspiel in der Champions League. Gegen Celtic Glasgow kassieren die lange tapferen Berner spät das Gegentor zum entscheidenden 0:1.
Viel fehlte nicht. Nur ein paar wenige Minuten, und die Young Boys hätten im siebten Anlauf ihren ersten Punkt in der neuen Champions League gewonnen. Doch am Ende war es gegen Celtic Glasgow wie immer in dieser verkorksten Europacup-Kampagne, und die Berner mussten nach einem späten Gegentor doch wieder als Verlierer vom Feld. Loris Benito konnte eine Hereingabe der Schotten bei seinem Rettungsversuch nur ins eigene Gehäuse ablenken.
Celtics Heimstärke
Es war ein Dämpfer, der nicht wirklich zu diesem engagierten Vortrag des Schweizer Meisters passen mochte. Giorgio Contini hatte am Vortag gesagt, der Fokus dieses Ausflugs nach Schottland liege primär darin, weitere Erfahrungen zu sammeln, die dem Team dann in seiner weiteren Entwicklung weiterhelfen sollten. Der neue YB-Trainer weiss, dass es vermessen gewesen wäre, mit der Mannschaft irgendein Resultat oder gar einen Punktgewinn ins Auge zu fassen. Zu überfordert hatten sich die Berner dafür bisher in ihren sechs Auftritten auf höchstem europäischem Fussballparkett präsentiert. Und zu heimstark hatten die Schotten, welche die heimische Liga mit 13 Punkten Vorsprung vor dem Rivalen Rangers anführen, zuletzt agiert im Celtic Park. Denn die letzte Niederlage, welche Celtic im eigenen Stadion einstecken musste, datiert vom Dezember 2023.
Insofern schien alles andere als ein deutlicher Heimsieg der Schotten unwahrscheinlich. Und es hätte an diesem kühlen, aber trockenen Abend durchaus genau so kommen können. Denn Marvin Keller musste den Ball gleich dreimal aus dem Netz holen in der ersten Halbzeit. Doch der Schiedsrichter nahm sämtliche Treffer zurück, zweimal wegen eines Offsides, einmal wegen eines vorangegangenen Foulspiels.
Starker Keller
Es war wohl das Quäntchen Glück, das den Young Boys in der Königsklasse bis anhin meist gefehlt hatte, das nun bei ihrem vorerst zweitletzten Auftritt in diesem Wettbewerb doch an ihrer Seite schien. Zumindest bis zu Benitos Ablenker. Denn je länger die Partie dauerte, desto mehr wagten sich die Young Boys in die Offensive. Neben Joel Monteiro und Silvere Ganvoula vergab vorab Darian Males zwei ausgezeichnete Möglichkeiten auf ein Tor.
Neben Fortuna konnte YB aber auch auf einen starken Keller zählen. Der zur Nummer 1 beförderte Zürcher lieferte einen weiteren Beweis dafür ab, dass der Entscheid Continis der richtige ist. Nicht nur beim vergebenen Penalty von Arne Engels vor der Halbzeit reagierte der 22-Jährige stark.
In einer Woche im Heimspiel gegen Roter Stern Belgrad geht es für YB nun darum, sich ehrenvoll von der grossen Bühne zu verabschieden. Mit einem Punktgewinn könnten sie vielleicht den schmachvollen letzten Platz in der Tabelle noch an Slovan Bratislava abgeben.
Telegramm und Tabelle: Celtic Glasgow – Young Boys 1:0 (0:0)
60'411 Zuschauer. – SR Saggi. – Tor: 86. Benito (Eigentor) 1:0.
Celtic Glasgow: Schmeichel; Johnston, Carter-Vickers, Trusty, Taylor (69. Valle); Engels (69. Paulo Bernardo), McGregor, Hatate; Kühn (90. Scales), Furuhashi (75. Idah), Maeda.
Young Boys: Keller; Athekame (84. Blum), Camara, Benito, Hadjam; Niasse (84. Lauper), Lakomy; Males (64. Chaiwa), Ugrinic, Monteiro (72. Colley); Ganvoula (64. Itten).
Bemerkungen: 89. Rote Karte gegen Maeda (Tätlichkeit). 41. Keller hält Penalty von Engels. Verwarnungen: 20. Kühn, 45. Ganvoula, 47. Camara, 64. Ugrinic, 83. Benito. https://www.bluewin.ch/de/index/young-b ... 31278.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 22. Januar 2025, 23:42 |
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22.01.2025  Zitat: Kuriose Niederlage gegen Celtic
Spät verlässt YB das Glück doch noch
Drei aberkannte Tore, ein verschossener Penalty: Die Young Boys beanspruchen in der Champions League bei Celtic Glasgow viel Glück. Und dann verlieren sie ausgerechnet durch ein Eigentor.
Darian Males bläst seine Backen auf und stösst eine Unmutsbekundung aus. Dann setzt sich der YB-Flügel auf die Ersatzbank, er ist vorerst alleine mit seinen Gedanken.
Wie konnte er diese Chancen nicht verwerten? Weshalb nur hat Celtic-Torhüter Kasper Schmeichel derart stark reagiert? Das sind Fragen, die ihm durch den Kopf gehen müssen, nachdem er ausgewechselt worden ist. Er wird immer wieder bei der 63. Minute landen, als sich Joël Monteiro über links durchsetzte und ihn musterhaft im Strafraum bediente. Males schoss mit links, dann mit rechts. Das Ergebnis war dasselbe: Schmeichel parierte.
Es waren die Torschüsse zwei und drei für YB an diesem Mittwochabend im stimmungsvollen Celtic Park. Sie mussten in der siebten Partie der Ligaphase der Champions League lange unten durch, nun aber sind sie im Spiel. Bis zur 86. Minute sind sie auf Kurs zum ersten Punktgewinn, dann setzt sich der eingewechselte Celtic-Stürmer Adam Idah gegen Mohamed Camara durch. Die Parade von Marvin Keller ist nutzlos, weil der Ball via YB-Captain Loris Benito doch noch seinen Weg ins Tor findet. Für einmal haben die Berner kein Glück.
Sie verbleiben damit einen Spieltag vor Ende der Ligaphase das letzte von 36 Teams. Aber sie können zumindest mit der Erkenntnis zurück nach Bern reisen, in der Königsklasse schon schlechtere Auftritte hingelegt zu haben.
Drei Celtic-Tore aberkannt
Giorgio Contini nimmt im Vergleich zum 0:0 gegen Winterthur vier Wechsel vor. Für Tanguy Zoukrou und Lewin Blum rücken Mohamed Camara und Zachary Athekame in die Abwehr, Cheikh Niasse gesellt sich zu Lukasz Lakomy ins zentrale Mittelfeld, Silvere Ganvoula gibt anstelle von Cedric Itten den Stossstürmer, neben ihm wirkt Filip Ugrinic als zweiter Stürmer.
In der Theorie wünscht sich Contini einen mutigen Auftritt, in der Praxis sieht es dann ein wenig anders aus. Die Young Boys haben kaum einmal den Ball, sie müssen von Anfang an leiden, sie stehen unter Druck, über rechts und links schwappt eine schottische Angriffswelle nach der anderen über sie. Die Aussenverteidiger Athekame und Jaouen Hadjam sind gefordert. Und manchmal auch überfordert.
Celtic hat eine spielstarke, schnelle, bissige Mannschaft. Vorne wirbelt der filigrane Deutsche Nicolas Kühn mit dem japanischen Dreizack Hatate, Maeda und Furuhashi. Knapp siebzig Prozent Ballbesitz haben die Schotten in der ersten Halbzeit, sie führen auch sonst alle relevanten Statistiken an. Nur eine nicht: jene der erzielten Tore.
Wie es zur Pause 0:0 steht, wissen die Berner selber nicht. Drei Tore von Celtic werden in den ersten 34 Minuten aberkannt, das muss ein schottischer Bestwert sein, vielleicht ist es gar ein Weltrekord. Zweimal steht ein Celtic-Spieler im Offside, einmal begeht Captain Callum McGregor ein Foul an Niasse. Jeder Entscheid ist korrekt.
Doch damit nicht genug. Kurz vor der Pause verliert Males im eigenen Strafraum den Ball und zieht dann Kühn leicht zurück, Penalty ist die Konsequenz. Es ist ein strenges Verdikt, aber kein falsches.
Diesmal kann kein Schiedsrichter mehr den Rückstand von YB verhindern. Aber Goalie Keller tut es: In seinem zweiten Spiel als Nummer 1 hat er seinen grossen Moment, er pariert den schwach getretenen Elfmeter von Arne Engels.
Letzte Chance: Roter Stern
Contini war am Vortag bemüht, die Wichtigkeit dieser Partie hervorzuheben, obwohl sein Team längst ausgeschieden ist. Es gehe nicht bloss um Punkte, sondern auch um den Koeffizienten und das Ansehen, sagte er. Und der 51-Jährige erhoffte sich Erkenntnisse: «Für unsere Zukunft sind das wichtige neunzig Minuten.»
Eine Erkenntnis, die er gewinnt: Seine Spieler sind resilient, sie reagieren auf den dürftigen Auftritt in der ersten Halbzeit. Zuerst aber haben sie bange Momente zu überstehen, YB braucht Keller und das liebe Glück. Ein Kopfball von Celtic-Verteidiger Auston Trusty landet in der 55. Minute auf der Latte. Aber dann kämpfen sich die Berner in die Partie, sie vermögen den Ball nun auch mal über längere Zeit zu halten. Und sie kommen durch Males zu zwei grossen Chancen.
Sie werden diesen noch ein wenig nachtrauern. Nächste Woche empfangen sie Roter Stern Belgrad. Für YB wird es dann darum gehen, die Schmach des letzten Platzes abzuwenden. https://www.bernerzeitung.ch/liveticker ... 7677841030
_________________ For Ever
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