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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. November 2024, 00:45 
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Stimmen zur 5. YB-Pleite

Brutale Berner Bilanz: «Wir haben gar nichts verdient»

Die Young Boys stehen auch nach dem 5. Spiel in der Champions League ohne Punkte da. Verdient hätten sie gegen Atalanta nach eigener Aussage auch keine.

Eigentlich ist es ungerecht, einen Sündenbock aus dem YB-Kollektiv herauszupicken. Das Team war in seiner Gänze gegen Atalanta nicht auf der Höhe. Doch Sandro Lauper bringt sich einsichtig gleich selber als Kandidat ins Spiel.

«Ich war zwei Mal im Sechzehner einen Schritt zu spät und sie waren schneller am Ball», analysiert der Innenverteidiger der Young Boys. «Und dann ist der Ball halt sofort drin.» Tatsächlich sieht der 28-Jährige beim 2:1 gegen Charles De Ketelaere und im Zweikampf mit Mateo Retegui bei dessen 4:1 nicht gut aus.

Bedröppelt, bedrückt, betrübt: Die Mienen der YB-Akteure glichen sich nach dem 1:6 im heimischen Wankdorf – der 5. Pleite im 5. CL-Spiel. Auch die Aussagen zeugten vor allem von grosser Enttäuschung und Demut:

- Lauper: «Sie waren schlicht und einfach besser. Sie haben uns in den Zweikämpfen dominiert.»
- Trainer Joël Magnin: «Atalanta war ein Level höher als wir. Wir konnten mit ihrer Intensität nicht mithalten. Da müssen wir ihnen gratulieren.»
- Goalie David von Ballmoos: «Wir waren nicht auf der Höhe. Wir haben zu viele Fehler gemacht, wir haben gar nichts verdient heute.»

Diverse Berechnungen im Vorfeld der Ligaphase hatten ergeben, dass 9 Punkte für die K.o.-Phase reichen würden. Dafür müssten die Berner ihre letzten drei Spiele gewinnen. «Es ist nicht der Moment, über 9 Punkte zu sprechen», meint Lauper. «Wir nehmen jetzt Spiel für Spiel. Der Fokus liegt jetzt darauf, den Anschluss in der Meisterschaft zu schaffen.»


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... s-verdient

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. November 2024, 00:50 
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YB wird von Atalanta vorgeführt und bleibt in der Champions League ohne Punkte

Fünftes Spiel, fünfte Niederlage: YB sieht in der Champions League weiterhin kein Land. Im Heimspiel gegen Atalanta Bergamo gehen die Berner sogar 1:6 unter.

In der 11. Minute schafften die Young Boys das, was international gegen Atalanta schon lange keiner Mannschaft mehr gelungen war: Sie erzielten ein Tor. Nach einem Eckball kam Silvère Ganvoula mit dem Kopf an den Ball, der in hohem Bogen ins Netz segelte. In den vier Runden zuvor war dies Stuttgart, Celtic Glasgow, Schachtar Donezk und Arsenal nicht gelungen. Auch Leverkusen war im Mai im Final der Europa League ohne Torerfolg geblieben.

Das Problem an diesem aus Berner Sicht erfreulichen Umstand: Atalanta hatte zwei Minuten zuvor bereits getroffen. Und noch bitterer: Es sollte der einzige Höhepunkt für das Heimteam bleiben. Stattdessen bekam YB die geballte Offensivkraft der Bergamasken zu spüren und lag zur Pause bereits 1:4 zurück.

Immer wieder De Ketelaere

Zweimal traf Mateo Retegui, den man wegen seiner zwölf Tore in der Serie A auf dem Blatt haben musste. Aber auch sein Sturmpartner Charles De Ketelaere wird der überforderten YB-Abwehr in schlechter Erinnerung bleiben. Der 23-jährige Belgier war an fünf Toren beteiligt, erzielte zwei selbst und bereitete drei weitere vor.

Mit seinen Steilpässen überrumpelte er zweimal das Innenverteidiger-Duo Mohamed Ali Camara und Sandro Lauper. Seine Flanke zum vierten Treffer war nicht besonders präzise, aber da Lauper Retegui in der Mitte nicht bedrängen konnte, führte die Aktion dennoch zu einem weiteren Treffer für die Gäste.

Es war bezeichnend für den ganzen Abend, an dem Atalanta, bei dem Europa-League-Held Ademola Lookman nur auf der Bank sass, den Bernern klar die Grenzen aufzeigte. Diese hatten sich nach dem Trainerwechsel von Patrick Rahmen zu Joël Magnin und den zuletzt besseren Leistungen mehr ausgerechnet. Zumal einen Monat zuvor mit Inter Mailand eine andere italienische Spitzenmannschaft im Wankdorf deutlich mehr Mühe hatte und erst kurz vor dem Schlusspfiff den 1:0-Siegtreffer erzielte.

Noch ein Heimspiel

Auch Atalanta Bergamo hatte bei seinem ersten Gastspiel in Bern vor drei Jahren, ebenfalls in der Champions League, mehr zu kämpfen. In einem spektakulären Spiel kamen die Norditaliener damals durch ein spätes Tor zum 3:3 und nahmen einen Punkt mit nach Hause.

Diesmal dominierten sie und liessen nie die Frage aufkommen, ob YB noch einmal ins Spiel zurückfinden würde. Stattdessen endete die Partie für die Berner im Debakel. Das 1:6 gegen Atalanta war nach dem 0:3 gegen Aston Villa und dem 0:5 gegen Barcelona die nächste bittere Pille in der Königsklasse. In insgesamt fünf Spielen kassierte YB 17 Gegentore, also mehr als drei pro Spiel.

In der Liga-Phase der Champions League spielt YB nur noch einmal vor eigenem Publikum. Zum Abschluss der Kampagne empfangen die Berner am 29. Januar Roter Stern Belgrad. Dazwischen spielen sie auswärts in Stuttgart (11. Dezember), wo es ein Wiedersehen mit Fabian Rieder gibt, und in Glasgow (22. Januar) gegen Celtic.


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 62275.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. November 2024, 00:52 
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YB-Stimmen zur 1:6-Klatsche

«Das Ergebnis ist hart, aber richtig» – «Wir waren nicht auf der Höhe»

Die Young Boys bleiben gegen ein starkes Atalanta Bergamo über die gesamte Partie chancenlos und rutschen in der Königsklasse auf den 36. und letzten Platz ab. Die Reaktionen aus dem YB-Lager.

Fünf Spiele, fünf Niederlagen und ein Torverhältnis von 2:17 – die Young Boys müssen in der Champions League unten durch. Gegen Atalanta Bergamo bleiben die Berner am fünften Spieltag vor Heimpublikum über die gesamte Partie chancenlos und gehen gleich mit 1:6 unter.

«Das Resultat spricht für sich. Es tut doppelt weh, zuhause so zu verlieren. Aktuell ist die Enttäuschung riesig», sagt ein geknickter David von Ballmoos kurz nach dem Schlusspfiff im Interview mit blue Sport. Auch bei Lewin Blum ist der Frust spürbar: «Nach dem Ausgleich sind wir irgendwie zusammengefallen. Wir haben sehr einfache Tore bekommen. Wir haben es probiert, aber der Gegner war heute sehr stark.»

Magnin spricht von Klassenunterschied

Die Berner können dem Serie-A-Verein zu keiner Zeit das Wasser reichen. «Wir waren über 90 Minuten nicht auf der Höhe. Dann sieht man, was eine Weltklasse-Mannschaft tun kann – vor allem in Ballbesitz», wählt Goalie von Ballmoos deutliche Worte. «Und wie sie 90 Minuten lang konsequent Pressing spielen, hat mich sehr beeindruckt. Am Schluss waren wir nicht auf diesem Niveau.»

YB-Coach Joël Magnin stellt klar: «Es ist schwierig für mich, meine Mannschaft zu kritisieren, weil der Gegner wirklich sehr gut war.» Magnin richtet den Blick bereits wieder nach vorne: «Wir müssen daraus lernen, die positiven Sachen und die Intensität mitnehmen – denn es war wirklich ein Klassenunterschied heute.»

Von Bergen: «Wir hatten Atalanta nie im Griff»

YB-Sportchef Steve von Bergen zeigt sich vom Auftritt der Gäste ebenso beeindruckt. «Wir hatten Atalanta nie im Griff. Sie waren in jedem Bereich viel besser als wir. Das Ergebnis ist hart, aber richtig», so der 41-Jährige.


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 62942.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. November 2024, 00:48 
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«Wir haben gar nichts verdient»: So hart geht YB nach dem 1:6 mit sich selbst ins Gericht

Woran soll man sich nach einer 1:6-Klatsche festhalten? YB-Trainer Joël Magnin versuchte es mit den ersten 20 Minuten. «Wir hatten zu Beginn einige gute Aktionen und konnten nach dem Rückstand sofort reagieren», sagte der 53-Jährige, der danach aber kaum mehr etwas Positives fand. «Atalanta hat uns über 70 Minuten eine Lehrstunde erteilt. Die Italiener waren viel zielstrebiger, wir haben kaum Zweikämpfe gewonnen.»

Goalie David von Ballmoos schlug in dieselbe Kerbe. So habe YB zu viele Fehler gemacht und zu viel zugelassen. «Wir sind über 90 Minuten gesehen nicht auf der Höhe gewesen», sagte der 29-Jährige nach dem Spiel beim SRF. YB könne sich über das Ergebnis nicht einmal beklagen, sagte von Ballmoos und fällte dann ein gnadenloses Fazit:

«Wir haben gar nichts verdient heute.»
Goalie David von Ballmoos

Selbstkritisch gibt sich auch Verteidiger Sandro Lauper, der berichtet, dass Atalanta «schlicht und einfach besser gewesen ist». Die Italiener hätten die Zweikämpfe dominiert und seien schneller an den Bällen gewesen. «Wie auch bei mir im Strafraum, als ich zweimal einen Schritt zu spät bin.» Das werde auf diesem Niveau sofort bestraft. Dies sah man auch bei Bergamo, die in der ersten Halbzeit gefühlt aus jeder Chance ein Tor machen. «Und dann verliert man einfach klipp und klar gegen eine gute Mannschaft», so Lauper.

YB sei nie richtig ins Spiel gekommen, weil es die Taktik, Atalanta auch hinten in 1-gegen-1-Situationen zu zwingen, nicht umsetzen konnte. «Wir konnten die Bälle nicht halten und waren unorganisiert. Da wird es schwierig gegen ein Team, das super in Form ist», bilanziert Lauper. Lewin Blum sagte kurz:

«Wir sind nach einem guten Start zusammengefallen.»
Lewin Blum

Und während Trainer Magnin mit dem Team nicht wirklich hart ins Gericht ging, kritisierte Sportchef Steve von Bergen bei Blue Sport: «Atalanta war in jedem Bereich besser als wir. Das Ergebnis ist hart, aber richtig.» Aktuell sei YB nicht in der Lage, gegen Teams wie Bergamo oder Barcelona zu bestehen. Während der 41-Jährige die Kritik auch an seiner Person aufgrund der Lage in der Meisterschaft versteht, entspreche es in der Champions League nun mal der Realität der Berner, eines der schwächsten Teams zu sein.

Nach fünf Runden steht YB nach wie vor ohne Punkt und mit einem Torverhältnis von 2:17 auf dem letzten Tabellenplatz. Nun noch von einem theoretisch möglichen Weiterkommen – Platz 24 müsste dazu erreicht werden – sinnieren, wollen die YB-Akteure nicht. Über die bisherige Champions-League-Kampagne sagt Goalie von Ballmoos:

«Am Ende zählen die Punkte und da haben wir Null. Das ist natürlich brutal.»
Goalie David von Ballmoos


https://www.watson.ch/sport/yb/13898060 ... ns-gericht

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. November 2024, 00:51 
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YB – Blum nach Atalanta-Debakel: «Darf uns nicht passieren»

YB kommt gegen Atalanta Bergamo regelrecht unter die Räder und verliert mit 1:6. Die Stimmung bei Verteidiger Lewin Blum ist entsprechend getrübt.

Das Wichtigste in Kürze

- YB kassiert in der Champions League eine 1:6-Klatsche gegen Atalanta.
- Verteidiger Lewin Blum meint: «Wir waren in den Duellen nicht da!»
- Am Sonntag haben die Berner gegen St.Gallen die Chance auf Wiedergutmachung.

Atalanta Bergamo erteilt YB am Dienstagabend in der Champions League eine Lektion. Die Italiener fegen die Berner im Wankdorf gleich mit 6:1 vom Feld. Schon zur Pause steht es 1:4 aus Sicht von Gelbschwarz.

Überragender Mann auf dem Platz: Charles De Ketelaere, der mit zwei Toren und drei Assists glänzt. Er alleine sorgt dafür, dass die Schweizer nach fünf Spieltagen in der Champions League weiterhin ohne Punkt dastehen.

Nach Abpfiff ist die Ernüchterung bei YB gross. Lewin Blum meint: «Wir haben gut angefangen und kamen mit dem Ausgleichstreffer zurück. Dann kassieren wir in zehn Minuten drei Tore.»

Danach sei es gegen eine gute Mannschaft wie Atalanta schwierig geworden. «Wir waren in den Duellen nicht mehr da und stehen jetzt mit einer so hohen Niederlage da. Das müssen wir definitiv analysieren.»

In der Pause habe man darüber gesprochen, wie man die guten ersten 20 Minuten verspielt hat. Blum: «Wir standen offen und liessen viele Chancen zu, das darf uns so nicht passieren.»

Das Team habe sich zudem vorgenommen, das Beste daraus zu machen und «keine weiteren Tore zu fressen», sagt der Abwehrspieler. Das gelingt den Bernern nur bedingt. Am Ende kassieren die Hausherren auch im zweiten Durchgang noch zwei Tore.

Fakt ist: Gelbschwarz steht in der Champions League weiterhin ohne Zählbares da. Die Hoffnung gibt Lewin Blum dennoch nicht auf. «Natürlich wollen wir noch punkten. Aber zuerst müssen wir das heute analysieren.»

YB jetzt gegen St.Gallen

Für die Young Boys gilt es jetzt, eine Reaktion zu zeigen. Am Sonntag (16.30 Uhr) geht es in der Liga zuhause gegen St.Gallen weiter.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-bl ... n-66869040

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. November 2024, 00:54 
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«Mannschaft hat gezeigt, dass sie bereit war»

YB-Coach Magnin redet 1:6-Klatsche schön

Da kassiert YB die heftigste Klatsche aller Zeiten in der Champions League. Aber von einer gesunden Portion Anschiss keine Spur. Trainer Joël Magnin redet die Niederlage schön.

Klar kann man sich die Frage stellen, was es bringt, auf Weltuntergang zu machen, wenn man gegen einen klar besseren Gegner verliert. Erlaubt sind hingegen die Fragen: Muss es ein 1:6 werden? Darf so wenig Rebellion und Auflehnung gegen das Schicksal sein?

Immerhin haben es Celtic Glasgow und Arsenal geschafft, gegen die Über-Italiener nicht zu verlieren, Sie haben beide in Bergamo 0:0 gespielt. Davon war YB meilenweit entfernt.

Keine Entschlossenheit, keine Duelle gewonnen

«Aber die ersten zwanzig Minuten waren gut» relativiert Trainer Joël Magnin. Doch auch er weiss, dass ein Fussballspiel ein bisschen länger dauert. «Danach liessen wir die Entschlossenheit vermissen und gewannen praktisch kein Eins-gegen-eins mehr.» Dass man komplett ausgespielt wird gegen ein Weltklasseteam, okay. Aber mangelnde Entschlossenheit? Verlorene Zweikämpfe? Dazu unzählige «Unforced errors» (dt. nicht erzwungene Fehler), um es bei einem 1:6 in der Tennissprache zu sagen? Da müsste einer doch gehörig angefressen sein.

Immerhin spricht Magnin von einer Lektion, die YB erhalten habe, die man erst mal verdauen müsse. Doch dann: «Entscheidend waren die Duelle. Ich glaube, wir haben das erste Eins-gegen-eins in der achtzigsten Minute gewonnen. Da war Atalanta klar besser.» Aber enttäuscht sei er über die eigene Mannschaft nicht gewesen. «Sie hat gezeigt, dass sie bereit war.»

Inter hat YB nicht hundertprozentig ernst genommen

Dann hebt Magnin vor allem die Stärke des Teams von Gian Piero Gasperini hervor, von dem er Fan sei. «Die trainieren dieses Eins-gegen-eins immer. Und die physische Leistung ist beeindruckend. Da haben wir über neunzig Minuten nicht mithalten können. Ich bin deshalb Fan dieses Teams, weil es unsere Limiten aufgezeigt hat. Und weil ein Trainer seit acht Jahren an Bord ist und ein unglaubliches Kollektiv hingekriegt hat.»

Überdies habe Atalanta nicht denselben Fehler begangen wie Inter Mailand, nämlich YB nicht hundertprozentig ernst zu nehmen. Zur Erinnerung: Der italienische Meister hatte im Wankdorf das Siegtor erst in der 93. Minute geschossen. «Und da haben wir über neunzig Minuten mithalten können», fügt Magnin hinzu.

YB ist nun Schlusslicht

Apropos Tor: Immerhin spreche für seine Mannschaft, dass sie ein Tor gegen Atalanta geschossen habe, was noch keinem Team gelungen sei. «Aber es ist eine schwere Niederlage. So hoch habe ich als YB-Coach nie verloren.»

Unter dem Strich: Ein bisschen viel Schönrednerei für eine Kampagne mit fünf Niederlagen aus fünf Spielen und einem Torverhältnis von 2 zu 17. Weil Slovan Bratislava gegen die AC Milan nur 2:3 verloren hat, sind die Berner nach dem 1:6 nun «gute» Letzte im Ranking der 36 Teams. Das ist dann doch peinlich.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 57975.html

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YB-Spieler am Boden

Feuchte Augen bei Lauper – Von Ballmoos nudelfertig

Bittere Klatsche für YB in der Königsklasse: 1:6-Debakel gegen Atalanta Bergamo. Die Berner Spieler zeigen sich nach dem Spiel niedergeschlagen und selbstkritisch. Lewin Blum gibt sich noch kämpferisch.

Der 26. November 2024 geht als einer der bittersten Tage in die YB-Klubgeschichte ein. Mit dem Tennis-Resultat von 1:6 gehen die Berner gegen Atalanta zu Hause unter. Ein rabenschwarzer Abend für alle. Bei Sandro Lauper (28) sind die Augen feucht, als er vor den TV-Kameras versucht, den Auftritt zu erklären. «Wir waren gar nie in der Partie drin. Sie waren schlicht und einfach besser. Sie haben uns in den Zweikämpfen dominiert», lautet sein kurzes Resümee.

Lauper selbst hat in der Innenverteidigung einen Horrorabend hinter sich, was sich in der Blick-Notengebung gnadenlos spiegelt. Immer ist er einen Schritt langsamer als Atalanta-Stürmer Mateo Retegui (25). Selbst im Schlaf dürfte noch davon geträumt haben, wie er dem Italo-Argentinier nachrennt. Entsprechend schlecht geht es ihm. So ist wohl auch zu erklären, dass er nach den TV-Interviews sofort in der Garderobe verschwindet. Lust, sich auch noch den Printjournalisten zu erklären, hat er keine.

«Das Resultat spricht für sich»

Genauso Goalie David von Ballmoos (29). Auch er sieht nudelfertig aus. «Wir waren nicht auf der Höhe. Wir haben zu viele Fehler gemacht, wir haben gar nichts verdient heute. Das Resultat spricht für sich. Es tut doppelt weh, zuhause so zu verlieren.»

Am Boden ist auch Stürmer Silvère Ganvoula (28). Er, der für den ersten Gegentreffer Atalantas in der Champions League verantwortlich ist, zeigt sich aber auch in der Mixed Zone. «In diesem Wettbewerb spielen wir gegen grossartige Teams. Ein Fehler genügt, um in Rückstand zu geraten. Gegen Atalanta haben wir deren drei/vier gemacht und diese kamen uns teuer zu stehen.»

Blum gibt noch nicht auf

Zum Schluss spricht auch noch Lewin Blum (23). Anders als bei seinen Kollegen sind bei ihm noch kämpferische Worte zu hören. Ans Aufgeben in der Champions League will er trotz letztem Tabellenplatz nicht denken. «Sicher glauben wir noch ans Weiterkommen.» Zu verübeln sind ihm diese Worte zwar nicht. Was soll er auch anders sagen? Doch wirklich ernst wird er sie wohl selbst nicht nehmen.

Als Blum letztlich noch gefragt wird, ob er sich auf das bevorstehende Super-League-Spiel gegen St. Gallen freut, weil dann wieder ein Gegner auf Augenhöhe kommt, spricht er zunächst um den heissen Brei rum. «Ich freue mich auf alle Spiele.» Bevor er abschliessend sagt: «Die Super League ist unser tägliches Brot. Aber wir müssen uns auf diese Spiele genauso fest freuen, wie die in der Champions League.» Nun muss YB die Freude aber schleunigst wieder auf dem Platz zeigen. Denn gegen Atalanta war die nie wirklich auszumachen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 58189.html

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YB kassiert nächste Schlappe: «Die Champions League kann man vergessen»

Die Young Boys können auch im fünften Champions-League-Spiel dieser Saison keine Punkte einfahren. Gegen Atalanta Bergamo kassieren die Berner eine deutliche 6:1-Niederlage. «Die Champions League kann man vergessen», meint ein enttäuschter Fan nach dem Spiel.


https://www.telebaern.tv/news/yb-kassie ... -159439968

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Italo-Presse: «De Ketelaere erteilte YB Fussball-Unterricht»

YB kommt in der Champions League gegen Atalanta Bergamo unter die Räder. Die italienische Presse findet nach der 1:6-Klatsche deutliche Worte.

Das Wichtigste in Kürze

- YB kassiert zu Hause gegen Atalanta eine historische 1:6-Klatsche.
- Bergamo-Angreifer Charles De Ketelaere überragt mit fünf Skorerpunkten.
- Kriegen die Berner am Sonntag in der Liga die Kurve?

YB geht am Dienstagabend gegen Atalanta mit 1:6 unter. Es ist erst das zweite Mal, dass die Berner im «neuen» Wankdorf sechs Gegentore kassieren. Zuletzt gab es das vor rund 19 Jahren gegen den FCB.
«Nerazzuri-Wirbelsturm in Bern»

Die italienische Presse feiert den deutlichen Sieg der Bergamasken ausgiebig. «Tuttosport» schreibt von einem «Nerazzurri-Wirbelsturm in Bern». YB sei von «Gasperinis Tormaschine» überwältigt worden.

Der «Corriere dello Sport» betitelt den Auftritt als «Atalanta-Show».

Ein Spieler sticht bei Bergamo aus dem starken Kollektiv heraus: Charles De Ketelaere. Der Belgier brilliert am Dienstag mit zwei Toren und drei Assists. Er zerlegt die Young Boys praktisch im Alleingang.

Klar, dass De Ketelaere von den Medien viel Anerkennung kriegt. Die «Gazzetta dello Sport» schwärmt: «Er erteilte den Young Boys Fussball-Unterricht in allen Bereichen: im Strafraum, an der Strafraumgrenze und fünfzig Meter vor dem Tor.»

Und auch Atalanta-Trainer Gian Piero Gasperini ist an der Pressekonferenz voll des Lobes: «Er hat die Auszeichnung zum MVP des Spiels verdient», so der Coach über Charles De Ketelaere.

Für YB heisst es jetzt, so schnell wie möglich wieder aufzustehen. Bis zur Winterpause stehen noch fünf Partien aus. Am Sonntag (16.30 Uhr) gastiert der FCSG im Wankdorf.


https://www.nau.ch/sport/fussball/italo ... t-66869572

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YB: Trainer Magnin gratuliert Atalanta zum klaren Sieg

Auch nach dem 5. Spiel in der Champions League steht YB ohne Punkte da. Trainer Joël Magnin meint unbekümmert, dass Atalanta eine Klasse für sich gewesen sei.

Das Wichtigste in Kürze

- YB verliert gegen Atalanta deutlich mit 1:6 in der Champions League.
- Trainer Magnin sieht die Italiener als haushoch überlegenes Team an.
- Die Berner wollen sich jetzt auf das nächste Meisterschaftsspiel konzentrieren.

YB bleibt in der Champions League das Pleiten-Team. Gelbschwarz steht auch nach dem Spiel gegen Atalanta Bergamo weiter ohne Zählbares da. Gegen die Italiener kassierten die Berner zu Hause eine 1:6-Klatsche.

Das tut richtig weh! Doch für Joël Magnin ist die Niederlage offenbar nicht besonders tragisch. Der YB-Trainer gibt nämlich im Interview mit «SRF» nach dem Spiel unbekümmert zu: «Atalanta ist ein Niveau höher als wir.»

Magnin meint, dass der Anfang des Spiels ganz okay war. «Wir haben das Publikum mitgenommen, leider dann aber das 1:0 kassiert.» Man habe zwar sofort reagiert, aber der Klassenunterschied sei zu gross gewesen.

«Wir haben Tore gekriegt... da hat etwa der Innenverteidiger den Ball erobert und 50 Meter in einer unglaublichen Intensität zurückgelegt. Da konnten wir einfach nicht mitgehen – und das hat isch über das ganze Spiel wiederholt.» Die Italiener hätten in den Duellen «grosse Entschlossenheit» gezeigt – «da muss ich gratulieren.»

YB will «Spiel für Spiel» nehmen

Zur restlichen Ausgangslage in der CL – YB hat noch theoretische Chancen auf ein Weiterkommen – meint Magnin: «Wir haben uns mit der Mannschaft ausgetauscht und nehmen Spiel für Spiel.»

Jetzt steht am Sonntag erstmal das Heimspiel in der Meisterschaft gegen St. Gallen an. «Wir denken jetzt nicht darüber nach, was in drei Wochen in der Champions League passiert. Jetzt geht es um die Super League – danach kommt das nächste Spiel.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-tr ... g-66869041

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