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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 00:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.10.2024  Zitat: Spektakuläres 3:2
An Kuriosität kaum zu überbieten – YB siegt dank Basler Hilfe
Die Young Boys liegen gegen den FCB zurück. Doch dann gelingt ihnen die Wende. Auch dank eines speziellen Eigentors der Gäste.
Besser als Mohamed Dräger hätte das kein Berner hinbekommen. Unbedrängt verwandelt er einen Flankenball eiskalt. Bloss, die Aktion des Basler Verteidigers hat einen Haken. Und zwar einen grossen: Sein Treffer fällt ins eigene Tor.
Das 2:1 für YB in der 82. Minute ist an Kuriosität kaum zu überbieten. Und für Dräger könnte es unglücklicher nicht sein. Als er kurz zuvor eingewechselt wurde, bedeutete das sein erster Einsatz in dieser Saison überhaupt. Wahrscheinlich wird es für längere Zeit auch sein letzter bleiben.
Das kann den Young Boys egal sein. Sie sind aktuell für jede Unterstützung dankbar. Und sie setzen alles daran, in Form von drei Punkten davon zu profitieren. Der eingewechselte Alan Virginius verleitet Adrian Barisic zu einem erneuten Basler Eigentor. Das 3:1 in der 87. Minute müsste die Entscheidung sein.
Aber nicht bei diesen Young Boys, die in die Krise gestürzt sind und jede Selbstverständlichkeit verloren haben. Nur zwei Minuten später gelingt Dominik Schmid nach Vorarbeit von Xherdan Shaqiri der Anschlusstreffer. Das grosse Zittern beginnt.
Mehrmals wird es vor dem Tor der Berner noch gefährlich. Sie leiden, verlieren aber nicht. Und verschaffen sich mit dem Sieg etwas Luft. Am Samstag gastieren sie beim FC Zürich, der vorerst wieder die Tabellenführung übernommen hat.
Lakomy fällt auf, Hadjam fällt ab
YB-Trainer Joël Magnin nimmt im Vergleich zur ernüchternden Niederlage in Lugano sechs Wechsel vor. Das zeigt Wirkung: Die Berner beginnen stark, sie vermögen die Gäste in deren Hälfte zu drängen und kreieren Chancen. Die erste hat Silvere Ganvoula nach einer Minute, bald schon wird Meschack Elia von Joël Monteiro lanciert und scheitert aus kurzer Distanz an Goalie Marwin Hitz. Und spätestens als Lukasz Lakomy den Ball nach einer Viertelstunde an die Latte schlenzt, müssen sich die Young Boys ärgern, nicht in Führung zu liegen.
Lakomy ist im Mittelfeld eine Bereicherung. Er ist aufsässig und allgegenwärtig, keiner sorgt lange für so viel Gefahr vor dem Basler Tor wie er. Der Pole, seit seiner Ankunft in Bern im Sommer 2023 oft enttäuschend, bestätigt seinen Aufwärtstrend.
Am anderen Ende der Leistungsskala ist Jaouen Hadjam zu finden, der ein Phänomen bleibt. Manchmal, wie gegen Inter, gelingen ihm Dinge, die kaum einem anderen Spieler in der Schweiz gelingen. Dann wieder vermag er wie gegen Basel leichteste Pässe nicht zum Kollegen zu bringen.
Und dann gibt es noch Kastriot Imeri, den vermeintlich talentiertesten Fussballer in den YB-Reihen. Das hat er jedoch in bald zweieinhalb Jahren bei YB so gut wie nie gezeigt. Sinnbildlich, wie ihm in der 17. Minute ein einfacher Pass misslingt. Monteiro hätte aufs Basler Tor ziehen können. Imeri, diesem Instinktfußballer, ist die Leichtigkeit abhandengekommen.
YB wankt – und gleicht dann herrlich aus
Stattdessen geht der FCB kurz darauf in Führung. Loris Benito will auf Offside spielen, aber als ihm der Einfall kommt, ist es schon zu spät. Kevin Carlos enteilt, YB-Goalie von Ballmoos kann den Schuss des FCB-Stürmers zwar noch parieren, Anton Kade hat allerdings keine Mühe, im Nachschuss zu reüssieren (19.).
Achtmal sind die Young Boys in dieser Saison bis dahin in Rückstand geraten, sechsmal haben sie verloren. Das hat Spuren hinterlassen. Sie sind kurzzeitig von der Rolle, müssen bange Minuten überstehen, Bénie Traoré hat das 2:0 auf dem Fuss. Doch dann schicken sie sich an, die Wende herbeizuführen. Sie dominieren bis zur Pause, haben durch Lakomy, Filip Ugrinic und Imeri weitere Chancen. Beim Seitenwechsel lautet das Schussverhältnis 16:5.
Im Mai 2016 hat der FCB das letzte Mal im Wankdorf gewonnen, sein Trainer hiess da Urs Fischer und YB wartete seit Jahrzehnten auf einen Titelgewinn. Kurz: Es ist eine Ewigkeit her. Am Mittwoch sind die Basler nahe dran, die Negativserie zu beenden. Sie sind nach der Pause erst bestimmend und haben Pech, als Romario Baro seinen Kopfball an die Latte setzt (54.). Von diesem Rückschlag hätte sich das Heimteam kaum erholt.
Aber das bleibt bloss ein Gedankenspiel. YB gelingt über Monteiro und Elia eine schöne Kombination, Ugrinic schliesst diese gekonnt mit dem 1:1 ab. Für Elia ist es überhaupt die erste Torbeteiligung in der Liga. Es ist der Anfang der Wende. https://www.bernerzeitung.ch/yb-basel-3 ... 9296474873
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 00:14 |
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30.10.2024  Zitat: 3:2-Sieg in der Super League
YB bezwingt den FCB auch dank Dräger-Eigentor
- Die Young Boys gewinnen das Schlagerspiel der Super League zu Hause gegen Basel nach heisser Schlussphase mit 3:2. - Die Berner liegen 0:1 zurück und gehen dank einem FCB-Eigentor 2:1 in Führung. - In den anderen Mittwochsspielen gewinnt der FCZ bei Sion 2:0, St. Gallen und Winterthur trennen sich 2:2.
Basel kann in Bern nicht gewinnen. Diese Tatsache hat auch nach dem Mittwochabend Bestand. Dabei trugen die Gäste vom Rheinknie auch ihren Teil zum verpassten Punktgewinn bei.
Allen voran Mohamed Dräger. Als der FCB nach 80 Minuten drauf und dran war, beim Stand von 1:1 einen Punkt aus dem Wankdorf zu entführen, unterlief dem Tunesier ein Totalaussetzer: Unbedrängt bugsierte er den Ball ins eigene Tor zur erstmaligen YB-Führung in dieser Partie. Verteidiger Dräger war erst 5 Minuten zuvor eingewechselt worden.
In der 87. Minute legten die Basler noch ein Geschenk nach, diesmal aber äusserst unglücklich: Der eingewechselte YB-Flügel Alan Virginius übersprintete fast den gesamten aufgerückten FCB und brachte den Ball aufs Tor. Dort stolperte Basels Adrian Barisic diesen ebenfalls ins falsche Gehäuse – 3:1 für YB.
Nach einer Flanke des bemühten Xherdan Shaqiris, der zu seinem 100. Einsatz in der Super League kam, konnte Captain Dominik Schmid die «Bebbi» per Kopf zwar noch einmal heranbringen (89.). Doch mehr als der Anschlusstreffer sollte Basel nicht mehr gelingen. Damit verloren die Gäste in Bern zum 6. Mal in Folge und blieben im 17. (!) Spiel im Wankdorf in Serie ohne Sieg.
Lakomy scheitert dreifach
Die Berner pressten, powerten und pushten, doch die Basler führten: So hatte man die Partie nach 45 Minuten resümieren können. Ziemlich entgegen dem Spielverlauf hatte Anton Kade die Gäste nach 20 Minuten nämlich in Führung gebracht.
Die formstarke Basler Sturmspitze Kevin Carlos wurde (etwas ungewollt) frei in die Tiefe geschickt, YB-Goalie David von Ballmoos konnte Carlos' Abschluss nur zur Mitte abwehren. Kade reagierte schneller als der etwas verwirrt agierende Jaouen Hadjam und spitzelte den Ball über die Linie. Von Ballmoos wurde dabei schmerzhaft getroffen, konnte aber weiterspielen.
Den Berner Chancenwucher personifizierte Mittelfeldmotor Lukasz Lakomy:
- 14. Minute: Aus der 2. Reihe kommt Lakomy zur Schlenzer-Gelegenheit und setzt diesen knapp an die Latte. - 32. Minute: Ein gefährlicher Freistoss des Polen wird zum Kullerball und von der Basler Defensive beinahe ins eigene Tor bugsiert. - 43. Minute: Lakomy wird am Strafraumrand von Kastriot Imeri perfekt freigespielt, sein Knaller kann von Marwin Hitz im FCB-Kasten mit den Fäusten entschärft werden.
Nach der Pause, als Basel plötzlich besser aufkam, schlugen die Berner dann doch zu: Nach einer sehenswerten Passstafette schob Filip Ugrinic den Ball zum 1:1 ein.
So geht es weiter
Beide Teams stehen bereits am Samstag für die 13. Runde wieder im Einsatz. Basel empfängt um 18:00 Uhr den FC Winterthur, die Young Boys gastieren zeitgleich beim FCZ. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... r-eigentor
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 00:16 |
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30.10.2024  Zitat: Basel in Bern erneut auf verlorenem Posten
Basel bleibt ein gern gesehener Gast in Bern und im Wankdorf seit 17 Spielen ohne Sieg. Die Young Boys drehen die Partie und gewinnen 3:2.
Eigentlich hätte man das 2:1 genau so auf der anderen Seite erwarten können in Anbetracht der momentanen Gemütslage, in der sich die beiden Mannschaften befinden. Doch es war Basels Mohamed Dräger, dem rund zehn Minuten vor dem Ende ein folgenschweres Eigentor unterlief. Sechs Minuten nach seiner Einwechslung traf der Tunesier nach Flanke von Lewin Blum ins eigene Netz.
Bis dahin stand die animierte Partie auf Messers Schneide. Die Basler waren nach knapp 20 Minuten entgegen dem Spielverlauf in Führung gegangen. Einen Abschluss von Kevin Carlos konnte David von Ballmoos nur unzureichend klären. Anton Kade schaltete schneller als Jaouen Hadjam und drückte den Ball über die Linie. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Heimteam spielbestimmend und hatte auch die besseren Torchancen. Der auffällige Lukas Lakomy vergab die beste Möglichkeit, als er an der Latte scheiterte.
Just in der Phase, in der Basel die Partie im Griff zu haben schien, fand YB zurück in die Partie. Filip Ugrinic hatte nach 64 Minuten und einer schönen Ablage von Meschack Elia keine Mühe, Marwin Hitz zu bezwingen. In der Folge plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin, ehe Dräger für den Umschwung sorgte.
Nach dem von Ebrima Colley erzwungenen Eigentor von Adrian Barisic drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit schien die Partie entschieden. Dominik Schmid nach Vorarbeit von Xherdan Shaqiri brachte die Spannung nochmals zurück. Für einen Punktgewinn reichte es dem FCB jedoch nicht mehr.
Für Basel war es die erste Niederlage nach zuletzt drei Siegen in Serie, für die Young Boys der ersehnte Befreiungsschlag. Telegramm
Young Boys – Basel 3:2 (0:1)
30'024 Zuschauer. – SR San. – Tore: 19. Kade 0:1. 64. Ugrinic (Elia) 1:1. 81. Dräger (Eigentor) 2:1. 87. Barisic (Eigentor) 3:1. 89. Schmid (Shaqiri) 3:2.
Young Boys: von Ballmoos; Blum, Lauper, Benito, Hadjam; Monteiro, Ugrinic, Lakomy (88. Niasse), Imeri (59. Virginius); Elia (80. Colley), Ganvoula (59. Itten).
Basel: Hitz; Mendes (76. Dräger), Barisic, Vouilloz, Schmid; Romário Baró (64. Leroy), Avdullahu (84. Fink); Kade, Shaqiri, Traoré (64. Soticek); Kevin Carlos (76. Ajeti).
Bemerkungen: Verwarnungen: 25. Blum, 26. Vouilloz, 35. Kade, 68. Shaqiri, 69. Virginius, 70. Mendes, 81. Leroy. https://www.bluewin.ch/de/index/basel-i ... 27496.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 00:18 |
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30.10.2024  Zitat: YB mit Befreiungsschlag gegen Basel – FCZ wieder Leader – St.Gallen überzeugt nicht
Der FC Zürich übernimmt mit einem 2:0-Sieg beim FC Sion zumindest für 24 Stunden wieder die Spitze der Super League. Im Klassiker gelingt YB mit einem 3:2 gegen den FC Basel ein Befreiungsschlag.
Young Boys – Basel 3:2
Basel bleibt ein gern gesehener Gast in Bern und im Wankdorf seit 17 Spielen ohne Sieg. Die Young Boys drehen die Partie und gewinnen 3:2.
Eigentlich hätte man das 2:1 genau so auf der anderen Seite erwarten können in Anbetracht der momentanen Gemütslage, in der sich die beiden Mannschaften befinden. Doch es war Basels Mohamed Dräger, dem rund zehn Minuten vor dem Ende ein folgenschweres Eigentor unterlief. Sechs Minuten nach seiner Einwechslung traf der Tunesier nach Flanke von Lewin Blum ins eigene Netz.
Bis dahin stand die animierte Partie auf Messers Schneide. Die Basler waren nach knapp 20 Minuten entgegen dem Spielverlauf in Führung gegangen. Einen Abschluss von Kevin Carlos konnte David von Ballmoos nur unzureichend klären. Anton Kade schaltete schneller als Jaouen Hadjam und drückte den Ball über die Linie. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Heimteam spielbestimmend und hatte auch die besseren Torchancen. Der auffällige Lukas Lakomy vergab die beste Möglichkeit, als er an der Latte scheiterte.
Just in der Phase, in der Basel die Partie im Griff zu haben schien, fand YB zurück in die Partie. Filip Ugrinic hatte nach 64 Minuten und einer schönen Ablage von Meschack Elia keine Mühe, Marwin Hitz zu bezwingen. In der Folge plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin, ehe Dräger für den Umschwung sorgte.
Nach dem von Ebrima Colley erzwungenen Eigentor von Adrian Barisic drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit schien die Partie entschieden. Dominik Schmid nach Vorarbeit von Xherdan Shaqiri brachte die Spannung nochmals zurück. Für einen Punktgewinn reichte es dem FCB jedoch nicht mehr.
Für Basel war es die erste Niederlage nach zuletzt drei Siegen in Serie, für die Young Boys der ersehnte Befreiungsschlag.
Young Boys - Basel 3:2 (0:1) 30'024 Zuschauer. - SR San. Tore: 19. Kade 0:1. 64. Ugrinic (Elia) 1:1. 81. Dräger (Eigentor) 2:1. 87. Barisic (Eigentor) 3:1. 89. Schmid (Shaqiri) 3:2. Young Boys: von Ballmoos; Blum, Lauper, Benito, Hadjam; Monteiro, Ugrinic, Lakomy (88. Niasse), Imeri (59. Virginius); Elia (80. Colley), Ganvoula (59. Itten). Basel: Hitz; Mendes (76. Dräger), Barisic, Vouilloz, Schmid; Romário Baró (64. Leroy), Avdullahu (84. Fink); Kade, Shaqiri, Traoré (64. Soticek); Kevin Carlos (76. Ajeti). Verwarnungen: 25. Blum, 26. Vouilloz, 35. Kade, 68. Shaqiri, 69. Virginius, 70. Mendes, 81. Leroy. https://www.watson.ch/sport/fussball/80 ... der-leader
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 00:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.10.2024  Zitat: Basels Wankdorf-Fluch bleibt
Zwei FCB-Eigentore bringen YB zurück in die Erfolgsspur
Was für eine Schlussphase, was für ein wildes Spiel! YB kämpft sich nach einem Rückstand zum Sieg gegen den FCB.
Das Spiel
Seit Ende Mai 2016 hat der FCB nicht mehr in Bern gewonnen. Die bittere Bilanz seither: 15 Niederlagen, 3 Unentschieden. Und der Fluch bleibt. Weil sich YB nach einem Rückstand stark zurückkämpft – aber auch dank gütiger Hilfe der Basler und zwei Eigentoren.
Es sind die kriselnden Berner, die das Spiel machen. YB investiert zu Beginn des Spiels sehr viel, hat dann aber zum einen Pech, dass ein Lakomy-Hammer an die Latte knallt, und zum anderen, dass der FCB mit Hitz einen hervorragend eingestellten Keeper im Kasten hat. Nur schon in Halbzeit eins verhindert er dreimal stark ein Gegentor.
Doch dann sticht die Basler Effizienz. Mit der ersten Chance bringt Kade die Gäste nach 19 Minuten aus dem Nichts in Front. Und wenn der FCB einmal 1:0 führt? Dann wirds ganz schwierig, ihn noch zu knacken. Seit 19 Spielen sind die Bebbi nach ebendieser 1:0-Führung unbesiegt, in dieser Saison resultierten fünf Siege und ein Unentschieden nach einem Basler Führungstor.
Schwierig, aber nicht unmöglich. Das beweisen die Berner, die dank Ugrinic die Partie wieder ausgleichen. Es kommt zur wilden Schlussphase. Und plötzlich schwimmen die Basler, mit zwei (!) Eigentoren innert fünf Minuten schenkt man das Spiel her. Der Anschluss durch Schmid (89.) nach Assist von Shaqiri, der heute sein 100. Super-League-Spiel feiert, komplettiert den verrückten Endspurt, bringt dem FCB aber keine Punkte im Wankdorf. Einmal mehr.
Die Tore
19. Minute, Anton Kade, 0:1. Die Basler reagieren blitzschnell auf einen Fehlpass, dann zieht Kevin Carlos von dannen und schliesst ab. Goalie Von Ballmoos pariert, kann die Kugel aber nur nach vorne abprallen lassen. Kade steht goldrichtig und staubt ab.
64. Minute, Filip Ugrinic, 1:1: Schön herausgespielter Treffer von YB! Die Berner brillieren mit einem Kurzpassspiel, bevor Ugrinic im Sechzehner locker einnetzen kann.
81. Minute, Mohamed Dräger (ET), 2:1. Was war denn das für ein Eigentor?! Blum flankt von rechts an den zweiten Pfosten, wo Basels Dräger völlig unbedrängt klären will – dann aber den Ball in den eigenen Kasten bugsiert.
87. Minute, Adrian Barisic (ET), 3:1. Der pfeilschnelle Virginius startet auf der rechten Seite einen Konter, wonach er selber abschliesst. Hitz kann seinen Versuch abwehren, Colley steht aber dort und erzwingt im Zweikampf mit Barisic das zweite Eigentor.
89. Minute, Dominik Schmid, 3:2. Shaqiri zieht einen Freistoss aufs Tor, wo Schmid ungedeckt mit dem Kopf an den Ball kommt und ihn ins YB-Tor befördert.
Der Beste
Lukasz Lakomy zeigt immer mehr, welch begnadeter Kicker er ist. Einzig das Tor fehlt.
Der Schlechteste
Bei solch einem monumentalen Eigentor kommt Mohamed Dräger um diese Trophäe nicht herum.
Das gab zu reden
Es ist ein Gerücht, vielleicht mehr. Vielleicht nicht. Vielleicht hat es keine Bewandtnis. Aber YB-Sportchef Steve von Bergen soll mit dem bei Bochum eben entlassenen Peter Zeidler in einem Berner Restaurant gesehen worden sein. Nehmen wir mal so zur Kenntnis.
Die Schiedsrichter
Routinier Fedayi San hat den Laden im Griff (Note 5). Es gibt keine superheiklen Entscheide. Die Gelben sind gerechtfertigt. VAR Johannes von Mandach muss so praktisch nur Hintergrund-Checks machen.
Die Zuschauer
Fast, aber nicht ganz ausverkauft ist das Wankdorf mit 30'024 Fans. Die Stimmung wie immer beim Klassiker Gänsehaut-produzierend.
So gehts weiter
Auf YB wartet am Samstag das nächste Kracher-Duell – diesmal ist man im Letzigrund gegen den FCZ gefordert (18 Uhr). Der FCB empfängt zur gleichen Zeit das Schlusslicht aus Winti. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 73392.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 00:24 |
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30.10.2024  Zitat: YB: Berner bezwingen FCB nach 0:1-Rückstand
YB reagiert auf das 0:2 gegen Lugano und schlägt den FC Basel im Prestigeduell im Wankdorf mit 3:2. Es ist der dritte Saisonsieg für den Meister.
Das Wichtigste in Kürze
- YB liegt gegen Basel zur Pause 0:1 hinten, dreht die Partie aber in der Schlussphase. - Zwei FCB-Eigentore bringen Gelbschwarz auf die Siegesstrasse. - Am Samstag (18 Uhr) treffen die Berner auswärts auf den FC Zürich.
YB startet bei Nebel im Wankdorf besser in die Partie. Bereits nach sieben Minuten zwingt Elia FCB-Keeper Hitz zu einer starken Parade. Nur wenig später schlenzt Lakomy die Kugel aus 18 Metern ans Lattenkreuz.
Auf der anderen Seite zeigen sich die Basler eiskalt und gehen aus dem Nichts in Führung. YB-Goalie von Ballmoos kann einen Schuss von Carlos nur halbherzig abwehren. Kade steht goldrichtig und schiebt den Abpraller nach 19 Minuten zum 1:0 ein.
Der Gegentreffer bringt die Berner nicht von ihrem Spiel ab. YB powert weiter und hat mehr von der Partie. Das Team kann sich bis zur Pause aber trotz Chancen nicht belohnen – es bleibt beim 0:1.
YB dreht Partie in Schlussphase
Nach dem Seitenwechsel kommen die Basler zur ersten grossen Möglichkeit. Baros Kopfball landet am Querbalken – Glück für die Young Boys.
In der Folge sind es wieder die Hausherren, die anlaufen. Nach einer guten Stunde ist der Ausgleich dann schliesslich Tatsache. Elia legt gekonnt auf Ugrinic ab, welcher souverän zum 1:1 einschiebt.
In der Schlussphase überschlagen sich dann die Ereignisse. Zunächst geht YB durch ein Eigentor von FCB-Verteidiger Dräger in Führung. Nur wenig trifft auch Barisic ins falsche Tor – und sorgt für die vermeintliche Vorentscheidung.
Kurz vor dem Ende bringt Schmid die Bebbi noch einmal heran. Das Heimteam bringt den knappen Vorsprung aber schliesslich über die Zeit. Es bleibt beim 3:2.
Berner jetzt gegen FCZ
Durch den dritten Saisonsieg nähert sich YB dem Tabellenmittelfeld zumindest etwas an. Weiter geht es für Gelbschwarz am Samstag (18 Uhr) auswärts beim FC Zürich. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-be ... d-66853956
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 00:26 |
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30.10.2024  Zitat: YB – Basel 3:2
Unfassbares Eigentor – Dräger haut den Ball in die eigenen Maschen
In Zusammenarbeit mit blue Sport präsentiert Blick die Highlights der Partie YB – Basel (3:2). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 76806.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 17:52 |
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31.10.2024  Zitat: FC Basel: Dieses Kurios-Eigentor von Dräger lässt YB jubeln
Der FC Basel macht es sich in Bern am Ende selber zu schwer. Mohamed Dräger misslingen die ersten Minuten Spielzeit in dieser Saison.
Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Basel verliert bei YB 2:3. - Mohamed Dräger bringt die Berner mit einem Eigentor kurz vor Schluss in Führung. - Rotblau kann seine Horror-Serie in Bern derweil nicht beenden.
Mohamed Dräger avanciert am Mittwochabend zum grossen Pechvogel. Der Verteidiger des FC Basel schiesst in der 81. Minute ein unglückliches und gleichzeitig kurioses Eigentor.
Eine Flanke von YB-Verteidiger Lewin Blum fliegt über den Kopf von Stürmer Cedric Itten. Die Gefahr wäre gebannt, doch hinter Itten steht noch Dräger. Der deutsch-tunesische Verteidiger will den Ball ins Aus ablenken, «versenkt» ihn aber im Winkel.
Bitter: Für Mohamed Dräger sind es nach seiner Einwechslung im Wankdorf die ersten Minuten in dieser Saison.
Sein Aussetzer bringt YB erstmals in Führung. Nach einem weiteren Eigentor von Basels Adrian Barisic steht es wenig später 3:1 für die Berner. Dominik Schmid kann nur noch auf das 2:3-Schlussresultat verkürzen.
Der FCB gelingt in Bern somit auch nach achteinhalb Jahren noch immer kein Sieg. In der Tabelle verpasst man den vorübergehenden Anschluss an die Spitze. https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-ba ... n-66854075
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 17:53 |
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31.10.2024  Zitat: YB-Coach verrät Erfolgsgeheimnis und lobt Captain Benito
Magnin macht sein Team mit Lugano-Steffen heiss
Überraschendes Bekenntnis von YB-Trainer Joël Magnin, womit er sein Team vor dem Basel-Spiel derart heiss gemacht hat, dass die bisher beste Saisonleistung dabei herauskommt: mit Renato Steffen als Vorbild.
3:2 gewinnt YB gegen Erzrivale Basel, der damit weiter seit achteinhalb Jahren auf einen Sieg im Wankdorf wartet. Für die Berner ist es der längst erwartete Befreiungsschlag. Die Wirkung könnte anders sein als bei den beiden bisherigen Siegen gegen Winterthur und Luzern.
Doch wie hat Trainer Joël Magnin (53) das Team innert kürzester Zeit so heiss gemacht? Schliesslich hatte man nur drei Tage zuvor beim 0:2 in Lugano alles andere als gut ausgesehen. Nun, Magnin hat seinen Spielern mithilfe eines Luganesen den Spiegel vorgehalten: Renato Steffen (32)!
Steffen kam morgens um vier in Mailand an
«Renato spielt am Donnerstagabend in Tschechien. Am Freitag kommt er morgens um vier in Mailand an. Und er macht am Sonntag gegen uns Sprints, als wenn es kein Morgen gäbe. Das war für mich das Zeichen, der Mannschaft zu sagen: Hey Jungs, das kann nicht sein, dass er das machen kann und wir nicht. Wir haben das mit diesem Bild angesprochen. Und ich glaube, die Mannschaft hat versucht, das umzusetzen.» Steffen, das Energiebündel, als Initialzündung für die YB-Wiedergeburt.
Und noch einen lobt Magnin explizit: Captain Loris Benito (32). Der hatte schon in der Pause des Spiels in Lugano seine Mitspieler kritisiert, indem er die Einstellung rügte. Und auch nach dem Spiel hatte er das unterstrichen, als er zu Blick sagte: «Ich habe schon beim Einlaufen gespürt, dass wir nicht ganz auf der Höhe sind, dass etwas fehlt. Und so ist es dann herausgekommen.»
Magnin gibt Benito Rückendeckung
Diese Schelte für die eigenen Mitspieler kam im Team nicht nur gut an. Magnin aber unterstützt Benito vorbehaltlos: «Loris hat recht. Ich finde sein Vorgehen korrekt. Wir wollen Spieler mit Persönlichkeit. Wir können nun nicht sagen, wenn einer etwas sagt, damit sich die Mannschaft positiv entwickelt: bleib ruhig! Solche Spieler hat es immer weniger. Da müssen wir froh sein.»
Aber, so Magnin weiter, man müsse nach wie vor der Realität in die Augen schauen. «Wir sind immer noch weit unten in der Tabelle und können nicht sagen, es sei alles super.» Wichtig sei nun, die Leistung des Basel-Spiels am Wochenende gegen den FCZ zu bestätigen. «Weshalb für mich der nächste Samstag entscheidend ist, dass wir nicht wieder in solch eine Leistung kommen wie in Lugano. Sondern einen weiteren kleinen Schritt machen.»
Diesmal gibts Lob vom Captain
Und auch von Benito gibts diesmal Lob. Wenn man nach einem Spiel wie in Lugano solch eine Reaktion in Bezug auf Teamspirit und Energie zeige, sei es angebracht, Lob zu verteilen, sagt der Captain auf SRF. «Aber es fühlt sich nach wie vor an wie im Europa-Park: rauf und runter.» An der Einstellung gabs diesmal nichts herumzumäkeln. «Das ist verbessert worden. Wir müssen Tacheles reden, ehrlich sein. Ich bin kein Mann für Durchhalteparolen. Ich will das Zeugs ansprechen und direkt sein. Ich weiss, was ich von meinen Teamkollegen verlangen kann und sie von mir. Nur so geht es vorwärts.»
Man hat aber schon gespürt: YB ist auf dem Weg zurück. Und wenn das so ist, wird der Kampf um die ersten sechs Plätze noch gnadenloser. Denn dann ist einer für den Meister reserviert. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 77777.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 17:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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31.10.2024  Zitat: Basels Pechvogel bei YB
Dräger kam endlich, sah schlecht aus und verlor
Der FCB-Tunesier Mohamed Dräger erlebt in Bern beim 2:3 in der 12. Super-League-Runde einen misslungenen Saisoneinstand. Und bekanntlich kommt ein Unglück selten allein.
Lange, lange hat er auf seine Chance gebrannt – und dann erweist Mohamed Dräger sich selbst und seinen Perspektiven beim FC Basel sowie natürlich dem ganzen Team einen solchen Bärendienst. Fünf Minuten nach seiner Einwechslung im Wankdorf zur 76. Minute produzierte der WM-Teilnehmer 2022 in Katar mit Tunesien (total 39 Länderspiele) ein bitteres, wenn auch sehenswertes Eigengoal.
Eine weite Flanke Lewin Blums hinein in den Torraum lenkte der Rechtsverteidiger unbedrängt in die eigenen Maschen. Es war dies eine kopflose Aktion mit dem rechten Fuss. Sie hat den Young Boys nach Pausen-Rückstand die 2:1-Führung eingetragen.
Drägers Missgeschick ereignete sich ausgerechnet in dessen erstem Einsatz seit dem 14. Mai, als er sich damals beim 2:0 gegen den Absteiger Stade-Lausanne-Ouchy während 16 Minuten hatte zeigen dürfen. Noch vor Saisonende zog sich der 28-Jährige eine Hüftverletzung zu, die seine Vorbereitung auf die neue Meisterschaft tangierte.
Erst das Geduldspiel, dann der Irrtum
Per Ende August meldete sich Dräger endlich zurück im Kader, wurde kurzfristig aber wieder aus dem Aufgebot gestrichen. Seit dem ersten Rendezvous mit dem Meister YB (1:0 am 6. Oktober) nahm er immerhin wieder stets auf der Bank Platz.
Am Mittwoch fasste nun FCB-Trainer Fabio Celestini den Entschluss, dass Drägers Zeit endlich gekommen sei. Er brachte seine Abwehrkraft für Joe Mendes, die Folgen sind mittlerweile bekannt ...
Auch Barisic macht es nicht eben besser
Dräger muss insofern in Schutz genommen werden, als dass sein Lapsus noch nicht der Schlusspunkt bedeutete, und er nicht als Einziger patzte. So floss auch Berns 3:1 – beim letztlich mit 3:2 erkämpften Heimsieg und Turnaround in einer schwierigen Phase – als Eigentor in die Statistik ein. Alan Virginius' Hereingabe spitzelte Leon Barisic, noch bevor Ebrima Colley am Ball gewesen wäre, auf der falschen Seite in die Maschen.
Barisic tat dies mit dem feinen Unterschied, in dieser Saison schon in ausnahmslos allen 12 Runden zum Einsatz gekommen zu sein und 1068 Spielminuten angesammelt zu haben. Unglücksrabe Dräger dagegen steht bei 1 Eigentor aus 14 Minütchen.
Bleibt zu erwähnen, dass in der laufenden Meisterschaft kein anderer Klub mehr von gegnerischen Einschüssen profitierte als YB. Schon 4 der 16 Treffer auf dem Konto des Tabellen-Zehnten waren ein Geschenk des Widersachers. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... und-verlor
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