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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 10:56 
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YB – Ex-Trainer: «Aus Italien hat nur Rom gewonnen»

YB spielt zum zweiten Mal in dieser Saison zu Hause Champions League. Unterschätzen sollte Inter Mailand den Kunstrasen nicht, findet ein ehemaliger Trainer.

Das Wichtigste in Kürze

- Bisher hat aus Italien nur Rom im Wankdorf gewinnen können.
- Ex-YB-Interimstrainer Erminio Piserchia warnt die Italiener vor YBs Heimvorteil.
- Wie wird Inter Mailand mit dem Belag zurechtkommen?

Heute Abend tritt YB zum dritten Mal in der laufenden Saison in der Champions League an. In der neu eingeführten Gruppenphase belegt der Schweizer Meister den letzten Platz. Nach zwei Niederlagen steht ein Torverhältnis von 0:8 zu Buche.

Gegen Inter Mailand soll es die ersten Punkte geben. Helfen könnte dabei der Heimvorteil. Wie andere ausländische Teams ist sich auch der italienische Meister nicht gewohnt, auf Kunstrasen zu spielen.

Dieser YB-Vorteil ist auch Erminio Piserchia bewusst, der ehemalige Nachwuchs- und Interimstrainer der Berner. In der italienischen Tageszeitung «Gazzetta dello Sport» warnt der 60-Jährige die Italiener wegen des Belags.

Nur Rom gewann bei YB

YB kenne den Kunstrasen seit Jahren und habe ihn als Stärke. «Immerhin haben Juventus, Udinese und Napoli verloren, Atalanta spielte unentschieden. Von den Italienern hat nur die Roma gewonnen», sagt Piserchia. Der Faktor Spielfeld sei schon immer entscheidend gewesen.

Piserchia arbeitete von 2003 bis 2020 im Nachwuchs und als Co-Trainer für YB. Bis ins Jahr 2012 übernahm er die erste Mannschaft viermal als Interimscoach. Bis vor einem Jahr war Piserchia Nachwuchs-Leiter bei GC.

YB habe keine Spieler von der Qualität eines Barella, Martinez oder Thuram, sagt er der «Gazzetta». Inter sollte jedoch den Kunstrasen nicht unterschätzen. «Ich habe in den letzten Jahren viele Mannschaften gesehen, die mit viel Selbstvertrauen nach Bern gekommen und dann zusammengebrochen sind.»

Zuletzt gab sich Aston Villa keine Blösse. Die Engländer gewannen im Wankdorf zum Auftakt der Champions-League-Gruppenphase 3:0.

Inter bisher gut unterwegs

Inter liegt in der Meisterschaft momentan zwei Punkte hinter Napoli auf dem 2. Platz. In der Champions League schafften sie das Kunststück, auswärts gegen Manchester City (0:0) keinen Gegentreffer zuzulassen. Zu Hause bezwangen sie Roter Stern Belgrad 4:0.

Die Handschrift von Simone Inzaghi, der 2021 das Traineramt bei Inter übernommen hat, ist klar ersichtlich. Unter der Führung des auf jedes Detail achtenden 48-Jährigen gewann der Verein nebst dem diesjährigen Meistertitel zweimal den Cup. Im vergangenen Jahr scheiterte Inter in der Champions League erst im Final mit 0:1 an Manchester City.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ex ... n-66848763

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 11:01 
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Zum CL-Duell von YB mit Inter

Italien-Experte Cerruti: «Ein Remis würde mich nicht überraschen»

Inter steigt als Favorit ins Champions-League-Duell mit YB. Das sieht auch Italien-Experte Alberto Cerruti so. Aber ...

Die Saison ist noch immer jung, voreilige Schlüsse können sich als trügerisch entpuppen. Tendenzen aber sind durchaus zu erkennen. Und so lässt sich sagen, dass Inter nicht mehr so unwiderstehlich wirkt wie noch in der vergangenen Spielzeit, welche die «Nerazzurri» nach Belieben dominierten – zumindest in der heimischen Serie A.

Auch Inter hat seine Probleme

Wie steht es aber genau um den Formstand des nächsten YB-Gegners in der Champions League? «Das Team ist aktuell nicht mit jenem von letzter Saison zu vergleichen», meint Alberto Cerruti, jahrzehntelanger Journalist der Gazzetta dello Sport. Der Italien-Experte ortet die Probleme bei den Mailändern vor allem in der Defensive: «Letztes Jahr spielte Inter sehr oft zu null, nun kassieren sie selbst gegen Aussenseiter-Teams Gegentore.»

Neben der wackligen Verteidigung erwähnt Cerruti zwei weitere Punkte, welche die Chancen von YB auf einen Exploit durchaus erhöhen könnten:

- Personalsorgen: «Am Wochenende haben sich im Spiel gegen die AS Roma mit Spielmacher Hakan Calhanoglu und Abwehrspieler Francesco Acerbi zwei Schlüsselfiguren verletzt.
- Mögliche Rotationen: «4 Tage nach der Partie in Bern bestreitet Inter in der Serie A das Spitzenspiel gegen Juventus. Es könnte sein, dass Trainer Simone Inzaghi einigen Stammspielern gegen YB eine Pause gibt.»

Die Sache mit den Spieler-Rotationen erachtet Cerruti jedoch als sehr risikobehaftet, zumal Inter in der Ligaphase der Champions League klar den Anspruch hegt, sich in den Top 8 zu platzieren, um so den Umweg über die 1/16-Finals zu vermeiden. «Eine Niederlage gegen YB kann sich Inter nicht leisten», so Cerruti. Nach 2 Partien haben die «Nerazzurri» 4 Punkte auf ihrem Konto.

Bus parkieren wäre falsche Taktik

Die Berner ihrerseits stehen noch mit leeren Händen da. Um überhaupt eine Chance zu haben, das am Mittwoch ändern zu können, müsse YB gegen Inter voll auf Offensive eingestellt sein und Risiken eingehen, glaubt Cerruti. «YB muss versuchen, die gegnerische Verteidigung mit einem aggressiven Pressing unter Druck zu setzen. Gegen Pressing-Teams musste Inter bisher leiden.»

Angesichts des anstehenden Topspiels in der Serie A gegen Juventus ist Cerruti überzeugt, dass Inter versuchen wird, die Partie in Bern möglichst früh in vorentscheidende Bahnen zu lenken, um so wenig Kräfte wie möglich zu verpuffen. «Es wird aber nicht so einfach, gegen YB zu gewinnen, wie es die Allgemeinheit in Italien glaubt», fügt der Journalist hinzu.

Und gibt zum Schluss noch seine Prognose ab: «Ich denke, Inter wird knapp gewinnen. 1:0 oder 2:1. Aber ich wäre nicht überrascht, wenn das Spiel unentschieden endet.»


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... berraschen

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 11:03 
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Darian Males erwartet ein ganz besonderer Champions-League-Kracher

Für fünf Jahre bei Inter unterschrieben – aber nur zwei Trainings gemacht

YB hat einen Inter-Fachmann in den eigenen Reihen: Darian Males stand drei Jahre bei den Mailändern unter Vertrag. Doch in dieser Zeit war er einmal in Appiano Gentile. Und machte zwei Trainings.

Darian Males (23) ist prima vista einer der Gewinner des Trainerwechsels von Patrick Rahmen zu Joël Magnin. Beim 2:1-Befreiungsschlag gegen den FC Luzern am vergangenen Wochenende steht er in der Startelf im rechten Couloir. Und nicht Imeri oder Colley.

Unter Rahmen hingegen war er öfter auf der Bank als in der Startformation. Dennoch hält er sich zum Thema Trainerwechsel bedeckt: «Ob ich ein Gewinner bin, sehen wir Ende Saison. Fakt ist, dass wir als Team gegen den FCL eine gute Leistung gebracht haben. Auch wenn wir am Schluss das Glück beanspruchen mussten. Aber klar bin ich froh, dass ich von Beginn weg spielen durfte.» Und was ist anders mit Magnin an der Seitenlinie? «Es ist uns gelungen, mit viel Energie, gradlinig und schnell nach vorne zu spielen.» Das führt zum ersten Heimsieg in dieser Saison, weshalb die aktuelle Gemütslage bei YB sehr einfach zu beschreiben ist: «Es ist alles gut», sagt der Luzerner. Und schmunzelt. «Sogar das Essen schmeckt dann besser…» Was aufzeigt, welch überragende Wirkung dieses 2:1 gegen die Innerschweizer hatte.

«Es war einfach, das Angebot von Inter anzunehmen»

Und wenn man solch einen Sieg landet, dann ist es auch einfacher in ein auf dem Papier ungleiches Duell zu steigen. Inter Mailand steht vor der Türe, «eine der besten Mannschaften der Welt». Sagt Males. Und muss es wissen. Drei Jahre stand er beim FC Internazionale unter Vertrag. «So ist das natürlich ein ganz spezielles Spiel für mich.»

Unterschrieben hatte er aber für fünf. «Es war einfach, das Angebot von Inter anzunehmen», erinnert er sich an den Frühling 2020, als es ins Haus flatterte. «Vor allem das sportliche Projekt war überzeugend, zuerst mit einer sofortigen Ausleihe an einen kleineren Serie-A-Klub.» Aber auch der Lohn stimmte mit einem lukrativen Millionenangebot. Dazu gabs für den FCL annähernd drei Millionen Ablöse.

Von Inter und von Mailand hat Males dann nicht viel gesehen. «Die Verhandlungen zogen sich in die Länge», erinnert er sich. «Es gab Details, die nicht einfach zu bereinigen waren. So ging das über Monate, bis ich endlich unterschreiben konnte.» Und diese Verhandlungen liefen in dunkelster Corona-Zeit alle über Video-Calls.

Erstmals nach Appiano Gentile ging Males für den Medizincheck und die Unterschrift. Das war Mitte September 2020. «Danach hätte ich zwei Wochen mit Inter trainieren sollen, bevor ich nach Genua gehe, wohin ich sogleich ausgeliehen wurde. Doch ich wollte lieber sofort zum FC Genoa gehen, weshalb es unter dem Strich bei zwei Trainings und drei Nächten im Hotel blieb. Das war meine ganze Zeit bei Inter.» Nicht mal zu einem Bummel durch Mailand reichte es da während der Pandemie.

Irgendwann glaubte Inter nicht mehr ans Talent von Males

In Genua liefs dann nicht wie geplant. Sowohl der Trainer als auch der Sportchef, die Males geholt hatten, mussten nach kurzer Zeit gehen. So blieb es bei nur einem Einsatz: 23 Minuten bei der 2:3-Niederlage im Cup nach Verlängerung gegen Juventus Turin. Es folgt die Ausleihe nach Basel, wo Darian durchstartet und am Ende bester Skorer der Liga ist. Und im Sommer 2023 der fixe Wechsel zu YB. Die Berner legen für den Filigrantechniker rund zwei Millionen hin, mit denen sich Inter zufriedengibt. Der Glaube an das Talent von Darian war in Mailand geschwunden.

Gut, Males ging ja auch nicht mit der Erwartung dorthin, als 19-Jähriger sofort zu spielen, gleich ein neuer Lukaku oder Martinez zu sein. «Nochmals: Das ist eine der besten Mannschaften der Welt!» So war der Weg über Ausleihen vorgegeben. Und so hat Darian etwas gemeinsam mit dem Mann, der im Wankdorf als direkter Gegenspieler auf ihn wartet: Federico Dimarco (26), der Ex-Walliser, der zum vielleicht besten linken Couloirspieler der Welt geworden ist. «Ich freue mich auf ihn», sagt Males. Auch wenn mit dem Ur-Mailänder ein Dauerläufer und ein Fighter par excellence auf Darian wartet – sofern er denn spielt. Inter wird in Bern heftig rotieren. «Also läuferisch bin ich auch sehr gut, da mache ich mir keine Sorgen. Aber er ist komplett, ein Superspieler. Und ein perfektes Beispiel dafür, wie es manchmal Umwege braucht, um ans Ziel zu kommen.» Dimarco wurde ja erst 2021, mit 23, zum Stammspieler bei Inter, nachdem er zuvor an den FC Sion verkauft und an Parma und Hellas Verona ausgeliehen worden war.

Males ist auf einer Mission

Der Respekt vor Inter Mailand ist gross. Angst hat Males aber nicht. «Man muss mit demselben Mindset in jedes Spiel steigen und überzeugt sein, dass man etwas holen kann.» Klar sei es schwierig mit Aston Villa, dem FC Barcelona und Inter gleich zu Beginn auf die drei besten Teams unter den acht Gegnern zu treffen. «Aber zu Hause wollen wir unseren Fans etwas bieten. Und wenn wir einen perfekten Tag haben und Inter einen nicht so guten - wer weiss?» Und wenn nicht? Dann kann es so herauskommen wie beim 0:5 in Barcelona.

Doch daran denkt im Lager der Berner erstmal niemand. Erst recht nicht nach der Befreiung gegen den FC Luzern. Und Darian Males hat noch eine andere Mission gegenüber Inter Mailand: Zu zeigen, was er 2024 sportlich wert ist.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 51844.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 23:25 
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Vor YB gegen Inter

Mailänder Fans machten in den Extrabussen Stimmung

Am Mittwochabend gastierte in der Bundesstadt einmal mehr ein europäischer Topklub. Die Inter-Mailand-Fans versammelten sich bereits vor dem Spiel.

In der Ligaphase der Champions League trafen die Young Boys am Mittwochabend auf Inter Mailand (hier gehts zum Liveticker).

Knapp dreieinhalb Stunden vor Matchbeginn hatte sich eine muntere Gruppe aus Milano auf dem Berner Waisenhausplatz niedergelassen. Sie waren mit dem Car angereist. Ihr Tipp fürs Spiel: ein kompromissloses 3:0 für «Grande Inter». Zum Stadion wollten sie den Bus nehmen.

Nach 18 Uhr füllte sich dann auch die Aarbergergasse langsam mit Inter-Fans. Es ging ziemlich gesittet zu und her. Die Polizei hielt sich dezent im Hintergrund. Hie und da wurde ein Fangesang vorgetragen, ansonsten wurde gefachsimpelt. Pub und Dönerbude, die auf magischeweise gleich nebeneinander liegen, waren als Fan-Magnet auszumachen. Bier und Döner entpuppten sich einmal mehr als Grundnahrungsmittel Nr. 1 reisender Fussallfans.

Die Inter-Fans hielten sich brav an die Empfehlung von Kantonspolizei und Stadt. Um punkt 18:45 Uhr stiegen sie beim Bollwerk in die von Bernmobil bereit gestellten Extrabusse und liessen sich zum Wankdorf fahren. Die drei Busse waren proppenvoll. Im Innern wurde lautstark gesungen und gehüpft. Der Buschauffeur konnte einem jetzt etwas leid tun.

Die Fan-Busse trafen kurz nach 19 Uhr vor dem Gästesektor ein – pünktlich zum Start des Stadioneinlasses. In der Innenstadt war es wieder ruhiger geworden. Bislang schien alles friedlich abgelaufen zu sein.

Dunkelziffer zu Inter-Fans

1700 Inter-Fans wurden im Wankdorfstadion erwartet. Damit hielt sich YB an das von der Uefa vorgeschriebene Mindestkontingent an Tickets für Gästefans. Dieses beträgt 5 Prozent der Stadionkapazität. Es war jedoch anzunehmen, dass weitaus mehr Inter-Fans in Bern sind. Dies, weil sie sich auf Online-Plattformen (meist überteuert) Tickets im Heimsektor ergattern konnten. Wie viele das sein könnten, ist laut YB-Medienstelle schwierig zu schätzen.


https://www.bernerzeitung.ch/vor-yb-geg ... 4158223286

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 23:32 
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Bitteres Ende gegen Inter

YB kämpft grossartig – und wird doch in letzter Minute ausgeknockt

Im dritten Spiel der Ligaphase stehen die Young Boys vor der Überraschung. Dann trifft Marcus Thuram in der Nachspielzeit zum Inter-Sieg. Phasenweise haben die Berner die Partie im Griff.

93 Minuten sind gespielt, da erzielt Inter Mailand das Tor doch noch. Marcus Thuram übernimmt die Aufgabe, den Sieg für den italienischen Meister zu sichern. Aus YB-Sicht kann diese Partie ärgerlicher nicht enden.

Denn als eine Stunde gespielt ist, sind es die Berner, die einem Torerfolg näher sind. Joël Monteiro schiesst, und der Ton, wie der Ball an den Pfosten prallt, löst Emotionen aus, wie sie der Fussball an einem solchen Abend eben auslöst.

Aber diese Chance, die beste der Berner, ist noch nicht einmal der emotionalste Moment dieses dritten Champions-League-Spiels. Diesen erleben die 31’500 Menschen im ausverkauften Wankdorf Sekunden nach der Pause: Jaouen Hadjam hält Denzel Dumfries im Strafraum zurück; Marko Arnautovic schiesst aus elf Metern – und David von Ballmoos hält zum sechsten Mal in einem Profispiel einen Penalty. Sekundenbruchteile danach pariert er auch den Nachschuss von Dumfries. Das Wankdorf steht, YB steht, und YB steht bis fast zum Schlusspfiff.

Die Niederlage darf niemanden überraschen, auch wenn sie in der fast letzten Minute zustande kommt: In den ersten Spielen gegen Aston Villa, Barcelona und Inter Mailand hatten höchstens Idealisten Punkte budgetiert.

YBs gute Phase nach der 20. Minute

Eine Viertelstunde brauchen die Berner, bis sie diese Partie in den Griff bekommen. Und sie fällt vorübergehend ganz in ihre Füsse, als Sandro Lauper gefoult wird. Kastriot Imeri schiesst den Freistoss aus rund 22 Metern in die Mauer; Sekunden später flankt Hadjam wieder ins Zentrum, wo Alan Virginius per Kopf das 1:0 verpasst respektive der französische Weltmeister Benjamin Pavard dieses vor Inter-Goalie Yann Sommer verhindert. Drei Minuten später scheitert Lukasz Lakomy, wieder nach einer Flanke von Hadjam, diesmal pariert Sommer.

Sommers Inter, bei dem viele der grossen Namen zu Beginn auf der Bank sitzen, hat in dieser Berner Phase vor allem eine Möglichkeit, allerdings ist es eine der besten des ganzen Spiels: Yann Bisseck spielt sich per Doppelpass mit Mehdi Taremi durch die Berner Abwehr, dann wehrt von Ballmoos mit einem Qualitätsakt ab.

Interimstrainer Joël Magnin baut seine Startformation im Vergleich zum Sieg gegen Luzern auf sieben Positionen um. So aufgestellt verpasst es YB, zum ersten Mal einen Punkt in dieser neu geschaffenen Champions League zu holen. Vom letzten Tabellenplatz verabschieden sich die Berner trotzdem.


https://www.bernerzeitung.ch/fussball-c ... 8270717775

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 23:34 
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Starke Leistung unbelohnt

Brutaler YB-K.-o. in der Nachspielzeit

Von Ballmoos hält einen Penalty, Monteiro trifft den Pfosten. Und dann, in der Nachspielzeit, sticht Inter-Joker Thuram. YB verliert auch das dritte Champions-League-Spiel 2024/25.

Das Spiel

Ist das bitter. YB ist so nah dran am ersten Punktgewinn in der Champions League 2024/25. Und dann schlägt Inter-Joker Thuram in der dritten Minute der Nachspielzeit zu. 1:0 für den italienischen Meister, der damit zu einem schmeichelhaften Sieg im Wankdorf kommt.

Schmeichelhaft deswegen, weil YB, der Super-League-Zehnte, den haushohen Favoriten durch seinen unerschrockenen Auftritt vor Probleme stellt. Die Berner hätten die Partie auch gewinnen können. Bei Monteiros Schuss in der 60. Minute rettet für den bereits geschlagenen Ex-Nati-Goalie Sommer im Inter-Tor der Pfosten. Males verfehlt in der Schlussphase das anvisierte lange Eck um etwa einen Meter (84.).

YB hätte zu Beginn der zweiten Halbzeit aber auch bereits in Rückstand liegen können. Denn weil Hadjam seinen Arm um den Halsbereich von Dumfries legt, zeigt Ref Oliver auf den Punkt. Doch Teufelskerl von Ballmoos kratzt den Penalty von Arnautovic raus und ist auch beim Nachschuss von Dumfries zur Stelle. Von Ballmoos stoppt zuvor auch den alleine auf ihn zustürmenden Bisseck mit einer Glanztat (31.).

In der ersten Halbzeit ist YB klar tonangebend. Nur belohnen will sich der Schweizer Champion dafür nicht. Trainer Magnin, der im Vergleich zum Super-League-Match gegen Luzern (2:1-Sieg) gleich auf sieben Positionen rotiert, stellt bei seiner Feuertaufe als Coach in der Königsklasse sein Team perfekt auf den Gegner ein. Die beste Berner Möglichkeit in den ersten 45 Minuten hat Virginius, dessen Kopfball klärt Verteidiger Pavard vor Sommer vor der Linie (22.).

Das Tor

90.+3 Minute, Marcus Thuram, 0:1. Inter kommt über links. Nach Martinez' Pass spielt Dimarco den Ball auf den ersten Pfosten. Lauper verpasst und Benito kann Thuram nicht am erfolgreichen Abschluss hindern. Der Ball fliegt von Ballmoos unter der rechten Hand ins Tor.

Der Beste

YB-Goalie David von Ballmoos bestätigt seine Formkurve nach oben – und wie. Der 29-Jährige entschärft zwei Grosschancen der Inter-Stars und pariert noch einen Penalty von Marko Arnautovic obendrauf.

Der Schlechteste

Marko Arnautovic darf in dieser Saison sein zweites Spiel von Beginn machen im Inter-Sturm, während Marcus Thuram und Star-Stürmer Lautaro Martinez zunächst auf der Bank Platz nehmen. Nutzen kann er diese Chance nicht. Kaum gefährliche Aktionen und scheitert vom Penaltypunkt. Wird nach einer Stunde ausgewechselt.

Das Schiedsrichter-Gespann

Der englische Schiedsrichter Michael Oliver ist nicht nur ein prominenter Name in der Fussballwelt, sondern auch umstritten. Im Wankdorf macht man sich nur kurz Sorgen, als er nach rund einer halben Stunde innert drei Minuten vier Gelbe Karten gibt. Davon drei gegen die Berner. Sonst fehlerfrei – auch bei der Penaltyentscheidung, die vertretbar ist.

Die Fans

31'500 Zuschauerinnen und Zuschauer im ausverkauften Wankdorf lassen sich vom starken Auftritt des Berner Teams mitreissen. Insbesondere die YB-Fankurve macht nicht nur 90 Minuten am Stück richtig Lärm, sondern sorgt auch noch für eine sehenswerte Choreo vor Spielbeginn.

Das gab zu reden

Der Inter-Goalie und langjährige Nati-Star Yann Sommer zeigt eine absolut solide und fehlerfreie Leistung. Alles, was er halten muss, hat er auch gehalten.

So gehts weiter

Am kommenden Sonntag duelliert sich YB in der Super League auswärts mit Lugano (16.30 Uhr). In der Königsklasse ist Schachtar Donezk am 6. November (18.45 Uhr) der nächste Gegner der Berner, diese Partie findet in Gelsenkirchen statt.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 50994.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 23:35 
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Immer noch 0 Punkte – YB verliert gegen Inter höchst bitter in der Nachspielzeit

Die Young Boys verlieren auch das dritte Spiel in der laufenden Champions League. Das Team von Trainer Joël Magnin kassiert gegen Inter Mailand in der 92. Minute das entscheidende 0:1.

Der erste Punktgewinn von YB in der laufenden Kampagne der Königsklasse nach dem 0:3 gegen Aston Villa und dem 0:5 beim FC Barcelona wäre nicht gestohlen gewesen, obwohl sich Inter in der zweiten Halbzeit nach einem zuvor uninspirierten Auftritt verbessert präsentierte. Die Berner zeigten eine aufopferungsvolle Leistung. Doch in der Nachspielzeit trafen die Gäste dank dem eingewechselten Marcus Thuram doch noch. In der 48. Minute hatte YB-Goalie David von Ballmoos einen gut getretenen Penalty des Österreichers Marko Arnautovic pariert und danach auch den Nachschuss von Denzel Dumfries.

Auch das Heimteam kam zu Chancen. In der 60. Minute hatte es Pech, als Joel Monteiro mit einem Schuss von der Strafraumgrenze an Pfosten scheiterte. In der 84. Minute ging ein Abschluss von Darian Males knapp am Tor vorbei. So kassierte Inters Schweizer Goalie Yann Sommer auch im dritten Saisonspiel in der Champions League kein Gegentor.

Inter Mailand empfängt am Sonntag in der Serie A Juventus Turin, es ist das Duell des Zweiten gegen den Dritten. Von daher erstaunte es nicht, dass Trainer Simone Inzaghi einige Spieler zu Beginn schonte. Im Vergleich zur vorangegangenen Partie gegen die AS Roma nahm er in der Startelf sieben Änderungen vor. Beispielsweise sass der letztjährige Torschützenkönig der Serie A, Lautaro Martinez, bis zur 61. Minute auf der Ersatzbank. Der formstarke Thuram wurde erst in der 75. Minute eingewechselt. Verletzt fehlte unter anderen Spielmacher Hakan Calhanoglu.

Überraschenderweise setzte auch YB-Trainer Joël Magnin auf bloss vier Spieler vom Sonntag, als der Schweizer Meister gegen Luzern (2:1) erst zum zweiten Saisonsieg in der Super League kam. Die Aufstellungen sagen einiges aus über die aktuellen Prioritäten der beiden Teams, obwohl dies Magnin verständlicherweise in Abrede stellte.

Wie auch immer präsentierte sich die «zweite» Reihe der Berner auf der Höhe der Aufgabe. Zwar plätscherte die Partie zunächst dahin, jedoch merkten die Gastgeber rasch, dass die Italiener nicht zu 100 Prozent bei der Sache waren und etwas lustlos wirkten. YB wurde mutiger und nahm die Zuschauer mit. In der 22. und 25. Minute kamen Alan Virginius respektive Lukasz Lakomy nach jeweils einer Flanke von Jaouen Hadjam im Strafraum aus aussichtsreicher Position zum Kopfball, jedoch retteten Benjamin Pavard sowie Yann Bisseck.

Letzterer vergab in der 31. Minute die beste Chance von Inter in der ersten Halbzeit, auch in dieser Situation rettete von Ballmoos mirakulös. Wie die Mailänder in der ersten Hälfte weitgehend auftraten, zeigt die Tatsache, dass Sommer in den ersten 45 Minuten 41 Ballkontakte hatte. Inzaghi war an der Seitenlinie jedenfalls deutlich aktiver wie seine Spieler vor der Pause.

Nächster Gegner von YB in der Champions League ist am 6. November in Gelsenkirchen die ukrainische Equipe Schachtar Donezk. Dann sollte es klappen mit dem ersten Tor für die Berner in der Königsklasse.

Young Boys - Inter Mailand 0:1 (0:0)
SR Oliver.
Tor: 93. Thuram 0:1.
Young Boys: von Ballmoos; Blum (86. Athekame), Lauper, Benito, Hadjam; Lakomy (77. Elia), Ugrinic; Virginius (59. Colley), Imeri (59. Males), Monteiro; Ganvoula (86. Itten).
Inter Mailand: Sommer; Pavard (77. Bastoni), de Vrij, Bisseck; Dumfries, Frattesi, Barella, Mkhitaryan (61. Zielinski), Carlos Augusto (54. Dimarco); Taremi (76. Thuram), Arnautovic (61. Lautaro Martínez).
Bemerkungen: 48. von Ballmoos hält Penalty von Arnautovic.
Verwarnungen: 33. Hadjam, 35. Monteiro, 36. Dumfries, 36. Imeri, 81. Males, 87. Dimarco.


https://www.watson.ch/sport/fussball/36 ... hspielzeit

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Nackenschlag in der Nachspielzeit: YB belohnt sich nicht

YB verpasst gegen Inter Mailand mit Yann Sommer den ersten Punkt in der Champions League und verliert mit 0:1.

Die Szene des Spiels

In der Nachspielzeit schockte Inters Edeljoker Marcus Thuram das Wankdorf und traf zum 1:0 für Inter. Es war der späte Nackenschlag für die tapfer kämpfenden Berner.

Die Schlüsselfiguren

David von Ballmoos verdiente sich mit seinem gehaltenen Penalty und einer starken Abwehr in der ersten Halbzeit gegen den heranstürmenden Yann Bisseck die Bestnote bei YB. Am Ende war auch er machtlos beim Gegentor in der Nachspielzeit. Bei Inter ist Thuram mit dem Siegtor auch gleichzeitig der Matchwinner.

Die bessere Mannschaft

In der ersten Halbzeit spielte YB lange Zeit sehr mutig mit und hatte auch die ein oder andere gute Chance. Von Inter war relativ wenig zu sehen. Nach dem Pausentee wurden die Italiener dann aktiver, hatten aber auch Glück, als Joël Monteiro in der 60. Minute nur den Pfosten traf. YB hätte einen Punkt verdient gehabt.

Das Tribünengezwitscher

«Never change a winning team» heisst ein bekanntes Motto im Sport. YBs Interimstrainer Joël Magnin befolgte jenen Spruch gegen Inter nicht und wirbelte seine Startelf im Vergleich zum Sieg gegen Luzern gewaltig durcheinander. Bloss vier YB-Stars spielten beide Partien von Beginn an. Beinahe wäre Magnin für seine mutigen Rochaden belohnt worden.

Die Tore

93’ I 0:1 I In der Nachspielzeit traf Inters Thuram zum 1:0 für sein Team.

Der Ausblick

Weiter gehts für YB am Sonntag mit dem Auswärtsspiel in Lugano. Inter muss gegen Erzrivale Juventus ran.


https://www.20min.ch/story/champions-le ... -103206916

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YB: Starker Auftritt gegen Inter endet mit 0:1-Pleite

YB bleibt in der Champions League weiter ohne Punkte: Ein Treffer in der Nachspielzeit beschert Inter Mailand im Wankdorf einen 1:0-Auswärtssieg.

Das Wichtigste in Kürze

- YB bleibt in der Liga-Phase der Champions League weiter ohne Punkte.
- Die Berner unterliegen zuhause gegen Inter Mailand mit 0:1.
- Ein Treffer in der Nachspielzeit kostet YB den ersten Zähler.

Auch unter Interimstrainer Joël Magnin wartet YB weiter auf den ersten Punkt in der Champions League: Im dritten Anlauf verpassen die Berner in der Liga-Phase der neu gestalteten Königsklasse in letzter Minute den ersten Zähler. Der italienische Meister Inter Mailand – mit Yann Sommer – siegt dank eines Treffers in der Nachspielzeit mit 1:0.

Kaum zu glauben, aber wahr: YB dominiert die Startphase gegen eine stark durchrotierte Inter-Auswahl regelrecht. Gleich mehrfach wird es in der ersten halben Stunde vor dem Tor der Italiener brandgefährlich. Pavard rettet mit der Fussspitze gegen Virginius, wenig später ist Sommer bei einem Lakomy-Kopfball zur Stelle.

Von Ballmoos rettet YB nach hartem Elfmeter-Pfiff

Aber mit Fortdauer der ersten Halbzeit werden die Gäste zunehmend besser. YB kommt in dieser Phase nur noch sporadisch zu Entlastungsangriffen. Wirklich gefährlich werden die Nerazzurri allerdings auch nur einmal. In dieser Szene rettet von Ballmoos mit einer starken Tag gegen Bisseck.

Die zweite Halbzeit beginnt dafür mit einer Beinahe-Katastrophe für die Berner: Nach genau einer Minute greift Hadjam im Sechzehner in den Nacken von Dumfries. Der nimmt die Einladung an und fällt, der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt. Aber Arnautovic scheitert vom Punkt mit einem schwachen Elfmeter an von Ballmoos.

Monteiro trifft nur den Pfosten, Thuram ins Berner Herz

Auf der Gegenseite hat YB nach einer Stunde die Führung auf dem Fuss: Joel Monteiro arbeitet sich durch die Inter-Defensive und zieht von der Strafraumgrenze ab. Sommer kommt nicht an den Ball, der klatscht jedoch vom Pfosten zurück ins Spielfeld. Eine Minute später trifft Dimarco als Antwort nur das Aussennetz des Berner Gehäuses.

Der italienische Meister bringt in der Schlussphase noch zusätzliche Offensiv-Power, etwa Lautaro Martinez oder Marcus Thuram. Aber die Berner Defensive, oder zuletzt David von Ballmoos, hält dicht. Und Darian Males verpasst zweimal nur knapp das Tor von Yann Sommer. Zielinski haut den Ball auf der Gegenseite aus acht Metern über die Querlatte.

Aber in der Nachspielzeit fällt der Treffer dann doch noch: Der eingewechselte Thuram ist in Minute 93 nach einem schnellen Vorstoss über links zur Stelle. Dimarco bringt den Ball freistehend zur Mitte, dort setzt sich der Joker im Duell mit Captain Benito durch. In letzter Minute platzt so der erste Punktgewinn.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-st ... e-66849348

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 23:49 
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Bittere Pleite im Wankdorf

Inter-Joker Thuram schockt YB tief in der Nachspielzeit

YB unterliegt Inter Mailand im ausverkauften Wankdorf mit 0:1. Das einzige Tor der Partie erzielt der in der 76. Minute eingewechselte Marcus Thuram in der Nachspielzeit.


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 17606.html

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