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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. August 2024, 19:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.08.2024  Zitat: YB: Warten auf ersten Sieg geht weiter – 2:2 gegen den FCZ
YB bleibt auch in der vierten Partie der Saison ohne Liga-Sieg. Immerhin: Im Heimspiel gegen den FCZ holen die Berner den ersten Punkt.
Das Wichtigste in Kürze
- YB und der FC Zürich trennen sich 2:2 unentschieden. - Der FCZ geht früh in Führung, gerät nach der Pause aber ins Hintertreffen. - Bei den Young Boys sorgen Ugrinic und Ganvoula für die Tore.
Die Partie beginnt für die kriselnden Berner denkbar schlecht. Ein Schuss von Katic prallt an die Hand von Blum. Schiri Fähndrich entscheidet nach VAR-Konsultation auf Penalty für den FCZ. Marchesano verwandelt in der siebten Minute souverän zur Führung. Alu-Glück beim Ausgleich von YB
YB kann aber auf den frühen Schock reagieren. Nach 18 Minuten kommt das Heimteam zu einem Freistoss aus zentraler Position. Der Schuss von Ugrinic prallt vom Pfosten an den Rücken von Brecher und von dort ins Tor – 1:1!
Der Ausgleich gibt den Young Boys Aufwind. Nach einem Ballverlust von Krasniqi hat Ganvoula den Führungstreffer auf dem Fuss. Seinen Versuch lenkt Katic allerdings mit einem starken Tackling um den Pfosten.
Kurz vor der Pause haben beide Teams Chancen auf das zweite Tor. Wallner scheitert für den FCZ. Bei YB sündigen Blum und Males im Abschluss. Zur Pause kann man festhalten, dass insbesondere die Berner einen deutlich besseren Eindruck hinterlassen als noch in Sankt Gallen.
Ganvoula trifft – Katic gleicht aus
Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischen die Hausherren. Ganvoula setzt sich in der 54. Minute wuchtig durch, entwischt der FCZ-Abwehr und schiebt gekonnt zum 2:1 ein.
Das Gegentor weckt die Zürcher auf, welche in der Folge mehrfach im Berner Strafraum auftauchen. Zu Beginn der YB-Viertelstunde ist es Katic, der eiskalt zuschlägt. Der Innenverteidiger köpft zum 2:2-Ausgleich.
In der Schlussphase entwickelt sich eine muntere Partie auf Messers Schneide. Kryeziu fliegt nach einem Tackling gegen Imeri mit Rot vom Feld, Tore fallen im Wankdorf allerdings keine mehr.
YB jetzt gegen Yverdon
Damit hängt YB auch nach vier Liga-Spielen im Tabellenkeller fest. Das Team wartet weiter auf den ersten Sieg unter Neo-Trainer Patrick Rahmen. Am nächsten Samstag (20.30 Uhr) steht das Auswärtsspiel in Yverdon auf dem Programm.
Auf der anderen Seite bleibt der FCZ ungeschlagen. Die Zürcher haben nach drei Runden deren sieben Punkte auf dem Konto. Für den Stadtclub geht es bereits am Donnerstag (19 Uhr) weiter. Dann steht das Europacup-Heimspiel gegen Guimaraes auf dem Programm. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-wa ... z-66806810
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. August 2024, 19:43 |
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04.08.2024  Zitat: FC Zürich: Goalie Brecher mit 2:2-Remis gegen YB «zufrieden»
Der FC Zürich holt bei Meister YB einen Punkt. Goalie Brecher trauert der frühen Führung nach. Am Ende sei das Unentschieden aber das gerechte Resultat.
Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Zürich und YB trennen sich 2:2 unentschieden. - Der Stadtclub kann eine frühe Führung nicht lange verteidigen. - Weiter geht es für den FCZ bereits am Donnerstag im Europacup.
In einem intensiven Spiel im Wankdorf holt der FC Zürich gegen YB einen Punkt. Marchesano bringt sein Team früh per Penalty in Führung. Die Berner können noch vor der Pause ausgleichen.
Nach dem Seitenwechsel stellt Ganvoula auf 2:1 für das Heimteam. Erst in der Schlussphase gelingt FCZ-Verteidiger Katic der Ausgleich.
«Am Ende des Tages ist es ein verdienter Punkt», bilanziert Zürichs Goalie Yanick Brecher. Mit diesem Spielverlauf müsse sein Team zufrieden sein mit dem Remis. Insbesondere in den letzten zehn Minuten sei es in Unterzahl nur darum gegangen, das 2:2 festzuhalten.
Ein Kränzchen windet der Keeper seinem Verteidiger Nikola Katic. Zuerst rettet er gegen Ganvoula in extremis, dann erzielt er das 2:2 per Kopf. «Er ist unser unbestrittener Abwehrboss. In den letzten Wochen hat es keinen Match gegeben, in dem er uns nicht entscheidend geholfen hat.»
Kryeziu sieht nach Tackling Rot
Der andere Innenverteidiger, Mirlind Kryeziu, fliegt kurz vor dem Ende noch vom Platz. Nach einem Einsteigen gegen YBs Kastriot Imeri muss er unter die Dusche.
Kryeziu meint zur Aktion: «Ich muss die Bilder noch einmal anschauen. Ich hatte das Gefühl, dass ich ihn nicht mit den Stollen erwischt habe und hatte beide Beine am Boden.»
Imeri, welcher den Bernern schon in der letzten Saison monatelang fehlte, droht erneut auszufallen. Nach Schlusspfiff verlässt er den Platz humpelnd und kriegt dabei Applaus von den YB-Anhängern.
Dass die Young Boys gegenüber den ersten drei Spielen eine Leistungssteigerung zeigen, sieht auch Lindrit Kamberi ein. «Sie haben Qualität, auch wenn sie schlecht gestartet sind.»
Der Abwehrspieler lobt die Moral seiner Mannschaft. «Wir waren im Rückstand und haben noch einmal ein Tor erzielt. Am Ende steht es 2:2 in Bern – das ist nicht schlecht.»
YB-Lauper: «Hätten in Pause führen müssen»
Auf der anderen Seite holt YB den ersten Punkt in der laufenden Saison. Ein Remis zuhause gegen den FC Zürich reiche jedoch nicht, sagt Mittelfeldspieler Sandro Lauper. «Wir hätten schon in der Pause führen müssen.»
Die beiden Gegentore seien nach Standards gefallen. «Das darf nicht passieren, so haben wir sie ins Spiel lassen kommen», so Lauper. Die Mannschaft habe heute einen Schritt vorwärts gemacht. «Wir wissen aber auch, dass es noch besser geht.» https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-zu ... n-66806812
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. August 2024, 19:51 |
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03.08.2024  Zitat: Erlösung oder nicht? Immerhin ein Punkt für Meister YB beim 2:2 gegen den FC Zürich
YB zeigt eine Reaktion auf den schlechten Saisonstart – aber gewinnt dennoch nicht.
Ist das nun eine Erlösung oder geht die Krise beim Schweizer Meister weiter? Immerhin haben die Young Boys den ersten Punkt in dieser Saison geholt, aber noch immer fehlt der erste Saisonsieg. 2:2 endet die umkämpfte Ligapartie gegen den FC Zürich.
Die Gefühle sind gemischt nach der Punkteteilung im Lager des Schweizer Meisters. Mittelfeldspieler Sandro Lauper spricht von einem «kleinen Schritt», Torhüter David von Ballmoos findet: «Es geht schon mal in die richtige Richtung.» Doch glücklich über den ersten Punkt der Saison? Nein. «Ich bin nicht zufrieden mit dem Punkt. Eigentlich müssten wir zur Pause führen und dann den Sieg holen. Doch vieles hat noch immer nicht gepasst», sagt Lauper bei «Blue Sport».
Zumindest haben die Young Boys reagiert. 0:4 hatten die Berner letzte Woche in St. Gallen verloren, in Erinnerungen blieb vom YB-Auftritt vor allem, wie Torhüter David von Ballmoos seinen Verteidiger Jaouen Hadjam durchschüttelte. Im Heimspiel gegen den FC Zürich aber zeigt YB ein in allen Belangen verändertes Gesicht. Es ist Energie auf dem Platz, Filip Ugrinic etwa erkämpft sich viele Bälle, ist ein Aktivposten, Lauper gefällt im Mittelfeld deutlich besser als in der Verteidigung. Und: YB gibt sich nicht geschlagen.
Schon nach sechs Minuten liegt der Meister gegen Zürich zurück, weil Antonio Marchesano nach einem Handspiel von Lewin Blum den Penalty souverän zur Zürcher Führung verwandelt. YB-Trainer Patrick Rahmen schüttelt an der Seitenlinie den Kopf.
Doch YB kann reagieren. Ugrinic gleicht per direktem Freistoss aus. Und kurz nach der Pause gelingt Silvère Ganvoula mit einer starken Einzelaktion das 2:1. Nach einem hohen Zuspiel auf der Höhe der Mittellinie überlobt er seinen Gegenspieler Kryeziu mit dem Kopf, stürmt alleine auf das FCZ-Tor und trifft zum 2:1. Doch: Das alles reicht nicht zum ersten Saisonsieg. Nicht unverdient gleicht Zürich dank des starken Innenverteidigers Nikola Katic in der 76. Minute nach einem Eckball per Kopf aus.
Auch die späte rote Karte an Mirlind Kryeziu nach einem harten Foul an Kastriot Imeri ändert nichts mehr an der Punkteteilung. Somit holen die Young Boys zwar den ersten Punkt. Doch noch immer liegt der amtierende Schweizer Meister am Tabellenende. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/su ... ld.2652390
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. August 2024, 23:41 |
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04.08.2024  Zitat: 2:2 gegen den FCZ
Für YB ist jeder noch so kleine Schritt ein Fortschritt
Die Partie beginnt für die Young Boys schlecht, doch sie brechen nicht auseinander. Das gibt ihnen Mut – wie auch, dass sich Anpassungen des Trainers auszahlen.
Noch einmal brandet im Wankdorf Jubel auf. Noch einmal scheint diese wilde Partie eine Wende zu nehmen. Die Young Boys sind zurückgelegen, sie haben 2:1 geführt und den Ausgleich erhalten. Aber jetzt hoffen sie, den Ausgang des Spiels doch noch nach ihrem Gusto zu gestalten.
FCZ-Verteidiger Mirlind Kryeziu sieht in der 90. Minute für ein übles Foul am eingewechselten Kastriot Imeri die Rote Karte. Und während der durch den VAR angeregte Platzverweis vom Publikum bejubelt wird, signalisiert der vierte Offizielle elf Minuten Nachspielzeit. Das könnte genügen, den ersten Saisonsieg zu holen. Ja, das müsste doch eigentlich genügen?
Andere YB-Ausgaben aus früheren Jahren hätten den Steilpass womöglich genutzt, sie hätten Druck aufgebaut, bis der Gegner eingebrochen wäre. Aber dazu ist die aktuelle nicht in der Lage. Wobei es festzuhalten gilt, dass Imeri solche Schmerzen hat, dass er kein Faktor ist. Er wird nach der Partie für weitere Untersuchungen ins Spital gebracht. «Es sieht nicht gut aus», sagt YB-Trainer Patrick Rahmen.
So bleibt es beim 2:2 gegen den FCZ, der am Donnerstag noch im Europacup in Irland gastierte. So verbleibt der Meister nach vier Partien am Tabellenende. Und so stellt sich die Frage: Wie ist der erste Punkt der Saison zu bewerten? Ist es ein gewonnener? Oder sind es doch zwei verlorene Zähler?
Sandro Lauper sagt: «Mit dem Resultat sind wir nicht zufrieden. Und doch haben wir einen Schritt vorwärtsgemacht.» Rahmen sieht es gleich.
Die Reaktion gibt YB Mut
Dabei beginnt die Partie für den Gastgeber schlechtestmöglich. Vier Minuten sind absolviert, als Nikola Katic die Hand von Lewin Blum trifft. Erst scheint nur der Zürcher Verteidiger das Vergehen registriert zu haben, aber als der VAR interveniert, entscheidet Schiedsrichter Lukas Fähndrich auf Elfmeter. Und diesen verwandelt Antonio Marchesano souverän. Zum dritten Mal in Folge liegt der Meister in Rückstand.
In Genf und St. Gallen brach YB daraufhin auseinander, diesmal sind die Young Boys zehn Minuten lang arg verunsichert, sie spielen Fehlpässe, sie missverstehen sich, sie haben bange Momente zu überstehen. Aber dann tritt Filip Ugrinic zum Freistoss an, er bringt den Ball an der Mauer vorbei. Und sieht, wie dieser via den Pfosten und den Rücken von FCZ-Goalie Yanick Brecher ins Tor fällt.
Das 1:1 gibt den Bernern Auftrieb. Sie könnten zur Pause führen, ja sie müssten das gar. Nach einem Ballgewinn von Miguel Chaiwa glaubt Silvere Ganvoula, ins leere Tor einschieben zu können. Da kommt Katic angeflogen und wird mit seiner Grätsche zum Spielverderber. Ganvoula lächelt bloss, weil er nicht glauben kann, welch Chance er gerade ausgelassen hat.
Und kurz vor der Halbzeit setzt das Heimteam zum Konter an, zügig spielt es sich nach vorne, über zwei Stationen kommt der Ball zu Jaouen Hadjam, der für Darian Males querlegt. Es ist ein wunderbarer Angriff, einer, der ein Tor verdient. Doch der Flügel verschiesst aus nächster Nähe direkt. «Wenn uns etwas Mut geben muss», sagt Captain David von Ballmoos, «dann ist es, wie wir auf den Rückstand reagiert haben.»
Rahmens Anpassungen
Die Reaktion gipfelt im 2:1 von Ganvoula (54.). Der Stürmer startet nach einem langen Ball an der Mittellinie, er schüttelt Mirlind Kryeziu ab, als gäbe es nichts Leichteres. Und behält vor dem Tor die Ruhe. «Klasse», sagt der FCZ-Trainer Ricardo Moniz dazu und will keine Kritik an seinem Verteidiger gelten lassen.
Während Ganvoula jubelt, läuft Miguel Chaiwa an die Seitenlinie zu Rahmen, der ihm liebevoll den Kopf tätschelt. Ohne die Intervention des jungen Mittelfeldspielers wären es vielleicht die Gäste gewesen, die in Führung gegangen wären. Chaiwa unterband kurz zuvor den Zürcher Angriff im letzten Moment mit einer Grätsche. Mangelnden Einsatz kann man den Bernern diesmal nicht vorwerfen.
Das Zweikampfverhalten streicht Rahmen als einer der Pluspunkte heraus. Wie auch, dass sein Team kompakter gestanden sei. Er stellte es im 4-2-3-1-System auf, seiner Lieblingsformation, einer aber, die in der YB-Strategie nicht unbedingt vorgesehen ist. Das System tue der Mannschaft aktuell gut, befindet der Trainer.
Das zweite Gegentor fällt nach einem Corner, Katic trifft mit einem wuchtigen Kopfball (76.). «Aus dem Spiel heraus haben wir weniger zugelassen als in den Spielen zuvor», sagt Rahmen noch. Für dieses YB ist jeder noch so kleine Schritt ein Fortschritt. https://www.bernerzeitung.ch/yb-das-gib ... 8331376255
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. August 2024, 23:42 |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. August 2024, 23:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.08.2024  Zitat: Erster Punkt für YB, aber …
YB holt beim 2:2 gegen den FC Zürich zwar den ersten Punkt, wartet aber auch nach vier Spielen noch auf den ersten Saisonsieg. Besonders bitter: Der Ausgleich der Zürcher kam in der Nachspielzeit. In Lausanne gibt es Spektakel und in Winterthur Tristesse.
Im vierten Spiel holt Meister YB den ersten Punkt der Saison. Gegen den FC Zürich resultiert nach einem intensiven Schlagabtausch ein 2:2.
Nach elf Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter die Partie im Wankdorf ab. Die lange Nachspielzeit hatte zwei Gründe: In der 54. Minute traf Silvere Ganvoula zum 2:1 für das Heimteam. Der Stürmer hatte sich im Laufduell gegen Mirlind Kryeziu durchgesetzt und behielt vor dem Tor die Nerven. Danach dauerte es allerdings geschlagene vier Minuten, bis der Treffer vom VAR bestätigt wurde. Er hatte die Position des Torschützen überprüft und erst spät entschieden, dass sich dieser beim Zuspiel noch knapp in der eigenen Spielhälfte befand.
Der zweite Grund war eine Rote Karte gegen Kryeziu, der nach einem groben Einsteigen gegen Kastriot Imeri des Feldes verwiesen wurde. So konnte YB zum Schluss noch gut zehn Minuten mit einem Spieler mehr agieren, auch wenn es nur eine theoretische Überzahl war. Denn Imeri war nach dem Foul nur noch beschränkt einsatzfähig.
So passierte in der Nachspielzeit nicht mehr viel und die Mannschaften trennten sich mit einem Unentschieden. YB, das den 0:1-Rückstand nach einem frühen Handspenalty noch gedreht hatte, ärgerte sich etwas mehr über die Punkteteilung. Die Zürcher verdankten den einen Punkt dem Kopfballtreffer von Nikola Katic, der in der 76. Minute nach einem Eckball zur Stelle war.
Mit dem einen Punkt bleibt YB am Tabellenende der Super League.
Denn Yverdon, bis Sonntag ebenfalls noch ohne Punkte, holte auswärts in Winterthur den ersten Zähler. In einem qualitativ bescheidenen Spiel trennten sich die beiden Teams torlos.
Spektakulär war das Spiel in Lausanne, wo St. Gallen 4:3 gewann. Die Ostschweizer, die zwischenzeitlich 4:1 geführt hatten, mussten nach zwei Gegentreffern in der Schlussphase noch einmal zittern, retteten den knappen Vorsprung aber über die Zeit. Die Waadtländer hatten mehr Chancen und ärgerten sich über die mangelnde Effizienz.
Damit ist Lugano nach drei Runden die einzige Mannschaft ohne Punktverlust. Die Tessiner besiegten am Samstag Servette mit 3:1 und verdrängten die Genfer von der Tabellenspitze. Ebenfalls am Samstag feierten Basel (3:0 gegen GC) und Luzern (1:0 gegen Sion) ihre ersten Saisonsiege. Matchtelegramm
BSC Young Boys – FC Zürich 2:2 (1:1)
Ort: Wankdorf Bern. – 30'630 Fans. SR Fähndrich.
Tore: 7. Marchesano (Penalty) 0:1. 18. Brecher (Eigentor) 1:1. 54. Ganvoula (Husic) 2:1. 76. Katic (Chouiar) 2:2.
Young Boys: von Ballmoos; Blum (67. Athekame), Zoukrou, Husic, Hadjam; Males (60. Monteiro), Lauper, Chaiwa (81. Imeri); Ugrinic, Ganvoula (81. Itten), Colley (67. Elia).
Zürich: Brecher; Gómez (46. Kamberi), Katic, Kryeziu, Wallner; Conde; Mathew (60. Chouiar), Marchesano, Krasniqi (46. Oko-Flex); Perea (46. Okita), Emmanuel (81. Goure).
Bemerkungen: 91. Rote Karte gegen Kryeziu (grobes Foul). Verwarnungen: 34. Gómez, 47. Katic, 51. Okita, 86. Wallner, 96. Itten. https://www.plattformj.ch/artikel/223622
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. August 2024, 23:49 |
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04.08.2024  Zitat: Kryeziu nach Platzverweis
«Nicht das Gefühl, dass ich ihn mit den Stollen treffe»
Die Berner holen nach drei Start-Niederlagen endlich den ersten Punkt. So richtig zufrieden sind die YB-Akteure jedoch trotzdem nicht. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 08535.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. August 2024, 23:52 |
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04.08.2024  Zitat: Grosse Sorge nach Horror-Foul: «Er hat starke Schmerzen»
Die Young Boys haben im vierten Spiel der Saison ihren ersten Punkt geholt, bleiben aber weiterhin am Tabellenende. YB-Ass Kastriot Imeri wurde übel gefoult.
Darum gehts
- Die Young Boys haben im vierten Saisonspiel ihren ersten Ligapunkt geholt, bleiben aber ohne Sieg. - Das Team von Neu-Coach Patrick Rahmen steht nach drei Niederlagen und einem Remis am Tabellenende. - Die Sorge um Kastriot Imeri ist gross, nachdem er im Spiel gegen den FC Zürich brutal gefoult wurde.
Die Young Boys haben es geschafft. Der amtierende Meister sicherte sich im vierten Saisonspiel den ersten Ligapunkt. Dieser Punktgewinn ändert jedoch nichts daran, dass der Saisonstart der Berner missglückt ist. Die Young Boys kassierten in den ersten vier Ligaspielen drei Niederlagen und ein Remis (vier Treffer und elf Gegentore).
Heisst: Das Team von Neu-Coach Patrick Rahmen wartet weiter auf den ersten Saisonsieg und steckt am Tabellenende fest. Apropos Rahmen: In der Saison 2025/16 blieben die Berner zuletzt zum Start drei Mal ohne Sieg – die Folge damals: Trainer Uli Forte wurde gefeuert. Dass dieses Schicksal Rahmen nun auch blüht, ist unwahrscheinlich.
Patrick Rahmen ist unzufrieden
Er wird noch ein wenig Zeit erhalten. Auch weil die Young Boys gegen den FC Zürich durchaus stark spielten. Dieser Meinung war auch Rahmen. Gegenüber dem SRF war er dennoch nicht happy. «Wir hätten heute gewinnen müssen. Wir hätten zur Halbzeit klar führen müssen», so der Basler. «Ja, wir haben einen Punkt geholt, doch es sind zwei zu wenig.»
Sein Team lobte er. «Nach drei Niederlagen zum Start sei es heute für die Mannschaft sicherlich nicht einfach gewesen», sagte Rahmen. «Aber die Spieler haben die Situation angenommen und das macht mich zuversichtlich.» Zum Zeitpunkt des SRF-Interviews hatte der YB-Coach noch nicht zur Mannschaft gesprochen. Er erklärte: «Das mache ich nachher noch. Vorher war es hektisch. Viele Spieler sind noch bei Kastriot Imeri, der starke Schmerzen hat.»
«Tiefpunkt in meinem Leben»
Starke Schmerzen? Ja. Es lief die Schlussphase der Partie. Mirlind Kryeziu haute Imeri brutal um und kassierte die Gelbe Karte. Dann meldete sich der VAR und Schiri Lukas Fähndrich zeigte dem FCZ-Ass Rot. Imeri konnte zwar weiterspielen, die Sorge ist dennoch gross. Eine Verletzung für das YB-Ass wäre sehr bitter.
Ende 2023 war Imeri eben erst nach einer überstandenen Knieverletzung ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, als er sich im Training am gleichen Aussenband schwer verletzte. Er musste operiert werden und fiel nochmals monatelang aus. Ende letzter Saison erklärte er gegenüber blue: «Es war wirklich der Tiefpunkt in meinem Leben.» https://www.20min.ch/story/kastriot-ime ... -103162493
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shalako
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Verfasst: Montag 5. August 2024, 10:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.08.2024  Zitat: Urs Meier über YB-Penaltyszene
«Blum verhält sich etwas tapsig»
Mehrere Szenen geben während der dritten Runde der Super League zu reden. Ex-Schiedsrichter Urs Meier schaut sie für Blick an. Und sagt, ob die Schiedsrichter richtig oder daneben lagen.
Schon früh gibts in der Partie YB gegen den FC Zürich Aufregung. In der 7. Minute zeigt Schiedsrichter Lukas Fähndrich auf den Punkt. Allerdings erst, nachdem sich der VAR eingeschaltet hat. Der Auslöser: ein Handspiel von Lewin Blum.
Als FCZ-Spieler Nikola Katic einen Meter vor ihm abzieht, geht der Ball an die Hand des mit dem Gesicht abgewandten Berners. Fähndrich sieht sich die Szene im Video noch einmal an und entscheidet auf Penalty – obwohl es heisst, wenn der Arm oder die Hand ganz nah am Körper sind, ist es kein Handspiel. Trotzdem wird Blums Hand am Gesicht geahndet und Penalty gepfiffen. Für Ex-Schiedsrichter Urs Meier ein richtiger Entscheid. «Blum verhält sich etwas tapsig, die Hand hat dort oben nichts verloren», meint er. Dabei handle es sich um eine unnatürliche Bewegung.
Wunsch an die Unparteiischen
Kurz vor Schluss der Partie steht Fähndrich noch einmal im Fokus. Mirlind Kryeziu trifft Kastriot Imeri oberhalb des Knöchels und sieht dafür zunächst die Gelbe Karte. Fähndrich wird allerdings erneut zum Bildschirm gebeten und korrigiert anschliessend seinen Entscheid. Er schickt den Zürcher mit Rot vorzeitig unter die Dusche. Für Urs Meier der richtige Entscheid. Er würde sich allerdings wünschen, dass die Unparteiischen solche Aktionen auf dem Rasen richtig einschätzen und nicht erst nach Eingreifen des VAR.
Blums Handspiel ist nicht das Einzige, das an diesem Wochenende zu reden gibt. Im Spiel Lausanne gegen St. Gallen sorgt ebenfalls eines für Aufregung. Alvyn Sanches steht bei einem Freistoss in der Mauer, dreht sich ab, als dieser ausgeführt wird und berührt den Ball mit dem ausgestreckten Arm. Den fälligen Penalty versenkt Willem Geubbels souverän zum 2:0 in den Maschen. Zu dieser Szene hat Urs Meier eine klare Meinung. Welche das ist, erfährst du im Video unten. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 09320.html
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shalako
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Verfasst: Montag 5. August 2024, 10:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.08.2024  Zitat: Berner brauchen einen Sieg
Ein grosser Gewinner beim ersten YB-Punkt
Mit dem Systemwechsel von Trainer Patrick Rahmen auf 4-2-3-1 ist klar: Es wird vorne fortan nur einen geben. Und der heisst im Moment Silvere Ganvoula.
Dreimal hats YB-Coach Patrick Rahmen mit seinem Lieblingssystem 4-4-2 versucht. Dreimal haben die Berner Schiffbruch erlitten. In St. Gallen klappt dann gar nichts mehr. Logisch, versucht ein lernfähiger Trainer wie Rahmen mal was anderes. Der Basler setzt beim Heimspiel gegen den FC Zürich auf ein 4-2-3-1, also nur noch einen echten Stürmer. Dort nominiert er Silvere Ganvoula.
Immerhin kein Tor aus dem Spiel heraus kassiert
«Mit diesem Kader stehen wir mit zwei klaren Spitzen sehr hoch und in der Abwehr zu oft in Unterzahl. Ich wollte das Zentrum verstärken. Das heisst nicht, dass wir nun immer so spielen. Aber so sind die Räume enger. Wir müssen schauen, dass wir weniger Gegentore erhalten. Wir haben gegen den FCZ auch zwei Tore erhalten, ja. Aber es waren zwei stehende Bälle. Aus dem Spiel heraus haben wir viel weniger zugelassen.»
Systemdiskussionen sind das eine. Weniger relevante. Was noch mehr zählt, ist die Attitüde der Spieler. «Das Zweikampfverhalten war richtig gut. Wir waren viel präsenter. Das war der entscheidende Punkt», sagt Rahmen. Aber für Cedric Itten und Meschack Elia war halt das System schon auch entscheidend. Denn die sassen beide auf der Bank. Und ab dem Kellerduell in Yverdon am nächsten Samstag ist mit Alan Virginius der neue Mann und damit der vierte Stürmer spielberechtigt. Und nur einer wird spielen! Wohl wieder Ganvoula. Der Mann, der das 2:1 schoss.
Ganvoula scheitert an Katic
Zu diesem Zeitpunkt dachte und hoffte er, dass dieser Treffer das Siegtor sein möge. «Doch dann kassieren wir den Ausgleich, der uns nicht gutgetan hat.» Und dann war da auch die Szene in der ersten Halbzeit, als das Tor eigentlich so gut wie gemacht war im Moment, als Filip Ugrinic für den Franzosen auflegte, der das leere Tor vor sich hatte. Und den Ball doch noch von FCZ-Gigant Nikola Katic weggegrätscht kriegte. «Ich sah den Ball schon drin, als ich ihn mit dem Innenrist schoss. Ich sah mich schon den Ball aus dem Netz holen. Leider sah ich den Verteidiger nicht kommen und dachte nur: Scheisse. Aber so ist Fussball manchmal.»
In Sachen Intensität, Präsenz und Pressing sei dieses Spiel aber das klar beste der vier bisherigen gewesen, führt Ganvoula aus. «Das Wichtigste haben wir aber verpasst, weshalb wir nicht zufrieden sein können: die drei Punkte zu holen. Aber dieser eine Zähler hat doch auch seine Wichtigkeit. Er wird uns guttun. Wir müssen mit derselben Mentalität weitermachen. Aber wir haben noch viel Arbeit vor uns.»
Man darf sich nichts vormachen: Am nächsten Samstag gegen Abstiegskandidat Yverdon gibt es nichts anderes als drei Punkte. Wirklich nichts! Holt YB auch die nicht, werden die Diskussionen um Trainer, Sportchef und Kader beginnen. Seriös beginnen. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 09759.html
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