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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Hauptstadt
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Verfasst: Samstag 16. Dezember 2023, 15:10 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Dienstag 19. Dezember 2023, 00:20 |
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18.12.2023  Zitat: Europa League am 15. und 22. Februar
Sporting Lissabon heisst der Gegner, und Nsame ist «wirklich wütend»
Im Playoff der Europa League trifft YB auf Sporting Lissabon. Zudem reagiert der Verein auf eine Aussage seines Stürmers Jean-Pierre Nsame.
Die Young Boys treffen im Playoff der Europa League auf Sporting Lissabon – das Duell mit dem Zweiten der portugiesischen Meisterschaft gab es noch nie. Die Premiere steigt am 15. Februar im Wankdorf, weil die Berner als Gruppendritter der Champions League zu den ungesetzten Teams gehören. Das Rückspiel trägt YB am 22. Februar im Estádio José Alvalade aus, das 50’000 Menschen Platz bietet.
Lissabon hat hinter Gruppensieger Atalanta Bergamo den zweiten Platz in der Europa-League-Gruppe D erreicht. Bester Torschütze war dabei der Schwede Viktor Gyökeres mit drei Treffern. Der 25-jährige Mittelstürmer ist im Sommer aus Englands zweiter Liga gekommen und schoss in seinen ersten 19 Spielen für Sporting 16 Tore. 7 weitere bereitete er vor. Teamsenior ist Antonio Adán mit seinen 36 Jahren. Zwischen 2010 und 2013 hat er für Real Madrid 18 Spiele absolviert, seit drei Jahren ist er die unbestrittene Nummer 1 in Sportings Tor.
Ein Exploit wie vor zwei Jahren?
YB hätte auf den SC Freiburg, die AS Roma oder Olympique Marseille treffen können. Doch auch Sporting Lissabon gehört zu den attraktiven Gegnern in diesen «K.-o.-Runden-Playoffs», wie die Uefa diese Runde offiziell nennt. Sie dient dazu, die Gruppendritten der Champions League, Teams wie YB also, in die Europa League einzubauen. Die Gewinner dieser Playoffs stehen im Achtelfinal. Dort treffen sie auf einen der Gruppensieger der Europa League, die ohne zu spielen erst dann wieder in den Wettbewerb einsteigen.
Auf dem Papier wird YB gegen Lissabon mal wieder das kleinere Team sein. Aber warum sollten die Berner nicht den Exploit schaffen wie vor zwei Jahren? 2021 bezwangen sie Bayer Leverkusen sowohl im Hin- als auch im Rückspiel. Im Achtelfinal war Ajax Amsterdam zu stark.
Rüffel an Nsame
Neben dem Namen des nächsten Europacup-Gegners gibt am Montag noch immer die Aussage Jean-Pierre Nsames zu reden. In der Westschweizer Zeitung «Le Matin» sagte der Stürmer, der unter Trainer Raphael Wicky weniger spielt als erhofft: «Ich bin wütend. Wirklich wütend. Welcher Spieler in Europa oder anderswo, der so viel für seinen Verein getan hat und sich so fit fühlt wie ich, wäre mit dieser Situation einverstanden?»
Am Montag reagiert YB-Sportchef Steve von Bergen so auf die Aussage seines Stürmers: «Es ist klar, dass wir mit Jean-Pierre sprechen werden. Seine Aussagen hat er in den Emotionen nach dem Spiel gemacht. Es gehört dazu, dass Spieler, die sich mehr Einsatzzeit wünschen, unzufrieden sind. Aber jeder muss akzeptieren, dass der Club über allem steht und der Trainer bei der Aufstellung Entscheide zu treffen hat.» https://www.bernerzeitung.ch/europa-lea ... 6291322100
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shalako
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Verfasst: Dienstag 19. Dezember 2023, 17:05 |
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19.12.2023  Zitat: Kommentar zu den mürrischen YB-Spielern
Kabinenrevolution ist eine grosse Gefahr
YB kann sich in der Meisterschaft auch heuer nur selber schlagen. Zu gut ist das Luxuskader der Berner. Doch genau in diesem lauert eine gewisse Gefahr, sagt Fussball-Reporter Alain Kunz.
Es ist Halbzeit – und es zeichnet sich ab: Es wird wohl langweilig werden in der Rückrunde. YB hat schon fünf Punkte Reserve und wird diesen Vorsprung mit abnehmender Zahl an internationalen Spielen kontinuierlich ausbauen. Zu gut ist das Kader, als dass da jemand mithalten könnte.
Im Gegenteil: Die einzige Gefahr für YB lauert in ebendiesem Kader. Denn wenn man für jeden einzelnen Platz zwei hochwertige Spieler zur Verfügung hat, ist jedes Mal einer dieser Hochkaräter sauer.
David von Ballmoos war es, als er den ihm zugesicherten Platz als Nummer eins im YB-Tor nicht (sofort) zurückerhielt. Von Ballmoos murrte nicht. Bei der anderen YB-Legende Jean-Pierre Nsame, der seine Kraft aus der Bibel zieht, hat die Zen-Fähigkeit hingegen nicht ganz bis zur Winterpause gereicht. Und Aurèle Amenda, dieser hochbegabte und von grossen Klubs gejagte Innenverteidiger, hat letzte Saison Lunte gerochen, wie es ist, alle Spiele zu bestreiten. Auch das Kronjuwel sagt, dass es unzufrieden sei.
Sportlich hat Trainer Raphael Wicky alles richtig gemacht. Jetzt muss er – wie schon letzte Saison – erneut beweisen, dass er das Programm «Spieler-bei-Laune-halten» auch weiterhin beherrscht. Nur wenn ihm das nicht gelingt und eine Kabinenrevolution ausbricht, hat die Konkurrenz eine Chance. Nur blöd, dass Spycher, Von Bergen und Wicky dies zu verhindern wissen werden. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 55881.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Dezember 2023, 22:56 |
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20.12.2023  Zitat: Super League: Bringt der neue Spielplan Vorteile für Leader YB?
Die Runden 23 bis 33 der Super League sind bekannt. Damit ist klar, wer wo ein Auswärtsspiel bestreiten muss – oder den direkten Konkurrenten empfangen kann.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Spielplan für die Super-League-Runden 23 bis 33 ist bekannt. - Einige Teams können fünfmal, andere sechsmal vor eigenem Publikum spielen. - Gibt es für einige Teams dadurch Vorteile?
Die Swiss Football League hat am Mittwoch den Spielplan für das letzte Meisterschaftsdrittel der Super League veröffentlicht. Die Runden 23 bis 33 wurden aufgrund des neu eingeführten Schotten-Modus angesetzt – ein Novum.
Das eine oder andere Team dürfte seinen Kalender der elf letzten Spiele vor dem Cut mit grossem Interesse betrachten. Immerhin kann es durchaus Vorteile geben, oder auch Nachteile. In den Runden 23 bis 33 bestreitet die Hälfte der Clubs sechs Heimspiele. Die andere Hälfte fünf Heimspiele (total 16 oder 17 Heimspiele für die erste Phase).
Was sicherlich nicht wünschenswert ist: ein Gastspiel beim FC St.Gallen. Die Ostschweizer gewannen in der Hinrunde alle neun Heimspiele – damit stellen sie den Liga-Rekord des FC Basel ein. Mit Meister und Tabellenführer YB reist nun aber der wohl härteste Gegner nochmal in den Kybunpark.
Nachteil für YB? Nicht unbedingt. Im Schlussteil der Saison, in dem die besten sechs Mannschaften (Runde 34 bis 38) den Meister ausmachen, würde YB St.Gallen wieder zu Hause empfangen. Das könnte allfällige Meister-Hoffnungen der Espen wiederum schmälern – immerhin konnte man in Bern seit 2005 nicht gewinnen.
Das gleiche Szenario tritt auch beim dritten Saisonduell zwischen YB und dem FCZ ein. Am 26. Spieltag spielt man im Letzigrund, in der Schlussrunde der besten sechs Teams müsste der FCZ aber in Bern ran.
Der Double-Gewinner könnte allenfalls auch von der Spielansetzung in Bezug auf den FC Basel profitieren. Am 27. Januar findet das nächste Aufeinandertreffen der beiden in Basel statt. Dieses Spiel zählt noch zur Hinrunde (dauert bis Spieltag 22).
Das dritte Saisonduell findet dann aber am 10. März statt – in Bern. Heisst: Schafft es der FCB nicht mehr unter die ersten sechs, muss YB auch nicht mehr auswärts in Basel antreten.
Die Bebbi wiederum können froh sein, bei ihrer Jagd auf Platz sechs nicht mehr auswärts in St.Gallen antreten zu müssen. Auch den drittplatzierten FCZ und Vizemeister Servette kann man im St. Jakob-Park empfangen.
Was passiert in der Super League nach 33 Runden?
Nach 33 Runden wird die Super League (Zwölfer-Liga) in zwei Gruppen geteilt. Aktuell würde der Cut zwischen Luzern und Winterthur gemacht. Die Teams von Platz eins bis Platz sechs bilden die «Championship Group». Die Teams von Platz sieben bis zwölf die «Relegation Group».
Die Clubs aus der «Championship Group» spielen um den Meistertitel und um die Europacup-Plätze. Die Clubs der «Relegation Group» spielen gegen den Abstieg. Der Letztplatzierte – aktuell Stade Lausanne-Ouchy – steigt direkt ab. Der Zweitletzte der Super League bestreitet wie bisher eine Barrage (zwei Spiele) gegen den Zweitplatzierten der Challenge League. https://www.nau.ch/sport/fussball/super ... b-66674504
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Dezember 2023, 22:58 |
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20.12.2023  Zitat: Beim FCB sinds finanzielle Gründe
YB, Basel und GC verzichten aufs Winter-Trainingslager
Wegen der EM im Sommer 2024 startet die Super League früher in die zweite Saisonhälfte. Grund für ein Viertel der Liga, auf das traditionelle Trainingslager zu verzichten.
Am Sonntagabend haben sich die zwölf Klubs der Super League in die Winterpause verabschiedet, bereits haben erste Spieler via Social Media Bilder aus der Sonne gepostet. Das Vergnügen ist kurz: Bereits am 2. oder 3. Januar legen die Teams wieder los. Und wenige Tage später gehts traditionsgemäss in den Süden – ins Trainingslager.
Für alle? Nicht ganz. Wegen des frühen Rückrundenstarts (20. Januar) stellte sich bei der Planung der Wintervorbereitung beim Trainingslager die Sinnfrage. Gleich drei prominente Klubs trainieren dieses Mal überhaupt nicht bei angenehmen 20 Grad und Sonnenschein. Tabellenführer YB, die Grasshoppers und der FC Basel absolvieren die Vorbereitung in der Heimat.
«Aufgrund der kurzen Weihnachtspause und der kurzen Vorbereitung vor dem Wiederauftakt hätte es nicht gepasst», begründet YB, das jahrelang nach Spanien flog, den Verzicht. GC-Sportchef Bernt Haas (45) sagt: «Am 20. Januar ist bereits wieder Rückrundenstart, die Vorbereitung ist sehr kurz. Wenn man ins Trainingslager fliegt, verliert man zwei Tage. Einer der Umstände ist auch, dass wir Spieler haben, die nach Übersee heimgehen über die Winterpause. Für ihre Akklimatisierung wollen wir auch nicht sofort wieder weg.»
Beim FCB spielen auch finanzielle Gründe rein. Am 6. Januar gibts im Joggeli ein Testspiel gegen Bayern München. Das Stadion ist ausverkauft – Rot-Blau winken Netto-Einnahmen im sechsstelligen Bereich. Erst danach an die Sonne zu fliegen, wäre zu spät. Heisst: Der finanziell angeschlagene FCB verdient am Bayern-Spiel und spart gleichzeitig rund 200'000 Franken, die ein Trainingslager kostet. Für Trainer Fabio Celestini (48) kein Problem, er erkennt gar Vorteile im Verbleib in der Heimat: «Wenn man in der Wärme trainiert und dann in die Schweiz zurückkehrt, wo 2 Grad herrschen und die Plätze nicht so gut sind, birgt das Verletzungsgefahr. Wir haben in Basel einen Kunstrasen, wenn wir nicht auf den Rasen können. Und wenn wir den ganzen Januar in der Schweiz bleiben, sind wir an die Verhältnisse gewöhnt, die uns beim Rückrundenstart erwarten.»
Etwas Neues macht auch der FC Zürich: Er fliegt zwar ins Trainingslager, aber nicht mehr wie zuletzt jahrelang in die Türkei, sondern nach Spanien. Ebenfalls am Mittelmeer bereiten sich der FC St. Gallen, Luzern, Lugano und Lausanne-Sport vor. Den FC Winterthur ziehts in den Trainingslager-Hotspot rund um Antalya in der Türkei. Tunesien ist Reiseziel von Yverdon, Servette hat mit Dubai die weiteste Reise aller Superligisten vor sich. Ganz anders Aufsteiger Stade Lausanne-Ouchy, der sich für eine Woche im Tessin entschieden hat.
Trainingslager der Super-League-Klubs
FCZ: 4. bis 11. Januar in Chiclana de la Frontera, 11. bis 12 Januar in Malaga (Spanien)
St. Gallen: 4. bis 13. Januar in Murcia (Spanien)
Luzern: 3. bis 13. Januar in Marbella (Spanien)
Lugano: 2. bis 10. Januar in Benidorm (Spanien)
Lausanne-Sport: 4. bis 9. Januar in Torremirona (Spanien)
Servette: 4. bis 13. Januar in Dubai (VAE)
Yverdon: 4. bis 13. Januar in Tabarka (Tunesien)
Winterthur: 3. bis 12. Januar Kundu (Türkei)
SLO: 6. bis 13. Januar in Tenero TI
YB, GC, FC Basel: kein Trainingslager https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 55286.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Dezember 2023, 23:00 |
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20.12.2023  Zitat: Erstmals im neuen Spielmodus
Letzte Super-League-Runden der ersten Meisterschaftsphase fix
Die Spiele der Runden 23 bis 33 in der Super League sind angesetzt. St. Gallen kann sich über 6 Heimspiele freuen.
Am Mittwoch hat die Swiss Football League den Spielplan für das letzte Meisterschaftsdrittel der Super League veröffentlicht. Die Runden 23 bis 33 werden zum ersten Mal im Rahmen des neuen Spielmodus angesetzt.
In den 11 Runden bestreiten die 12 Klubs unterschiedlich viele Heimspiele. Leader und Meister YB etwa erhält nur 5 Heimspiele, während das zweitplatzierte St. Gallen 6 Mal vor heimischem Publikum antreten kann. Die Ostschweizer haben in der laufenden Saison zuhause noch keinen Punkt abgegeben. Gemäss SFL soll sich die unterschiedliche Anzahl Heimspiele im weiteren Verlauf der Saison im Idealfall wieder ausgleichen.
Bis am 33. Spieltag werden die Teilnehmer der Championship (Ränge 1 bis 6) und Relegation Group (Ränge 7 bis 12) ermittelt. Die 6 Mannschaften in der oberen Tabellenhälfte machen anschliessend in den verbleibenden 5 Runden den Meistertitel und die Europacup-Teilnehmer unter sich aus, die 6 Teams der unteren Tabellenhälfte spielen gegen den Abstieg und die Barrage. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... sphase-fix
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Dezember 2023, 23:04 |
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20.12.2023  Zitat: Das war die Vorrunde 2023/24 – ein etwas anderer Halbjahres-Rückblick
Von Verlierer Vogel bis zum Espen-Mysterium
Es ist die erste Saison im sogenannten Schottenmodus. Dennoch wurde mit Geschichten und Episoden nicht gegeizt. Hier die besten aus den Monaten Juli bis Dezember. Von Vogel über Wicky bis Itten und CC.
Der Gewinner: Raphael Wicky
YB qualifiziert sich für die Champions League. YB überwintert europäisch. YB ist im Cup in den Viertelfinals dabei. YB hat nach 18 Runden bereits wieder einen ansehnlichen Vorsprung von 5 Punkten. Und doch gibts immer wieder Unkenrufe hinter vorgehaltener Hand wegen des konservativen Fussballs mit dem klar besten Kader der Liga. Doch Trainer Raphael Wicky lässt diese Rufe wie Wasser an Teflon abprallen. Und auch der Umstand, dass YB mit ihm – anders als mit Adi Hütter und Gerry Seoane – nicht im alten Jahr verlängert hat, beunruhigen den Oberwalliser nicht mal ansatzweise. Der Schlag Menschen aus dem oberen Rhonetal kann einerseits enorm stur sein, andrerseits emotional-explosiv und drittens auch sehr Zen, also in sich ruhend. Wicky vereinigt all diese Charakterzüge in sich.
Der Verlierer: Heiko Vogel
Eines muss man dem streitbaren Pfälzer lassen. An Selbstvertrauen hats ihm noch nie gemangelt. Das aktuelle Kader sei besser als jenes, das im Conference-League-Halbfinal stand, sagte der damalige Sportdirektor Ende August. Vier Monate später entpuppt sich diese Aussage als monumentale Fehleinschätzung. Auch die Wahl von Timo Schultz, dem absoluten Wunschtrainer, dem «perfect match», ist ein Fehlgriff – und der Anfang von Vogels Ende in Basel. Zwar gibt ihm FCB-Boss David Degen noch die Möglichkeit, mit dem massgeblich von ihm geplanten Kader zu arbeiten. Nach vier Spielen, vier Niederlagen und null Toren aber ziehen die Bosse die Reissleine. Und Heiko Vogel kann wieder das tun, was er im Winter gerne tut: Biathlon gucken.
Das Tor der Vorrunde
Was für ein Meisterwerk! Da hing einem die Kinnlade ganz schön runter, als man das Ding im Stadion sah. Es geschah am 30. September im Letzigrund. Ulisses Garcia schlägt eine seiner unnachahmlichen Flanken. Im Strafraum lassen die GC-Verteidiger Cedric Itten ein bisschen viel Raum. Was dieser zu einem Hackentor Marke Zlatan ausnützt. Wow! Zungenschnalzen. Itten selber sagt: «Das war eines der schönsten Tore meiner Karriere.» Auch auf SRF wird das Tor zum schönsten der Hinrunde gewählt.
Der Pechvogel: Kastriot Imeri
Kastriot Imeri war einst eines der grössten Versprechen des Schweizer Fussballs. Im November 2021 debütiert der Genfer in der Schweizer A-Nati, im Sommer darauf wird er Rekord-Einkauf von YB. Doch seither stagniert die Entwicklung – hauptsächlich aus Verletzungsgründen. Vorzeitiger Tiefpunkt: Im September reisst er sich das Aussenband. Die Verletzung wird konservativ behandelt, ehe kurz dem Comeback der Rückschlag erfolgt und Imeri doch operiert werden musste. Diese Saison wird er nicht mehr spielen.
On parle français
Wegen der Ligavergrösserung und weil sich in der Barrage der Challenge-League-Klub durchsetzt, spielen diese Saison gleich drei Aufsteiger in der Super League. Alle aus der Romandie. Das freut die dortigen Fussballfans, eine Bereicherung für die Liga ist das Trio aber bislang nicht. Sportlich überwintern Yverdon, Stade-Lausanne-Ouchy und Lausanne-Sport in der unteren Tabellenhälfte, die beiden Ersten bilden zudem das Schlusslicht in der Zuschauer-Rangliste. Dafür überraschen SLO und Yverdon mit bizarrer Personalpolitik: Beide Klubs haben ihre Trainer schon ausgewechselt, obwohl Marco Schällibaum und Anthony Braizat mit dem Aufstieg ein kleines Wunder vollbracht haben.
Der Ehret-einheimisches-Schaffen-Preis
Schweizer Handwerk (beziehungsweise Fusswerk) ist in der Super League doch noch etwas wert – dank des FC Winterthur. Die Eulachstädter stellen regelmässig eine Startelf, in der jeder einzelne Spieler einen Schweizer Pass hat. Das soll kein Votum gegen ausländische Spieler sein. Aber die Super League schreibt sich nun mal die Ausbildung Schweizer Spieler auf die Fahne – Winterthur setzts vorbildlich um. Mit mehr als 80 Prozent Schweizer Spielminuten ist Winti mit Abstand Spitzenreiter, vor YB mit 53 Prozent. Bei allen anderen Klubs kommen Legionäre mehr zum Zug als Schweizer.
Das Mysterium
Es gibt Dinge, die kann man nicht erklären. Zumindest nicht rational. Auch im hochtechnologisierten Fussball nicht. Neun Spiele, neun Siege – das die fabelhafte Heimbilanz des FC St. Gallen. Und auswärts? Bringt das Zeidler-Team kaum ein Bein vors andere, gewinnt nur eines von neun Spielen. Stürmer Julian von Moos kann es sich nicht erklären: «Wir gehen auswärts nicht anders in die Spiele als zu Hause.» Wie bei so vielem im Fussball helfen Expected-Goals-Formeln und weiterer Statistik-Schnickschnack kein bisschen. Was die Schönheit dieses Sports mitunter ausmacht.
Der Abwesende: CC
Merkt man es – oder doch nicht wirklich? Die aktuelle Spielzeit ist die erste ohne Christian Constantin seit 17 Jahren. Super League ohne ihre schillerndste Figur? Geht. Aber es fehlt was. In der Challenge League ist CC viel ruhiger. Auch weil es sportlich recht gut läuft, lässt er Trainer Didier Tholot in Ruhe. Für Schlagzeilen reichts dennoch. Vor allem als er seinem Freund, dem grossen Kunstmagnaten Léonard Gianadda, mit seinem SUV über den Fuss fährt und diesen ins Spital bringt. Dieser kommt von dort ein paar Wochen später in einem Sarg hinaus. Er stirbt an Krebs.
Der Zoff der Vorrunde
Wie in der letzten Saison steht Taulant Xhaka auch dieses Jahr mittendrin. Es läuft im Spiel zwischen FCB gegen GC (0:1) die 18. Minute, als er mit einem Kung-Fu-Tritt GC-Stürmer und Basel-Leihgabe Bradley Fink niederstreckt. Die Rote Karte (seine siebte in seiner Karriere) ist die logische Folge. Xhaka sieht das anders und fordert Fink lautstark auf, er solle ehrlich sein. Dieser antwortet lapidar, dass er ehrlich sei. Nach Abpfiff ärgern sich Xhakas Teamkollegen genauso über den Platzverweis. «Bei uns gibts direkt Rot», reagiert Captain Fabian Frei erzürnt. Die Liga zeigt sich unbeeindruckt und sperrt Xhaka für zwei Spiele. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 59026.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. Dezember 2023, 23:08 |
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20.12.2023  Zitat: Winterpause in der Super League
Das sind die erstaunlichsten Zahlen zur Hinrunde
Der fast perfekte YB-Stürmer, der gewollte Makel des FCZ, die Basler Erfindung – so hat uns die Liga überrascht.
YB: Hanspeter trifft fast immer
«Früecher oder schpäter chunnt dr Hanspeter», singen Züri West auf dem Album von 1994. Längst wird die Zeile von den YB-Fans zweckentfremdet: Früher oder später trifft Hanspeter.
Hanspeter ist Jean-Pierre Nsame, seit Jahren Mister Effizienz im Berner Sturm. Dreifacher Torschützenkönig ist er schon, in der Vorrunde hat er wieder neunmal getroffen, obwohl er deutlich weniger spielt als seine Konkurrenten in dieser Rangliste, Jonathan Okita und Chris Bedia. Nsame kommt hochgerechnet alle 90 Minuten auf 0,8 Treffer, das ist Liga-Bestwert. 35 Schüsse hat er abgefeuert, mehr als die Hälfte davon brachte er aufs Tor, ein Viertel davon landete darin. Es sind Werte wie aus dem Labor für Strafraumstürmer.
Der Vertrag des 30-Jährigen läuft Ende Saison aus, die Young Boys müssen sich fragen: Können sie es sich leisten, ihren Hanspeter zu verlieren?
St. Gallen: Erster im Konjunktiv
Spielt St. Gallen in St. Gallen, gewinnt St. Gallen. Die Regel gilt – und zwar ohne Ausnahmen: Alle 9 Partien im Kybunpark haben die Ostschweizer für sich entschieden, sie haben dort 27 ihrer 33 Punkte geholt und den Bestwert von Basel aus der Saison 03/04 egalisiert.
Die St. Galler können sich so ganz schöne Dinge ausmalen – etwa, wie sie dastehen würden, wenn sie immer daheim spielen dürften. Oder: Wie es wäre, wenn sich alle Teams immer so belohnen würden, wie es die Statistik der erwartbaren Punkte vorsieht. Für diese ist die Qualität der erspielten und zugelassenen Chancen massgebend. Da wären die Ostschweizer mit 34 Punkten auf Rang 1, Tabellenführer YB folgt dagegen mit 24 Zählern nur an fünfter Stelle. Während die Young Boys also krass überperformen, sind die St. Galler nur Erster im Konjunktiv.
FCZ: Nummer 1 – bei den verlorenen Bällen
Bo Henriksen liest begeistert Statistiken. Der Trainer des FC Zürich wird also von der folgenden Zahl kaum überrascht werden. Andere vielleicht schon: Kein Team der Liga verliert häufiger den Ball als der FCZ. Auf 18 Spiele sind es 300 Ballverluste mehr als der FC Lugano, der am anderen Ende dieser Rangliste steht.
Es gibt noch andere Zahlen, die die vielen Ballverluste der Zürcher erklären. Keine Mannschaft spielt mehr Steilpässe als sie. Bei den versuchten Zuspielen zwischen gegnerischen Linien hindurch nach vorne sind sie die Nummer 2 hinter St. Gallen.
Das alles ergibt ein klares Bild: Sobald der FCZ den Ball hat, wird der so schnell wie möglich nach vorne gespielt. Dabei steigt logischerweise das Risiko, dass Pässe nicht ankommen.
Es klingt paradox: Aber Henriksen könnte die vielen Ballverluste also durchaus als Zeichen dafür deuten, dass seine Mannschaft genau den Fussball spielt, den er von ihr verlangt.
Winterthur: Samuel Ballet ist der Foulkönig der Liga
Ist Samuel Ballet in Ballnähe, führt der gut vorbereitete Schiedsrichter die Pfeife schon mal ganz nahe an den Mund. Das nächste Foul ist dann meist nicht mehr weit. Der Flügel des FC Winterthur ist der unangefochtene Foulkönig der Liga. Keiner wird häufiger unfair gebremst. Und niemand greift häufiger zu Mitteln, die vom Weltfussballverband verboten sind.
Das alles macht total Sinn. Ballet ist einer, der oft das Dribbling sucht und von seiner Explosivität lebt. Kommt er durch, greift der Gegenspieler zum Foul, weil sonst schnell einmal Torgefahr droht. Kommt er aber nicht durch, bietet sich dem Gegner die Möglichkeit zum Konter. Worauf wiederum Ballet lieber den Pfiff des Schiedsrichters riskiert, als ein Gegentor zu riskieren.
GC: Ungenau, passiv – aber stark in die Winterpause
In der Tabelle, die zählt, liegen die Grasshoppers auf Rang 8. Das Tabellenende ist zehn Punkte entfernt, zudem stellt GC mit Mittelfeldspieler Tsiy Ndenge – etwas überraschend – den viertbesten Torschützen der Liga. Und weniger Tore als der Rekordmeister haben nur die Young Boys, der FC Zürich, St. Gallen und Servette kassiert. Trainer Bruno Berner sagt: «GC geht stark in die Winterpause.»
Alles gut also? Nun, es gibt noch andere Tabellen, und gemäss denen müsste GC ganz unten sein. Die Grasshoppers sind das passivste Team der Liga, spielen die wenigsten und ungenauesten Pässe und haben am wenigsten Ballbesitz. Immerhin ist das etwas, was sie mit den anderen Zürchern teilen: Winterthur und der FCZ sind nur minim besser.
Basel: Die Erfindung des Noctober
Aus Australien stammt der Movember, bei dem sich Männer im November einen Schnauz (Moustache) wachsen lassen, um auf Männerkrankheiten aufmerksam zu machen. Der FC Basel hat in diesem Jahr den Noctober erfunden: Den ganzen Oktober lang haben die Basler nicht ein Törchen geschossen. Das war dann der Hinweis an die Clubführung, den Trainer ein zweites Mal zu wechseln.
Es wäre recht einfach, die Basler Probleme vor dem Tor den Stürmern anzuhängen. Thierno Barry ist mit 18 Schüssen noch kein Treffer gelungen. Djordje Jovanovic bringt nicht mal 22 Prozent seiner Abschlüsse aufs Tor – Rang 48 von jenen 48 Stürmern, die mindestens 500 Minuten gespielt haben.
Aber es gibt auch Zahlen, die auf ein kollektives Problem hinweisen. Zum Beispiel, dass der FCB kaum einmal in den gegnerischen Strafraum kommt. Also dorthin, wo Stürmer gemeinhin ihre wichtigste Arbeit verrichten. Nur Yverdon kommt weniger in den Sechzehner des Gegners. Der Abstand zur Spitze ist eindrücklich: Der FC St. Gallen hat pro Spiel im Schnitt fast 12 Ballberührungen mehr im gegnerischen Strafraum als der FCB.
Trainerwechsel: Sinn und Unsinn
Drei Clubs haben bislang ihren Trainer ausgetauscht. Zufälligerweise (oder auch nicht) sind sie am Tabellenende zu finden. Der Blick in die Statistik entlarvt Sinn und Unsinn, wenn es ums Handeln der Chefs geht.
Nehmen wir Yverdon: Marco Schällibaum musste nach zwölf Spielen und trotz 16 Punkten gehen. Die Ausbeute von Nachfolger Alessandro Mangiarratti ist mit fünf Punkten aus sechs Spielen höchst überschaubar. Anders formuliert: Schällibaum kam auf einen Punkteschnitt von 1,33, Mangiarratti bringt es noch auf 0,83.
Oder Stade Lausanne-Ouchy. Anthony Braizat, Aufstiegstrainer wie Schällibaum, gewann in 13 Runden zehn Punkte, Schnitt 0,77. Das ist nicht viel, aber verglichen mit der Bilanz von Ricardo Dionisio schon fast überragend. Der weitherum unbekannte Portugiese hat nach fünf Einsätzen einen Schnitt von 0,2.
In Basel folgte Heiko Vogel auf Timo Schultz, und der Punkteschnitt sackte von 0,71 auf genau 0,0 ab. Nach vier Spielen war darum Schluss für Vogel. Wenigstens hat sich statistisch die Massnahme gelohnt, ihn durch Fabio Celestini zu ersetzen. Celestini kommt in sieben Spielen auf 13 Punkte, ergibt 1,86 Punkte pro Spiel. https://www.bernerzeitung.ch/yb-fcz-fcb ... 6373979935
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shalako
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Verfasst: Samstag 23. Dezember 2023, 00:11 |
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22.12.2023  Zitat: Die zehn grössten Marktwertgewinner des Dezember-Updates
Unter den grössten Marktwertgewinnern ist die halbe Liga vertreten
Pünktlich zur Winterpause hat transfermarkt.ch die Marktwerte der Spieler aus der Super League aktualisiert. Unter den zehn grössten Gewinnern finden sich sechs Teams wieder, wobei die Berner Young Boys gleich mehrfach vertreten sind.
10. Filipe de Carvalho (Grasshopper Club Zürich) +600 Tsd. Euro
Bei den Grasshoppers wusste Youngster Filipe de Caravalho zu überzeugen. Der im Mittelfeld und offensiv variabel einsetzbare Aussenspieler kam in 14 Spielen zum Einsatz. Dabei schoss der 20-Jährige drei Tore und gab einen Assist. Im Vergleich zur letzten Saison stand de Carvalho in dieser Spielzeit schon mehr Minuten auf dem Platz als in der gesamten letzten Saison und hat sich dabei einen Stammplatz erkämpft. Seine guten Leistungen wurden mit fast einer Verdopplung seines Marktwertes auf 1.3 Millionen Euro belohnt. Die aufsteigende Form de Carvalhos wurde erst kurz vor der Winterpause durch eine Verletzung gebremst. Gelingt es ihm auch nach der Winterpause, seine Qualitäten zu zeigen, dürfte sein Marktwert weiter steigen.
9. Yanis Cimignani (FC Lugano) +600 Tsd. Euro
Für Yanis Cimignani ist der FC Lugano die erste Station ausserhalb seiner Heimat. Beim AC Ajaccio absolvierte der Franzose seine fussballerische Ausbildung und wechselte auf diese Saison hin ins Tessin. Wie de Carvalho ist auch der 21-Jährige im Mittelfeld und in der Offensive bereits auf mehreren Positionen aufgelaufen und hat in 16 liga-Partien drei Tore erzielt und eines vorbereitet. Meist gehörte Cimignani zu Croci-Tortis Startelf. Auch im internationalen Geschäft durfte sich Cimignani präsentieren, kam er doch nur in einem von acht Spielen nicht zum Zug. Seinen Marktwert konnte der französische Junioreninternationale um 600'000 Euro auf 2.3 Millionen Euro steigern.
8. Joël Monteiro (BSC Young Boys) +700Tsd. Euro
Einer der grössten Gewinner der Hinrunde im breit besetzten Kader des BSC Young Boys ist Joël Monteiro. Der rechte und linke Mittelfeldspieler durfte in zwei Dritteln der Partien von Anfang an mittun und wusste seine Einsätze zu nutzen. So kam der 24-Jährige in 17 von 18 Partien zum Einsatz und konnte dabei vier Treffer erzielen. Sein grosser Fortschritt in dieser Saison wurde nicht nur mit einem Marktwertzuwachs von 700'000 Euro auf zwei Millionen Euro belohnt, sondern Monteiros Vertrag bei den Young Boys wurde um zwei Jahr bis 2026 verlängert.
7. Lewin Blum (BSC Young Boys) +700 Tsd. Euro
Zu Beginn der Saison musste Lewin Blum noch Saidy Janko den Vortritt lassen, doch seit der neunten Runde stand der U21-Nationalspieler nur einmal nicht in der Startelf. Dabei wusste Blum nicht nur in der Defensive, sondern auch in der Offensive zu gefallen. In der Super League bereitete der 22-Jährige vier Tore vor. Noch besser lief es in der Königsklasse, wo Blum gegen Roter Stern Belgrad seinen ersten Treffer in der Champions League erzielen konnte und damit zum 'Man of the match' gekürt wurde. Geht seine Entwicklung wie bisher weiter, dürften wir ihn früher oder später in der Schweizer Nationalmannschaft sehen. Auch sein Marktwert von zurzeit 2.5 Millionen Euro dürfte noch um einiges steigen.
6. Mattia Zanotti (FC St.Gallen) +1 Mio. Euro
Mit Mattia Zanotti ist auch ein Spieler der Espen unter den zehn grössten Gewinnern, was den Marktwert betrifft. Der Leihspieler von Inter Mailand stand grösstenteils in der Startelf von Peter Zeidler und sammelte drei Scorerpunkte. Noch so gerne würde man den Rechtsverteidiger länger in der Ostschweiz halten, doch sein Leihvertrag läuft nur bis im kommenden Sommer. Wer weiss, ob der dann zu seinem Stammclub zurückkehren und mit Yann Sommer zusammenspielen wird. Seine Leihe hat sich auf jeden Fall ausbezahlt, was sich auch in der Verdopplung seines Marktwertes auf zwei Millionen Euro zeigt.
5. Kaly Sène (FC Lausanne-Sport) +1 Mio. Euro
In der Saison 2021/22 überzeugte Kaly Sène bei den Grasshoppers mit zehn Saisontoren. In der letzten Saison lief es für den 22-Jährigen dann überhaupt nicht nach Wunsch, kam er doch beim FC Basel nur zu fünf Saisoneinsätzen und blieb dabei torlos. Aus diesem Grund wechselte Sène auf diese Saison hin zum FC Lausanne-Sport. In der Westschweiz fand der Stürmer zu alter Stärke zurück und konnte schon siebenmal über einen Torerfolg jubeln. Für Sène hat sich der Wechsel nach einer enttäuschenden Vorsaison vollends ausbezahlt. Sein Marktwert stieg dadurch im selben Umfang wie jener von Zanotti.
4. Cheikh Niasse (BSC Young Boys) + 1 Mio. Euro
Bereits der dritte Spieler des Wintermeisters YB ist Mittelfeldabräumer Cheikh Niasse. Der erst 20-Jährige wusste zudem auch in der Champions League zu gefallen, womit er das Interesse mehrerer Clubs aus ganz Europa auf sich gezogen hat. Der Marktwert des Senegalesen beträgt nach dem Update neu 3.8 Millionen Euro, wobei die interessierten Teams wie Eintracht Frankfurt, der VfL Wolfsburg, Cadiz, der FC Girona, Nottingham Forrest, Olympique Lyon sowie Luton Town wohl zwischen zehn und 15 Millionen Euro nach Bern überweisen müssten, um Niasse zu verpflichten. Nach Fabian Rieder dürfte Niasse der nächste Topabgang beim BSC YB werden.
3. Filip Ugrinic (BSC Young Boys) + 1 Mio. Euro
Aufs Podest dieses Rankings hat es mit Filip Ugrinic ein Schweizer Neo-Nationalspieler geschafft. Seine guten Leistungen in dieser Saison wurden von Murat Yakin erkannt, weshalb er ihm Mitte November das Natidebüt ermöglicht hat. Im Mittelfeld der Young Boys hat sich Ugrinic einen Stammplatz erkämpft. In 16 Ligaeinsätzen hat Ugrinic drei Tore selbst erzielt und gleich viele für seine Mitspieler aufgelegt. Dadurch konnte der 24-Jährige seinen Marktwert um eine weitere Mio. Euro auf nunmehr 5 Millionen Euro steigern. Neben Monteiro ist er bei den Young Boys wohl einer der grössten Aufsteiger in der bisherigen Saison.
2. Pascal Loretz (FC Luzern) + 1.5 Mio. Euro
Seit Pascal Loretz in der vergangenen Saison bei Luzern voll eingeschlagen hat, ging sein Aufstieg auch in dieser Saison ungebremst weiter. Bis zur Winterpause verpasste der 20-Jährige keine einzige Spielminute in der Super League. Sein Marktwert verdoppelte sich dadurch auf drei Millionen Euro. Trotz seines jungen Alters strahlt das Luzerner Eigengewächs eine grosse Ruhe und Sicherheit aus, was für sein junges Alter alles andere als selbstverständlich ist. Auch aus diesem Grund könnte Loretz könnte der nächste Schweizer Toptorhüter seiner Generation werden, sofern sein Aufstieg wie bisher seine Fortsetzung findet.
1. Aurèle Amenda (BSC Young Boys) + 2 Mio. Euro
Obwohl Innenverteidiger Aurèle Amenda nur in jedem zweiten Spiel zum Einsatz kam, ist er mit einem Marktwertgewinn von zwei Millionen Euro auf fünf Millionen Euro der grösste Gewinner. Der Youngster wusste auch bei der Schweizer U21-Nati zu gefallen, weshalb es bereits im Sommer Interessenten aus dem Ausland gab. Trotzdem hat sich der Youngster für einen Verbleib in Bern entschieden. Geht sein Aufstieg wie bisher weiter, dürfte früher oder später der Wechsel ins Ausland folgen. Es scheint auch eine Frage der Zeit, bis Amenda für die Schweizer A-Nationalmannschaft auflaufen wird. https://sport.ch/superleague/1214050/un ... -vertreten
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shalako
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Verfasst: Freitag 29. Dezember 2023, 23:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.12.2023  Zitat: Turnier im Januar
YB-Spieler Elia und Camara für Afrika-Cup aufgeboten
Meschack Elia und Mohamed Ali Camara werden den Young Boys ab Mitte Januar für mindestens zwei Wochen fehlen. Die beiden YB-Routiniers wurden für den Afrika-Cup aufgeboten.
YB muss damit wohl bis mindestens Ende Januar auf die beiden Spieler verzichten. Der Afrika-Cup beginnt am 13. Januar, die Gruppenphase des Turniers endet am 24. Januar. Der Final findet am 11. Februar statt.
YB-Stürmer Elia wurde für den Kongo aufgeboten, Verteidiger Camara für Guinea. Drei Spieler der Young Boys stehen zudem im provisorischen Aufgebot ihrer Nationalmannschaften: Saidy Janko (Gambia), Ebrima Colley (Gambia) und Miguel Chaiwa (Sambia).
Der mehrfache Super-League-Torschützenkönig Jean-Pierre Nsame wurde für die kamerunische Nationalmannschaft nicht berücksichtigt. https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -155858634
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