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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. Oktober 2023, 19:25 |
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08.10.2023  Zitat: «Extrem bitter» – FCB kassiert Klatsche gegen YB und ist neu Tabellenletzter
Der FC Basel ist nach der 10. Runde der Super League am Tabellenende angekommen. Die Basler verlieren bei den Young Boys mit 0:3, während Lausanne-Sport gegen Luzern ein 0:1 in ein 3:1 dreht.
Ohne viel Aufwand betreiben zu müssen, kommen die Young Boys gegen Basel zu einem 3:0-Heimsieg. Die Berner präsentierten sich vorab in der ersten Halbzeit äusserst effizient. Jean-Pierre Nsame brachte das Heimteam bereits in der 3. Minute in Führung. Der 30-jährige Kameruner war nach einem Eckball per Kopf zur Stelle.
Den zweiten Treffer erzielte Ulisses Garcia in der 39. Minute. Nach einem Pass in den Rücken der Abwehr schoss der Linksverteidiger, der am Freitag ein Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft erhalten hatte, den Ball gezielt ins Toreck.
Für den FC Basel war es bereits die sechste Niederlage im neunten Meisterschaftsspiel. Dabei war der Auftritt etwas besser als zuletzt. Zwischen den beiden Toren der Berner kamen die Gäste zu mehreren Offensivaktionen, blieben dabei aber glücklos. Derweil holte YB, das sich am Mittwoch in der Champions League einen Auswärtspunkt in Belgrad erkämpft hatte, das Maximum aus seinen Möglichkeiten heraus.
Gestohlen war der Sieg aber keinesfalls. Denn nach dem zweiten Gegentreffer war vom FCB kaum mehr etwas zu sehen. YB kontrollierte das Geschehen in der zweiten Halbzeit und baute die Führung in der Person von Cedric Itten weiter aus.
Während die Berner ihre Serie der Ungeschlagenheit in Heimspielen gegen Basel auf 17 Partien ausbauten, rutschten die Rot-Blauen durch die Niederlage auf den letzten Platz der Super League ab.
Die Stimmen zum Spiel
FCB-Trainer Heiko Vogel: «Nach einem 0:3 darf man natürlich keine Freudentänze erwarten. Wir sind enttäuscht, weil wir uns natürlich mehr vorgenommen haben. Wir sind auch denkbar schlecht in die Partie gestartet: Nach zwei Minuten ein Standardtor zu fressen, ist natürlich unglücklich. Vom Auftritt her war es aber kein Vergleich zu letzter Woche gegen Stade-Lausanne-Ouchy. Es geht in die richtige Richtung. YB hat auch gezeigt, warum sie eine Spitzenmannschaft sind. Drei Schüsse aufs Tor und die waren alle drin. Unglaublich effizient.»
FCB-Goalie Marwin Hitz: «Resignation ist das falsche Wort. Wir haben gesehen, dass eine grosse Unsicherheit da war und dass die Beine sehr schwer wurden. Statistisch gesehen, haben wir einen relativ guten Match gemacht. Wir spielten mutig von hinten raus und hatten die eine oder Chance, die wir leider nicht nutzten. YB dagegen war brutal effizient. Es ist extrem bitter und es passt weiter zur Situation, aber ich glaube schon, dass wir Fortschritte gesehen haben. Unter der Woche haben wir gemerkt, dass die Mannschaft lebt. Wir haben intensiv trainiert. Jetzt müssen wir einfach weiterarbeiten und Punkte einfahren. Ich habe immer noch grosses Vertrauen in die Mannschaft, dass wir dieses Ding herumreissen können.»
YB-Verteidiger Levin Blum: «Ein souveräner Sieg von uns: Die Chancen, die wir hatten, haben wir genützt. Basel ist eine gute Mannschaft, aber wir waren von Anfang an bereit und dass wir früh in Führung gingen, hat uns natürlich in die Karten gespielt. Wir haben wenig Chancen zugelassen und den Match am Schluss sauber nach Hause gespielt.»
Das Telegramm:
Young Boys - Basel 3:0 (2:0) 31'500 Zuschauer. - SR San. Tore: 3. Nsame (Ugrinic) 1:0. 39. Garcia (Blum) 2:0. 79. Itten (Lakomy) 3:0. Young Boys: Racioppi; Blum, Camara, Benito, Garcia (87. Persson); Niasse; Monteiro (66. Rrudhani), Ugrinic (80. Lustenberger), Males (66. Lakomy); Nsame (66. Itten), Elia. Basel: Hitz; Barisic, Frei, Van Breemen; Dräger, Xhaka, Renato Veiga, Schmid (87. Rüegg); Sigua (63. Demir); Malone (57. Augustin), Jovanovic (87. Dubasin). Bemerkungen: Verwarnungen: 11. Niasse, 89. Camara. 90. Benito. https://www.watson.ch/sport/fussball/30 ... lenletzter
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. Oktober 2023, 19:27 |
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08.10.2023  Zitat: YB mit Effizienz zum Sieg
Ohne viel Aufwand betreiben zu müssen, kommen die Young Boys gegen Basel zu einem 3:0-Heimsieg. Der FC Basel ist nach der zehnten Runde der Super League am Tabellenende angekommen.
Die Berner präsentierten sich vorab in der ersten Halbzeit äusserst effizient. Jean-Pierre Nsame brachte das Heimteam bereits in der dritten Minute in Führung. Der 30-jährige Kameruner war nach einem Eckball per Kopf zur Stelle. Den zweiten Treffer erzielte Ulisses Garcia in der 39. Minute. Nach einem Pass in den Rücken der Abwehr schoss der Linksverteidiger, der am Freitag ein Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft erhalten hatte, den Ball gezielt ins Toreck.
Für den FC Basel war es bereits die sechste Niederlage im neunten Meisterschaftsspiel. Dabei war der Auftritt etwas besser als zuletzt. Zwischen den beiden Toren der Berner kamen die Gäste zu mehreren Offensivaktionen, blieben dabei aber glücklos. Derweil holte YB, die sich am Mittwoch in der Champions League einen Auswärtspunkt in Belgrad erkämpft hatten, das Maximum aus seinen Möglichkeiten heraus.
Gestohlen war der Sieg aber keinesfalls. Denn nach dem zweiten Gegentreffer war vom FCB kaum mehr etwas zu sehen. YB kontrollierte das Geschehen in der zweiten Halbzeit und baute die Führung in der Person von Cedric Itten weiter aus. Während die Berner ihre Serie der Ungeschlagenheit in Heimspielen gegen Basel auf 17 Partien ausbauten, rutschten die Rot-Blauen durch die Niederlage auf den letzten Platz der Super League ab.
Matchtelegramm BSC Young Boys – FC Basel
BSC Young Boys – FC Basel: 3:0 (2:0)
Ort: Wankdorf Stadion, Bern – 31'500 Zuschauer. – SR San.
Tore: 3. Nsame (Ugrinic) 1:0. 39. Garcia (Blum) 2:0. 79. Itten (Lakomy) 3:0.
BSC Young Boys: Racioppi; Blum, Camara, Benito, Garcia (87. Persson); Niasse; Monteiro (66. Rrudhani), Ugrinic (80. Lustenberger), Males (66. Lakomy); Nsame (66. Itten), Elia.
FC Basel: Hitz; Barisic, Frei, Van Breemen; Dräger, Xhaka, Renato Veiga, Schmid (87. Rüegg); Sigua (63. Demir); Malone (57. Augustin), Jovanovic (87. Dubasin).
Verwarnungen: 11. Niasse, 89. Camara. 90. Benito. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/214330
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. Oktober 2023, 19:46 |
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08.10.2023  Zitat: Ticker zum NachlesenEffiziente Young Boys schiessen den FC Basel ans Tabellenende
Vier Schüsse aufs Basler Tor – drei waren drin: YB sorgt im einstigen Spitzenduell für klare Verhältnisse. Wir berichteten live.
Während die Young Boys erst am Donnerstag von einer strapaziösen Champions-League-Reise aus Belgrad zurückkehrten, konnte sich der FC Basel die ganze Woche auf die Partie im Wankdorf vorbereiten. Nur: Die Gäste wirkten nicht, als ob sie frischer wären, sie schienen körperlich nicht auf einem Level wie die Berner.
Sicher: Der FC Basel konnte das Spiel über weite Strecken ausgeglichen gestalten, einige Torchancen haben sich die Gäste auch herausgespielt. Dennoch hatte man den Eindruck, YB könne zu jeder Zeit einen Gang zulegen. Wie etwa nach nicht einmal drei Minuten, als Jean-Pierre Nsame mit dem Kopf eine Cornerflanke zum 1:0 ins Netz wuchtet.
Im Laufe der ersten Halbzeit liessen sich die Hausherren in die eigene Hälfte drängen, aber kaum legten sie den Hebel wieder um, schloss Garcia eine schnelle Passstafette mustergültig zum 2:0 ab.
Nach dem Seitenwechsel ging YB in den Verwaltungsmodus. Der FC Basel schien nicht in der Lage, den Rückstand noch wettzumachen. Nach 66 Minuten wurde dann noch Cedric Itten eingewechselt. Der trifft gegen Basel sowieso gerne und stellte die Machtverhältnisse an diesem Sonntag eindeutig unter Beweis: Mit seinen Haken tanzte er die halbe FCB-Defensive aus und schoss überlegt zum 3:0 ein.
Weil Lausanne im Parallelspiel gegen Luzern gewann, übernehmen die Basler vorerst die rote Laterne der Super League. Vielleicht können sie ja die Länderspielpause besser nützen als die vergangene spielfreie Woche. https://www.bernerzeitung.ch/super-leag ... 4628993426
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. Oktober 2023, 19:55 |
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08.10.2023  Zitat: Am Tiefpunkt angekommen
YB maximal effizient – Basel ist das neue Schlusslicht der Liga
Auch gegen YB kommt Basel nicht vom Fleck, im Gegenteil. Es setzt eine weitere Niederlage ab und nach dieser ist der FCB sogar das neue Schlusslicht der Liga.
Die Berner präsentierten sich vorab in der ersten Halbzeit äusserst effizient. Jean-Pierre Nsame brachte das Heimteam bereits in der 3. Minute in Führung. Der 30-jährige Kameruner war nach einem Eckball per Kopf zur Stelle. Den zweiten Treffer erzielte Ulisses Garcia in der 39. Minute. Nach einem Pass in den Rücken der Abwehr schoss der Linksverteidiger, der am Freitag ein Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft erhalten hatte, den Ball gezielt ins Toreck.
Für den FC Basel war es bereits die sechste Niederlage im neunten Meisterschaftsspiel. Dabei war der Auftritt etwas besser als zuletzt. Zwischen den beiden Toren der Berner kamen die Gäste zu mehreren Offensivaktionen, blieben dabei aber glücklos. Derweil holte YB, das sich am Mittwoch in der Champions League einen Auswärtspunkt in Belgrad erkämpft hatte, das Maximum aus seinen Möglichkeiten heraus.
Gestohlen war der Sieg aber keinesfalls. Denn nach dem zweiten Gegentreffer war vom FCB kaum mehr etwas zu sehen. YB kontrollierte das Geschehen in der zweiten Halbzeit und baute die Führung in der Person von Cedric Itten weiter aus.
Während die Berner ihre Serie der Ungeschlagenheit in Heimspielen gegen Basel auf 17 Partien ausbauten, rutschten die Rot-Blauen durch die Niederlage auf den letzten Platz der Super League ab.
Man of the Match: Ulisses Garcia (YB)
«Der Aussenverteidiger kann nicht nur Tore auflegen, sondern sie auch selber erzielen. Trifft herrlich in einer eigentlich guten Phase des FCB zum wegweisenden 2:0.» (blue Sport Kommentator Marko Vucur)
Telegramm
Young Boys – Basel 3:0 (2:0)
31'500 Zuschauer. – SR San. – Tore: 3. Nsame (Ugrinic) 1:0. 39. Garcia (Blum) 2:0. 79. Itten (Lakomy) 3:0.
Young Boys: Racioppi; Blum, Camara, Benito, Garcia (87. Persson); Niasse; Monteiro (66. Rrudhani), Ugrinic (80. Lustenberger), Males (66. Lakomy); Nsame (66. Itten), Elia.
Basel: Hitz; Barisic, Frei, Van Breemen; Dräger, Xhaka, Renato Veiga, Schmid (87. Rüegg); Sigua (63. Demir); Malone (57. Augustin), Jovanovic (87. Dubasin).
Bemerkungen: Verwarnungen: 11. Niasse, 89. Camara. https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 17795.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. Oktober 2023, 21:19 |
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8.10.2023  Zitat: Heiko Vogels Krisen-FCB erleidet gegen YB erneuten Schiffbruch
Der FC Basel erleidet in seinem neunten Saisonspiel in der Hauptstadt gegen Meister YB Schiffbruch und geht mit 0:3 unter. Die Krise akzentuiert sich und die Basler verabschieden sich als Tabellenletzter in die Nati-Pause.
Das Spiel:
Mit wenig Selbstvertrauen und Hoffnung ist der FCB nach Bern gereist und dieses war nach nur zwei Minuten weggeschossen: Jean-Pierre Nsame bringt das Heimteam nach einem Eckball von Filip Ugrinic in Führung. In der Folge macht der FCB vieles nicht schlecht. Er ist nicht das schlechtere Team, bekommt aber in der 39. Minute das zweite Gegentor durch Garcia, der im Rückraum vergessen ging.
Auch in der zweiten Hälfte kann der FCB zu wenig klare Chancen kreieren, während YB nicht mehr machen muss. Und ist es der Meister der ausgerechnet durch den Ex-Basler Cedric Itten den Deckel drauf macht. Und wie: In der 79. Minute tanzt er alle Basler aus. Diese waren nicht nur in dieser Szene am Boden, sondern auch nach dem Abpfiff nach Lausannes Sieg bei Luzern als Tabellenletzter.
Der Beste:
Gabriel Sigua durfte von Beginn weg ran und es lag nicht am 18-jährigen Georgier, dass der FCB erneuten Schiffbruch erleidet. Er macht viele Meter, spielte clevere Pässe und ist bis zu seiner Auswechslung in der 62. Minute an fast allen im Ansatz gefährlichen Aktionen der Basler beteiligt.
Das gab zu reden:
Es war ja zu erwarten, dass es YB dem FCB nicht einfach machen wird. Gar positiv darf man auf in Basel auf die Leistungssteigerung des FCB blicken. Viel zu reden gibt dies allerdings nicht, denn als Tabellenletzter zählen nur noch Punkte. In den kommenden Tagen wird um den FCB ohnehin genug geredet werden, denn der ehemals stolze Serienmeister geht als kriselnder Tabellenletzter in die Nati-Pause. https://www.bzbasel.ch/sport/basel/live ... ld.2525504
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. Oktober 2023, 21:29 |
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8.10.2023  Zitat: 3:0 gegen den FC Basel
Zum wahren Spitzenspiel kommt es dann in zwei Wochen
152 Sekunden lang steht es zwischen YB und Basel 0:0. Dann ist der erste Schuss auf das Tor ein Treffer, später auch der zweite und noch später der dritte ebenfalls.
Es war ja irgendwie klar, dass dann Cedric Itten diese Partie für die Young Boys entscheiden musste. Der Ex-Basler, der bei den Bernern so wichtig geworden ist, der vor wenigen Tagen auswärts gegen Roter Stern Belgrad sein erstes Champions-League-Tor erzielt hat und der in seiner Karriere gegen kein Team öfters getroffen hat als gegen den FC Basel.
Sein 3:0 war das elfte Tor gegen seinen Ausbildungsverein und fiel gut zehn Minuten vor dem Schlusspfiff. In der 66. Minute war er für Jean-Pierre Nsame eingewechselt worden. Dann kam er vor dem Strafraum an den Ball. Erst liess er Mohamed Dräger aussteigen, dann Renato Veiga ins Leere grätschen und schliesslich Goalie Marwin Hitz mit seinem Schuss in die linke untere Torecke kaum Abwehrchancen.
Ittens Schuss war im mit 31’500 Menschen ausverkauften Wankdorf der dritte und der letzte, der im ganzen Spiel auf das Basler Tor flog. Alle drei Versuche landeten im Tor. Anders ausgedrückt: Hitz wehrte keinen einzigen Schuss ab. Wer perfekte Effizienz in ein Fussballlehrbuch aufnehmen will, hat mit dieser YB-Vorstellung bestes Material gefunden. Und wer das alles aus Basler Sicht betrachten will, darf es mit FCB-Trainer Heiko Vogel halten: «Das war ein bitterer Nachmittag.»
YB dominiert weniger, als es die Basler Situation hätte vermuten lassen
Itten hatte im Mai 2016 als Spieler des FC Basel den letzten Sieg seines Stammvereins im Wankdorf erlebt. Dass an diesem Sonntag die Wahnsinnsserie von mehr als sieben Jahren ohne Basler Sieg in Bern enden würde, darauf deutete schnell einmal nichts mehr hin: Nsame erzielte nach 152 Sekunden und einer Ecke Filip Ugrinics per Kopf das 1:0. Es ist über alle Wettbewerbe gesehen sein siebtes Saisontor, was teaminternen Spitzenwert bedeutet.
Nsame war einer der zwei Neuen in Raphael Wickys Startformation im Vergleich zum 2:2 in Belgrad. Der andere war Lewin Blum. Er spielte anstelle von Saidy Janko als rechter Aussenverteidiger eines Teams, das Wicky nach dem 4-3-3 in Belgrad wieder in einer 4-4-2-Grundordnung mit Raute aufgestellt hatte.
So formiert kam nach Nsames Führungstor lange nichts mehr von den Bernern, weit über eine halbe Stunde lang. Bis ein Basler den Versuch von Darian Males blockte und Sekunden später, in der 39. Minute, Ulisses Garcia das 2:0 erzielte: Males hatte das Duell an der Seitenlinie gegen Dominik Schmid gewonnen, legte den Ball zu Lewin Blum, und dieser spielte ihn zur Mitte, wo Joël Monteiro für den frei stehenden Garcia durchliess. Dieser erzielte sein erstes Saisontor, nachdem er in den letzten drei Ligaspielen jeweils eines vorbereitet hatte.
Garcia kam auf 70 Ballkontakte. Ausser Loris Benito war kein Berner öfters am Ball als der Aussenverteidiger, der sich bei den Bernern zu einem der besten Assistgeber entwickelt hat. Sein 2:0 war so etwas wie eine Vorentscheidung in einer Partie, die die Berner weniger dominiert hatten, als es die aktuelle Verfassung der Basler hätte vermuten lassen.
«Uns fehlt die Vehemenz, die Wucht, die YB auszeichnet.» FCB-Trainer Heiko Vogel
Nach der 0:3-Niederlage gegen Stade Lausanne-Ouchy hatte der Basler Captain Fabian Frei von der «kompletten Verunsicherung auf dem Rasen» gesprochen. Davon war zumindest dann wenig zu spüren, wenn die Basler am Ball waren.
Renato Veiga köpfelte über das Tor; Taulant Xhaka scheiterte mit einem Freistoss an YB-Goalie Anthony Racioppi; Djordje Jovanovic blieb nach einem Konter ebenfalls am YB-Goalie hängen, setzte einen Kopfball über und einen Schuss aus guter Position knapp neben das Tor; schliesslich setzte Veiga in der Nachspielzeit einen Freistoss über das Tor. Höchstens eine dieser Aktionen war eine klare Torchance. Aber immerhin kam in der Basler Offensive wieder einmal einiges zusammen.
Kurz vor der Pause und nach einer weiteren verpassten Möglichkeit sackte Xhaka auf die Knie und stauchte irgendwo in der Nähe des Mittelkreises den Plastikrasen mit der flachen Hand zusammen. Besser zusammenfassen lässt sich die fehlende Effektivität der Basler Offensive nicht. Nur zwei Teams haben weniger Tore erzielt als der FCB, der auswärts noch keinen einzigen Punkt geholt hat. Trainer Vogel sagt: «Uns fehlt die Vehemenz, die Wucht, die YB auszeichnet.»
Die «hässliche Tabellensituation»
Weil der FC Lausanne-Sport gegen den FC Luzern innert neun Minuten einen 0:1-Rückstand in einen 3:1-Sieg verwandelt hat, liegen die Basler am Tabellenende. Wicky sagt zur Situation seines Ex-Vereins: «Die Tabelle sieht momentan etwas krass aus.» Sein Antipode Vogel nennt sie «hässlich».
Während die Basler also als Tabellenletzte in die Nationalmannschaftspause gehen, haben die Berner als Zweite nur noch den FC Zürich vor sich. Am 21. Oktober kommt es im Wankdorf zur Affiche YB gegen FCZ. Zweiter gegen Ersten, ein wahres Spitzenspiel.
Einst nannte man auch die Affiche YB gegen Basel so. Heuer ist es die Begegnung des Meisters mit einem der verunsichertsten Teams dieser Liga. https://www.bernerzeitung.ch/3-0-gegen- ... 0695147596
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shalako
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Verfasst: Sonntag 8. Oktober 2023, 21:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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8.10.2023  Zitat: Alles zum FCB-Spiel gegen YB
… und natürlich leisten Males und Itten ihre Beiträge
Der FC Basel verliert wenig überraschend mit 0:3, und zwei ehemalige FCB-Profis tragen massgeblich zu dieser Differenz bei. Nun sind die Basler Tabellenletzte.
Vor dem Spiel
Vor dem Spiel gegen YB ist für den FCB vor allem nach dem Spiel gegen Stade Lausanne-Ouchy. Diesem 0:3-Debakel, das während der letzten Woche in aller Munde war und den bisherigen Tiefpunkt der aktuellen FCB-Saison darstellt – und noch weit darüber hinaus.
Positiv ist aus rotblauer Sicht vor diesem Spiel eigentlich nur, dass man auf dem Berner Kunstrasen durchaus verlieren darf. Um das festzustellen, genügt allein ein Blick auf die Vergangenheit: Bei diesem Gegner gab es für den FC Basel schon aus den acht vorangegangenen Partien im Wankdorf sieben Niederlagen. Der letzte Auswärtssieg gegen YB feierte Rotblau Ende Mai 2016 – damals, als Urs Fischer noch FCB-Trainer war und die Basler bereits zum siebten Mal in Serie als Meister feststanden.
Folglich geht es an diesem Sonntag im Oktober 2023 in erster Linie darum, eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Auftritt zu zeigen. Bei YB zu punkten, würde die Erwartungen der meisten FCB-Anhänger übertreffen. Diese sind schon lange vor dem Anpfiff der Partie im Wankdorf eingetroffen. Mit zwei Extrazügen angereist, unterstützen die FCB-Fans trotz der schwierigen Situation ihr Team zahlreich und lautstark.
Die erste Hälfte
FCB-Trainer Heiko Vogel lässt seine Mannschaft in einem 3-4-1-2-System antreten. Dabei erhält Gabriel Sigua auf der Zehner-Position den Vorzug vor Yusuf Demir und agiert Fabian Frei zentral in der Dreier-Abwehrkette.
Das sieht in den ersten 45 Minuten eigentlich ziemlich passabel aus: Der FCB läuft den Gegner, der in einem 4-4-2 mit Raute agiert, meistens ziemlich hoch und kompakt an und hindert YB so über weite Strecken an der Entfaltung seines Offensivspiels. Umgekehrt hat man den Eindruck, dass die Basler sich mit dem Ball geschickter verhalten als der Gegner.
Allein: Den Bernern genügen insgesamt vier gefährliche Aktionen, um daraus zwei Tore zu erzielen. Bereits in der 3. Minute trifft Nsame nach dem ersten Berner Corner per Kopf – und in der 39. Minute schliesst Garcia mit einem platzierten Schuss aus dem Rückraum den besten YB-Angriff der ersten Hälfte mit dem Treffer zum 2:0 ab.
Der FCB hat zwar insgesamt mehr Offensivszenen gehabt. Allerdings ist keine von derart zwingender Natur, wie es die wenigen, aber entschlossenen Berner Angriffe sind. Und das Spiel wirkt zur Pause entschieden.
Die zweite Hälfte
Der Schein trügt nicht: Die Basler kommen nicht mehr mit demselben Willen und derselben Konzentration aus der Kabine, während YB mit der Zweitoreführung eine erste (und auch letzte) Druckphase zeigt. Ein weiterer Treffer fällt allerdings erst später, als der eingewechselte Cedric Itten entlang des Strafraums mehrere Basler austanzt, um schliesslich mit einem präzisen Flachschuss das 3:0 für die Berner zu erzielen.
Schon zuvor und auch danach muss konstatiert werden: Der FCB bringt trotz seiner Leistungssteigerung im Vergleich zur Partie gegen Lausanne-Ouchy nie jene PS auf den Rasen, die nötig sind, um die Nummer 1 der Schweiz ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.
Der Knackpunkt
Dieser findet sich in der 39. Minute und hat viel mit Darian Males zu tun. In der Vorsaison noch für den FC Basel tätig, läuft er diesem kurz vor der Pause entscheidend um die Ohren. Oder genauer gesagt: Er läuft Dominik Schmid um die Ohren, der gegen den Angreifer auf der linken Basler Abwehrseite ins Leere grätscht und so den Bernern den Weg zum Tor ebnet.
Males lanciert danach Blum, dieser passt von der Grundlinie aus zurück – und findet schliesslich Garcia an der Strafraumgrenze, der auch deshalb mühelos das zweite Berner Tor schiesst, weil Gabriel Sigua zu spät kommt. Der Meister führt zur Pause im eigenen Stadion mit 2:0 – und jedem ist klar, dass die Partie damit gelaufen ist.
Die Unparteiischen
Wenn man erst beim Schreiben dieser Zeilen nachschaut, wer die Partie eigentlich geleitet hat, dann ist das ein gutes Zeichen. Um es aufzulösen: Hauptschiedsrichter war Fedayi San.
Der O-Ton
«Das reicht halt einfach nicht.» So lautet nach der Partie das Fazit von FCB-Aussenläufer Mohamed Dräger, der im Vergleich zur Vorwoche zwar einen klar verbesserten FC Basel mit mehr Spielanteilen als der Gegner gesehen hat, aber nicht mit der nötigen Stringenz und Entschlossenheit auf den letzten Metern. Zur Tabelle meint er schliesslich noch: «Da schauen wir in nächster Zeit am besten einfach nicht drauf. Wir weigern uns, das als Realität anzuerkennen.»
Die Folge
Fakt ist allerdings, dass der FC Basel nun Tabellenletzter der Super League ist. Und zwar mit drei Punkten Rückstand auf den Grasshopper-Club Zürich und Lausanne-Sport, die das Wochenende beide siegreich gestalten konnten, sowie auf Stade Lausanne-Ouchy, den Basler Schock-Auslöser vom vorangegangenen Wochenende.
Mit diesem Club hat der FCB aktuell eine unschöne Gemeinsamkeit: Beide weisen bei einem Spiel weniger als das Gros der Konkurrenz eine Tordifferenz von –8 auf. Das ist der schlechteste Wert der Liga.
BSC Young Boys - FC Basel 3:0 (2:0)
Stadion: Wankdorf. – Zuschauer: 31’500. – Schiedsrichter: Fedayi San.
Aufstellungen:
YB: Racioppi; Blum, Camara, Benito, Garcia (87. Persson); Monteiro (66. Rrudhani), Niasse, Males (66. Lakomy), Ugrinic (80. Lustenberger); Name (66. Itten), Elia.
FCB: Hitz; Barisic, Frei, Van Breemen; Dräger, Xhaka, Veiga, Schmid (87. Rüegg); Sigua (63. Demir); Malone (57. Augustin), Jovanovic (87. Dubasin).
Tore: 3. Nsame 1:0 (Bei der ersten Berner Ecke des Spiels findet Ugrinic den Kopf des kamerunisch-französischen Stürmers, der Marvin Hitz relativ frei zentral vor dem Tor stehend mit einem Aufsetzer keine Chance lässt).
39. Garcia 2:0 (Males lanciert auf der rechten Seite Aussenverteidiger Blum, der von der Grundlinie aus an die Strafraumgrenze zurückpasst auf Garcia, der mit einem strammen Linksschuss platziert einnetzt. Hitz kann dem Ball nur noch regungslos hinterherschauen).
79. Itten 3:0 (Der Ex-Basler erhält auf dem linken Flügel den Ball, zieht in die Mitte, lässt gleich mehrere Basler Verteidiger aussteigen, bis er freie Schussbahn hat und Hitz mit einem platzierten Flachschuss in die linke untere Torecke bezwingt).
Verwarnungen YB: 11. Niasse (Foul an Malone). 89. Camara (Foul an Demir). 90. Benito (Reklamieren).
Verwarnungen FCB: –
Bemerkungen: Basel ohne Comas (gesperrt), Hunziker, Lopez (beide verletzt), Kayombo, Vogel, De Mol, Adjetey, Onyegbule, Barry, Junior Zé (nicht im Aufgebot). – https://www.bazonline.ch/alles-zum-fcb- ... 5996866714
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shalako
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Verfasst: Montag 9. Oktober 2023, 10:51 |
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08.10.2023  Zitat: YB: Das sagt Trainer Raphael Wicky zum 3:0-Sieg gegen den FC Basel
Mit einem 3:0-Sieg gegen den FC Basel macht YB in der Tabelle Boden gut. Trainer Raphael Wicky lobt seine Mannschaft nach dem effizienten Auftritt.
Das Wichtigste in Kürze
- YB schlägt den FC Basel zuhause souverän mit 3:0. - Trainer Raphael Wicky spricht über Torschütze Jean-Pierre Nsame. - Nach der Nati-Pause treffen die Berner im Spitzenspiel auf den FCZ.
YB verschärft die Krise des FC Basel mit einem 3:0-Heimsieg. Die Berner glänzen im Wankdorf mit einer brutalen Effizienz. Entsprechend glücklich gibt sich Trainer Raphael Wicky nach der Partie. Lob für YB nach 3:0-Sieg
«Kompliment an die Mannschaft, dass sie nach einem schwierigen Auswärtsspiel in Belgrad hier so auftritt. Wir sagten uns, dass wir über die Zweikämpfe und die Emotionen in die Partie herein finden müssen. Und das hat das Team gemacht», analysiert der Walliser.
Den FCB dürfe man trotz der Tabellenlage nicht unterschätzen. «Und klar, die Tore fallen natürlich zum richtigen Zeitpunkt für uns. Wir starten gut und schiessen dann kurz vor der Halbzeit nach einer schönen Aktion das 2:0», so Wicky.
Das erste Tor der Berner schiesst ausgerechnet Jean-Pierre Nsame. Der Kameruner sass zuletzt oft auf der Bank und war bei Wicky nur zweite Wahl. «Ich verfüge über sehr gute Stürmer, das ist ein Team innerhalb des Teams.»
Dass Nsame ein Top-Stürmer ist, sei kein Geheimnis. «Ich habe derzeit jedoch das Glück, dass ich bis auf Kastriot Imeri keine verletzten Spieler habe. Und dann muss ich halt Entscheidungen treffen», sagt Wicky weiter.
Vogel: «Anderes Spiel als gegen Ouchy»
Auf der anderen Seite ist FCB-Trainer Heiko Vogel nach der erneuten Niederlage natürlich enttäuscht. «Es ist ein bitterer Nachmittag. Obwohl das Ergebnis das gleiche ist, wie vor einer Woche, haben wir ein anderes Spiel abgeliefert.»
Nach dem frühen Gegentreffer habe sich der FCB ins Spiel gekämpft. «Wir hatten dann auch Chancen. Aber uns fehlt die Vehemenz und die Wucht, die YB gerade auszeichnet. Wir haben halt aus unseren Chancen nichts gemacht.»
«Hässlicher» Blick auf die Tabelle
Sein Team habe viele Dinge wesentlich besser gemacht, als gegen Ouchy. «YB in Sachen Ballbesitz zu dominieren, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber am Ende schaut wieder nichts Zählbares heraus.»
Der Blick auf die Tabelle sei «hässlich», gibt Heiko Vogel zu. «Definitiv schaue ich mir die Tabelle an. Wir dürfen deswegen den Kopf nicht in den Sand stecken. Das ist eine Momentaufnahme und der müssen wir uns stellen.»
In der Super League steht jetzt die Nati-Pause an, der Meisterschaftsbetrieb ruht. Nach den Länderspielen geht es für YB zuhause im Spitzenkampf gegen den FCZ weiter. Basel empfängt Servette im Joggeli. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... l-66623581
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shalako
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Verfasst: Montag 9. Oktober 2023, 10:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.10.2023  Zitat: Vogel nach YB-Niederlage: «Uns fehlt die Wucht»
Wie vor einer Woche verliert der FCB mit 0:3. Zwar war der Gegner kein geringerer als der Meister YB und der FCB spielte auch besser als vor einer Woche, jedoch schaute erneut nichts zählbares heraus.
Bereits nach drei Minuten musste Marwin Hitz ein erstes Mal hinter sich greifen. Der Fehlstart war perfekt. Die Elf von Heiko Vogel konnte sich danach aber steigern und liess nicht mehr viel zu, trotzdem konnte YB mit zwei weiteren Chancen zwei weitere Tore erzielen und so verliert der FCB mit 0:3.
«So gewinnst du keine Spiele»
Heiko Vogel spricht von einem bitteren Nachmittag. In seinen Augen war der Wille aber ein ganz anderer als noch vor einer Woche: «Obwohl es das gleiche Ergebnis ist wie letzte Woche, haben wir doch ein anderes Spiel abgeliefert. Leider fehlt uns aber die Wucht, die YB momentan an den Tag legt.»
Phasenweise dominierte der FCB das Spielgeschehen, nur resultierte am Ende nichts, weil der FCB gegen vorne zu wenig machte: «Wir hatten die Kontrolle über den Ballbesitz aber keine nennenswerten Torchancen. So gewinnst du keine Spiele», sagt Vogel klar.
Mehr Ballbesitz
Auch FCB-Verteidiger Mohamed Dräger sieht vor allem in der ersten Halbzeit eine Steigerung, trotzdem steht Rotblau aber am Ende mit leeren Händen da: «Am Ende steht es 0:3 aber für mich war die erste Halbzeit eigentlich die beste der letzten Wochen. Ich weiss einfach nicht, ob uns das zu denken geben sollte oder ob uns das Auftrieb geben soll.»
Man merkt es ihm an, dass er nach der Partie etwas ratlos war. Obwohl Rotblau mehr Ballbesitz hatte, ging gegen vorne praktisch nichts: «Ich weiss auch nicht, wie viele Angriffe wir wirklich zu Ende gespielt haben. Das reicht am Schluss einfach nicht», sagt Dräger.
«Gerechtes Ergebnis»
Am Schluss bringt es der tunesische Nationalspieler auf den Punkt: «Wir hatten mehr Spielanteile, aber davon können wir uns auch nichts kaufen. Am Ende ist es einfach auch ein gerechtes Ergebnis, wenn YB so effizient ist und wir nicht.»
Nun kommt die Natipause und diese kommt für Dräger im richtigen Moment: «Einigen Spielern wird ein Tapetenwechsel gut tun und dann kommen sie hoffentlich mit Erfolgserlebnissen wieder zurück zum FCB.»
Dräger und seine Mitspieler stehen am 21. Oktober wieder auf dem Rasen. Im Joggeli empfängt der FCB dann Servette. https://www.baseljetzt.ch/vogel-nach-yb ... cht/129720
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shalako
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Verfasst: Montag 9. Oktober 2023, 22:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.10.2023  Zitat: Die Frage nach dem FCB-Spiel
Muss man mit diesem 0:3 gegen YB zufrieden sein?
Der FC Basel unterliegt in Bern deutlich und befindet sich neu auf dem letzten Tabellenrang. Dennoch ist die Stimmung besser als noch vor einer Woche.
Nicht das Resultat oder die Punkte, mit denen man ohnehin nicht unbedingt rechnete, standen bei der Partie gegen YB im Fokus. Sondern die Leistung. Eine diesbezügliche Steigerung hatte Trainer Heiko Vogel im Vergleich zum Spiel gegen Lausanne-Ouchy von seinem Team erwartet. Und eine Leistungssteigerung hat er bekommen.
Denn das 0:3 gegen YB ist anders zu gewichten als das 0:3 gegen Stade Lausanne-Ouchy. Im Wankdorf darf man verlieren. Gerade in der aktuellen Situation, in der man in erster Linie mit sich selbst beschäftigt ist. Das war allen bewusst, und dementsprechend überschaubar war auch die Enttäuschung nach der jüngsten der beiden 0:3-Niederlagen.
Heiko Vogel sagte nach der Partie aber trotzdem, dass es ein bitterer Nachmittag gewesen sei. Denn er war der Meinung, dass seine Mannschaft ein anderes Spiel abgeliefert hatte als noch vor einer Woche. Man habe viele Dinge wesentlich besser gemacht.
Das belegt auch die Statistik: Laut der Swiss Football League hatte der FCB 55 Prozent Ballbesitz. Gerade während der ersten Halbzeit hatte Rotblau das Spielgeschehen zeitweise im Griff, auch wenn die klaren Chancen ausblieben.
Der Grundtenor beim Trainer ist also nicht negativ. Doch diesem gegenüber steht die Tabelle. Und die zeigt: Der FCB befindet sich, nachdem GC gegen Yverdon und Lausanne-Sport gegen den FC Luzern gewinnen konnte, auf dem letzten Platz. Eine vergleichbare Situation – also dass der FCB nach einer wesentlichen Anzahl gespielter Partien auf dem letzten Platz ist – das gab es wohl seit der Abstiegssaison 1987/88 nicht mehr.
Wie zufrieden darf man also sein mit dieser Niederlage in Bern?
Nun ja. Es kommt darauf an – um es mit den Worten von Heiko Vogel vom vergangenen Freitag auszudrücken –, «wie man Erfolg definiert». Zählt man die erkennbare Leistungssteigerung gegenüber dem Debakel von vor einer Woche als Erfolg, so kann man zufrieden sein. Ist man aber der Ansicht, dass in diesem Moment der Krise nur Zählbares etwas wert ist, so wird man sich mit einer Niederlage dementsprechend nicht zufriedengeben. https://www.bazonline.ch/die-frage-nach ... 5133539822
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