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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 4. September 2023, 15:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.09.2023  Zitat: YB: Das bedeutet der Torjubel von Rieder-Nachfolger Lukasz Lakomy
YB gewinnt erstmals seit fast zwei Jahren in Genf. Den einzigen Treffer gegen Servette erzielt Neuzugang Lukasz Lakomy, der nach dem Spiel seinen Jubel erklärt.
Das Wichtigste in Kürze
- Im ersten Spiel nach dem Wechsel von Fabian Rieder trifft dessen Nachfolger Lukasz Lakomy. - Der Pole grüsst mit seinem Torjubel seine Freundin.
Erinnern Sie sich noch an den Torjubel von Jordan Siebatcheu? Der Stürmer spielte bis vor einem Jahr bei YB, erzielte in 88 Spielen stolze 42 Treffer für die Berner. Und diese Tore feierte der heute 27-Jährige stets mit einer speziellen Geste, bei denen er die Zeigefinger aneinanderhielt.
«Diese Geste zeigt meine Verbindung zu allen, die mich unterstützen», sagt der Franzose damals zu Nau. Mittlerweile spielt Jordan, wie er sich nun nennt, leihweise bei Mönchengladbach und trifft dort auf seinen Ex-YB-Trainer Gerardo Seoane.
In Bern gibt es seit Sonntag bereits einen neuen Torjubel, der Fragezeichen aufwirft. Bereits nach zwei Minuten netzt Lukasz Lakomy auswärts bei Servette ein. Und der Pole formt beim Jubel ein «M» aus seinen Fingern.
Das «M» steht aber nicht etwa für «Meister», sondern ist ein Liebesgruss an seine Freundin Magdalena. Ganz einfach also. Und ganz einfach scheint sich der 22-jährige Pole auch in seine neue Rolle eingefügt zu haben.
Lakomy soll nämlich in die grossen Fussstapfen von Fabian Rieder treten, der für 15 Millionen zu Rennes wechselte. Mit dem Siegtreffer in Genf ist ihm das schon mal nicht schlecht gelungen.
Nach der Nati-Pause geht es für YB mit dem Cupspiel bei Xamax weiter. Anpfiff auf der Maladière ist am 15. September um 19.30 Uhr. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... y-66591369
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 4. September 2023, 22:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.09.2023  Zitat: Males-Debüt gegen Servette
Der YB-Toptransfer darf endlich spielen
Darian Males ist der YB-Millionen-Zuzug Marke «Konkurrenz schwächen». Zumindest indirekt. Doch auch der FCB-Topskorer musste zuerst hintanstehen. Bis er am Sonntag zu seinem Startelf-Debüt kam.
Es ist bezeichnend, was Darian Males (22) nach dem 1:0-Chrampf-Sieg der Berner in Genf gegen Servette sagt: «Ich bin enorm froh, von Anfang gespielt zu haben.» Das ist die Realität von YB, wenn das Team nur einen Verletzten hat. Da muss man nur mal den eigentlichen Captain, Fabian Lustenberger, fragen. Gegen Lausanne spielte er im ersten Saisonspiel durch. Im Cup gegen Breitenrain kriegte er 25 Minuten Einsatzminuten. In den restlichen Spielen: null!
Lustenberger und Nsame, Kurzarbeiter
Oder Jean-Pierre Nsame. Ja, der Torschützenkönig. Zweimal Startelf zu Saisonbeginn. Seither nie mehr. Die Einsatzminuten in den vergangenen vier Spielen: 17, 14, 20, 0, 8. Derart wenig, dass es kurz vor dem Deadline Day bereits Gerüchte über einen möglichen Abgang der YB-Legende gab. Kein Wunder musste da auch Males sieben Spiele lang hintanstehen, bis er von Begin weg randurfte. «Es hat ein Zeitchen gebraucht, bis ich mich in Bern eingelebt habe. Aber es ist mir einfach gefallen in dieser Mannschaft.» Nun, das mit dem Hintanstehen dürfte sich nach dem Abgang von Fabian Rieder ändern, denn nun ist in der YB-Raute ein Platz freigeworden. Und Males ist ein Topkandidat, diesen einzunehmen in einem Kader, in dem Donat Rrudhani erneut überzählig war.
«Ich bin eine selbstkritische Person.» Darian Males, YB-Spieler
Males, der in seiner Italienzeit zu 23 Minuten Cupeinsatz im Dress von Genua kam, war mit seinem Debüt einigermassen zufrieden. «Ich bin eine selbstkritische Person. Es hatte gute Sachen drin, aber auch Dinge, die zu verbessern sind», sagt er in seiner Analyse auf Blue Sport. Denn in der vergangenen Saison hat er die Messlatte sehr hoch gelegt. Da gelangen ihm für den FCB in 47 Spielen sagenhafte 28 Skorerpunkte (11 Tore, 17 Assists).
Dennoch wollten die Basler die Option, die sie sich von Besitzerklub Inter Mailand ausbedungen hatten, nicht einlösen. Die gut zwei Millionen Franken waren offenbar zu viel. Da liess sich YB nicht zweimal bitten, wurde in Mailand vorstellig und überwies das Geld, das in Anbetracht des Millionen-Segens aus der Champions League, der eigenen Reserven und der Hausbank namens Rihs, die nur noch für akute Notfälle bereitsteht, als ein Klacks erscheint.
Vorfreude auf Roter Stern
Erzfeind geschwächt. Eigenes Kader gestärkt. Wie sehr, das wird Males bald auch in der Königsklasse zeigen können, wo für ihn persönlich ein Los heraussticht: Roter Stern Belgrad. «Ich habe unzählige Nachrichten nach der Auslosung erhalten», sagt der Mann mit der Doppelbürgerschaft Schweiz/Serbien. Seine Familie stammt aus Banja Luka, dem serbischen Teil des heutigen Bosnien-Herzegowina, vier Autostunden von der Hauptstadt entfernt. «Vor allem von Vaters Seite habe ich sehr viele Verwandte in Serbien. Das Los freut mich enorm. Aber ich hoffe, dass wir zweimal gewinnen, keine Frage.»
Zuerst allerdings steht wieder Alltag an. Den nächsten YB-Auftritt gibts am nächsten Freitag auf der Neuenburger Maladière im Cup bei Challenge-League-Spitzenteam Xamax. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 08221.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 4. September 2023, 22:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.09.2023  Zitat: 1:0-Sieg gegen Servette
Aber was machen die Young Boys da?
96 Sekunden brauchen die Berner für das einzige Tor im Stade de Genève. Danach schicken sie einen Kollegen auf der Tribüne auf eine emotionale Reise.
Giuseppe Morello reichts. Neunzig Minuten sitzt der Assistenztrainer der Young Boys jetzt schon auf der Pressetribüne. Und vier Stockwerke weiter unten, auf dem Rasen des Stade de Genève, da hat sein Spieler Kastriot Imeri gerade geschossen, anstatt zu passen. Morello nimmt sein Headset aus dem Ohr und knallt es auf den Tisch vor ihm. Wie oft wollen die Berner hier noch die falschen Entscheidungen treffen?
Eine fünf Minuten dauernde Nachspielzeit später endet die Partie. YB gewinnt gegen Servette 1:0, weil Lukas Lakomy nach 96 Sekunden das einzige Tor erzielt hat. Meschack Elia war mit seinem Balltanz am Ursprung des Tores gestanden. Er passte raus zu Noah Persson, und dessen Flanke landete via Kopf eines Genfer Abwehrspielers bei Lakomy. Dieser fand freien Raum vor, etwa so gross wie der Mittelkreis, und erzielte sein erstes Tor für YB.
Es lief Spiel 1 nach Fabian Rieders Abgang, den Lakomy im Mittelfeld als Direktor Spielgestaltung ersetzen soll. Und der Pole Lakomy tat, was er in seiner Position eben tun muss. Keiner spielte mehr Pässe als er, auch kein Genfer, und als Torschütze war er so etwas wie die entscheidende Figur. Aber die Young Boys vergaben die Chance, im letzten Auftritt vor der Nationalmannschaftspause der mitgereisten Fan-Ecke ein wenig Spielkultur zu präsentieren.
Aussenrist statt Wumms
Da waren etwa Kontersituationen, bei denen zwischen den enteilten Cedric Itten, Meschack Elia und Joel Monteira eine Lücke klaffte, weil der Rest des Teams nicht schnell genug nachrückte; da war Monteiro, der sich in mehreren Situationen den Ball zu weit vorlegte und sich so um Torchancen brachte; da war Itten, der bis zu seiner Auswechslung einen geblockten Abschluss aufzuweisen hatte und auch bei langen Zuspielen kaum je den Ball per Kopf an die richtige Stelle weiterleiten konnte; oder da war Elia, der nach einer Stunde einen einfachen Ball in Genfer Füsse spielte, anstatt ihn jubelfertig für den Mitspieler abzulegen.
Assistenztrainer Morello schrie: «Was machst du da!»
Alle ausser Lakomy scheiterten mit ihren Versuchen. Etwa der eingewechselte Silvère Ganvoula, der in der 75. Minute nach Ulisses Garcias Flanke aus fünf Metern und freistehend per Kopf an Servette-Goalie Joël Mall scheiterte. Oder Garcia selbst, zehn Minuten später: Seiner feinen Körpertäuschung liess er einen schwachen Schuss per Aussenrist folgen, anstatt mit Wumms das Tor zu treffen.
Assistenztrainer Morello schrie: «Was machst du da!»
Garcia war nach gut einer Stunde auf das Feld gekommen, nach einer Verletzung, wegen der er den Beginn der Saison verpasst hatte. Für ihn begann erneut Noah Persson auf der linken Seite der Abwehr, die Trainer Raphael Wicky im Vergleich zum Rückspiel gegen Haifa unverändert belassen hatte. Die drei Neuen in seiner Startformation spielten weiter vorne: Monteiro kam für Imeri ins Team, Lakomy spielte für Rieder, und Darian Males gab anstelle von Filip Ugrinic sein Startelf-Debüt.
Ugrinic fehlte wegen einer Adduktorenverletzung. Er verpasst damit den Zusammenzug der Nationalmannschaft, für die er erstmals aufgeboten worden war.
Gerade am Anfang der Saison, so Wicky, sei YB auch mal in Spiele gegangen mit der Haltung: «Das wird dann schon irgendwie gehen.»
Die nächsten zwei Wochen pausiert der Clubfussball. YB trainiert noch bis am Mittwoch, danach ziehen die Spieler vier Freitage ein – Zeit für alle, die erste Saisonphase zu reflektieren.
Die Young Boys haben die Champions League erreicht. Und sie haben in fünf Liga-Spielen elf Punkte geholt. Wicky sagt dazu: «Wir sind im Soll.» Zudem hat YB drei Spiele in Folge kein Gegentor kassiert. «Vier. Auch das ist ein Fussballspiel, das zählt», sagt Wicky und meint damit das 5:0 gegen den FC Breitenrain in der ersten Cup-Runde.
Nur fair.
Was die Resultate betrifft, da ist die Wahrheit immer objektiv. Viel besser kann ein Team nicht in die Saison starten als dieses YB. Aber auch Wicky selbst sagt, dass sein Team nicht immer auf Top-Niveau agierte. Ein Einblick ins Innenleben der Mannschaft erklärt, warum das so war. Gerade am Anfang der Saison, so Wicky, seien sie auch mal in Spiele gegangen mit der Haltung: «Das wird dann schon irgendwie gehen.»
Bis auf zwei Unentschieden in der Liga ging es immer. Irgendwie. Wie gegen diese Genfer, denen viele vor der Saison den Stempel der ersten YB-Jäger auf die Schienbeinschoner gedruckt hatten. YB hatte gegen ebendiese Genfer auch Glück: Der Berner Goalie Anthony Raccioppi parierte sechs Schüsse, fünf davon bei Versuchen innerhalb des Strafraums. Der letzte Schuss flog in der 75. Minute auf ihn zu, danach kam von Servette nichts mehr.
Beim Schlusspfiff, da klatschte Assistenztrainer Morello in die Hände. Er wickelte das Kabel seines Headsets auf, klappte seine gelbe YB-Mappe zu und verschwand im Lift. Dieser brachte ihn nach unten zu seinen Spielern. Einige von ihnen dürfte er fragen: «Was hast du da gemacht?»
Servette - YB 0:1 (0:1)
Stade de Genève. – 10’593 Zuschauerinnen und Zuschauer.
Tore: 2. Lakomy 0:1.
YB: Racioppi; Janko, Camara, Benito, Persson (65. Garcia); Lauper (77. Niasse); Males (82. Nsame), Lakomy, Monteiro (77. Imeri); Elia, Itten (65. Ganvoula).
Servette: Mall; Vouilloz, Rouiller, Severin (87. Fofana), Baron; Bolla (67. Guillemenot), Cognat, Douline (46. Ondua), Kutesa (87. Rodelin); Bedia, Crivelli (76. Touati).
Bemerkungen: YB ohne Ugrinic (Adduktorenbeschwerden), von Ballmoos, Marzino, Zbinden, Colley, Rrudhani (nicht im Aufgebot), Chaiwa, Deme (U-21). https://www.bernerzeitung.ch/1-0-sieg-g ... 2245909866
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