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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 1. Juni 2023, 21:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.06.2023  Zitat: Gelbschwarz boomt
YB bricht Rekord und verlost Cupfinal-Tickets
YB bricht einen Zuschauerrekord: Mit 523'751 Fans kamen so viele wie noch nie in der Geschichte des Schweizer Fussballs. Für den Cupfinal mussten die Tickets gar verlost werden!
Auch die schwache letzte Saison kann den Berner Fussballhunger nicht stoppen. Diese Spielzeit hat YB so viele Zuschauer im Wankdorf begrüssen dürfen wie noch nie: 523'751! Macht im Schnitt 29'097. Das sind ein paar weniger als der FC Basel in der Saison 2011/12 (29'775, nur 17 Heimspiele).
Auch der bisher höchste Schnitt über alle Klubs hinweg von 12'235 aus der Saison 2011/12 ist mit 13'172 pulverisiert worden. Total besuchten 2,37 Millionen Fans die 180 Super-League-Spiele. Dies vor allem dank YB – das Wankdorf war neunmal ausverkauft – und Aufsteiger Winterthur, das die Schützenwiese gar zwölfmal bis auf den letzten Platz füllte.
17'500 YB-Fans im Wankdorf
Weil YB die 20'000-Marke bei den Abonnenten längst geknackt hat (aktuell sind es 20'400), hiess das für den Cupfinal: Es hat mehr Dauerkarten-Interessenten als Tickets zur Verfügung stehen. Viel mehr! Denn die beiden Finalklubs erhielten (ursprünglich) je 13'000 Billette zugesprochen. Gleich nach dem Finaleinzug Anfang April kommunizierte YB, dass es deshalb zu einer Verlosung unter den Abonnenten kommen würde und alle übrigen YB-Fans in die Röhre gucken würden.
Diese Verlosung fand statt. Doch das Kontingent war zu klein, um alle Interessierten zu befriedigen. Weil aber Lugano sein Kontingent nicht ausschöpfen konnte, kamen 2000 Tickets aus dem Tessin sowie einige weitere vom SFV an YB. «Dieses Kontingent reichte dann aus, um all unsere Dauerkarten-Besitzer, die sich für Tickets interessiert hatten, zu befriedigen», meldet nun YB-Kommunikationschef Albert Staudenmann. Total gingen gegen rund 17'500 Tickets nach Bern.
Lugano prüft Wohnsitz und Fantauglichkeit
Lugano seinerseits hat seine 11'500 Tickets fast schon romantisch im Sekretariat des Klubs im Cornaredo an die Frau und den Mann gebracht. Wobei nur Menschen mit Wohnsitz Tessin und im italienischsprachigen Teil von Graubünden Tickets erwerben durften. Lugano-Fans aus der übrigen Schweiz mussten ein Gesuch per Mail schreiben. Wobei geprüft wurde, dass man tatsächlich Lugano-Tifoso sei. Wie auch immer die Tessiner das anstellten …
Alle wollen an den Cupfinal
Für «neutrale» Fussballanhänger, die nicht YB-Abonnenten oder Lugano-Tifosi sind, war das jedenfalls die einzige Möglichkeit, an ein Ticket zu kommen. Das Stadion hätte man zwei- dreimal füllen können, weshalb man beim Fussballverband die Finalklubs bevorzugt bedient. «Die Nachfrage bei uns war enorm», so SFV-Kommunikationsdirektor Adrian Arnold.
Am Ende werden also 31'500 im Wankdorf sein. Und das Stadion wird in Händen von Gelbschwarz sein! https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 24838.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 1. Juni 2023, 21:18 |
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01.06.2023  Zitat: YB: Spieler bringen Meisterpokal in Berner Beiz
Die YB-Spieler verabschieden Cédric Zesiger (24) in Richtung Bundesliga mit einem gediegenen Nachtessen – und nehmen den Meisterpokal gleich mit.
Das Wichtigste in Kürze
- Cedric Zesiger verlässt die Young Boys, er geht zu Wolfsburg in die Bundesliga. - Die YB-Spieler verabschieden Zesiger bei einem feinen Essen.
Der Berner Beizer Julio Da Silva weiss, wie man Gäste so richtig bedient. Der Portugiese ist charmant und hat immer einen guten Spruch auf Lager. Der perfekte Gastgeber halt. Und er ist ein riesiger Fussballfan.
In seinem Restaurant Büner in der Nähe vom Wankdorf gehen die Fussballstars ein und aus. Und bringen oftmals noch ein originales Matchtrikot mit. Zur grossen Freude von Da Silva. Die Shirts landen dann an der Wand.
Die halbe YB-Mannschaft hat sich kürzlich im schönen Gartenbeizli des Edel-Portugiesen von Teamkollege Cédric Zesiger verabschiedet – und den Meisterpokal gleich mitgenommen. «Mein Freund Zesi. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen viel Glück für Deine Zukunft. Ein Star geht nach Deutschland», schreibt Da Silva auf Facebook.
Ein zweiter Pokal soll rasch folgen. Und zwar nach dem Cupfinal am Sonntag gegen Lugano. Das würde sicher auch den Beizer freuen. https://www.nau.ch/ort/bern/yb-spieler- ... z-66507654
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shalako
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Verfasst: Dienstag 6. Juni 2023, 11:11 |
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05.06.2023  Zitat: Zeugnisnoten für die YB-Spieler
Dreimal Bestnote, eine Ungenügende – und ein paar junge Aufsteiger
Nach 48 Spielen, Meistertitel und Cupsieg ist die YB-Saison am Sonntag zu Ende gegangen. Dabei taten sich unter etlichen Überfliegern auch einige Enttäuschungen hervor.
David von Ballmoos – Note 5
Das Trikot zog der Goalie in der Rückrunde nur noch über, wenn es Titel zu feiern gab. Verletzungsbedingt absolvierte er seit der Winterpause keine einzige Partie. So kann vergessen gehen, dass er in der Vorrunde ein starker Rückhalt war.
1894 Einsatzminuten, zwölfmal ohne Gegentor
Anthony Racioppi – Note 5
War ein verlässlicher Vertreter für den verletzten von Ballmoos. Gerade auf der Linie hat er seine Stärken, mit dem Fuss hingegen sorgte er immer wieder für heikle Momente. Dennoch trug auch er seinen Teil dazu bei, dass die YB-Defensive auch in der Rückrunde stabil blieb. Hatte das Pech, aufgrund einer Meniskusverletzung den Cupfinal zu verpassen.
2096 Minuten, achtmal ohne Gegentor
Marvin Keller – Note 4,5
Er hatte gehofft, dass YB genug früh Meister werden würde, sodass er zu seinem Super-League-Debüt kommen können würde. Aber Einsätze beim Saisonabschluss mit anschliessender Pokalübergabe und vor allem im Cupfinal, das hatte auch der 20-Jährige nicht erwartet. Auf dem Platz beeindruckte er bei seinen wenigen Einsätzen mit seiner bemerkenswerten Ruhe – und natürlich mit seiner Parade in der 85. Minute des Cupfinals gegen Jhon Espinoza.
360 Minuten, einmal ohne Gegentor
Lewin Blum – Note 5,5
Einer der grossen Gewinner unter Trainer Raphael Wicky. Nur Zesiger und Rieder kommen auf mehr Einsatzminuten. Der 21-jährige Rechtsverteidiger absolvierte in seiner ersten ganzen Saison im Profiteam hinten rechts einen Steigerungslauf, der internen Konkurrenz ist er enteilt. Er hat Zug nach vorn, in der Defensive ist er solid. Seine Entwicklung ist nicht abgeschlossen, sein Weg führt absehbar dereinst ins Nationalteam und ins Ausland.
2658 Minuten, 2 Tore, 4 Vorlagen
Kevin Rüegg – Note 3,5
Eigentlich ein typischer YB-Transfer. Ein Schweizer, der nach unbefriedigendem Auslandaufenthalt seine Karriere in der Super League neu lancieren wollte. Doch der frühere Captain des U-21-Nationalteams schaffte es nie, Blum ernsthaft unter Druck zu setzen. Das Verletzungspech half nicht, in der Rückrunde stand der 24-Jährige gerade einmal während 17 Minuten auf dem Platz.
866 Minuten, 1 Vorlage
Aurèle Amenda – Note 5
In der Rückrunde etablierte sich der 19-Jährige, wenn es wirklich wichtig war, stand er an der Seite von Zesiger in der Startaufstellung – und nicht etwa Captain Lustenberger. Das zeigt, wie sehr ihm Wicky vertraut. Der Bieler überzeugte meist, er ist gross, kräftig, schnell, umsichtig. Und er wird rasch dazulernen. Er hat alle Anlagen für eine grosse Karriere.
1505 Minuten
Mohamed Camara – Note 5
Der 25-Jährige absolvierte eine starke Vorrunde, fiel dann lange aus und kam 2023 bisher nur auf 30 Einsatzminuten. Wird nächste Saison gemeinsam mit Amenda das Abwehrduo bilden, sofern er denn in Bern bleibt.
1500 Minuten
Fabian Lustenberger – Note 4
Der letzte Eindruck ist nicht gut. Er beinhaltet verschuldete Elfmeter, Unachtsamkeiten, verlorene Zweikämpfe. Die Leistungen des Captains davor waren aber über weite Strecken solid, auch deshalb gab ihm die sportliche Führung einen Vertrag für eine weitere Saison. Mit seiner grossen Erfahrung und seinen Führungsqualitäten kann der 35-Jährige auch wichtig sein, wenn er nicht erste Wahl ist.
2154 Minuten, 1 Vorlage
Cédric Zesiger – Note 6
Kein Spieler stand länger auf dem Platz als der Abwehrchef. Und kaum einer war wichtiger als der Seeländer, der sich in seiner vierten Saison in Bern zum Leader aufschwang. Er ist ein äusserst unangenehmer Gegenspieler, nicht nur wegen seiner Wucht, sondern auch wegen seiner Bissigkeit. Er setzte so oft den Ton. Im Spielaufbau hat er zudem grosse Fortschritte erzielt. Kein Wunder, spielt der 24-Jährige ab nächster Saison in der Bundesliga bei Wolfsburg.
3565 Minuten, 2 Tore, 1 Vorlage
Ulisses Garcia – Note 5,5
Der Genfer ist der beste Vorlagengeber der abgelaufenen Super-League-Saison – als Linksverteidiger, versteht sich. Dass er mit Benito vergangenen Sommer einen erfahrenen Konkurrenten erhielt, schien den 27-Jährigen anzuspornen. Bei ihm stellt sich die Frage, ob er nochmals den Schritt ins Ausland wagen möchte. Die Fähigkeiten dazu hätte er.
2371 Minuten, 1 Tor, 11 Vorlagen
Loris Benito – Note 4
Wechselte sich in der Vorrunde oft mit Garcia ab, verletzte sich dann im Frühjahr und spielte hinten links nur noch eine Nebenrolle. Im Spiel nach vorn hat er nicht den Einfluss von Garcia, aber auch seine Flanken sind mehr als passabel. Und aufgrund seiner defensiven Verlässlichkeit sehen ihn die Verantwortlichen für kommende Saison auch als möglichen Back-up in der Innenverteidigung.
1584 Minuten, 1 Tor, 5 Vorlagen
Cheikh Niasse – Note 4,5
Lange gab es am 23-Jährigen im defensiven Mittelfeld kein Vorbeikommen, doch mit Laupers Aufstieg begann Niasses Einsatzzeit zu schwinden. Es half nicht, dass er sich Disziplinlosigkeiten leistete. Dabei könnte er aufgrund seiner Physis und seiner Technik auch kommende Saison einen wichtigen Beitrag leisten, dass YB so lange wie möglich in drei Wettbewerben vertreten ist.
2342 Minuten, 1 Tor, 1 Vorlage
Sandro Lauper – Note 4,5
Kam in der Vorrunde verletzungsbedingt kaum zum Einsatz, brauchte dann Zeit, sich einzufinden. Mit Frühlingsbeginn gewann er an Einfluss, was dem Spiel der Young Boys zugutekam. Der 26-jährige Konolfinger war im defensiven Mittelfeld dank seiner Spielintelligenz, Übersicht und seinem Antizipationsvermögen die ordnende Hand. Umso bitterer für ihn und YB, verletzte er sich im Cupfinal erneut am Knie.
1467 Minuten, 3 Tore, 2 Vorlagen
Christian Fassnacht – Note 5
Der anfängliche Frust über den geplatzten Wechsel zu Besiktas war dem 29-Jährigen auf dem Platz nie anzumerken. Wurde im Herbst vielmehr durch Verletzungen gebremst. Bringt es dennoch auf 21 Skorerpunkte, gehört so auch in dieser Saison zu den produktivsten YB-Spielern. Er ist auch effektiv im Spiel gegen den Ball, das wird oft unterschätzt. Sollte es diesmal endlich mit dem Auslandtransfer klappen, wäre das ein herber Verlust für YB.
2479 Minuten, 11 Tore, 10 Vorlagen
Donat Rrudhani – Note 4
Wird derzeit mit einem Wechsel zu Mönchengladbach in Verbindung gebracht, was wenig glaubhaft erscheint bei der Nebenrolle, die er innehatte. Wurde zu Beginn der Saison noch öfter eingesetzt. Als dann Fassnacht wieder fit war und Ugrinic und Imeri allmählich den Tritt fanden, nahm seine Spielzeit ab. Der 24-Jährige deutete sein Potenzial aber an und meisterte den Sprung von der Challenge League zu einem Super-League-Spitzenteam ziemlich gut. Vielleicht wird er künftig eine grössere Rolle übernehmen.
1077 Minuten, 2 Tore, 6 Vorlagen
Fabian Rieder – Note 6
Der beste Spieler der Saison. Der 21-Jährige war wichtig im Spielaufbau, wichtig bei der Kreation von Torchancen, wichtig bei stehenden Bällen – und er war wichtig in der Defensivarbeit. Es ist kein Zufall, dass die Young Boys ausgerechnet im vermeintlichen Meisterspiel gegen GC ihren schwächsten Tag eingezogen, als Rieder gesperrt fehlte. Der Lohn für ihn: der bevorstehende Schritt in eine europäische Topliga.
3432 Minuten, 9 Tore, 11 Vorlagen
Kastriot Imeri – Note 4
Die Erwartungen an ihn, den Rekordtransfer der Young Boys, sind hoch. Sie sind in der ersten Saison in Bern oft unerfüllt geblieben: Der 22-jährige Genfer konnte sich nicht als Stammkraft etablieren, aber zumindest hat er seit der Winterpause vermehrt angedeutet, welch feiner Fussballer er ist, etwa mit seinem sensationellen Tor gegen Winterthur. Wird nächste Saison sehr wahrscheinlich eine grössere Rolle erhalten.
1587 Minuten, 6 Tore, 5 Vorlagen
Filip Ugrinic – Note 4,5
Auch von ihm versprach man sich in Bern viel, schliesslich war der 24-Jährige bei Luzern eine der Attraktionen der Super League. In Bern ist seine Rolle eine andere, weniger dominante, woran er sich gewöhnen musste. In den letzten Monaten hat er sich immer besser eingefügt und gezeigt, dass er mit seiner Power und seiner Technik im linken Mittelfeld eine Bereicherung ist. Er muss aber noch produktiver werden.
2198 Minuten, 3 Tore, 7 Vorlagen
Meschack Elia – Note 5
Zum Rückrundenauftakt sah er bei GC für eine Tätlichkeit die Rote Karte , die Konkurrenz im Sturm schien ihn nervös zu machen. Nach abgesessener Sperre avancierte er wieder zum Leistungsträger, mit seiner Schnelligkeit und Wendigkeit ist er ein perfektes Gegenstück zu Nsame und Itten. Logisch, dass er offenbar Begehrlichkeiten im Ausland weckt.
2640 Minuten, 12 Tore, 6 Vorlagen
Cedric Itten – Note 5,5
Mal sass der 26-jährige Stürmer gegen Basel zu Beginn auf der Bank, kam dann rein und entschied das Spiel mit einem Hattrick, mal wurde er vorerst nicht fürs Nationalteam aufgeboten, nur um nachnominiert zu werden und dann in der Startformation zu stehen. Wenn Itten spielte, dann zeigte er meist hervorragende Leistungen. Sah einmal die Rote Karte, hatte zudem das Pech, den Saisonabschluss verletzungsbedingt zu verpassen. Ob er sonst Torschützenkönig geworden wäre?
2252 Minuten, 23 Tore, 12 Vorlagen
Joël Monteiro – Note 4
Schnell, wuchtig, schussgewaltig – eigentlich ist er er eine ziemlich gute Mischung aus Nsame und Elia. Wären da nur nicht die Schwächen im Abschluss und in der Entscheidungsfindung. So blieb der 23-jährige Angreifer vorab ein Versprechen, auch wenn er sich unter Wicky zumindest etablieren konnte und regelmässig zum Einsatz kommt. Könnte künftig eine grössere Rolle übernehmen, das Potenzial dazu hat er.
1142 Minuten, 3 Tore, 5 Vorlagen
Jean-Pierre Nsame – Note 6
Nach 2020 und 2021 ist er soeben zum dritten Mal zum besten Ligatorschützen gekürt worden, was vor ihm nur ganz wenigen Stürmern gelungen ist. Im Verlauf der Saison stieg der 30-Jährige zudem zum drittbesten Torjäger der YB-Historie auf. Nsame ist nicht nur einer für die Geschichtsbücher, sondern auch für die Gegenwart. Das demonstrierte er im Cupfinal mit seinen zwei Toren wieder einmal eindrücklich. Einen solchen Einfluss war ihm nach seiner schweren Verletzung und der missglückten Ausleihe nach Venedig nicht mehr überall zugetraut worden. Wie er sich zurückkämpfte, zeigt, was er ist: ein absoluter Musterprofi.
2565 Minuten, 30 Tore, 7 Vorlagen
* Mit Ausnahme von Keller wurden nur Spieler mit über 500 Einsatzminuten benotet. Ohne Note: Miguel Chaiwa und Quentin Maceiras. https://www.bernerzeitung.ch/dreimal-be ... 7196150161
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shalako
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Verfasst: Dienstag 6. Juni 2023, 11:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.06.2023  Zitat: Double-Gewinner
YB machte personell wieder vieles richtig
Die Young Boys haben sich in dieser Saison eindrücklich zurückgemeldet. Dem Double-Gewinner ist personell wieder einmal vieles gelungen.
Fast könnte man es vergessen: Die Young Boys sind im letzten Sommer nicht mit der ganz breiten Brust in die Saison gestartet, die im dritten Double der Vereinsgeschichte mündete, sondern als deutlich entthronter Meister mit einem neuen Trainer. Raphael Wicky übernahm eine Mannschaft, die in der Super League mit 16 Punkten Rückstand auf den FC Zürich nur Dritter geworden und im Cup früh gescheitert war.
Wicky hat die Mannschaft wieder auf Vordermann gebracht. Er machte aus dem exzellenten Kader ein gut geöltes Team, obwohl das frühe Out im Europacup das Spieler-Management erschwerte. Die einstigen Werte, die in der vergangenen Saison nicht mehr offensichtlich waren, wurden neu belebt. Jeder stand auf und neben dem Platz für den anderen ein. Das zeigte sich nicht zuletzt am Sonntagnachmittag im Cupfinal, als es mehr brauchte als spielerische Qualität, um den FC Lugano in Schach zu halten.
«Fantastisch», nannte Wicky den Cupsieg, so wie er einige Tage zuvor schon die ganze Saison noch vor dem sichergestellten Double als fantastisch bezeichnet hatte. «Es ist nicht einfach, die Meisterschaft zu gewinnen. Diese Konstanz zu haben. Auch wenn es einfach aussieht», unterstrich er, nachdem er dem Verwaltungsrat und Christoph Spycher für das in ihn gesetzte Vertrauen gedankt hatte.
Der dritte Goalie
Das YB-Führungsgremium hat bei der Trainerwahl wieder einmal ein glückliches Händchen gehabt. Der frühere Schweizer Internationale drängte sich durch seine letzten Aufgaben in den USA für den Posten nicht unbedingt auf. Er war nach seiner Entlassung bei den Chicago Fire mehrere Monate ohne Job, bevor er in Bern unterschrieb. Nach David Wagner, dem einzigen Fehlgriff in den jüngsten Berner Erfolgsjahren, war Wickys Engagement ein riskanter Zug. Aber scheinbar ein wohl überlegter.
Der Meister und Cupsieger mag mehr Geld haben als die Konkurrenz und somit einfacher an das gewünschte Personal kommen. Er ist darüber hinaus aber auch bemerkenswert vorausschauend und geschickt, wenn es um den Aufbau der Mannschaft geht. Gutes Beispiel dafür ist Marvin Keller. Der im Februar von Wil gekommene 20-jährige Keeper stand im Cupfinal unerwartet im Mittelpunkt.
Weil Stammgoalie David von Ballmoos längere Zeit ausfällt, holte YB das grosse Goalie-Talent im Februar als Nummer 2 hinter Anthony Racioppi, der sich im Frühjahr aber nun auch verletzte. Keller war gefordert und lieferte ab, in der Meisterschaft und im Cupfinal gegen Lugano. Dort zeigte er in der 85. Minute die Parade, die das 2:2 verhinderte und gleichzeitig das 3:1 einleitete.
Europacup als Lösung
Nicht alles war in dieser Saison für YB rosig. Das frühe Out im Europacup war eine Enttäuschung und eine Herausforderung. Während auf der Goalieposition die Kräfte ausgingen, waren sie anderswo im Überfluss vorhanden. Jean-Pierre Nsame deutete nach dem Cupfinal in den Katakomben des Wankdorfs an, dass er sich schwer getan hat mit den für ihn vielen auf der Ersatzbank verbrachten Minuten. Wäre Cedric Itten nicht verletzt gewesen, wäre der Kameruner womöglich im Cupfinal Reservist gewesen – genauso wie Loris Benito, Kastriot Imeri oder Fabian Lustenberger.
Wicky dürfte das Management der Einsatzzeiten in der nächsten Saison etwas leichter fallen. Das Luxusproblem löst sich dann fast von alleine: YB hat die Teilnahme an einer Europacup-Gruppenphase als Meister auf sicher – entweder in der Champions League oder in der Europa League. Dass Wicky auch im internationalen Geschäft erfolgreich sein kann, hat er schon bewiesen: 2017 führte er den FC Basel in den Achtelfinal der Champions League. https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 65546.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 6. Juni 2023, 11:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.06.2023  Zitat: Das Double steht im Kontrast zur effektiven Leistung über weite Strecken der Saison
YB feiert einen historischen Erfolg – und doch bleiben gewisse Fragezeichen
Die Young Boys feiern den Gewinn des Doubles - und das erst zum dritten Mal in der Vereinshistorie. Die Saison endet für YB damit auf einem Höhepunkt. Trotzdem bleiben nach dem ersten Jahr unter Raphael Wicky gewisse Fragezeichen.
Raphael Wicky hat am 4. Juni 2023 Historisches geschafft: Er ist erst der dritte Trainer in der Geschichte des BSC Young Boys, der in derselben Saison die Meisterschaft und den Cup gewinnen kann. Damit steigt er in einen erlauchten Kreis von Trainern auf, denen dieses Kunststück mit Gelb-Schwarz ebenfalls gelang - namentlich Albert Sing (1958) und Gerardo Seoane (2020). Angesichts dieses historischen Triumphs bleibt nicht viel zu kritisieren. Raphael Wicky hat genau das geliefert, was von ihm verlangt wurde - nämlich YB zurück auf den Thron des Schweizer Fussballs zu führen nach dem enttäuschenden Vorjahr. Dass Wicky das so mühelos geschafft hat, spricht für ihn. Und doch bleiben da gewisse Fragezeichen. Punkteausbeute in der Liga
YB wurde zwar souverän Meister - glänzte in der Super League aber nur selten. Am Ende der Saison erreichten die Berner ein Total von 74 Punkten. Seit der Saison 2013/14 holte kein Meister so wenige Zähler wie YB in dieser Spielzeit. Böse Zungen würden sagen, dass die Young Boys vor allem aufgrund der eklatanten Schwäche der Konkurrenz Meister geworden sind und nicht zwingend aus der eigenen Stärke heraus. Ein gutes Pferd springt zwar nur so hoch, wie es muss. Aber die Bilanz von elf Unentschieden ist angesichts der individuellen Qualität des Kaders dann doch irgendwo ernüchternd. Sowieso lief die Mannschaft selten wie eine gut geölte Maschine, sondern setzte sich oftmals aufgrund der höheren individuellen Klasse durch. Die Stilsicherheit und Selbstverständlichkeit aus der Ära Seoane konnte auch unter Wicky (noch) nicht wieder erreicht werden.
Weiterentwicklung und Integration der Neuzugänge
Ein zweiter Punkt, der unter Wicky nicht wie erhofft geklappt hat, ist die Integration und Weiterentwicklung gewisser Neuzugänge. Die sportliche Führung gab im vergangenen Sommer sehr viel Geld aus, um einen Top-Kader zusammenzustellen. Mit den Millionentransfers von Filip Ugrinic oder Kastriot Imeri (Imeri war mit einer Ablöse von drei Millionen ein neuer ligainterner Transferrekord) gelang den Verantwortlichen echte Transfercoups. Und doch sind nach dem ersten Jahr weder Ugrinic noch Imeri so richtig in Bern angekommen. Während Ugrinic immerhin zum (erweiterten) Stamm zählt, von seiner Höchstform aus Luzerner Zeiten aber meilenweit entfernt ist, muss sich Imeri bis dato meistens mit einer Jokerrolle begnügen. Dass es Wicky und sein Trainerstab nicht geschafft haben, diese beiden für Super-League-Verhältnisse so brillanten Spieler gewinnbringend einzubauen und weiterzuentwickeln, macht stutzig.
Wo kritisiert wird, muss aber auch gelobt werden. Während Imeri und Ugrinic noch nicht wie erhofft gezündet haben, hat ein anderer Neuzugang vollends eingeschlagen: Cedric Itten. Im Nu etablierte sich der Nationalspieler als Schlüsselspieler in der Offensive und sammelte fleissig Scorerpunkte. Dazu hat sich sein Spiel seit seinem Transfer nach Bern verfeinert und gestaltet sich heute deutlich varianterreicher als zuvor. In diesem Punkt verdient der Trainerstab definitiv Lob.
Europacup-Bilanz
Das dritte Fragezeichen in der YB-Erfolgssaison ist das europäische Abschneiden. Während Basel einmal mehr magische Nächte feierte und die Schweiz würdig vertrat, schaffte YB die Qualifikation gar nicht erst. Im Conference-League-Playoff unterlagen die Berner dem belgischen Vertreter RSC Anderlecht. Ein grosser Name, ohne Zweifel. Aber meilenweit entfernt vom Glanz früherer Jahre. Anderlecht schloss die Saison in Belgien auf dem 11 (!) Rang ab.
Der FC Basel hat es trotz eines individuell deutlich schwächeren und unerfahreneren Teams vorgemacht. Die Young Boys haben in diesen Belangen in der nächsten Saison einiges zu beweisen und viel Nachholbedarf. Vergeigt Wicky den Europacup erneut, wachsen die Fragezeichen ohne Zweifel an. Nationales Abschneiden hin oder her. https://sport.ch/bsc-young-boys/1130096 ... agezeichen
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shalako
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Verfasst: Dienstag 6. Juni 2023, 11:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.06.2023  Zitat: Rückblick in Bildern
Das sind die YB-Highlights der Saison 2022/23
Eine dominante Saison mit dem dritten Double der Vereinsgeschichte und einem «Stängeli». BärnToday hat einige der erinnerungswürdigsten Spiele der vergangenen Saison der Young Boys herausgesucht. Bei welchen Spielen warst du dabei? Schreib es uns in die Kommentare. https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -151186858
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shalako
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Verfasst: Dienstag 6. Juni 2023, 11:31 |
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06.06.2023  Zitat: Das glückliche Berner Händchen
Die Young Boys haben sich in dieser Saison eindrücklich zurückgemeldet. Dem Double-Gewinner ist personell wieder einmal vieles gelungen.
Fast könnte man es vergessen: Die Young Boys sind im letzten Sommer nicht mit der ganz breiten Brust in die Saison gestartet, die im dritten Double der Vereinsgeschichte mündete, sondern als deutlich entthronter Meister mit einem neuen Trainer. Raphael Wicky übernahm eine Mannschaft, die in der Super League mit 16 Punkten Rückstand auf den FC Zürich nur Dritter geworden und im Cup früh gescheitert war.
Wicky hat die Mannschaft wieder auf Vordermann gebracht. Er machte aus dem exzellenten Kader ein gut geöltes Team, obwohl das frühe Out im Europacup das Spieler-Management erschwerte. Die einstigen Werte, die in der vergangenen Saison nicht mehr offensichtlich waren, wurden neu belebt. Jeder stand auf und neben dem Platz für den anderen ein. Das zeigte sich nicht zuletzt am Sonntagnachmittag im Cupfinal, als es mehr brauchte als spielerische Qualität, um den FC Lugano in Schach zu halten.
«Fantastisch», nannte Wicky den Cupsieg, so wie er einige Tage zuvor schon die ganze Saison noch vor dem sichergestellten Double als fantastisch bezeichnet hatte. «Es ist nicht einfach, die Meisterschaft zu gewinnen. Diese Konstanz zu haben. Auch wenn es einfach aussieht», unterstrich er, nachdem er dem Verwaltungsrat und Christoph Spycher für das in ihn gesetzte Vertrauen gedankt hatte.
Der dritte Goalie
Das YB-Führungsgremium hat bei der Trainerwahl wieder einmal ein glückliches Händchen gehabt. Der frühere Schweizer Internationale drängte sich durch seine letzten Aufgaben in den USA für den Posten nicht unbedingt auf. Er war nach seiner Entlassung bei den Chicago Fire mehrere Monate ohne Job, bevor er in Bern unterschrieb. Nach David Wagner, dem einzigen Fehlgriff in den jüngsten Berner Erfolgsjahren, war Wickys Engagement ein riskanter Zug. Aber scheinbar ein wohlüberlegter.
Der Meister und Cupsieger mag mehr Geld haben als die Konkurrenz und somit einfacher an das gewünschte Personal kommen. Er ist darüber hinaus aber auch bemerkenswert vorausschauend und geschickt, wenn es um den Aufbau der Mannschaft geht. Gutes Beispiel dafür ist Marvin Keller. Der im Februar von Wil gekommene 20-jährige Keeper stand im Cupfinal unerwartet im Mittelpunkt.
Weil Stammgoalie David von Ballmoos längere Zeit ausfällt, holte YB das grosse Goalie-Talent im Februar als Nummer 2 hinter Anthony Racioppi, der sich im Frühjahr aber nun auch verletzte. Keller war gefordert und lieferte ab, in der Meisterschaft und im Cupfinal gegen Lugano. Dort zeigte er in der 85. Minute die Parade, die das 2:2 verhinderte und gleichzeitig das 3:1 einleitete.
Europacup als Lösung
Nicht alles war in dieser Saison für YB rosig. Das frühe Out im Europacup war eine Enttäuschung und eine Herausforderung. Während auf der Goalieposition die Kräfte ausgingen, waren sie anderswo im Überfluss vorhanden. Jean-Pierre Nsame deutete nach dem Cupfinal in den Katakomben des Wankdorfs an, dass er sich schwergetan hat mit den für ihn vielen auf der Ersatzbank verbrachten Minuten. Wäre Cedric Itten nicht verletzt gewesen, wäre der Kameruner womöglich im Cupfinal Reservist gewesen – genauso wie Loris Benito, Kastriot Imeri oder Fabian Lustenberger.
Wicky dürfte das Management der Einsatzzeiten in der nächsten Saison etwas leichter fallen. Das Luxusproblem löst sich dann fast von alleine: YB hat die Teilnahme an einer Europacup-Gruppenphase als Meister auf sicher - entweder in der Champions League oder in der Europa League. Dass Wicky auch im internationalen Geschäft erfolgreich sein kann, hat er schon bewiesen: 2017 führte er den FC Basel in den Achtelfinal der Champions League. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/210590
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shalako
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Verfasst: Dienstag 6. Juni 2023, 11:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.06.2023  Zitat: Kommentar zum Doublegewinn
Diese Young Boys können sich sogar noch steigern
YB schafft mit der Kombination aus Meistertitel und Cupsieg Aussergewöhnliches. Dennoch hat das Team von Trainer Raphael Wicky Verbesserungspotenzial.
Fantastisch. Das Wort braucht Trainer Raphael Wicky nach dem Cupsieg gegen Lugano immer wieder. Alles ist in den Augen des Trainers in diesem Moment fantastisch: die Saison, das Spiel, sein Team. Wicky kam vergangenen Sommer ohne Titel nach Bern, jetzt hat er mit den Young Boys schon zwei gewonnen. Er ist erst der dritte YB-Trainer, dem das gelingt. Kein Wunder, ist der Walliser euphorisiert.
Wenn es zählte, war Wickys Team bereit – die für die Berner schmerzhafte Ausnahme: das Hinspiel im Playoff zur Conference League gegen Anderlecht. Im Cup absolvierten die Young Boys gegen die Unterklassigen die Pflicht, im Halbfinal in Basel setzten sie dann ein Zeichen. Im Final besiegten sie den zuvor in elf Spielen ungeschlagenen FC Lugano, der heftig am Thron des Branchenprimus aus Bern rüttelte.
YB wankte, fiel aber nicht. Was für den Final gilt, hatte während der gesamten Saison immer wieder seine Gültigkeit.
YB wankte, fiel aber nicht. Was für den Final gilt, hatte während der gesamten Saison immer wieder seine Gültigkeit. YB ist keine kaltblütige Siegesmaschine, kein abgezockter Titelhamsterer – wie auch schon in den Jahren seit 2018. Diese YB-Ausgabe tat sich zuweilen schwer, dem Gegner das Spiel aufzuzwingen, eine Partie zu kontrollieren, eine Führung zu verwalten. Regelmässig fielen die Berner in ein unschönes Muster und wurden passiv. Aber in den entscheidenden Momenten behielten sie (fast) immer die Oberhand – auch dank ihrer individuellen Klasse. Um es auf die 85. Minute des Cupfinals herunterzubrechen: Luganos Jhon Espinoza scheitert, Meschack Elia trifft.
Wicky hat zwei der drei grossen Saisonziele erreicht. Der Erfolg gibt ihm recht. Aber er, der als Spieler und Trainer seit drei Jahrzehnten im Geschäft ist, weiss am besten, dass es bald schon weitergeht. Dass das, was er heute als fantastisch betrachtet, morgen vielleicht schon nicht mehr gut genug ist.
Gerade auf internationalem Niveau werden solche Schwächephasen, wie sie die Young Boys immer wieder zeigten, bestraft. In dieser Hinsicht werden sie sich entwickeln müssen, wollen sie in Europa bestehen. Mindestens die Europa League wird YB bestreiten, vielleicht sogar die Champions League. Wicky wird das ohne Abwehrchef Cédric Zesiger tun müssen, der nach Wolfsburg wechselt, sehr wahrscheinlich auch ohne Fabian Rieder, seinen besten Spieler, den es ebenfalls ins Ausland zieht. Weitere Leistungsträger wie Meschack Elia streben einen Transfer an.
Die Herausforderungen werden also nicht kleiner. Aber die Young Boys und ihr Trainer können diese in der Gewissheit angehen, Meister und Cupsieger zu sein. Wer das kann, hat vieles richtig gemacht. https://www.bernerzeitung.ch/diese-youn ... 7032858963
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Mittwoch 7. Juni 2023, 00:24 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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YB und Plus500 verlängern
Bereits seit der Saison 2020/21 ist der Finanzdienstleister Plus500 Hauptpartner des BSC YB. Umso mehr freut es den BSC Young Boys, dass die gute Zusammenarbeit um zwei weitere Spielzeiten verlängert und ausgebaut werden konnte.
Das 2008 gegründete Handelsunternehmen, das im europäischen Fussball auch durch die Hauptpartnerschaften mit Atalanta Bergamo und Legia Warschau bekannt ist, wird in diesem Rahmen weiterhin und bis mindestens 2025 die prominente Fläche auf der YB-Trikotbrust zieren.
«Wir sind sehr froh, dass wir dank Plus500 Kontinuität auf der wichtigsten Partner-Position und damit auch auf unserem Dress haben», sagt YB-CEO Wanja Greuel und fügt hinzu: «Es ist nicht selbstverständlich und für YB ein Glücksfall, dass mit Plus500 ein renommierter Global Player über Jahre hinweg verlässlich an unserer Seite steht.»
Über Plus500: «Plus500» ist eine globale und regulierte Multi-Asset-Fintech-Gruppe. Das Unternehmen bietet Handelsdienstleistungen für CFDs, Aktien, Futures und mehr in über 50 Ländern und in 30 verschiedenen Sprachen an. Neben den Sponsorings bei Atalanta Bergamo und Legia Warschau hat sich «Plus500» in diesem Jahr auch eine Partnerschaft mit dem Basketball-Giganten und 6-maligem NBA-Champion Chicago Bulls gesichert.
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Bierflasche
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Verfasst: Mittwoch 7. Juni 2023, 00:24 |
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YB erneut auf Rekordkurs
Wir freuen uns mitzuteilen, dass wir bezüglich des Saisonkartenverkaufs auf einen neuen Rekord zusteuern. Die bisherigen Saisonkartenbesitzer:innen hatten bis Ende Mai Zeit, ihre Abonnemente zu verlängern. 19'500 der bisherigen 20'400 Abonnent:innen und damit über 95% haben von diesem Recht Gebrauch gemacht. Morgen Dienstag, dem 6. Juni, startet der Verkauf für neue Abonnent:innen mit dem Presale für alle, die sich in die Interessentenliste eingetragen haben. Ab Mittwoch, 7. Juni, erhalten dann auch alle übrigen interessierten Fans die Möglichkeit, unter abos.bscyb.ch Saisonkarten für die Spielzeit 2023/24 zu kaufen.
Für den Sektor D besteht eine Warteliste mit rund 2'500 Einträgen. Weil nur wenige Abonnent:innen ihre Saisonkarten im Sektor D nicht verlängert haben, können wir nur 300 Personen auf der Warteliste die Möglichkeit geben, ein Abonnement zu erwerben. Hochgerechnet ergibt dies für Neueinträge in der Warteliste eine Wartezeit von über acht Jahren. Aus diesem Grund wird die Warteliste im Sektor D bis auf Weiteres nicht zusätzlich erweitert. Wie werden informieren, sobald man sich wieder in die Warteliste eintragen kann.
Der BSC YB freut sich bereits heute auf einen stimmungsvollen Saison-Auftakt 2023/24 und bedankt sich bei seinen Abonnent:innen für ihre grossartige Unterstützung und Treue!
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