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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:19 
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Cupfinal

YB mit wichtigen Absenzen, Lugano mit vielen Fans

«Alles ist angerichtet», freut sich Raphael Wicky 24 Stunden vor dem Cupfinal im Wankdorf. Der YB-Trainer nimmt die Favoritenrolle an, der FC Lugano zeigt sich kämpferisch.

Entspannt blickte Wicky ein letztes Mal öffentlich voraus auf den Sonntagnachmittag. «Es ist ein grosses Spiel mit einer speziellen Atmosphäre», weiss der Walliser der mit dem FC Sion dreimal einen Cupfinal gespielt und gewonnen hat. YB wolle Geschichte schreiben mit dem Gewinn des dritten Doubles. Die Favoritenrolle sei logisch und man nehme sie an. «Aber sie spielt keine Rolle» im Hinblick auf den Final, betonte Wicky.

Der souveräne Meister beklagt für den letzten Saisonauftritt ganz vorne und ganz hinten wichtige Ausfälle: Die Goalies David von Ballmoos und Anthony Racioppi sowie Goalgetter Cedric Itten fehlen verletzt. Im Sturm wird damit sicher Liga-Torschützenkönig Jean-Pierre Nsame beginnen, im Tor der vor vier Monaten verpflichtete 20-jährige Marvin Keller. Der U21-Internationale bestritt drei der letzten vier Super-League-Matches von YB.

Etwas offensiver als Wicky eröffnete Luganos Trainer Mattia Croci-Torti verbal den Final. Er erinnerte daran, dass sein Team YB auf dem Weg zum letztjährigen Cupsieg und vor einigen Tagen auch in der Meisterschaft geschlagen hat. «Wir müssen uns nicht verstecken. Sie sind Favorit, aber wir werden unsere Karten ausspielen.» 11'616 Fans werden unter anderem in sechs Extrazügen aus dem Tessin anreisen. Damit werden rund 2000 Luganesi mehr im Wankdorf sein als im letzten Jahr beim gewonnenen Final gegen St. Gallen.

Young Boys – Lugano

Wankdorf, Bern. – SR Fähndrich.

Young Boys: Keller; Blum, Lustenberger, Zesiger, Benito; Fassnacht, Lauper, Rieder, Ugrinic; Nsame, Elia.

Lugano: Saipi; Arigoni, Doumbia, Hajdari, Valenzuela; Sabbatini; Steffen, Bislimi, Mahmoud, Aliseda; Celar.

Bemerkungen Young Boys ohne Itten, Racioppi, Rüegg und von Ballmoos (alle verletzt). Lugano ohne Daprelà, Mahou und Mai (alle verletzt).


https://www.bluewin.ch/de/index/yb-mit- ... 64098.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:21 
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Ein Final zwischen Meister und Cupsieger

Die Young Boys und Lugano streben am Sonntag (14.00 Uhr) im 98. Cupfinal Seltenes an: Die Berner das Double, die Tessiner die erfolgreiche Titelverteidigung.

Es gab in der fast hundertjährigen Geschichte des Schweizer Cups die eine oder andere Siegesserie. Die Grasshoppers und der FC Sion etwa gewannen den Wettbewerb in der neueren Zeit je dreimal in Folge. Aber seit der Einführung der Super League vor 20 Jahren gelang es nur dem FC Basel seinen Titel erfolgreich zu verteidigen, 2008 im Final gegen Bellinzona, den Aussenseiter aus der Challenge League.

Weil in der gleichen Zeitspanne die Meisterschaften von einigen wenigen Teams und meistens über mehrere Jahre dominiert wurden, muss stimmen, was derzeit in Lugano und Bern betont wird: Der Cup und speziell der Final haben ihre eigenen Gesetze. Die Atmosphäre, die Anspannung und die eigenen Erwartungen in einem alles entscheidenden Spiel sorgen für eine Mischung mit schwer vorhersehbarer Reaktion.

YB mit Neustart Richtung Cupfinal

Am Sonntagnachmittag stehen sich im Wankdorf zwei Mannschaften gegenüber, denen man zutrauen kann, mit dem Druck umzugehen: Der Meister und der Cupsieger kämpfen um den Titel, der für einmal keine zusätzliche Belohnung in Form eines besseren Europacup-Platzes bringt. Beide stehen schon in der letzten Qualifikationsrunde für eine Gruppenphase, YB in jener für die Champions League, Lugano in jener für die Europa League.

Fünf Wochen ist es schon her, seit YB den FC Luzern 5:1 geschlagen und damit den letzten Schritt zum 16. Meistertitel gemacht hat. «Ich habe damals gesagt, dass man nicht fünf Wochen Ferien machen und drei Tage vor dem Cupfinal auf einen Knopf drücken kann», erinnert sich Raphaël Wicky. Sorgfältig plante der YB-Trainer mit seinem Staff den Formaufbau auf den Cupfinal. Es gab für die Spieler zwei Tage frei und zwei Wochen ein etwas weniger intensives Training.

Seit Mitte Mai sei man aber wieder «voll im Rhythmus», versichert Fabian Rieder. «Wir trainieren hart und intensiv.» Tagtäglich sei ihnen eingetrichtert worden, trotz der gewonnenen Meisterschaft «dranzubleiben», erzählt Sandro Lauper. Christoph Spycher und Steve von Bergen, die beiden Verantwortlichen für den Sportbereich bei YB, haben 2018 erlebt, wie der Klub nach einer souverän gewonnenen Meisterschaft den Cupfinal gegen Zürich verloren hat.

Cedric Zesiger, der seinen letzten Match für YB vor dem Wechsel nach Wolfsburg bestreiten wird, ist überzeugt, dass die Mannschaft «weiss, was es braucht», um das erst dritte Double der Vereinsgeschichte zu schaffen. «Wir können mit hoher Intensität spielen. Wir haben viel Qualität und spielen zuhause, auch wenn es im Cupfinal nicht dasselbe ist», zählt der Verteidiger auf, was für den Meister spricht.

Lugano mit Siegen vorbereitet

Lugano wird auch auf gut 10'000 Fans im Stadion zählen können und seit dem 4:1 im letzten Jahr im Cupfinal gegen St. Gallen ist der Wankdorf ohnehin die zweitliebste Arena der Tessiner. Ihr Trainer Mattia Croci-Torti konnte den Druck in den letzten Wochen ganz natürlich hochhalten, schliesslich ging es für Lugano noch um einen Europacup-Platz über die Meisterschaft. «Mit den positiven Ergebnissen der letzten Wochen haben wir uns gut auf den Cupfinal vorbereitet», meint der Erfolgscoach nüchtern.

Die Zahlen zur guten Serie liefert Wicky: «Sie haben von den letzten 19 Partien nur eine verloren. Wir haben grossen Respekt.» Man sei nach Anfangsschwierigkeiten als Gruppe gewachsen, bemerkt der im letzten Sommer von GC gekommene Allan Arigoni. Bestes Beispiel für den Tessiner Steigerungslauf ist mit Renato Steffen ein anderer Neuzugang von Anfang Saison. Der ehemalige Young Boy sammelt seit Wochen Skorerpunkt um Skorerpunkt.

Auch YB musste sich vor gut einer Woche Lugano mit 0:2 geschlagen geben. Für die Tessiner der Beweis, dass man den Ligadominator in Bedrängnis bringen kann, für YB womöglich eine Warnung zum richtigen Zeitpunkt. Für die Antwort auf die Frage Berner Double oder Luganeser Titelverteidigung am Sonntagnachmittag vor den rund 30'000 Zuschauern haben beide gute Argumente.


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/210546

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:25 
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Holt YB den zweiten «Chübu»?

Der frischgebackene Schweizermeister YB kämpft am Sonntag gegen Titelverteidiger Lugano im Cupfinal. Wir liefern eine Einschätzung vor dem Kracher im Wankdorf.


https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -151838044

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:27 
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YB vor dem Cupfinal

Noch immer hungrig: In Bern lechzen sie nach dem Double

Trotz frühzeitig gesicherter Meisterschaft will man sich bei YB noch nicht ausruhen. Zuerst soll noch der Cupsieg her.

Am Pfingstmontag durften die Young Boys den Meisterpokal in die Höhe stemmen, lange feiern lag aber nicht drin. Denn bereits am Sonntag steht das nächste Saisonhighlight an: Der Cupfinal im Wankdorf gegen Lugano. Für den Meister die Chance, nach 1958 und 2020 zum 3. Mal in der Klubgeschichte das Double zu holen. Dementsprechend gut ist die Stimmung im Berner Lager.

"Vor allem in der Rückrunde verteidigten sie aggressiv, beinahe mit Manndeckung. Das ist nicht sehr angenehm und da muss man andere Lösungen finden"
Autor: Raphael Wicky Der YB-Coach über Lugano

«Da wir die Meisterschaft schon seit einiger Zeit auf sicher hatten, ist jetzt die Vorfreude auf den Cupfinal besonders gross. Wir wollen den Titel unbedingt holen», blickt Fabian Rieder voraus. Und auch Verteidiger-Kollege Cédric Zesiger will sein letztes Spiel bei YB (er wechselt nächste Saison zu Wolfsburg) erfolgreich gestalten: «Wir könnten unsere Saison krönen.»

YB zuletzt mit Mühe gegen Lugano

Mit Lugano wartet aber ein Gegner, mit dem man insbesondere in der Rückrunde so seine liebe Mühe hatte. Während YB die beiden Liga-Partien der ersten Saisonhälfte noch klar gewinnen konnte (4:0 und 4:1), gab es im Februar ein 1:1 und in der zweitletzten Runde der Super League eine 0:2-Niederlage.

Der Cupsieger des letzten Jahres weiss also, wie man den Meister bezwingt. Was macht die Tessiner so stark? «Lugano ist eine Mannschaft, die im Ballbesitz sehr beweglich ist. Vor allem in der Rückrunde verteidigten sie aggressiv, beinahe mit Manndeckung. Das ist nicht sehr angenehm und da muss man andere Lösungen finden», so YB-Trainer Raphael Wicky.

Wicky lässt Final-Statistik kalt

Auch ein Blick in die Geschichtsbücher dürfte den Bernern zu denken geben. Bei bisher 15 Cup-Finalteilnahmen ging YB 7 Mal als Sieger vom Platz. Bei vier Cupfinals seit der Jahrtausendwende konnten die Berner nur einmal (2020) den Titel holen. Von einer Cup-Schwäche will Wicky aber nichts wissen: «Das sind Statistiken aus den letzten Jahren. Für Medien und Fans mag das interessant sein, für mich als Trainer ist das irrelevant.»

Auch Zesiger lässt die jüngere Cup-Historie kalt, denn: «Den einzigen Cup-Final, den ich hier gespielt habe, haben wir gewonnen. Aber es ist klar, es braucht eine starke Leistung gegen Lugano. Wir müssen die Intensität hochhalten.»

Keine Party nach Pokalübergabe

Für Rieder spielt seiner Mannschaft in die Hände, dass nach der Pokalübergabe nicht zu fest gefeiert wurde: «Es war vor allem ein gemütlicher Abend.» Trainer Wicky erwartet derweil kein spielerisches Highlight: «Finalspiele sind meistens nicht die schönste Spiele. Oft herrschen in diesen Partien viel Anspannung und Nervosität, Taktik dominiert.»

Und auch ob der Bedeutung dieser Partie will sich der Walliser nicht verrückt machen lassen: «Cupsieg oder Final-Niederlage wird meine Arbeit hier nicht definieren. Wir haben so oder so eine fantastische Saison gespielt.» Und dennoch gibt sich Wicky kämpferisch: «Es ist klar, das ist ein Final, und den wollen wir gewinnen.»


Live-Hinweis

Den Cupfinal können Sie am Sonntag ab 13:30 Uhr live auf SRF zwei und hier im Livestream mit Ticker verfolgen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... dem-double

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:29 
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Kampfansage vor Cupfinal

Lugano-Verteidiger Hajrizi will Ex-Verein YB Lügen strafen

Am Sonntag kommt es im Cupfinal zum Duell zwischen Meister YB und Titelverteidiger Lugano. Bei blue Sport warnt Lugano-Verteidiger Kreshnik Hajrizi seinen Ex-Verein.

Kreshnik Hajrizi durchläuft mehre Nachwuchsstufen bei YB, den Sprung von der U21 ins Fanionteam schafft der heute 24-Jährige aber nicht und so schliesst er sich im Sommer 2019 dem FC Chiasso an. Zwei Jahre später unterschreibt er beim FC Lugano und gewinnt gleich in seiner ersten Saison den Cupfinal.

Diesen Titel möchte er um jeden Preis verteidigen – auch um seinem Ex-Verein zu zeigen, dass er einen Fehler gemacht hat, ihn nicht unter Vertrag zu nehmen. Seine Botschaft: «Ciao YB! Leider für euch bleibt der Cup im Tessin.»


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 62956.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:34 
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Raphael Wicky sagt: «Ich mache diesen Job aus Liebe zum Fussball»

Raphael Wicky könnte bereits in seiner ersten Saison als YB-Trainer das Double gewinnen. Er hat bereits einige Cupfinals im Wankdorf erlebt, stets mit guten Gefühlen. Bleibt das auch am Sonntag so?

Wie gut ist Raphael Wicky als Trainer wirklich? Es ist noch nicht allzu lange her, da wurde diese Frage in der Fussball-Schweiz ziemlich heftig diskutiert. Im letzten Sommer hat er bei YB als Chef übernommen. Mit dem ­klaren Auftrag, die Berner wieder an die Spitze zu führen.

Gekommen ist Wicky mit der ­Referenz, ein smarter Fussballlehrer zu sein, der seine Spieler sehr gerne in Entscheidungen miteinbezieht und ein gutes Gespür dafür hat, wie ein Team zu führen ist. Nur sind eben auch leise Zweifel mitgeschwungen, weil Wicky zuvor noch keinen Titel als Trainer von Profis geholt hat. Die Erinnerung an das Kapitel FCB war noch präsent. Unter Wicky wurde der FCB in der Saison 2017/18 nach jahrelanger Dominanz erstmals nicht mehr Meister.

Der leise Vorwurf: Nur ein Meister im letzten Jahrzehnt war schlechter

Nun hat Wicky in dieser Spielzeit die Young Boys souverän zum Meistertitel manövriert. Dass es ihm dabei gelungen ist, fast alle Spieler bei Laune zu halten, obwohl seit September keine Spiele im Europacup mehr anstanden, ist durchaus bemerkenswert. Allzu viel Euphorie ist um dieses Meister-YB trotzdem nicht ausgebrochen. Dafür ist das Kader schlicht zu gut, die Überlegenheit im Vergleich zur Konkurrenz zu gross. Zum Ende der Saison rechnete die «Berner Zeitung» Wicky noch einmal vor: In diesem Jahrzehnt gab es nur einen einzigen Meister, der eine schlechtere Ausbeute hatte als das YB der Saison 2022/23, nämlich der FCB Ausgabe 2012/13.

Man kann YB durchaus kritisieren für teilweise mittelmässige Leistungen. Aber eines sollte man dabei nicht vergessen: Wenn es wirklich zählte, liessen die Berner ihre Muskeln fast nach Belieben spielen. Nie wurde das deutlicher als im Cup-Halbfinal gegen den FC Basel. Dank diesem 4:2-Sieg steht YB nun also im Final.

Und plötzlich hat Wicky die Chance, als erst dritter Trainer der Geschichte den Verein zum Double zu führen. 1958 gelingt das Trainer Albert Sing. 2020, in der Coronasaison, Gerardo Seoane. Wenn YB am Sonntag gegen Lugano den Cupfinal gewinnt, wird aus einer sehr ordentlichen Saison eine sehr gute Saison.

Und wie sieht das der Chef selbst? «Ich finde, der Ausgang des Cupfinals wird die Definition unserer Saison nicht beeinflussen. Wir haben eine fantastische Saison gespielt. Darauf dürfen wir jetzt schon stolz sein. Schliesslich waren wir vor einem Jahr in der Meisterschaft mit ziemlich viel Rückstand Dritter und haben über 50 Gegentore bekommen. Da ist also eine ziemliche Entwicklung sichtbar.»

Nachfrage: Werden Raphael ­Wicky die Leistungen von YB in dieser Saison zu wenig gewürdigt? «Nein, ich bin da ziemlich relaxed. Jeder und jede darf eine Meinung zu uns haben. Ich mache den Job nicht, um irgendjemandem etwas zu beweisen. Sondern aus Liebe zum Fussball. Und kann ganz gut selbst einschätzen, ob wir gute Arbeit abliefern.»

Die Frage ist nun, ob es YB zum Abschluss der Saison noch einmal gelingt, auf den Punkt eine grosse Leistung abzurufen. Eine solche wird es gegen einen wohl erneut aufgepeitschten Titelverteidiger Lugano brauchen. Wicky ist das bewusst: «Aber ich habe in diesem Jahr sehr viele tolle Charaktere kennengelernt. Ich bin sicher, dass niemand in der Kabine sitzt und denkt: ‹Hey, wir sind der Meister, spielen im heimischen Stadion – jetzt hauen wir die einfach weg.›»

Schon als Kind beim Cupfinal auf der Tribüne im Wankdorf

Die wohl entscheidende Frage ist, ob es YB gelungen ist, den Spannungsabfall nach dem vorzeitigen Meistertitel Ende April wieder aufzufangen. «Vier Wochen einfach Ferien machen und dann meinen, auf Knopfdruck wieder bereit zu sein – das geht nicht», sagt Wicky. Er ist selbstredend zuversichtlich, die Zügel genug früh angezogen zu haben.

Der Sonntag könnte ein grosser Tag werden für ihn. Wie das ist, zu jubeln bei einem Cupfinal im Wankdorf, weiss Wicky bestens. Als Spieler gewann er den Cup mit dem FC Sion zwischen 1995 und 1997 dreimal in Serie. Und schon zuvor war er als Kind 1986 und 1991 auf den Rängen dabei, als Sion triumphierte. Nun ist er bereit, eine weitere Erfolgsgeschichte zu schreiben.


https://www.watson.ch/sport/fussball/31 ... m-fussball

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:36 
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YB: Trainer Raphael Wicky weiss, wie man Cup-Finals gewinnt

YB kann am Sonntag im Cup-Final gegen Lugano das dritte Double der Club-Geschichte holen. Hilft die Final-Erfahrung von Trainer Raphael Wicky (46) dabei?

Das Wichtigste in Kürze

- Am Sonntag um 14 Uhr steigt im Wankdorf der Cup-Final zwischen YB und Lugano.
- Mit Coach Raphael Wicky haben die Berner viel Final-Erfahrung im Gepäck.
- Der Walliser gewann als Spieler dreimal den Cup mit Sion und einmal mit Werder Bremen.

Raphael Wicky weiss, wie Cup-Finals gewonnen werden – zumindest als Spieler. Der Walliser ist dreifacher Cup-Sieger mit Sion und holte mit Bremen den DFB-Pokal. Am Sonntag will er YB als Trainer zum dritten Mal in ihrer Vereinsgeschichte zum Double führen.

Es wäre für YB «erst» das dritte Double in der 125-jährigen Vereinshistorie. «Alleine dieser Umstand zeigt, wie schwierig es ist, Meisterschaft und Cup zu gewinnen», sagt Wicky zu «keystone-SDA». Natürlich ist der 46-Jährige optimistisch, die Partie gegen Lugano siegreich zu gestalten.

Denn Wicky hat erfolgreiche Erfahrungen gemacht. Zwischen 1995 und 1997 zieht der Walliser mit dem FC Sion dreimal in Folge in den Cup-Final ein. Stets steht der defensive Mittelfeldspieler in der Startaufstellung, stets gewinnt sein Team.

Als Sion 1996 gegen Servette 0:2 zurückliegt, geht Wicky voran. Der damals erst 19-Jährige, sonst eher keiner, der die ganz grosse Torgefahr ausstrahlt, trifft nach 67 Minuten zum Ausgleich. Am Ende siegt Sion 3:2.

Penalty-Treffer gegen Oliver Kahn und die Bayern

Und im Juni 1999 steht er mit Werder Bremen im Pokal-Endspiel gegen Bayern München. Im Penaltyschiessen tritt der 22-Jährige an und versenkt vor über 75'000 Zuschauern in Berling gegen FCB-Titan Oliver Kahn. Weil danach Effenberg und Matthäus scheitern, holen sich die Bremer den Pokal.

Mit Druck kann der Walliser also schon in jungen Jahren umgehen. Und er weiss auch heute, dass ein Final kein normales Spiel ist. Druck und Anspannung würden solche Partien prägen, deshalb seien sie in den seltensten Fällen schön anzuschauen.

«Die ganze Atmosphäre, das Drumherum, der Rummel. Das prallt an den Spielern nicht einfach so ab, sondern macht was mit ihnen.» Wicky hat das am eigenen Leib erfahren.

Doch auf die Vorbereitung für den Cup-Final hätten seine Endspiel-Erfahrungen keinen Einfluss gehabt. Zu weit weg seien die Geschehnisse, zu unterschiedlich seine Rollen.

Wicky: «Im Final musst du pragmatisch und effizient sein»

Damals war Wicky ein junger Spieler und Teil einer Mannschaft, heute ist er für das grosse Ganze bei YB verantwortlich. Er versucht aber natürlich, jene Tugenden, die ihn als Spieler ausgezeichnet haben, seinem Team mit auf den Weg zu geben: Einsatz, Willensstärke und die richtige Einstellung.

«In einem Final musst du pragmatisch und effizient sein, wenn du gewinnen willst.» Wer am Sonntag also ein Offensivspektakel von YB erwartet, der dürfte enttäuscht werden. Zu wichtig ist Wicky dieser Titel, als dass er ihn für eine attraktive Partie aufs Spiel setzen würde.

Wicky sagt, der Ausgang des Finals ändere nichts an der Tatsache einer «fantastischen» Saison. Doch trotzdem ist klar, welche Bedeutung das Spiel gegen Lugano hat: «Immer, wenn du einen Final verlierst, bist du enttäuscht. Ein Team wird das Spiel gewinnen, das andere nicht. Wir können Grosses erreichen, am Schluss spielt sich vieles im Kopf ab.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-tr ... t-66507455

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Fanmarsch, Anpfiff, Freinacht: Das musst du zum Cupfinal wissen

Am Sonntag heisst es wieder «Hopp YB». Nach dem gebührend gefeierten Meistertitel können die Young Boys beim Spiel gegen Lugano auch Cupsieger werden. BärnToday hat die wichtigsten Fakten

Wo führt der Fanmarsch durch?

Um 10.30 Uhr versammeln sich am Sonntag Tausende YB-Fans, um gemeinsam zum Stadion zu pilgern. Über die Kornhausbrücke geht es über den Viktoriaplatz und den Guisanplatz zum Wankdorf. Das ist neu, frühere Fanmärsche führten jeweils über den Aargauerstalden. BärnToday ist vor Ort und transportiert die Stimmung via Ticker zu dir nach Hause.

Mit welchen Verkehrseinschränkungen ist zu rechnen?

Die geänderte Marschroute führt zu diversen Einschränkungen im Berner Verkehr. Die Strassen auf der Route sind für Fahrzeuge teilweise gesperrt. Auch im Tramverkehr kommt es zu Unterbrüchen. In unserer Übersicht findest du die wichtigsten Punkte dazu.

Wann ist Anpfiff?

Ab 14 Uhr muss sich YB gegen Lugano im Final des Schweizer Cup beweisen. Wer den Match nicht im Stadion mitverfolgen kann, kann das Spiel im BärnToday-Liveticker verfolgen.

Wie viele YB-Fans fiebern im Stadion mit?

YB erhielt, genau wie der FC Lugano, 13'000 Tickets, die unter den Fans verlost werden sollten. Damit wäre manch ein Fan leer ausgehen, denn die Young Boys haben über 20'000 Dauerkartenbesitzerinnen und -besitzer. Weil der FC Lugano jedoch sein Kontingent für die Tickets nicht aufbrauchte, können nun doch alle YB-Fans mit Abonnement ins Stadion, die sich für die Tickets interessierten. Insgesamt gingen rund 17'000 der begehrten Billetts an Berner Fans.

Gibt es bei einem YB-Sieg eine Freinacht?

Bern winkt tatsächlich eine Freinacht. Gelingt den Young Boys das Double, können die Fans bis in die frühen Morgenstunden in Berner Bars und Restaurants feiern. Als YB am 30. April nach dem Sieg gegen den FC Luzern vorzeitig Meister wurde, gab es bereits eine Freinacht. Sicherheitsdirektor Reto Nause sagte im Vorfeld: «Grundsätzlich haben die Beizen die Möglichkeit, offen zu bleiben. Wer von diesem Recht Gebrauch macht, ist jeder Beiz selbst überlassen.»


https://www.baerntoday.ch/sport/fussbal ... -151834615

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:40 
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YB und die zuletzt eher mässige Cupfinal-Bilanz

7 Mal haben die Young Boys im Wankdorf die Trophäe geholt. Von den letzten 4 Finals gingen aber 3 verloren.


https://www.srf.ch/play/tv/sport-clip/v ... Ratio=16_9

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Juni 2023, 08:42 
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YB tritt dezimiert an, Lugano mit vielen Fans

«Alles ist angerichtet», freut sich Raphael Wicky vor dem Cupfinal im Wankdorf. Der YB-Trainer nimmt die Favoritenrolle an, der FC Lugano zeigt sich kämpferisch.

Entspannt blickte Wicky ein letztes Mal öffentlich voraus auf den Sonntagnachmittag. «Es ist ein grosses Spiel mit einer speziellen Atmosphäre», weiss der Walliser der mit dem FC Sion dreimal einen Cupfinal gespielt und gewonnen hat. YB wolle Geschichte schreiben mit dem Gewinn des dritten Doubles. Die Favoritenrolle sei logisch und man nehme sie an. «Aber sie spielt keine Rolle» im Hinblick auf den Final, betonte Wicky.

Der souveräne Meister beklagt für den letzten Saisonauftritt ganz vorne und ganz hinten wichtige Ausfälle: Die Goalies David von Ballmoos und Anthony Racioppi sowie Goalgetter Cedric Itten fehlen verletzt. Im Sturm wird damit sicher Liga-Torschützenkönig Jean-Pierre Nsame beginnen, im Tor der vor vier Monaten verpflichtete 20-jährige Marvin Keller. Der U21-Internationale bestritt drei der letzten vier Super-League-Matches von YB.

Croci-Torti: «Wir müssen uns nicht verstecken»

Etwas offensiver als Wicky eröffnete Luganos Trainer Mattia Croci-Torti verbal den Final. Er erinnerte daran, dass sein Team YB auf dem Weg zum letztjährigen Cupsieg und vor einigen Tagen auch in der Meisterschaft geschlagen hat. «Wir müssen uns nicht verstecken. Sie sind Favorit, aber wir werden unsere Karten ausspielen.» 11'616 Fans werden unter anderem in sechs Extrazügen aus dem Tessin anreisen. Damit werden rund 2000 Luganesi mehr im Wankdorf sein als im letzten Jahr beim gewonnenen Final gegen St. Gallen.


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 64087.html

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