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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Mittwoch 26. April 2023, 11:21 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Freitag 28. April 2023, 08:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.04.2023  Zitat: So wird YB am Sonntag Meister
Mit einem Sieg am Sonntag gegen Luzern kann sich YB vorzeitig zum Meister krönen. Unter Umständen reicht auch ein Remis.
Das Wichtigste in Kürze
- Mit einem Sieg am Sonntag kürt sich YB definitiv zum Schweizer Meister. - Bei einem Remis sind die Berner auf St.Galler Mithilfe angewiesen. - Weil hinter YB alle Teams nahe beieinander liegen, bleibt es aber spannend.
Eine erste Chance auf den Meistertitel Nummer 16 haben die Berner Young Boys am Dienstag im Letzigrund kläglich vergeben: Gegen die Grasshoppers setzte es eine deutliche 1:4-Niederlage. Die rund 4500 mitgereisten Berner mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren, die Meisterparty wurde vertagt. Doch dafür kann YB nun am Wochenende im eigenen Stadion den Titel sichern.
Gegner am Sonntag wird der FC Luzern, der erste YB-Verfolger, sein. Gewinnen die Berner das Heimspiel, sind sie von keinem Team mehr einzuholen. Bei einem Remis wäre der Vorsprung für den FCL zu gross, die Luzerner schieden auch rechnerisch aus dem Meisterrennen aus. Rein theoretisch hätte dann nur noch Servette eine Chance, den Bernern den Meistertitel zu vermiesen.
Ob sie den Meistertitel auch mit einem Remis auf sicher haben, wissen die Berner am späten Samstagabend: Die Genfer empfangen dann den kriselnden FC St.Gallen, der zuletzt im Februar gewonnen hat. Besiegen die Espen am Samstag Servette, würde YB am Sonntag ein Unentschieden für den Meistertitel reichen.
Obschon das Meisterrennen praktisch entschieden ist, bleibt es in der Super League spannend: Mit Winterthur, Sion und dem FC Zürich befinden sich noch drei Teams im Abstiegskampf.
Auch um die Plätze für die Conference League-Qualifikation kämpfen noch mehrere Teams. Zudem wird sich der Kampf um Rang zwei wohl erst in der letzten Runde entscheiden: Dann treten Luzern und Servette gegeneinander an. https://www.nau.ch/sport/fussball/so-wi ... r-66483100
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 28. April 2023, 15:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.04.2023  Zitat: Zweiter Matchball: Macht YB den Sack am Sonntag gegen Luzern zu?
Am Sonntag kann YB erneut den Sack zumachen: Ein Heimsieg gegen den FC Luzern – und Bern erwartet eine Freinacht. Kommt es so weit? Bei Nau.ch ist man uneinig.
Das Wichtigste in Kürze
- Um 16.30 Uhr empfängt Leader YB am Sonntag Verfolger Luzern. - Für die Berner ist es der zweite Meisterschafts-Matchball.
Den ersten Matchball kann Leader YB am Dienstag nicht verwerten. Und zwar deutlich nicht: Beim 1:4 gegen GC zeigt Gelb-Schwarz wohl die schwächste Saisonleistung – trotz zahlreicher Unterstützung im Letzigrund.
Am Sonntag haben die Berner zuhause gegen Luzern den zweiten Matchball. Bringt YB den Titel ins Trockene? Auf der Nau.ch-Redaktion gehen die Meinungen auseinander.
Christoph Böhlen, Sportchef
«Kennen Sie ‹Murphy's Law›? Diese Theorie besagt, dass alles, was schiefgehen kann, auch schiefgehen wird. Und genau das ist dem souveränen Leader YB am Dienstag passiert.
Die ansonsten so sattelfeste Abwehr war löchrig und konteranfällig. Das Mittelfeld leistete sich etliche Leichtsinnsfehler. In der Offensive blieb man harmlos – oder stand im Abseits. Und dann musste auch noch Torschützenleader Cedric Itten angeschlagen raus.
Bitter für die 4500 YB-Fans, die an diesem regnerischen Dienstagabend in den Letzigrund gereist waren. Doch ihnen bleibt ein grosser Trost: Der Meistertitel wird so oder so an YB gehen. Und das bereits am kommenden Sonntag.
Denn eines ist klar: Vor ausverkauftem Haus wird sich die beste Mannschaft der Liga nicht bezwingen lassen. Egal, wie gut die Innerschweizer in Form sind: Am Sonntag holt sich YB den Kübel gegen Luzern – wie bereits 2018.
Zur Erinnerung: Auch damals reist der FCL mit viel Rückenwind an. Das Team zählt unter Neo-Trainer Gerardo Seoane zu den besten Mannschaften der Liga. Trotzdem schiesst Jean-Pierre Nsame Gelbschwarz zum Titel.»
Mischi Wettstein, Fussball-Chefreporter
«In Bern geht bekanntlich alles etwas langsamer… Deshalb dürfen die YB- Fans jetzt auch noch etwas länger warten, bis der Titel tatsächlich fix ist.
Der FC Luzern hat mit dem Heimsieg über Schlusslicht Winterthur nochmals mächtig Moral und Selbstvertrauen getankt. Zumal man den Dreier nach einem Rückstand eingefahren hat. Und wenn die Truppe von Mario Frick jetzt nicht plötzlich übermütig wird, ist auch ein Sieg am Sonntag in Bern möglich. Denn: Luzern ist nach YB das beste Team der Rückrunde!
Ich bin mir gar nicht sicher, ob die Berner nach der grossen Enttäuschung vom Dienstag den Schalter jetzt einfach umstellen können. Spätestens jetzt erwarten alle eine Gala-Vorstellung inklusive Krönung am Sonntag. Man wünscht sich auf den Rängen eine ähnliche Party wie 2018, auch damals holte man den Titel gegen den FCL. Ob YB diesem Druck standhalten kann, ist noch gar nicht klar.
Schliesslich könnte man ja auch eine Woche später in St.Gallen Meister werden. Die Ostschweizer sind ja zur Zeit auch keine Heimmacht mehr …» https://www.nau.ch/sport/fussball/zweit ... u-66482361
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 28. April 2023, 15:56 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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BSC Young Boys - FC Luzern
Personelle Situation / Infos
- Das Stadion Wankdorf ist ausverkauft. - Bei YB fehlen am Sonntag die verletzten Mohamed Ali Camara und David von Ballmoos. - Von einer Gelb-Sperre bedroht sind Cedric Itten, Christian Fassnacht, Fabian Lustenberger (3), Lewin Blum und Cheikh Niasse (7).
«Raphael Wicky passt perfekt zu YB»
Er feierte als Trainer mit YB von 2018 bis 2021 grosse Erfolge. Gerry Seoane (44) erinnert sich aber auch an den 28. April 2018, als er mit Luzern zu einem höchst emotionalen Abend im Wankdorf beitrug.
Gerry, YB - Luzern ist ein Spiel, das mit einem Datum untrennbar verbunden bleibt: 28. April 2018. Welche Bilder von jenem Samstagabend kannst Du spontan abrufen? Damals war ich noch Trainer in Luzern, und wenn ich an diesen Abend denke, kommt mir vor allem die elektrisierende Atmosphäre im Wankdorf in den Sinn. Zur Dramaturgie trugen wir einiges bei, weil wir kurz nach der Pause in Führung gegangen waren. Dann drehte YB die Partie, und am Ende brachen alle Dämme. Es war ein Wahnsinn! Nach dem Abpfiff hatten wir Mühe, überhaupt den Platz verlassen und uns in die Kabine zurückziehen zu können.
Ein paar Wochen später hast Du die Seiten gewechselt und mit YB in drei Jahren grossartige Erfolge gefeiert. Wie fühlt sich das mit einigem Abstand an? Die Zeit in Bern war überragend. Es hat nicht nur sportlich gepasst, sondern auch menschlich. Neben den drei Meistertiteln, dem Cupsieg und der Champions League wird für mich auch die sensationelle Zusammenarbeit mit den Leuten im Klub unvergessen bleiben. Wir arbeiteten alle akribisch und mit grossem Ehrgeiz, aber die Menschlichkeit kam nie zu kurz. Ich kam mir bei YB immer vor wie in einer intakten Grossfamilie und freue mich, dass der Kontakt zum Klub nicht abgerissen ist.
Nun kann YB erneut gegen Luzern den Titel klarmachen. Was zeichnet die Mannschaft in dieser Saison aus? Nach dem vergangenen Jahr wurden die richtigen Schlüsse gezogen. Man sah wieder eine Mannschaft mit starker Mentalität, mit Biss und Hunger auf Erfolg.
Wie gross ist der Anteil von Trainer Raphael Wicky? Sehr gross! Er hat das Team zu einer funktionierenden Einheit geformt. YB verfügt über ein breites Kader, aber Raphi hat das ausgezeichnet moderiert, es kam gar nie Unruhe auf. Ich sehe eine Entwicklung in der Mannschaft, ich stelle auch eine individuelle Steigerung fest. Ein Fabian Rieder ist zu einem Leader gereift, Lewin Blum hat einen grossen Schritt gemacht, Cedric Itten blüht auf… Es gäbe noch weitere Beispiele. Raphael Wicky ist ein einfühlsamer Mensch, er legt Wert auf Harmonie, kann aber auch fordernd und entschlossen sein. Er passt perfekt zu YB.
Du bist seit Anfang Oktober 2022 ohne Verein. Wie und wann kehrst Du als Trainer ins Geschäft zurück? Die Phase der Reflexion ist vorbei, Energie habe ich auch wieder genügend. Ich fühle mich bereit für eine neue Herausforderung. Wo ich mein Comeback gebe, ist noch völlig offen.
Die starke Serie des FC Luzern
Die Mannschaft von Trainer Mario Frick tritt mit gestärktem Selbstvertrauen in Bern an: Sie gewann ihre letzten vier Spiele und präsentiert sich sehr stabil. Eine wichtige Rolle spielt der eigene Nachwuchs.
Wenn der FC Luzern am Sonntag im Wankdorf zu Gast ist, werden natürlich Erinnerungen an den legendären 28. April 2018 wach. Die Zentralschweizer leisteten damals erheblichen Widerstand, bevor sich YB doch noch 2:1 durchsetzte und nach 32 Jahren den ersten Meistertitel holte.
Von jener Luzerner Mannschaft steht heute noch ein Spieler im Kader: Pascal Schürpf, 33 und Publikumsliebling. Drei weitere sind dem FCL in anderer Funktion erhalten geblieben. Claudio Lustenberger, der vor fünf Jahren auf der linken Seite verteidigte, ist Assistenztrainer von Mario Frick. Der damalige Ersatzgoalie David Zibung arbeitet im Nachwuchsbereich und als Sportkoordinator. Und Christian Schwegler trainiert die U15. Filip Ugrinic, in jener Partie in der 77. Minute eingewechselt, trägt heute die Farben von YB.
Der FCL der Gegenwart präsentiert sich unter Coach Mario Frick äusserst stabil. Seit Anfang Jahr hat das Team am zweitmeisten Punkte (nach YB) gesammelt und zuletzt viermal in Serie gewonnen: 2:1 in Winterthur, 4:1 gegen Zürich, 2:0 in Basel und am Donnerstag 3:1 gegen Winterthur. Beim jüngsten Erfolg gegen den Aufsteiger erzielte Schürpf seinen 50. Treffer für Luzern.
Immer wieder von sich reden machen junge Spieler, die im eigenen Nachwuchs ausgebildet wurden und von Frick konsequent gefördert werden. Der 20-jährige Ardon Jashari, WM-Teilnehmer mit der Schweiz in Katar, ist der Captain; der 19-jährige Pascal Loretz zeigte in Abwesenheit des Stammgoalies Marius Müller starke Leistungen; Leny Meyer (18), Luca Jaquez (19), Severin Ottiger (20) oder Lars Villiger (19) sind weitere Talente, die Einsatzzeit bekommen; und vor einer Woche gab Luuk Breedijk sein Super-League-Debüt, das er nicht vergessen wird: In Basel wurde der 19-jährige Stürmer in der 86. Minute eingewechselt, drei Minuten später feierte er seine Torpremiere.
Von den bisherigen drei Partien in dieser Saison gegen YB gingen zwei verloren: Auf das 1:2 Anfang Oktober daheim folgte Mitte November das 0:3 in Bern. Am 5. Februar sicherte sich Luzern beim 1:1 einen Punkt gegen den Leader.
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 28. April 2023, 23:56 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. April 2023, 16:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.04.2023  Zitat: Mit Nostalgie und Vorfreude zum Titel
Die Young Boys nehmen den zweiten Anlauf, den 16. Meistertitel der Vereinsgeschichte sicherzustellen. Ausgerechnet gegen Luzern, das vor fünf Jahren mittendrin war, als in Bern die erste Meisterparty seit 32 Jahren stieg.
Es war ein Spiel, das viele Fans ungläubig staunen liess. Gleich mit 1:4 gingen die Young Boys am Dienstag gegen die Grasshoppers unter. Statt zum zweiten Mal nach 2019 im Zürcher Letzigrund eine rauschende Meisterparty zu lancieren, verschwanden die Tausenden mitgereisten Berner still und leise im Regen eines kühlen Frühlingsabends. Vier Tore in einer Meisterschaftspartie hatte YB schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr kassiert, letztmals nämlich am 22. Mai 2019, als St. Gallen gegen die bereits als Champion feststehenden Berner ebenfalls 4:1 gewann.
Nicht Sofa-Meister
In Bern blieben einige Fragen offen. Zum Beispiel, weshalb das Team von Raphael Wicky ausgerechnet in dieser Partie, welche den 16. Meistertitel in die Hauptstadt hätte bringen können, die schlechteste Leistung der gesamten Saison ablieferte. Die «Berner Zeitung» fragte am Tag danach: «Konnten die Young Boys nicht? Oder wollten sie nicht?». Denn die Berner agierten von vorne bis hinten derart indisponiert und fehlerhaft, dass die Feierlaune schnell schwand und der vielerorts kühl gestellte Champagner wieder verstaut werden konnte.
Je nach Resultaten der Konkurrenz hätten die Young Boys am Donnerstag auf dem Sofa Meister werden können. Dieses ungeliebte Szenario ist dank der Siege von Luzern, Servette und Lugano abgewendet, sodass sich der Fokus nun auf das Heimspiel am Sonntag (16.30 Uhr) gegen die Luzerner richtet. Ausgerechnet gegen den FCL.
Ausverkauftes Wankdorf
2018 waren die Innerschweizer so etwas wie Sparringpartner, als ein 2:1-Sieg der Berner den ersten Meistertitel seit 32 Jahren sicherstellte und am Ursprung tagelanger Feierlichkeiten stand. Fast auf den Tag genau fünf Jahre später könnten die Young Boys wieder gegen Luzern diesen letzten Schritt nehmen. Das Wankdorfstadion ist längst ausverkauft, auch wenn die Partie beileibe nicht so emotional aufgeladen ist wie damals.
Denn die Statistik spricht dafür, dass es diesmal klappt: YB ist in dieser Saison zu Hause ungeschlagen, und sollten Servette (gegen St. Gallen) und der FC Lugano (gegen die Grasshoppers) am Samstag nicht gewinnen, würde gar ein Unentschieden reichen, damit in Bern die Korken knallen können. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/209515
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. April 2023, 11:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.04.2023  Zitat: Die nächste YB-Meisterchance
Wieder Luzern, wieder reicht ein Heimsieg – und auch Seoane ist da
Die Ausgangslage vor dem Heimspiel am Sonntag ist klar: Mit einem Sieg holen die Berner den Titel zurück. Die Parallelen zum Meisterspiel vor fünf Jahren sind frappant.
Gerardo Seoane stand da. Er sah die Explosion der Gefühle. Dann machte er sich auf den Weg, erst in die Kabine, dann die Karriereleiter hoch, weiter, immer weiter. Seoane, 39-jährig, Trainerneuling beim FC Luzern.
Seoane wird da sein. Er will die Explosion der Gefühle sehen. Dann wird er sich auf den Weg nach Hause machen. Seoane, 44-jährig, Trainer auf Jobsuche.
Seoane war im Wankdorf, als die Young Boys am 28. April 2018 gegen Luzern den ersten Meistertitel nach 32 Jahren gewannen. Seoane will am Sonntag im Wankdorf sein, wenn YB am 30. April 2023 gegen Luzern versuchen wird, den Titel zurückzuholen.
Einiges wird gleich sein, der Spielort, der Gegner, der Preis, um den es geht – und doch hat sich in diesen fünf Jahren so viel verändert. YB ist ein anderer Club, der Erfolgsverein der Schweiz. Und Seoane ist ein Erfolgstrainer, kein Neuling mehr. Von Luzern ging er im Sommer 2018 zu YB, drei Meistertitel inklusive Doublegewinn später wechselte er 2021 nach Leverkusen in die Bundesliga – weiter, immer weiter. Bis im Herbst 2022 die erste Entlassung folgte.
Fünf Jahre sind im Fussball eine Ewigkeit
Aufs Leben gesehen, sind fünf Jahre nicht viel. Aber im Fussball, diesem schnelllebigen Geschäft, in dem alles dicht gedrängt ist, Spiel auf Spiel folgt, Saison auf Saison – im Fussball sind fünf Jahre eine Ewigkeit. Spieler kommen und gehen, Trainer werden angeheuert und gefeuert, Clubs steigen auf und ab.
Wer oben bleiben will, muss eine klare Idee haben, seine Fehler analysieren, die richtigen Schlüsse ziehen, besser werden – oder zumindest nicht schlechter. Das gilt für Spieler, Trainer, Clubs. Seoane sagt: «Vergangene Saison kam YB etwas vom Weg ab. Danach wurde alles hinterfragt, sehr sachlich, sehr selbstkritisch. Und dann wurden die richtigen Entscheide getroffen.»
Auf Spielerebene: Seoane denkt an die Mannschaftszusammenstellung, beispielsweise daran, dass bei YB wieder vermehrt auf einheimisches Schaffen gesetzt wird. Jordan Siebatcheu, Wilfried Kanga, Nicolas Ngamaleu gingen, es kamen unter anderem Cedric Itten, Filip Ugrinic, Kastriot Imeri, zudem kehrten Jean-Pierre Nsame und Loris Benito zurück. Seoane meint das nicht abschätzig, mit Siebatcheu und vor allem Ngamaleu arbeitete er erfolgreich zusammen. «Aber ein Teamgebilde ist fragil, es braucht nicht viel, bis die Stabilität verloren geht. Es ist offensichtlich, dass YB letzten Sommer darauf achtete, dass in der Kabine wieder genügend Spieler sind, die Verantwortung übernehmen können und wollen.»
Dass der Teamgeist stimmt, erkennt Seoane an Details. Wie die YB-Spieler jubeln, wie sie reagieren, wenn sie ausgewechselt werden, wie ihre Körpersprache ist, wenn sie nicht zum Zug kommen. «Ich spüre im Team eine grosse Solidarität.»
Auf Trainerebene: Raphael Wicky habe bewiesen, die richtige Wahl gewesen zu sein, findet Seoane. «Die Resultate waren von Beginn an gut.» Spielerisch sei sicherlich Potenzial vorhanden, aber seit dem Jahreswechsel sei ein Aufwärtstrend erkennbar, meint er. Unter Wicky hätten sich zudem Spieler entwickelt, er denkt natürlich an Fabian Rieder, aber auch an Cédric Zesiger, Lewin Blum, Aurèle Amenda. «Es ist Raphi hoch anzurechnen, wie er die jungen Spieler integriert hat.»
Und dann war da noch das Ausscheiden im Playoff zur Conference League, das die Arbeit des Trainers beeinträchtigte, wie Seoane findet, weil es die Moderation des Kaders erschwerte. «Ich will die Super League nicht abwerten, aber meine Erfahrung ist, dass die Spieler in internationalen Partien physisch und emotional ganz anders gefordert werden. Das hilft ihnen extrem, besser zu werden. Stattdessen erlebte YB lange Wochen, oft nur mit einer Partie. Da den Fokus zu halten, ist nicht einfach.»
Auf Clubebene: Christoph Spycher stieg zum Chefstrategen auf, Steve von Bergen rückte als Sportchef nach. Er ist nahe bei der Mannschaft, nahe beim Trainer, so nahe, wie das Spycher vorher aufgrund seines breiten Aufgabenbereichs gar nicht sein konnte. «Es ist offensichtlich, dass das passt», sagt Seoane, dessen Captain von Bergen während der Saison 2018/19 gewesen war.
Wer wieder nach oben will, muss eine Idee haben, seine Fehler analysieren, die richtigen Schlüsse ziehen, besser werden.
Luzern im Aufschwung – wie 2018
Sehr bald wird YB den Titel gewinnen, mit einem Heimsieg gegen Luzern ist es am Sonntag so weit. Die Parallelen zu 2018 sind frappant: Die Innerschweizer befinden sich im Aufschwung, wie damals, als sie Seoane von Rang 9 auf 3 führte. Sie sind die beste Mannschaft der Rückrunde, stehen auf Platz 2. Die Geschichte scheint sich zu wiederholen. Wo wird FCL-Coach Mario Frick in fünf Jahren Trainer sein? Vielleicht bei YB?
Nach der Entlassung in Leverkusen kehrte Seoane mit seiner jungen Familie nach Hergiswil zurück, zu den zwei Kindern aus erster Ehe waren in der Zwischenzeit zwei weitere dazugekommen. Seoane geniesst die Auszeit, er kann abschalten, aufladen. Aber im Sommer will er wieder angreifen. Es geht weiter, immer weiter. https://www.bernerzeitung.ch/wieder-luz ... 9865658504
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. April 2023, 11:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.04.2023  Zitat: YB reicht heute schon ein Punkt zum Titel
Heute empfängt Leader YB den FC Luzern im ausverkauften Wankdorf und will den Meister-Sack zumachen. Dank dem Remis von Servette reicht dafür schon ein Remis.
Das Wichtigste in Kürze
- Um 16.30 Uhr hat YB gegen Luzern den zweiten Meisterschafts-Matchball. - Holen die Berner einen Punkt, ist ihnen der Titel nicht mehr zu nehmen. - Während YB beinahe komplett ist, fehlen beim FCL unter anderem Meyer und Burch.
Den ersten Matchball haben die Young Boys am Dienstag kläglich vergeben. Das 1:4 bei GC war auch laut Trainer Raphael Wicky «die schlechteste Saison-Leistung.» Doch schon heute haben die Berner die nächste Chance – und dafür hat sich die Ausgangslage noch verbessert.
Denn: Dank dem 1:1 zwischen Servette und dem FCSG vom Samstag reicht YB heute gegen Luzern schon ein Punkt. Mit 62 Zählern würde man 16 Punkte Vorsprung auf Luzern und Lugano aufweisen. Das ist bei fünf ausstehenden Runden nicht mehr aufholbar.
Im ausverkauften Wankdorf darf Raphael Wicky auch wieder auf seinen Regisseur Fabian Rieder zählen. Der 21-jährige Koppiger fehlte wegen einer Gelbsperre gegen GC. Damit sind nur die verletzten Mohamed Camara und David von Ballmoos abwesend.
Viele Abwesende beim FC Luzern gegen YB
Mario Frick muss beim FCL auf sieben verletzte Profis verzichten. Kadak, Toggenburger, Emini, Campo, Klidje, Simani und Leny Meyer fallen aus. Wegen einer Gelbsperre fehlen Max Meyer und Marco Burch.
Zwei der drei bisherigen Spielen in dieser Saison konnten die Berner für sich entscheiden. In Luzern gewann YB im Oktober mit 2:1, im Wankdorf setzte sich der Leader im Oktober 3:0 durch. Anfang Februar holte der FCL aber zuhause beim 1:1 einen Punkt gegen die Young Boys. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-re ... l-66484064
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. April 2023, 11:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.04.2023  Zitat: Wieder gegen Luzern zum Titel?
YB will die legendäre Geschichte wiederholen
Vor fast genau 5 Jahren reichte YB ein Sieg gegen Luzern zum Meistertitel. Kommt es am Sonntag zu einem Déjà-vu?
Der 28. April 2018. Jean-Pierre Nsame verwandelt in der 89. Minute einen von Guillaume Hoarau schön mit dem Kopf abgelegten Ball per Dropkick. Das Stadion explodiert. 32 Jahre Druck und Häme fallen kollektiv von Tausenden von Schultern.
Die Erlösung nach der langen Durststrecke ist nun genau 5 Jahre und 2 Tage her. Der Gegner damals: Luzern. Am Sonntag möchten die Berner nun ihren 16. Titel feiern, dafür reicht diesmal bereits ein Unentschieden. Der Gegner heute: Luzern.
Das Wankdorf ist für dieses Spiel seit Wochen ausverkauft, die Freinacht bewilligt, die Fans heiss – für die Rückkehr auf den Meisterthron liegt alles bereit. Just in dieser Partie wäre es für YB besonders speziell, da es auch das 1. Mal seit 2018 wäre, dass man den Meistertitel wieder unmittelbar zusammen mit den Fans feiern könnte. 2019 wurde man Sofa-Meister, 2020 und 2021 trübte die Pandemie die gemeinsame Freude.
Luzern als harter Gegner
Ganz Bern rechnet am Sonntag mit dem Meistertitel, die vergebene Chance am Dienstag mit dem 1:4 bei GC wird als Flüchtigkeitsfehler abgetan. Trainer Raphael Wicky und sein Team sollten die vermeintlich letzte Hürde Luzern aber nicht unterschätzen.
Gegen den FCL verlor man zuhause zwar letztmals im Oktober 2018, aber die zweitplatzierten Innerschweizer sind das formstärkste Team der Liga und reihten zuletzt 4 Siege aneinander. Die Aufgabe dürfte also, wie schon beim emotionalen Match 2018, kein Selbstläufer werden.
Von der damaligen Luzerner Mannschaft steht heute noch ein Spieler im Kader: Pascal Schürpf. Der 33-jährige Publikumsliebling erzielte erst unter der Woche sein 50. Tor im FCL-Dress.
Auch auf der Gegenseite steht mit Jean-Pierre Nsame ein Publikumsliebling noch immer im Kader. Er könnte sich mit dem Titel ein verfrühtes Geschenk machen, feiert er doch am 1. Mai seinen 30. Geburtstag. Der Meister-Schütze von vor 5 Jahren und 2 Tagen wäre wohl der Erste, der die Geschichte im Wankdorf nur zu gerne wiederholen möchte.
Live-Hinweis
Verfolgen Sie das Duell zwischen YB und Luzern am Sonntag ab 16 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App. Spielstart ist um 16:30 Uhr. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... iederholen
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. April 2023, 11:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.04.2023  Zitat: Klappt es erneut gegen Luzern?
Der zweite Meisterball für die Young Boys
Die Young Boys nehmen den zweiten Anlauf auf den 16. Meistertitel der Vereinsgeschichte. Gegen Luzern, das vor fünf Jahren mittendrin war, als in Bern die erste Meisterparty seit 32 Jahren stieg.
Es war ein Spiel, das viele Fans ungläubig staunen liess. Gleich mit 1:4 gingen die Young Boys am Dienstag gegen die Grasshoppers unter. Statt zum zweiten Mal nach 2019 im Zürcher Letzigrund eine rauschende Meisterparty zu lancieren, verschwanden die tausenden mitgereisten Berner still und leise im Regen eines kühlen Frühlingsabends. Vier Tore in einer Meisterschaftspartie hatte YB schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr kassiert, letztmals nämlich am 22.Mai 2019, als St. Gallen gegen die bereits als Champion feststehenden Berner ebenfalls 4:1 gewann.
Nicht Sofa-Meister
In Bern blieben einige Fragen offen. Zum Beispiel, weshalb das Team von Raphael Wicky ausgerechnet in dieser Partie, welche den 16. Meistertitel in die Hauptstadt hätte bringen können, die schlechteste Leistung der gesamten Saison ablieferte. Die «Berner Zeitung» fragte am Tag danach: «Konnten die Young Boys nicht? Oder wollten sie nicht?». Denn die Berner agierten von vorne bis hinten derart indisponiert und fehlerhaft, dass die Feierlaune schnell schwanden und der vielerorts kühlgestellte Champagner wieder verstaut werden konnte.
Je nach Resultaten der Konkurrenz hätten die Young Boys am Donnerstag auf dem Sofa Meister werden können. Dieses ungeliebte Szenario ist dank den Siegen von Luzern, Servette und Lugano abgewendet, sodass sich der Fokus nun auf das Heimspiel am Sonntag (16.30 Uhr, live auf blue Sport) gegen die Luzerner richtet. Ausgerechnet gegen den FCL.
Ausverkauftes Wankdorf
2018 waren die Innerschweizer so etwas wie Sparringpartner, als ein 2:1-Sieg der Berner den ersten Meistertitel seit 32 Jahren sicherstellte und am Ursprung tagelanger Feierlichkeiten stand. Fast auf den Tag genau fünf Jahre später könnten die Young Boys wieder gegen Luzern diesen letzten Schritt nehmen. Das Wankdorf-Stadion ist längst ausverkauft, auch wenn die Partie längst nicht so emotional aufgeladen ist wie damals.
Denn die Statistik spricht dafür, dass es diesmal klappt: YB ist in dieser Saison zuhause ungeschlagen, und heute würde gar ein Unentschieden reichen, damit in Bern die Korken knallen können. https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 21498.html
_________________ For Ever
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