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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Dezember 2022, 16:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.12.2022  Zitat: YB profitiert am meisten
WM-Geldregen für Super-League-Klubs
Über eine Million Franken fliesst an die fünf Super-League-Klubs, die einen oder mehrere Spieler an die Wüsten-WM in Katar geschickt haben.
Neun Profis aus der Super League standen an der Wüsten-WM im Einsatz. Nicht nur für sie, auch für ihre Arbeitgeber hat sich der Trip nach Katar gelohnt: Für jeden Tag, den ein Spieler in Katar verbrachte, wird die Fifa den Klubs eine Ausgleichszahlung erstatten. Die Folge eines im Jahr 2010 ausgehandelten Kooperationsvertrags zwischen dem Weltverband und der Klubvereinigung ECA.
Pro Tag in Katar gibts rund 10'000 Franken. Für St. Gallens Goalie Ati Zigi, FCB-Flügel Liam Millar, YB-Stürmer Jean-Pierre Nsamé und Luzern-Verteidiger Mo Dräger endete das Turnier nach der Vorrunde. Gemäss «Kicker» gibts für diese Zeitspanne pro Spieler rund 170'000 Franken.
Für die fünf Super-League-Profis im Kader der Schweizer Nati legt die Fifa jeweils 38'000 Franken drauf: Christian Fassnacht, Fabian Rieder (beide YB), Fabian Frei (FCB), Ardon Jashari (FCL) und Renato Steffen blieben bis zum Tag nach der 1:6-Achtelfinal-Klatsche gegen Portugal offiziell im Einsatz.
Steffen-Prämie nach Wolfsburg
Kurios: Obwohl Renato Steffen länger im Turnier war als etwa Ati Zigi, erhält der FC Lugano weniger Geld als St. Gallen. Grund ist die Regel, wonach der Gesamtbetrag für einen Spieler unter allen Klubs, für die er seit der Saison 202/21 spielte, anteilsmässig aufgeteilt werden muss. Steffen ist erst seit Ende August 2022 bei den Tessinern, die gemäss Blick-Berechnungen «nur» 70'000 der gesamthaft 208'000 Franken erhalten. Der Grossteil fliesst zu Steffens Ex-Klub Wolfsburg.
Insgesamt dürften rund 1,4 Millionen Franken an die fünf Super-League-Klubs fliessen, die an der WM vertreten waren. Wobei YB mit gut einer halben Million Franken am meisten profitiert. Dem FCB winken 320'000 Franken – den kleinsten Batzen erhält Lugano. Bis die Fifa den Klubs für jeden Spieler die anteilsmässige Summe ausbezahlt, dürfte es gemäss «Kicker» noch mehrere Wochen dauern.
So viel Geld gibts für die neun WM-Fahrer aus der Super League
Schweiz
Fabian Frei: 208'000 Franken für FC Basel
Renato Steffen: 70'000 Franken für Lugano
Ardon Jashari: 208'000 Franken für Luzern
Fabian Rieder: 208'000 Franken für YB
Christian Fassnacht: 208'000 Franken für YB
Ghana
Ati Zigi: 170'000 Franken für FC St. Gallen
Tunesien
Mo Dräger: 85'000 Franken für Luzern
Kanada
Liam Millar: 112000 Franken für FC Basel
Kamerun
Jean-Pierre Nsamé: 140'000 Franken für YB https://www.blick.ch/sport/fussball/wm/ ... 75381.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 27. Dezember 2022, 23:11 |
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26.10.2022  Zitat: WM 2022: YB kassiert von der Fifa halbe Million Franken
Die Fifa schüttet im Rahmen des «Club Benefits Programme» Geld an die Klubs aus, welche Spieler an die WM 2022 nach Katar geschickt haben.
Das Wichtigste in Kürze
- YB, Basel, Lugano, Luzern und St. Gallen dürfen sich über einen schönen Batzen freuen. - Dank der WM-Teilnahme ihrer Spieler erhalten die Klubs von der Fifa Geld.
Das ist doch mal ein schönes Weihnachtsgeschenk für fünf Klubs aus der Super League! Gleich mehrere Vereine konnten einen oder mehrere Spieler nach Katar an die WM 2022 schicken. Dafür erhalten sie vom Weltverband Fifa eine Ausgleichszahlung.
Die Höhe der Zahlung wird daran berechnet, wie lange ein Spieler im Turnier war. Für die Vorrunde gibts rund 168'000 Franken, wenn ein Team erst im Achtelfinal scheiterte, sind es sogar deren 205'000 Franken. Für die Final-Teilnahme gibts fast 350'000 Franken.
Die Aufteilung der Entschädigung erfolgt unter allen Klubs, für welchen ein Spieler seit der Saison 2020/21 gespielt hat. Pro Spielzeit wird jeweils ein Drittel des Gesamtbetrags ausgeschüttet.
Mit knapp 950'000 Franken kassiert Leader YB gemäss dem Portal «ISPO.com» am meisten Kohle. Gelbschwarz war an der WM mit Fassnacht, Rieder und Nsame gleich dreifach vertreten.
Und auch für Michel Aebischer, der Anfang Jahr zu Bologna wechselte, bekommen die Berner noch einen saftigen Batzen. Genau wie für den im Sommer nach Moskau abgewanderte Moumi Ngamaleu.
Hinter YB folgt der FC Basel mit fast 600'000 Franken. Die Bebbi waren in Katar mit Fabian Frei und Kanada-Flitzer Liam Millar vertreten.
Für den im Januar nach Valencia gewechselten Eray Cömert wird Rotblau mit über 100'000 Franken von der Fifa «entschädigt». Und für Silvan Widmer (2021 zu Mainz) kassiert der FCB rund 70'000 Franken.
Hinzu kommen drei weitere Super-Ligisten, welche dank der WM-Fahrer das Kässeli etwas auffüllen: der FC St. Gallen (Ati Zigi), der FC Luzern (Jashari und Dräger) und der FC Lugano (Steffen).
Gemäss «Kicker» dauert es wohl noch einige Wochen, bis die Vereine das Geld erhalten werden. Insgesamt zahlt die Fifa nach der WM 2022 umgerechnet über 200 Millionen Franken aus.
So viel kassieren Super-Ligisten nach WM 2022
YB – 941'000 Franken FC Basel – 592'500 Franken FC St. Gallen – 256'700 Franken FC Luzern – 256'700 Franken FC Lugano – 171'100 Franken Servette – 85'500 Franken https://www.nau.ch/sport/fussball/wm-20 ... n-66378148
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shalako
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Verfasst: Dienstag 27. Dezember 2022, 23:12 |
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26.10.2022  Zitat: Grosser Batzen:
So viel Geld kassieren die Clubs der Super League für ihre WM-Spieler
Diejenigen Vereine, die Spieler an die WM in Katar entsandten, kriegen von der Fifa einen ordentlichen finanziellen Zustupf. Bei Leader YB ist dieser besonders gross.
Darum gehts
- Für ihre WM-Fahrer werden die Vereine von der Fifa fürstlich entschädigt. - Auch Clubs aus der Super League kommen in den Genuss der Zahlungen. - Leader YB kassiert am meisten. Auch Basel, St. Gallen, Luzern und Lugano erhalten Geld.
Mit Christian Fassnacht (YB), Fabian Rieder (YB), Fabian Frei (Basel), Ardon Jashari (Luzern) und Renato Steffen (Lugano) standen fünf Spieler aus der Super League im WM-Aufgebot von Nati-Trainer Murat Yakin. Doch auch für andere Nationen figurierten Kicker aus dem Schweizer Oberhaus in den WM-Delegationen: FCSG-Goalie Lawrence Ati Zigi reiste mit Ghana an die WM, YB-Stürmer Jean-Pierre Nsamé stand im Kamerun-Aufgebot, Luzerns Mohamed Dräger verteidigte für Tunesien und Basels Liam Millar kam auf neun WM-Minuten für Kanada.
Ob gespielt oder nicht, pro Tag, den ein Spieler in Katar verbrachte, erhalten die Clubs gemäss «Kicker» nun ungefähr 10’000 Franken. Dafür sorgt ein Kooperationsvertrag zwischen der Fifa und der europäischen Clubvereinigung «European Club Association» (ECA), der im Jahr 2010 unterschrieben worden war. Für die über 800 WM-Fahrer schüttet die Fifa im Rahmen des «Club Benefits Programme» insgesamt rund 200 Millionen Franken aus. So kommen fünf von zehn Super-League-Clubs in den Genuss einer ordentlichen Summe.
YB kassiert am meisten
Den grössten Weihnachtsbatzen erhalten die Young Boys. Rund 170’000 Franken gibts pro Spieler bis Ende Vorrunde. Das gilt im Fall von Leader YB für Nsamé, Fassnacht und Rieder. Weil die Nati ihren WM-Trip aber bis zum Achtelfinal verlängerte, kommen für Fassnacht und Rieder jeweils noch einmal knapp 38’000 Franken dazu. So kommen für die Berner für drei WM-Fahrer am Ende über eine halbe Million Franken zusammen.
Der kleinste Betrag wird an Lugano überwiesen. Die Tessiner müssen ihre 208’000 Franken, die für Renato Steffen ausgeschüttet werden, mit Vorgänger-Club Wolfsburg teilen. Weil der Aargauer erst seit August im Tessin spielt, haben die Wölfe Anrecht auf zwei Drittel des Betrags – und Lugano muss sich mit rund 70’000 Franken zufrieden geben. Auch YB muss ein bisschen mit Nsamés Leihclub Venedig (Frühling 2022) teilen. Den genauen Verteilschlüssel findest du hier. https://www.20min.ch/story/so-viel-geld ... 0980870144
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shalako
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Verfasst: Samstag 31. Dezember 2022, 02:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.12.2022  Zitat: Vom «YB-Fan sein», gewissem Know-how und fundiertem «Geschwätz»
Läuft der BSC Young Boys auf, sei es im heimischem Wankdorf oder in welchem Stadion auch immer, dann ist Radio Gelb-Schwarz (Berndeutsch: «Radio Gäub-Schwarz») dabei und berichtet live. Diese Zeitung hat drei der acht Kommentatoren in Bern getroffen und herausgefunden, weshalb ihr Motto «Parteiisch, aber fair» Sinn macht, sie aus der YB-Fanszene nicht mehr wegzudenken sind und wie es so weit kam, dass Eltern einzelner Akteure nicht mehr ohne RGS können.
Wer irgendwann, irgendwie in den letzten etwas mehr als zehn Jahren in Kontakt mit dem BSC Young Boys kam, der stiess unweigerlich auch auf das Fanradio des Clubs, «Radio Gäub-Schwarz» (RGS). Ein fussball-, aber vor allem YB-begeistertes Duo, das mittlerweile auf ein fast zehnköpfiges Team angewachsen ist, legte im Jahr 2009 den Grundstein für das «authentische und ehrliche» Fanradio aus der Hauptstadt, wie es die Kommentatoren selbst nennen.
Simon Klopfenstein und Brian Ruchti sind dafür verantwortlich, dass während der Meisterschaft bei Heim- und Auswärtsspielen und natürlich auch bei Auftritten auf der internationalen Bühne im Schnitt mittlerweile zwischen 6000 und 12'000 Hörerinnen und Hörer den Worten der Kommentatoren lauschen.
Die Liveberichterstattung ist dabei einerseits informativ, zugleich aber auch emotional und gespickt mit einer gehörigen Prise Humor – halt genauso, wie beispielsweise eine Unterhaltung zweier YB-Fans im Fansektor vonstatten gehen könnte. Ruchti und seine Leute machen dabei auch keinen Hehl daraus, dass man klar pro YB kommentiert, was sich auch im Motto von RGS «Parteiisch, aber fair» widerspiegelt.
So kam es überhaupt dazu
Es war im Jahr 2009, als in den Schweizer Haushalten langsam, aber sicher das Pay-TV Einzug hielt. Für Ruchti und Klopfenstein, damals noch nicht mal 20 Jahre alt, ein zu teures Unterfangen, um ihren Lieblingsclub Woche für Woche zu sehen. «Daraus entstand dann die Idee, dass wir den Leuten etwas bieten, was nichts kostet und sie dennoch hinsichtlich Spielverlauf auf dem Laufenden hält», hält Ruchti fest.
Ein weiterer Grund sei gewesen, dass man den YB-Anhängern einfach eine Option bieten wollte, etwas vom Spiel mitzubekommen, ohne gleich 90 Minuten vor dem TV oder im Stadion zu verbringen. «Wir kommentierten zwar live, aber für mich ist es im Nachhinein eine Art Vorreiter des Podcast-Phänomens, wenn man so will», ergänzt der Mitgründer.
Das erste Spiel, bei dem «Radio Gäub-Schwarz» übrigens zu hören war, war beim Auswärtsspiel am 15. Februar 2009 in Luzern. Und gleich zum Auftakt durften die beiden Kommentatoren einen emotionalen 3:2-Sieg bejubeln. Der Treffer von YB fiel dabei erst in der Nachspielzeit.
Was unter Eigenregie begann, brachte RGS dann aber schnell mal auch mit dem Club selbst in Verbindung, weshalb man in den folgenden Jahren dank Unterstützung auch immer weiterwachsen konnte. Mittlerweile ist das unterhaltsame Fanradio Teil der Firma Newsroom Communication AG, die seit 2015 Verbände, Sportvereine, Event- und Messeveranstalter sowie Firmen in Digitalisierungsthemen innerhalb des Kommunikationsbereichs unterstützt. Aus dem YB-Universum ist RGS zudem nicht mehr wegzudenken.
Beim Treffen mit drei der insgesamt acht RGS-Mitglieder wird dann auch schnell klar, mit wie viel Leidenschaft sie Woche für Woche hinter ihren Mikrofonen zu Werke gehen. Das gilt sowohl für Mitgründer Brian Ruchti, aber auch für Dario Hitz, der seit etwas mehr als zehn Jahren dabei ist, sowie Jasmin Wüthrich, die seit Anfang dieses Jahres die YB-Radiohörer und -hörerinnen bei Laune hält.
«Es ist von Vorteil, wenn man YB-Fan ist», meint etwa Hitz. Daneben sei es vor allem wichtig, dass man gerne Rede und das Geschehen auf dem Feld für den Hörer verständlich darstellt. «Wenn jemand in Italien im Urlaub sitzt, soll er spüren, was im Wankdorf gerade abgeht», meint etwa Wüthrich, die zudem vor allem auch die Wichtigkeit von Emotionen herausstreicht. «Das gehört dazu, wir sind Fans und da darf und muss es auch mal lauter werden – ob aus Freude oder Ärger spielt keine Rolle», ergänzt Ruchti.
Unerwartet und unterhaltsam
Was «Radio Gäub-Schwarz» ebenfalls ausmache, zumindest, seit das Team nun etwas grösser ist, sei die Tatsache, dass kein Spiel wie das andere ist. Das liegt nicht nur am Spielverlauf selbst, sondern auch daran, dass man immer wieder in unterschiedlichen Kombinationen moderiert. «Das finde ich extrem spannend, weil man nie genau weiss, was einen erwartet – und das macht es für die Hörerinnen und Hörer ja auch interessant», sagt Hitz.
Kollege Ruchti schätzt derweil die Interaktion mit den Zuhörern enorm. Immer mal wieder stellen die im Einsatz stehenden Kommentierenden auch Fragen an das Publikum, woraus oft eine Interaktion entsteht. «Für mich sind das eigentlich die geilsten Spiele. Wenn sich so über die gesamte Spieldauer eine Geschichte ergibt und wir die Fans mit einbinden können – ich finde das genial.»
Das Team
- Brian Ruchti (Mitgründer) - Dario Hitz - Lucas Bischof - Gabriel Haldimann - Chrigu Böhlen - Michael Renaudin - Claudia Salzmann - Tim Wälterlin - Jasmin Wüthrich
Bemerkung: Gegründet wurde Radio Gelb-Schwarz im Jahr 2009 durch Brian Ruchti und Simon Klopfenstein, der mittlerweile aber nicht mehr im Team ist.
Es ist eine angenehme «Plauderrunde», wenn man so will, die sich im RGS-Büro an diesem Vormittag ergibt. Mit vielen lustigen Anekdoten vermitteln die drei Protagonisten dem Journalisten aber vor allem das, was «Radio Gäub-Schwarz» eigentlich ausmacht: ein Radio von Fans für Fans!
Es sind Storys wie jene von Jasmin Wüthrich, die erzählt, dass sie früher die YB-Spiele nicht mit dem Original-Kommentar schauten, sondern im Hintergrund Radio Gelb-Schwarz lief, die Feststellung, dass Hörer seit der ersten Stunde, als sie noch Kinder waren, dabei sind und noch immer RGS hören oder Treffen im alltäglichen Leben, wo man darauf angesprochen werde, wie «lässig» das Ganze sei. «Das ist schon richtig cool und motiviert natürlich auch», sagt Ruchti.
Teil der YB-Familie
Es sind Erinnerungen, Begegnungen und Erlebnisse, die den ganzen Aufwand, der mit 36 Meisterschaftsspielen und weiteren Begegnungen im Cup und International alles andere als klein ist, rechtfertigen. Und auch wenn es in gewissen Situationen mal stressig werden kann, fühlt es sich nicht wie Arbeit an. «Letztlich ist es auch ein Hobby, wo enorm viel Leidenschaft und Herzblut drinsteckt», sind sich die drei einig.
Ein Umstand, den natürlich auch der BSC YB erkannt hat und es dem RGS-Team mit grossem Vertrauen dankt, was dazu führt, dass sich die Kommentatoren eigentlich zur YB-Familie zählen können. Vor allem «die alten Hasen» Ruchti und Hitz kamen in den letzten Jahren ziemlich nah an den Verein heran. «Ich würde schon sagen, dass wir einzelne Spieler oder auch Clubverantwortliche zu unseren Freunden zählen können, was als YB-Fan natürlich grandios ist», sagt Hitz. Und genau diese Connection mache das Fanradio auch so speziell. «Ich meine, uns hören sogar die Eltern einzelner Spieler, und das, obwohl wir durchaus auch mal Kritik anbringen, natürlich immer konstruktiv – und da wären wir wieder beim Motto: Parteiisch, aber fair», ergänzt Ruchti.
Prägende Erlebnisse
Brian Ruchti
«Ich erinnere mich da gerne an ein spezielles internationales Auswärtsspiel. Und zwar war das gegen Dynamo Zagreb, wo YB zum ersten Mal den Sprung in die Champions-League-Gruppenphase geschafft hat. Man merkte da natürlich, dass die Stimmung gegen Ende der Partie etwas aufgeheizter wurde. Wir sassen da mitten in der Tribüne der Zagreb-Fans, und es flogen dann auch die ein oder anderen Sachen. Fünf Minuten vor Ende haben wir dann mit dem Abbau unserer Geräte schon begonnen und pünktlich zum Schlusspfiff runtergekämpft und sind dann mit den Spielern in der Kabine gelandet. Und ja, das ganze Zagreb-Abenteuer damals war sicher ein unvergessliches Erlebnis für mich.»
Jasmin Wüthrich
«So viel habe ich bisher noch nicht erlebt. Aber wenn ich etwas rausstreichen müsste, wäre das sicher das Cup-Spiel auswärts gegen Lausanne Ouchy. Zum ersten Mal in der Geschichte von RGS wurde eine Partie nämlich von zwei Frauen kommentiert. So eine Premiere war nicht nur für uns, sondern sicher auch für RGS und die Fans selbst sehr speziell und mein bisher schönstes Erlebnis.»
Dario Hitz
«Dann bleiben wir doch bei abstrusen Storys auf internationaler Bühne. Und zwar waren Brian und ich, es ist schon etwas länger her, beim Auswärtsspiel bei Slovan Bratislava dabei. Und da gab es ein altes Stadion, was wir eigentlich total cool fanden, das aber einen extrem langen Gang von den Kabinen zum Spielfeld hatte. Wir haben darüber dann im YB-TV einen Beitrag darüber gemacht, wussten aber nicht, was wir damit auslösten.
Am Spieltag stand dann plötzlich der Präsident von Slovan Bratislava vor uns, und wir meinten nur so, hey cool, freut uns, dich kennenzulernen, und so weiter. Er war jedoch überhaupt nicht begeistert und meinte, wir hätten den Club in der Fussballwelt lächerlich gemacht. Wie wir am nächsten Tag dann erfahren haben, wurde unser Beitrag zu diesem langen Gang in der slowakischen Presse als absoluter Hohn und Spott empfunden. Brian war bei einigen Blättern gar auf der Titelseite und ja. Dabei haben wir das absolut nicht so gemeint, wie das dargestellt wurde.
Bezugnehmend auf die oben angeführten Anekdoten bleibt zu sagen: Solche Geschichten, soll es, geht es nach Ruchti, Hitz und Wüthrich, auch in den nächsten Jahren definitiv noch geben. «Auf jeden Fall! RGS soll mich überleben, und irgendwann werde ich das Zepter sicher gerne an die Jüngeren aus dem Team übergeben», fasst Ruchti zusammen.
Anders als YB feiere RGS im kommenden Jahr nicht das 125-jährige Bestehen, sondern erst das 15-jährige. Und dennoch sei man stolz darauf, was man in den letzten Jahren geleistet habe. Zur Definition des Journalisten «YB könne nicht ohne Radio Gäub-Schwarz und umgekehrt» meinte das Trio in seiner gewohnt lockeren und witzigen Art: «Wenn es YB nicht mehr geben würde, dann wäre es für uns in der Tat etwas schwierig! Aber nein, klar, wir sind gerne Teil unseres Herzensvereins und wollen das auch noch so lange wie möglich sein!» https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/205751
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shalako
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Verfasst: Samstag 31. Dezember 2022, 02:45 |
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30.12.2022  Zitat: Er war bei YB in der Kabine
Weshalb Pelé den Young Boys einen Besuch abstattete
Die verstorbene brasilianische Fussballlegende sah 2004 in Genf, wie die Berner Servette 2:0 schlugen.
Es ist ein Moment, an den sie sich immer erinnern werden.
Als die Young Boys im April 2004 in Genf gastieren, erfolgt der Höhepunkt vor den 90 Minuten, um die es gewöhnlich geht. Pelé, der vielleicht beste Fussballer in der Geschichte, schaut in ihrer Kabine vorbei und posiert mit den Bernern, ehe sie Servette 2:0 bezwingen werden – nach einem Eigentor des Heimteams sowie einem Treffer Thomas Häberlis, erzielt im Anschluss an einen Eckball von Gürkan Sermeter.
Pelé reiste auf Einladung von Marc Roger in die Westschweiz, Servettes damaligem Präsidenten. Er ist zu diesem Zeitpunkt 64 und erweist sich als ausgesprochen volksnah. Den Anstoss führt er aus, in der Halbzeitpause lässt er sich mit Kindern ablichten.
Als er den Spielern in der Garderobe einen Besuch abstattet, werden die Handys nicht im grossen Stil gezückt. iPhones gibt es damals noch nicht, der Renner ist ein aufklappbares Mobiltelefon von Vodafone.
Für die Young Boys ist die Partie nicht nur wegen der Begegnung mit der brasilianischen Fussballlegende eine wichtige. Durch ihren Sieg sichern sie sich Rang 2. Zwingend ist ihr Erfolg an jenem Tag nicht. YB stellt nicht unbedingt das bessere, aber das deutlich effizientere Team.
Die YB-Ausgabe von damals geniesst bei der Anhängerschaft unverändert ein hohes Standing. Ihre Heimspiele trug sie im Stadion Neufeld aus. Stéphane Chapuisat, unterdessen Chefscout, war im gehobenen Spitzensportleralter von 35 der Leader. Zwei Monate nach der Begegnung mit Pelé lief er an der EM in Portugal ein letztes Mal für die Schweiz auf. https://www.bernerzeitung.ch/weshalb-pe ... 2866727350
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Januar 2023, 22:24 |
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11.01.2023  Zitat: YB im Trainingslager
Immerhin bleibt den Young Boys das Russland-Dilemma erspart
Der Tabellenführer bereitet sich in Spanien auf den zweiten Saisonabschnitt vor. Die Verletzung von Mohamed Camara ist in diesen Wochen der einzige Dämpfer.
Erneut Begehrlichkeiten aus Russland
Es ist der Dämpfer der YB-Vorbereitung. So sagt das Trainer Raphael Wicky unter der Woche im spanischen Estepona, wo sich die Young Boys noch bis am Donnerstagmittag auf den zweiten Teil der Saison einstimmen. Dieser beginnt am übernächsten Samstag mit dem Spiel bei GC. Mohamed Camara zog sich vor zwei Wochen im Training einen Meniskusriss zu, der Innenverteidiger wird mehrere Monate ausfallen. Camara gehörte bis zur WM-Pause zu den besten YB-Spielern. Er ist ein gewichtiger Grund, weshalb die Berner nach 16 Meisterschaftspartien erst 9 Treffer erhalten haben.
Allerdings wäre auch ohne die Verletzung fraglich gewesen, ob Camara nun mit seinen Kollegen in Spanien trainieren würde. Lokomotive Moskau befasste sich im Dezember mit seiner Verpflichtung. Beim 25-Jährigen soll sich der Wunsch, den Transfer zu vollziehen, allmählich verfestigt haben. So sehr, dass sich die sportliche Führung der Young Boys gezwungen sah, das Gespräch mit Camara zu suchen und ihm aufzuzeigen, wie heikel es wäre, wenn sie erneut einen Spieler nach Russland abgeben würden.
Im September verkauften die Young Boys kurz vor Transferschluss Nicolas Ngamaleu an Dynamo Moskau. Das brachte ihnen gut zwei Millionen Franken ein, in Zeiten des Angriffskriegs Russlands in der Ukraine aber auch einen kleinen Shitstorm. Das Dilemma hat sich durch die Verletzung Camaras gelöst. Zumindest vorerst.
Die Antwort auf Camaras Ausfall – und von Ballmoos’ Rückschlag
Camaras Ausfall führt zur Frage, ob YB in der zentralen Abwehr ohne ihn breit genug aufgestellt sei. Trainer Wicky findet ja. Cédric Zesiger, der gar noch einen überzeugenderen ersten Saisonteil als Camara absolvierte, ist gesetzt. Hinter ihm folgen in der Hierarchie Captain Fabian Lustenberger sowie das grosse Talent Aurèle Amenda. Mit der Entwicklung, die der 19-jährige Bieler vollzogen hat, sind die Verantwortlichen sehr zufrieden.
Zudem können auch Loris Benito und Sandro Lauper die Rolle des Innenverteidigers bekleiden. Gerade für Lauper könnte es eine Möglichkeit sein, zu Einsatzzeit zu kommen. Da im defensiven Mittelfeld Cheikh Niasse, der seit seinem Wechsel vor einem Jahr nach Bern grosse Fortschritte erzielt hat, weiterhin gesetzt zu sein scheint.
Abgesehen von Camara kann Wicky beinahe aus dem Vollen schöpfen. Kevin Rüegg, Miguel Chaiwa und Donat Rrudhani sind leicht angeschlagen. Goalie David von Ballmoos plagt wie schon im Dezember die Knieverletzung, die er sich Anfang November zugezogen hatte. Deshalb musste er am Mittwoch kurzfristig auf den geplanten Einsatz beim 3:0 gegen Puskas Akademia verzichten. Die WM-Teilnehmer Christian Fassnacht, Fabian Rieder und Nsame haben derweil noch leichten Trainingsrückstand.
Rieders Fokus liegt auf YB
Um Fassnacht ist es nach einem turbulenten Sommer, in dem er auf einen Wechsel drängte, auf dem Transfermarkt ruhiger geworden. Derweil erfüllen Rieder und Zesiger zwar alle Voraussetzungen, um in einer der Topligen bestehen zu können. Aber sie hegen auch den Wunsch, mit YB erstmals Feierlichkeiten rund um den Meistertitel zu erleben, die nicht von Corona-Beschränkungen überschattet sind.
Und so rechnen die Young Boys nicht mit einem gewichtigen Abgang. «Aber», sagt Christoph Spycher, wie er dies während der Transferperiode immer tut, «eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nie.» Der VR-Delegierte Sport erklärt seinen Standpunkt am Beispiel Rieders. Falls dieser in den nächsten Wochen ein Angebot erhalte, das der 20-Jährige als Chance seines Lebens betrachte, und für YB gleichzeitig die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen würden, sei die Türe für einen Abgang nicht zu.
Priorität hat jedoch, das Team zusammenzuhalten. Ein, zwei Abgänge könne es noch geben, sagt Spycher. Dabei dürfte es sich aber eher um Spieler handeln, die im immer noch sehr breit besetzten Kader Mühe haben, auf Einsatzzeit zu kommen. «Einen Umbruch wird es diesmal nicht geben», sagt Spycher. Anders als vor einem Jahr, als die Young Boys erst Silvan Hefti und dann, in der letzten Woche der Transferperiode, auch Michel Aebischer, Jean-Pierre Nsame und Christopher Martins abgaben. Und sich danach den Vorwurf anhören mussten, die Titelambition verkauft zu haben.
Was Imeri und Ugrinic guttut
Es kann vergessen gehen bei der komfortablen Ausgangslage von 10 Punkten Vorsprung auf den Zweiten Servette: Die Young Boys besitzen Steigerungspotenzial – gerade im spielerischen Bereich. Sinnbildlich ist die Lage der umjubelten Mittelfeld-Sommerzugänge Kastriot Imeri und Filip Ugrinic. Sie haben in Bern noch keine bleibenden Eindrücke hinterlassen.
Ugrinic wurde erst von kleineren Verletzungen ausgebremst. Und habe sich dann zu stark unter Druck gesetzt, findet Spycher. «Er ist enorm ehrgeizig. Das führte dazu, dass er fast zu viel wollte, als der Einstand nicht wie gewünscht verlaufen ist.» Bei Imeri gelte es zu beachten, dass dieser nach dem Abgang vom Jugendclub Servette erstmals fern seines gewohnten Umfelds lebe.
Wicky sieht nun einen Imeri, der voll ins Team integriert sei, sagt er. Zudem sei ihm wie auch Ugrinic und Benito, einem weiteren Sommerzugang, anzumerken, dass sie bis jetzt die ganze Winter-Vorbereitung hätten absolvieren können. Bei allen drei ist nach dem durchzogenen ersten Saisonabschnitt eine Leistungssteigerung zu erwarten. Was sich – im Fall von Imeri und Ugrinic – positiv auf die Attraktivität des YB-Spiels auswirken könnte.
YB - Puskas Akademia 3:0
Estepona. – Tore: 51. Fassnacht 1:0. 64. Itten 2:0. 74. Monteiro 3:0. YB 1. HZ: Racioppi; Blum, Amenda, Zesiger, Benito; Lauper; Fassnacht, Sierro, Ugrinic; Elia, Nsame. YB 2. HZ: Marzino; Maceiras, Lustenberger, Bichsel, Garcia; Niasse; Fassnacht (60. Golliard), Rieder, Imeri; Itten, Monteiro. https://www.bernerzeitung.ch/immerhin-b ... 6040317139
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. Januar 2023, 23:41 |
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17.01.2023  Zitat: YB – Fabian Lustenberger: «... dann muss auch die Konkurrenz liefern»
Am Samstag startet Super-League-Tabellenführer YB mit zehn Punkten Vorsprung in die zweite Saisonhälfte. Die Berner fühlen sich nach langer Pause bereit.
Das Wichtigste in Kürze
- Tabellenführer YB trifft zum Start in die zweite Saisonhälfte am Samstag auf GC. - Die Berner wollen sich auf dem 10-Punkte-Vorsprung in der Super League nicht ausruhen. - Nach langer WM- und Winterpause sei man «zu hundert Prozent bereit».
«Mit einem sehr guten Gefühl» geht YB-Trainer Raphael Wicky in die zweite Saisonhälfte. Das Ziel seiner Mannschaft ist klar: der Meistertitel.
«Niemand will uns etwas schenken», kommentiert Wicky. Das müsse YB vor dem Meisterschaftsbeginn 2023 bewusst sein. Nach der langen Winterpause wäre es falsch zu denken, dass es einfach weitergehe. «Aber wir können auch Vertrauen haben, dass wir gut sind.»
Fabian Lustenberger und Fabian Rieder wollen sich auf dem Zehn-Punkte-Polster ebenfalls nicht ausruhen. «Der Vorsprung darf keine Rolle spielen», warnt Neo-Nationalspieler Rieder.
Dennoch sei man «in erster Linie froh darüber», sagt Captain Lustenberger im Interview (oben). Nun gelte es, an die Hinrunde anzuschliessen – «dann muss die Konkurrenz auch liefern, und wir können unseren Vorsprung vergrössern».
YB: Camara-Verletzung ein «harter Schlag»
Vorfreude auf die Rückkehr in den Meisterschaftsbetrieb empfindet auch Cédric Zesiger. «Wir sind zu hundert Prozent bereit», sagt der 24-Jährige zu Nau.ch
Ganze zehn Punkte Vorsprung auf die Verfolger nehmen die Berner Young Boys dabei aus der Vorrunde mit. Trotzdem: «Es ist noch viel Arbeit vor uns», sagt der Übungsleiter im Interview mit Nau.ch
Der Innenverteidiger muss in der Rückrunde jedoch auf seinen Partner Mohamed Ali Camara verzichten. Der Guineer fällt nach einem Meniskusriss gemäss Sportchef Steve von Bergen für vier bis fünf Monate aus.
Ein «harter Schlag», findet Zesiger. «Wir müssen versuchen, ihn als Team zu ersetzen und seinen Ausfall zu kompensieren.» Alternativen hat YB mit Lustenberger, Aurèle Amenda oder Sandro Lauper genügend.
Das erste Pflichtspiel des Jahres bestreiten die Berner Young Boys am Samstag um 20.30 Uhr auswärts bei GC. «Ich erwarte ein schwieriges Spiel», meint Coach Wicky und fügt an: «Wir gehen mit breiter Brust und Selbstbewusstsein nach Zürich.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-fa ... n-66395764
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. Januar 2023, 10:49 |
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17.01.2023  Zitat: YB gibt vor Rückrunden-Start den Tarif durch
«Der Meisterpokal muss zurück nach Bern»
YB gibt sich wenige Tage vor dem Start der zweiten Saisonhälfte selbstbewusst. Die Berner betonen einmal mehr ihr Ziel.
Sie ist den Spielern, dem Sportchef und dem Trainer von YB ins Gesicht geschrieben – die riesige Freude, dass die Super League am Wochenende wieder startet. «Nach fast sechs Wochen Vorbereitung geht es endlich wieder los. Spieler, Trainer und Staff brauchen den Wettkampf, deshalb machen wir den Job», betont Trainer Raphael Wicky im Rahmen eines Medientermins im Wankdorf.
Die Young Boys treffen am Samstag auf GC (20.30 Uhr). Im Zürcher Letzigrund wollen sie dort anknüpfen, wo sie Anfang November vor der WM aufgehört haben. Die erste Saisonhälfte haben die Berner dominiert. Zehn Punkte beträgt das dicke Polster an Vorsprung auf das zweitplatzierte Servette.
Titelgewinn ist das klare Ziel
«Das gibt uns eine gewisse Sicherheit, aber wir dürfen nicht in Lethargie fallen und nachlassen. Oben zu bleiben, ist schwieriger, als dorthin zu kommen», warnt Christian Fassnacht. Dabei denkt der Stürmer an die vergangene Saison, «als wir zwar gut gespielt haben, aber keinen Ertrag daraus gezogen haben». So was dürfe diesmal schlichtweg nicht passieren.
Trotz einer Portion Vorsicht geht YB mit breiter Brust in die zweite Saisonhälfte. Das bereits im Sommer deklarierte Ziel vom Meistertitel haben Spieler, Trainer und Sportchef einverleibt. «Wir wollen auch zum Saisonende zuoberst sein. Der Meisterpokal muss zurück nach Bern», bekräftigt Verteidiger Cédric Zesiger. «Es ist klar, wir wollen Meister werden», unterstreicht Captain Fabian Lustenberger.
Nüchterner gibt sich Trainer Wicky: «Die Zielsetzung hat sich nicht geändert. Wir wollen den Titel. Doch noch ist nichts erreicht. Wir haben uns eine gute Ausgangslage erspielt, aber wir stehen nicht einmal in der Hälfte der Saison.»
Keine Transfers geplant
Die Mission Titelrückeroberung geht YB mit demselben Kader an wie zu Saisonbeginn. Demnach soll Shootingstar Fabian Rieder in Bern bleiben. «Wir gehen davon aus, dass er bis mindestens im Sommer bei uns bleibt. Das ist auch unser Wunsch», gibt Sportchef Steve von Bergen preis.
Aktiv wird YB auf dem Transfermarkt auch nicht wegen der schweren Verletzung von Ali Camara. «Wir haben ein grosses Kader mit viel Qualität. Vor allem auf der Position des Innenverteidigers. Deshalb werden wir keinen neuen Spieler verpflichten», konkludiert von Bergen. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 36538.html
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Hauptstadt
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Verfasst: Mittwoch 18. Januar 2023, 12:16 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. Januar 2023, 21:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.01.2023  Zitat: Gibt's noch Abgänge bei YB?
Wicky: «Jeder Trainer ist froh, wenn das Transferfenster zu ist»
Leader YB nimmt die Rückrunde mit 10 Punkten Vorsprung in Angriff. Aber auch mit allen Spielern?
Winterzeit ist Transferzeit – zumindest auf den Monat Januar trifft dies aktuell zu. Zwar herrscht auf dem Transfermarkt im Sommer meist deutlich mehr Betrieb. Allerdings hat der Fussball keine «normale» Winterpause hinter sich. Die WM in Katar ist zwischen Mitte November und Mitte Dezember zum grossen Schaufenster geworden.
Muss YB Rieder noch ziehen lassen?
Darin durften sich mit Fabian Rieder, Christian Fassnacht und Jean-Pierre Nsame gleich drei YB-Spieler präsentieren. Gut möglich, dass sich einer aus dem Trio auf den Radar eines europäischen Klubs gespielt hat. Insbesondere auf den 20-jährigen Rieder könnte dies zutreffen. Das YB-Eigengewächs hatte schon vor seiner ersten WM die eine oder andere Begehrlichkeit geweckt.
Ob YB-Sportchef Steve von Bergen deshalb Angst vor einem baldigen Abgang von Rieder hat? «Angst sicher nicht. Wir sind eher stolz darauf. Rieder ist seit der U15 bei uns und konnte nun an einer WM spielen. Das muss jeden bei YB stolz machen», sagt der ehemalige YB-Captain, der seit dieser Saison als Nachfolger von Christoph Spycher im Amt ist.
Man wolle versuchen, die Mannschaft nach der erfolgreichen Vorrunde zusammenzuhalten. «Das Team ist zusammengewachsen. Aber wir wissen, wie das Business ist», sagt Von Bergen. Heisst: Bei einem entsprechenden Angebot werden die Berner auf jeden Fall mit sich verhandeln lassen.
Das ist auch Trainer Raphael Wicky bewusst, auch wenn Transfers «nicht mein Kerngeschäft sind», wie der Walliser betont. Er konzentriere sich auf das Training und seine Mannschaft. Eine gewisse Unruhe streitet aber auch Wicky nicht ab. «Jeder Trainer ist froh, wenn das Transferfenster zu ist.»
Sende-Hinweis
Verfolgen Sie das Duell zwischen GC und YB zum Rückrundenauftakt am Samstag ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ter-zu-ist
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