Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 255 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24 ... 26  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Freitag 15. April 2022, 16:13 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
15.04.2022

Bild

Zitat:
YB: Die U18 holt sich gegen Luzern den Cupsieg

YB ist Cupsieger. Nicht die erste Mannschaft, sondern der Nachwuchs schlägt im Cupfinal zu. Die YB-Junioren schlagen Luzern im Penaltyschiessen.

Das Wichtigste in Kürze

- YB's U18-Junioren gewinnen den Cup.
- Die Berner bezwingen Luzern nach einem packenden Spiel im Penaltyschiessen.
- Somit holt YB in dieser Saison doch noch einen Titel.

Für die Young Boys ist es wahrlich eine Saison zum Vergessen: Nach vier Meistertiteln in Folge (und einem Cupsieg) geht das Fanionteam in dieser Saison leer aus. Wer hätte das zu Beginn der Saison gedacht?

Die Junioren sorgen heute dafür, dass man sich in Bern doch noch über einen Titel freuen kann. Die U18 gewinnt in der Bieler Tissot Arena in einem packenden Spiel gegen Luzern mit 7:6 nach Penaltyscheissen. Die Berner holen sich den Schweizer Cup.

YB geht nach 57 Minuten durch David Piffero in Führung. Doch nur drei Minuten gleicht Luzern in diesem spannenden Spiel durch Mattia Walker aus.

Das Team von Trainer André Niederhäuser und Assistent Bruno Bielesch entscheidet schliesslich das Penaltyschiessen zu seinen Gunsten.

Im U16-Cupfinal schlug der FC Zürich das Team Vaud Lausanne mit 2:1. Das Siegestor erzielte der FCZler David Vujevic mit dem Schlusspfiff (94.).


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-di ... g-66155505

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. April 2022, 00:22 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
15.04.2022

Bild

Zitat:
FCL U18 verliert Cupfinal-Fight

Die U-18 des FCL verliert den Cupfinal gegen den BSC Young Boys mit 6:7 nach Elfmeterschiessen.

Es war ein richtig harter Cup-Fight, den sich diese beiden Mannschaften in der Bieler Tissot-Arena lieferten. In der ersten Halbzeit war der FCL die deutlich bessere Mannschaft und kam zu mehreren guten Möglichkeit. Vor allem über den agilen Polat kam über rechts immer wieder Gefahr auf. Die Berner waren zwar physisch klar überlegen, konnten spielerisch aber nicht mit den Innerschweizern mithalten. Immer wieder wurde gut über die Seiten gespielt, nur die entscheidende Aktion wollte noch nicht gelingen. Da die Mannschaft von Udo Portmann mehrere gute Möglichkeiten ausliess, gingen die Mannschaften torlos in die Garderobe.

Die zweite Halbzeit zeigte ein etwas anderes Bild. Die Berner, die die U-18 Meisterschaft souverän anführen, kamen besser aus der Pause. Sie waren nun dominantner und gewannen vor allem fast jeden zweiten Ball. So konnten sie immer wieder viel Druck ausüben, ohne jedoch zu wirklich gefährlichen Möglichkeiten zu kommen. Nach einer Stunde ging der Berner Piffero im Strafraum vergessen, und aus der Drehung konnte er Diego Heller im FCL Tor bezwingen. Obowhl YB davor etwas überlegen war, war dieses erste Tor nicht wirklich zwingend. Die Reaktion der jungen Luzerner hätte aber besser nicht ausfallen können: Nach einem Eckball landete die Kugel bei Walker, der sie aus kurzer Distanz zum Ausgleich reinhämmerte! In den restlichen Minuten war die Partie intensiv, beide Mannschaften kamen zu Möglichkeiten, reüssieren konnte aber keine mehr. So ging dieser U-18 Cupfinal direkt ins Elfmeterschiessen (eine Verlängerung ist laut Reglement nicht vorgesehen). Bei der Entscheidung vom Punkt konnte Diego Heller gleich den ersten Versuch des BSC YB parieren. Da danach aber kein Berner mehr verschoss, dafür aber zwei Luzerner, holten sich die Hauptstädter diesen Cupsieg.

Die U-18 Mannschaft des FCL darf aber trotzdem stolz sein. Sie boten dem klaren Leader der Meisterschaft mehr als nur die Stirn und waren, vor allem in Halbzeit eins, die klar bessere Mannschaft. Jeder einzelne Spieler hat sich voll reingehausen, alles gegeben und kann sich überhaupt nichts vorwerfen. Kopf hoch!

Telegramm FC Luzern U18 – BSC Young Boys U18 6:7 n.E. (1:1, 0:0)
Donnerstag, 14. April 2022, Tissot Arena, Biel.
FC Luzern: Heller, Freimann, Haag, Bucher, Meyer, Vogel, Walker, Polat, Breedijk, Fernandes, Toggenburger, (McCarthy, von Holzen, Jaun, Dermaku, Friedli, Häfliger, Da Silva Lopes).
BSC Young Boys: Bajrami, Alves, Henchoz, Murith, Jungo, Hunziker, Essay, Buljan, Wyss, Krasniqi, Piffero, (Castro, Ogouvide, Maluvunu, Beqaj, Borges, Bomo, Campbell).


https://regiofussball.ch/2022/04/15/fcl ... nal-fight/

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Samstag 16. April 2022, 12:40 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
16.04.2022

Bild

Zitat:
Ganz genau hingeschaut

Ist die YB-Viertelstunde in dieser Saison ein Berner Albtraum?

Mit Anbruch der 76. Spielminute wird von den Berner Fans jeweils die «YB-Viertustung» eingeläutet. Doch ein Schlussfeuerwerk zünden in dieser Saison meist die Gegner. Oder täuscht der Eindruck etwa?

Wir haben vor dem Duell gegen den FCZ (Samstag, 17.30 Uhr live auf blue Sport) alle YB-Spiele der laufenden Saison seziert und wollten wissen, wie viele Punkte YB in der Schlussviertelstunde gewonnen, respektive verloren hat. Spiele, in denen es in den letzten 15 Minuten keine Tore gab, werden hier nicht thematisiert. In Klammer gesetzt siehst du, welche Auswirkung die Schlussviertelstunde aus YB-Sicht auf die Punkteverteilung hatte.

1. Spieltag: Luzern – YB 3:4 (+2)

Samstag, 24. Juli. YB muss zur Saisoneröffnung bei Cup-Sieger Luzern antreten. Nach 52 Minuten liegen die Berner 1:3 zurück, nach 68. Minuten steht es dank der Treffer von Meschack Elia und Jordan Siebatcheu 3:3. Und es kommt ja noch die YB-Viertelstunde. Und siehe da, tatsächlich markiert Siebatcheu in der 93. Minute das siegbringende 4:3.

4. Spieltag: YB – Lugano 3:1 (+2)

Gegen Lugano entscheidet YB das Spiel in der Schlussviertelstunde. Joker Wilfried Kanga markiert in den Minuten 81 und 87 die Treffer zum 2:1 und 3:1. Der ebenfalls eingewechselte Miralem Sulejmani bereitet beide Tore vor.

6. Spieltag: YB – FCZ 4:0

Der Treffer von Elia in der 89. Minute ist nur die Kür einer Berner Machtdemonstration. YB schickt an jenem Samstagabend den FCZ mit einer 4:0-Packung nach Hause, der Leader aus Zürich ist dem amtierenden Meister in allen Belangen unterlegen.

7. Spieltag: Lausanne – YB 1:6

Am folgenden Spieltag siegt YB auswärts gegen Lausanne mit 6:1, Christian Fassnacht und Kanga treffen in der YB-Viertelstunde, den Schlusspunkt setzen die Gäste. Zeki Amdouni gelingt in der 90. Minute der Ehrentreffer.

9. Spieltag: Servette – YB 0:6

Kanga sorgt für einen weiteren Treffer in der berühmtberüchtigten «YB-Viertustung». In der 76. Minute markiert er das 6:0.

10. Spieltag: YB – Luzern 1:1 (+1)

In diesem Spiel schlägt YB gegen Luzern, wie schon in der 1. Runde, in der Nachspielzeit zu. Das Tor von Moumi Ngamaleu in der 94. Minute beschert den Bernern allerdings nur einen Punkt, er trifft zum 1:1. Angesichts dessen, dass die Berner ab der 39. Minute und dem Platzverweis von Christopher Martins, beim Stand von 0:1, in Unterzahl agieren mussten, dennoch ein Erfolg. Der YB-Viertelstunde sei Dank.

11. Spieltag: YB – Lausanne 3:2 (+2)

In der folgenden Runde läutet Fabian Rieder in der 76. Minute die YB-Viertelstunde mit dem 2:1 ein, vier Minuten später gleicht Stjepan Kukuruzovic für Lausanne aus. Den Dreier sichert den Bernern Fassnacht mit seinem Treffer zum 3:2 in der 82. Minute.

12. Spieltag: St.Gallen – YB 3:1

YB trifft spät ins gegnerische Gehäuse (82. Minute, Eigentor von Basil Stillhart), doch Zählbares schaut dabei nicht heraus. St.Gallen siegt am Ende 3:1.

13. Spieltag: GC – YB 1:1 (+1)

YB tut sich bei GC schwer und liegt ab der 26. Minute 0:1 zurück. Doch Siebatcheu sichert den Bernern mit seinem Tor in der 93. Minute immerhin noch einen Punkt.

15. Runde: FCZ – YB 1:0 (-1)

Erstmals in der Saison 2021/22 kostet die Schlussviertelstunde YB Punkte. Gegen den FCZ setzt es eine 0:1-Niederlage ab. Das einzige Tor der Partie erzielt Wilfried Gnonto in der 83. Minute.

16. Runde: YB – Servette 1:2 (-1)

YB geht gegen Servette in der 10. Minute 1:0 in Führung, in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit fliegt Martins mit Gelb-Rot vom Platz. Und in Unterzahl gibt man den Vorsprung her. Kastriot Imeri gleicht in der 67. Minute aus und in der 79. besiegelt er die YB-Pleite.

17. Runde: YB – Sion 4:3

Das zweitletzte Spiel der Vorrunde gewinnt YB gegen Sion spektakulär mit 4:3. In der 80. Minute trifft Kanga zum 4:2, ehe Dimitri Cavaré in der 95. Minute den letztlich wertlosen Schlusspunkt setzt.

Rückrunde

20. Spieltag: St.Gallen – YB 3:3 (-2)

YB verspielt gegen St.Gallen eine 3:0-Führung. In der 85. Minute trifft Alessio Besio zum 2:3 und in der 92. Minute Kwadwo Duah zum 3:3-Endstand.

22. Spieltag: GC – YB 2:2

In der 22. Runde erzielt Felix Mambimbi auswärts bei GC in der 77. Minute das 2:1. In der 95. Minute gleicht Bendegúz Bolla für das Heimteam aus. Zwar hat YB in der Schlussviertelstunde weder Punkte gewonnen noch verloren, aber natürlich fühlt sich das Ganze aufgrund des sehr späten Gegentors am Ende für die Berner wie eine Niederlage an.

23. Spieltag: YB – Sion 3:1

Elia trifft gegen Sion in der 88. Minute zum 3:1-Endstand.

25. Spieltag: YB – Luzern 2:2 (-2)

YB führt gegen Luzern nach 10 Minuten 2:0, das Spiel endet 2:2. Mohamed Dräger markiert in der 85. Minute den Ausgleich. Der Treffer kostet YB nicht nur Punkte, sondern Trainer David Wagner auch den Job.

26. Spieltag: Lausanne – YB 2:2

Doch auch unter Matteo Vanetta ist keine Besserung in Sicht. In Lausanne trifft Ulisses Garcia zwar in der 83. Minute zum 2:1, doch Kukuruzovic von Schlusslicht Lausanne erzielt in der 93. Minute noch das 2:2.

27. Spieltag: YB – FCZ 1:2

Das zweite Spiel unter Interimscoach Vanetta geht verloren. Kurz vor der YB-Viertelstunde (74.) trifft FCZ-Joker Blaz Kramer zum 1:0, in der 79. markiert Antonio Marchesano das 2:0. Vincent Sierros Treffer in der 95. Minute bringt YB keine Punkte.

28. Spieltag: Basel – YB 2:2 (+1)

Beim 2:2 gegen Basel sichert Kanga YB mit seinem Treffer in der 78. Minute immerhin noch einen Punkt.

29. Spieltag: YB – Lausanne 2:2

Im vierten Spiel unter der Leitung von Vanetta lässt YB erneut gegen Schlusslicht Lausanne Punkte liegen. Zwar trifft Cheikh Niasse in der 80. Minute zum 2:1 für die Berner, doch in der 94. Minute gleicht Brahima Ouattara quasi mit dem Schlusspfiff noch aus.


YB-Bilanz in der Schlussviertelstunde

In der Hinrunde war die Welt noch in Ordnung. In der «YB-Viertustung» hat sich der amtierende Meister in der Summe (+8/-2) sechs zusätzliche Punkte gesichert. In der Rückrunde dagegen hat YB in dieser Phase des Spiels schon fünf Punkte verloren und nur einen gewonnen. Über die ganze Saison hinweg hat YB in den offiziell letzten 15 Minuten dennoch mehr Punkte gewonnen (+9) als verloren (-7).

Die eingangs gestellte Frage, ob die YB-Viertelstunde in dieser Saison ein Berner Albtraum ist, kann so kaum bejaht werden. Aber es ist auch nicht so, dass die YB-Fans viel Grund haben, die Schlussviertelstunde besonders euphorisch einzuläuten – schon gar nicht in den letzten Wochen. Vielleicht müsste man sich im Berner Fan-Lager mal einen Song einfallen lassen, der den YB-Akteuren dabei hilft, den eigenen Kasten auch in der Nachspielzeit zu verbarrikadieren. Denn da lief in den letzten Wochen wirklich einiges schief …


http://www.bluewin.ch/de/sport/super-le ... 81271.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Sonntag 17. April 2022, 18:40 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
17.04.2022

Bild

Zitat:
7 sieglose Partien

«Das macht ratlos» – YB so schlecht wie seit 20 Jahren nicht mehr

Die Mission Titelverteidigung ist für YB seit der Pleite gegen den FCZ auch rechnerisch nicht mehr möglich. Letztmals so lange ohne Vollerfolg in Pflichtspielen blieben die Berner 2002.

Darum gehts

- Seit Samstag kann YB auch rechnerisch nicht mehr Meister werden.
- Die Niederlage ist für die Berner das siebte sieglose Spiel in Serie.
- Letztmals mindestens sieben Pflichtspiele ohne Vollerfolg en suite gab es für YB 2002.

Seit Samstag ist es amtlich: Nach der 1:2-Niederlage beim FCZ ist der Serienmeister YB rein rechnerisch nicht mehr in der Lage, den fünften Meistertitel in Serie einzufahren und dürfte nun schon in Kürze von den Zürchern als Champion abgelöst werden. Mehr als das – nach dem erneuten Rückschlag im Letzigrund drohen die Berner sogar aus den europäischen Plätzen zu fallen, falls Lugano am Ostermontag bei Schlusslicht Lausanne gewinnt.

«Das macht einen sehr ratlos. Das sieht man an den Köpfen nach den Spielen», schildert der sichtlich niedergeschlagene Cédric Zesiger nach der Pleite in Zürich gegenüber SRF. «Uns Spielern geht das auch sehr nahe, wenn wir unsere Matches nicht gewinnen können», sagte der YB-Verteidiger und forderte von sich und seinen Teamkollegen, im Training nun noch mehr Einsatz zu geben, um den Turnaround zu schaffen.

2002 gabs sogar 9 sieglose YB-Spiele in Serie

Der erneute Tiefschlag gegen den FCZ ist für YB bereits die siebte sieglose Partie en suite. Letztmals sieben Ligaspiele in Serie ohne Pflichterfolg setzte es für die Bundeshauptstädter unter Trainer Uli Forte in der Saison 2013/14 ab, wobei man damals dazwischen noch eine Cup-Partie beim unterklassigen YF Juventus gewinnen konnte.

Seit die Berner auch wettbewerbsübergreifend mindestens sieben Mal in Serie nicht als Sieger vom Platz gingen, ist es schon fast 20 Jahre her. Zum Ende der Saison 2001/2002 verlor YB unter Coach Marco Schällibaum erst den Cup-Halbfinal gegen Basel und schaffte es dann, die letzten sieben Liga-Spiele nicht zu gewinnen. Rechnet man auch noch das 2:2 zum Auftakt in der Saison 2002/2003 dazu, waren dies insgesamt neun aneinandergereihte Pflichtspiele, in denen Gelbschwarz ein Vollerfolg verwehrt blieb.

Spycher stärkt Vanetta den Rücken

Bei fünf der sieben sieglosen Spiele der aktuellen Negativ-Serie stand Matteo Vanetta an der YB-Seitenlinie. Der Tessiner lobte trotz der schlechten Resultate das Engagement seiner Mannschaft und betonte, weiterhin an eine Zukunft in Bern zu glauben: «Ich bin gerne in diesem Verein und habe keine Angst um meinen Job.»

Sportchef Christoph Spycher gibt sich derweil gewohnt realistisch und meinte, man glaube weiterhin daran, sich für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren zu können. «Es wäre schlecht, wenn wir das nicht als Ziel hätten», sagte Spycher bei SRF und verneinte die Frage, ob Vanettas Trainerstuhl wackelt. «Wir sind momentan unter Druck, aber wir müssen uns wehren gegen die Mannschaften, die noch kommen. Darauf liegt der Fokus», so der Berner Baumeister der vergangenen Erfolgsjahre.

Einer der grossen Erfolgsgaranten des FCZ sprach mit 20 Minuten über die Berner Baisse und fand dabei aufbauende Worte für den Konkurrenten. «YB ist ein sehr gutes Team und es ist schwierig, gegen sie zu spielen, das hat man gegen uns in der ersten Halbzeit wieder gesehen», meinte Assan Ceesay am Samstagabend und fügte an: «Ich hoffe, sie kommen wieder zurück.»


https://www.20min.ch/story/berner-in-de ... 1202344173

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Sonntag 17. April 2022, 18:54 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
17.04.2022

Bild

Zitat:
Muss Vanetta weg?

YB sitzt in der Trainerfalle

YB sitzt in der Trainerfalle. Denn statt dass es mit dem neuen besser wird, ist alles noch viel schlimmer geworden. Eigentlich müsste der Meister nochmals wechseln. Sportchef Christoph Spycher (44) sagt Nein. Wir werden sehen.

Manchmal sind Statistiken beeindruckend. So die Bilanzen der beiden YB-Coaches dieser Saison. Unter dem ungeliebten und nach 25 Runden geschassten David Wagner lag YB auf Platz zwei. Punktgleich mit dem FC Basel. Aber fünf Zähler vor Lugano. Das genügte nicht, und so zog man die Reissleine. Matteo Vanetta, der in Bern vergötterte Assistent, übernahm.

Sekundiert von den beiden Legenden Steve von Bergen und Harry Gämperle. Fünf Spiele hat YB mit diesem Trio nun bestritten – und keines gewonnen! Zweimal verloren. Zuletzt beim FCZ. Diese drei Zähler reichen in der Rangliste der letzten fünf Runden für den … letzten Platz.
Schlusslicht YB!

Logik gebietet einen Trainerwechsel

Und nun? Die Logik gebietet einen weiteren Wechsel auf der Trainerbank, um das Mini-Minimalziel Europa zu retten. Man braucht Vanetta deswegen nicht gleich zu entlassen. Aber er könnte ins zweite Glied zurückkehren. Und einem klassischen Feuerwehrmann Platz machen. Einem, der alles aufrüttelt. Alles und Jeden bis zum Hinterletzten hinterfragt. Einem wie Felix Magath.

Denn wie sich YB in Zürich präsentierte, war erschreckend. Das war die totale Blutleere. Kaum einer hatte das Messer zwischen den Zähnen. Kaum einer lehnte sich gegen diese hübsche Ballgeschiebe-Orgie auf. Ein einziger Schuss kam auf das Tor von Yanick Brecher. Einer! Und dies bei 57 Prozent Ballbesitz.

«Ein Sieg kann auch ganz dreckig sein»

Nein, es war lamentabel anzuschauen, wie man sich im Mittelfeld die Verantwortung gegenseitig zuschob. Wie die beiden Türme Kanga und Siebatcheu vorne vollkommen wirkungslos blieben. Wie Ngamaleu und Elia völlig neben den Schuhen standen. Wie Varga einmal mehr unter Beweis stellte, dass er nicht Super-League-tauglich ist. Und die Defensivspieler in den entscheidenden Szenen unfassbare Fehler machten: Camara, Zesiger, Rieder, Niasse.

Und nun? Cédric Zesiger, einer der wenigen, der gegen das Negativ-Momentum zu rebellieren scheint, ist felsenfest überzeugt, dass YB dennoch europäisch sein wird: «Wenn wir mal zwischenzeitlich aus diesen Plätzen fallen, müssen wir wieder da hinkommen. Zuerst brauchts da mal einen Sieg, egal wie. Er kann auch ganz dreckig sein.»

Coach Vanetta sagt, es sei frustrierend, weil die Spieler tagtäglich enorm viel Energie investieren und nicht belohnt würden: «Es fehlt sehr wenig. Aber ich bin überzeugt, dass wir unser Ziel, am Ende der Saison europäisch zu sein erreichen werden.»

Vanetta kein Thema? Spycher: «Nein!»

Der realen Gefahr, dass das schiefgehen könnte, ist man sich bei den Bernern bewusst. Sagt jedenfalls Sportchef Christoph Spycher. «Wir glauben daran! Und sind uns der Gefahr bewusst, denn wir haben uns ja schon vor zwei Wochen nicht mehr grossartig mit dem Meistertitel befasst», so Spycher auf SRF. Und der Trainer? Spycher: «Matteo hat in einer schwierigen Situation übernommen. Von Einsatz her kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir müssen nun alle zusammenstehen, auch der Trainerstaff. Und das werden wir machen.»

Vanetta also kein Thema? Spycher: «Nein.» Bleibt nur noch eines: Hinzuzufügen, dass dies eine Momentaufnahme ist und aus einem «Nein» ganz schnell eine andere Antwort wird.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 14039.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Montag 18. April 2022, 21:28 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
18.04.2022

Bild

Zitat:
Wachablösung naht

Zürich löst Bern als Sportstadt Nummer 1 der Schweiz ab

Im Fussball dominierte in der jüngsten Vergangenheit lange der FC Basel, ehe die Young Boys die Vormachtstellung übernahmen. Auch im Hockey war der SC Bern lange die Nummer 1. Nun dominieren aber die Zürcher Klubs in den beiden grossen Team-Sportarten.

In den letzten neun Jahren gab es in Bern fast immer einen Grund etwas zu feiern. Im Eishockey gewann der SCB vier Mal die Meisterschaft (2013/2016/2017/2019), die Young Boys standen in den letzten vier Spielzeiten am Schluss stets zuoberst. Zudem triumphierte YB noch einmal im Cup (2020). Auch international sorgte Gäub-Schwarz für Furore.

Zusammen hatten die beiden Stadtklubs also neun nationale Titel eingeheimst – eine starke Bilanz. Doch nun hat die sportliche Grosswetterlage in der Schweizer Hauptstadt gedreht.

Tristesse beim SCB und bei den Young Boys

Der SC Bern hat sich in der Qualifikation blamiert und die Playoffs verpasst – gleichzeitig kündigte auch Marc Lüthi, 24 Jahre lang der starke Mann im Klub, seinen Rücktritt als CEO an. Nun muss Raeto Raffainer den schlafenden Bären wecken.

Auch die Young Boys stecken in einer Krise. Am Ostermontag droht dem Team des glücklosen Trainers Matteo Vanetta – dem Nachfolger des geschassten David Wagner gelang in fünf Super-League-Spielen noch kein Sieg – gar auf Rang 4 abzurutschen, wenn Lugano beim Tabellenschlusslicht Lausanne (um 16.30 Uhr live auf blue TV) erwartungsgemäss gewinnt. Das Minimal-Ziel Europa zu verpassen, wäre auch für Erfolgsmacher und Sportchef Christoph Spycher eine herbe Enttäuschung.

Mit Niederlagen umzugehen sind hingegen die beiden nächstgrössten Berner Vereine bestens vertraut. Im Eishockey sind für die SCL Tigers das Erreichen der Playoffs fast gleichzusetzen mit einem Gewinn der Meisterschaft des SCB. In dieser Saison landete man auf dem vorletzten Platz. Kein Wunder, schliesslich sind die wirtschaftlichen Bedingungen im Emmental alles andere als günstig. Etwas besser sieht es beim ECH Biel aus. Doch auch die ambitionierten Seeländer schieden im Halbfinale sieglos aus.

Richtig schlimm hat es den FC Thun erwischt, der 2020 nach zehn Jahren im Oberhaus gar in die Zweitklassigkeit abstieg. Aktuell ist der Klub aus dem Berner Oberland im Mittelfeld klassiert. Auch mit einem Sieg heute im Heimspiel gegen Aarau (19 Uhr live auf blue TV) bleibt die Rückkehr in die Super League höchstwahrscheinlich ein Traum, der unerfüllt bleibt. Im Schatten vom SCB und YB war und ist es halt schwierig, genügend Licht zu bekommen.

Winti peilt den Aufstieg an – auch die Fans sind erstklassig

So richtig wohl in dieser Gemengelage nebst den Grossen fühlt sich der FC Winterthur. Der Klub aus der sechstgrössten Stadt der Schweiz – und die zweitgrösste des Kantons Zürich – verkörpert quasi die Zweitklassigkeit. Mit sympathischem und bescheidenem Auftreten gab man sich unter der Ägide des umtriebigen Geschäftsführers Andreas Mösli mit der Rolle des kultigen Underdogs zufrieden, ein Aufstieg schien man nie wirklich mit aller Gewalt anzustreben. Zuletzt spielte der Verein in der Saison 1984/85 letztmals ganz oben mit.

Nun aber steuert der FCW unaufhaltsam auf die Super League zu. Am Samstag holte man im Spitzenspiel gegen Vaduz zwei Mal einen Rückstand auf und gewann am Schluss mit 4:2. Das Team von Coach Alex Frei festigte damit seine Leaderposition. 8200 begeisterte Zuschauer verfolgten das Spiel auf der Schützenwiese. Nur 350 Zuschauer fehlten, um offiziell «ausverkauft» melden zu können.

Mit dieser Kulisse wäre «Winti» eine Bereicherung für die Super League – und würde aktuell Klubs wie Servette, Sion, GC, Lausanne oder Lugano in der Zuschauergunst klar hinter sich lassen.

Auch wenn die Zuschauerzahlen bei GC seit langem zu wünschen übrig lassen – immerhin scheinen sich die Hoppers retten zu können. Im Abstiegskampf gelang am Samstagabend mit dem Sieg bei Servette ein Befreiungsschlag, Konkurrent Luzern muss heute gegen das formstarke St.Gallen erstmal nachziehen (live um 14.15 auf blue TV). Und mit den chinesischen Investoren im Rücken sind bei GC die lange prekären finanziellen Probleme vorerst Geschichte.

Noch etwas mehr Leute als auf der Schützenwiese fanden sich am Samstag im Letzigrund ein: 17'663 Zuschauer kamen, um die Wachablösung im Schweizer Fussball live mitanzusehen. Der FCZ machte mit dem 2:1-Erfolg über YB einen grossen Schritt in Richtung Meisterschaft.

Auf Verfolger Basel – der FCB war vor der YB-Ära mit sieben Meisterschaften (2010-2017) der hiesige Fussball-Dominator – weist man aktuell mit einem Spiel mehr 14 Punkte Vorsprung auf. Die Beppi müssen also in Sion am Montag (live um 16.30 Uhr auf blue TV) unbedingt gewinnen, wenn sie ihrem Erzrivalen nicht schon beim nächsten Spieltag die Chance geben wollen, sich frühzeitig den Titel zu sichern. In der letzten Dekade gab es für den FCZ nur drei Cup-Titel (2014/2016/2018) zu feiern.

Auch im Eishockey könnte es ein Zürcher Jahr werden

Zwar nicht ganz so sicher, aber ebenfalls aussichtsreich schaut die Lage im Eishockey aus. Die ZSC Lions fordern im Playoff-Finale den Meister EV Zug. Die 11'200 Tickets für die beiden Heimspiele im Hallenstadion waren schnell vergriffen. Immerhin drei Meisterschaften (2012/2014/2018) durften die ZSC-Fans in der jüngsten Vergangenheit bejubeln. Im nächsten Winter werden in der neuen Arena noch ein paar Hundert Zuschauer mehr möglich sein (Zuschauerkapazität: 12'000).

Gar ausverkauftes Haus konnte der langjährige Kantonsrivale Kloten melden. 7600 Zuschauer waren am Samstag im Schluefweg im Playoff-Final der Swiss League vor Ort. Das Heimteam ist nach einem 4:1-Sieg gegen Olten in der Best-of-7-Ausmarchung 2:1 voraus – nur noch zwei Siege fehlen dem Traditionsklub zur ersehnten Rückkehr in die National League. Am Ostermontag könnte man sich mit einem Sieg in Olten einen ersten Matchpuck holen.

Falls es tatsächlich dem FC Zürich und FC Winterthur sowie den ZSC Lions und dem EHC Kloten gelingen sollte, die angestrebten Titel abzuräumen, wäre es für viele Zürcher*innen eine grosse Genugtuung, sich als unbestrittene Sportstadt der Schweiz bezeichnen zu können. Der ansprechende Zuschaueraufmarsch in den jeweiligen Spielstätten nimmt man im bevölkerungsreichsten Kanton des Landes ebenfalls sicher gerne zur Kenntnis, zumal man sich deswegen ja auch öfters hämische (Stichwort: Fussballstadion) Kritik anhören durfte.


http://www.bluewin.ch/de/sport/weitere/ ... 83285.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Montag 18. April 2022, 21:48 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
16.04.2022

Bild

Zitat:
YB gibt FC Breitenrain einen Korb fürs Wankdorf!

Der «kleine» FC Breitenrain liebäugelt derzeit mit der Challenge League. Im Falle eines Aufstiegs stünde der Berner Quartierverein vor einigen Fragezeichen.

Das Wichtigste in Kürze

- Der FC Breitenrain ist Leader in der Promotion League.
- Im Spitzenkampf wurde Bellinzona mit 2:1 bezwungen.
- Bei einem Aufstieg müssten die Berner in ein anderes Stadion ausweichen.

Der FC Breitenrain mischt derzeit die Promotion League auf. Wenige Runden vor Schluss liegt der Berner Quartierverein an der Tabellenspitze – mit fünf Punkten Vorsprung auf Bellinzona – und träumt vom Aufstieg in die Challenge League.

Nur: Sollte der Sprung in die zweithöchste Liga klappen, steht «Breitsch» vor einigen Fragezeichen.

Die Heimspielstätte auf dem Spitalacker taugt nämlich nicht für die Anforderungen der Liga. Die Lichtverhältnisse sind miserabel und eine neue Anlage zu teuer. Partien müsste der Club woanders austragen – aber wo?

YB-Stadion kein Thema

Das Wankdorf, die Heimat von YB, ist nur wenige Kilometer vom «Spitz» entfernt. Jedoch ist ein Ausweichen ins Stadion des Schweizer Meisters kein Thema. Das bestätigen die Young Boys gegenüber Nau.ch auf Anfrage.

«Der FC Breitenrain und YB sind sich freundschaftlich verbunden. Aber es ist für uns in Anbetracht unserer fehlenden Trainingsplätze nicht vorstellbar, dass wir dem FCB bei einem allfälligen Aufstieg für eine ganze Saison bei uns im Stadion Wankdorf Heimrecht gewähren könnten.»

Welche Möglichkeiten bleiben dem FC Breitenrain denn sonst noch? Ganz in der Nähe gibt es noch den Berner Sportplatz Wyler. Ob die Anforderungen der Liga allerdings auf dem Wyler erfüllt sind? Eher nein.

In der Stadt Bern wäre allenfalls auch das Stadion Neufeld eine Option. YB verbrachte in hier seine Exil-Zeit während des Neubaus vom Wankdorfstadion. Auch hier ist es aber mehr als fraglich, ob die Liga die Lizenz erteilen würde – auch, weil neben dem Stadion gebaut wird.

Oder wäre gar die Stockhorn-Arena in Thun ein Thema für den FCB? Im Oberland, knapp 30 Kilometer von Bern entfernt, würden dann mit Thun und Breitenrain zwei Challenge-Ligisten das Stadion teilen. Auch die Tissot Arena in Biel wäre eine Möglichkeit.

Noch ist gar nichts geklärt, es gibt viele offene Fragen. Und eigentlich möchte gar keiner weg vom Sportplatz Spitalacker. Auf dem «Spitz» wurden nämlich sogar schon Länderspiele ausgetragen, zuletzt 1922. Damals gewann die Schweizer Nati gleich mit 5:0 gegen die Niederlande – vor 12'000 Fans!

Deshalb kann und will sich der Verein auch nicht öffentlich dazu äussern. Fakt ist: Falls Breitenrain wirklich aufsteigen will, gäbe es noch sehr viel zu tun und zu klären.

Sportlich geht es schon heute Samstag weiter. Um 16 Uhr empfängt der Leader die zweite Mannschaft des FC Sion. Das Spiel gegen das Tabellen-Schlusslicht der Promotion League findet natürlich auf dem «Spitz» statt.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-gi ... f-66141874

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Montag 18. April 2022, 22:28 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
18.04.2022

Bild

Zitat:
YB bleibt Dritter

Wer stolpert am Ende in den Europacup?

YB wartet seit sieben Spielen auf einen Sieg – und liegt in einem trägen Duell gegen den FC Lugano um Rang 3 erstaunlicherweise noch immer vorne.

Hätten Sie’s gewusst? Man muss in Anbetracht der aktuellen Lage zweimal hinschauen, aber tatsächlich: Offensiv ist YB besser unterwegs als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. Das 1:2 von Jordan Siebatcheu bei der siebten Niederlage in Zürich war das 65. Tor der aktuellen Saison. Vor genau einem Jahr, am 18. April 2021, sicherten sich die Young Boys mit einem 3:0 gegen Lugano vorzeitig den vierten Titel in Serie, siegten eine Woche später in der 30. Runde 2:1 beim FCZ – und standen danach bei 58 Treffern.

Aktuell reichen sieben Tore mehr gerade noch für Platz 3 – der FC Lugano hat am Ostermontag mit einem 1:4 in Lausanne die Chance auf das Überholen gründlich vertan. Zusammen mit den Niederlagen der weiteren Verfolger Servette und St. Gallen ist es für die Young Boys an diesem Wochenende noch die beste Nachricht.

YB kassiert zu viele Tore, das ist die eine Erkenntnis aus der nunmehr seit sieben Spielen anhaltenden Sieglosigkeit. «Wenn ich die Verteidigung von dieser und letzter Saison vergleiche, haben wir zwar fast die gleichen Spieler, aber weniger Kontinuität von den Zusammensetzungen her», sagt Matteo Vanetta, als Interimstrainer auch nach seinem fünften Einsatz ohne Sieg.

Viel Umbau auf der Suche nach mehr Stabilität

Auch der FCZ brauchte gegen YB nicht mehr als zweimal gefährlich vors Tor zu kommen, um zweimal zu treffen. Assan Ceesays erster Treffer fiel aus spitzem Winkel, der zweite nach fehlerhaftem Konterverhalten im Mittelfeld. Zum letzten Mal zu null spielte YB Ende Januar zum Rückrundenauftakt gegen Lugano (1:0), seither gab es elf Spiele mit mindestens immer einem Gegentor.

YB schiesst zu wenig Tore, auch das ist eine Erkenntnis aus der Krise, trotz dem leisen Widerspruch der Statistik. In der Startphase gegen den FCZ erreichten die Berner eine gewisse Dominanz im Mittelfeld. Edimilson Fernandes fiel kurzfristig mit Oberschenkelproblemen aus, an seiner Stelle gefiel der Senegalese Cheikh Niasse bei seinem Startelf-Debüt, Fabian Rieder zeigte sich nach überstandener Verletzung fleissig.

Es ist bezeichnend für die Young Boys, müssen ein 22-jähriger Zugang und ein 20-jähriger Youngster aktuell das Spiel machen. Auf der Suche nach mehr Stabilität und Torgefahr, aber auch wegen der nicht abebbenden Verletzungswelle schraubt Interimstrainer Vanetta seit Wochen an seinem Team. Gegen den FCZ waren es im Vergleich zur Vorwoche fünf Wechsel, Flügelspieler Nicolas Ngamaleu wurde im 4-2-3-1-System mit der ungewohnten Rolle als zentraler Gestalter betraut.

Doch es scheint kaum gross von Belang zu sein, in welcher Formation YB antritt. Von Flanken und Eckbällen geht in diesem Team derzeit schlicht zu wenig Gefahr aus, durch die Mitte sind die Bemühungen spärlich, und wenn einmal Vertikalität entsteht, ist sie zu unpräzis.
Auf welchen Trainertyp setzt Spycher?

Dem Tessiner Interimstrainer Vanetta kommt wohl nach wie vor die undankbare Aufgabe zu, den Young Boys auf dem Krebsgang in Richtung Ziellinie als Trainer vorzustehen. Das Minimalziel Europacup ist auch unter ihm weiterhin akut gefährdet. Mit dem seit drei Spielen sieglosen Lugano ist ein Duell im Krebsgang entstanden, immerhin bestreiten die Tessiner am Donnerstag den Cup-Halbfinal (gegen Luzern) und könnten so als allfälliger Sieger des Wettbewerbs bei gleichzeitigem Erreichen von Rang 3 auch für den Viertplatzierten den Weg nach Europa ebnen.

Wer soll YB in dieser Frühlingskrise helfen? Einen Schnellschuss mag es nicht leiden, ein neuer Übungsleiter müsste auch der Trainer der nächsten Saison sein. Und ob Sportchef Christoph Spycher auf seiner Trainersuche nach der Entlassung von David Wagner auf ein typenähnliches Modell setzt oder sich auf dem einheimischen Markt bedient, hat er noch nicht durchblicken lassen.


https://www.bernerzeitung.ch/wer-stolpe ... 0848456869

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Freitag 22. April 2022, 18:42 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
22.04.2022

Bild

Zitat:
Finanzbericht der Swiss Football League

Keiner hat mehr Geld als die Young Boys

Der abgelöste Meister macht einen Gewinn von 14,8 Mio. Der FCZ wird in finanzieller Sicht nicht nur von YB abgehängt.

Die Young Boys und Lugano spielen in der gleichen Liga. Und doch liegen finanziell gesehen Welten zwischen ihnen, das zeigen die Finanzzahlen, die die Swiss Football League veröffentlicht hat. YB erwirtschaftete in seinem letzten Geschäftsjahr 75,5, Lugano dagegen 7,3 Millionen Franken. Basel kommt auf 50,2 Mio, der FCZ auf 21,3. Der grosse Vorteil von YB sind seine Einnahmen aus der Champions League von 32,2 Mio.

Das Geschäftsjahr 2021 endete für die einen Klubs am 30. Juni, für die anderen am 31. Dezember. Wer eine Lizenz für die Europacup-Wettbewerbe der Saison 2022/23 beantragt, ist reglementarisch verpflichtet, die letzten geprüften Finanzinformation zu veröffentlichen. Das schreibt die Liga. Offensichtlich suchten die Grasshoppers als Aufsteiger nicht um diese Lizenz nach. Darum fehlen von ihnen die Angaben.

Nach seinen vier Meisterjahren weist YB ein Eigenkapital von 18,2 Mio aus. Das von Basel dagegen ist auf 2,4 Mio geschrumpft, während der FC Zürich 160’000 Franken ausweist. Die grössten Ausgaben verursacht bei allen Klubs das Personal. Bei YB und Basel betragen sie rund 37 Mio, beim FCZ 15,4 Mio, während der FC Lugano seinen Angestellten 9,9 Mio zahlt und damit mehr ausgibt, als er überhaupt aus seinem Betrieb einnimmt.

Nur dank Ineos und Rolex

Allein diese Zahlen zeigen, wie weit entfernt der aktuelle Leader der Challenge League finanziell von der Super League ist. Der FC Winterthur kommt auf ein Budget von 6 Mio, die Hälfte davon sind als Lohnkosten veranschlagt. Die 3 Mio sind dreimal weniger als nur schon in Lugano oder auch Lausanne bezahlt wird.

Bei den Einnahmen weist YB 10,6 Mio aus Sponsoring und Werbung aus. Auf ähnlich viel kommt Lausanne, was allerdings nur an den Zuwendungen von Ineos liegen kann. Servette meldet bei dieser Position gerade einmal 1,7 Mio. Dafür sind es bei den “sonstigen betrieblichen Erträgen” gleich 12,9 Mio, dahinter verstecken sich die Zahlungen der Hans-Wilsdorf-Stiftung, die der verstorbene Gründer von Rolex gegründet hat und das finanzielle Rückgrat der Genfer ist.

Die Transfers von Basel

Die zehn Klubs nahmen aus Transfers total 30,8 Mio ein und gaben dafür 39,5 Mio aus. Der FCB war mit 13,9 Mio am spendabelsten, was am grossen Umbruch unter Hauptaktionär David Degen lag. Der FCZ verbuchte Einnahmen von 1,5 und Ausgaben von 3,4 Mio.

YB erwirtschaftete in seinem Geschäftsjahr einen Gewinn von 14,8 Mio, der FCB dagegen einen Verlust von 15,8 Mio, macht eine Differenz von 30,6 Mio. Der FCZ kommt auf ein Plus von 56’000 Franken. Das ist nicht viel, aber noch immer viel besser als das Minus von Lugano. Das beträgt 6,3 Mio.


https://www.bernerzeitung.ch/keiner-hat ... 1109057866

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2021/2022
 Beitrag Verfasst: Freitag 22. April 2022, 21:49 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
22.04.2022

Bild

Zitat:
Finanzbericht der Swiss Football League

Keiner hat mehr Geld als die Young Boys

Der abgelöste Meister macht einen Gewinn von 14,8 Millionen Franken. Der FCZ wird in finanzieller Sicht nicht nur von YB abgehängt.

Die Young Boys und Lugano spielen in derselben Liga. Und doch liegen finanziell gesehen Welten zwischen ihnen, das zeigen die Finanzzahlen, die die Swiss Football League veröffentlicht hat. YB erwirtschaftete in seinem letzten Geschäftsjahr 75,5, Lugano dagegen 7,3 Millionen Franken. Basel kommt auf 50,2 Mio, der FCZ auf 21,3. Der grosse Vorteil von YB sind seine Einnahmen aus der Champions League von 32,2 Mio. Franken.

Das Geschäftsjahr 2021 endete für die einen Clubs am 30. Juni, für die anderen am 31. Dezember. Wer eine Lizenz für die Europacup-Wettbewerbe der Saison 2022/23 beantragt, ist reglementarisch verpflichtet, die letzten geprüften Finanzinformation zu veröffentlichen. Das schreibt die Liga. Offensichtlich suchten die Grasshoppers als Aufsteiger nicht um diese Lizenz nach. Darum fehlen von ihnen die Angaben.

Nach seinen vier Meisterjahren weist YB ein Eigenkapital von 18,2 Mio. aus. Das von Basel dagegen ist auf 2,4 Mio. geschrumpft, während der FC Zürich 160’000 Franken ausweist. Die grössten Ausgaben verursacht bei allen Clubs das Personal. Bei YB und Basel betragen sie rund 37 Mio., beim FCZ 15,4 Mio., während der FC Lugano seinen Angestellten 9,9 Mio. Franken zahlt und damit mehr ausgibt, als er überhaupt aus seinem Betrieb einnimmt.

Nur dank Ineos und Rolex

Allein diese Zahlen zeigen, wie weit entfernt der aktuelle Leader der Challenge League finanziell von der Super League ist. Der FC Winterthur kommt auf ein Budget von 6 Mio., die Hälfte davon sind als Lohnkosten veranschlagt. Die 3 Mio. sind dreimal weniger, als nur schon in Lugano oder auch Lausanne bezahlt wird.

Bei den Einnahmen weist YB 10,6 Mio. aus Sponsoring und Werbung aus. Auf ähnlich viel kommt Lausanne, was allerdings nur an den Zuwendungen von Ineos liegen kann. Servette meldet bei dieser Position gerade einmal 1,7 Mio. Dafür sind es bei den «sonstigen betrieblichen Erträgen» gleich 12,9 Mio., dahinter verstecken sich die Zahlungen der Hans-Wilsdorf-Stiftung, die der verstorbene Gründer von Rolex gegründet hat und das finanzielle Rückgrat der Genfer ist.

Die Transfers von Basel

Die zehn Clubs nahmen aus Transfers total 30,8 Mio. ein und gaben dafür 39,5 Mio. aus. Der FCB war mit 13,9 Mio. am spendabelsten, was am grossen Umbruch unter Hauptaktionär David Degen lag. Der FCZ verbuchte Einnahmen von 1,5 und Ausgaben von 3,4 Mio. Franken.

YB erwirtschaftete in seinem Geschäftsjahr einen Gewinn von 14,8 Mio., der FCB dagegen einen Verlust von 15,8 Mio., macht eine Differenz von 30,6 Mio. Der FCZ kommt auf ein Plus von 56’000 Franken. Das ist nicht viel, aber noch immer viel besser als das Minus von Lugano. Das beträgt 6,3 Mio. Franken.


https://www.bernerzeitung.ch/keiner-hat ... 1109057866

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 255 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24 ... 26  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 24 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de