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 Beitrag Verfasst: Sonntag 21. August 2005, 19:46 
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:hoppyb: :aiaiai: :wave: :thanks: :ybfahne2: :wave: :yb_fans:

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 21. August 2005, 22:10 
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Die Stadtpolizei Bern teilt mit:
Ausschreitungen nach YB - FCZ

pid. Im Anschluss an das Super-League-Spiel BSC Young Boys – FC Zürich von heute Sonntag Nachmittag kam es im Raum Wankdorfplatz – Winkelriedstrasse – S-Bahn-Station Wankdorf zu Ausschreitungen zwischen gewaltbereiten Zürcher- und YB-Fans. Die Stadtpolizei Bern, die von den Zürcher Fans massiv mit Steinen und Flaschen angegriffen worden war, setzte gezielt Gummischrot- und Reizstoffgranaten ein.

Nach Spielende suchten gegen hundert FCZ-Fans die Konfrontation mit den YB-Fans, was die Polizei zu verhindern suchte, worauf sie mit Steinen und Flaschen beworfen wurde. Ein Teil der Gewalttätigen stiess hinter dem Turnerstadion auf YB-Fans, welche die Aggressionen erwiderten. Nun eskalierte die Situation. Um die insgesamt ca. 200 Fans auseinanderzuhalten, musste die Polizei in der Folge immer wieder Gummischrot- und auch Reizstoffgranaten einsetzen. Die Kampfhandlungen dauerten über eine halbe Stunde. Die Lage beruhigte sich erst, als der Extrazug mit den Zürcherfans kurz vor 19 Uhr die S-Bahn-Station verliess.

Zwei Polizisten erlitten durch Steinwürfe leichte Verletzungen. Durch das Steinewerfen wurden auch Fahrzeuge beschädigt. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.

Keine grösseren Probleme gab es im Verkehrsbereich. Allerdings mussten wegen der Ausschreitungen die Wankdorfkreuzung und die Winkelriedstrasse während ca. einer Stunde gesperrt werden, die Papiermühlestrasse war etwa 30 Minuten lang nicht passierbar.

Polizeikommando der Stadt Bern


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 21. August 2005, 22:14 
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Warum gibts eigentlich immer bei diesen Zürcher Vereinen Knatch mit den Fans? :roll:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 21. August 2005, 22:54 
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Beiträge: 216
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Warum gibts eigentlich immer bei diesen Zürcher Vereinen Knatch mit den Fans?

Isch doch normal. Die Gigle chöi eifach nid verliere? Züri isch weder ä Wäutstadt no a Houptstadt. Züri isch u bliebt äs dräckigs Näscht!


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 Beitrag Verfasst: Montag 22. August 2005, 05:26 
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BZ, 22.08.2005

Der vierfache Befreiungsschlag

YB bezwingt Zürich vor nur 13 000 Zuschauern 3:1. Ein wichtiger Sieg für die Berner und Trainer Hans-Peter Zaugg.
Hans-Peter Zaugg gab sich locker. Entspannt und souverän antwortete er den Medienvertretern, freute sich über die «Reaktion seines Teams», über dessen starke Leistung auch, und nicht zuletzt urteilte der Trainer mit einem schelmischen Lachen, «dass die Spieler gewiss nicht gegen mich gespielt haben».

Es war eine beeindrucken- de Fürsprache der YB-Fussballer für ihren zuletzt scharf kritisierten Coach. Endlich spielten die Berner wieder mit Engagement, endlich war Spielfreude zu sehen und zu spüren, und es ist möglicherweise nicht ganz falsch, diese eklatante Leistungssteigerung mit dem Systemwechsel in Verbindung zu setzen. Hans-Peter Zaugg stellte nach zuletzt ungenügenden Vorstellungen der Seinen auf eine Aufstellung mit zwei Angreifern um. Insbesondere Regisseur Hakan Yakin war anzumerken, dass er in einer derartigen Formation wesentlich besser zur Geltung kommt.


Zaugg sehr souverän

Nach dem Geknorze in den letzten Wochen und der Diskussion über das von Zaugg bevorzugte System mit nur einem zentralen Stürmer kommt das verdiente 3:1 gegen den FC Zürich einem vierfachen Befreiungsschlag gleich. In erster Linie hat sich Zaugg aus der Schusslinie von Medien und Fans gebracht. Die Young Boys haben nach zwei Niederlagen und einem Unentschieden endlich den ersten Pflichtsieg im neuen Wankdorf errungen. Zudem wars für Keyplayer Yakin eine Befreiung aus einem taktischen Korsett, das den genialen Instinktfussballer zu sehr eingeschränkt hat. Und zu guter Letzt sind auch die bislang in der Super League wenig überzeugenden Neuzugänge Mario Raimondi und Carlos Varela in Bern angekommen. Die beiden Torschützen standen mit ihrem Einsatz und ihrem Willen für den gesteigerten Auftritt der Young Boys.

Ist jetzt alles wieder gut bei YB? Nun, die konzentrierte und aggressive Vorstellung war ein erster Schritt in eine bessere Zukunft. Das Publikum im Nationalstadion will mit Offensivfussball verwöhnt werden, und die tiefe Zuschauerzahl (13 125) gestern war ein deutlicher Fingerzeig, dass nur mit einer attraktiven Spielweise der anvisierte Besucherschnitt von 19 000 erreicht werden kann. «Wir waren uns nach den letzten Partien bewusst, dass wir zielstrebiger spielen müssen», sagte Zaugg, «deshalb habe ich mit Häberli und Varela als Stürmer etwas Neues probiert.»


Schwieriges Programm

Der ersatzgeschwächte FCZ stellte dabei gestern den idealen Aufbaugegner für die kriselnden Berner dar. Die Gäste, immerhin als stolzer Leader angereist, waren chancenlos und wurden im Angriffswirbel der Gastgeber teilweise fürchterlich zerzaust. «Viel hing mit dem ersten Tor zusammen, danach waren wir befreit», sagte Zaugg. Vielleicht gab er sich auch so cool, weil er genau weiss, welche Aufgaben in den nächsten Wochen auf YB warten. In St. Gallen, gegen den FC Thun und beim Meister Basel brauchts eine weitere Steigerung, damit der vierfache Befreiungsschlag gegen Zürich nicht zum einfachen Höhepunkt mutiert. Wenn der angekündigte Torjäger endlich da ist, wird Zaugg zudem endgültig die Qual der Stürmerwahl besitzen.

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 Beitrag Verfasst: Montag 22. August 2005, 05:28 
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Beiträge: 29376
Bund, 22.08.2005

Vieles richtig gemacht

Die Young Boys besiegen den FC Zürich dank Toren von Carlos Varela, Mario Raimondi und Hakan Yakin 3:1
Im dritten Anlauf hat es geklappt: Vor 13 125 Zuschauern haben die Young Boys den ersten Meisterschaftssieg im Stade de Suisse gefeiert. Dank dem 3:1 (2:0)-Erfolg gegen Zürich verbesserten sie sich in der Tabelle auf Rang 4.

Die ersten beiden Super-League-Auftritte der Young Boys in ihrem neuen Zuhause gegen GC (in jeder Hinsicht) und Aarau (resultatmässig) waren enttäuschend verlaufen. Sie hatten für entsprechend heftige Kritik und Unruhe im Umfeld gesorgt. Gestern nun war vieles anders – nicht ganz alles zwar, aber doch schon sehr viel. Die Mannschaft von Hans-Peter Zaugg schlug ein hohes Tempo an, machte gegen einen guten Gegner das Spiel, führte nach 31 Minuten und einem Doppelschlag von Carlos Varela und Mario Raimondi beruhigend 2:0. Und als Hakan Yakin das 3:0 markierte, war die Vorentscheidung gefallen. Die Gastgeber mussten wohl noch den Anschlusstreffer durch Rafael hinnehmen, brachten den Vorsprung aber über die Zeit. Das Resultat war ein alles in allem souveräner 3:1-Erfolg über den FC Zürich, der Anfang Woche noch die Spitze der allerdings erst allmählich Konturen annehmenden Tabelle geziert hatte.

Entsprechend machten die Spieler nach dem Schlusspfiff nicht nur einen gelösten Eindruck; sie sprachen auch von einer grosser Erleichterung. «Wir haben eine brutale Woche hinter uns», sagte Thomas Häberli und meinte damit primär die grosse Diskrepanz, die zuletzt zwischen Aufwand und Ertrag geherrscht hatte. «Wir wussten, dass wir das Glück auf unsere Seite zwingen mussten. Das haben wir auch getan. Wir haben gut gespielt und endlich einmal das erste Tor erzielt. Das war entscheidend. Wir haben verdient gewonnen, nun geht es wieder aufwärts.» Ähnlich drückte sich Torhüter Marco Wölfli aus: «Dank diesem Sieg sind wir wieder dabei und können getrost dem nächsten Spiel gegen St. Gallen entgegenblicken.»


Siegeswille belohnt

Tatsächlich lässt die Leistung der Young Boys Raum für einigen Optimismus. Die Berner wurden für ihr Engagement, ihren Siegeswillen und dafür belohnt, von Anfang an die Flucht nach vorne angetreten zu haben. Sie hinterliessen in der Offensive einen guten Eindruck, was nicht zuletzt deshalb überrascht, weil der nominell beste Stürmer, Francisco Neri, keine einzige Minute spielte. Seinen Part übernahmen Carlos Varela und Häberli, die im modifizierten System der Berner im Sturm spielten – was Hakan Yakin auf die entsprechende Frage zur Antwort verleitete, er wolle keineswegs Kritik bezüglich früherem System üben, «aber zwei Stürmer eröffnen mir speziell in Heimspielen tendenziell mehr Anspielstationen. Mit der Rochade hat der Trainer etwas versucht – und es ist aufgegangen.»
Auffallend: YB trug die Angriffe meist schnell und variantenreich vor – zumindest bis zum 3:0. Die Treffer wurden denn auch auf völlig unterschiedliche Art und Weise herausgespielt. Beim 1:0 flankte Ronny Hodel den Ball in den Rücken der FCZ-Verteidiger zu Varela, der allerdings wohl im Abseits stand, weshalb der Treffer nicht hätte anerkannt werden dürfen. Beim 2:0 reagierte Raimondi am schnellsten nach einem herrlichen Freistoss Pirmin Schweglers, den Johnny Leoni nur hatte abprallen lassen. Und das 3:0 fiel nach einem Doppelpass Yakins mit Häberli.


Der Bruch nach dem 3:0

Trotz dem deutlichen Erfolg darf nicht vergessen werden, dass nicht alles Gold war, was gestern im Regen glänzte. So bekundeten die Young Boys phasenweise Probleme mit dem Spielaufbau, wobei sich die Verteidiger beim ersten Pass einige Ballverluste leisteten. Am auffallendsten war jedoch, wie stark die Gastgeber nach dem 3:0 abbauten und sich weit in die eigene Platzhälfte zurückdrängen liessen, als hätten sie plötzlich Angst vor dem Gewinnen. In diesem Moment geriet YB arg ins Wanken. Doch der FC Zürich konnte nur beschränkt Kapital daraus schlagen und durch Rafael den Anschlusstreffer erzielen. Yakin meinte denn auch, in diesen Momenten müssten sie cleverer agieren. Auch Häberli sprach von einem Wermutstropfen, nur: «Wir haben bestimmt nicht alles richtig gemacht – aber sehr viel.»

Young Boys - Zürich 3:1 (2:0)
Stade de Suisse. – 13 125 Zuschauer. – SR Rutz. – Tore: 29. Varela 1:0. 31. Raimondi 2:0. 55. Hakan Yakin 3:0. 72. Rafael 3:1. – Verwarnungen: 26. Stahel, 35. Raimondi (beide Foul), 40. Yakin (Freistoss zu früh ausgeführt), 45. Häberli («Schwalbe»), 48. Filipescu, 91. Rapisarda, 92. Tiago (alle Foul). – Bemerkungen: YB ohne Eugster, Friedli, Aziawonou und Cökmüs (alle U 21); Zürich ohne Tarache (gesperrt), Margairaz, Stanic, Hohl und Schneider (alle verletzt).
Young Boys: Wölfli; Steinsson, Tiago, Portillo, Hodel; Schwegler; Raimondi, Yakin, Magnin (80. Sermeter); Häberli (70. Schneuwly), Varela (84. Urdaneta).
Zürich: Leoni; Nef, Filipescu, von Bergen, Stucki (69. Rapisarda); Stahel, Dzemaili (77. Abdi); Di Jorio, Rafael, Cesar; Keita (80. Achalaia).



«Das Team will keinen Trainerwechsel»

Der über 80 Kilogramm schwere Unspunnenstein ist in Interlaken gestohlen worden. Ihnen dagegen dürfte nach dem 3:1 über Zürich ein anderer Stein vom Herzen gefallen sein . . .

HANS-PETER ZAUGG: Die Grösse der Steine ist in der Tat zu vergleichen . . . Für das Team, aber auch für mich persönlich war dies ein sehr wichtiger Sieg.


Was haben Sie der Mannschaft vor dem Spiel gesagt?

Wir haben gewusst, dass wir diese Partie gewinnen müssen. Aber wir haben sie auch unbedingt gewinnen wollen. Ich sagte der Mannschaft, man müsse von der ersten Minute an merken, dass wir nach vorne spielen und in den Abschluss gehen wollen. Und ich sagte den Spielern: «Spielt endlich so, wie ihr es im Training macht, sehr konzentriert und doch locker.»


Die Spieler haben sich an die Marschroute gehalten.

Entscheidend war die Einstellung. Jeder hat alles für den Sieg getan.


Das 1:0 war sehr wichtig für die Psyche der Mannschaft.

Dieses Tor war eine Erlösung. Das Spiel gegen Aarau (0:0, die Red.) wäre gleich verlaufen wie jenes gegen den FCZ, hätten wir einen Treffer erzielt. Nun haben wir gesehen, was mit einem Vorsprung möglich ist. Wir wollten dominant auftreten, und wir traten dominant auf.


Allerdings liess YB im Verlauf der zweiten Halbzeit den Gegner mächtig aufkommen.

Der FCZ ist spielerisch stark. Man darf ihn nicht kombinieren lassen. Nach der Pause haben wir Kombinationen zugelassen und selber den Ball zu rasch verloren. Künftig müssen wir uns in solchen Momenten cleverer verhalten.


Zuletzt wurden Sie kritisiert, nur mit einem Stürmer zu agieren. Gegen den FCZ stürmten Varela und Häberli, während Neri auf der Bank sass. Weshalb?

Ich habe den FCZ gegen Xamax beobachtet. Wir wollten nicht den gleichen Fehler machen wie die Neuenburger, sondern auf Zürichs Abwehrchef Filipescu Druck ausüben. Neri hat zuletzt Durchschlagskraft vermissen lassen. Wir wollten mit dem Duo Häberli/Varela etwas probieren.


Mit dem Sieg hat die Mannschaft Druck vom Trainer genommen.

Die Spieler haben eindrücklich gezeigt, was sie von den Diskussionen der letzten Zeit halten. Ich habe viele Signale von der Mannschaft bekommen, weshalb ich stets ruhig geblieben und nie ausgeflippt bin. Es gab keinen Grund, die Spieler anzuschreien.


Sie heben den Umgang mit der Mannschaft hervor.

Die Beziehung zwischen Mannschaft und Trainer ist das Wichtigste. Stimmt die Chemie nicht mehr, nützt es mir als Trainer nichts, wenn der Präsident hinter mir steht. Das Team hat gezeigt, dass es keinen Trainerwechsel will. Auch für die Spieler waren die Diskussionen um meine Person mühsam. Und ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, wie lange die Nerven der Verantwortlichen halten.


Haben Sie von der YB-Führung Unterstützung gespürt?

Ja. Meine Vorgesetzten haben sich korrekt verhalten. Sportchef Marcel Hottiger sieht genau, wie wir arbeiten. Ich hatte nie den Eindruck, er sei in Bezug auf meine Person auf der Kippe.


Spielt YB künftig immer mit zwei Stürmern?

Wir werden uns von Spiel zu Spiel entscheiden, je nach Gegner und Verfassung. Wir wollen flexibel bleiben.


Sportchef Hottiger hat gesagt, er sei überrascht, wie wenig Kredit Sie bei einem Teil der Fans hätten.

Auch ich bin überrascht. Ich weiss nicht, was der Auslöser war. Die Systemfrage kann es ja nicht allein sein.

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 Beitrag Verfasst: Montag 22. August 2005, 05:30 
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NZZ, 22.08.2005

YB befreit Trainer Zaugg von grossem Druck
3:1 im Spitzenkampf gegen den FCZ

Im eigentlichen Spitzenkampf der 6. Runde in der Super League haben die Berner Young Boys beim 3:1 gegen den FC Zürich den ersten Erfolg im neuen Stade de Suisse erreicht. YB-Chefcoach Hanspeter Zaugg, der zuletzt unter Druck geraten war, kann damit etwas aufatmen.

(si)/zz. Gegen einen ideenlosen Gegner brachten Carlos Varela und Mario Raimondi die Young Boys nach einer halben Stunde mit einem Doppelschlag innert 180 Sekunden auf die Siegerstrasse. Zwar trat der FC Zürich nach dem Seitenwechsel engagierter auf, doch Hakan Yakin gelang nach einem schönen Durchspiel mit Thomas Häberli der dritte YB-Treffer für die YB. Die Stadtberner schafften nicht nur den ersten Sieg in der «neuen Heimat», es waren gleichzeitig auch die ersten Meisterschaftstore für das Team von Hanspeter Zaugg, der nach der Niederlage in Schaffhausen unter Druck geraten war. Der Erfolg war deshalb auch für den Berner Trainer wichtig. Den Zürcher misslang dagegen die Hauptprobe für das Uefa-Cup-Rückspiel gegen Legia Warschau am nächsten Donnerstag gründlich.

Young Boys - Zürich 3:1 (2:0)
Stade de Suisse Wankdorf. - 13'125 Zuschauer. - Schiedsrichter: Rutz. - Tore: 28. Varela 1:0. 31. Raimondi 2:0. 55. Hakan Yakin 3:0. 72. Rafael 3:1.

Young Boys: Wölfli; Steinsson, Tiago, Portillo, Hodel; Pirmin Schwegler; Raimondi, Hakan Yakin, Magnin (80. Sermeter); Häberli (70. Schneuwly), Varela (84. Urdaneta).

FC Zürich: Leoni; Nef, Filipescu, von Bergen, Stucki (69. Rapisarda); Stahel, Dzemaili (77. Abdi); Di Jorio, Rafael, Cesar; Keita (80. Achalaia).

Bemerkungen: Young Boys ohne Eugster, Friedli, Aziawonou und Cökmüs (alle nicht im Aufgebot), Zürich ohne Tarache (gesperrt), Margairaz, Stanic, Hohl und Schneider (alle verletzt). Verwarnung: 26. Stahel, 35. Raimondi (beide Foul), 40. Hakan Yakin (Freistoss zu früh ausgeführt), 45. Häberli (Schwalbe), 48. Filipescu, 91. Rapisarda, 92. Tiago (alle Foul).

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 Beitrag Verfasst: Montag 22. August 2005, 05:31 
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Tagesanzeiger, 22.08.2005


Young Boys besiegen den FCZ

Die Berner überzeugten beim ersten Heimsieg im Stade de Suisse. Der FC Zürich war besonders in der ersten Halbzeit deutlich schwächer.

Carlos Varela, Mario Raimondi und Hakan Yakin erzielten die Treffer zum verdienten 3:1-Erfolg über den bisherigen Leader Zürich.
Varela mit dem Führungstreffer aus allerdings offsideverdächtiger Position und Raimondi aus spitzem Winkel via Goalie Leonis Hand brachten das Heimteam nach einer halben Stunde innert rund 180 Sekunden auf Kurs. Die zuletzt in die Kritik geratene Equipe von Hanspeter Zaugg dominierte den Gast aus Zürich zumindest vor der Pause beinahe nach Belieben. Der FCZ war vor allem vor dem Seitenwechsel erstaunlich ideenlos und ohne jegliche Aggressivität. Einzig Goalie Leoni, der abermals den Vorzug vor Taini erhalten hatte, verhinderte einen noch grösseren Rückstand.

Trainer Lucien Favre reagierte in der Halbzeit und zog Abwehrchef Iulian Filipescu ins Mittelfeld vor. Die Massnahme fruchtete jedoch wenig, und als Hakan Yakin nach einem schönen Durchspiel mit Thomas Häberli gar die Erhöhung des Vorsprungs gelang (55.), war die Partie entschieden. Auf Rafaels Anschlusstor (72.) folgten noch eine Druckphase der Gäste und einige heikle Szenen vor dem Tor Marco Wölflis. An der missglückten Hauptprobe vier Tage vor dem Uefa-Cup-Rückspiel gegen Legia Warschau änderte sich jedoch nichts mehr. Ohne dem defensiven Arbeiter Mihai Tararache (gesperrt) und dem offensiven Ideengeber Xavier Margairaz (Kapselverletzung) fehlten den Stadtzürchern zwei wichtige Element im Ensemble.

Der FC Zürich ist durch die Niederlage von der Tabellenspitze auf den fünften Rang abgerutscht. (grü/si)

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 Beitrag Verfasst: Montag 22. August 2005, 13:14 
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Beiträge: 801
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hier meine bilanz...:

+ drei Tore...
+ ....und endlich ein Sieg im dritten Anlauf, und somit der Anschluss an der Tabellenspitze wieder gefunden
+ Varela, Steinsson, Portillo und Raimondi haben sackstark gespielt
+ Stimmung im D....s chunnt immer wie besser
+ bis jetzt waren die Zürcher die supportfreudigste Gästefans..
+ scheiss sat1 - transpi/gesang...
+ Anwesenheit von Shi Jun....dä siech isch o ufem fäud luschtig zum zueluege

- Ausschreitungen nach dem Spiel....es lebe die staatlichen Sicherheitstubelis :roll:
- Bidu's Sturrheit an seinem System....diesmal sogar ohne Stürmer (was mi no meh ufregt: ungerem Schlussstrich heter Erfolg...)
- YB-Stimmung via Boxen (falls dies wirklich wahr ist, und die Zürcher nicht einfach die StadeTV-Übertragung meinen....)
- Zuschaueraufmarsch; waren es wirklich 13'000?? ich wage es zu bezweifeln...


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 Beitrag Verfasst: Montag 22. August 2005, 15:17 
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Wohnort: Zollikofen
Nei, 13'000 si leider würklech nid gsi. aber das isch haut das mit däm ewige, Durchartemittzeue, ou we si gar nid dert si. Si sötte das System besser mit de Dräichrütz bim Igang kopple. De würd das ä gnaui Zau gä. Wüu es isch würklech miggrig gsi. Und würklech nume gueti Stimmig bi üs im D und bi de Zürcher.
Aber i gloube dank däm sieg, wärde wider meh iz Wankdorf cho.

Was sich eigentläch mit dem Sat1 gsang/transpi gsi? Ha das äue nid ganz mitübercho. Sorry!!! :oops:

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