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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. März 2022, 00:26 |
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19.03.2022  Zitat: Alle Highlights im Video:
FCZ-Stürmer Gnonto nimmt die YB-Abwehr im Alleingang auseinander
Der FC Zürich siegt in Bern gegen YB und macht einen grossen Schritt Richtung Meistertitel. Alle Tore und Highlights im Video. https://www.20min.ch/video/fcz-stuermer ... 9434933458
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. März 2022, 00:29 |
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19.03.2022  Zitat: Der FC Zürich bezwingt Verfolger YB und steuert auf den Meistertitel zu
Im Spitzenspiel der 27. Runde der Super League schlägt der FC Zürich YB auswärts mit 2:1. Die Joker Kramer und Marchesano treffen für effiziente Zürcher, Sierro kann kurz vor Ende nur noch verkürzen.
Es ist ein Erfolg, der schon fast historisch ist: Knapp acht Jahre ist es her, dass der FCZ im Wankdorf-Stadion einen Sieg errungen hat. Doch viel wichtiger aus Sicht der Zürcher ist, dass der Vorsprung auf die Berner in dieser Saison auf sagenhafte 17 Punkte angewachsen ist. Jetzt kann, wenn überhaupt, wohl nur noch der FC Basel ins Meisterrennen eingreifen.
Berner Tor wird aberkannt
Bereits vor dem Spiel war klar, dass YB wohl nur mit einem Sieg noch eine Chance auf den Meistertitel haben würden. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit waren es die Berner, die in der zweiten Hälfte vor ausverkauftem Haus auf den ersten Treffer drückten. Der Treffer fiel - und zwar durch Topscorer Siebatcheu. Doch Schiedsrichter San sah bei der Vorlage Meschack Elias ein strafbares Vergehen.
Breitenreiter wechselt den Sieg ein
Es kam wie es kommen musste: André Breitenreiter wechselte sprichwörtlich den Sieg des FC Zürich ein. Mittelfeldspieler Doumbia spielt in der 74. Minute einen langen Pass auf den eingewechselten Blaz Kramer, der von Ballmoos zwischen den Beinen erwischt und so zum 1:0 für die Gäste trifft. Beim 2:0 leistet der omnipräsente Wilfried Gnonto die tolle Vorarbeit für Routinier Antonio Marchesano. Bei beiden Treffern sieht die Abwehr der Berner unglücklich aus.
Die Berner reagieren spät: In der letzten Minute der Nachspielzeit gelingt Vincent Sierro nach einem Eckball noch den Ehrentreffer. Insgesamt war der FC Zürich die effizientere Mannschaft, die mit Gegenstössen immer wieder zu Chancen kamen. Dennoch wäre ein Punktgewinn der Berner keineswegs gestohlen gewesen. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... ld.2265385
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. März 2022, 12:09 |
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19.03.2022  Zitat: YB unterliegt gegen FC Zürich 1:2
Die Zürcher bleiben keinen Beweis mehr schuldig, dass sie ein würdiger Meister der Saison 2021/22 sein werden. Sie besiegen den abtretenden Meister im Wankdorf.
In den letzten 20 Minuten schlugen die Zürcher in einem Spiel zu, von dem die Berner bis dorthin mehr hatten. Mehr Spielanteile, mehr Schüsse, mehr Abschlüsse, mehr Chancen. Aber es spricht für die Mannschaft von Trainer André Breitenreiter, dass sie nach der Heimniederlage gegen St. Gallen vom letzten Wochenende Ruhe bewahrte und auf ihre besten Momente wartete. Die eingewechselten Blaz Kramer (74.) mit einer feinen Leistung und Antonio Marchesano mit einem Abstauber erzielten die Tore. Das 1:2 von Vincent Sierro fiel in der 95. Minute mit dem Schlusspfiff.
FCZ bricht alten Fluch
Man muss zum 2. August 2014 zurückblättern, um einen Sieg des FCZ in einem Meisterschaftsspiel im Wankdorf zu finden. Seit jenem 3:1 holten die Zürcher in 13 Auswärtsspielen gegen die Young Boys nur gerade einen Punkt, und zwar mit einem 1:1 im November 2015. Dass sie den Fluch gerade in ihrer neusten Meistersaison brechen können, ist ein weiterer Hinweis auf die Stärke dieser Mannschaft.
Bei den Young Boys hatte man sich auf eine Rückrunde gefreut, in der die meisten wichtigen Spieler zur Verfügung stehen würden. Aber die Liste der Verletzten ist bis heute immer ungefähr gleich lang geblieben. Christian Fassnacht beispielsweise pausiert gerade zum dritten Mal in dieser Saison für längere Zeit. In der 32. Minute des Spiels gegen Zürich musste Fabian Rieder verletzt aufgeben.
Dem hochtalentierten Youngster kommt nach dem Wegzug von Michel Aebischer eine Schlüsselrolle im zentralen Mittelfeld zu. Sollte auch er wochenlang ausfallen, wäre dies für den glücklosen Meister eine weitere herbe Schwächung. YB humpelt durch die Saison. Trotz ihrer durchzogenen Leistungen in der laufenden Saison bekommen die Young Boys von ihrem Anhang jeden Kredit. Wie zuletzt im Match gegen Basel füllten 31'120 das Wankdorf ganz. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/198170
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. März 2022, 12:12 |
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19.03.2022  Zitat: Spitzenspiel im Wankdorf
So jubelt ein Meister – der FCZ entthront YB
Die Young Boys sind nach vier Meistertiteln in Serie geschlagen, sie verlieren ihr Spiel der letzten Chance 1:2.
So klingt ein Meisterjubel. So sieht ein Meisterjubel aus. Und weil viel Pyrotechnik im Wankdorf abgebrannt wird: Ja, so riecht ein Meisterjubel.
Es ist die 74. Minute, in der eine ganze Saison in ganz wenigen Sekunden zusammengefasst wird. Sandro Lauper rennt kopflos auf die Abwehrreihe des FC Zürich los. Die Young Boys verlieren den Ball. Und dann geht es schnell: Ousmane Doumbia schickt Blaz Kramer los, der Cédric Zesiger überläuft. Dass der Ball dann auch noch Goalie David von Ballmoos zwischen den Beinen hindurchkullert? Passt zur Lage von YB. Es passt zum Höhenflug des FCZ. Weiter nach der Werbung
2500 Zürcher Fans liegen sich in den Armen
Rund 2500 mitgereiste Zürcher Fans spüren es. Die Bank des FCZ spürt es. Das ist der Moment, an dem sich die Liga entschieden haben dürfte. Antonio Marchesano trifft fünf Minuten später zum 2:0. Das 1:2 durch Vincent Sierro fällt mit dem Schlusspfiff.
Nach diesem heisst es: Aus, vorbei, fertig. Die Young Boys sind nach vier Meisterschaften in Serie entthront. Und sie können ihrem Nachfolger gleich persönlich gratulieren.
17 Punkte liegt der FCZ nach 27 Runden vor dem abtretenden Serienmeister YB. Selbst wenn der FC Basel am Sonntag sein Spiel gewinnt, sind es noch immer zwölf Punkte auf Basel. Alles andere als eine Meisterparty auf dem Helvetiaplatz wäre ein mittleres Weltwunder.
So, wie die Zürcher derzeit auftreten, wird es nicht dazu kommen. Es ist kein Zauberauftritt, den sie in Bern hinlegen. Aber sie sind so solide, so gefestigt, so abgeklärt, wie keine andere Mannschaft in der Super League.
Aus einem Abstiegskandidaten mach eine Meistermannschaft
Trainer André Breitenreiter hat in kürzester Zeit aus einem Abstiegskandidaten eine Meistermannschaft geformt. Ein Team mit klaren Strukturen, ohne jeglichen Schnickschnack und fern jener Genügsamkeit, an denen frühere FCZ-Mannschaften regelmässig gescheitert sind.
Er hat dabei auch Spieler zur Verfügung, die von Sportchef Marinko Jurendic sorgfältig ausgewählt worden sind. Es sind keine Blender. Sondern Arbeiter wie Doumbia, der einem der besten Ballgewinner der Schweizer Liga geworden ist. Oder ein Fidan Aliti, der Verteidiger, der weiss, was er kann – und was er lieber lassen soll. Oder der Mann am rechten Flügel, Nikola Boranijasevic, der in Bern einen ganz starken Match zeigt.
Und ja, die Zürcher haben auch in diesem Spiel das Matchglück auf ihrer Seite. Fabian Rieder oder Zesiger könnten YB vor der Pause in Führung bringen. Und als der Ball nach einer Stunde tatsächlich im Zürcher Tor liegt, wird der Treffer wegen eines hohen Beins von Meschack Elia aberkannt. Es ist kein Fehlentscheid. Aber einer, der an einem anderen Tag auch auf die andere Seite fallen könnte.
YB ohne Glück – aber auch mit zu wenig Klasse
Für die Young Boys war es der Abend der allerallerletzten Chance. Dafür fiel der Auftritt dann zu blutleer aus. Interimstrainer Matteo Vanetta versuchte, den FCZ mit einem 4-3-3 zu überraschen. Das gelang zwar kurz. Aber wirklich druckvoll traten die Berner erst nach rund 50 Minuten auf. Und als es danach aussah, als ob ein YB-Tor in der Luft liegen würde, fiel das 1:0 des FC Zürich.
Vanetta sah zwar «grosse Fortschritte». In der momentanen Form aber müssen die Young Boys dagegen kämpfen, dass sie nicht noch ihren Platz im Europacup an Lugano verlieren.
FCZ-Goalie Yanick Brecher dagegen durfte nach dem Schlusspfiff erzählen, die Meisterprämien seien bereits vor dem Saisonbeginn ausgehandelt worden: «So wie immer.» Was aber anders ist als immer seit 2009: In diesem Jahr dürften die Prämien ausbezahlt werden. https://www.tagesanzeiger.ch/so-jubelt- ... 2837127330
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. März 2022, 20:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.03.2022  Zitat: David von Ballmoos
«Wir haben aufgehört, nach oben zu schauen»
Der Berner Goalie hat mit YB seit seiner Rückkehr noch nie gewonnen. Nach dem 1:2 gegen den FCZ verspürt er eine Leere, die sportliche Entwicklung bei YB stimmt ihn nachdenklich.
fander
Vor dem Spiel war der Titel 14 Punkte weg, jetzt sind es 17. Ist die Enttäuschung eigentlich noch gewachsen?
Sie ist einfach riesig, und das hat gar nichts mit dem Titel zu tun. Wir haben uns für dieses Spiel viel vorgenommen. Und verlieren es so.
Wie?
Indem wir zwei Tore bekommen und trotz 90 Minuten Aufwand nur eines schiessen, das viel zu spät kommt.
Woran fehlt es YB denn im Moment?
Wir haben in allen Spielen gute Phasen, können aber jederzeit ein Tor kassieren. So bestrafen wir uns immer wieder selber.
«Wir begehen aber nach wie vor viele Fehler, werden für alle extrem hart bestraft.»
War der FCZ heute besser oder glücklicher?
Sie erleben aktuell bestimmt ein riesiges Hoch, das ihnen nicht nur zu gönnen ist, sondern das sie sich auch erarbeitet haben. Aber damit haben wir nichts mehr zu tun. Wir müssen auf uns schauen, uns um unsere Leistung kümmern.
Dieses Spiel zu Hause gegen den designierten Meister war für YB so etwas wie eine Möglichkeit, zumindest leistungsmässig zurück in die Saison zu finden. Was bleibt nach diesem Auftritt?
Leere.
Sehen Sie noch Fortschritte über die letzten Wochen?
Ja. Ich denke, man sieht auch von aussen, dass es nicht am Einsatz, nicht am Willen scheitert. Wir begehen aber nach wie vor viele Fehler, werden für alle davon extrem hart bestraft. Da fehlt uns manchmal auch das nötige Glück.
Einsatz, Wille, Pech – einverstanden. Aber ist es nicht einfach Fakt, dass YB seit Wochen nicht vom Fleck kommt?
Da darf sich jeder selber seine Meinung dazu machen. Ich sehe unsere Jungs, wie sie unter der Woche arbeiten. Ich kann nur sagen, dass wir Vollgas geben und alles daran setzen, dass wir aus diesem Tief wieder herausfinden.
«Ich sehe viel Einsatz, viel Arbeit, viel Wille. Wir probieren alles. Aber uns gelingt nicht alles.»
Um den Titel geht es nicht mehr, vielmehr wird es in der Tabelle langsam ungemütlich gegen hinten.
Wir haben aufgehört, nach oben zu schauen. Und genauso wollen wir nicht nach unten schauen. Wir müssen endlich einmal ein Spiel «zu Ende spielen», mal wieder einen Sieg holen.
Aber die sportliche Entwicklung ist schon bedenklich. Als Sie von Ihrer Schulterverletzung zurückkamen, hätte eine Siegesserie noch einmal Spannung ins Titelrennen bringen können. Jetzt hat YB seit bald vier Wochen nicht mehr gewonnen.
Das ist Fussball, manchmal kann es richtig schnell gehen. Wir haben in den letzten vier Jahren viele schöne Momente erleben dürfen hier. Jetzt gehen wir durch eine andere Zeit. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir die Voraussetzungen haben, aus diesem Tief zu finden. Aber da müssen wir alle zusammen mitziehen.
Hat der Trainerwechsel seine Wirkung verfehlt?
Ich bin nicht zuständig dafür, unsere Personalentscheide zu beurteilen. Ich kann nur beurteilen, was ich sehe. Und ich sehe viel Einsatz, viel Arbeit, viel Wille. Wir probieren alles. Aber uns gelingt nicht alles. https://www.bernerzeitung.ch/wir-haben- ... 8917064737
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. März 2022, 20:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.03.2022  Zitat: Die Einzelkritik
YB-Noten: Schwieriger Abend für Gnontos Bewacher
Mit den pfeilschnellen FCZ-Stürmern haben die Young Boys beim 1:2 ihre liebe Mühe – gegen vorne sind sie zu wenig zielstrebig.
David von Ballmoos – Note 4,5
Macht bei den FCZ-Vorstössen mit jeweils eher harmlosen Abschlüssen eine gute Figur – seine Grosstat verzeichnet er kurz nach Wiederbeginn, als er nach Gnontos Tempodribbling lange stehen bleibt und dessen Schuss mit der Schulter abwehrt. Kann er beim 0:1 von Kramer mehr ausrichten? Kaum. Und vor dem 0:2 wehrt er erst gegen Kramer, ist dann gegen Marchesano machtlos.
Lewin Blum – Note 4
Belebt die rechte Aussenbahn in gewohntem Stil, ihm fehlen aber wie der gesamten Berner Mannschaft die zwingenden Aktionen. Verzeichnet defensive Aussetzer – beim FCZ-Konter über Gnonto kurz nach der Pause fehlt er hinten. Dafür stoppt er den Italiener später, als der Match beim Stand von 0:2 schon entschieden ist.
Fabian Lustenberger – Note 2,5
Es ist nicht der Abend, vielleicht bislang auch überhaupt nicht das Jahr des Captains. Holt sich früh Gelb ab, für ein Foul im Mittelfeld, als er einmal mehr sehr hoch steht. Kurz vor der Pause haut er über den Ball, Gnonto zieht vorbei, Ceesay profitiert beinahe. Und auch in der Folge hat er seine liebe Mühe mit dem wirbligen Gnonto. In der Schlussphase muss Lustenberger angeschlagen vom Platz.
Cédric Zesiger – Note 3
Erlebt als persönlicher Bewacher von Gnonto einen, gelinde gesagt, unruhigen Abend. Drei-, vier-, fünfmal duelliert er sich mit dem Italiener in der Startphase, dazwischen blockt er gekonnt Ceesays Schuss. Dass Zesiger im zuweilen zundrigen Privatduell mit Gnonto nie Gelb sieht, ist ein kleines Wunder von Bern. Vor der Pause setzt Zesiger einen Kopfball aus aussichtsreicher Position übers Tor, dann ist er wieder mit Verteidigen beschäftigt – und muss beim brutalen Konter vor dem 0:1 Kramer ziehen lassen.
Ulisses Garcia – Note 3,5
Fehler in der Vorwärtsbewegung, etwa gegen den aufsässigen Boranijasevic, der dann Gnonto lanciert. Offensiv kommt von Garcia lange Zeit wenig, und als YB in der zweiten Halbzeit powert, ist dann auch seine Seite anfällig auf die FCZ-Konter.
Sandro Lauper – Note 3
Agiert im 4-1-2-3-System von Interimstrainer Vanetta als Aufwischer vor der Abwehr – und lässt Saugkraft vermissen. In der besten YB-Phase sieht er gleich bei beiden FCZ-Toren unglücklich aus: Erst verliert er den Ball nach einem Einwurf an Doumbia, der Kramer zum 0:1 lanciert. Dann lässt sich auch Lauper von Gnonto austanzen, in der Mitte staubt Marchesano ab.
Fabian Rieder – Note 4,5
Kämpft beherzt, womöglich auch zu beherzt, weil er sich in der Startphase ein-, zweimal sehr kühn in ein Foul stürzt, worauf er sich verletzt und schon nach einer halben Stunde vom Feld muss. Zuvor hat er noch die beste YB-Chance des Spiels, als Brecher seinen Volleyschuss nach Doppelpass mit Siebatcheu entschärft.
Edimilson Fernandes – Note 3,5
War für YB in dieser Rückrunde schon linker und rechter Flügel, gegen den FCZ stellt ihn Vanetta im Zentrum auf. Dort zeigt er eine sehr diskrete Partie, Niasse ersetzt ihn nach gut einer Stunde.
Meschack Elia – Note 4,5
In der schwachen YB-Startphase noch der aktivste Berner, von seiner rechten Flügelseite kommen die meisten Flanken. Schlägt den Ball auf Ngamaleu, der ihn trotz viel Zeit direkt abnimmt. Auch im zweiten Durchgang ist Elia bemüht, dribbelt und schiesst, einmal vorbei, einmal wird er geblockt, und als er vor dem vermeintlichen 1:0 durch Siebatcheu vorbereitet, hat er sein Bein zu weit oben.
Jordan Siebatcheu – Note 4
Macht, wofür er mit seinen 17 Saisontoren bekannt ist: Ist kaum zu sehen und plötzlich Torschütze. Aber sein 1:0 wird aberkannt, Elias Bein war zu hoch. Zuvor lässt er in der Startphase zweimal gut abprallen für Rieder, ein paar Mal setzt er seinen Körper gut ein, mitunter aber auch regelwidrig. Nach einer Stunde wird er ersetzt – und fährt nun mal wieder zum US-Nationalteam.
Nicolas Ngamaleu – Note 4
Seine beste Szene charakterisiert ihn trefflich: Kurz vor der Pause erreicht ihn links im Strafraum die Flanke von Elia, Ngamaleu hat Zeit, Ngamaleu hat Raum – und setzt zum schwierigen Seitfallzieher an, den Brecher problemlos entschärft. Im zweiten Durchgang kommt der Kameruner wieder Mal für Mal über links, aber – symptomatisch für YB an diesem Abend – Zwingendes gelingt ihm dabei nie.
Vincent Sierro – Note 4,5
32. Minute für den verletzten Rieder. Hat eine gute Möglichkeit mit einem Kopfball, den er freistehend aus etwa fünf Metern zu nah auf Goalie Brecher bringt. Tief in der Nachspielzeit findet sein Schuss aus spitzem Winkel den Weg ins Tor – zu spät für YB.
Cheikh Niasse – Note 3,5
64. Minute für Fernandes. Erster Teileinsatz für den Senegalesen seit vier Runden – ausser der unglücklichen Grätsche vor dem 0:2 ist von ihm nicht viel zu sehen.
Wilfried Kanga – Note 4
64. Minute für Siebatcheu. Vermag sich nicht ins Spiel einzufügen.
Felix Mambimbi – keine Bewertung
81. Minute für den angeschlagenen Lustenberger. https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-s ... 8155692163
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. März 2022, 20:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.03.2022  Zitat: FCZ besiegt den Meister
So erklärt das gefallene YB den Machtwechsel
Der Trainerwechsel-Effekt verpufft: YB bleibt zum vierten Mal in Folge ohne Sieg und muss nach der Niederlage gegen Zürich um den Europacup-Platz bangen.
Eigentlich hat Meister YB zum Start des Topspiels gegen Leader FCZ den Vorteil auf seiner Seite. Denn YB-Coach Matteo Vanetta überrascht Gegenüber André Breitenreiter mit der taktischen Ausrichtung. Zürich erwartete die Berner im gewohnten 4-4-2, doch Vanetta setzt bei seinem ersten Auftritt im Wankdorf als Interims-Boss auf ein 4-3-3.
Breitenreiter nach dem Spiel: «Wir konnten nach wenigen Minuten darauf reagieren und haben uns neu darauf eingestellt.»
Das Ende ist bekannt. Zürich legt mit dem 2:1-Triumph seine Meisterprüfung ab. Die Machtübernahme in der Super League in Zahlen? Letzte Saison machte YB noch 41 Punkte mehr (!) als Zürich. Nun beträgt der FCZ-Abstand auf die Berner 17 Punkte – der Dominator von einst hat also in einem Jahr quasi 58 Punkte auf Zürich eingebüsst.
«Zürich stand sehr kompakt»
Das ausverkaufte Wankdorf erlebt den neuen und alten Meister. «Es war ein Gast, der sehr gut gespielt hat», sagt Vanetta, dessen Bilanz als David-Wagner-Nachfolger nach nur zwei Partien schon arg mager ist.
Nur ein Punkt beim inferioren Schlusslicht Lausanne, nun gegen Zürich die zweite Heimniederlage der Saison. Vanetta: «Zürich hat sehr gut verteidigt, sie standen in der Defensive mit vielen Spielern kompakt, es war nicht einfach für uns. Aber uns hat auf den letzten 20 Metern auch die Präzision gefehlt.»
David von Ballmoos sitzt der Frust tief. Der YB-Goalie sagt: «Wir haben verloren, weil wir zwei Tore bekommen und nur eines geschossen haben. Wir haben phasenweise einen guten Match gemacht. Aber wir bekommen einfach wieder praktisch aus dem Nichts ein Gegentor, wir werden einfach immer wieder unglaublich bestraft.»
Spiel der allerletzten Chance verloren
Klar: YB hat mehr Spielanteile, drückt vor allem nach der Pause aufs Zürcher Tor. Aber diese früher normale Berner Power und Überzeugung, die fehlt einfach auch in dieser Partie. Eigentlich fast unfassbar, dass man beim Noch-Champion betonen muss, man habe sich gegenüber dem Lausanne-Debakel verbessert. Vanetta: «Wir haben gegenüber Lausanne Fortschritte gemacht. Wir haben mit mehr Intensität gespielt. Wir waren dominant, aber leider zu wenig konkret.»
YB verliert das Spiel der allerletzten Chance. Ist man da jetzt leer? Von Ballmoos sagt nur: «Ja!» https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 32975.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. März 2022, 20:41 |
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20.03.2022  Zitat: FC Zürich – Marchesano: «Klares Signal an YB gesendet!»
YB verliert im Wankdorf mit 1:2 gegen den FCZ. Bei den Bernern ist die Stimmung am Boden. Die Zürcher wollen noch nicht über den Titel sprechen.
Das Wichtigste in Kürze
- Big Points für den FCZ im Wankdorf! - Der Leader schlägt die Berner mit 2:1 und kann die Meisterfeier planen. - Hier kommen die Stimmen.
Ausgerechnet bei Anbruch der YB-Viertelstunde schlägt es ein! Die beiden Joker Blaz Kramer und Antonio Marchesano sorgen für grossen Zürcher Jubel in Bern (Spielbericht gibt es hier). Coach André Breitenreiter zeigt ein meisterliches Händchen.
Der FC Zürich hat nach dem 2:1-Coup bereits 17 Punkte Vorsprung auf Gelb-Schwarz. Der FCB kann morgen auf zwölf «verkürzen». Kann man bereits zum Meistertitel gratulieren?
«Ihr könnt uns gerne zu diesem sensationellen Sieg gratulieren», winkt FCZ-Goalie Yanick Brecher ab. «Es war ein Big-Point-Game, wir machen die Tore im richtigen Moment. Nun ist es umso schöner, mit den mitgereisten Fans zu feiern.»
Joker-Torschütze Antonio Marchesano sagt: «Am Ende haben wir die Kontersituationen gut ausgenutzt. Wir wussten, dass YB unbedingt gewinnen musste. Der Sieg ist verdient, wir haben ein klares Signal an YB gesendet.»
Auf der anderen Seite ist die Stimmung am Boden. «Wenn du so verlierst, dann ist die Enttäuschung da. Phasenweise haben wir ein gutes Spiel gemacht, dann bekommen wir die Tore. Zürich erlebt im Moment ein Riesen-Hoch», so YB-Goalie David von Ballmoos.
Für die Young Boys geht es Schlag auf Schlag weiter. Am übernächsten Wochenende treffen die Berner im Verfolger-Duell auf den FCB. Zürich trifft dann im Derby auf GC. https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-zu ... t-66135173
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. März 2022, 20:43 |
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20.03.2022  Zitat: FC Zürich: War dieser Sieg das Meisterstück, André Breitenreiter?
Der FC Zürich kann gegen YB den Vorsprung in der Tabelle ausbauen. Trotzdem vermeidet es Trainer André Breitenreiter, das Wort «Meister» in den Mund zu nehmen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der FCZ besiegt YB dank zwei Joker-Toren im Wankdorf mit 2:1. - Die Zürcher bauen den Vorsprung weiter aus, der Trainer vermeidet das Wort «Meister» aber. - Er lobt seine Mannschaft, YB habe «kein Mittel gegen uns gefunden».
17 Punkte Vorsprung auf den Dominator der letzten Jahre, 15 Punkte Vorsprung bei einem Spiel mehr auf den Dominator davor: Der FCZ-Meisterzug ist elf Runden vor Schluss kaum mehr aufzuhalten. Dies haben die Zürcher am Samstag beim amtierenden Meister gezeigt und abgeklärt 2:1 gegen YB gewonnen. Trotz der hervorragenden Ausgangslage nimmt Trainer André Breitenreiter die Worte «Meister» und «Titel» nicht in den Mund, sondern vermeidet sie.
Der Sieg sei ein grosser Schritt, indem man den Vorsprung auf YB vergrössern konnte, sagt der Trainer. Man wolle trotzdem weiter dranbleiben und sich «nicht mit Dingen beschäftigen, die noch weit weg sind». Die Ausgangssituation sei «hervorragend», doch im Fussball könne noch alles passieren. «Wir wehren uns nicht dagegen, oben zu bleiben.»
Obwohl zwei Joker-Tore den Sieg brachten, will Breitenreiter nichts von einem «goldenen Händchen» wissen: «Die Spieler machen alles richtig.» Sie hätten darauf gebrannt, reinzukommen, und wollten sofort das Level heben.
Sein Team habe insbesondere in der ersten Hälfte sehr gut nach vorne gespielt. Auch in der zweiten Halbzeit habe «YB kein Mittel gegen uns gefunden». Deshalb hätten die Berner ausschliesslich mit langen Bällen operiert.
YB-Vanetta: «FCZ hat es verdient, zu gewinnen»
Es sei ein «fantastischer Sieg nach einem total überzeugenden Auftritt», so der Trainer des FC Zürich. Deshalb gehe der Sieg auch in Ordnung.
Da stimmt ihm YB-Interims-Trainer Matteo Vanetta zu: «Der FCZ hat gut gespielt und es verdient, zu gewinnen.» Bei seinem Team störte ihn vor allem das Spiel in den letzten 20 Metern: «Hier müssen wir besser sein – offensiv und defensiv.»
Ihm hätten gute Entscheidungen und der letzte Pass gefehlt, so Vanetta. Doch der FCZ habe in den letzten 20 Metern auch stark verteidigt. Trotz der Kritik sei es ein gutes Spiel mit viel Intensität und guten Momenten gewesen.
Nach der Länderspielpause geht es für den klare Leader mit dem Derby gegen das kriselnde GC weiter. YB muss für ein weitere wichtiges Spiel nach Basel zum ersten FCZ-Verfolger reisen. https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-zu ... r-66135175
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shalako
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Verfasst: Montag 21. März 2022, 11:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.03.2022  Zitat: Der FC Zürich schreibt die Geschichte um, und die Young Boys betreiben Schönfärberei
Der 2:1-Erfolg des Leaders im ausverkauften Wankdorf ist keine Offenbarung, aber Zeugnis von Solidität und Geschlossenheit. Die Berner sind mittlerweile um 17 Punkte distanziert. Nicht die Tatsache, dass sie den Titel verlieren, ist bedenklich. Sondern der Zeitpunkt und die Art und Weise.
So etwas war 2018, 2019, 2020 und 2021 undenkbar. Yanick Brecher, der Goalie des FC Zürich, steht auf dem Plastikrasen des Berner Wankdorfs und listet Superlative auf. Der FC Zürich präsentiert an diesem kalten Samstagabend keine Übermannschaft, zeichnet sich aber durch Geschlossenheit, Solidität sowie Selbstvertrauen aus und gewinnt 2:1. Der Sieg ist deutlicher, als es das Resultat wiedergibt.
2021 hatte YB zum gleichen Zeitpunkt 26 Punkte Vorsprung auf den FCZ, 2020 14, 2019 39 und 2018 26. In der Summe ergibt das 105. Das sind Welten. Das waren Welten. Denn jetzt ist es andersherum: YB sind die Unwiderstehlichkeit, der Stolz und die Wucht im eigenen Stadion abhandengekommen. Die Super League leidet schon länger an mangelhafter Kompetitivität. Entweder war der FC Basel zu oft unangefochtener Champion – oder eben YB.
Wann findet ein anderer Klub ein Amalgam, das ihn auf Wolke sieben bringt? Solche Fragen beschäftigen die Liga seit Jahren. Wie erquickend war doch der Höhenflug des FC St. Gallen, bis er vor zwei Jahren von Corona gestoppt wurde.
Der Einbruch des FC Zürich bleibt aus
Und jetzt belehrt der FC Zürich die Kritikerkaste, die ihm den Einbruch prophezeit hat, eines Besseren. Er zieht seinen Lauf vielmehr durch, wird weder von Corona noch von sonst etwas gestoppt. Das ist die gute Nachricht für alle Vereinsverantwortlichen, die rätseln, warum das von ihnen zusammengestellte Team seit Jahren nicht in Schwung kommt. Wer innert vier Jahren 105 Punkte Rückstand anhäuft, ist nicht ewig verloren und kann im fünften Jahr alles drehen – auf Nimmerwiedersehen.
Alles kann besser werden. Wenn nicht heute, so halt morgen. «Das ist Fussball», antwortet der Torschütze Antonio Marchesano, darauf angesprochen, was es mache, dass die Verhältnisse innert Kürze so auf den Kopf gestellt werden könnten. Der Match in Bern stellt den Beweis dar, dass der erfolgreiche FCZ kein Zufallsprodukt ist.
Man würde der Liga einen von Spannung lebenden Betrieb wünschen, einen Zwei- oder sogar Dreikampf um den Meistertitel, ein Spitzenspiel, das ein Spitzenspiel ist, weil die mächtigen Young Boys 4 Punkte hinter dem Herausforderer zurückliegen und mit einem Sieg bis auf 1 Punkt aufschliessen könnten. Doch dieses Szenario ist an diesem Abend weit weg, nach dem Spiel gar noch weiter. Die Super League hat wie so oft einen einsamen Leader, der sich in den nächsten Wochen dem Show- und Festprogramm hingeben kann.
Das ist dem FC Zürich gutzuschreiben, wirft aber ein diffuses Licht auf die Young Boys, die am Samstag in der Not ihre Welt schönfärben. Da ist keine Verletztenliste mehr, auf die hingewiesen werden kann. Da können keine Stellvertreterdiskussionen mehr initiiert werden wie Hinweise auf den Schiedsrichter oder den Video-Referee oder das Wettkampfpech oder den allenfalls wankenden Trainer.
«Erstaunlich ernüchternd» ist eine Wertung des Berner Abends. Ein langjähriger Beobachter, der sich zum ersten Mal seit Corona im Stadion einfindet, geht zum Begriff «fast erschreckend bescheiden» über. Vor zwei Wochen entliess YB den Trainer David Wagner. Für kurzfristige Impulse soll der Assistent Matteo Vanetta besorgt sein. Nachdem die Zürcher am vorletzten Samstag gegen St. Gallen 0:3 verloren hatten, wurde folgende Rechnung gemacht: YB gewinnt am Sonntag beim Tabellenletzten in Lausanne und eine Woche später gegen den FCZ und verkürzt so den Rückstand von 15 auf 9 Punkte. Das wäre zwar nicht die Meisterschaft gewesen, aber immerhin jenes «Ausrufezeichen», von dem vor dem FCZ-Spiel im YB-Matchprogramm die Rede war. Das Ausrufe- ist zum Fragezeichen geworden.
Die Young Boys sehen «Fortschritte». Tatsächlich?
Während der FCZ-Goalie Brecher leuchtet, steht dessen Antipode David von Ballmoos mit säuerlicher Miene wenige Meter daneben. Der YB-Torhüter fühlt sich «leer» und sagt: «Es kann extrem schnell gehen.» Noch mehr Rückstand auf den Leader, jetzt 17 Punkte, und langsam kommen Gedanken auf, dass sich YB vorsehen muss, wenigstens den Europacup nicht zu verpassen.
Dass Fussball-Bern nach wie vor ein Fundament hat und lebt, zeigt die bemerkenswerte Zuschauerzahl. Über 31 000 sind zugegen, das Wankdorf ist ausverkauft. Spitzenkampfatmosphäre trotz Phantomspitzenkampf. Von Ballmoos redet sich gut zu und spricht von «Fortschritten», die er jeden Tag im Training mitbekomme – «ich hoffe, dass man das sieht». Fortschritte? Auf die vom Captain Fabian Lustenberger angeführte Abwehr kann er damit nicht zielen. Auch nicht auf den Torschützen-Leader Jordan Siebatcheu (17 Tore), der eine seiner mysteriösen Nullnummern zeigt.
Etwas später ist Medienkonferenz. Der baldige Meistertrainer André Breitenreiter fühlt sich «unheimlich glücklich», derweil Vanetta auf die Fortschritte angesprochen wird, die von Ballmoos ortet. Frage an den Trainer: Sehen Sie auch Fortschritte? «Ja, definitiv», antwortet Vanetta ganz ruhig, «mehr Intensität, mehr Kombinationen mit dem Ball, mehr Dominanz, ich sehe täglich Fortschritte.»
Es ist in den YB-Reihen schwieriger geworden als auch schon, passende Worte zu finden. https://www.nzz.ch/sport/der-fc-zuerich ... ld.1675516
_________________ For Ever
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