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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 11:36 
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Basler dürfen wieder nach Bern: Folgt am Sonntag das nächste Kapitel im Konflikt zwischen Fans und Behörden?

Die FCB-Fans reisen am Wochenende zu Hunderten ins Berner Wankdorf, und sie werden unter Beobachtung stehen. Eine Chronologie der Zuspitzung.

4. November 2021: Am Anfang des jüngeren Konflikts zwischen Basler Fans und den Behörden stehen eine Baustelle und ein verschobenes Liga-Spiel. Kurz vor Anpfiff der Conference-League-Partie gegen Nikosia wird bekannt, dass die Stadt Bern die Bewilligung für das FCB-Gastspiel am 20. November wegen einer SBB-Grossbaustelle im Bahnhof Wankdorf entzogen hat. Das Spiel muss verschoben werden und die FCB-Fans wittern eine Verschwörung. Denn zuvor durfte YB bereits das Heimspiel gegen Lugano verschieben, um Kräfte für die Champions-League-Qualifikation zu sparen, während der FCB-Antrag, das Spiel in Luzern zwei Tage nach dem siebenstündigen Flug aus Kasachstan zu verlegen, abgelehnt wurde.

19. November: Nachdem Sportministerin Viola Amherd nach den Ausschreitungen beim Zürcher Derby bereits im Oktober personalisierte Tickets gefordert hatte, spricht sich auch die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektionen (KKJPD) einstimmig für die von den Fans vehement kritisierte Massnahme aus. Die ID-Pflicht soll schon in der kommenden Saison eingeführt werden. Auch die Basler Sicherheitsdirektorin Stephanie Eymann spricht sich gegenüber der bz dafür aus, obwohl die beiden Basel nicht Teil des Hooligan-Konkordats sind.

8. Dezember: Die Swiss Football League beschliesst wegen der anhaltenden Pandemie, die Gästesektoren für die letzten zwei Spiele des Jahres zu schliessen. Weil die Fans trotzdem anreisen und in anderen Sektoren Tickets erwerben, verfehlt die Massnahme das Ziel.

10. Dezember: Nach viel Kritik auch vonseiten der Swiss Football League vermeldet die KKJPD, die ID-Pflicht erst einzuführen, wenn ein geeignetes Konzept vorliegt. Das sei frühestens in einem Jahr der Fall.

15. Dezember: Die Muttenzerkurve ruft dazu auf, vor dem verschobenen Spiel in Bern auch dem Weihnachtsmarkt einen Besuch abzustatten und dann gemeinsam zum Stadion zu laufen. Zahlreiche Basler machen sich auf den Weg nach Bern, wo sie schon am Bahnhof von der Polizei empfangen und zurückgeschickt werden. Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause verantwortet den Polizeieinsatz, der von der Kurve in einer Mitteilung als «unverhältnismässig» kritisiert wird. Er habe «eindrücklich aufgezeigt, was künftig für Mittel aufgewendet werden müssten, sollte sich der Konflikt zwischen Fans und Sicherheitskräften weiter verschärfen».

30. Januar 2022: Beim Rückrundenauftakt in Luzern geraten die Basler Fans erneut mit der Polizei aneinander. Beide Seiten erzählen unterschiedliche Geschichten vom Einsatz, der mit Gummischrotverletzungen auf Fanseite und zerstörten Extrabussen endet. Beide Seiten sehen die Schuld für die Eskalation beim jeweils anderen.

6. Februar: Beim ersten Heimspiel des Jahres ziert eine kurvenumfassende Choreografie das Joggeli. «Iischränkige – Usschritige» lautet die Botschaft der FCB-Fans, die gegen die Vorkommnisse in Luzern und in Bern ein Zeichen setzen wollen. In einem Schreiben erklärt sich die Kurve: «Wir sind uns unserer Rolle in diesem Teufelskreis bewusst, lassen uns aber nicht in Geiselhaft nehmen und werden unseren Weg weiter gehen.» Der Kanton Baselland verkündet zwei Tage später, ein Beitritt zum Hooligan-Konkordat sei nicht mehr auszuschliessen.

13. Februar: Rund 30'000 Fans werden im Wankdorf erwartet, wenn der FCB erstmals seit zwei Jahren wieder vor Fans in Bern gastiert. Die Basler werden mit dem Extrazug nach Bern reisen und ihr Team aus einem vollen Gästesektor aus anpeitschen. Mit der bereits für das Gastspiel im Dezember designten Mottojacke und mit Wut im Bauch.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... ld.2249631

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 11:48 
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Die Frage vor dem Spiel

Ist die Verteidigung des FC Basel zu unerfahren?

Rotblau fehlt in der Abwehr die Erfahrung. Kann das im Spiel gegen die Berner Young Boys ein Nachteil sein?

Nach dem 3:3 gegen den FC Sion darf die Frage gestellt werden: Ist die Verteidigung des FC Basel zu unerfahren? Die Viererkette, die gegen die Walliser beginnen durfte: Sergio Lopez (22), Andy Pelmard (21), Wouter Burger (20) und Noah Katterbach (21). Das Durchschnittsalter dieses Quartetts beträgt gerade mal 21 Jahre.

Nun hat David Degen in Aussicht gestellt, dass nach dem Abgang von Eray Cömert und dem von Trainer Patrick Rahmen angekündigten Vorrücken von Fabian Frei ins Mittelfeld bis zum 15. Februar noch ein Innenverteidiger das Basler Kader in diesem Winter komplettieren soll. Am Freitag schliesslich kursierte das Gerücht, dass sich Rotblau um die Dienste von Frederik Jäkel bemühe.

Das Talent von RB Leipzig ist aber ebenfalls gerade mal 20-jährig, also erneut ein noch junger Spieler. Rahmen sagt: «Ob jung oder erfahren – das Potenzial muss enorm sein.» Etwas, das er in seiner Mannschaft generell beobachte. «Und nur so können wir unsere Ziele erreichen, nicht mit einem Einzelnen, der herausragend ist.»

Am Sonntag gegen YB allerdings wird Rahmen noch nicht auf einen Neuen zählen können – der einzige gesunde Routinier in der Abwehrkette ist Michael Lang (31). Vielmehr muss Rahmen im Wankdorf diejenigen in der Defensive aufstellen, die die schnellen und gefährlichen Angriffe des Schweizer Meisters am ehesten verunmöglichen können.

Kaum in die Startelf dürfte es Nasser Djiga (19) schaffen. Der Innenverteidiger aus Burkina Faso agierte zuletzt bei seinem Kurzeinsatz äusserst unglücklich, was eben zu diesem 3:3 führte. Ein Remis, das die Mannschaft, so Rahmen, zu Beginn der Woche zwei Tage lang beschäftigt habe.


Das Matchtelegramm zum Spiel gegen den BSC Young Boys

BSC Young Boys - FC Basel

Sonntag, 14.15 Uhr. – Wankdorf. – SR Schnyder.

Voraussichtliche Aufstellung FCB

Lindner; Lang, Pelmard, Burger, Katterbach; Frei; Ndoye, Males, Palacios, Millar; Tschalow.

Ersatz: Gebhardt; Djiga, Fernandes, Hajdari, Lopez, Tavares, Stocker, Esposito.

Fraglich: Kasami (Rücken).

Verletzt: Padula (Knorpelschaden), Essiam (Entzündung im Oberschenkel), Petretta (Bänderverletzung und knöcherne Läsion an einem der Fusswurzelknochen im linken Fuss).

Gesperrt: Xhaka (Gelbsperre).

Kein Aufgebot: Nikolic.

Voraussichtliche Aufstellung Young Boys

Racioppi; Maceiras, Camara, Lustenberger, Lefort; Rieder, Lauper, Sierro, Ngamaleu; Kanga, Siebatcheu.

Fraglich: Mambimbi, Monteiro.

Verletzt: Von Ballmoos, Zbinden, Petignat, Maier, Fassnacht, Elia.

Gesperrt: Zesiger.


https://www.bazonline.ch/ist-die-vertei ... 1008080315

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 11:53 
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Heisses Verfolgerduell YB gegen Basel

Wer fliegt schon im Februar aus dem Meisterrennen?

Unter diesen Vorzeichen stand der Neo-Klassiker YB gegen Basel in den letzten zwölf Jahren nie: Es geht nicht um die Spitze. Sondern ums nackte Überleben im Titelrennen.

Die letzten vier Meistertitel hat YB gewonnen. Zuvor acht der FC Basel. Logischerweise ging es in den Spielen zwischen den beiden in diesem Jahrtausend dominierenden Teams immer darum, ganz vorne zu sein oder zu bleiben.

Und im früheren Stade de Suisse und jetzigen Wankdorf war der Neo-Klassiker zwischen Berner und Baslern immer auch ein Publikumsrenner. Zehn Mal war das Spiel von 2009 bis 2020 (Pandemiestart) ausverkauft. Und wenn 31'120 im Stadion sind, ist YB fast unschlagbar. Nur im Mai 2010 gewann der FCB. Das Stadion wird auch am Sonntag ausverkauft sein. Es sind nur noch rund 1000 Tickets verfügbar ...

In der Bredouille wegen unerwarteten Unentschieden

Und es geht ja diesmal auch nicht um die Tabellenspitze. Diese ziert der FCZ. Und das noch für lange Zeit, hat der Stadtklub doch neun respektive zehn Punkte Vorsprung auf Basel und YB. Was bedeutet: Der Verlierer vom Sonntag ist wohl raus aus dem Meisterrennen. YB hätte 13 Punkte Rückstand, Basel 12!

Und beide haben sich mit unerwarteten Unentschieden am letzten Wochenende noch mehr in die Bredouille gebracht. Ein Trost, dass es dem «Klassenfeind» auch nicht besser geht? «Nein», sagt YB-Mittelfeldchef Sandro Lauper. «Wir schauen nicht auf die anderen. Es bringt nichts, sich aufzuregen, wenn der FCZ vorlegt und wir wissen, dass wir nachziehen müssen. Wir müssen unsere Spiele gewinnen.»

Lauper findet, es sei Zeit, gegen den FCB zu gewinnen

Schliesslich stünden noch zwei Direktbegegnungen an. Und der FCZ werde auch nicht alle Spiele gewinnen, so Lauper. Wozu aber YB oder der FCB fast verdammt sind. «Es muss sicher vieles für uns laufen», so Lauper. Und da wäre der erste Sieg in dieser Saison gegen den Erzrivalen umso wichtiger. Die beiden Partien in der aktuellen Spielzeit endeten 1:1. «Es ist an der Zeit, die drei Punkte auch gegen die Basler zu holen», sagt Lauper.

Basels Trainer Patrick Rahmen will das Spiel nicht auf einen Kampf ums nackte Überleben im Meisterrennen reduzieren, ohne aber die grosse Bedeutung des Spiels für die Saison negieren zu wollen. «Auch bei einer Niederlage würde ich nicht sagen, dass der Meisterschaftszug abgefahren ist. Aber klar ist, dass ein Punktverlust dem FCZ in die Karten spielt. Dann würde der Druck auf uns grösser.» Es gebe noch sehr viele Spiele, um Punkte zu holen. «Wir haben unsere Argumente, um in Bern gewinnen zu können: Die gute Vorbereitung etwa, oder die sechs Tore, die wir in den ersten beiden Meisterschaftsspielen erzielt haben.»

Die neuen Ost-Offensiven: Varga und Tschalow

Bei beiden sollen es auch neue Offensivkräfte richten. Bei YB ist es der ungarische Flügel Kevin Varga (25), der in Rekordzeit als Ersatz für den vier bis sechs Wochen ausfallenden Christian Fassnacht verpflichtet wurde. Und der Mann, der leihweise vom Istanbuler Erdogan-Quartierklub Kasimpasa kam, ist begeistert über das Trainingsniveau in Bern: «Die Intensität war schlicht verrückt. Das war wie ein Spiel. So was habe ich noch nie erlebt!»

Bei Basel hat der Sturmersatz sein Debüt bereits gegeben, beim mühevollen 3:3 gegen Sion: Fjodor Tschalow, der ehemalige russische Nationalspieler, der sich diesen Status wieder in Basel holen will, nachdem er ihn im November 2020 verloren hatte. «Er hat gegen Sion für die kurze Zeit, die er da war, eine gute Leistung gezeigt», sagt Rahmen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 32018.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 12:28 
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FC Basel: Trainer Rahmen erwartet vor Spitzenkampf druckvolles YB

Der FC Basel bestreitet am Sonntag (14.15 Uhr) in Bern das Verfolgerduell gegen Meister YB. Trainer Patrick Rahmen erwartet druckvolle Berner.

Das Wichtigste in Kürze

- Der FC Basel trifft am Sonntag im Spitzenspiel in Bern auf die Young Boys.
- Trainer Patrick Rahmen warnt vor einem druckvollen Meister.
- Beim FCB kehren drei in der letzten Runde gesperrte Spieler zurück ins Spiel.

Am Sonntag kommts in der Super League zum Spitzenkampf zwischen YB und dem FC Basel. Das Spiel wird um 14.15 Uhr im Stadion Wankdorf angepfiffen. Der Verlierer des Duells der Schweizer Meistern der letzten zwölf Jahre, muss sich mit grosser Wahrscheinlichkeit aus dem Titelrennen verabschieden.

Auch Patrick Rahmen ist sich der Brisanz des Spiels bewusst. Am Freitag Nachmittag betont der Trainer des FC Basel, dass dieses Spiel eine grosse Bedeutung für die Meisterschaft hat.

Rahmen sagt: «Wir werden gut gegen den Ball arbeiten, uns gegenseitig unterstützen müssen und unsere Chancen nutzen. Es wird Druckphasen von YB geben, die wir überstehen müssen. Dieser Umgang mit den verschiedenen Spielphasen wird in Bern enorm wichtig sein.»

Beim FC Basel kehren mit Fabian Frei, Matias Palacios und Sebastiano Esposito drei Spieler zurück ins Team. Sie fehlten am letzten Wochenende beim Remis gegen Sion gesperrt.

Siegen fällt den Young Boys und den Bebbi schon seit einigen Monaten schwer. Seit Ende Oktober gewann YB lediglich ein Drittel seiner Matches, Basel sogar nur knapp ein Viertel. Die Partien am letzten Wochenende standen symptomatisch für die Probleme der beiden Meisterschaftsfavoriten: Rot-Blau reichte eine zweimalige Führung daheim gegen Sion nicht zum Sieg, während YB in St. Gallen einen 3:0-Vorsprung nicht über die Zeit brachte.


https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-ba ... b-66105669

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 18:09 
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Horror-Serie gegen YB – FCB wartet seit 2092 Tagen auf einen Auswärtssieg

Im Verfolgerduell der Super League duellieren sich am Sonntag YB und der FCB. Für den Verlierer könnte der Meisterzug endgültig abgefahren sein.

Darum gehts

- Am Sonntag (14.15 Uhr) kommt es in Bern zum Verfolgerduell zwischen YB und Basel.
- Beide Teams brauchen im Meisterrennen dringend einen Sieg, um am FCZ dranzubleiben.
- Die Statistik spricht eine klare Sprache zugunsten des Meisters.
- Das Warten auf einen weiteren Transfer beim FCB könnte noch eine Weile andauern.

Dass sich nicht einmal FCB-Trainer Patrick Rahmen an den letzten Basler Auswärtssieg in Bern erinnern kann, sagt einiges aus. Am 22. Mai 2016, also vor 2092 Tagen konnte der FCB letztmals einen Erfolg in Wankdorf einfahren - Jean-Paul Boetius mit einem Doppelpack und Captain Matias Delgado sorgten beim 3:2 für die Basler Tore. Doch die Horror-Serie auf dem Berner Kunstrasen interessiert Rahmen vor dem Knüller am Sonntag (14.15 Uhr) nur bedingt. «Für uns zählt nur die aktuelle Situation», erklärte der FCB-Trainer am Freitag und zeigte sich durchaus zuversichtlich. «Es gibt aus meiner Sicht Argumente, die für uns sprechen. Wir werden bereit sein, wenn das Spiel losgeht.»

Nach dem 3:3 gegen Sion beträgt der Rückstand auf Leader FC Zürich bereits neun Punkte, noch einen Zähler grösser ist der Abstand des drittplatzierten YB. Wird das Duell am Sonntag also zu einer Art vorgezogenen Finalissmia? «Klar, wird der Druck mit jedem Punktverlust grösser. Es gibt aber noch so viele Direktbegegnungen, da ist alles noch möglich», sagte Rahmen.

Viele Wechsel bei YB

Zweimal waren der FCB und YB in der Vorrunde aufeinandergetroffen, zweimal gab es ein 1:1. In beiden Partien kamen die Basler eher glücklich zu einem Punktgewinn gegen den Meister, der vor allem im physischen Bereich jeweils klar überlegen schien. Nach den diversen Berner Winter-Transfers könnten die Karten nun aber neu gemischt werden.

Zu den Abgängen von Silvan Hefti, Michel Aebischer, Christopher Martins und Jean-Pierre Nsame kommen die Verletzungen von Christian Fassnacht und Meschack Elia. «YB hat nicht mehr die Breite im Kader, die erste Elf hat aber nach wie vor sehr viel Qualität», sagte Rahmen. Bei den Bernern könnten aufgrund der angespannten Personalsituation die Neuzugänge Cheikh Niasse (Lille) und Kevin Varga (Kasimpasa) zu ihrem Debüt kommen.

Verrückte Chalow-Statistik

Doch auch in Basel hatte man in den vergangenen Wochen gewichtige Abgänge zu verzeichnen. Auf die Wechsel der beiden Offensivspieler Arthur Cabral und Edon Zhegrova hat die sportliche Führung bislang erst mit dem Zuzug von Fedor Chalow reagiert – und das, obwohl FCB-Boss David Degen die Verpflichtung eines Innenverteidigers sowie eines weiteren Stürmers angekündigt hatte.

Am Freitag relativierte der FCB seine offensiv kommunizierte Transferstrategie wieder etwas. Man führe zwar weiterhin Gespräche, es werde keine «Hauruck-Aktion» geben, teilte der Club mit. «Auf das Wochenende hin wird sicher kein neuer Spieler dazustossen», bestätigte auch Rahmen. Das Transferfenster schliesst in der Schweiz am Dienstag (15. Februar).

In Bern dürfte am Sonntag im Sturmzentrum also erneut Chalow zum Einsatz kommen. Vielleicht ja sogar ein gutes Omen für den FCB: Die Sieglos-Serie des Russen in Bern ist nämlich kürzer als die des FCB – 2017 feierte Chalow mit ZSKA Moskau in den Playoffs zur Champions League einen 1:0-Sieg im Wankdorf, genau 450 Tage nach dem letzten Basler Auswärtssieg an gleicher Stelle. Völlig verrückt: Damit ist der 23-Jährige derjenige aktuelle FCB-Spieler, der zuletzt ein Spiel in Bern gewinnen konnte – egal mit welchem Verein.


https://www.20min.ch/story/horror-serie ... 2437939190

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 18:10 
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Vor dem Kracher YB gegen Basel

Fussball-Chaoten gehen in Bern aufeinander los

Am Samstagabend ist es in Bern im Vorfeld des Fussballspiels YB und dem FCB zu einer Auseinandersetzung der Fangruppierungen gekommen. Acht mutmasslich Beteiligte wurden festgenommen. Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 32584.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 18:11 
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Zürich, Basel oder doch YB?

Basel-Legende Erni Maissen über das Meisterrennen

Zu Gast im Blick Kick bei Michael Wegmann ist Basel-Legende Erni Maissen. Er spricht über das Meisterrennen, den Jugendwahn beim FC Basel und den Transfer von Xherdan Shaqiri.


https://www.blick.ch/sport/fussball/bli ... 32684.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 18:18 
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Super League: YB – Basel

Die Young Boys gewinnen ein intensives Verfolgerduell

Zwei Gelb-Rote Karten, vier Tore: Dieses Spiel hatte fast alles. Am Ende unterliegt der FCB, weil er zwei Tore in zwei Minuten kassiert.

Es ist eine intensive Diskussion, die Fabian Frei gleich nach dem Abpfiff mit Patrick Rahmen führt. Es wird ausladend gedeutet und ziemlich laut geredet. Es ist klar: Captain und Trainer besprechen nicht die Platzordnung im Bus. Es geht um Grundsätzliches.

Denn Grundsätzliches hat sich in den 94 Minuten zuvor im ausverkauften Wankdorf ereignet: Im Ausscheidungsrennen um den Schweizer Meistertitel heisst es: Ene, mene, meck – und Basel ist weg. Die Young Boys bleiben mit einem 3:1-Sieg letzte Verfolger des FC Zürich.

YB unter Druck, als der FCB trifft

Dieses Duell ist für beide Teams ein Spiel der letzten Chance. Für die Berner ist es auch so etwas wie ein Spiel des letzten Aufgebots. Neun Spieler haben sie in der Winterpause abgegeben. Gegen Basel fehlen neun weitere verletzt.

Innenverteidiger Mohamed Camara hat sich am Samstag den Arm gebrochen und fällt rund sechs Wochen aus. Und dann verletzt sich im Spiel selber auch noch Captain Fabian Lustenberger. Er geht in der 35. Minute vom Feld. YB hat keine Innenverteidiger mehr und muss basteln. Jordan Lefort geht von aussen in die Mitte – und holt sich früh eine Verwarnung.

Es gibt also Gründe, die für den FCB sprechen in diesem hitzigen Duell. Und in der 22. Minute gibt es noch einen mehr: Michael Lang köpft einen Eckball von Matias Palacios zum 0:1 ins Tor. YB hat bis dahin gedrückt – aber nicht überzeugt. Jetzt sind die Berner endgültig unter Druck.

Aber sie stehen halt auch keinem wirklich gefestigten Gegner gegenüber. Basel hat in der Winterpause mit Arthur Cabral und Edon Zhegrova viel Geld eingenommen und dafür 45 Skorerkpunkte verloren. Ersatzstürmer Fjodor Chalov steht erst zum zweiten Mal für Basel auf dem Platz.

Burgers Platzverweis entscheidet die Partie

Und so ist das Verfolgerduell auch das Messen zweier Teams, die zwar mit viel Wucht spielen – die Berner noch weit mehr als Basel. Aber auch zweier Mannschaften, bei denen Vieles Stückwerk bleibt. Torchancen gibt es kaum. Das 1:1 für YB durch Vincent Sierro ist ein Weitschuss, den Heinz Lindner auch schon gehalten hat.

Es braucht einen Platzverweis, um die Partie zu entscheiden. Wouter Burger holt sich erst in der 54. Minute eine reichlich blöde Verwarnung. Sechs Minuten später legt Sierro den Ball am Basler Innenverteidiger vorbei und wirft sich in Burger. Berner Cleverness gepaart mit Basler Unbedarftheit ergibt Gelb-Rot.

Elf Minuten braucht YB danach, um das Spiel mit Toren von Moumi Ngamaleu und Jordan Siebatcheu zu entscheiden. Gelb-Rot gegen den Berner Ulisses Garcia in der 80. Minute verändert nichts mehr am Spielausgang.

YB-Trainer David Wagner sagt nach Spielschluss: «Das war für mich persönlich einer der grössten Siege, die ich hier in Bern feiern konnte.» Und Frei und Rahmen diskutieren.


https://www.bernerzeitung.ch/das-grosse ... 4312492497

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YB gewinnt hitziges Verfolgerduell gegen den FCB mit 3:1

Vier Tore und zwei Platzverweise – in einem umkämpften Duell zwischen YB und dem FCB gewannen die Gastgeber mit 3:1 nach Rückstand. Damit ziehen die Berner in der Tabelle an Basel vorbei.

Eine Stunde lang zeigte der FCB im ausverkauften Wankdorf einen guten Auftritt. Zwar hatten die Basler auch im dritten Direktduell der Saison gegen das physisch überlegene YB weniger vom Spiel, hatten den Gegner aber in der Defensive bestens im Griff.

Bis eben zur 61. Minute. FCB-Verteidiger Burger sah nach einem Foul seine zweite Gelbe Karte und musste vorzeitig vom Platz. Der Niederländer stellte sich Sierro in den Weg, ein harter Entscheid von Schnyder. Erst sieben Minuten zuvor war Burger erstmal verwarnt worden. Es sollte die entscheidende Szene im Verfolgerduell werden.

Doppelschlag in Überzahl

In Überzahl schaltete YB plötzlich einen Gang höher. Ngmaleu kam in der 69. Minute an der Strafraumgrenze zum Abschluss und liess FCB-Goalie Lindner mit seinem Flachschuss keine Chance. Nur ein paar Sekunden später lag der Ball schon wieder im FCB-Tor. Gleich vier Berner tauchten nach einem schnell vorgetragenen Angriff frei stehend im Basler Strafraum auf, der YB-Topscorer schoss ungehindert zum 3:1 ein – die Entscheidung.

In der ersten Halbzeit hatte der FCB eigentlich gut mitgehalten. Lauper rettete mit einem Monster-Tackling im letzten Moment gegen Cabral-Nachfolger Chalow (20. Minute). In der 22. Minute trat Palacios eine Ecke in den Berner Fünfmeter Raum, YB-Goalie Racioppi blieb auf der Linie kleben und Lang köpfte aus einem Meter problemlos zur Basler Führung ein.

YB-Ausgleich durch Sierro-Schlenze

YB brauchte nach dem Gegentor-Schock einige Zeit, um die passende Antwort zu finden. Noch bitterer: Captain Lustenberger musste nach etwas mehr als einer halben Stunde bereits raus und dürfte die schon ausführliche YB-Verletztenliste noch verlängern. In der 39. Minute klärte Lang eine Flanke unglücklich zur Mitte, Sierro kam 25 Meter vor dem Tor an den Ball und versuchte sein Glück.

Wohl noch ganz leicht von Palacios abgefälscht fand der Schlenzer den Ball ins Basler Tor. Der etwas unglücklich aussehende Lindner war zwar noch dran, konnte aber nicht mehr retten.

YB überholt den FCB

Die zweite Halbzeit hatte bis zum Platzverweis von Burger wenig zu bieten. Die nach dem YB-Doppelschlag scheinbar bereits entschiedene Partie wurde einzig durch Garcia nochmals spannend gemacht. Der YB-Verteidiger sah einem Foul an Ndoye ebenfalls Gelb-Rot (80.). Den anschliessenden Freistoss setzte Esposito an die Latte.

Nach dem 3:1 zieht YB in der Super-League-Tabelle am FCB vorbei. Gewinnt der FC Zürich am Sonntagnachmittag, liegen die Basler bereits zwölf Punkte hinter dem Leader. Der Rückstand von YB würde weiterhin zehn Zähler betragen.


https://www.20min.ch/story/das-verfolge ... 3777227592

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Februar 2022, 18:22 
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3:1-Sieg gegen Basel

YB gewinnt intensiven Spitzenkampf

- YB entscheidet den Spitzenkampf der 21. Runde der Super League zuhause gegen Basel mit 3:1 für sich.
- Die Entscheidung zugunsten der Berner fällt in der 2. Halbzeit durch einen Doppelschlag innert 2 Minuten.
- Nur je 10 Spieler stehen am Ende einer intensiv geführten Partie noch auf dem Platz.
- In den anderen Partien des Nachmittags empfängt Sion Luzern, Leader FCZ ist zu Gast in Lugano.

YB hält die Hoffnungen auf den 5. Meistertitel in Serie aufrecht. Vor ausverkauftem Haus setzten sich die Berner in einem intensiven, aber lange wenig spektakulären Verfolgerduell gegen Basel verdient mit 3:1 durch. Für Basel ist es die 1. Auswärtsniederlage in der laufenden Saison.

Die Entscheidung zugunsten des Meisters – Basel spielte zu diesem Zeitpunkt nach einer gelb-roten Karte gegen Wouter Burger nur noch zu zehnt – fiel durch einen Doppelschlag in der 2. Halbzeit:

- 69. Minute: Nicolas Moumi Ngamaleu setzt sich auf der Seite durch und passt zu Jordan Siebatcheu. Dieser legt wieder für Ngamaleu auf, der mit einem satten Flachschuss zum 2:1 trifft.
- 71. Minute: Nach einer Flanke von Quentin Maceiras stehen gleich drei Berner im Strafraum völlig frei. Fabian Rieder schlägt ein Luftloch, Siebatcheu erbt und erhöht für YB.

Weil YB-Verteidiger Ulisses Garcia in der 80. Minute das gleiche Schicksal wie Burger ereilte, drohte den Bernern das Spiel dennoch zu entgleiten. Da Sebastiano Espositos Freistoss kurz nach dem Platzverweis nur die Latte streifte, blieb dem Team von David Wagner eine heisse Schlussphase aber erspart. Dank dem ersten Sieg im dritten Duell mit Basel verkürzt YB den Rückstand auf Leader FCZ zumindest vorübergehend auf 7 Punkte.

YB spielt – Basel trifft

Die erste Halbzeit hatte noch stark an das letzte Aufeinandertreffen im Dezember erinnert. Wieder war es YB, das die Startviertelstunde dominierte, bis auf einen harmlosen Freistoss von Miralem Sulejmani (15.) aus der Feldüberlegenheit aber kein Kapital schlagen konnte. Der FCB hingegen brauchte wiederum nur eine Chance, um im Verfolgerduell vorzulegen. Vom Startfurioso des Gegners erholt setzte sich Michael Lang nach einem Eckball gegen Fabian Lustenberger durch und köpfelte sein Team in der 22. Minute in Führung.

Vom Gegentor geschockt lief bei den Bernern zunächst nicht mehr viel. Und als Lustenberger in der 35. Minute angeschlagen ausgewechselt werden musste, kam für den verletzungsgeplagten Serienmeister weiteres Ungemach hinzu. Ohne seinen Captain gelang YB aber noch vor der Pause der Ausgleich. Vincent Sierro fasste sich aus rund 25 Metern ein Herz und netzte zum 1:1 ein.

So geht's weiter

Basel trifft am kommenden Samstag im heimischen St. Jakob-Park auf das abstiegsbedrohte Lausanne (20:30 Uhr live bei SRF zwei). YB reist einen Tag danach für das Gastspiel bei den Grasshoppers nach Zürich (16:30 Uhr).


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... itzenkampf

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