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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Dezember 2021, 15:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.12.2021  Zitat: YBs letztes Champions-League-Spiel
Lustenbergers Premiere, Wagners Wiedersehen
Bei Manchester United brauchen die Young Boys einen Sieg zum Überwintern. In der schwierigen Liga-Lage ist der Auftritt beim Weltclub auch ein kleiner Eskapismus vom Alltag.
Die Bilder sind noch frisch, und doch scheinen sie aus einer anderen Zeit zu stammen. 3000 YB-Fans im Auswärtsblock von Old Trafford. Uniteds Clublegende Sir Bobby Charlton neben YB-Besitzer Hans-Ueli Rihs im Trophäenraum, fast so gross wie ein Fussballfeld.
2018 waren die Young Boys zum letzten Mal bei Manchester United zu Gast, es war ein Spiel wie ein Festakt, lief wie überhaupt die erste Kampagne von YB in der Champions League unter dem Motto «entdecken und erleben». Vor der zweitletzten Runde waren die Berner damals mit nur einem Punkt aus vier Spielen so gut wie ausgeschieden, nach dem 0:1 trotz guter Leistung besassen sie keine Chancen mehr auf ein Weiterkommen.
Das ist am Mittwoch anders. Rang 3 und eine Qualifikation für die Zwischenrunde der Europa League können die Young Boys noch erreichen, wenn sie in England gewinnen, wenn Villarreal bei Atalanta Bergamo erfolgreich ist.
Auch Mambimbi fällt bis Ende Jahr aus
Es müsste vieles zusammenpassen, und ohnehin ist die Stimmung vor diesem zweiten YB-Auftritt im Old Trafford gedämpfter. Die zwischenzeitlich harschen Quarantänebestimmungen der Schweiz nach dem Auftreten der neuen Virusvariante haben dazu geführt, dass die Karten des Gästesektors in Manchester ans lokale Publikum verkauft wurden. Dass Corona auch Fussballfeste zerstört, das wussten sie bei YB schon aus früheren Reisen; vor einem Jahr war der Meister in der Europa League in Cluj, Sofia, Rom, Leverkusen und Amsterdam – immer ohne Fans.
Für Fabian Lustenberger wird es der erste Auftritt überhaupt in der Königsklasse. Mit seinem Achillessehnenriss fehlte er bis anhin, nun freut er sich, eine der wenigen Lücken in seiner Karriere zu schliessen. Bei der Premiere ausgerechnet im Old Trafford aufzulaufen, sei schon speziell, sagt Lustenberger. «1999 sass ich wie alle vor dem Fernseher, als United im Final gegen Bayern spielte. Aber ich machte den TV nicht aus, bevor sie das Spiel gedreht hatten», erinnert sich der 33-Jährige lachend.
Im September drehten siegeshungrige Young Boys einen Rückstand gegen den englischen Rekordmeister zu einem sensationellen 2:1-Sieg. So ein Coup ist gerade schwer vorstellbar, die Leichtigkeit aus dem Spätsommer ist verflogen, YB ist mit nur zwei Siegen aus den letzten drei Monaten im Tief. Und trotz Rückkehrern trüben auch immer neue Verletzungen das Bild: Nach Ulisses Garcia fällt nun auch Felix Mambimbi bis Jahresende aus, der Freiburger hat sich gegen Servette am Knöchel verletzt.
Auch wenn United schon qualifiziert ist und als Gruppensieger feststeht – für die Spieler gilt es, den neuen Trainer Ralf Rangnick von sich zu überzeugen. Mit dem Schwaben ist YB-Trainer David Wagner bestens bekannt. 2009 holte Rangnick Wagner zu Hoffenheim, als Trainer für den Nachwuchs, zwei Jahre haben sie im gleichen Verein gearbeitet. «Wir haben uns hin und wieder mal geschrieben», sagt Wagner. «Ich habe seinen Weg verfolgt», sagt Rangnick, der sich über die Schweizer Super League bestens informiert zeigt und die YB-Formkurve als «nicht obenaus schwingend» bezeichnet.
Persönliche Premiere hin, alte Bekanntschaft her: YB wird sich mit dem Auftritt aus der Champions League verabschieden. «Lassen wir diesen Wettbewerb doch noch ein letztes Mal auf uns wirken», sagt Wagner, «das Stadion heisst immerhin Theatre of Dreams.» Ob in Manchester Berner Träume platzen oder wahr werden, wird sich weisen.
Manchester United - YB
Old Trafford, Anpfiff 21 Uhr.
So könnte YB spielen: Faivre; Hefti, Lustenberger, Lauper, Lefort; Sierro, Aebischer, Rieder; Elia, Siebatcheu, Ngamaleu. – YB ohne: Mambimbi, Garcia, Nsame, von Ballmoos, Fassnacht, Petignat (alle verletzt/im Aufbau).
https://www.bernerzeitung.ch/lustenberg ... 2167898720
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Dezember 2021, 17:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.12.2021  Zitat: Ein würdiger Rahmen – Fabian Lustenberger gibt im Old Trafford sein Champions-League-Debüt
Die Berner bestreiten bei Manchester United ihr letztes Spiel in der Champions League. Für Fabian Lustenberger, 33, ist es die späte Premiere in der Königsklasse. Er ist nach langer Verletzungspause zurück – und bei YB gleich als Moderator der Krise gefragt.
Es gibt Fussballer, die sind noch keine 20 Jahre alt, wenn sie die grosse Bühne der Champions League kennelernen. Fabian Rieder ist so ein Beispiel. Er steht für die Zukunft von YB, ja vielleicht sogar für die Zukunft des Schweizer Fussballs. Wer weiss das schon so genau. Er hat in diesem Herbst erste, ganz respektable Champions-League-Minuten absolviert.
Und dann gibt es Fussballer, die bereits auf die Zielgerade der Karriere einbiegen, und plötzlich, weitgehend unbemerkt, noch zu einer Premiere kommen – wie Fabian Lustenberger. 33 Jahre alt ist er im letzten Mai geworden. Und nun könnte er das Gefühl der Königsklasse heute Abend in Manchester zum ersten Mal als Spieler mittendrin erleben.
Es ist Montagnachmittag in Bern, als Lustenberger im Stadion Wankdorf steht. Und wer ihm so zuhört beim Reden, der merkt schnell: Lustenberger lässt sich die Vorfreude nicht trüben. Weder davon, dass die Berner den Sprung in die Achtelfinals nicht mehr schaffen können. Noch von den schwierigen Momenten in der heimischen Meisterschaft, die YB jüngst erleben musste. Lustenberger sagt:
«Wenn es um die Champions League geht, dann ist immer wieder von einem die Rede, auch bei YB habe ich das nach unserer Qualifikation von mehreren Spielern gehört und gelesen – und es ist tatsächlich so, es ist auch für mich eine Riesensache. Schliesslich habe ich die Spiele lange genug vor dem Fernseher verfolgt.»
Seine prägendste Erinnerung? «Der Final 1999. Viele Zuschauer gingen ins Bett in der Meinung, Bayern München habe das Spiel gewonnen – und merkten am nächsten Morgen, dass Manchester United die irre Wende doch noch gelang», erinnert er sich. «Aber ich habe natürlich zu Ende geschaut.»
Eine Erinnerungshilfe:
Nun hätte die Geschichte von Lustenbergers Premiere in der Champions League natürlich noch eine etwas speziellere Note, wenn YB tatsächlich noch die Möglichkeit auf ein Wunder besässe. So wie vor ziemlich genau zehn Jahren der FC Basel, der damals im letzten Gruppenspiel eben dieses Manchester United besiegte und auf Kosten der Engländer in den Achtelfinal einzog. Für die Berner ist Rang 3 das Maximum, das noch drin liegt. Dafür müssten sie siegen und Atalanta Bergamo gleichzeitig gegen Villarreal verlieren. Der Verbleib in der Europa League wäre der Lohn, es wäre als Erfolg zu werten.
Vielleicht würde auch einfach schon ein bisschen gute Laune reichen. Aber so ist das nicht. Nicht in diesen Tagen. YB befindet sich in der ersten Krise, seit es dem FC Basel die Vorherrschaft im Schweizer Fussball entrissen hat. Vier Meistertitel haben die Berner seither aneinandergereiht. Doch nun stockt die Maschinerie. Niederlagen innert weniger Wochen gegen Sion, St.Gallen, Zürich und Servette – wann hat es das zuletzt schon gegeben? Auch darum ist man im Verein froh, wieder auf Lustenberger zurückgreifen zu können. Auf ihn, der sich im April dieses Jahres einen Achillessehnenriss zuzog, und fast acht Monate fehlte.
Nach seiner Rückkehr ist Lustenberger sofort als Krisenmanager gefordert. So direkt an sich rissen will er diese Rolle zwar nicht – «es geht darum, dass ich sportlich helfe!» - später im Gespräch sagt er aber auch:
«Ich habe in meiner Karriere schon das eine oder andere erlebt. Entsprechend kann ich mit solchen Situationen umgehen und verstehe sie auch. Diese Erfahrungen kann ich durchaus weitergeben.»
Mit Hertha BSC Berlin hat Lustenberger viele Krisen erlebt, er ist abgestiegen, wieder aufgestiegen, wieder abgestiegen, wieder aufgestiegen. Wer all dies in Fussball-Deutschland erlebt hat, den werfen auch ein paar schlechte Resultate in der Schweiz nicht aus der Bahn.
Das YB-Selbstverständnis der letzten Jahre ist weg
Das wird an diesem Montag jedenfalls sehr deutlich. Lustenberger gelingt es, ein paar kritische Punkte anzusprechen, ohne die Souveränität zu verlieren. «Wenn ich jetzt hinstehen und sagen würde , dann würde mir niemand glauben – und ich mir selbst auch nicht. Ja, es läuft nicht wie gewohnt und wir müssen schnellstmöglich wieder aus dem kleinen Loch finden.» Nur eines der letzten fünf Meisterschaftsspiele konnte YB gewinnen. Dazu kommt das Out im Cup. Und auch in der Champions League folgten nach dem 2:1 gegen Manchester zu Beginn vier Partien ohne Sieg.
Warum ist das so? «Wir haben momentan nicht mehr das Selbstverständnis der letzten Jahre», sagt Lustenberger, «es gibt Spiele, die wir dominieren und trotzdem nicht für uns entscheiden können.»
Was, wenn der Auftritt in Manchester zum Desaster wird?
Noch sind die kritischen Stimmen rund um YB überschaubar. Noch herrscht das Gefühl vor, dass sich die Lage irgendwie wieder einrenkt. Noch heisst das geflügelte Wort «Resultatkrise», schliesslich, so Lustenberger, «gibt es ja kaum Spiele, in denen wir nach Abpfiff dem Gegner für eine Wahnsinnsleistung gratulieren müssen». Das mag alles sein. Und vielleicht erkennt man im Rückblick ja tatsächlich, dass alles gar nicht so schlimm war. Vielleicht tut der letzte Champions-League-Ausflug gut, um den Kopf zu lüften, um danach in der heimischen Liga so durchzustarten, wie das allgemein erwartet wird.
Ganz ungefährlich ist die Lage der Berner aber keinesfalls. Was, wenn auch der Auftritt in Manchester zum Desaster gerät? Bei einer United, deren Spieler sich dem neuen Trainer Ralf Rangnick mit Sicherheit von der besten Seite zeigen wollen? Es ist ein Szenario, mit dem man sich bei YB lieber nicht beschäftigt. Schliesslich hat Fabian Lustenberger seinen Vertrag kürzlich auch darum um ein weiteres Jahr verlängert, um noch einige Champions-League-Abenteuer mehr zu erleben. https://www.watson.ch/sport/fussball/88 ... -cl-debuet
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Dezember 2021, 17:20 |
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08.12.2021  Zitat: Trotz 2 Siegen in 11 Partien – Wagner will den Sieg gegen Manchester United
YB fordert am Mittwochabend die Red Devils. Wollen die Berner im Frühling Europa League spielen, braucht es im Old Trafford einen Sieg – und Schützenhilfe von Villarreal gegen Atalanta. Coach David Wagner glaubt daran.
Darum gehts
- Am Mittwochabend empfängt Manchester United die Young Boys. - Für YB ist das Spiel extrem wichtig, es geht um das europäische Überwintern. - David Wagner ist dennoch positiv gestimmt. - ManUnited-Coach Ralf Rangnick schont wichtige Spieler.
Die Berner landeten am Dienstagnachmittag in Grossbritannien. Dabei war letzte Woche noch völlig unklar, ob das kapitale Champions-League-Spiel gegen Manchester United überhaupt im Old Trafford stattfinden kann. Zu unsicher waren die Corona-Regeln und die BAG-Sonderbewilligungen. Doch nun ist der Schweizer Meister da – und er will gewinnen. Was er auch muss, wenn er europäisch überwintern will. Zeitgleich muss Atalanta gegen Villarreal verlieren. Wenn diese beiden Fälle eintreten, springen die Young Boys auf den dritten Platz in der Champions-League-Gruppe F und dürfen in der Europa League weiterspielen.
YB steht also vor dem europäischen Aus. Coach David Wagner zeigt sich dennoch zuversichtlich. «Wir wollen Lösungen finden, wieder gewinnen. Wir wissen aber auch, dass der Gegner Manchester United heisst. Doch wir sind positiv gestimmt», sagt der 50-Jährige. Wieder gewinnen gegen United? Ja.
Am ersten Spieltag der Champions League gewannen die Berner zuhause gegen den englischen Rekordmeister sensationell 2:1. Die Euphorie war daraufhin riesig. Beim Club und bei den Fans. In der Liga lief es und nun gewann man auch noch in der Champions League gegen Ronaldo & Co.! Einige YB-Fans hatten in der Folge schon grosse Träume. Vom Achtelfinal in der Königsklasse womöglich. Doch es kam anders. Eine Negativ-Spirale setzte ein, in den letzten elf Spielen gab es nur zwei Siege. Zuletzt patzte man gegen Servette. In der Champions League gab es überhaupt keinen Sieg mehr.
Der Abstand des Tabellenvierten zu Spitzenreiter FC Zürich, den man am sechsten Spieltag noch mit 4:0 abgefertigt hatte, beträgt schon neun Punkte – bei einem Spiel weniger allerdings. Die Situation, sie ist also ungemütlich für YB-Coach David Wagner und die Berner. Hoffnung auf den Sieg in Manchester hat der Trainer dennoch. Er sagt: «Es kann nicht immer die bessere Mannschaft gewinnen. Wir spielen für die Europa League. Und wir glauben daran, dass wir die erreichen.» Die Chance sei nicht die grösste, das wisse er. Doch: «United kann nicht jedes Spiel gewinnen.»
«We love you Rangnick, we do»
Bei Manchester United herrscht derweil Euphorie. «We love you Rangnick, we do», sangen die britischen Fans zuletzt beim 1:0-Debütsieg von Ralf Rangnick gegen Crystal Palace. Zwischen dem Deutschen und den United-Fans war es Liebe auf den ersten Blick. Sie haben die Hoffnung, dass der schwer gebeutelte englische Rekordmeister mit dem Fussball-Professor an der Seitenlinie wieder an gute Zeiten anknüpfen kann.
Und so sagt der 63-Jährige auch: «Ein Verein wie Manchester United möchte so erfolgreich sein, wie es geht. Für mich ist es wichtig, dass wir ein Team weiterentwickeln. Die Fortschritte gemeinsam machen.» Ein solcher soll auch gegen Bern und Wagner erfolgen. Rangnick und der YB-Trainer kennen sich aus Hoffenheim-Zeiten. Wagner arbeitete zwischen 2007 und 2009 bei den Sinsheimern als Junioren-Trainer. Rangnick war Chefcoach. Er habe seine Entwicklung immer verfolgt, verrät der United-Coach.
Rangnick schont mehrere Stars
Nicht verwunderlich weiss er auch, dass es bei den Bernern nicht so läuft. «Im Moment geht die Formkurve nicht ganz nach oben. In der Tabelle haben sie Abstand auf die Spitze. Aber das heisst nichts», so Rangnick. «Das Hinspiel haben sie gewonnen. Deswegen haben wir da was gutzumachen und wissen, dass wir uns auf dem höchstmöglichen Niveau präsentieren müssen.» Spieler schonen will Rangnick dennoch. Varane, Cavani und Martial werden nicht dabei sein, auch Pogba schont er wohl. Nimmt er YB nicht ernst? Wagner ist sich sicher: «Jeder, der Ralf kennt, weiss, dass er jedes Spiel gewinnen will. Wenn wir unseren Fussball zeigen, können wir gewinnen.»
Fakt ist: Am Mittwochabend um 21 Uhr (live bei uns im Ticker) wird man mehr wissen. Und: Ein Sieg würde YB und seinem Coach gut tun. Wenn das in der Krise steckende Bern das euphorischen Manchester United auf den Boden der Tatsachen zurückholt – und die Fans nicht mehr «We love you Rangnick, we do» im Old Trafford singen. https://www.20min.ch/story/trotz-2-sieg ... 3254421727
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Dezember 2021, 18:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.12.2021  Zitat: Der Franzose Benoît Bastien ist in Rumänien ein Staatsfeind
Dieser Skandal-Ref pfeift ManUtd gegen YB
Der Schiedsrichter des Spiels der letzten YB-Chance aufs europäische Überwintern ist ein alter YB-Bekannter. Für die Rumänen von Cluj ist er ein Skandal-Ref, ja ein Staatsfeind!
Es ist der Franzose Benoît Bastien (38), der heute im Old Trafford arbitriert. Ein erfahrener Mann, der zu seinem 14. Champions-League-Match in seinem 60. internationalen Spiel kommt. Vor drei Wochen pfeift er das letzte WM-Qualifikationsspiel der Schweiz – gegen Bulgarien. Es ist das 4:0, mit dem wir das direkte Ticket für Katar lösen. Ein Spiel, in welchem der Unparteiische absolut keine Rolle spielte.
Ganz anders am 10. Dezember 2020. Europa-League-Gruppenphase, letzter Spieltag. YB gegen die Rumänen aus Cluj. Die Berner brauchen einen Punkt, um in die Sechzehntelfinals zu kommen. Doch Clujs Debeljuh macht in der 84. Minute das Tor für die Rumänen. 0:1 aus YB-Sicht. Die Berner draussen. Ein Schock!
Dreimal Rot im Schlussdrama
Doch YB schüttelt sich. Und powert. Nachspielzeit. Zesiger steigt hoch. Goalie Balgradean missglückt die Faustabwehr minimal, er streichelt mit seiner Faust Zesigers Kopf, nachdem er den Ball wegspediert hat. Von zehn Refs zeigt wohl nur einer hier auf den Punkt. VAR gibt es keinen. Und Bastien verweist den rumänischen Keeper überdies des Feldes. Jean-Pierre Nsame bleibt eiskalt, macht in der 93. Minute das 1:1, das Cluj das Weiterkommen kostet. Die Siebenbürger sind ausser sich!
Doch auch Bastien übersäuert, zeigt Nsame für ein harmloses Foul zu Unrecht Rot. Gaudino macht das Siegtor und der Cluj-Serbe Djokovic fliegt auch noch vom Platz, wegen Schiri-Beldeidigung. Beim Verlassen des Feldes hört man, wie einer Bastien nachruft: «Du Stück Sch...!»
Der vom Platz gestellte Goalie Balgradean wittert nach dem Match eine Verschwörung: «Er hat uns wohl rausgeworfen, weil wir Rumänen sind. Wir sind zu klein. Sie wollten wahrscheinlich, dass die Schweizer weiterkommen.» Und auch Captain Camora nimmt kein Blatt vor den Mund: «Dieser Schiedsrichter ist eine Schande. Mir fehlen die Worte. So etwas habe ich noch nie erlebt.»
Verschwörungstheorien
Seither ist Bastien für die Karpatenkicker ein Rotes Tuch. Wahlweise auch ein Staatsfeind. Trainer Edi Iordanescu versucht gar einen Zusammenhang herzustellen zwischen dem Rassismus-Skandal aus dem Spiel PSG gegen Basaksehir, als der vierte Offizielle, ein Rumäne, einen türkischen dunkelhäutigen Spieler als «Negro» beleidigte und die Spieler den Platz daraufhin geschlossen verliessen und dass Spiel abgebrochen werden musste.
Wir sind mal gespannt, ob Bastien kurz vor dem Fest, an welchem vieles Rot ist, auch wieder Rotsucht kriegt ...
Wagners miese Old-Trafford-Bilanz
Die Erinnerung von YB-Coach David Wagner ans Old Trafford ist nicht gut. Mit Huddersfield spielte er zweimal im Theater der Träume und verlor beide Spiele: 0:2 im Februar 2018 und 1:3 im Dezember gleichen Jahres durch Tore von Nemanja Matic und Paul Pogba (2).
***
Neben YB der einzige Schweizer Klub, der jemals gegen die Red Devils gespielt hat, ist der FC Basel. Dafür gleich 6-mal. Im Old Trafford hat der FCB nie gewonnen. Aber zweimal ein beachtliches Remis geholt: 2003 ein 1:1 dank eines Tors von Jimmy Gimenez und 2011 ein 3:3 mit Treffern von Fabian und Alex Frei (2). Das letzte Spiel ging 2017 0:3 verloren. YB unterlag dort im November 2018 höchst unglücklich durch ein Tor von Fellaini in der 91. Minute.
*** Mittelfeldspieler Nemanja Matic sagt klar, worum es für ManUtd im Spiel gegen die Schweizer geht: «Erstens wollen wir die drei Punkte holen, um die Gruppe zu gewinnen und unser Selbstvertrauen weiter zu stärken. Zweitens geht es aber auch für jeden Einzelnen darum, den Coach zu beeindrucken und ihm zu zeigen, dass man in die Startelf gehört.» Kein Wunder, sagt das der Serbe, sass er doch beim Debüt von Ralf Rangnick am Sonntag beim 1:0 gegen Crystal Palace 90 Minuten auf der Bank. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 51330.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 9. Dezember 2021, 00:20 |
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08.12.2021  Zitat: 1:1 gegen ManUniteds B-Elf:
YB verabschiedet sich mit einem Traumtor aus Europa
Die Berner Young Boys trotzen Manchester United im Old Trafford ein 1:1 ab. Somit steht fest: Als Letzter der Gruppe F scheidet der Schweizermeister aus Europa aus.
Die Vorzeichen für eine nächste YB-Sensation gegen Manchester United standen am Mittwochabend gut. Der neue ManUtd-Trainer Ralf Rangnick verzichtete fast auf alle Superstars. Cristiano Ronaldo, Bruno Fernandes, Paul Pogba, David De Gea oder Harry Maguire standen allesamt nicht mal im Kader. Trotzdem war es Manchester United, das nach bereits acht Spielminuten durch Mason Greenwood in Führung ging. Nach einer Flanke von Luke Shaw leisteten drei YB-Spieler im Strafraum nur Begleitschutz und Greenwood versenkt direkt. In der Folge kam YB besser und besser ins Spiel – und wurde kurz vor der Pause dafür belohnt. Nach einem Fehlpass von Donny van de Beek zieht Fabian Rieder von ausserhalb des Strafraums ab und trifft wunderschön ins rechte, obere Eck.
Die zweite Halbzeit starteten die Gastgeber erneut fulminant, nach rund einer Viertelstunde musste YB-Goalie Faivre überragend halten, um die Führung durch Manchester zu verhindern. Dann wurde Manchester aber schwächer, Rangnick wechselte noch mehr Jungtalente ein und sogar der dritte Goalie, Tom Heaton, durfte noch 20 Einsatzminuten schnuppern. Diese sicherlich fragwürdigen Wechsel hatten allerdings keinen Einfluss mehr auf das Spielresultat und den Kampf um die Europa-League-Plätze. Die Berner verabschieden sich als Tabellenletzter für diese Saison aus den europäischen Wettbewerben.
Wer in der YB-Gruppe F nun neben Manchester United in die K.-o.-Phase kommt, entscheidet sich erst am Donnerstag. Atalanta Bergamo wurde sichtlich von starkem Schneefall überrascht und der Anpfiff wurde auf den nächsten Tag verschoben. https://www.20min.ch/story/schafft-yb-d ... 0154594131
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 9. Dezember 2021, 00:21 |
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08.12.2021  Zitat: Europa-Out trotz Traumtor
YB zaubert und verzweifelt im Old Trafford
Die Berner Young Boys zeigen gegen Manchester United einen beherzten Champions-League-Auftritt. Nebst einem Sonntagsschuss von Rieder bleiben sie in der Offensive aber zu inneffizient. Das europäische Abenteuer ist damit zu Ende.
Das Spiel: Ralf Rangnick schickt gegen YB die B-Elf auf den Platz. Ronaldo? Der sitzt nicht einmal auf der Ersatzbank. Für Spektakel ist trotzdem gesorgt. Den ersten Zaubertrick packt Mason Greenwood aus. Seine akrobatische Direktabnahme, die das Netz zappeln lässt, ist wie ein Stich ins Berner Herz. Der amtierende Schweizer Meister leidet. Jedoch nur bis zum grossen Auftritt von Fabian Rieder. In bester Houdini-Manier versteckt der Youngster den Ball aus rund 20 Metern im Lattenkreuz – Extraklasse! Plötzlich scheint wieder alles möglich.
Während Faivre im Kasten der Berner über sich hinauswächst, lässt die YB-Offensive zu wünschen übrig. Elia und Maceiras scheitern aus besten Positionen. Es ist zum Haare raufen. Während der Schweizer Vertreter gegen das europäische Ausscheiden ankämpft, nimmt ManUtd dieses Spiel scheinbar auf die leichte Schulter. Die Red Devils leisten es sich sogar, einen Tausch des Torhüters vorzunehmen. Keeper Nummer drei hält der Berner Druckphase stand. Trotz eines starken Auftrittes muss sich YB aus dem europäischen Geschäft verabschieden.
Die Tore:
9. Minute, 1:0 | Mason Greenwood: Traumtor! Mit der ersten dicken Chance ist Manchester United sogleich erfolgreich. Luke Shaw spielt den Ball in die Mitte auf Greenwood und der erzielt mit einer akrobatischen Direktabnahme den frühen Führungstreffer. Faivre im Tor von YB ist chancenlos.
42. Minute, 1:1 | Fabian Rieder: Nächster Treffer zum mit der Zunge schnalzen. Die Berner setzen die Hausherren in der eigenen Zone derart unter Druck, dass die in der Person von Van de Beek die Kugel vertändeln. Der Ball landet auf dem Fuss von Fabian Rieder. Der 19-jährige Youngster fackelt nicht lange und haut das Ding in den Winkel – traumhaft!
Der Beste: Fabian Rieders Traumtreffer ist erst das zweite Auswärtstor in der Champions-League-Geschichte von YB nach jenem von Roger Assalé 2018 bei Valencia. Das einzige der Kampagne 2021. Es ist, wie gesagt, herrlich. Und historisch. Leider ist es für den Rang in der Gruppe Makulatur.
Der Schlechteste: Manchester begeht defensiv einige Böcke. YB nützt nur einen aus. Denjenigen von Donny van de Beek. Der holländische Nationalspieler verdaddelt den Ball vor dem eigenen Strafraum, den sich dann Rieder schnappt und trifft.
Das gab zu reden: 11 (elf!) Neue bringt der neue ManUtd-Trainer Ralf Rangnick gegenüber dem 1:0-Debüt-Sieg gegen Crystal Palace. Und Rangnick ist gnadenlos, verordnet den meisten Stars eine Pause und setzt sie nicht mal auf die Bank. Sogar Cristiano Ronaldo, der immer spielen will. Und auf der Bank sitzen zwei Goalies und nur fünf Feldspieler. Die Fans laufen dagegen auf Social Sturm. Und dann wechselt der Schwabe auch noch den Goalie …
So gehts weiter: Am kommenden Sonntag empfängt der Meister aus Bern den FC Sion im Wankdorf (14.15 Uhr). Manchester United ist bereits einen Tag früher im Einsatz. Die Red Devils treffen auswärts auf Norwich (18.30 Uhr).
Manchester United – YB 1:1 (1:1)
Old Trafford, 73’000 Fans, SR: Bastien (Frankreich)
Aufstellungen
Manchester: Henderson; Wan-Bissaka, Matic, Bailly, Shaw; Lingard, Van de Beek, Mata, Diallo; Greenwood, Elanga.
YB: Faivre; Maceiras, Camara, Lustenberger, Lefort; Ngamaleu, Aebischer, Martins, Rieder; Elia, Siebatcheu.
Tore: 9. Greenwood (Shaw) 1:0, 42. Rieder 1:1
Gelb: 79. Shoretire (Foul).
Auswechslungen:
ManUtd: Mengi (61. für Shaw), Shoretire (68. für Diallo), Heaton (68. für Henderson), Savage (89. für Mata), Iqbal (89. für Lingard)
YB: Sierro (62. für Aebischer), Hefti (62. für Rieder), Kanga (62. für Siebatcheu), Lauper (77. für Camara), Maier (87. für Elia)
Bemerkungen: YB ohne Nsame, Fassnacht, Von Ballmoos, Mambimbi, Garcia, Petignat, Monteiro (verletzt). https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 49775.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 9. Dezember 2021, 00:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.12.2021  Zitat: Champions League
YB verabschiedet sich mit einem 1:1 aus der Europacup-Saison
Die Young Boys knöpfen Manchester United ein Unentschieden ab. Mit etwas mehr Glück wäre sogar der benötigte Sieg zum allfälligen Überwintern möglich gewesen. https://www.bernerzeitung.ch/schafft-yb ... 6902064841
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 9. Dezember 2021, 00:24 |
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08.12.2021  Zitat: Champions League
Die Young Boys verschaffen sich Achtung im Old Trafford
YB beschliesst die Gruppenphase mit einem 1:1 bei Manchester United, zu wenig für die Europa League. Nach Rieders Traumtor wäre sogar mehr drin gewesen.
Irgendwann in der zweiten Halbzeit spielen die Young Boys Powerplay im Old Trafford. Das bereits für den Achtelfinal qualifizierte Manchester United schont Personal, wechselt mitten in der Partie sogar den Torwart aus. Es ist ein Wechsel nahe der Arroganz – und sie wird von YB fast bestraft. 1:1 steht es, und nach etwas mehr als einer Stunde wird Maceiras von Hefti ideal freigespielt, er verpasst freistehend aus zehn Metern.
Noch im Hinspiel in Bern war der Gegner deutlich aufsässiger, aber letztlich doch erfolglos. Der umjubelte 2:1-Startsieg löste Euphorie aus, doch nach den ersten drei Punkten holten die Young Boys bis am Mittwoch nur noch einen Punkt, schwer schien bisweilen die Erwartung nach diesem Coup auf den Berner Schultern zu lasten.
Gelb-Schwarz zeigt sich von Beginn an frisch und frech. YB startet beschwingt, mutig, traut sich etwas zu – und erhält dennoch ein frühes Gegentor. Nach Abstimmungsproblemen kann Shaw ungestört flanken, Lefort und Lustenberger verlieren in der Mitte Greenwood aus den Augen, 0:1. Zum sechsten Mal im sechsten Spiel gerät YB in dieser Champions League in Rückstand.
Dabei sollte der Ausflug ins grosse, mit 75’000 Zuschauern gefüllte Old Trafford für die Young Boys auch als Eskapismus von der tristen Realität in der Super League dienen. Unter den grossen Bühnen dieser Fussballwelt ist das «Theatre of Dreams» ganz vorne mit dabei. Doch einige der Hauptdarsteller fehlen beim bereits als Gruppensieger feststehenden Gegner, vom neuen Trainer Ralf Rangnick an der Seitenlinie abgesehen. Elf Wechsel sind es im Vergleich zum Wochenende, Ronaldo, noch immer ohne persönlichen Sieg gegen YB, Sancho, Rashford oder Fred stehen gar nicht erst im Aufgebot, auf dem Feld ist vor allem Ergänzungspersonal, auf der Bank sitzen Nachwuchsspieler.
Ausgleich – und wie!
In der YB-Abwehr ergibt es sich, dass der 24-jährige Camara neben dem 33-jährigen Lustenberger spielt, Camara in seiner bereits achten, Debütant Lustenberger in seiner ersten Partie in der Königsklasse. Und die beiden stehen sofort im Zentrum.
Camara verschätzt sich gegen Greenwood, Lustenberger klärt Matas Abschluss im Zentrum, feiert es wie ein Tor. Es ist eine Vorahnung des YB-Captains. Kurz vor der Pause – Ngamaleu prallte der Ball im eigenen Strafraum kurz zuvor noch penaltyverdächtig an den Arm – gleicht der Schweizer Meister aus, und wie! Rieder setzt gegen Wan-Bissaka nach, schlenzt den Ball mit seinem schwächeren rechten Fuss in die Ecke. 1:1, YB ist plötzlich dran an Rang 3 – und auch an der Europa League?
Aus Italien nämlich kommt die Kunde, dass die Begegnung zwischen Atalanta und Villarreal wegen Schneefalls auf Donnerstag verschoben wird. Entscheidung vertagt, bei einem YB-Sieg wäre noch unklar, ob das Glück auch zur Europa League reicht.
Dass YB in einer internationalen Ausmarchung mit Manchester United, Villarreal und Atalanta in der letzten Runde überhaupt noch um Platz 3 mitspielt, ist nicht selbstverständlich. Die Young Boys fielen in der Champions League irgendwie nie ganz durch, obwohl sich ihre Formkurve in der Liga mit den Temperaturen durch den Herbst senkte, in den Heimspielen vermochten sie Paroli zu bieten. Auswärts hingegen haben die Berner bis am Mittwoch in der Königsklasse noch gar keine Punkte geholt, nicht in der Kampagne 2018, nicht in den letzten Monaten.
Erinnerung an 2018
Das schicken sie sich in der zweiten Halbzeit zu ändern an. Vor Maceiras’ Grosschance rettet Goalie Faivre einmal toll, wenig später setzt strömender Regen ein. Vor drei Jahren verloren die Young Boys an gleicher Stätte unglücklich und durch einen späten Gegentreffer 0:1, schieden damit aus dem Europacup aus. Und auch diesmal scheinen sie für den grossen Aufwand nicht voll belohnt zu werden. YB powert, United hat keine Lust mehr. Kanga hat eine Möglichkeit, Sierro schliesst ungenau ab.
Mehr geht nicht. Die Young Boys holen den Ehrenpunkt im Old Trafford, müssen aber mit fünf Punkten in der Endabrechnung die Segel streichen, der Europacup ist für sie vorbei.
Das Telegramm
Manchester United - YB 1:1 (1:1) Old Trafford. – 75’000 Zuschauer – SR: Bastien (FRA)Tore: 9. Greenwood 1:0. 42. Rieder 1:1.YB: Faivre; Maceiras, Camara, Lustenberger, Lefort; Martins, Aebischer; Elia, Rieder, Ngamaleu; SiebatcheuEinwechslungen: 62. Sierro für Aebischer. 62. Hefti für Rieder. 62. Kanga für Siebatcheu. 77. Lauper für Camara. 87. Maier für Elia.Bemerkungen: YB ohne Von Ballmoos, Garcia, Mambimbi, Fassnacht, Petignat (verletzt), Nsame, Monteiro (rekonvaleszent), Spielmann, Ammeter (nicht im Aufgebot). https://www.bernerzeitung.ch/die-young- ... 7018939760
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 9. Dezember 2021, 00:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.12.2021  Zitat: YB scheidet aus
International hat sich YB entwickelt – manchmal fehlen Effizienz und Cleverness
Nach dem Remis bei Manchester United ist für die Young Boys die Saison im Europacup vorbei. Zurück bleiben wertvolle Erfahrungen – und das Wissen um eine finanziell grosse Kluft zur europäischen Elite.
Am Ende steht wieder ein vierter Rang – und doch ist diesmal vieles anders. 2018 reisten die Young Boys mit staunenden Augen durch ihre erste Gruppenphase der Champions League, sie entdeckten und erlebten, und sie zahlten vor allem viel Lehrgeld. Die Bilanz: Letzter in der Tabelle, schon früh ohne Chancen auf ein Weiterkommen.
Drei Jahre später zahlt sich das Lehrgeld insofern aus, als YB in der Gruppe immer mithält, bis zum zweitletzten Spieltag Chancen auf den Achtelfinal und zuletzt noch auf die Europa League hatte – und nun doch mit leeren Händen dasteht.
Dennoch: In einer schwierigen Gruppe mit Manchester United, Atalanta und Villarreal haben die Berner mitunter überzeugt. Allein die Qualifikation, in der es mit Slovan Bratislava, Cluj und Ferencvaros Budapest drei unangenehme Gegner zu überwinden galt, war fordernder als 2018, als sie direkt im Playoff einsteigen konnten. Und in den Gruppenspielen ist YB nie völlig untergegangen, mit dem 2:1-Startsieg gegen Manchester United auch einmal über sich hinausgewachsen. Oft wäre mehr dringelegen: Zu Hause gegen Villarreal verspielte die Mannschaft ein besseres Resultat trotz später guter Partie mit einem katastrophalen Start. Beim Rückspiel in Spanien (0:2) liess sie Effizienz vermissen, beim 3:3 gegen Atalanta fehlte die Cleverness.
Für den Schweizer Meister ist jede Qualifikation für die Champions League ein Exploit.
Auch diesmal haben die Young Boys viel Erfahrung dazugewonnen, es ist augenscheinlich, dass etliche Spieler des aktuellen Kaders schon bei der Kampagne 2018 dabei waren. Die internationale Entwicklung geht weiter. Im vergangenen Jahr vermochte die Mannschaft zum ersten Mal seit 2015 wieder im Europacup zu überwintern, 2019 wuchs sie an einer ungewöhnlich stark besetzten Europa-League-Gruppe mit Porto, Feyenoord und den Glasgow Rangers.
Daneben steht die Erkenntnis, dass die Kluft zur europäischen Elite immer grösser wird. Für den Schweizer Meister ist mittlerweile jede Qualifikation für die Champions League ein Exploit. Seit 2017, als der FC Basel letztmals direkt in der Gruppenphase starten durfte, hat sich die Lage für die Liga kontinuierlich verschlechtert. Im Fünfjahresranking ist die Schweiz auf diese Saison hin auf Rang 19 abgerutscht, auch im nächsten Sommer muss der hiesige Champion drei, vielleicht gar vier Qualifikationsrunden für die Champions League überstehen, während die weiteren Teams nur Chancen auf die drittklassige Conference League haben.
Es ist augenscheinlich, dass etliche Spieler des aktuellen Kaders schon bei der Kampagne 2018 dabei waren.
Aus finanzieller Sicht kann eine Qualifikation für die Champions League für einen Schweizer Verein nicht hoch genug eingeschätzt werden. An die 35 Millionen Franken werden die Young Boys am Ende an dieser Gruppenphase verdient haben, mit Antritts- und Punkteprämien, TV- und Koeffizientengeldern, mit 2 Millionen Franken Einnahmen pro Heimspiel. Dieses Geld vermag den Club in der Pandemie zu entlasten, nach Verlusten im vergangenen Jahr wird YB 2021 wieder schwarze Zahlen schreiben.
Im Vergleich zum Vorjahr, als die Meisterschaft zur Hälfte schon so gut wie entschieden war, mangelt es den Young Boys nach dem Aus im Europacup keineswegs an Perspektiven für den Frühling. Die Meisterschaft ist offener denn je, YB steht mit beträchtlichem Rückstand in der Tabelle unter Zugzwang. Es gilt, neuen Hunger zu wecken und unter den vielen Rückkehrern im Kader einen Konkurrenzkampf zu lancieren. Die neue Realität für den geforderten Titelverteidiger heisst wieder Super statt Champions League, Sion statt United. https://www.bernerzeitung.ch/internatio ... 0167131199
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 9. Dezember 2021, 00:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.12.2021  Zitat: YB holt bei ManUtd ein verdientes 1:1 – die Europacup-Saison ist trotzdem vorbei
Die Young Boys verabschieden sich mit einer weiteren guten Leistung und einem Remis bei Manchester United aus der Champions League. Das 1:1 bedeutet, dass die Berner die Gruppe trotz fünf Punkten auf dem letzten Platz beenden.
Die Young Boys hatten nur noch eine kleine Chance, sich auf den 3. Platz vorzuschieben und damit in die Europa League einzuziehen. Eine Voraussetzung war ein Sieg bei Manchester United. Diesem kamen sie durchaus nahe. Fabian Rieder erzielte kurz vor der Pause das 1:1, und danach besass YB die eine oder andere Möglichkeit, um sich die drei Punkte zu holen und so noch auf Schützenhilfe von Villarreal am Donnerstag zu hoffen.
«Zu einem Punkt hat es gereicht, leider nicht zu allen drei. Nichtsdestotrotz: Es war, inklusive Qualifikation, eine tolle Champions-League-Kampagne.» David Wagner, YB-Trainer
Es dauerte eine Weile, bis die Young Boys konsequent nach ihrer kleinen Möglichkeit zur Fortsetzung der Europacup-Saison griffen. Ein eher harmloser Schuss von Michel Aebischer nach 28 Minuten war der Start zu einer deutlich intensiveren Phase, in der sie es bis zum Schlusspfiff schafften, dass ohne die grossen Stars angetretene Team von Manchester United unter Druck zu setzen.
Die Präzision fehlte in den Berner Passkombinationen manchmal, aber es war bemerkenswert mit wieviel Entschlossenheit und Risikobereitschaft der Schweizer Meister agierte – dies obwohl er auf schwierige Wochen zurückblickt mit nur zwei Siegen in den letzten zwei Monaten. Etwas Glück und Können von Goalie Guillaume Faivre war nötig, um den zweiten Gegentreffer zu verhindern, etwa in der 59. Minute als der eigentliche Ersatzkeeper gegen Amad Diallo stark parierte.
Rieders Traumtor
YB kam nicht zu einer Flut von Torchancen gegen den diszipliniert auftretenden englischen Rekordmeister. Aber er brachte sich vereinzelt in gute Abschlussposition. Fabian Riederer vergab die erste gute Gelegenheit, bevor er in der 42. Minute mit einem schönen Schuss aus 20 Metern das 1:1 erzielte. Für den 19-Jährigen war es der erste Treffer in der Champions League.
«Wir spielten Chancen gut heraus, hatten nach der Balleroberung den nötigen Zug aufs Tor. Letztlich fehlte es an der Effizienz.» Fabian Rieder, YB-Torschütze
Nach der Pause kamen zunächst die beiden Sturmspitzen zu gefährlichen Abschlüssen: Jordan Siebatcheu mit einem Schuss aus der Drehung und Meschack Elia mit einem Abschluss aus spitzem Winkel, der das Tor verfehlte. Die beste Chance gehörte aber Quentin Maceiras, der in der 66. Minute aus idealer Position um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei schoss. Bis zuletzt stürmte YB, aber ohne zu den ganz grossen Torchancen gegen die B-Mannschaft von Manchester United zu kommen.
Rangnicks wilde Wechselorgie
Dass es YB nicht mit der stärkst möglichen Mannschaft von Manchester United zu tun bekommen würde, war klar gewesen. Der dreifache Champions-League-Sieger konnte es sich als bereits feststehender Gruppensieger leisten, Kräfte zu schonen für die Meisterschaft. Dort erfüllt er als Sechster die Erwartungen bislang nicht. Dass der neue Trainer Ralf Rangnick gleich so radikal umstellen würde, überraschte aber doch.
«Mich bringen solche Spiele enorm weiter, das erlebt man nicht jedes Jahr.» Fabian Rieder, YB-Torschütze
Der Deutsche verzichtete unter anderem auf Cristiano Ronaldo, Jadon Sancho und Bruno Fernandes. Das hochdotierte Offensiv-Trio stand im zweiten Match unter dem neuen Coach nicht mal im Aufgebot. Weil auch andere namhafte Spieler geschont wurden oder verletzt fehlten, traten die Gastgeber mit wenigen grossen Namen an, dafür mit vielen Spielern, die in dieser Saison bislang wenig Einsatzzeit erhalten hatten. Im Verlauf der zweiten Halbzeit kamen dann noch einige Teenager zum Einsatz.
«Wir haben uns erhobenen Hauptes aus der Champions League verabschiedet.» Fabian Lustenberger, YB-Captain
Auch wenn es bei YB am Vortag geheissen hatte, Manchester United habe mehr als elf Topspieler, so war das Fehlen der Besten spürbar. Die Gastgeber standen zwar kompakt, taten sich spielerisch aber schwer. Auf den frühen Führungstreffer durch eine akrobatische Einlage von Greenwood in der 9. Minute folgten nur noch sporadisch Angriffe. Einen davon vereitelte Fabian Lustenberger, der im Old Trafford zu seinem Champions-League-Debüt kam, nach einer guten halben Stunde.
Manchester United - Young Boys 1:1 (1:1) SR Bastien (FRA). - Tore: 9. Greenwood 1:0. 42. Rieder 1:1. Manchester United: Henderson (68. Heaton); Wan-Bissaka, Matic, Bailly, Shaw (61. Mengi); Lingard (89. Iqbal), Van de Beek, Mata (89. Savage), Diallo (68. Shoretire); Greenwood, Elanga. Young Boys: Faivre; Maceiras, Camara (77. Lauper), Lustenberger, Lefort; Moumi Ngamaleu, Martins, Aebischer (62. Sierro), Rieder (62. Hefti); Elia (87. Maier), Siebatcheu (62. Kanga). Bemerkungen: Manchester United ohne Pogba, Cavani, Martial, Varane (alle verletzt) und Ronaldo, de Gea, Lindelöf, Maguire, Fred, Fernandes, Sancho und McTominay (alle nicht im Aufgebot). Young Boys ohne von Ballmoos, Nsame, Fassnacht, Garcia, Mambimbi, Monteiro und Petignat (alle verletzt). Verwarnung: 79. Shoretire (Foul). https://www.watson.ch/sport/fussball/66 ... ed-ein-1-1
_________________ For Ever
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