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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. September 2021, 21:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.09.2021  Zitat: YB-Sensation gegen Manchester United
«Das ist einmalig!»
Was für ein Paukenschlag! Die Young Boys gewinnen gegen Manchester United 2:1 – das sagen die Akteure.
Die Young Boys starten mit einer faustdicken Überraschung in die Champions-League-Saison 2021/22. Im Heimspiel gegen Gruppenfavorit Manchester United gewinnen die Berner 2:1, dank einem Tor in der 95. Minute. Klar, dass das Wankdorf zum Partytempel wurde. Das sagen die Akteure zur Sensation von Bern:
Christian Fassnacht
«Wir waren unglaublich solidarisch, auch bei elf gegen elf waren wir gut im Spiel. Mit der roten Karte ist die Partie ganz gekippt. Wir waren am Ende der verdiente Sieger. Wir hatten nichts zu verlieren und wollten spielen wie in der Meisterschaft. Klar wurde es in Überzahl einfacher, aber zuerst muss man auch diesen Willen an den Tag legen – und das haben wir getan»
David Wagner
«Wir haben schon ein paar Spiele gewonnen, aber in der Champions League gegen Manchester United, das ist einmalig! Ich freue mich einfach für alle, die anwesend waren. Jeder einzelne hier hat heute seinen Beitrag geleistet. Die Jungs sind über ihre Grenzen gegangen, das geht nur, wenn man so unterstützt wird. Wir sind beharrlich geblieben. Wir wollten ja unsere Intensität, unsere Aggressivität, unsere Leidenschaft reinbringen. Die Jungs haben es super gemacht. Ganz, ganz grosses Kompliment.»
Michel Aebischer
«Wir hatten Respekt, aber sicher keine Angst. Nach dem Gegentor haben wir eine gute Reaktion gezeigt und bewiesen, dass wir gegen eine solche Mannschaft bestehen können. Wenn du in der 95. Minute das entscheidende Tor machst, dann ist die Erleichterung sehr, sehr gross.»
Ole Gunnar Solskjaer
«Wir sind enttäuscht, aber wir sind das letzte Mal in der Gruppe gescheitert, obwohl wir mit zwei Siegen gestartet sind. Wir brauchen 12 Punkte und das hier war das erste von sechs Spielen. Wir waren in der ersten Halbzeit etwas enttäuschend. In der zweiten Halbzeit war ich stolz auf meine Spieler. YB hat zwar zwei Tore erzielt, aber es hatte nicht all zu viele Chancen. Ich verstehe die Rote Karte. Es war ein Fehler von Wan-Bissaka. Wichtig ist, dass es dem anderen Jungen wieder gut geht.»
Sandro Lauper
«In so einem Spiel musst du über den Kampf ins Spiel kommen. Wir wurden sozusagen belohnt mit der Roten Karte – und am Ende mit dem 2:1. Nach dem Platzverweis hatten sie gegen vorne fast nichts mehr. Wir sind seit ein paar Jahren zusammen und eine funktionierende Einheit, das hat man gesehen. Heute werden wir sicher noch etwas länger mit den Familien höckeln – aber morgen geht es bereits weiter. Wir sind mitten in der Saison.» https://www.bernerzeitung.ch/das-ist-ei ... 2000121668
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. September 2021, 21:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.09.2021  Zitat: Die Young Boys nach dem Coup
Wagner, der zuverlässige Riesentöter
Nach dem 2:1 gegen Manchester United ist der YB-Coach sichtlich ergriffen und sagt: «Das ist definitiv keine Routine für uns.»
Die Sternstunde ist eigentlich eine Minute. Und zwar die allerletzte, die 95. in diesem Spiel, in dem im Vorfeld so wenig und plötzlich doch alles möglich schien. Es ist das 2:1 von YB gegen Manchester United, notabene in der Champions League, und es wird ein gründlicher Belastungstest für die Grundmauern des Wankdorfstadions, das schon so viel gesehen hat. Was davon bleibt, sind auch hier wieder: Bilder, Momente, Augenblicke. Wie es nahezu jeder von den Young Boys zu Torschütze Jordan Siebatcheu an die Grundlinie schafft, Goalie David von Ballmoos mit dem Sprint seines Lebens, Trainer David Wagner als allererster Fan seiner so euphorisierend auftretenden Mannschaft.
«Das ist definitiv keine Routine für uns», sagt er später, heiser und sichtlich ergriffen. Es ist, keine 100 Tage nach seinem Wechsel nach Bern, einer der grössten Erfolge der Clubgeschichte, den er mit YB realisiert. Wagner strich schon am Vortag hervor, wie besonders die Affiche für ihn ist, für ihn, der zuweilen schon mit Huddersfield in der Premier League erfolgreich das Konzert der Grossen störte, ebenfalls mit einem 2:1 gegen Manchester United.
Fassnachts 200. Spiel für YB
Am Dienstag zeigt sich Wagner taktisch flexibel für das Grossereignis, lässt erstmals in seiner Berner Zeit nicht in der bewährten Formation mit zwei Stürmern starten, sondern in einem 4-2-3-1-System mit verdichtetem Zentrum agieren. Und Wagner hat den Mut, nach der Roten Karte gegen Manchester United energisch auf Sieg zu spielen, nach der Einwechslung von Siebatcheu zur Pause spielt YB im alten taktischen Kleid. «Ich denke, man hat schon Spiele in Überzahl mit weniger Attraktivität gesehen», sagt Wagner hinterher, nicht ohne Stolz.
Was bleibt, sind Bilder. Wie Christian Fassnacht – nach seinem 200. Pflichtspiel für die Young Boys – mit der Trophäe für den besten Spieler der Partie über den Platz läuft, Minuten nach dem Schlusspfiff, das Stadion noch immer voll. Gierig sei der Berner Bär, so propagierten das die YB-Fans vor dem Spiel choreografisch, und bei einem wie Fassnacht war diese Gier spürbar. Wie schon im EM-Achtelfinal mit der Schweiz gegen Frankreich sah er gut aus gegen Paul Pogba, er sah gut aus vor dem 1:0 und auch später als Aussenverteidiger. «Wir haben hier von Beginn weg an alles geglaubt, wir hatten ja nichts zu verlieren», sagte der 27-Jährige, der sich noch vor wenigen Wochen bewusst gegen einen Wechsel in die 2. Bundesliga aussprach. Genau wegen Abenden wie diesem.
Wagner zeigt aufs Herz
Die Young Boys haben ebenso überraschend wie eindrücklich angemeldet, wie stürmisch unbequem sie den Grössen in dieser Champions-League-Gruppe werden können. Sinnbildlich dafür Trainer Wagner, der im Pulli als wild mitlebender 12. Mann seiner Mannschaft wirkt, während daneben Uniteds Coach Ole-Gunnar Solskjaer im Anzug die nordische Zurückhaltung lebt.
Am Ende herrscht bei den Young Boys Glückseligkeit. Wagner geht nach dem ersten Interview noch einmal über den Platz, er zeigt an, wo er diese Momente speichert, als er auf sein Herz klopft. Zerzaust saugt er die Momente auf, der Pulli ist verrutscht, der Gürtel hängt schief. Mittelfeldspieler Michel Aebischer sagt: «Was wir zuvor alles erfolglos versucht haben, ist genau in dieser 95. Minute egal, weil die Erleichterung riesig ist.» Die Sternstunde, die zur Minute wurde. https://www.bernerzeitung.ch/wagner-der ... 7144056091
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. September 2021, 21:51 |
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14.09.2021  Zitat: Das Wankdorf steht Kopf: Siebatcheu schiesst YB in der 95. Minute zum Sieg über Manchester United
Die Young Boys hätten nicht besser in die Gruppenphase der Champions League starten können. Die über die 90 Minuten überlegenen Berner besiegen im vollen Wankdorf den hohen Favoriten Manchester United dank einem Tor von Jordan Siebatcheu in der 95. Minute 2:1.
Superstar Cristiano Ronaldo brachte Manchester in der 13. Minute in Führung, Nicolas Moumi Ngamaleu glich nach 65 Minuten aus. Die Begeisterung im Wankdorf war grenzenlos, als der in der Pause eingewechselte Siebatcheu in der allerletzten Minute in einen zu kurz geratenen Rückpass lief und den machtlosen Goalie David de Gea bezwang.
Ab der 35. Minuten konnten die Young Boys nach einer direkten Roten Karte gegen Aussenverteidiger Aaron Wan-Bissaka mit einem Mann mehr spielen. Aber dies allein erklärt den nach Papierform überraschenden Punktgewinn nicht. Denn die Berner waren schon bis zu dieser 35. Minute die bessere Mannschaft mit mehr guten Aktionen und Torchancen.
Berner Belagerung nach roter Karte
Den hervorragend spielenden Bernern glückte es, die Überzahl so auszunützen, dass die Engländer kaum noch jemals gefährlich vor das Berner Tor kamen und sich die längste Zeit in der eigenen Platzhälfte wehren mussten. Wenn die Young Boys trotz der klaren Überlegenheit nicht zu sehr vielen guten Chancen kamen, dann lag dies an der massierten Defensive des Gegners.
Einen Matchball schon vor Siebatcheus Siegestor hatten die Young Boys dennoch: Moumi Ngamaleu zog den Ball in der 86. Minute aus bester Position am Pfosten vorbei.
9:2 Abschlussversuche für YB, 1:0 Tore für Manchester United. Dies war die aus der Sicht der Young Boys bittere Bilanz der ersten Halbzeit. Mindestens einen ausgeglichenen Spielstand hätten die überraschenderweise überlegene Berner in der Pause verdient. Aber für die Red Devils reichte die eine gefährliche Aktion. Auf eine Flanke von links entwischte Cristiano Ronaldo dem zaudernden Ulisses Garcia. Der Superstar des Fussballs erwischte den machtlosen Goalie David von Ballmoos aus kurzer Distanz zwischen den Beinen.
Taktische Meisterleistung
YBs Trainer David Wagner liess zu Beginn nicht im für YB gewohnten 4-4-2 spielen, sondern im etwas defensiveren 4-2-3-1, wie es zum Beispiel der FC Basel unter verschiedenen Trainern seit Jahren fast ausnahmslos praktiziert. Vincent Sierro und Christopher Martins spielten die Doppelsechs. David Aebischer führte das offensive Quartett mit Meschack Elia als einziger Spitze. Für die zweite Halbzeit war wieder das 4-4-2 angesagt, zumal YB jetzt ja mit einem Mann mehr spielen konnte. Jordan Siebatcheu kam als zweiter Stürmer ins Spiel.
Ole Gunnar Solskjaer, der renommierte Trainer der Red Devils, zollte den Young Boys jeden Respekt. Nach der Roten Karte wechselte er sogleich einen weiteren Verteidiger – anstelle von Jadon Sancho – ein, und für die zweite Hälfte noch einen Verteidiger: Raphaël Varane, den Weltmeister und von Real Madrid gekommenen 40-Millionen-Euro-Zuzug. Just Varane kam bei YBs Tor zum 1:1 gegen Nicolas Moumi Ngamaleu einen Sekundenbruchteil zu spät. https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 80771.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. September 2021, 21:55 |
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14.09.2021  Zitat: «Unser Kampf ist mit der roten Karte und dem 2:1 belohnt worden»
Sie freuten sich über ihren historischen 2:1-Triumph gegen das grosse Manchester United. Aber sie überbordeten in ihren Aussagen keineswegs. Die Stimmen nach dem Coup aus dem YB-Lager.
Vor Ablauf der Transferperiode Ende August hätte Christian Fassnacht fast zu Werder Bremen in die 2. Bundesliga gewechselt. Doch Sportchef Christoph Spycher legte sein Veto ein. Inzwischen, 14 Tage später, dürfte der Nationalspieler froh darüber sein. Denn Fassnacht ist schlicht zu gut für die 2. Bundesliga.
Der Offensivspieler spielte eine grandiose Partie und wurde danach zurecht zum «Man of the Match» dieses Champions-League-Krachers gewählt. «Es war eine überragende Mannschaftsleistung, ich muss der ganzen Mannschaft einen Teil von diesem Preis abgeben. Wir sind enorm solidarisch aufgetreten und mit der roten Karte ist das Spiel dann gekippt», bilanzierte Fassnacht.
Der «Man of the Match» weiter: «Wir hatten nichts zu verlieren und sind die Partie so angegangen wie ein Meisterschaftsspiel, wollten einfach einen grossen Willen an den Tag legen und das haben wir gemacht.»
«Nach dem Gegentor haben wir eine gute Reaktion gezeigt»
In die gleiche Kerbe schlug auch Michel Aebischer: «Wir haben Respekt gezeigt, aber keine Angst. Nach dem Gegentor haben wir eine gute Reaktion gezeigt und gezeigt, dass wir auch gegen eine solche Mannschaft bestehen können.»
Ja, die YB-Spieler freuten sich, aber sie überbordeten in den Interviews nach dem Spiel trotz dieser historischen Champions-League-Nacht keineswegs. Fast schon sachlich erklärte Sandro Lauper: «Wir haben den Kampf angenommen, darum ist es gegangen. Gegen eine solche Mannschaft kann man nur über den Kampf ins Spiel kommen. Dies wurde mit der roten Karte und am Ende mit dem 2:1 belohnt.»
Lauper zeigte in der Verteidigung als Vertreter des angeschlagenen Cédric Zesiger eine grandiose Partie, und das obwohl er zuletzt bei YB nicht immer erste Wahl war. «Es hat mir sicherlich gut getan, dass ich zuletzt gegen den FC Zürich 90 Minuten spielen konnte. Und ich bin ja nun auch schon eine Zeit dabei und kenne unsere Philosophie.»
«Jeder hat seinen Beitrag geleistet»
YB-Trainer David Wagner zeigte sich vor allem dankbar: «Ich freue mich für alle, die heute anwesend waren und möchte mich bei jedem einzelnen bedanken, jeder der heute hier war und uns unterstützt hat – jeder hat seinen Beitrag geleistet.» Der Schlüssel zum Sieg war für ihn, dass die Mannschaft «beharrlich geblieben sei.»
Sein Gegenüber Ole Gunnar Solskjær erklärte: «Klar bin ich enttäuscht. Wir haben nicht gut gespielt, auch in der ersten Halbzeit nicht wirklich, obwohl wir noch führten.» Klar sei die rote Karte entscheidend gewesen, meinte der Trainer von Manchester United weiter, «aber so viele Chancen hat YB in der Überzahl dann ja auch nicht kreiert. Aber YB ist fit und athletisch.» https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 82125.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. September 2021, 21:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.09.2021  Zitat: YB ringt ManUnited in Überzahl mit 2:1 nieder!
Ein beherzter Auftritt von YB gegen Manchester United wird belohnt. Die Berner ringen zum Auftakt der CL-Gruppenphase zuhause im Wankdorf mit 2:1 nieder.
Das Wichtigste in Kürze
- YB schafft die Sensation und schlägt Manchester United mit 2:1. - Cristiano Ronaldo schiesst die Red Devils in Bern früh zur 1:0-Führung. - Nach einem Platzverweis gegen ManUnited drehen die Young Boys das Spiel.
Die Sensation ist geglückt! Meister YB bezwingt zum Auftakt der Champions-League-Gruppenphase Manchestrer United mit 2:1. Cristiano Ronaldo schiesst die Red Devils im Wankdorf in Führung. In Überzahl drehen die Berner das Spiel in letzter Minute.
Für den ersten Volltreffer des Abends sorgt Cristiano Ronaldo noch vor dem Anpfiff. Beim Einschiessen setzt der Portugiese einen Freistoss über das Tor und trifft eine Ordnerin. Die geht benommen zu Boden und muss versorgt werden, bleibt aber im Stadion.
Die erste gefährliche Chance hat YB nach nur drei Minuten dank Meschack Elia, der Jadon Sancho den Ball abnimmt. Nach einem starken Antritt setzt er den Abschluss aber knapp am Tor vorbei.
YB mutig – aber Ronaldo trifft
Wenig später hat Elia aus kurzer Distanz die Chance – aber United kontert und belohnt sich. Natürlich ist es Cristiano Ronaldo, bis dahin fast unsichtbar, der den Führungstreffer erzielt. Nach traumhafter Vorarbeit von Bruno Fernandes bezwingt er David von Ballmoos.
YB braucht eine Weile, um sich zu erholen – aber dann schlagen die Berner beinahe zurück. Christian Fassnacht prüft David De Gea mit einem Distanzhammer, der Spanier kann klären. Den folgenden Konter schliesst Ronaldo ab, aber von Ballmoos ist zur Stelle.
Aber nach einer halben Stunde sorgt Aaron Wan-Bissaka für den Schock: Der ManUnited-Verteidiger holt sich für ein rüdes Einsteigen gegen Christopher Martins Pereira glatt Rot ab. Unmittelbar danach verfehlt Fassnacht frei stehend haarknapp das Tor.
Kurz nach dem Seitenwechsel dann Aufregung im YB-Strafraum. Nach einem Stellungsfehler von Camara läuft Ronaldo auf von Ballmoos zu. Im Zweikampf mit dem YB-Verteidiger geht er zu Boden. Er fordert vehement den Strafstoss – allerdings ohne Erfolg.
Ngamaleu trifft – und YB jagt den Sieg
In Überzahl hat YB im zweiten Durchgang deutlich mehr vom Spiel – und die Berner belohnen sich. Nach 66 Minuten ist Nicolas Moumi Ngamaleu nach Elia-Vorarbeit zur Stelle und trifft zum 1:1.
Mit dem Ausgleichstreffer im Rücken drehen die Berner so richtig auf, schnüren den englischen Rekordmeister im eigenen Strafraum ein. Eine Viertelstunde vor Schluss dann eine kurze Atempause für United. Ein Flitzer muss vom Spielfeld geholt werden.
YB drückt in der Schlussphase auf den Siegtreffer, der durchaus auch verdient wäre. Und er fällt! Jordan Siebatcheu ist nach einem Zuspiel in die Spitze vor De Gea zur Stelle. In der fünften Minute der Nachspielzeit schiesst er YB zum Sieg! https://www.nau.ch/sport/fussball-int/y ... r-66001261
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. September 2021, 22:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.09.2021  Zitat: YB schlägt ManUnited – lustige Änderung im Wikipedia-Artikel
Der Schweizer Meister sorgt im Wankdorf für eine Sensation: YB schlägt Manchester United mit 2:1. Das führt sogar bei Wikipedia kurzfristig zu Änderungen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Schweizer Meister YB ist laut Wikipedia ein besserer Club als Manchester United. - Das besagt zumindest der Artikel über die Berner nach dem 2:1-Sieg gegen die Red Devils. - Mittlerweile ist die lustige Änderung aber wieder korrigiert.
Den Schweizer Fussball dominiert YB seit Jahren, nun setzt Gelb-Schwarz auch international ein Ausrufezeichen. Gegen Manchester United feiern die Berner einen 2:1-Heimsieg zum Auftakt der Champions-League-Gruppenphase.
Der Siegtreffer von Torjäger Jordan Siebatcheu gegen den englischen Rekordmeister in der Nachspielzeit bringt das Wankdorf zum Kochen. Und auch das Internet feiert die Sensation durch den Schweizer Meister.
YB wird auf Wikipedia gefeiert
Sogar auf Wikipedia schlägt sich der überraschende Heimsieg der Berner gegen den haushohen Favoriten nieder. Der Artikel über die Young Boys wird nur Sekunden nach dem Schlusspfiff bereits angepasst.
So verschwindet kurzerhand der Name des Clubs – stattdessen steht dort «Besser als Manchester United FC». Und auch in der Kurzbeschreibung heisst es, der Schweizer Meister sei ein «grösserer Club» als die Red Devils.
Lange hatten die Änderungen allerdings nicht Bestand, mittlerweile ist die Seite über YB wieder im Normalzustand. Die Euphorie über den Heimtriumph gegen das englische Star-Ensemble wird aber auch ohne Wikipedia-Eintrag eine Weile anhalten. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-sc ... l-66002629
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. September 2021, 22:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.09.2021  Zitat: YB-Fans im Glück
«Der Chef muss morgen nicht mit mir rechnen»
Nach dem Sensationssieg von YB gegen Manchester United sind die Berner Fans im Freudentaumel. Viele feiern den Sieg ihrer Mannschaft auf den Strassen vor dem Stadion. Blick TV hat mit ihnen über die spannende Partie gesprochen. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 32111.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. September 2021, 22:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.09.2021  Zitat: Champions League: YB schlägt das Friedensangebot aus und bezwingt Manchester United dank einer überragenden Leistung 2:1
Grosse Überraschung zum Champions-League-Start: Der Schweizer Meister besiegt Manchester United mit einem Tor kurz vor Schluss 2:1. YB überzeugt mit Unerschrockenheit und Mut.
Die YB-Spieler standen vor der Fan-Kurve und jubelten, das Spiel war erst seit wenigen Minuten vorbei – und über den Stadion-Bildschirm flimmerte diese Szene, die sich erst vor wenigen Minuten auf dem Feld abgespielt hatte: wie Jesse Lingard einen Rückpass zum YB-Stürmer Jordan Siebatcheu spielte – und wie Siebatcheu den Ball ins Tor spitzelte.
Es war das 2:1 für YB, das Siegtor für den Aussenseiter, kurz vor Ende – und im Stadion spielten sich emotionale Szenen ab wie vielleicht nie mehr seit dem 28. April 2018, als YB erstmals seit 32 Jahren Meister geworden war. Seither folgten zwar drei weitere Titel, aber diese Entscheidungen zugunsten von YB fielen entweder, als die Berner auf dem Sofa zuschauten – oder zu früheren Corona-Zeiten, ohne Ambiance.
Das Beispiel Lauper
Nach einer Viertelstunde hatte nichts auf ein YB-Fest hingedeutet. Da war tagelang von Cristiano Ronaldo gesprochen worden – und als es erstmals gefährlich war, ging er doch vergessen. 13. Minute, 1:0 für Manchester United, nach einem Pass von Bruno Fernandes, der an mehreren YB-Verteidigern vorbei zu Ronaldo gelangt war.
Und so fragte sich früh, was denn die Geschichte dieses ersten YB-Champions-League-Spiels 2021 würde. Wenn die Geschichte doch schon geschrieben war: ein englischer Riese zu Gast und prompt «business as usual». 1:0 für den Favoriten, ohne viel Aufwand. Es war wohl der erste YB-Fehler. Aber es blieb bis am Ende bemerkenswert: mit wie wenig Fehlern und Respekt YB spielte. Etwaiger Respekt zeigte sich höchstens in der Aufstellung. YB startete erstmals unter dem Trainer David Wagner mit nur einem Stürmer, Meschack Elia.
Bis zur Pause hatte die Partie eine seltsame Physiognomie. Sie wirkte ausgeglichen, und doch schien immer allen klar, wer im Zweifelsfall der Stärkere war, der Gast natürlich. Die Berner machten, was ihnen möglich war, sie suchten die Offensive und fanden zur Ruhe, immer alles im richtigen Augenblick. Das beste Beispiel: der Innenverteidiger Sandro Lauper, der die Gelassenheit nie zu verlieren schien und stets den richtigen Pass spielte.
Der überragende Lauper steht dafür: Die Geschichte dieses Spiels war, dass es doch noch Geschichten gab, Geschichten ohne Ronaldo. Wegweisend war die 35. Minute, als Uniteds rechter Verteidiger Aaron Wan-Bissaka für ein Foul gegen Christopher Martins Rot sah. Der United-Coach Ole Gunnar Solskjaer wechselte sogleich einen neuen Aussenverteidiger ein (Diogo Dalot) und setzte ein so anderes Zeichen als letzthin der YB-Trainer Wagner. Im Hinspiel der Champions-League-Play-offs hatte Wagner trotz Platzverweis gegen den Aussenverteidiger Silvan Hefti unverändert weitergespielt, mit dem Offensivspieler Fassnacht rechts hinten, Hauptsache: unerschrocken.
Mutig bis zuletzt
Und diese Unerschrockenheit lebte YB auch am Dienstag. Nach der Pause kam mit Siebatcheu ein zweiter Stürmer, YB spielte bei fast jeder Gelegenheit vorwärts – und der Gegner auf Zeit. Es waren unerwartete Bilder: wie der Schiedsrichter einen United-Spieler nach dem anderen dazu ermahnte, er möge den Ball doch schneller ins Spiel zurückbringen. Nach 64 Minuten kassierte Raphael Varane für Spielverschleppung eine gelbe Karte – zwei Minuten später bereitete Elia das 1:1 durch Nicolas Ngamaleu vor.
Bald darauf wechselte Solskjaer Ronaldo und Fernandes aus, als setze er alles daran, unter allen Umständen das Unentschieden zu sichern. Es war vielleicht das vorläufig grösste Kompliment für die Berner: dieses scheinbare Friedensangebot des grossen Gegners. Bloss, die Berner nahmen es nicht an, der Trainer Wagner wechselte weiterhin mutig. Den angeschlagenen Innenverteidiger Cédric Zesiger schickte er noch in der 92. Minute mit einem Zettel mit irgendwelchen Anweisungen aufs Feld.
Drei Minuten später folgte der Fehlpass Lingards, die Reaktion Siebatcheus, der Sieg, der Jubel, eine neue Geschichte. Der FC Basel, der frühere Serienmeister, schlug in früheren Jahren wiederholt grosse, schwere Premier-League-Klubs. Im Fall des FCB bekamen diese Erfolge eine gewisse Erwartbarkeit – im Fall von YB ist es noch nicht so weit. Es war ein letztes Geschichtchen dieses Abends: wie Ulisses Garcia mit dem Handy am Ohr übers leere Feld rannte – als müsse die ganze Welt erfahren, was YB gerade geschafft hatte.
YB - Manchester United 2:1 (0:1). 31120 Zuschauer. – Tore: 13. Ronaldo 0:1. 66. Moumi Ngamaleu 1:1. 95. Siebatcheu 2:1. - 35. Rote Karte gegen Wan-Bissaka (Foul). https://www.nzz.ch/sport/champions-leag ... al=Twitter
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. September 2021, 22:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.09.2021  Zitat: Nach der 1:2-Niederlage von Manchester United in Bern trottet der Torschütze Cristiano Ronaldo geschlagen von dannen
Der mittlerweile 36-jährige Portugiese trifft fast immer, ob für Portugal, Real Madrid, Juventus Turin oder jetzt wieder für Manchester United. Auch in Bern erzielt er sein obligates Tor, doch das nützt dem nach 95 Minuten doch tatsächlich stürzenden Grossklub aus der Premier League zum Auftakt der Königsklasse nichts.
In jeder Kategorie ist die Zahl dreistellig, zuweilen fehlt die Vorstellungskraft, wie er das geschafft hat, über die Jahre hinweg. So und so viele Tore, wie eine Maschine. Zum Beispiel: 180 Länderspiele für Portugal, 111 Tore. Cristiano Ronaldo ist mittlerweile 36 Jahre alt und macht einfach so weiter. Man schaltet das TV-Gerät ein, und er trifft. Am letzten Wochenende schoss er seine Tore Nummer 119 und 120 für Manchester United, und am Dienstagabend legt er bereits in Bern nach. Es ist, als würde das einfach so weitergehen.
In seinem nunmehr 177. Spiel in der Champions League sind eben erst 13 Minuten gespielt, und schon trifft Ronaldo in diesem Wettbewerb zum 135. Mal. Es ist kein Traumtor, aber eines, bei dem er im richtigen Augenblick hinter der gegnerischen Abwehr verschwindet und Sekunden später hinter dem Rücken des YB-Verteidigers Ulisses Garcia und vor dem Tor auftaucht – 1:0. Auch die zwei Ronaldo-Tore in der Premier League gegen Newcastle United sind nicht unbedingt eine Augenweide. Aber er trifft. Und trifft. Und kurbelt das Drumherum um ihn immer wieder an. Alles ist auf ihn fokussiert
Geschrei vor dem Wankdorf-Stadion am Montag vor der Trainingseinheit, Geschrei vor dem Stadtberner Hotel, obschon sich Ronaldo dort keine Sekunde zeigt. Gehobene Geräuschkulisse im Stadion, als er sich zum Einlaufen bereitmacht. Ronaldo auf dem Grossbildschirm, weil die Regie auf ihn fokussiert. Vor dem Match sind Fernsehinterviews mit YB-Spielern zu verfolgen, in denen diese fast nur zu Ronaldo gefragt werden, obschon sie gar nicht viel dazu sagen können.
Ronaldo spielt auch in Bern keinen Übermatch, aber es wird schon kurz nach seiner Rückkehr nach Manchester klar, wie viel auf ihn ausgerichtet wird. Ihm «gehört» das Trikot mit der Nummer 7, also erhält er umgehend die 7. Edinson Cavani war dessen Träger, jetzt ist er es nicht mehr. Wenn der Torhüter David de Gea an der Medienkonferenz über seinen neuen Mitspieler spricht, verliert er sich in Plattitüden und in Ehrfurcht. Nur kein falsches Wort. «Ronaldo is coming home», titelte der Klub die Medienmitteilung nach der Bekanntgabe des Transfers.
Da fällt auch nicht ins Gewicht, dass Ronaldo zuerst mit einem anderen Klub aus der gleichen Stadt verhandelt haben soll, doch Manchester City war offenbar nicht gewillt, für den 36-Jährigen die Transfersumme von 15 Millionen plus Bonuszahlungen zu entrichten. Erst danach kam er «nach Hause», ins «richtige» Stadion Old Trafford, wo er schon zwischen 2003 und 2009 gespielt hatte. Unter anderen mit Ole Gunnar Solskjaer, dem heutigen ManU-Trainer, der vor dem Spiel in Bern sagt, dass Ronaldo ein Beispiel dafür sei, «wie man eine Karriere verlängert». Keine Sonderbehandlung
Nun, in Bern vermag er auf dem Kunstrasen nicht weiter Aufsehen zu erregen. Das Tor, ja. In der zweiten Halbzeit fällt er im YB-Strafraum nach einem Zweikampf mit dem zuvor gefährlich tändelnden Mohamed Ali Camara zu Boden und bleibt dort lange liegen. Arme verwerfen, Ungläubigkeit, Protest, vergeblich. Für den französischen Schiedsrichter ist Ronaldo keine Sondernummer, und Manchester United erhält an diesem Abend keine Sonderbehandlung. Nach 72 Minuten und seiner Auswechslung ist die Arbeit für Ronaldo an diesem Abend beendet.
Ganz am Ende, nachdem ManU in der Nachspielzeit nach einem groben Abwehrfehler das 1:2 zugelassen hat, trottet Ronaldo über den Rasen in Richtung Kabine, verfolgt von einer Kamera. Und einem Zuschauer, der sich nach einer Ronaldo-Berührung sehnt und von Ordnungskräften zurückgehalten werden muss. Die späteren YB-Jubelszenen werden auf den Bildschirmen im Stadion vom YB-Siegestor begleitet. Zu sehen in der Endlosschlaufe ist nicht Ronaldo, sondern Jordan Siebatcheu.
Doch das nächste Ronaldo-Tor fällt bestimmt. Nummer hundert-so-und-so-viel. https://www.nzz.ch/sport/nach-der-12-ni ... al=Twitter
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 15. September 2021, 14:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.09.2021  Zitat: Wenn YB ManUnited schlägt, brechen im Wankdorf alle Dämme
Mit dem Siegtreffer zum 2:1 tief in der Nachspielzeit schreibt YB gegen Manchester Geschichte. Die Euphorie im Stadion kennt keine Grenzen mehr. Ein Kommentar.
Das Wichtigste in Kürze
- YB bezwingt den englischen Rekordmeister verdient mit 2:1. - Das in Unterzahl agierende Manchester United ist in Bern chancenlos. - Die spektakuläre Partie sorgt für eine elektrisierende Stimmung auf den Rängen.
Eine Stunde nach Spielende sitzen viele YB-Fans immer noch auf ihren Plätzen. Sie können nicht fassen, was soeben im Wankdorf passiert ist.
Es ist ein YB-Sieg über das grosse Manchester United für die Geschichtsbücher. Emotional reiht sich dieses Champions-League-Spiel direkt ein nach dem ersten Meistertitel nach 32 Jahren im Jahr 2018.
Alle sind sie gestern gekommen. Sogar Züri-West-Frontmann Kuno Lauener zeigte sich wieder auf der Tribüne. Es hat sich gelohnt.
Im Wankdorf brechen nach Spielende alle Dämme, wildfremde Menschen liegen sich in den Armen!
Damit eine solche Sensation zustande kommt, muss wirklich alles passen: eine perfekte Team-Leistung, Mut, Leidenschaft und Spielglück.
Und es braucht den richtigen Schiedsrichter. Auch, wenn der Entscheid richtig ist: Eine solche Rote Karte zieht nicht jeder gegen das grosse ManUtd. Das war matchentscheidend.
Die Berner haben sich den Sieg absolut verdient. Die YB-Heimspiele sind zurzeit ein Spektakel. In numerischer Überlegenheit haben die Berner nun mit ihrem Tempofussball sogar die Stars aus Manchester an die Wand gespielt.
YB ist seit gestern so richtig in der Champions League angekommen. Blue-Experte Marcel Reif spricht sogar von der besten Leistung in der Schweizer Klub-Fussball-Geschichte. Sie auch? https://www.nau.ch/sport/fussball-int/w ... e-66002763
_________________ For Ever
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