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 Beitrag Verfasst: Samstag 11. September 2021, 23:51 
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 Beitrag Verfasst: Montag 13. September 2021, 09:28 
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YB startet in die Champions League

Volles Haus und ein paar Komplikationen

Am Dienstag ist das grosse Manchester United zu Gast in Bern. Während YB mit weiterverkauften Tickets hadert, haben einige englische Fans Hürden zu erwarten.

Bern ist wieder eine pulsierende Fussballstadt. Einerseits, weil es seit Beginn der laufenden Super-League-Saison keine Zuschauerbeschränkungen mehr gibt und die Fans wieder ins Stadion strömen. Andererseits starten die Young Boys diese Woche ins prestigeträchtige Abenteuer Champions League. Am Dienstagabend (Anpfiff 18.45 Uhr) gastiert zum Auftakt der Gruppenphase das grosse Manchester United im Wankdorf.

Seit letzter Woche ist bereits klar, dass das Spiel ausverkauft ist. Die zwischen 100 und 350 Franken teuren Packages für die drei Heimspiele fanden in der Vorverkaufsphase bei den Abonnentinnen und Abonnenten reissenden Absatz. Am Freitagmittag gelangten nur noch wenige Einzeltickets in den öffentlichen Verkauf. Auch diese waren innert Minuten weg. Laut YB zeichnet sich ab, dass für die weiteren Heimspiele gegen Villarreal (20. Oktober) und Atalanta Bergamo (23. November) noch Einzeltickets in den Verkauf gelangen werden.

Ärger über Schwarzmarkt

Eingefleischte Fans ärgern sich derweil darüber, dass einmal mehr einige Abo-Besitzer Tickets weiterverkaufen. Auf Plattformen wie Ricardo.ch wurden bereits kurz nach dem Vorverkaufsende etliche Packages zum Vielfachen des Originalpreises herumgeboten. YB will drakonisch dagegen vorgehen: «Tickets, die zu höheren Preisen angeboten werden, werden umgehend gesperrt, und dem Ticketinhaber wird der Zutritt zum Stadion verwehrt.» Das hielt der Club am Freitag fest. Das könnte jedoch problematisch sein. Denn es existiert keine gesetzliche Grundlage, die das teurere Weiterverkaufen von Tickets verbietet. Das gehöre zum freien Wettbewerb, argumentierte der Bundesrat wiederkehrend.

Auch Fans von Manchester United werden Platz im Stadion haben. Bis vor kurzem war dies noch unsicher. Erst letzte Woche hat die Uefa beschlossen, dass ab sofort bei Europapokal-Spielen wieder Gästefans zugelassen sind – sofern die Reisebeschränkungen an den Zielorten dies zulassen. Wie üblich soll für Gästefans ein Kontingent von fünf Prozent der Stadionauslastung erlaubt sein. 1800 ist im Wankdorf das Fassungsvermögen des Gästesektors bei internationalen Spielen. Die Young Boys hätten Manchester United sämtliche Tickets zur Verfügung gestellt, teilte YB-Mediensprecher Stefan Stauffiger mit.

Das AstraZeneca-Problem

Der Zugang ins Stadion dürfte sich für einige ManUtd-Fans etwas kompliziert gestalten, und zwar selbst dann, wenn sie vollständig geimpft sind. Das Problem dabei ist nicht das britische Zertifikat. Die Zulassungskontrolle im Stadion verfüge über die technischen Voraussetzungen, um dieses auszulesen, sagt Gundekar Giebel, Sprecher der Berner Gesundheitsdirektion.

Zum Problem kann viel eher der Impfstoff werden. Denn in der Schweiz sind anders als in Grossbritannien nur die Impfstoffe Moderna, Pfizer und Johnson & Johnson zugelassen. Ein ManUtd-Fan mit einer AstraZeneca-Impfung kommt also nicht ins Stadion. Er oder sie müsste sich zuerst mit einem PCR- oder Antigen-Schnelltest ein Covid-Zertifikat für Getestete ausstellen lassen.

Friedliche Fans erwartet

Manchester United war bereits bei der letzten Champions-League-Kampagne der Young Boys vor drei Jahren zu Gast in Bern. Knapp 2000 englische Fans reisten damals in die Bundesstadt. Bereits am frühen Nachmittag bevölkerten sie Berns Beizen. Die Stimmung bleib stets friedlich. Zum Stadion pilgerten die Fans nicht mit einem Fanmarsch, sondern in individuellen Gruppen.

Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause (Die Mitte) geht davon aus, dass es am Dienstag ähnlich gesittet verlaufen wird. Mit englischen Fans habe man in der jüngsten Vergangenheit kaum Probleme gehabt, betont er. Das hänge auch mit den strengen Bestimmungen, die in Grossbritannien herrschten, zusammen. Fans, die etwas auf dem Kerbholz hätten, würden mit Ausreisesperren belegt. Trotzdem werde die Polizei am Dienstag mit einem entsprechenden Aufgebot präsent sein.

Wo die ManUtd-Stars rund um Cristiano Ronaldo, Paul Pogba oder Marcus Rashford in Bern nächtigen werden, lässt sich noch nicht gesichert sagen. Die Hotels setzen in dieser Hinsicht auf Diskretion. In der Regel kommen jedoch die Luxushotels Bellevue oder Schweizerhof zum Handkuss. In letzterem übernachtete der ManUtd-Tross bereits vor drei Jahren.


https://www.bernerzeitung.ch/volles-hau ... 7338868653

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. September 2021, 10:29 
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YB-Trainer David Wagner über den Ronaldo-Transfer

«Klar, dass sich United gegen uns noch verstärken musste»

Um ganz ehrlich zu sein: Ein Interview mit YB-Trainer David Wagner (49) macht Spass. Auch weil man über grossen Fussball reden kann – Champions League, Manchester United, Jürgen Klopp, Liverpool. Und seine Tochter Lea (27).

David Wagner, waren Sie in der Schule ein guter Kunstturner?
David Wagner: Nein, ich war schlecht. Während meines Sportstudiums an der Uni musste ich im Turnen allerdings alle Scheine bestehen: Reck, Boden, Barren, Salto, Handstand. Alles bestanden. Warum?

Weil es ein ganz schöner Spagat ist, den Sie zwischen Champions und Super League vollführen müssen.
Den Spagat konnte ich damals nicht. Und ich kann ihn auch heute noch nicht. Aber um ganz ehrlich zu sein: Es ist ja nicht wirklich etwas Neues. Wir hatten ja von Beginn an einen Balanceakt zu vollführen mit Champions-League-Qualifikation, Meisterschaft und Cup. Und dabei bleibt es, der Umfang verändert sich nicht. Nur die Gegner sind andere.

Aber der Fokus verlagert sich doch, wenn ein Cristiano Ronaldo für sein erstes internationales Spiel nach seiner Rückkehr zu ManU nach Bern kommt. Das ist doch eine ganz andere Dimension, als wenn Cluj kommt.
Ein Gegner wie Manchester United ist natürlich nicht alltäglich. Die meisten Super-League-Gegner sieht man dagegen viermal im Jahr. Doch das Spiel gegen Zürich war von der Wertigkeit her nicht weniger wichtig.

Der Druck in der Meisterschaft ist schon ziemlich gross nach den guten Saisonstarts von Basel und FCZ.
Klar. Wir durften uns eine Niederlage gegen Basel nicht leisten. Aber das galt auch schon in Sion. Es fehlen uns einige Punkte in unserer Rechnung. Die gilt es in den nächsten 31 Spielen gutzumachen.

Was haben Sie gedacht, als Ihr Gegner Manchester United plötzlich mit Ronaldo geschmückt daherkam?
Ich fand das schon ziemlich cool! Aber es war ja klar, dass sich United noch verstärken musste, nachdem sie sahen, gegen wen sie im ersten Spiel anzutreten haben (lacht laut) ...

Ronaldo ist der Wahnsinn. Wenn man gesehen hat, wie er Portugal wieder rettete ...
Aber vor seinen beiden Toren in Irland hat er einen Penalty verschossen. Von da her passt er bestens zu uns … Aber ManUtd ist ja nicht nur Ronaldo. Nein, die Champions League wird cool. Dafür haben wir auch sehr hart gearbeitet. Und nicht nur wir. Auch diejenigen, die letzte Saison den Titel geholt haben und jetzt nicht mehr bei YB sind wie Gerry Seoane. Jetzt wollen wir das, wie man so schön sagt, geniessen. Ich weiss, was damit gemeint ist. Aber geniessen kannst du nur, wenn du gut Fussball spielst. Und das wollen wir machen. Und versuchen, Punkte mitzunehmen.

Und nicht nur Ronaldo kommt. ManUtd ist eine Weltauswahl.
Das ist beeindruckend. Und irgendwie auch verrückt. Da kannst du eine Mannschaft mit zehn Stürmern aufstellen. Dann spielen Martial und Lingard halt in der Innenverteidigung. Ich weiss aus eigener Erfahrung: Es ist extrem spassig, sich mit solchen Teams zu messen. Da wird eine Wahnsinns-Atmosphäre herrschen. Wir freuen uns extrem auf das Spiel und die elektrisierende Stimmung im Stadion Wankdorf.

Und Paul Pogba bittet zum Tanz – wie beim WM-Out gegen die Schweiz.
Da kann ich nur sagen: Das Ding ist erst zu Ende, wenn es zu Ende ist. Er ist ein Ausnahmekönner. Pogba hat schon damals gespielt, als wir mit Huddersfield ManUtd schlagen konnten.

Sie haben eine kunterbunte Herkunft: Deutschland, Thailand, USA. Sind da von überallher Einflüsse mitgekommen?
Wahrscheinlich schon. Deswegen sehe ich ja so aus, wie ich aussehe.

Irgendwie nicht zuzuordnen …
Ja, genau (lacht laut). Das passt: nicht zuzuordnen. Was Charakter und Wesenszüge anbelangt, weiss ich nicht, um ganz ehrlich zu sein, ob das so ist. Rein optisch schon. Was man sagen kann: Ich bin einer, der gerne auf dieser Welt ist und das auch gerne lebt und zeigt. Ich unterhalte mich gerne mit Leuten, bin kommunikativ – am Ende aber doch ein einfach gestrickter Typ, der kein Abenteurer ist, auch wenn meine Trainervita das nicht unbedingt widerspiegelt. Denn ich mag Routinen. Einer, der immer wieder das Gleiche macht, wenn er weiss, das ist gut – sowohl im Job als auch im Restaurant: Wenn ich weiss, dass mir etwas schmeckt, dann nehm ich das. Da bin ich dann kein Ausprobierer.

Gibts da auch schon erste Schweizer Einflüsse – oder war die Zeit dafür zu kurz?
Eher ein paar Ausdrücke: tipptopp, parkieren, grillieren, mir luege. Ich finde Schweizerdeutsch eine herausragend grosse Herausforderung. Englisch ist zehnmal einfacher … Ich hoffe jedenfalls viele Jahre hier zu bleiben, um diese neue Kultur richtig kennenzulernen. Klar sind weder England noch die Schweiz das exotischste Ausland. Aber es ist anders als das, was ich 45 Jahre kannte. Das lässt dich reifen und mehr «open-minded» sein. Das ist das, was ich sehr wertschätze, weil man in der Regel am Arbeiten und in seinem Tunnel ist. Ich bin aufgeschlossen allem gegenüber und lerne gerne dazu. Um ganz ehrlich zu sein.

Zählen Sie mit, wie oft Sie an einer Medienkonferenz sagen: «Um ganz ehrlich zu sein»?
Sage ich das so oft, echt?

Ja. Da gibts schon Zusammenschnitte auf Youtube und so …
Wirklich? Ich bin nicht auf Social Media. Wahrscheinlich habe ich das in England gelernt, weil die in jedem dritten Satz sagen: «To be honest.»

Das kommt also unbewusst.
Ja. Also um ganz ehrlich zu sein: Es ist hier und jetzt das erste Mal, dass ich bewusst «um ganz ehrlich zu sein» sage … Ich werde mir Mühe geben, mich zu verbessern.

Sind Sie als Vater stolz, dass Ihre Tochter Lea den Job als «Sportschau»-Moderatorin beim ARD erhalten hat?
Nö. Ich bin stolz, dass meine beiden Töchter Sachen gefunden haben, die sie mit Leidenschaft und Freude machen. Die jüngere Tochter studiert soziale Arbeit. Aber auf beruflichen Erfolg der Kinder stolz zu sein? Wahrscheinlich fehlt mir dieses Gen.

Gabs mit Lea erste Fachdiskussionen über YB?
Nein. Es geht häufiger um sie, um ihre Inhalte, wo ich vielleicht den einen oder anderen Tipp geben kann. Aber, um ganz ehrlich zu sein – ups, da wars wieder ... Lea macht auch Radfahren und Skispringen. Da kann ich nicht helfen.

Dann ist das Risiko also gering, dass sie sich erneut auf Social Media negativ über VAR-Entscheide äussert – wie es der Fall war, als Sie Schalke-Trainer waren.
Ich glaube, sie hat unterschätzt, welch mediale Wirkung das hat – wenn sie es, bei meiner Funktion, als meine Tochter macht.

Es könnte an Ihnen als Nicht-Social-Media-Nutzer auch einfach vorbeigehen.
Social Media ist vollständig an mir vorbeigegangen. Ich verstehe nicht, wie man das gut finden kann – das, was man privat macht, permanent mit allen zu teilen. Und was ich beruflich mache, kriegt man auch so mit. Aber ich muss auch nicht alles verstehen.

Als Sie als Spieler aufhörten, sagten Sie, Sie hätten keine Lust mehr, dass Ihnen jemand vorschreibt, was Sie zu essen und wann Sie ins Bett zu gehen haben. Da gibt es nun wirklich niemanden, der das tut?
Nein, ausser meinem Gewissen.

Sie nahmen sich eine Auszeit vom Fussball, als Sie als Spieler aufhörten. Warum?
Ich hatte keine Lust mehr auf meine Leidenschaft. Ich habe gespürt, dass ich nicht mehr dafür brenne, und sagte mir: Es muss noch was anderes ausserhalb dieser Fussballblase geben, das Spass macht. Doch weil ich nicht viel anderes kann, begann ich zu studieren: Lehramt. Ich stellte mir vor, dass man da zwölf Wochen frei hat und jeweils nur einen halben Tag arbeitet. Das stimmt natürlich überhaupt nicht. Aber so studierte ich Sport und Biologie. Und habe abgeschlossen. Wenn wir von Stolz reden: Darauf bin ich stolz!

Dann kamen Sie doch zurück ...
Mein bester Freund sagte mir: Die Kombination Ex-Profi, abgeschlossenes pädagogisches Studium und Fussballlehrer ist eine Wild Card für einen Einstieg in den Profi-Fussball. Ich war fast vier Jahre draussen. Erst im letzten kam ich ein bisschen zurück. Dieser Freund wurde damals Trainer in Mainz. Und ich habe kein Spiel von ihm gesehen. Obwohl ich nur 70 Kilometer entfernt lebte. Dazu kam das Erkennen der finanziellen Relationen.

Dieser beste Freund …
Ja, ja – es ist Jürgen Klopp.

Trotz seines Tipps lief es nicht gut an.
Nein. Ich war Jugendtrainer bei Hoffenheim. Doch mein Vertrag wurde nach zwei Jahren nicht verlängert. So war ich arbeitslos, ging mich aufs Arbeitsamt bewerben und studierte wieder. Bis die Offerte als Trainer der Dortmunder Reserven kam.

Seither haben Sie aber schon das eine oder andere Spiel Ihres besten Freundes gesehen?
Klar. Auch ganz nah. Weil wir gegeneinander gespielt haben, als ich Trainer von Huddersfield war.

Haben Sie da ein Spiel gewonnen?
Nein. Ich habe alle verloren. Zweimal Premier League, zwei Testspiele. Wir haben in zwei Meisterschaftsspielen nicht mal ein Tor geschossen.

Manchester United aber haben Sie geschlagen. Wie war das möglich?
Wir waren an dem Tag bockstark. United hat uns sicher auch unterschätzt. Wir waren super in der Chancenverwertung. Und das Wetter war katastrophal, so dass man eigentlich nicht vor die Tür hätte gehen wollen.

Hat eigentlich YB Sie ausgesucht – oder Sie YB?
Naheliegend wäre mit meiner Vita gewesen, dass ich auf einen Job in der Bundesliga oder in England gewartet hätte. Ich habe meinem Agenten aber gesagt, dass mich auch Mannschaften in kleineren Ligen interessieren, die eine Chance haben, international zu spielen und Titel zu gewinnen. Gepaart damit, dass man dort Neues kennenlernt. Und dann kam YB und hat mich gefragt. Jetzt kann sich jeder selber ausmalen, was zuerst war. Ich habe bei YB eine sehr gut funktionierende Organisation mit Menschen angetroffen, die einem schnell ans Herz wachsen.

Haben Sie eigentlich gegen YB-Chefscout Stéphane Chapuisat gespielt?
Mmh. Ich habe gegen Dortmund gespielt. Lassen Sie mich überlegen. Klar! Als der BVB die Champions League gewann und wir mit Schalke den Uefa-Cup. Also: Er hat gespielt und ich hab gesessen …*

Also keine konkreten Erinnerungen an Chappi?
Mehr an die Innenverteidiger. An Jürgen Kohler und Julio Cesar. Gegen die musste ich ja spielen.

Aber vom TV kannten Sie ihn schon.
Logisch. Um ganz ehrlich zu sein: Als Chappi bei den Gesprächen dabei war – das ist 'ne Legende. Nicht dass ich in Ehrfurcht erstarrt wäre. Aber es ist einzigartig, welch ein Stürmer Stéphane war! Zudem ist er ein richtig netter, bescheidener und lieber Mensch.

* Am 13. April 1996 stand Wagner sieben Minuten gemeinsam mit Chappi auf dem Platz, als er in einem seiner total 30 Bundesliga-Einsätze bei einem 0:0 gegen den BVB kurz vor Schluss bei Schalke Youri Mulder ersetzte. S04 war damals Tabellenvierter, Dortmund Leader.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 27193.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. September 2021, 10:42 
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Eine Woche nach Militärputsch-Drama

Jetzt muss Camara Ronaldo stoppen!

Nur eine Woche nach dem Militär-Putsch in seiner Heimat Guinea steht YB-Verteidiger Mohamed Ali Camara (24) vor dem Duell seines Lebens.

Es sind dramatische Szenen, die sich vor einer Woche vor dem Teamhotel der guineeischen Nationalmannschaft abspielen. Schüsse fallen, Soldaten marschieren, das Militär putscht gegen den amtierenden Präsidenten Alpha Condé. Wegen der grassierenden Korruption und Misswirtschaft habe man etwas unternehmen müssen, liess der Kommandeur des Militärs verlauten, Condé wurde im Zuge des Putsches in Gewahrsam genommen, Videoaufnahmen zeigen, wie der 83-Jährige abgeführt wird, das Land steht vor einer Zerreissprobe.

Camara appelliert an Gerechtigkeit

Mittendrin: YB-Verteidiger Mohamed Ali Camara (24). «Hoffen wir, dass die Menschen in Guinea, und nur die Menschen in Guinea, von dieser Situation profitieren. Möge der Allmächtige uns leiten und beschützen», schreibt der 24-Jährige kurz darauf auf seinem Instagram-Account und appelliert in erster Linie an die Gerechtigkeit. «Unser Guinea bleibt und besteht weiter. Das Land gehört allen. Geben wir auf das Land acht mit Liebe und Kraft und ohne Diskriminierungen. Arbeit, Gerechtigkeit, Solidariät.»

In Folge des Putsches wird das WM-Quali-Spiel gegen Marokko abgesagt, Camara reist frühzeitig zurück in die Schweiz, steht am Samstag beim 4:0-Sieg gegen den FCZ schon wieder auf dem Platz, kommt in der 46. Minute für Cédric Zesiger. Der verletzte sich heftig am Knie, verliess den Rasen tränenüberströmt. Fraglich, ob der Nati-Verteidiger morgen gegen Manchester United spielen kann.

YB hat ein IV-Problem

Nach Fabian Lustenberger (Achillessehne) wäre Zesiger bereits der zweite Innenverteidiger, der den Bernern fehlt. Viel spricht deshalb dafür, dass Sandro Lauper und Camara morgen gegen ManUtd das Abwehrzentrum bilden.

Nur eine Woche nach dem Militärputsch-Drama muss der Guineer versuchen, Superstar Cristiano Ronaldo zu bremsen. Der gab am Samstag nach zwölf Jahren sein Comeback im Old Trafford und brillierte beim 4:1-Sieg gegen Newcastle gleich mit einem Doppelpack.

Ob Camara und Co. den fünffachen Weltfussballer stoppen können? Oder läufts so wie vor drei Jahren, als man ebenfalls Manchester United in der Gruppe hatte und zuhause sang- und klanglos mit 0:3 die Segel strich? Paul Pogba und Anthony Martial hiessen damals die Torschützen, zwei Spieler, die noch immer bei den Red Devils sind.

Von der damaligen Berner Startelf sind noch drei Spieler übrig. David von Ballmoos, Christian Fassnacht und Mohamed Ali Camara.

Obs dem 24-Jährigen am Dienstag besser laufen wird?


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 27188.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. September 2021, 11:14 
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Ronaldo möglicherweise morgen nur auf der Bank.

https://sportbild.bild.de/fussball/prem ... 0560121161


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 Beitrag Verfasst: Montag 13. September 2021, 13:46 
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Zwei Sterne – Zimmer gibts ab 130 Franken

In diesem Berner Budget-Hotel logieren die United-Stars

Früher waren Fünf-Sterne-Hotels ein Muss. Manchester United geht da ganz andere Wege und lässt Cristiano Ronaldo in einem Budget-Style-Hotel mit drei Sternen logieren.

Der Schweizerhof musste es schon sein vor drei Jahren, als Manchester United zum ersten Mal in der Champions League in Bern spielte. Ein Fünf-Sterne-Haus, das zu den «Leading Hotels of the World» zählt. Zimmerpreis Mitte September: Ab 430 Franken. Alternativ wäre wohl das Bellevue Palace zur Diskussion gestanden. Grand Hotel im klassischen historischen Sinn.

Nun ist 2021, ManUtd kommt wieder – und es ist Pandemie. Vielleicht auch deshalb unternimmt der Weltklub einen Paradigmen-Wechsel, der radikaler nicht sein könnte: Cristiano Ronaldo und Co. nächtigen im Prizeotel Bern-City, das im alten Postgebäude beim Rosengarten untergebracht ist. Zwei Sterne! «... die sich anfühlen wie Luxus», schreibt das Hotel auf seiner Website. Die Zimmer gibts ab 130 Franken. Die Eröffnung in Bern war im Februar 2020.

United belegt das ganze Haus

ManUtd checkt am Montag ein. Es ist der einzige Tag, an dem es kein einziges der 188 Zimmer zu buchen gibt. Der Verdacht liegt also nahe, dass die Kreuzritter aus dem Theater der Träume gleich das ganze Hotel gebucht haben. Ist kaum teurer als ein Fünf-Sterne-Haus, in dem man nicht exklusiv sein kann. In einer Bubble zu leben ist so jedenfalls sehr viel einfacher.

Die Prizeotel-Kette ist ein junges deutsches Unternehmen, das derzeit Vollgas gibt und in Dutzenden Städten Hotels aus dem Boden stampft. Sie wurden vom New Yorker Stardesigner Karim Rashid entworfen, der vom Auftrag, stylische Budget-Hotels von Grund auf zu entwerfen, restlos begeistert war.

Mit dem Handy den Lift bedienen

Allerdings muss man sich in den Prizeotels von einigen alten Gewohnheiten Abschied nehmen. Es gibt keine Telefone in den Zimmern. Einchecken kann man mit dem Smartphone. Den Lift bedienen und die Zimmertür öffnen auch. Den Zimmerservice bestellt man in einem Chat.

Allerdings: Die Zimmer sind allesamt 18 Quadratmeter klein. Da werden sich die Suiten-verwöhnten kickenden Multimillionäre eingeengt fühlen. Die Betten allerdings sollen allererste Güteklasse sein. Es wird also ein hellwacher CR7 nach seiner Nacht in einem kleinen Berner Zimmer auf die Schweizer warten, das mehrheitlich in – den YB-Farben gehalten ist. Gelb und schwarz.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 27859.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. September 2021, 13:48 
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ManUnited will CR7 dosiert einsetzen

Ronaldo droht in Bern die Ersatzbank

Bank drücken? Für Cristiano Ronaldo ein Fremdwort. Der Superstar will spielen. Immer. Und er hat immer gespielt. Praktisch immer. Doch ausgerechnet gegen YB droht ihm die Reservistenrolle.

Das Comeback von CR7 im Old Trafford: Der nackte Wahnsinn! Der 36-Jährige bucht die beiden ersten Treffer der Roten Teufel. Gut, beide Mal hilft Newcastle-Goalie Woodman tatkräftig mit.

Egal: CR7 gibt dem Übernamen des Stadions seine Berechtigung zurück: Theater der Träume. Und Ronaldo spielt gegen die Magpies durch.

Etwas, was für ihn Standard ist. De Zahlen sind gewaltig! Bei Juventus war er 100-mal im Kader eines Serie-A-Spiels. 94-mal stand er in der Startelf. In der Champions League gar 23 von 23 Mal.

Solskjaer rüttelt an Ronaldos Status

Auch bei Real sind die Zahlen unfassbar. 292-mal stand er im Kader eines Liga-Matches. 284-mal spielte er von Beginn weg, die übrigen acht Mal wurde er eingewechselt. Er kam also in jedem Spiel zum Einsatz, bei dem er auf dem Matchblatt stand.

Doch nun könnte die Ersatzbank Routine werden für den Portugiesen. Denn ManUtd-Trainer Ole Gunnar Solksjaer hat am Wochenende klar gesagt, wie er mit Ronaldo zu verfahren gedenke: Wie mit einem 19-Jährigen!

«Ich weiss, Cristiano schaut so gut zu seinem Körper, dass er sich schnell erholt. Dennoch ist es nicht unmöglich, ihn draussen zu lassen. Er ist 36 Jahre alt. Mason Greenwood auf der anderen Seite ist 19. Da ist es dasselbe. Ich muss seine Einsatzminuten gut verwalten. Wie auch jene von Cristiano.»

Bisher gegen Schweizer Klubs immer dabei

Was also bedeutet, dass die Fussballfans, die Tickets haben für den Knüller vom Dienstag im Stade de Suisse, um einen Einsatz von Ronaldo zittern müssen? Solksjaer zum Spiel im Wankdorf: «Klar haben wir am Dienstag das nächste Spiel. Wir werden sehen, was wir tun …»

Was CR7 tun will, ist sonnenklar: Er will auch in Bern von Beginn weg spielen, wie er das immer will. Und auch die Fans fordern das. Zumal es sein erster internationaler Einsatz für ManUtd nach seiner Rückkehr wäre.

Immerhin: In allen Champions-League-Spielen gegen Schweizer Klubs kam er zum Einsatz, wenn er nicht rotgesperrt war, wie beim 3:0 mit Juve gegen YB 2018. Gegen den FCZ spielte er mit Real 2009 einmal durch, einmal kam er zu einem 20-Minuten-Einsatz. Gegen den FCB spielte er mit Manchester 2014 beide Male über 90 Minuten.

Ronaldos Erinnerungen an YB und ans Wankdorf sind allerdings nicht gut: Beim 1:2 gegen die Berner vor drei Jahren ging er auch über die volle Distanz. Und war danach sichtlich sauer, denn Juve drohte so der Verlust von Gruppenrang eins. Doch weil United in Valencia verlor, reichte es dennoch für die Turiner.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 27408.html

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PK jetzt live im Ticker

Das sagen die Young Boys vor dem Red-Devils-Duell

Am Dienstagabend beginnt für YB das Abenteuer Champions League. Zu Gast? Manchester United mit Cristiano Ronaldo! Die Pressekonferenz der Young Boys vor dem grossen Spiel gegen die Red Devils gibts jetzt im Ticker.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 27798.html

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Ronaldo in Bern nur auf der Bank? «Es ist nicht unmöglich, dass ich auf ihn verzichte»

Zum Champions-League-Auftakt von YB gegen Manchester United sind natürlich alle Augen auf Cristiano Ronaldo gerichtet. Doch womöglich spielt der Superstar gar nicht. Oder zumindest nicht über 90 Minuten.

Ein erster Flieger aus Manchester ist bereits am Montagmittag in Bern-Belp gelandet. In diesem befanden sich aber nicht die Superstars der «Red Devils», die morgen Abend beim Champions-League-Knaller gegen YB auf dem Platz stehen, sondern die Jugend-Mannschaft, die im Rahmen der Uefa Youth League gegen die Junioren von YB antritt.

Der zweite Flieger wird gegen 15 Uhr erwartet, in welchem sich dann Fussball-Grössen wie Bruno Fernandes, Paul Pogba und natürlich Cristiano Ronaldo befinden. Ob «CR7» morgen auch im Stadion Wankdorf auf dem Platz zu sehen ist, ist derzeit aber noch fraglich.

Spielzeit wird kontrolliert

Trotz seines märchenhaften Comebacks in der Premier League gegen Newcastle scheint es gut möglich, dass der Portugiese gegen YB nicht aufläuft. United-Trainer Ole Gunnar Solskaer verriet nach dem Sieg gegen Newcastle, dass er Ronaldo möglicherweise schonen müsse, um das Beste aus dem erfahrenen Superstar herauszuholen. «Es ist nicht unmöglich, dass ich auf ihn verzichte.»

Nimmt Ronaldo also nur auf der Bank Platz? Solskaer: «Cristiano passt so gut auf sich auf, dass ich weiss, dass er sich schnell erholen wird.» Dennoch müsse er seine Spielzeit verwalten, auch wenn Fans und der Superstar selbst am liebsten hätten, dass Ronaldo in jedem Spiel in der Startelf steht.

«Manchester ist nicht nur Cristiano Ronaldo»

Gut denkbar also, dass Ronaldo am Dienstagabend nur zu einem Teileinsatz kommen wird. Für YB-Trainer David Wagner würde dies aber ohnehin keinen grossen Unterschied machen. «Manchester United ist ja nicht nur Cristiano Ronaldo», sagte er in einem Interview mit «Blick». Und weiter: «Da kannst du eine Mannschaft mit zehn Stürmern aufstellen. Dann spielen Martial und Lingard halt in der Innenverteidigung. Ich weiss aus eigener Erfahrung: Es ist extrem spassig, sich mit solchen Teams zu messen. Da wird eine Wahnsinnsatmosphäre herrschen.»


http://www.bluewin.ch/de/sport/fussball ... 80182.html

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«Ist das verrückt?» YB-Trainer David Wagner über seine Zeit bei den Bernern

YB begrüsst am Dienstagabend Manchester United in der Champions League. Trainer David Wagner, Michel Aebischer und Sandro Lauper gaben an einer PK Auskunft.

Gross ist die Vorfreude bei den Berner Young Boys auf den Königsklassen-Kracher gegen die Stars von Manchester United. Einen Tag vor dem Spiel äusserten sich David Wagner, Sandro Lauper und Michel Aebischer an einer Medienkonferenz.

Der YB-Coach freut sich auf das Rencontre mit Manchester und meinte zur Zielsetzung vom Dienstag nur: «Die Jungs werden mit einer hoffentlich einzigartigen Atmosphäre alles geben und werden fighten. Das ist das, was ich von uns erwarte und was ich versprechen kann.»

Der Deutsch-Amerikaner gewann bereits mit Huddersfield in der Premier League gegen die Red Devils, will das Spiel von damals aber nicht all zu fest mit dem anstehenden in der Champions League vergleichen: «Wir hatten uns damals auch nicht auf das Resultat fixiert und wollen nun mit YB dasselbe tun.»

Lauper ersetzt wohl verletzten Zesiger

Wagner bestätigte an der MK, dass Abwehrchef Cédric Zesiger das Spiel gegen United wohl verpassen wird. Der Nati-Crack verletzte sich bei der Partie gegen den FCZ. Die Blessur scheint zwar nicht so gravierend zu sein wie angenommen, für den Champions-League-Auftakt dürfte es aber nicht reichen.

Ersetzen dürfte Zesiger Sandro Lauper. Das Berner Eigengewächs schaute am Samstag bereits mit seinen Teamkollegen, wie Ronaldo erfolgreich sein Debüt gegen Newcastle feierte. «Er ist vielleicht nicht der Spieler, der viele Wege geht, aber dafür einer, der sehr schlaue Wege geht», sagte Lauper an der MK und meint weiter: «Er ist speziell im Strafraum schwierig zu stoppen. Er ist mit dem Kopf gut, mit beiden Füssen.»

Einen zu hohen, speziellen Respekt vor den Premier-League-Stars wollen die Berner aber nicht haben, bekräftige Michel Aebischer: «Ich glaube, es ist wichtig vor jedem Gegner Respekt zu haben, egal ob Super oder Champions League. Man kann sich beweisen und zeigen, dass man auf diesem Niveau bestehen. Respekt kann auch Positiv sein und helfen eine spezielle Motivation zu kreieren.»


https://www.20min.ch/story/das-sagt-yb- ... 1612741343

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