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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 00:18 
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YB gewinnt Giganten-Duell

Dieses Handspiel von FCB-Klose wird nicht geahndet

In Zusammenarbeit mit blue präsentiert Ihnen BLICK die Highlights der Super-League-Partie YB – Basel (2:1).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 07633.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 12:09 
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YB-Noten: Das ungleiche Duo schlägt zu

Dank seinen Stürmern Jean-Pierre Nsame und Meschack Elia dreht YB gegen Basel die Partie und gewinnt 2:1.

David von Ballmoos – 5

Braucht sich an diesem eiskalten Samstagabend nicht um seine Körpertemperatur zu sorgen. Der Goalie ist oft gefordert, beim Penalty ist er chancenlos. Spielt gut mit, scheut sich nicht, den eigenen Strafraum zu verlassen. Und leitet mit einem langen Ball das 1:1 durch Nsame ein.

Silvan Hefti – 4

Achtung, fertig, Attacke: Der Aussenverteidiger braust auf rechts immer wieder nach vorne. Kommt so alleine in den ersten 8 Minuten zu zwei Chancen. Hefti überzeugt, mal abgesehen von ein paar wenigen unpräzisen Flanken und diesem unnötigen Foul gegen Pululu, das in der 21. Minute zum Penalty und dem 1:0 für Basel führt.

Mohamed Camara – 4,5

Ermöglicht mit einer Unkonzentriertheit Cabral früh eine Möglichkeit. Es ist der Weckruf: Der Innenverteidiger ist fortan auf der Höhe des Geschehens, er gewinnt fast jeden Zweikampf und beweist auch spielerische Klasse, als er Elia mit einem präzisen, langen, flachen Ball lanciert.

Fabian Lustenberger – 5

Ungewöhnlich, wie er in der eigenen Hälfte den Ball in die Füsse eines Baslers spielt. Ansonsten agiert der Captain, wie man ihn kennt. Kann oft den Zweikampf vermeiden, weil er hervorragend antizipiert. Und wenn er einmal ein 1-gegen-1 bestreiten muss, setzt er sich mit seiner Abgeklärtheit durch.

Ulisses Garcia – 4,5

Erhält aufgrund seiner Agilität hinten links den Vorzug vor Lefort. Seine Kernaufgabe: Basels Dribbelkünstler Zhegrova an die Kette zu legen. Doch erst verursacht Garcia nach einem Missverständnis mit von Ballmoos beinahe ein Eigentor. Es bleibt die einzige Unsicherheit des Linksverteidigers. Garcia ist es, der mit einem Ballgewinn gegen Zhegrova das 2:1 durch Elia einleitet.

Christian Fassnacht – 4

Steht mit einem Fehlpass am Ursprung des 0:1. Seine Flanken wirken oft so, als seien sie auf gut Glück abgegeben. An Einsatz mangelt es dem Nationalspieler nicht: Er arbeitet und rennt unermüdlich, bis er in der 89. Minute erschöpft ausgewechselt wird.

Michel Aebischer – 5

Rückte während der Woche wie Kasami ins Nationalteam nach. Sammelt im Privatduell mit seinem Konkurrenten fleissig Pluspunkte. Aebischer gewinnt nicht nur gegen Kasami etliche Zweikämpfe, sein Wirkungskreis umspannt fast den ganzen Platz. Und er kommt einem Torerfolg mehrmals nahe, seinen dritten und letzten Abschluss kann FCB-Goalie Lindner in der 79. Minute abwehren.

Vincent Sierro – 3,5

Findet nie den Tritt, verliert Bälle und muss sich mit Fouls helfen. Der Walliser steht im zentralen Mittelfeld deutlich im Schatten Aebischers. Und als sich ihm einmal die Chance bietet, wird sein Schuss zum Corner abgelenkt. Ein missglückter Abend.

Miralem Sulejmani – 3,5

Erhält auf dem Flügel den Vorzug vor Ngamaleu, der erst am Donnerstagabend von der Länderspielreise mit Kamerun zurückkehrte. Hat nach 10 Minuten die Führung auf dem Fuss, sein Abschluss wird von Padula geblockt. Fortan schleichen sich Fehlpässe und Ballverluste ins Spiel des Serben ein. Sinnbildlich für seinen glücklosen Auftritt, wie er kurz vor seiner Auswechslung einen Freistoss aus guter Position in die Mauer schiesst.

Meschack Elia – 5

Der Stürmer lässt mit einer Finte Jorge auf den Hintern plumpsen und hat dann Pech, wird sein Schuss im letzten Moment von Kloses Arm geblockt. Der Videoschiedsrichter verzichtet auf einen Eingriff. Elia lässt sich nicht beirren, er flitzt den Baslern weiter um die Ohren. Avanciert nach der Pause zum Matchwinner, als er nach einem Steilpass Nsames den gefühlt fast doppelt so grossen Klose stehen lässt und zum 2:1 trifft.

Jean-Pierre Nsame – 5,5

Erhält von Klose und Cömert eine Sonderbewachung. Wird trotz wenig Raum und Zeit gefährlich. Und als er für einmal Platz hat, enteilt er Cömert und erzielt kurz vor der Pause das wichtige 1:1. Bereitet das 2:1 von Sturmpartner Elia vor. Wirkt bei den Young Boys einmal mehr spielentscheidend mit.

Nicolas Ngamaleu – keine Benotung

67. Minute für Sulejmani.

Fabian Rieder – keine Benotung

67. Minute für Sierro.

Gianluca Gaudino – keine Benotung

77. Minute für Elia.

Jordy Siebatcheu – keine Benotung

77. Minute für Nsame.

Cédric Zesiger – keine Benotung

89. Minute für Fassnacht.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-d ... 1006030842

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 12:13 
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Eiskalt bestraft: Der FC Basel verliert gegen YB auf eine bittere Art und Weise

Obwohl der FCB schon die dritte Saisonniederlage in der Liga einfährt, hört man nach dem Abpfiff angriffige Töne. Ciriaco Sforza und Co sind überzeugt, mit einer Siegesserie irgendwann ins Titelrennen einzusteigen. Doch allzu lange sollten sie damit nicht mehr warten. YB ist bereits acht Punkte weg.

Minusgrade im Wankdorf. Die Spieler atmen beim Einlaufen sichtbare Wolken aus, bald dampfen sie auch am ganzen Körper. Denn auf dem Platz geht es im Spiel der beiden selbsternannten Meisterkandidaten heiss zu und her. Edon Zhegrova landet in der Startphase schmerzhaft in der TV-Barrieren am Spielfeldrand. Auch Valentin Stocker und Timm Klose beissen auf die Zähne, als sie lädiert aus einem Zweikampf heraus kommen.

Abtasten gibt es nicht. Beide Teams spielen von Anfang an offensiv aufs gegnerische Tor. Nach zehn Minuten stehen bereits sechs gute Torabschlüsse auf dem Chancenblatt. Der FCB kommt über Prellbock Arthur Cabral und die beiden schnellen Flügelstürmer Zhegrova und Afimico Pululu immer wieder gefährlich hinter die YB-Viererkette. So auch in der 22. Minute. Pululu dringt an Silvan Hefti vorbei in den Strafraum ein und wird vom YB-Rechtsverteidiger zu Fall gebracht. Elfmeter. Cabral, der schon in der Europa-League-Quali gegen Sofia vom Punkt getroffen hatte, verlädt YB-Goalie von Ballmoos. 1:0 für Basel. Wie schon im Cupfinal Ende August führen die Gäste im Wankdorf, doch ebenso wie im Cupfinal kommt YB zurück. «Wir haben stark angefangen, aber auch stark nachgelassen», erklärt FCB-Captain Valentin Stocker.

Abstimmungsprobleme führen zu zwei Geschenken

Diesmal liegt es auch daran, dass der FCB Chancen auf das 2:0 ungenutzt lässt. «Wir sind teilweise in Schönheit gestorben und hätten besser den nächsten Mann finden sollen», analysiert Stocker später. Dem FCB fehlt in dieser Phase die Kaltschnäuzigkeit. Eiskalt ist neben dem Wetter nur YB. Nach einem Befreiungsschlag von Goalie von Ballmoos – mit dem schwachen linken Fuss – gibt es in der 41. Minute Abstimmungsprobleme in der FCB-Defensive. Andrea Padula geht drauf, Eray Cömert sichert nicht ab und schon ist YB-Topskorer Jean-Pierre Nsame alleine vor FCB-Goalie Heinz Lindner und schiebt den Ball zum 1:1 ins lange Eck. «Wir haben die Tore zu einfach bekommen», sagt Lindner.

Er spricht zurecht im Plural, denn auch das 1:2 in der 61. Minute ist ein Basler «Geschenk», wie es Trainer Ciriaco Sforza nennt. Cömert spielt im Aufbau etwas gar riskant auf Zhegrova. Der kommt zu wenig entgegen, lässt sich den Ball stibitzen und schon ist der schnelle Meschack Elia im Eins-gegen-Eins mit Timm Klose. Dieser wirkt in der Szene scheinbar festgefroren, so gross ist der Geschwindigkeitsunterschied. Einen Abschluss ins lange Eck später jubeln die Berner erneut. Jetzt steht es 2:1. «Unachtsamkeiten wurden heute eiskalt bestraft», sagt Lindner.

Eiskalt ist nur noch das Wetter

In der Folge kann der FCB nicht mehr zulegen. YB hat das Spiel im Griff. Eiskalt ist jetzt nur noch das Wetter. Denn auch das Heimteam sündigt in der Schlussphase im Abschluss. So bleibt es am Ende beim 2:1. YB zieht damit in der Tabelle auf acht Punkte davon. Der FCB kann am kommenden Mittwoch im Nachholspiel gegen Lausanne den Rückstand verkürzen. Denn irgendwann muss der FCB anfangen zu punkten, wenn er sich nicht frühzeitig aus dem Titelrennen verabschieden will.

Ciriaco Sforza ist auch nach der dritten Niederlage im sechsten Saisonspiel positiv gestimmt. «Wir konnten heute gut dagegen heben. Ich bin zuversichtlich, dass wir langfristig um die Meisterschaft mitspielen können», sagt er. Noch fehle seinem Team der Spielrhythmus. Auch fehlen aktuell noch wichtige Spieler wie zum Beispiel Silvan Widmer oder Taulant Xhaka. «Wir wissen, dass Potenzial da ist, aber brauchen noch etwas», sagt Sforza. In dieser Hinsicht stimmt ihm auch Stocker zu. Der Captain, der an gleicher Stelle Ende August nach dem Cupfinal noch über fehlende Qualität sprach, sagt jetzt: «Wir haben eine gute Truppe mit Qualität und müssen uns jetzt so schnell wie möglich finden, damit wir anfangen zu punkten.»

Das Telegramm:

Young Boys - Basel 2:1 (1:1)

SR San. - Tore: 22. Cabral (Foulpenalty) 0:1. 41. Nsame (Von Ballmoos) 1:1. 61. Elia (Nsame) 2:1.

Young Boys: Von Ballmoos; Hefti, Camara, Lustenberger, Garcia; Fassnacht (89. Zesiger), Sierro (67. Rieder), Aebischer, Sulejmani (67. Moumi Ngamaleu); Elia (77. Gaudino), Nsame (77. Siebatcheu).

Basel: Lindner; Padula (92. Van Wolfswinkel), Cömert, Klose, Jorge; Kasami, Frei; Zhegrova (66. Chiappetta), Stocker (77. Stocker), Pululu (66. Von Moos); Cabral (92. Petretta).

Bemerkungen: Young Boys ohne Martins, Spielmann, Lauper, Petignat und Faivre (alle verletzt). Basel ohne Xhaka, Bunjaku, Zuffi, Marchand, Dimitriou (alle verletzt), Widmer, Nikolic und Van der Werff (alle krank/Quarantäne). Super-League-debüt des 17-jährigen Carmine Chiappetta. Verwarnungen: 26. Sierro (Foul), 43. Pululu (Foul), 77. Cabral (Reklamieren).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -139954021

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 12:17 
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FC Basel – Lindner: «Wir waren nicht das schlechtere Team»

Der FC Basel reist einmal mehr ohne Punkte von Bern nach Hause. Dennoch findet Goalie Heinz Lindner nach seinem Debüt gegen YB auch positive Worte.

Das Wichtigste in Kürze

- Basel muss bei Meister YB einen Rückschlag hinnehmen.
- Das Team von Ciriaco Sforza verliert trotz 1:0-Führung mit 1:2.
- Für Goalie Heinz Lindner war bei seinem FCB-Debüt nicht alles schlecht.

«Ich freue mich sehr über mein Debüt. Schade ist natürlich der Ausgang», meint FCB-Goalie Heinz Lindner nach der Pleite gegen YB. «Wir waren, glaube ich, nicht die schlechtere Mannschaft. Wir haben zwei unglückliche Gegentore kassiert, wobei jedes Mal eine Unachtsamkeit von uns vorausgegangen ist.»

Weiter findet der Österreicher: «Ich habe leider lange kein Pflichtspiel absolviert, aber glücklicherweise konnte ich sofort Anschluss finden. Ich habe auch schon einige Spiele auf dem Buckel, was mir dabei hilft. Ich fühle mich wohl, wieder auf dem Platz zu stehen, und gebe jede Woche mein Bestes.»

«Wir haben zwei Geschenke gemacht, die uns die drei Punkte gekostet haben», analysiert Ciriaco Sforza nach der Partie. «Daraus müssen wir lernen», so der Trainer des FC Basel. «YB hat momentan das Glück und hat unsere Fehler ausgenutzt.

YB-Trainer Gerardo Seoane sagt nach dem Sieg: «Wir haben in der ersten Halbzeit einen ausgeglichenen Match gesehen. Es gab Chancen hüben wie drüben. Im zweiten Durchgang haben wir uns stark gesteigert und haben wenig zugelassen.» Über die 90 Minuten gehe der Sieg gegen den FC Basel absolut in Ordnung, meint er.

https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-ba ... m-65823663

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 12:24 
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Die Noten zum Knüller

Diese fünf Basler waren ungenügend

YB schlägt den FCB im Giganten-Duell mit 2:1. Die Noten zum Knüller. Klicken Sie sich durch die Galerien!


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 07715.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 21:24 
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Wie sich die Zeiten ändern

Stocker macht den Wandel bei YB und Basel deutlich

Basel kann gegen YB nur eine Halbzeit mithalten und verliert nach Führung 1:2. Die Art und Weise des Berner Sieges erinnert an den FCB in seinen erfolgreichen Jahren.

Da steht Valentin Stocker. Rund um ihn das leere Wankdorf. Dieses Stadion, in dem er grosse Siege feierte wie in der Finalissima 2010, als ihm, knapp 21-jährig, im entscheidenden Spiel um die Meisterschaft gegen YB ein Tor und eine Vorlage gelangen.

Stocker war eines der Gesichter des FC Basel, als dieser während Jahren dominierte. Seine Klasse, gepaart mit seiner Giftigkeit, machte den Offensivspieler zum Feindbild beim Berner Anhang. Die Fans pfiffen ihn aus. Beschimpften ihn. Um ganz tief in ihrem Innern doch ein klein wenig Respekt für ihn zu empfinden. Stocker war ein Spielertyp, an dem es in Bern mangelte: Er war ein Gewinner.

Wie sich die Zeiten verändert haben, wird deutlich, als Stocker nach dem 1:2 bei YB Auskunft gibt. Nicht, weil die Tribünen rund um ihn leer sind. Der Wandel zeigt sich in Stockers Worten. Die Young Boys, sagt er, hätten sich in den letzten Jahren eine Selbstverständlichkeit angeeignet, die sie immer an den Sieg glauben lasse. Und dann macht er, der dreckige Siege besonders zu geniessen schien, eine Aussage, die bezeichnend für den Wandel ist. YB sei abgeklärter gewesen. «Und wir sind bei den Kontersituationen, die wir hatten, in Schönheit gestorben.»

Seoane bemängelt Kontrollverlust

Dass YB nun Basel ist, ist keine neue Erkenntnis. Neben dem Platz arbeiten die Berner mit einer Voraussicht und Präzision wie der FCB in der Ära Heusler und Heitz. Und auf dem Feld haben sie sich nebst aller Klasse eine Resistenz gegen Rückschläge erarbeitet. Vor allem daheim, wo sie national seit über zwei Jahren ungeschlagen sind. Sie können gewinnen, ohne in Schönheit zu sterben. Wie einst Basel.

Der FCB deutet in der ersten Halbzeit das Potenzial an, das ihm zugeschrieben wird seit der kleinen Transferoffensive Anfang Oktober. Timm Klose ist bei seinem Pflichtspieldebüt ein Abwehrchef, dem es zwar an Tempo fehlt, nicht aber an Einsatz. Mehr als einmal blockt der frühere Nationalspieler einen Schuss im letzten Moment. Vor ihm spielen Kasami, Frei, Zhegrova, Cabral und Pululu, der im letzten Jahr grosse Fortschritte erzielt hat. Und natürlich Stocker, der am Samstagabend sinnbildlich für das schnörkellose, schnelle Spiel der Basler steht. Er ist es, der vor dem Penalty Pululu mit einem Steilpass lanciert. Arthur Cabral verwertet den Elfmeter mit seinem 4. Saisontreffer zum 1:0.

Es ist in der ersten Halbzeit eine Partie, die ein volles Wankdorf verdient. Das Spiel wogt hin und her, es gibt Chancen hüben wie drüben. 1:1 steht es zur Pause, weil Jean-Pierre Nsame nach einem langen Ball von Goalie David von Ballmoos den einen Fehler in der Basler Abwehr eiskalt ausnutzt. YB-Trainer Gerardo Seoane spricht von einem gewissen Kontrollverlust und davon, dass kein Team gut aussehe, wenn es dem Gegner so viele Chancen zugestehen müsse. Seine Intervention in der Kabine zeigt Wirkung. Fortan ist es ein anderes Spiel.

Teures, unerwünschtes FCB-Personal

Was jetzt passiert, erinnert an früher. Stocker hat einige Male miterlebt, wie die Basler gegen YB die Partie drehten. Etwa im April 2011, als es zur Pause auch 1:1 stand und Basel durch ein Tor von Alex Frei siegte. Oder dieses 2:1 im September 2013, das so typisch war für die Vormachtstellung des FCB. Die Young Boys gingen in der 71. Minute in Führung, drei Minuten später hatten die Basler nach Toren von Sio und Streller die Partie gedreht.

Im November 2020 sind es die Young Boys, die den FCB nach der Pause immer stärker unter Druck setzen. Ulisses Garcia ist einen Schritt schneller am Ball als Zhegrova, Nsame findet Elia. Dieser enteilt Klose und trifft zum 2:1. Als Fabian Frei in der 83. Minute von der Strafraumgrenze abschliessen kann, ist es die einzige nennenswerte Chance zum Ausgleich. Stocker findet, der YB-Sieg sei verdient. Sein Trainer Ciriaco Sforza gibt sich dennoch zufrieden. Er habe ein sehr gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen. Er ist zuversichtlich, dass der FCB um die Meisterschaft spielen könne.

Sforza brachte im Verlauf der zweiten Halbzeit Julian von Moos und den erst 17-jährigen Debütanten Carmine Chiappetta, während die teuren Offensivspieler Aldo Kalulu und Dimitri Oberlin nicht einmal im Aufgebot standen. Das sei Teil der neuen Strategie, sagt er. «Ich werde mich auch künftig so entscheiden.»

Dieser Weg mit eigenen Talenten bringt Sforza Goodwill und Zeit ein. Aber auch er muss einen Weg finden, dass sein Team regelmässig gewinnt. Sonst wird es in den kommenden englischen Wochen rasch ungemütlich. YB ist als Tabellenführer bei einem Spiel mehr schon um 8 Punkte enteilt. Das kann den Baslern nicht gefallen. Schon gar nicht ihrem Captain Valentin Stocker.


https://www.bernerzeitung.ch/stocker-ma ... 1860589616

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 21:32 
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Stocker: «Müssen anfangen regelmässig zu gewinnen»

Der FC Basel verliert im Wankdorf gegen YB. Zwei einfache Fehler bringen Rotblau um eigentlich verdiente Punkte im Duell mit dem Meister.

Am Ende war es eine Frage der Effizienz. Der FCB zeigt sich im Wankdorf beim Meister aus Bern spielerisch auf Augenhöhe. Lässt aber vor dem Pausenpfiff zahlreiche Chancen liegen. Die Berner nutzen ihre Chancen eiskalt und können einen Rückstand gegen die Basler – mal wieder – in einen Sieg umwandeln.

Niederlage war vermeidbar

«Es war unglücklich. Wir hätten im Minimum ein Unentschieden verdient gehabt, so wie wir aufgetreten sind. Wir kriegen aber dann zwei einfache Tore, die wir nochmal anschauen müssen», so Timm Klose nach seinem Debüt für Rotblau. Der Verteidiger spricht die beiden Gegentore an. Bei beiden Szenen wurde die Basler Abwehr überrumpelt. Debütant Heinz Lindner im Tor hatte bei beiden Treffern keine Chance.

«Der Ausgang des Debüts ist schade. Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft. Haben aber zwei unglückliche Tore kassiert. Unachtsamkeiten wie in diesen Szenen werden eiskalt bestraft. Das ist dann umso bitterer. Das hätte vermieden werden können», sagt FCB-Goalie Heinz Lindner.

Ein weiterer Schritt

Die Chancenauswertung ist die Krux im Basler Spiel. Rotblau hätte vor der Pause nachdoppeln können, wenn nicht sogar müssen. «Bei den Kontersituationen, die wir hatten sind wir in Schönheit gestorben. Es gab Situationen, wo wir den besser postierten Spieler schneller hätten anspielen müssen», so Kapitän Valentin Stocker.

Trotz der Niederlage: Der Auftritt des FC Basel beim Meister macht Mut. Die Mannschaft von Ciriaco Sforza zeigt immer mehr, was sie zum Leisten im Stande wäre. «Wir kommen der Sache näher. Es gehört halt dazu, dass man sich erst finden muss. Ich hoffe, wir schaffen das schnell. Die englischen Wochen sollten dabei helfen», so Klose.

Zurück zum Siegen

Dennoch muss der FC Basel schnell wieder zum Punkten zurückfinden. Am kommenden Mittwoch geht es im St. Jakob-Park gegen Lausanne. Ein Spiel, dass man aus Basler Sicht gewinnen muss. Aber: «Wir haben schon in der vergangenen Saison gesehen, dass es eigentlich nicht um die Spiele geht, wo wir gegen YB spielen. Es ist nach wie vor mega wichtig, was wir gegen die anderen Gegner machen. Wir haben Qualität in der Mannschaft und müssen diese auch auf den Platz bringen. Wir müssen anfangen regelmässig zu gewinnen», so Stocker.


https://telebasel.ch/2020/11/22/valenti ... annel=3563

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Unglücks-Debüt für FCB-Neuling

Klose, das ging in die Hose

Als Junior wurde ihm mitgeteilt, dass es nicht reichen wird. Elf Jahre später gibt Timm Klose (32) sein FCB-Debüt. Es ist ein unglücklicher Auftritt.

Kunstrasen? In England, im Mutterland des Fussballs, ein absolutes No-Go. Klar, dass Timm Klose, der die vergangenen vier Jahre beim FC Norwich verbrachte, Plastik nicht gewohnt ist. «Das soll aber keine Ausrede sein», sagt der Routinier nach dem Spiel.

Weils nur bedingt an der Unterlage liegt, dass ihm YB-Stürmer Elia Meschack in der 61. Minute um die Ohren rennt – und den Siegtreffer erzielt. Zuvor hatten sich Eray Cömert und Edon Zhegrova einen kapitalen Bock im Aufbauspiel geleistet. Klose will noch ausputzen, kommt aber zu spät.

Dabei beginnt das Spiel für den 1,95-m-Turm nicht schlecht. Schon nach einer Sekunde hat Klose den ersten Ballkontakt, nach zwei Minuten muss er in sein erstes Kopfballduell gegen Nsame. Nach vier Minuten spielt er seinen ersten weiten Ball, nach acht kommt er ­gegen Hefti zu spät. In der elften Minute blockt er einen Schuss der Berner mit der Hand und hat Glück, dass der Schiedsrichter nicht auf den Penaltypunkt zeigt.

Als Cabral die Führung erzielt, ist der 17-fache Nationalspieler der letzte Gratulant, weil er von hinten den längsten Weg hat. Beim Ausgleich der Berner durch Nsame trifft Klose keine Schuld. Padula und Cömert pennen, Klose ist zu weit entfernt, um noch eingreifen zu können. Auch den zweiten Treffer kann Klose nicht verhindern. Diesmal ist er zwar näher dran, am Ende aber gehts trotzdem in die Hose.

Noch fehlt die Praxis

Wohl auch, weil Klose die Praxis fehlt. Seinen letzten Ernstkampf absolvierte der Routinier Anfang September im Cup für Norwich, in der letzten Saison kam er wegen einer hartnäckigen Knieverletzung nur auf neun Einsätze. Diese hat Klose mittlerweile zwar auskuriert, trotzdem dürfte es noch dauern, bis Klose zu 100 Prozent bereit ist. Zu allem Übel hat er sich bei der Niederlage gegen YB wohl die Hand gebrochen. Nach dem Spiel postet er ein Foto, das kaum einen anderen Schluss zulässt.

Dass Klose dem FCB mit seiner Art auf und neben dem Platz guttun wird, daran bestehen trotzdem kaum Zweifel. Keiner ist heisser, um mit Rotblau Erfolg zu haben, als jener Mann, der in Basel aufgewachsen ist und bis mit 21 Jahren noch für den FCB spielte.

Damals, im Sommer 2009, wird ihm von den Verantwortlichen um Coach Christian Gross aber gesagt, dass es nicht reichen wird. Via Thun, Nürnberg, Wolfsburg und Norwich kehrt der verlorene Sohn zurück und spielt doch noch für den Klub seines Herzens.

Obs ein Happy End in Form eines Meistertitels gibt? Nach der Pleite gegen YB hat der FCB schon acht Punkte Rückstand auf YB.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 07678.html

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Niederlage in Bern, 8 Punkte Rückstand

Aber FCB-Trainer Sforza spricht vom Titel

Ein bisschen Trotz und auch ein bisschen Stolz war mit dabei, als Basel-Coach Ciri Sforza nach dem 1:2 im Gigantenduell sagte: «Ich bin zuversichtlich, dass wir langfristig um die Meisterschaft mitspielen können.»

Klar: Die erste Halbzeit des FCB war gut. Ja sehr gut. Giftig, aggressiv, tempostark, unerschrocken. Da waren Torchancen. Da war Spiellust zu sehen. Da war das 1:0 durch Cabral. Alles gut. Die vielleicht beste Halbzeit der Basler in Bern seit dem letzten Sieg dort im Mai 2016.

Aber Halbzeit zwei? Da sah man, warum die Bilanz von Rotblau nach sechs Spielen niederschmetternd ist: Drei Niederlagen stehen auf dem Konto. Die Hälfte aller Spiele verloren. Das ist nicht der Anspruch des YB-Vorgängers als Serienmeister. Dennoch sprach Sforza ebenso unerschrocken wie seine Spieler vor der Pause vom Titel.

Sforza muss neue Spieler integrieren

Was «berechtigt» diese Ansprache? Die Statistik, wie eben erläutert, nicht. Das Kader? Ja. Aber das ist zuerst mal Papier. Die erste Halbzeit? Ja. Sonst? Was fehlt? Sforza: «Wir haben neue Spieler zu integrieren, die Spielrhythmus brauchen. Timm Klose hat sein erstes Spiel gemacht, Pajtim Kasami das erst dritte. Dasselbe gilt für die länger verletzt gewesenen wichtigen Spieler, die allmählich zurückkommen. Wir wissen, dass Potenzial da ist. Aber nun brauchen wir Ruhe und gute Trainings.»

Auf jeden Fall sieht Sforza sein Team bald auf Augenhöhe mit dem Meister. Er beginnt den Satz so: «Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auf das Niveau, das YB hat…» Und dann wollte er wohl sagen: bald kommen werden. Stattdessen fuhr er fort: «Respekt und Kompliment für das, was in Entwicklung ist bei YB, was Gerry da macht. Aber ich bin zuversichtlich», beendete er den Satz dann ein bisschen anders, «dass wir, wenn alle dabei sind, eine gute Meisterschaft abliefern. Wir sind auf einem guten Weg.»

Zum fehlenden Spielrhythmus setzte er, schmunzelnd, noch einen Satz hinzu: «Den werden wir schon noch aufholen.» Es tönte wie eine Kampfansage, um das wahrzumachen, was BLICK-Kolumnist Kubilay Türkyilmaz bereits zweimal absolutistisch prophezeit hat: Basel sei Titelfavorit Nummer eins. Fehlen einzig noch die Punkte …


https://www.blick.ch/sport/fussball/nie ... 08156.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 21:37 
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«Mein Portugiesisch ist nicht wirklich weltklasse»

Timm Klose spielt beim 1:2 bei den Young Boys erstmals im Dress des FC Basel.

32-jährig musste der Basler Timm Klose werden, um erstmals für den FCB aufzulaufen. Beim 1:2 gegen die Young Boys gab der Neuzugang in der Innenverteidigung seinen Einstand.

Timm Klose, Sie haben sich Ihr Debüt wohl anders vorgestellt?

Gewiss. Ich bin enttäuscht, dass wir verloren haben. Aber ich bin auch stolz, nun für den FCB spielen zu dürfen. Er ist mein Herzensclub.

Waren Sie vor der Partie nervös?

Nein, ich bin ja bereits 32. Aber angespannt war ich. Denn es waren einige Emotionen mit im Spiel – und zwar vor und während der Partie. Weil Familie und Freunde daheimsassen und am Fernseher die Partie verfolgten.

Wie ordnen Sie Ihre Leistung ein?

Ich muss die Gegentore nochmals analysieren. Beim 1:2 war ich vielleicht gedanklich bereits zu weit vorne, hätte anders stehen können. Aber das muss ich mir in Ruhe anschauen. Auf alle Fälle habe ich mich wohlgefühlt und versucht, die Mitspieler zu pushen.

Rechts von Ihnen spielte Eray Cömert, links Jorge. Wie kommunizierten Sie mit dem Brasilianer?

Mein Portugiesisch ist nicht wirklich weltklasse. (lacht) Aber wir sprechen Französisch, das geht. Es hat gut geklappt, und ich bin froh, folgt am Mittwoch bereits die nächste Partie.

Wäre für den FCB in Bern ein Punktgewinn möglich gewesen?

Auf alle Fälle. Es war ein Topspiel von beiden Mannschaften, wir hätten im Minimum einen Zähler verdient gehabt. Aber YB ist zu Hause sehr stark, und für uns ist der Kunstrasen ungewohnt. Ich habe etwa letztmals vor elf Jahren auf künstlicher Unterlage gespielt. Das ist von den Bewegungen her etwas ganz anderes als auf Naturrasen.

Sie kamen mit einbandagierter Hand aus der Pause. Weshalb?

Ich bin auf den Daumen gefallen. Ich denke, dass es nichts Schlimmes ist. (Anmerkung der Redaktion: Einen Tag nach dem Spiel in Bern postete Klose auf Instagram untenstehendes Bild. Ein Indiz dafür, dass die Verletzung doch schlimmer als angenommen sein könnte.)


https://www.bazonline.ch/mein-portugies ... 5931723323

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