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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2020, 00:00 |
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29.10.2020  Zitat: Young Boys spielen bei Cluj 1:1 und kommen nicht vom Fleck
Wenigstens ein Punkt gegen einen limitierten Gegner. YB spielt in Cluj 1:1 und wahrt zumindest die Chance auf ein Weiterkommen in der Europa League.
«Die Rumänen sind Robust und stark bei ruhenden Bällen», warnte Trainer Gerardo Seoane vor dem Spiel. Und was passiert? YB gerät im zweiten Gruppenspiel in der Europa League in Cluj nach einem Eckball in Rückstand. Mario Rondon (62.) traf unter Mithilfe von Cédric Zesiger, der den Schuss unhaltbar abfälschte, zum 1:0 für den Gastgeber. Der Worst case war für YB eingetroffen.
Da Cluj den Auftakt der Gruppenphase in Sofia (2:0) für sich entschied und YB eine 1:2-Heimpleite gegen Roma einzog, standen die Berner am Donnerstag schon unter Zugzwang. Sie durften bei den «Eisenbahnern» nicht verlieren, wenn man die Hoffnung auf ein Weiterkommen in der Europa League nicht schon nach Runde zwei begraben wollte.
Der rumänische Meister, der in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend nach regulärer Spielzeit noch ungeschlagen ist, gilt als unangenehmer und international erfahrener Gegner. Davon kann auch der FCB ein Lied singen. Die Basler gewannen gegen die Transsilvanier nur eines von vier Europacup-Spielen zwischen 2010 und 2012.
Wichtiger Fassnacht-Ausgleich wenige Minuten später
In der Gegenwart schlugen die Berner umgehend zurück. Nsame leitete einen weiten Einwurf mit dem Kopf weiter. Christian Fassnacht (69.) stand goldrichtig und glich zum 1:1 aus. Und so war das Schlimmste abgewendet. Spielerisch war der internationale Auftritt der Berner kein Leckerbissen. Eher ein Abnützungskampf. Ein Spiel, dass bis zum Schluss auf beide Seiten hätte kippen können.
Das Bemühen der Berner war sichtbar, aber nicht die von Trainer Gerardo Seoane gewünschte spielerische Linie. Die letzte Konsequenz fehlt YB noch in dieser Saison – auch international.
Gut für YB: Im zweiten Spiel der Gruppe A trennten sich die AS Roma und Sofia überraschend ebenfalls unentschieden. (ete)
Cluj – Young Boys 1:1 (0:0)
Keine Zuschauer. – SR Nyberg (SWE). – Tore: 62. Rondon (Hoban) 1:0. 69. Fassnacht 1:1.
Young Boys: Von Ballmoos; Hefti (63. Garcia), Camara (74. Sulejmani), Zesiger, Maceiras; Fassnacht, Lustenberger, Aebischer (74. Sierro), Moumi Ngamaleu (74. Siabatcheu); Elia (63. Gaudino), Nsame.
Bemerkungen: Young Boys ohne Lauper, Martins und Petignat (alle verletzt) sowie Spielmann (rekonvaleszent). Verwarnungen: 22. Debeljuh (Foul). 74. Aebischer (Foul). 82. Djokovic (Foul).
Rangliste: 1. CFR Cluj 2/4 (3:1). 2. AS Roma 2/4 (2:1). 3. Young Boys 2/1 (2:3). 4. CSKA Sofia 2/1 (0:2). https://www.bernerzeitung.ch/holt-sich- ... 2006249745
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2020, 00:02 |
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29.10.2020  Zitat: Nach 60 müden Minuten
Fassnacht rettet YB in Cluj einen Punkt
- YB müht sich im rumänischen Cluj am 2. Spieltag der Europa-League-Gruppenphase zu einem 1:1. - Christian Fassnacht erzielt das 1:1 nur 7 Minuten nach dem Cluj-Führungstreffer. - Für die Young Boys ist es der erste Punkt der laufenden Europa-League-Saison. - Zu den Spielberichten der Europa-League-Gruppen B-F geht's hier. - Zu den Spielberichten der Europa-League-Gruppen G-L geht's hier.
Ereignisarmer hätte die Partie zwischen den Young Boys und Cluj kaum sein können. Nach einer Stunde konnte YB erst eine Chance verzeichnen, Cluj blieb komplett blass. Nicolas Moumi Ngamaleu schoss in der 37. Minute zuerst Cluj-Verteidiger Cristian Manea an und scheiterte dann im Nachschuss.
Rondon weckt auch die Berner
Doch nach 62 Minuten der Dosenöffner: Mario Rondon erzielte mit der 1. Chance für Cluj das 1:0. Nach einem Eckball bekam YB den Ball nicht geklärt. Rondon zog aus der Drehung ab, der Schuss wurde abgefälscht und landete im YB-Tor.
Der Schweizer Meister schien dadurch geweckt. Sofort rissen die Berner das Spiel wieder an sich und drückten auf den Ausgleichstreffer. Warten mussten sie nur 7 Minuten: Christian Fassnacht traf nach einem Maceiras-Einwurf, der von Jean-Pierre Nsame verlängert worden war.
YB auswärts weiter harmlos
Angesichts des Rückstands und der Tatsache, dass YB auswärts spielte, werden die Berner mit dem Punkt nicht unglücklich sein. Allerdings war Cluj eigentlich ein schwacher Gegner. Einer, den YB schlagen müsste, auch auswärts.
Doch genau das war bei den Young Boys zuletzt das Problem: Die eklatante Auswärtsschwäche. Von den letzten 23 internationalen Spielen auf fremdem Terrain konnten die Berner nur eines gewinnen.
YB gegen Sofia unter Zugzwang
Bereits in einer Woche tritt «Gelb-Schwarz» zuhause gegen Sofia an. Nach dem ersten Punktgewinn in Cluj wird YB gegen Sofia den ersten Sieg anstreben müssen. Sofia kam am 2. Spieltag bei der AS Roma zu einem 0:0. https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... inen-punkt
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2020, 00:04 |
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29.10.2020  Zitat: «Wir müssen nochmals über die Bücher» – YB verpasst auswärts gegen Cluj den Sieg
Die Young Boys haben im zweiten Gruppenspiel der Europa League beim rumänischen Meister Cluj mit Magerkost ein 1:1 geholt. Erst nach einer Stunde nahm die Partie etwas Fahrt auf. Der Ausgleich durch Christian Fassnacht könnte in der Endabrechnung wertvoll sein.
Nein, es war kein Leckerbissen, den die beiden Aspiranten auf den 2. Platz in der Gruppe A hinter der AS Roma vor leeren Zuschauerrängen in der Universitätsstadt Cluj-Napoca boten. Über weite Strecken war es sogar ein Spiel zum Wegschauen. Das 1:1 könnte für sich die Young Boys aber als wertvoll erweisen. Wird der Gegner auch im zweiten Duell in Bern dermassen harmlos auftreten, scheint das Weiterkommen realistisch. Weil die AS Roma zuhause gegen CSKA Sofia nicht über ein 0:0 hinauskam, liegen die vier Teams nach zwei Runden innerhalb von drei Punkten.
Die Young Boys waren dem überaus routinierten und defensiv gut organisierten, aber auch limitierten Gegner fussballerisch augenscheinlich überlegen, agierten aber teilweise ziemlich fahrig und mit vermeintlich angezogener Handbremse, was nicht an fehlender Eingespieltheit liegen konnte. Trainer Gerardo Seoane nahm gegenüber dem 2:1 gegen Luzern am Wochenende nur zwei Wechsel in der Startformation vor. «Es wäre mehr möglich gewesen, aber mit dem Punkt müssen wir nach dem Rückstand zufrieden sein», befand Christian Fassnacht im SRF-Interview.
«Wir sind froh, können wir mit etwas im Gepäck heimreisen. Es wäre sicher mehr möglich gewesen. Wir nehmen diesen Punkt mit, aber wir müssen nochmals über die Bücher» Christian Fassnacht, Young Boys
Nach einer Stunde wurde YB für sein zaghaftes Wirken mit dem 0:1 bestraft. Bei einem Corner, der zweiten nennenswerten Offensivaktion von Cluj, verhielten sich die Berner in mehreren Luftduellen erstaunlich passiv. Schliesslich landete der Ball vor den Füssen von Torschütze Mario Rondon, der im vollen Strafraum Zeit und Platz hatte, um die Lücke auszuspähen. Via Fuss von Cédric Zesiger fiel das 0:1. Immerhin zeigten die Young Boys in der Folge eine Reaktion. Clujs schmeichelhafte Führung hielt nur sieben Minuten, dann erzielte Christian Fassnacht nach langem Einwurf von Quentin Maceiras und Kopfballverlängerung von Jean-Pierre Nsame im zweiten Anlauf den Ausgleich.
Ins Rollen kam die Torproduktion der Young Boys aber auch in Rumänien nicht. Erst acht Minuten vor der Halbzeitpause spielte sich die erste nennenswerte Strafraumszene ab; Nicolas Moumi Ngamaleu, den Gerardo Seoane überraschend im linken Mittelfeld nominierte, wurde von Clujs Goalie aus spitzem Winkel zugestellt. Kurz davor hatte Nsame eine vielversprechende Kontergelegenheit mit einem unpräzisen Zuspiel auf Fassnacht aus der Hand gegeben.
Von Cluj, das nach einer Viertelstunde seinen Abwehrchef Paulo Vinicius auswechseln musste, kam in der Offensive noch weniger. Das Heimteam konnte sich ausserdem glücklich schätzen, dass Stürmer Gabriel Debeljuh in der 34. Minute nach seinem zweiten gelbwürdigen Foul nicht vom Platz gestellt wurde.
Cluj - Young Boys 1:1 (0:0) Keine Zuschauer. - SR Nyberg (SWE). Tore: 62. Rondon (Hoban) 1:0. 69. Fassnacht 1:1. Cluj: Balgradean; Susic, Vinicius (14. Manea), Burca, Camora; Hoban (79. Itu), Djokovic; Rondon, Paun (79. Pereira), Deac (63. Chipciu); Debeljuh (46. Omrani). Young Boys: Von Ballmoos; Hefti (63. Garcia), Camara (74. Sulejmani), Zesiger, Maceiras; Fassnacht, Lustenberger, Aebischer (74. Sierro), Moumi Ngamaleu (74. Siabatcheu); Elia (63. Gaudino), Nsame. Bemerkungen: Young Boys ohne Lauper, Martins und Petignat (alle verletzt) sowie Spielmann (rekonvaleszent). Verwarnungen: 22. Debeljuh (Foul). 74. Aebischer (Foul). 82. Djokovic (Foul). (abu/sda) https://www.watson.ch/sport/fussball/71 ... ntschieden
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2020, 00:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.10.2020  Zitat: Ein Tor, ein Punkt für bescheidenes YB bei Cluj
Die Young Boys holen im zweiten Gruppenspiel der Europa League beim rumänischen Meister Cluj mit Magerkost ein 1:1. Der Ausgleich durch Christian Fassnacht könnte in der Endabrechnung wertvoll sein.
Nein, es war kein Leckerbissen, den die beiden Aspiranten auf den 2. Platz in der Gruppe A hinter der AS Roma vor leeren Zuschauerrängen in der Universitätsstadt Cluj-Napoca boten. Über weite Strecken war es sogar ein Spiel zum Wegschauen. Das 1:1 könnte für sich die Young Boys aber als wertvoll erweisen. Wird der Gegner auch im zweiten Duell in Bern dermassen harmlos auftreten, scheint das Weiterkommen realistisch. Weil die AS Roma zuhause gegen CSKA Sofia nicht über ein 0:0 hinauskam, liegen die vier Teams nach zwei Runden innerhalb von drei Punkten.
Die Young Boys waren dem überaus routinierten und defensiv gut organisierten, aber auch limitierten Gegner fussballerisch augenscheinlich überlegen, agierten aber teilweise ziemlich fahrig und mit vermeintlich angezogener Handbremse, was nicht an fehlender Eingespieltheit liegen konnte. Trainer Gerardo Seoane nahm gegenüber dem 2:1 gegen Luzern am Wochenende nur zwei Wechsel in der Startformation vor. "Es wäre mehr möglich gewesen, aber mit dem Punkt müssen wir nach dem Rückstand zufrieden sein", befand Christian Fassnacht im SRF-Interview.
Nach einer Stunde wurde YB für sein zaghaftes Wirken mit dem 0:1 bestraft. Bei einem Corner, der zweiten nennenswerten Offensivaktion von Cluj, verhielten sich die Berner in mehreren Luftduellen erstaunlich passiv. Schliesslich landete der Ball vor den Füssen von Torschütze Mario Rondon, der im vollen Strafraum Zeit und Platz hatte, um die Lücke auszuspähen. Via Fuss von Cédric Zesiger fiel das 0:1. Immerhin zeigten die Young Boys in der Folge eine Reaktion. Clujs schmeichelhafte Führung hielt nur sieben Minuten, dann erzielte Christian Fassnacht nach langem Einwurf von Quentin Maceiras und Kopfballverlängerung von Jean-Pierre Nsame im zweiten Anlauf den Ausgleich.
Ins Rollen kam die Torproduktion der Young Boys auch in Rumänien nicht. Erst acht Minuten vor der Halbzeitpause spielte sich die erste nennenswerte Strafraumszene ab; Nicolas Moumi Ngamaleu, den Gerardo Seoane überraschend im linken Mittelfeld nominierte, wurde von Clujs Goalie aus spitzem Winkel zugestellt. Kurz davor hatte Nsame eine vielversprechende Kontergelegenheit mit einem unpräzisen Zuspiel auf Fassnacht aus der Hand gegeben.
Von Cluj, das nach einer Viertelstunde seinen Abwehrchef Paulo Vinicius auswechseln musste, kam in der Offensive noch weniger. Das Heimteam konnte sich ausserdem glücklich schätzen, dass Stürmer Gabriel Debeljuh in der 34. Minute nach seinem zweiten gelbwürdigen Foul nicht vom Platz gestellt wurde.
Cluj - Young Boys 1:1 (0:0) Keine Zuschauer. - SR Nyberg (SWE). - Tore: 62. Rondon (Hoban) 1:0. 69. Fassnacht 1:1.
Cluj: Balgradean; Susic, Vinicius (14. Manea), Burca, Camora; Hoban (79. Itu), Djokovic; Rondon, Paun (79. Pereira), Deac (63. Chipciu); Debeljuh (46. Omrani).
Young Boys: Von Ballmoos; Hefti (63. Garcia), Camara (74. Sulejmani), Zesiger, Maceiras; Fassnacht, Lustenberger, Aebischer (74. Sierro), Moumi Ngamaleu (74. Siabatcheu); Elia (63. Gaudino), Nsame.
Bemerkungen: Young Boys ohne Lauper, Martins und Petignat (alle verletzt) sowie Spielmann (rekonvaleszent). Verwarnungen: 22. Debeljuh (Foul). 74. Aebischer (Foul). 82. Djokovic (Foul).
Weiteres Resultat in der Gruppe A: AS Roma - CSKA Sofia 0:0.
Rangliste: 1. CFR Cluj 2/4 (3:1). 2. AS Roma 2/4 (2:1). 3. Young Boys 2/1 (2:3). 4. CSKA Sofia 2/1 (0:2). https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -139657616
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2020, 00:07 |
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29.10.2020  Zitat: Die Young Boys können auswärts auf internationaler Ebene nicht gewinnen
Die Berner spielen in der Europa League im rumänischen Cluj 1:1. Im Parallelspiel der Gruppe A trennten sich die AS Roma und CSKA Sofia 0:0. Für YB war Christian Fassnacht der Torschütze.
Die Young Boys haben ihre Heimniederlage gegen die AS Roma beim Start in die Gruppenphase der Europa Leage nur halbwegs korrigieren können. Immerhin konnten sie in Cluj auf den Rückstand reagieren, den sie durch den Venezolaner Mario Rondon nach einer guten Stunde erlitten hatten. Nur sieben Minuten danach traf Christian Fassnacht zum 1:1, was dann auch das Schlussresultat bedeutete. Im Parallelspiel trennten sich die Roma und CSKA Sofia 0:0. Auf die Bulgaren treffen die Gelbschwarzen am kommenden Donnerstag im Wankdorf.
Die Berner vermochten mit diesem 1:1 ihre Auswärtsmisere auf internationaler Ebene nicht zu beenden. Von den letzten 23 Partien im Ausland haben sie nur eine gewonnen. Allerdings jene äusserst wichtige in den Playoffs gegen Dinamo Zagreb vor gut zwei Jahren, das ihnen die Tür zur Champions League geöffnet hatte. In der Europa League geht der letzte Sieg gar auf das Jahr 2014 und ein 3:1 bei Slovan Bratislava zurück. Seither gab es neben nun sieben Remis vier Niederlagen. Die Vermutung, dass die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsresultaten mit dem Kunstrasen etwas zu tun hat, auf dem die Berner fast immer trainieren, liegt nahe.
Schwache Leistungen der beiden Serienmeister Dass sich mit Cluj und YB zwei Klubs gegenüberstanden, die beide in den letzten drei Jahren in ihren Ländern immer Meister geworden waren, konnte an ihren Leistungen nicht abgelesen werden. Was auch deshalb erstaunen musste, weil beide in den aktuellen Landesmeisterschaften noch ungeschlagen sind, die Gastgeber in der Liga I auf Rang drei, die Gäste in der Super League sogar als Leader.
Vor allem Cluj brachte im Spiel nach vorne ausser dem Tor zum 1:0 enttäuschend wenig zustande. Aber auch das Spiel von YB war trotz einer klaren Steigerung nach der Pause weit von jenem Niveau entfernt, auf welchem es in den letzten Jahren oft agiert hatte. Unglücklich war, dass Nsame vor der Pause nach einem Zuspiel Michel Aebischers fälschlicherweise im Offside gewähnt wurde, als er alleine auf das gegnerische Tor zulaufen konnte.
Gut möglich, dass YB nun etwas mehr Zeit hat, sich vom Rumänien-Trip zu erholen. Das Spiel am Sonntag in Lugano dürfte Corona zum Opfer fallen. https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/ ... -139657829
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2020, 00:09 |
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29.10.2020  Zitat: Zweite Partie in der Europa League
Zähes Zähneziehen in Transsilvanien
Einen über weite Strecken uninspirierten Auftritt gegen Cluj versuchen die Young Boys erst spät zu korrigieren. Dank Christian Fassnachts Tor zum 1:1 gewinnt YB den ersten Punkt – und hält in der Gruppe den Anschluss.
Wie es im Dr.-Constantin-Radulescu-Stadion in Cluj-Napoca gestern Abend gerochen hat, ist nicht überliefert – aber Gerardo Seoane zumindest witterte irgendwann den Sieg. In diesem zweiten Gruppenspiel der Europa League beim rumänischen CFR Cluj wechselte der YB-Trainer eine Viertelstunde vor Schluss mit Miralem Sulejmani und Jordan Siebatcheu noch einmal Tempo und Wucht ein und liess seine Mannschaft fortan in einem 3-4-3-System nach vorne spielen. Beim Stand von 1:1 spürte er, dass gegen behäbige Rumänen der Vollerfolg drin lag.
Tatsächlich traten die Young Boys in dieser Phase nach einem über weite Strecken uninspirierten Auftritt noch einmal richtig beschwingt an. Ein Konter über Sulejmani blieb hängen, ein Versuch von Christian Fassnacht erfolglos. Auf der anderen Seite hatte YB Glück, dass der im Strafraum völlig frei agierende Michael Pereira wegrutschte und übers Tor schoss.
Geblockt, vertan, verfehlt – es blieb ein Abend der Unzulänglichkeiten.
Zur Pause schritt Trainer Gerardo Seoane mit ziemlich grimmiger Miene in die Kabine. «Den Gegner hoch anlaufen und der Robustheit trotzen», das hatte er noch vor der Partie als Marschroute für seine Mannschaft durchgegeben. Davon bekam er gerade in der Startphase kaum etwas zu sehen. Es wurde wie erwartet ein Anlass in rustikalem Rahmen: ein leeres Stadion, ein physisch-geprägter Gegner, kaum spielerischer Glanz. Die Young Boys zeigten sich zu Beginn fast erstaunt über den Raum, den sie gegen tief stehende, abwartende Rumänen vorfanden, vermochten ihn aber lange Zeit nicht zu nutzen. Schon im ersten Gruppenspiel gegen Sofia verzeichnete Cluj – mit einer im Durchschnitt gestern fast 31 Jahre alten Startaufstellung – weniger Chancen, weniger Ballbesitz als der Gegner. Aber gewann das Spiel dank zwei Toren nach Standardsituationen mit 2:0.
Seoane laut an der Seitenlinie
Nach einer Viertelstunde mussten die «Eisenbahner» auf eine erste Betriebsstörung reagieren: Innenverteidiger Paulo Vinicius verletzte sich, Cristian Manea ersetzte ihn. YB konnte, Cluj wollte nicht, womöglich war es phasenweise auch umgekehrt, auf jeden Fall entwickelte sich ein Spiel auf ziemlich bescheidenem Niveau. Nach einer halben Stunde kam Fassnacht – nach der Einwechslung zuletzt gegen Luzern wieder in der Startformation – mit einem harmlosen Kopfball zum ersten Abschluss für YB. Und kurz vor dem Seitenwechsel hatte Nicolas Ngamaleu die bis dahin beste Chance des Spiels: Nach einem von ihm provozierten Abpraller kam er aus spitzem Winkel zum Abschluss, Cristian Balgradean im Tor von Cluj parierte.
Es erwies sich als das erwartet zähe Unterfangen, dem Club aus der Region Transsilvanien, bekannt für die Ansiedlung des Vampir-Romans «Dracula» von Bram Stoker, den Zahn zu ziehen. Im Duell der beiden Meister lag der rumänische Champion, der im gesamten ersten Durchgang zu keiner echten Torchance kam, für den Schweizer Primus durchwegs in Schlagdistanz, so viel war schnell klar. Auch deshalb zeigte sich Seoane an der Seitenlinie früh unzufrieden, wurde zwischenzeitlich ziemlich laut.
Cluj wartete zu Beginn von Halbzeit zwei mit seiner bislang besten Möglichkeit auf. YB-Goalie David von Ballmoos musste erstmals intervenieren, parierte den Kopfball von Mario Rondon. Und nach einer Stunde geschah, womit rein statistisch zu rechnen war: Cluj erzeugte Gefahr durch einen Standard. Jean-Pierre Nsame klärte nach einem Corner ungenügend mit einem Kopfball, von Ballmoos verpasste es, den Ball wegzufausten. Gleich drei Mann konnten dann Mario Rondon nicht am Torschuss hindern, der Schuss des Venezolaners fand abgefälscht den Weg ins Tor.
Die Reaktion von YB folgte auf dem Fuss. Nach einem Einwurf von Quentin Maceiras verlängerte Nsame per Kopf, Fassnachts erster Versuch wurde geblockt, bevor er mit links in die rechte Torecke traf. 1:1, zwei Tore in fünf Minuten – man wähnte sich plötzlich in einem anderen Spiel.
Es blieb beim Unentschieden. Wie sich lange Zeit angedeutet hatte, wurde es zumindest kein torloses Remis. Aber nach dem 1:1 wartet YB europäisch nunmehr seit zwei Jahren und dem historischen 2:1 bei Dinamo Zagreb auf einen Auswärtssieg. Mit diesem Vollerfolg auf fremdem Platz hatten sich die Young Boys 2018 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte für die Champions League qualifiziert.
YB also holt den ersten Punkt in dieser Kampagne. Und weil die AS Roma zuhause gegen Sofia nur 0:0 spielte, bleibt die Gruppe einigermassen zusammen. Schon in einer Woche erwarten die Berner die Bulgaren von Sofia zum Heimspiel – während nach wie vor unklar ist, ob das Spiel vom Wochenende in Lugano nach diversen Coronafällen bei den Tessinern stattfinden wird. https://www.bernerzeitung.ch/zaehes-zae ... 4495978560
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2020, 00:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.10.2020  Zitat: Die Einzelkritik
YB-Noten: In jeder Reihe Ungenügende
Hinten fehlerhaft, vorne ohne Durchschlagskraft: Beim 1:1 in Cluj kann kaum ein Spieler der Young Boys überzeugen.
David von Ballmoos – 3 Der Goalie steht nach 48 Minuten und einem Kopfball Rondons erstmals im Fokus, hat keine Mühe, zu entschärfen. Ist am 0:1 nicht schuldlos, weil er ungenügend mit der Faust klärt. Ansonsten kaum geprüft.
Silvan Hefti – 3,5 In der Defensive solid, kann der Rechtsverteidiger im Spiel nach vorne keine Akzente setzen. Es ist so sein vielleicht schwächster Auftritt im YB-Trikot. Wird früh ausgewechselt.
Mohamed Camara – 4,5 Über weite Strecken ein konzentrierter und abgeklärter Auftritt des Innenverteidigers. Ist diesmal nur ein Gefahrenherd fürs gegnerische Tor. Etwa, als er nach 50 Minuten mit dem Kopf beinahe die Führung erzielen kann.
Cédric Zesiger – 4 Der junge Innenverteidiger weiss sich gegen die robusten und routinierten Rumänen zu wehren. Benötig einmal sämtliche 194 Zentimeter, als er einen Flankenball gerade noch mit dem Kopf vor einem frei stehenden Rumänen klären kann. Kann das 0:1 trotz seines massigen Körpers nicht verhindern, Zesiger lenkt den Ball unhaltbar für von Ballmoos ins eigene Tor.
Quentin Maceiras – 4 Der Zugang darf nach ansprechendem Teileinsatz gegen Luzern hinten links beginnen, wechselt nach Heftis Auswechslung auf die rechte Seite. Tut sich mit dem Ball am Fuss wie fast sämtliche Kollegen schwer. Steht dafür mit einem langen Einwurf am Ursprung des Ausgleichs.
Christian Fassnacht – 4,5 Im Vergleich zum Spiel gegen Luzern nach Maceiras der zweite Neue in der YB-Startaufstellung. Der rechte Flügel bereitet die erste Chance von YB mit einer Flanke auf Ngamaleu vor, es läuft da schon die 37. Minute. Steigert sich in der zweiten Halbzeit: Erzielt im zweiten Versuch das 1:1. Hat zudem den Siegtreffer in der 90. Minute auf dem Kopf.
Michel Aebischer – 3,5 Kommt vor der Pause endlich im Match an – und prompt wird das Spiel der Young Boys etwas besser. Es ist eine kurze Aufhellung: Der Mittelfeldspieler macht eine aussichtsreiche Konterchance mit einem schlechten Pass zunichte und wird bald ausgewechselt.
Fabian Lustenberger – 3 Hebelt kurz vor der Pause mit einem langen Ball die kompakte Abwehr des Heimteams aus. Verzieht einmal in guter Position fürchterlich. Die zweite Szene ist repräsentativer für den ungewohnt fehlerhaften Auftritt des Captains.
Nicolas Ngamaleu – 3,5 Der Flügel hat nach 37 Minuten die erste Chance des Spiels, sein Schuss aus spitzem Winkel kann Goalie Balgradean abwehren. Näher kommt Ngamaleu einem Tor nicht mehr. Es ist nicht der Abend des gegen Luzern noch überragenden Offensivspielers.
Jean-Pierre Nsame – 3,5 Versucht es mit einem Hackentrick, statt den Ball im Strafraum zu kontrollieren und den Abschluss zu suchen. Die Szene passt zu Nsames Auftritt. Dieser ist wenig zielstrebig, zuweilen schludrig, etwa, als der Querpass auf Fassnacht zu stark gerät oder als er vor dem 0:1 ungenügend mit dem Kopf klärt. Ist wie so oft trotzdem an einem Tor beteiligt, verlängert Maceiras Einwurf mit dem Kopf zu Fassnacht.
Meschack Elia – 3 Die Beine sind schneller als der Kopf, sein Spiel ist von etlichen Ungenauigkeiten geprägt. Dementsprechend wirkungslos ist der Angreifer. Und als sich Elia einmal die Chance bietet, kann er Cluj-Goalie Balgradean nicht fordern.
Gianluca Gaudino – 4 63. Minute für Elia. Bringt zumindest etwas spielerische Finesse in die Partie. Oft am Ball, einmal wird sein Abschluss geblockt.
Ulisses Garcia – 3,5 63. Minute für Hefti. Erst hinten links, in der Schlussphase dann im 3-4-3-System links aussen. Ist zwar vorne anzutreffen, seine Flanken kommen aber nicht bei den Mitspielern an.
Vincent Sierro – keine Benotung 74. Minute für Aebischer.
Jordan Siebatcheu – keine Benotung 74. Minute für Ngamaleu.
Miralem Sulejmani – keine Benotung 75. Mintue für Camara. https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-i ... 2647603666
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2020, 00:13 |
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29.10.2020  Zitat: Remis in Rumänien
Fassnacht sichert YB immerhin einen Punkt
YB spielt bei Cluj 1:1. Für den Schweizer Meister wäre in Rumänien aber mehr möglich gewesen.
YB verhindert das totale Desaster in Transsylvanien. Ein schwaches Cluj geht mit der ersten (und einzigen) Torchance wegen eines Von-Ballmoos-Bocks nach einer Stunde in Führung. Zesiger lenkt Rondons Schuss ins eigene Tor ab. Doch Fassnacht gelingt nach einem weiten Maceiras-Einwurf nur sieben Minuten später der lebenswichtige Ausgleich. Ausgerechnt Fassnacht, dem zuvor gar nichts gelungen war. Aber das war irgendwie typisch für dieses trostlose Spiel in den Karpaten.
YB wohl willig, aber ohne die nötigen spielerischen Mittel gegen die wohl physisch starke, kämpferische, immer ans Limit gehende Dracula-Mauer. Aber spielerisch derart zahnlos, dass sie noch eine Klasse schwächer war als die Berner.
Die erste Halbzeit? Lieber den Deckel des Schweigens drüber. YB spielt so wie ein Team, das in den letzten 22 europäischen Auswärtsauftritten nur einmal gewonnen hat. In der Europa-League-Gruppenphase gar zuletzt 2014. Das Gute aus Berner Sicht: Cluj spielt nicht wie ein Team, das zuletzt in demselben Wettebwerb zuhause alle drei Gruppenspiele gewonnen hat, gegen Lazio, Rennes und Celtic.
Deshalb ist YB besser, spielbestimmend. Aber es schaut ein einziges Schüsschen von Ngameleu aus dieser Überlegenheit heraus. Viel zu wenig! Es mangelt total an offensiver Kreativität. Und das reicht dann halt nicht, um endlich wieder einen Auswärtssieg zu landen. Denn einen derart harmlosen Gegner wird YB nicht so schnell wieder präsentiert erhalten. Pech für YB: Cluj-Stürmer Debeljuh sieht nach 22 Minuten Gelb für ein Foul an Zesiger. Nur hundert Sekunden produziert er ein sackgrobes Foulspiel gegen Lustenberger – eigentlich zwingend Gelb. Doch Rookie-Schiri Nyberg (erstes Europa-League-Gruppenphasen-Spiel) hat nicht den Mut, Gelbrot zu zeigen. Solches Pech hatte YB auch schon gegen die Roma.
Mit diesem Remis bleibt der Rückstand der Berner auf den gestrigen Gegener bei drei Punkten. Bedeutet: YB bleibt im Rennen um einen der ersten beiden Plätze. Zumal die Roma zuhause gegen ZSKA Sofia nicht über ein 0:0 hinausgekommen ist. So liegt auch Platz eins nach wie vor drin. Aber nach dieser weiteren unzwingenden Auswärtsvorstellung ist man froh um jedes Pünktchen.
Der Beste: Sorry. Keiner in diesem Grottenkick. Beim besten Willen nicht.
Der Schlechteste: David von Ballmoos misslingt die Faustabwehr nach Deacs Corner total. Sie steht am Ursprung der Cluj-Führung aus heiterem Himmel. Dass Zesiger Rondons Ball unhaltbar abfälscht, passt ins düstere Bild dieses Gegentors.
Das gab zu reden: Nach 22 Minuten sieht Debeljuh Gelb für ein Foul an Zesiger. Nur zwei Minuten später verübt der Cluj- Stürmer eine gemeingefährliche Attacke an Lustenberger. Doch Schiri-Rookie Nyberg (erstes Europa-League-Gruppenphase-Spiel) hat nicht den Mut, den Rumänen mit Gelbrot vom Platz zu stellen, wie es das Regelwerk vorsieht. Es ist völlig egal, dass zwischen den beiden Gelbfouls nur 100 Sekunden lagen. https://www.blick.ch/sport/fussball/uef ... 67623.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2020, 00:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.10.2020  Zitat: YB rettet in der Europa League bei Cluj ein 1:1-Unentschieden
Mit Mühe hat YB den ersten Punkt in der Gruppenphase der Europa League gerettet. Die Berner erringen nach 0:1-Rückstand noch ein Unentschieden gegen Cluj.
Das Wichtigste in Kürze
- YB rettet in der Europa League auswärts bei Cluj ein 1:1-Unentschieden. - Christian Fassnacht erzielt nach 0:1-Rückstand den Ausgleich für die Young Boys. - Es ist der erste Punkt für den Schweizer Meister in der diesjährigen EL-Gruppenphase.
Meister YB hat sich in der Europa League zu einem 1:1-Unentschieden bei Cluj gemüht. Die Berner geraten nach gut einer Stunde zunächst sogar in Rückstand. Christian Fassnacht rettet den Young Boys aber noch den ersten Punkt in der Europa-League-Gruppenphase.
Die erste Halbzeit verläuft über weite Strecken ereignislos. Die Hausherren sind, wenn überhaupt, dann nur im Konter eine Gefahr für YB. Umgekehrt mühen sich die Berner fruchtlos beim Versuch ab, einen Weg durch die rumänische Abwehr zu finden.
Kurz nach dem Seitenwechsel kommt YB-Schlussmann David von Ballmoos erstmals in Bedrängnis. Erst im Nachfassen kann der Berner Torhüter einen Angriff der Rumänen entschärfen. Bis dahin war von Ballmoos kaum gefordert.
YB nur kurz im Rückstand
Nach etwas mehr als einer Stunde rächt sich dann die Nachlässigkeit der Berner. Die Young Boys können den Ball nach einem Corner nicht klären. Rondon kommt frei an den Ball und schiesst aus kurzer Distanz. Von Ballmoos hat beim abgefälschten Ball keine Chance.
Keine zehn Minuten später ist es Christian Fassnacht, der für die Berner ausgleicht. Nach einem langen Einwurf landet der Ball auf dem Fuss der Nummer 16. Der erste Schuss prallt zu ihm zurück, den zweiten zimmert er mit links ins Eck.
Danach wird YB stärker, Cluj greift zunehmend zu robusten Mitteln, um den Spielfluss zu stören. Torgefährlich wird der Schweizer Double-Gewinner allerdings nur noch selten. Im Gegenzug vergibt Pereira fünf Minuten vor Schluss die Grosschance für Cluj.
In der Nachspielzeit drückt YB noch einmal mit voller Macht auf den Siegtreffer – fallen will er aber nicht. Damit treten die Berner mit nur einem Punkt im Gepäck die Heimreise aus Rumänien an. Schon nächste Woche gastiert CSKA Sofia im Wankdorf. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-re ... n-65810781
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Oktober 2020, 00:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.10.2020  Zitat: YB kommt in Cluj nicht über ein 1:1 hinaus – da wäre mehr möglich gewesen
Die Young Boys holen im zweiten Gruppenspiel der Europa League beim rumänischen Meister Cluj mit Magerkost ein 1:1. Der Ausgleich durch Christian Fassnacht könnte in der Endabrechnung wertvoll sein.
Nein, es war kein Leckerbissen, den die beiden Aspiranten auf den 2. Platz in der Gruppe A hinter der AS Roma vor leeren Zuschauerrängen in der Universitätsstadt Cluj-Napoca boten. Über weite Strecken war es sogar ein Spiel zum Wegschauen. Das 1:1 könnte für sich die Young Boys aber als wertvoll erweisen. Wird der Gegner auch im zweiten Duell in Bern dermassen harmlos auftreten, scheint das Weiterkommen realistisch. Weil die AS Roma zuhause gegen CSKA Sofia nicht über ein 0:0 hinauskam, liegen die vier Teams nach zwei Runden innerhalb von drei Punkten.
Die Young Boys waren dem überaus routinierten und defensiv gut organisierten, aber auch limitierten Gegner fussballerisch augenscheinlich überlegen, agierten aber teilweise ziemlich fahrig und mit vermeintlich angezogener Handbremse, was nicht an fehlender Eingespieltheit liegen konnte. Trainer Gerardo Seoane nahm gegenüber dem 2:1 gegen Luzern am Wochenende nur zwei Wechsel in der Startformation vor. «Es wäre mehr möglich gewesen, aber mit dem Punkt müssen wir nach dem Rückstand zufrieden sein», befand Christian Fassnacht im Interview.
Ausgleich sieben Minuten nach dem Rückstand
Nach einer Stunde wurde YB für sein zaghaftes Wirken mit dem 0:1 bestraft. Bei einem Corner, der zweiten nennenswerten Offensivaktion von Cluj, verhielten sich die Berner in mehreren Luftduellen erstaunlich passiv. Schliesslich landete der Ball vor den Füssen von Torschütze Mario Rondon, der im vollen Strafraum Zeit und Platz hatte, um die Lücke auszuspähen. Via Fuss von Cédric Zesiger fiel das 0:1. Immerhin zeigten die Young Boys in der Folge eine Reaktion. Clujs schmeichelhafte Führung hielt nur sieben Minuten, dann erzielte Christian Fassnacht nach langem Einwurf von Quentin Maceiras und Kopfballverlängerung von Jean-Pierre Nsame im zweiten Anlauf den Ausgleich.
ns Rollen kam die Torproduktion der Young Boys auch in Rumänien nicht. Erst acht Minuten vor der Halbzeitpause spielte sich die erste nennenswerte Strafraumszene ab; Nicolas Moumi Ngamaleu, den Gerardo Seoane überraschend im linken Mittelfeld nominierte, wurde von Clujs Goalie aus spitzem Winkel zugestellt. Kurz davor hatte Nsame eine vielversprechende Kontergelegenheit mit einem unpräzisen Zuspiel auf Fassnacht aus der Hand gegeben.
Von Cluj, das nach einer Viertelstunde seinen Abwehrchef Paulo Vinicius auswechseln musste, kam in der Offensive noch weniger. Das Heimteam konnte sich ausserdem glücklich schätzen, dass Stürmer Gabriel Debeljuh in der 34. Minute nach seinem zweiten gelbwürdigen Foul nicht vom Platz gestellt wurde. https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 55067.html
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