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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. März 2020, 12:09 
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Coronavirus: YB profitiert von der Liga-Pause am meisten

Die Super League macht wegen des Coronavirus Pause. Mit YB profitiert ein Team am meisten von diesem Unterbruch. Ein Kommentar.

Das Wichtigste in Kürze

- Die Spiele in der Super League werden bis am 23. März unterbrochen.
- Wie es dann weitergeht, ist noch unklar.

Wegen des Coronavirus ruht der Ball, die nächsten drei Runden in der Super League sind seit gestern abgesagt.

Dann wird der Spielbetrieb wohl fortgesetzt, mit oder ohne Fans im Stadion. Denn Teleclub, der Sender hat sich die Rechte der Liga gesichert, wird logischerweise weiterhin Spiele im TV übertragen wollen. Es gilt wohl auch hier: Wer zahlt, der befiehlt.

Sportlich gesehen kommt die Unterbrechung YB am meisten entgegen. Noch immer klagt der Meister über viele verletzte und wichtige Spieler (Aebischer, Sierro, Sulejmani, Camara, Lotomba oder Sörensen). In drei Wochen werden sich die meisten von ihren Wehwehchen erholen.

Gut möglich, dass YB in dieser Zeitspanne Testspiele (unter Ausschluss der Öffentlichkeit) absolvieren wird. Rekonvaleszente Hochkaräter wie Hoarau und Lauper können sich so endlich den fehlenden Spielrhythmus holen. Und kehren fit zurück.

Wenn die Saison also wieder losgeht, wird YB über ein riesiges Kader verfügen. Das qualitativ beste haben sie schon.

Die Kaderbreite spricht klar für YB

Ein breites Kader ist entscheidend, wenn es zum Meisterschaftsende dann Schlag auf Schlag mit englischen Wochen geht. Und rotieren ist sich der Meister auch gewohnt.

Leader St. Gallen hingegen wird bis Ende Saison mit dem gleichen Kader antreten müssen. Das wird eng. Stürmer Babic ist wegen des Kreuzbandrisses noch längst nicht zurück.

Und der FCB, der noch in drei (!) Wettbewerben mitspielt, wird fast täglich auf dem Platz stehen.

Wetten, dass die Liga-Unterbrechung die Meisterschaft bereits entschieden hat?


https://www.nau.ch/sport/fussball/coron ... n-65671901

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Freitag 6. März 2020, 18:06 
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Für YB geht es um Millionen

Die Young Boys schrieben auch 2019 einen Gewinn von rund 17 Millionen Franken. Bei Geisterspielen in dieser Saison würden sie aber viel Geld verlieren.

«Wie gehts?» ist als Einstieg in ein Gespräch leicht gefragt. Und manchmal schwierig zu beantworten. Bei Wanja Greuel ist die Begrüssungserkundigung aktuell gleich in zweifacher Hinsicht keine Floskel.

Einerseits, weil der YB-CEO im Oktober einen schweren Verkehrsunfall hatte, als er am Bollwerk in Bern von einem Auto angefahren wurde. Greuel hat sich bestens erholt («mir gehts prima») und sagt, er habe «alles Glück der Welt» gehabt.

Und andererseits wegen des Coronavirus, das natürlich auch weitreichende Auswirkungen auf die Young Boys und das Stade de Suisse hat. Greuel antwortet also auf die Einstiegsfrage, als es um YB und den Stadionbetrieb geht: «Schlecht bis sehr schlecht.» Ergänzt aber sofort: «Im Vergleich zu vielen anderen Schweizer Clubs sind die getroffenen Massnahmen und die zu erwartenden Auswirkungen für uns eher zu verkraften.»

80 Prozent Absagen

Es sind hektische Zeiten auch im Fussballgeschäft. Mit grossen Fragezeichen. Bei den Young Boys kommt hinzu, dass ihre Unternehmung nicht nur eine Fussballabteilung besitzt. «80 Prozent der Anlässe des Monats März im Stade de Suisse sind von unseren Kunden abgesagt worden», sagt Greuel. Diese hohe Zahl zeigt, wie panikartig viele Menschen reagieren. «Es ist alles sehr kompliziert. Auch wir müssen den Fachleuten vertrauen», sagt Greuel. «Aber der finanzielle Schaden wird in zahlreichen Branchen sehr hoch sein. Ich bin gespannt, ob der wirtschaftliche Druck irgendwann zu gross sein kann.» Im Stade de Suisse seien im Moment einige Leute wegen ausfallender Veranstaltungen nicht ausgelastet, insbesondere im Gastronomiebereich. «Wir gehen jedoch davon aus, dass es dafür im April und Mai sehr intensiv wird.»

Der YB-CEO rechnet aber mit einigen Geisterspielen im Frühling: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regelungen in den nächsten Wochen schon gelockert werden.» Es gebe Szenarien, wonach auch erst ab Mitte April gespielt werden könnte, aber die terminlichen Zwänge seien dann schon sehr hoch und die Ruhepausen für die Spieler nicht mehr ausreichend. Bis Ende Mai muss die Saison beendet sein, möglicherweise könnte man die Barragepartien erst Anfang Juni austragen.

«Es geht um viel mehr als nur um den Sport.»
YB-Sportchef Christoph Spycher


Allerdings müssen EM-Fahrer irgendwann in die Trainingscamps ihrer Nationalmannschaften einrücken – ausser die Euro 2020, verteilt über den gesamten Kontinent, wird aus Sicherheitsgründen verschoben. Dann könnte man theoretisch auch im Sommer noch spielen. «Das Programm wird so oder so für alle sehr anstrengend», sagt Christoph Spycher. Der YB-Sportchef weist darauf hin, dass die Young Boys im Herbst wegen Europacupspielen oft mehrere englische Wochen am Stück bestreiten müssen. «Wir sind deshalb überzeugt, dass es jeden Spieler brauchen wird.» Das breite Kader ist dabei bestimmt hilfreich.

Bezüglich den vielen Verletzten zumindest ist der Coronavirus für die Young Boys kein Nachteil, weil Akteure wie Nationalspieler Michel Aebischer nun weniger Partien verpassen. «Aber das ist im Moment ein kleiner Aspekt, es geht um viel mehr als nur um den Sport», sagt Spycher.

Auch Greuel fordert Subventionen

Letztlich geht es auch im Fussball ums Geld. Und darum, wann welche Clubs in existenzielle Gefahr geraten. Für mehrere Vereine wie etwa den FC Thun wären Geisterspiele bis Saisonende verheerend. Deshalb unterstützt Wanja Greuel den Liga-CEO Claudius Schäfer im Bestreben, die hohen Verluste mittels Subventionen abzufedern: «Fussball ist ein hohes Kulturgut in der Schweiz. Und es wäre angemessen, würde der Bund auch in unserer Branche mithelfen, Unternehmen zu retten.» Es ist gerade in der Stadt Bern seit Jahrzehnten ein Thema, dass gewisse Kulturbetriebe massiv subventioniert werden, der Sport aber eine geringe Lobby besitzt. «Man darf nicht vergessen, was Vereine wie der SCB und wir leisten. Und welche Wertschöpfung damit verbunden ist», sagt Greuel.

Zum Beispiel in den nächsten Monaten. Die Young Boys bestreiten bis Saisonende noch sieben Liga-Heimspiele. Im Stade de Suisse findet zudem der Cupfinal statt mit damit verbundenen Einnahmen für den Stadionbetrieb. Es ist deshalb kaum falsch, mit über fünf Millionen Franken weniger Ertrag für das Gesamtunternehmen zu rechnen – bei Geisterspielen bis im Sommer.

Bei einem ausverkauften Heimspiel nehmen die Young Boys einen hohen sechsstelligen Betrag ein. Und weil das Titelrennen in der Super League viel Spannung verspricht, wären die Zuschauerzahlen bis Ende Saison sehr hoch. Doch weil es sich bei Geisterspielen wegen des Coronavirus um höhere Gewalt handeln würde, wäre YB nicht verpflichtet, den knapp 20000 Dauerkartenbesitzern eine Entschädigung zu bezahlen. Man würde in diesem Fall nach Lösungen suchen, um den Schaden für die Anhänger zu minimieren. Beispielsweise mit Sonderaktionen in der nächsten Saison. «Das ist alles Zukunftsmusik», sagt Greuel. «Wir haben in den letzten Jahren gut gearbeitet und könnten mit einigen Geisterspielen finanziell einigermassen umgehen, auch wenn der Schaden immens wäre.»

Gewinn wie 2018

Noch bis 2017 wäre die Ausgangslage für die Young Boys (nach mehreren Saisons mit sehr hohen Millionenverlusten) im Fall eines Coronavirus erheblich schlechter gewesen. Seit zwei Jahren sind alle europäischen Vereine, die am Europacup teilnehmen wollen, verpflichtet, ihre wirtschaftlichen Kennziffern offenzulegen. Bei der Premiere für 2018 präsentierte YB Rekordzahlen: 80 Millionen Umsatz, 17,4 Millionen Gewinn – vor allem dank der erstmaligen Champions-League-Teilnahme.

Ende März gibt der Verein die Jahresrechnung 2019 bekannt. Und der Gewinn wird nach äusserst lukrativen Spielerverkäufen sowie der attraktiven Europa-League-Gruppe in ähnlicher Grössenordnung sein wie im Vorjahr. «Ohne auf das Ergebnis eingehen zu können, kann ich sagen, dass unser Zustand sehr erfreulich ist», sagt Greuel. Dennoch sind Geisterspiele für die Young Boys ebenfalls ein Horrorszenario.

«Wenn die Vereine nicht an einem Strick ziehen, kann es sehr ungemütlich werden.»
YB-CEO Wanja Greuel


Man kann sich jedenfalls auch im Fussball auf intensive und emotionale Debatten einstellen, wer für die Verluste aufkommen könnte. Und ob überhaupt eine Hilfestellung vom Bund angebracht wäre. Die Young Boys hätten auch aus Solidaritätsgründen wohl mehr davon, wenn ein Verein wie der FC Thun nicht Konkurs ginge – als das Maximum an Unterstützung zu erhalten. «Das sind alles Punkte, die wir eingehend, in aller Ruhe und vor allem gemeinsam mit allen Parteien besprechen müssen», sagt Greuel. «Wenn die Vereine nicht an einem Strick ziehen, kann es sehr ungemütlich werden.»

Vorerst gilt es zudem abzuklären, wie die ganze Sache versicherungstechnisch aussieht. «Es existieren Versicherungen gegen Ertragsausfälle», sagt Greuel, «doch bei einem Virus greifen diese nicht.»

Auf den YB-CEO und seine Mitstreiter wartet ein arbeitsreicher Frühling. Mit vielen offenen Fragen.

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https://www.bernerzeitung.ch/fuer-yb-ge ... 3768517354?

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Samstag 7. März 2020, 00:03 
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06.03.2020

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YB profitiert von Corona-Wirbel

«Die Pause kommt uns gelegen»

YB bestreitet unter Ausschluss der Öffentlichkeit den Test gegen Kriens, gewinnt 5:1. Der verletzte Berner Mittelfeldspieler Michel Aebischer ortet derweil in der Corona-Pause einen kleinen Vorteil – zumindest was die Reha betrifft.

Beim Kracher gegen Leader St. Gallen am 23. Februar (3:3) fehlen mit Miralem Sulejmani, Jordan Lotomba, Vincent Sierro, Mohamed Ali Camara, Frederik Sörensen und Michel Aebischer sechs YB-Spieler aufgrund ihrer Blessuren. Die Verletztenliste beim Meister ist lange. Dann wird vor einigen Tagen bekannt, dass auch Esteban Petignat ausfällt. Und hinter Sandro Lauper steht nach dem gestrigen Test gegen Kriens (5:1) im leeren Stade de Suisse ebenfalls wieder ein Fragezeichen.

Ist die wegen des Corona­virus eingelegte Meisterschaftspause in dieser Hinsicht sogar hilfreich? YB-Mittelfeldmann Michel Aebischer sagt: «Für uns verletzte Spieler kommt die Pause gelegen. Es ist wichtig, dass wir diese Zeit haben, um zurückzukommen.» Im Falle des geplanten Mammutprogramms ab April «brauchen wir alle Spieler», so Aebischer.

Trainer Gerardo Seoane meint, diesen Vorteil der Erholungszeit «haben alle». Wichtig sei ihm, jetzt das richtige Mass im Training zu finden. Von einer zweiten Rückrundenvorbereitung will er nichts wissen: «Wir dürfen den Bogen jetzt nicht überspannen.»

Die YB-Tore beim 5:1 über Kriens erzielen Jean-Pierre Nsame (2), Guillaume Hoarau, Christian Fassnacht und Felix Mambimbi.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 85100.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Samstag 7. März 2020, 01:46 
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05.03.2020

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Kein YB-JubiläumsfestYB-Fans sagen Feier ab

Am 14. und 15. März hätten der Dachverband der YB-Fanclubs «Gäubschwarzsüchtig» und die Fanarbeit den 122. Geburtstag ihres Clubs feiern wollen. Der Coronavirus macht ihnen einen Strich durch die Rechnung.

Eine Podiumsdiskussion über Fanzüge, ein Konzert von Open Season und eine Party mit DJ Electric – so hätte das Programm am Samstag, 14. März, für viele YB-Anhänger ausgesehen. Nun aber sagen der Dachverband der YB-Fanclubs «Gäubschwarzsüchtig» und die Fanarbeit, welche das Fest organisieren, den Event ab. Der Grund: das Coronavirus: «Wir hätten die ganze Verantwortung übernehmen müssen», sagt Jonas Niederhauser von der Fanarbeit. Die drei Events hätten im Eleven stattgefunden. Wären viel mehr Interessierte gekommen, hätte man auch den hintern Teil des Lokals geöffnet. Damit wären ungefähr 500 Personen vor Ort gewesen.

Nicht nur das Fest, auch die Spiele der Super League sind derzeit wegen des Coronavirus abgesagt. «So konnten wir keine Werbung für unser Fest machen. Es wäre schwierig gewesen, abzuschätzen, wie viele Gäste gekommen wären», so Jonas Niederhauser.

Ein weiterer Grund für die Absage war, dass die Verantwortlichen am Sonntag, 15. März, zwischen dem Spiel der Damenmannschaft und dem Super-League-Spiel um 16 Uhr mit einer Festwirtschaft hätten Geld für Gagen und Technikmiete einnehmen wollen. Da aber diese Spiele abgesagt sind, wäre dies nicht möglich gewesen. All die Arbeit sei nicht umsonst gewesen, denn einiges der Vorarbeit könne man für den nächsten Geburtstag nutzen: Der findet am 14. März 2021 statt.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-fans-sa ... 0405096741

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Sonntag 8. März 2020, 01:31 
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08.03.2020

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Bei Geisterspielen drohen «Einbussen im hohen sechsstelligen Bereich»

Käme es im Schweizer Fussball zu Geisterspielen wegen des Coronavirus, würde das die Super-League-Klubs sehr schwer treffen. YB-CEO Wanja Greuel spricht von möglichen Einbussen im hohen sechsstelligen Bereich, FCSG-Präsident Matthias Hüppi befürchtet auch sportliche Rückschläge.

Der Coronavirus hat den Schweizer Fussball komplett lahmgelegt. So lange es geht, will der SFV auf Geisterspiele verzichten. Gut möglich aber, dass die Saison auf keine andere Weise zu Ende gespielt werden kann. Was die leeren Ränge für die Klubs für Auswirkungen hätten, erklären YB-CEO Wanja Greuel und FCSG-Präsident Matthias Hüppi gegenüber Teleclub (Siehe Video oben).

Wie gross wäre bei YB der finanzielle Schaden für ein Heimspiel vor leeren Rängen? «Wenn man alles dazu rechnet – Sponsoring-Einnahmen und die Abonnements der Zuschauer – dann ist das eine hohe sechsstellige Zahl», verrät Greuel. Noch läuten beim Schweizer Meister aber noch nicht alle Alarmglocken, das Überleben des Klubs sei bis aus Weiteres sichergestellt. «Wir haben eine sehr erfolgreiche Zeit hinter uns. Die letzten zwei, drei Jahre waren wir dank den tollen sportlichen Leistungen wirtschaftlich sehr erfolgreich. Wir haben noch etwas Atem.»

In der Schweiz können aber längst nicht alle Klubs auf ein solches Polster zurückgreifen. Beim aktuellen Tabellenführer in der Ostschweiz sieht die Situation etwas anders aus. Eine Ausfallversicherung beispielsweise, habe der FC St. Gallen nicht, so Präsident Matthias Hüppi. «Es würde einem enorm treffen, das ist klar. Vor allem die Vereine, die viele Zuschauer haben. Wir haben über 8’000 Abonnements verkauft – das gäbe einen Rattenschwanz an Konsequenzen. Das würde uns treffen, wirtschaftlich aber auch sportlich.»


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 65746.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. März 2020, 00:39 
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10.03.2020

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Spezielle Situation für YB-Spieler während Corona-Pause

Es könnte nicht spannender sein in der Fussball Super League. Mit St.Gallen, YB und Basel sind drei Mannschaften an der Spitze. Die Meisterschaft ist offener denn je. Genau in dieser Phase zwingt die Situation um den Corona-Virus die Super League Clubs zu einer Pause.

Marco Wölfli, der abtretende YB-Goalie sagt im neo1-Interview: "Es ist eine Spezielle Situation, jedoch sei es für alle gleich. Wir trainieren genau gleich wie wenn gespielt würde. dafür haben die Fussballer auch einmal an einem Sonntag frei."

Marco Wölfli verweist im Interview auch auf die Situation in Italien.


https://www.neo1.ch/news/news/newsansic ... pause.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Freitag 13. März 2020, 00:50 
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12.03.2020

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Rückrundenstart in der 1. Liga

Die Angst vor den Fan-Massen in der Provinz

In der Promotion League und in der 1. Liga gehts an diesem Wochenende weiter. Mit den U21-Teams der grossen Klubs, mit Geisterspielen und vielen Fragezeichen in der Provinz.

Fertig Zwangspause im nationalen Fussball! Das gilt an diesem Wochenende zumindest für die drittklassige Promotion League und die viertklassige 1. Liga. In den beiden höchsten Schweizer Meisterschaften unterhalb der beiden Profi-Ligen wird wieder gekickt – das betrifft auch die grossen Klubs wie YB, Basel, St. Gallen, Zürich, Luzern, Sion und GC.

Denn sie starten mit ihren U21-Mannschaften in die Rückrunde. Was machen nun die Fans der Super-League-Klubs, die wegen der Corona-Pause nach Live-Fussball lechzen? Sie könnten ihre Farben zu Tausenden beim U21-Spiel in der Provinz unterstützen.

Sofern das möglich ist: Denn Basel (Joggeli-Leichtathletikstadion), St. Gallen (Kybunpark) und GC (Campus) tragen ihre U21-Begegnungen als Geisterspiele aus. In Sion stehen die Tourbillon-Tore fürs Promotion-League-Spiel gegen Köniz offen. Die Walliser erwarten keinen Fan-Ansturm. Die Stadion-Drehkreuze würden aber sowieso wegen der Auflagen nach 999 Eintritten abriegeln.
Keine Geisterspiele in der Provinz

Die anderen Nachwuchsteams der Profiklubs treten in der Provinz an. Hier steigt die Angst vor den Fan-Massen. Nicht wegen möglicher Gewalt – tausende Zuschauer in Nyon, Wohlen oder Martigny wären ein Fussballfest und ein Segen für die Klubkasse.

Aber das Coronavirus-Veranstaltungslimit von 1000 Besuchern macht in Wohlen Bauchweh, wo der Anreiseweg für Luzern-Fans kurz ist. Wohlen-Sportchef Alessio Passerini muss sich nun plötzlich auch mit organisatorischen Fragen auseinandersetzen. Er sagt zu BLICK: «Wir haben die Bewilligung fürs Spiel. Die Organisation ist aber eine Herausforderung. Wir hoffen, dass nicht mehr als 1000 kommen.» Drehkreuze, um nach 999 Eintritten zu schliessen, gibts nicht.

Jetzt steht der 1.-Ligist vor dem Spiel am Samstag im engen Kontakt mit dem FCL, um bis zum Wochenende mehr Planungssicherheit zu bekommen. Man kennt sich bereits: Im letzten September gastieren schon die Luzern-Profis im Cup im Niedermatten-Stadion. Damals vor 3300 Fans. Nun werden es höchstens 999 sein. Der Klub bittet kranke Personen und Menschen aus der Risikogruppe ab 65 Jahren, vom Besuch abzusehen.

YB würde Fans bremsen

Bei YB (in Martigny) und beim FCZ (in Nyon) gibt’s derweil keine Anzeichen, dass aussergewöhnlich viele Fans in die Romandie reisen wollen. Die Berner würden falls nötig an die Fanklubs appellieren, auch im Sinne der Gesundheit nicht in grösseren Gruppen anzureisen. Bei FCZ-Gegner Stade Nyonnais heisst es: «Die Behörden erlauben uns ein öffentliches Spiel, weil weniger als 1000 Besucher erwartet werden. Normal haben wir etwa 150.»

Vom Verband selber kommt übrigens keine Vorschrift. «Die Spiele finden statt. Die Heimklubs haben dabei die kantonalen behördlichen Vorgaben einzuhalten. Gegebenenfalls ist unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu spielen», teilt die Erste Liga (Dachverband für Promotion League und 1. Liga) gegenüber BLICK mit.

Aber wie immer in diesen Zeiten gilt: Stündlich oder zumindest am Freitag nach der Bundesrat-Info kann alles wieder anders sein.


https://www.blick.ch/sport/fussball/rue ... 93196.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Samstag 14. März 2020, 03:02 
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Spielbetrieb ruht bis am 30. April

In Anbetracht der jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat der Schweizerische Fussballverband (SFV) entschieden, den Spielbetrieb für alle Kategorien und Altersklassen bis auf Weiteres vollständig auszusetzen. Auch die Swiss Football League (SFL) lässt den Spielbetrieb der Raiffeisen Super League und der Brack.ch Challenge League bis am 30. April 2020 ruhen.

Die Pause gilt ab sofort für alle Spiele aller Kategorien und Altersklassen. Der SFV und die SFL haben ihren Entscheid im Einklang mit der allgemeinen Strategie der Schweiz und nach Rücksprache mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) gefällt. Fussball gilt gemäss Einschätzung der Gesundheitsbehörde und der Epidemiologen als eine Mannschaftssportart mit erhöhter Ansteckungsgefahr.

Über die Details des weiteren Vorgehens werden die SFL-Klubs anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung vom Montag, 16. März 2020, beraten. Klares Ziel der SFL und ihrer Klubs ist es weiterhin, die Saison bis zum Sommer zu Ende spielen zu können – aus sportlichen Gesichtspunkten, aber insbesondere auch, weil eine vorzeitige Beendigung der Saison für einige Klubs existenzbedrohende Konsequenzen haben könnte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Samstag 14. März 2020, 11:06 
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13.03.2020

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Der Fussball in der Schweiz steht lange still

Ab sofort darf auf keiner Stufe mehr gespielt werden. Für die Profis dauert die Zwangspause bis mindestens Ende April. Was heisst das?

Der Tag, an dem bekannt wird, dass der Schweizer Fussball bis Ende April stillstehen wird, beginnt mit langem Warten. Es ist 15.30 Uhr, als der Bundesrat an die Öffentlichkeit geht und sich deutlich abzeichnet: So rasch kann nicht zur Normalität zurückgekehrt werden.

Der Bundesrat hat ein Verbot für Veranstaltungen mit über hundert Personen bis Ende April verhängt. Und weil Geisterspiele kaum mit weniger Leuten durchgeführt werden können, die Teams mit ihren Betreuerstäben alleine schon auf rund sechzig Personen kommen, ist klar, dass der Swiss Football League (SFL) vom Bundesrat faktisch eine Zwangspause verordnet worden ist.

Sollten die Profiligen Ende April tatsächlich den Spielbetrieb wieder aufnehmen können, werden sie über zwei Monate geruht haben. Es ist eine Unterbrechung länger als jede Sommer- und Winterpause.

Kinder ebenfalls betroffen

Betroffen ist nicht nur der Profibetrieb, die Verordnung macht auch die Durchführung von Partien im Amateurbereich schwierig. Der Schweizerische Fussballverband (SFV) teilt mit, den Spielbetrieb bis auf weiteres vollständig auszusetzen. Dies gilt ab Freitagabend für alle Spiele aller Kategorien und Altersklassen. Zudem wird das Nationalteam nach der Absage des Vierländerturniers in Katar auch keinen Zusammenzug organisieren.

Die SFL schreibt: «Der SFV und die SFL haben ihren Entscheid im Einklang mit der allgemeinen Strategie der Schweiz und nach Rücksprache mit dem Bundesamt für Gesundheit gefällt. Fussball gilt gemäss Einschätzung der Gesundheitsbehörde und der Epidemiologen als eine Mannschaftssportart mit erhöhter Ansteckungsgefahr.»

Was das für die Clubs bedeutet, kann Wanja Greuel erzählen. Der YB-Geschäftsführer sitzt am Freitagnachmittag in seinem Büro im dritten Stock des Stade de Suisse. Er verfolgt das Testspiel der Young Boys gegen den FC Winterthur unten auf dem Rasen im Livestream, als ihn der Entscheid des Bundesrates erreicht. Eilig beruft das Komitee der SFL, dem Greuel angehört, eine Telefonkonferenz ein.

Ziel: Saison zu Ende spielen

Das Gremium einigt sich darauf, dass über die Details des weiteren Vorgehens anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung am Montag beraten wird. Klares Ziel der Liga und ihrer Vereine sei es weiterhin, die Saison bis zum Sommer zu Ende spielen zu können – aus sportlichen Gründen, aber insbesondere auch, weil eine vorzeitige Beendigung der Saison für einige Clubs existenzbedrohend sein könnte.

Schon so trifft es die Vereine hart. Und nicht alle verfügen über ein Polster wie die Young Boys, die dank Einnahmen aus der Champions League und Spielertransfers in den letzten beiden Jahren einen Gewinn von je rund 17 Millionen Franken erwirtschaftet haben. Aber auch Greuel spricht von einer Ausnahmesituationen und davon, dass der Betrieb stillstehe. Der CEO sagt, man überlege sich, Kurzarbeit einzuführen. Seit Freitag sind zudem die Mitarbeiter zu Homeoffice angehalten.

Aus Basel meldet Geschäftsführer Roland Heri: «Wir vertrauen in dieser für alle enorm herausfordernden Zeit auf die bisher gespürte, grosse Solidarität aller dem FCB verbundenen Menschen und bedanken uns bereits im Voraus herzlich dafür.»

Doch was geschieht mit den Spielern? Ausserhalb des Tessins dürfen die Teams weiterhin trainieren. Aber macht das überhaupt Sinn bei einer Wettkampfpause von mindestens sechs Wochen? Der FC Zürich prüft, den Trainingsbetrieb vorübergehend einzustellen. Gleiches gilt für die Young Boys, die ihren Spielern vorab ein freies Wochenende gewähren, mit der Anweisung, möglichst zu Hause zu bleiben, Restaurants und Bars zu meiden und auf keinen Fall ins Ausland zu reisen. Die Berner überlegen gar, dem Team Ferien zu geben. Der Sommer könnte stressig werden.

Constantins Szenario

Denn: Bei den Schweizer Fussballorganen und den Clubs scheint die Überzeugung zu herrschen, dass die Uefa am Dienstag die Verschiebung der EM 2020 bekannt geben werde. Ein Funktionär glaubt gar, das sei bereits beschlossene Sache. Das könnte die Möglichkeit bieten, die Meisterschaft im Mai und Juni zu beenden. Sofern, und das ist derzeit das grosse Fragezeichen, sich die Lage bis dahin deutlich normalisiert hat.

Sion-Präsident Christian Constantin befürchtet, dass ein Abbruch der Saison wie im Eishockey ein realistisches Szenario ist. Auch er geht davon aus, dass die Spieler demnächst in die Ferien geschickt werden («Was sollen wir sonst tun?»), und meldet aus dem Wallis: «Es wird immer komplizierter. Ich befürchte, dass die Pause am 30. April noch einmal verlängert wird und die Meisterschaft nicht zu Ende gespielt werden kann.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/18204378

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Montag 16. März 2020, 22:56 
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16.03.2020

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Die Young Boys trainieren ab jetzt zu Hause

Mindestens bis zum 1. April fällt das Mannschaftstraining aus. Der Club hat seinen Spielern Fitnessgeräte mitgegeben.

Dort, wo die Menschen zusammenkamen, wo es auch mal sehr laut werden konnte, ist es nun ganz ruhig.

Schon am Wochenende wurde die YB-Nachwuchsabteilung bis mindestens Ende Monat stillgelegt, seit Montag ruht nun auch der Profibetrieb. Das Stade de Suisse wird stillgelegt. Die Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle sind zu Homeoffice angehalten, der Club will für sie um Kurzarbeit ersuchen. Zudem beantragt die Swiss Football League beim Staatssekretariat für Wirtschaft, dass Fussballer und Trainer für Kurzarbeit angemeldet werden dürfen. Das ist bislang für Personen mit befristeten Arbeitsverträgen nicht möglich.

Es sind Ausnahmezeiten, solche, die bis vor kurzem nicht für möglich gehalten wurden. Wer hätte schon gedacht, dass das verrückte 3:3 im Spitzenspiel bei St. Gallen am 23. Februar das letzte Pflichtspiel der Berner für lange Zeit sein würde? Vielleicht wird bald die Ausstrahlung im Fernsehen wiederholt, um das Programm in diesen sportfreien Zeiten irgendwie zu füllen.
Besprechung per Whatsapp-Chat

Die erste Mannschaft der Young Boys hat vorerst bis zum 1. April Ferien erhalten. Wobei Ferien eigentlich der falsche Begriff ist. Es ist vielmehr eine Zwangspause: Die Spieler dürfen nicht ins Ausland reisen, und sie müssen sich fit halten – so gut es geht.

Hierfür hat der Club den Spielern Fitnessgeräte mitgegeben, sie haben einen Trainingsplan. Über den Whatsapp-Teamchat, in dem auch der Trainer und sein Stab sowie Sportchef Christoph Spycher sind, tauscht man sich täglich aus. Es ist davon auszugehen, dass die Regelung über den 1. April hinaus andauern wird, hat der Bundesrat gestern doch sämtliche Sportstätten bis zum 19. April geschlossen.

Nach wie vor hoffen die SFL und ihre Clubs , die Saison zu Ende spielen zu können. Ihr Strohhalm, an dem sie sich festhalten, ist, dass sich die Uefa am Dienstag dazu entschliesst, die EM zu verschieben. Das würde Flexibilität bei der Spielplangestaltung geben, etwa ein Szenario ermöglichen, in dem die Meisterschaft in den Sommermonaten beendet werden könnte. Womöglich auch mit Partien vor leeren Kulissen.


https://www.bernerzeitung.ch/die-young- ... 9767057965

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