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 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. Februar 2020, 12:49 
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---------------von ballmoos-------------------
janko-----lustenberger--------lefort------garcia
fassnacht-----martins---gaudino------ngamaleu
----------nsamé------------mambimbi---------

fc st. gallen - yb 1:2

ngamaleu, nsamé

ausverkauft


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. Februar 2020, 22:32 
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23.02.2020

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Kein Sieger im Spitzenkampf

Dramatisches Unentschieden zwischen St. Gallen und YB

- St. Gallen und YB trennen sich in einem hochemotionalen Spitzenspiel 3:3 unentschieden.
- Ein FCSG-Tor sowie ein wiederholter YB-Penalty sorgen in der Nachspielzeit für erhitzte Gemüter.
- St. Gallen bleibt nach dem Remis weiter Leader.

Der St. Galler Jubel kannte keine Grenzen, als Lukas Görtler in der 91. Minute den vermeintlichen 3:2-Siegtreffer erzielte. FCSG-Präsident Matthias Hüppi konnte sein Glück kaum fassen, die Stimmung auf den Rängen erreichte den Siedepunkt.

Doch nur wenig später überschlugen sich die Ereignisse komplett. Miro Muheim unterlief im Strafraum ein unglückliches Handspiel, Schiedsrichter Alain Bieri blieb nach Konsultation des VAR nichts anderes übrig, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen.

Dann wähnte sich der FCSG ein zweites Mal als Sieger, denn Goalie Lawrence Ati Zigi parierte den Elfmeter des eingewechselten Guillaume Hoarau.

Doch dann der Schock: Bieri entschied, nachdem sich der VAR gemeldet hatte, auf die Wiederholung des Penaltys. Zigi hatte sich zu früh von der Linie bewegt. Im zweiten Anlauf machte es Hoarau dann besser und sorgte mit dem 3:3 für den letzten Aufreger in einer packenden Partie.

St. Galler Startfurioso

Das Spiel endete so, wie es fast 115 Minuten zuvor begonnen hatte. Nur, dass das Epizentrum des Geschehens zu Beginn im YB-Strafraum lag. St. Gallen powerte in gewohnter Manier und ging nach 10 Minuten verdient in Führung. Görtler hatte einen Freistoss verlängert, Betim Fazliji vollendete gekonnt. In der Folge kam YB zwar besser auf, es fehlten aber lange die klaren Torchancen.

Die Fans waren schon in freudiger Erwartung der Pausen-Bratwurst, als YB noch einmal so richtig aufs Gaspedal drückte. Noumi Ngamaleu steckte zu Jean-Pierre Nsame durch, der mit seinem 18. Saisontreffer ohne Mühe den 1:1-Ausgleich erzielte (44.). Und dann sorgte Ngamaleu in der Nachspielzeit mit einer feinen Einzelleistung gar für die Gäste-Führung.

Diese hielt bis bis zur 73. Minute, ehe der starke Görtler auf Ermedin Demirovic flankte. Der Kopfball des St. Gallers landete via YB-Verteidiger Jordan Lefort im Tor. Es war der Startschuss zu einer turbulenten Schlussphase, bei der kein Stein auf dem anderen blieb.

Den Status quo gibt es dafür an der Tabellenspitze, wo St. Gallen dank diesem Remis weiter vom Leaderthron grüsst.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... len-und-yb

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. Februar 2020, 22:36 
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YB holt in St.Gallen dank Last-Minute-Penalty einen Punkt!

In einem spannenden und hochkarätigen Spitzenkampf trennen sich der FC St.Gallen und YB 3:3. Das Spiel war ein reines Spektakel.

Das Wichtigste in Kürze

- St.Gallen und YB trennen sich im Spitzenspiel 3:3-Unentschieden.
- Zur Pause führten die Berner dank eines Doppelschlags mit 2:1.
- Damit bleiben die Ostschweizer Leader der Super League.

Die Hausherren legen los wie die Feuerwehr und gehen in der 10. Minute nach einem Guillemenot-Freistoss völlig verdient in Führung. Betim Fazliji steht goldrichtig und lenkt das Leder in die Maschen.

Und die St.Galler geben weiter Vollgas und schenken den Bernern nichts. Erst Mitte der ersten Hälfte kommen die Gäste etwas besser ins Spiel – mehr als ein Pfostenschuss von Fassnacht liegt aber nicht drin.

Kurz vor dem Seitenwechsel dann der Schock für die Ostschweizer: Entgegen dem Spielverlauf gleicht YB durch Liga-Topskorer Nsame aus. Und es kommt noch dicker. Ngamaleu, der das 1:1 vorbereitet, bringt die Gäste mit einem Weitschuss-Treffer in der Nachspielzeit in Führung.

St.Gallen dreht das Spiel im zweiten Durchgang

Das Team von Peter Zeidler geht damit mit einem Rückstand in die Kabine. Der FCSG war in Durchgang das klar bessere Team und wird für die Bemühungen sehr schlecht belohnt. In der 36. Minute musste auch noch Verteidiger Yannick Letard ausgewechselt werden.

Der Leader lässt sich von diesen beiden Gegentoren aber nicht beirren. Angefeuert vom euphorischen Heim-Publikum suchen die Espen den verdienten Ausgleich. Und Ermedin Demirovic lässt die Fans im Kybunpark in der 74. Minute jubeln, nachdem er eine Görtler-Flanke zum 2:2 verwertet.

Die Schlussphase wurde dann so richtig verrückt. Lukas Görtler trifft in der Nachspielzeit per Kopf zum 3:2 für die Hausherren. Damit hätten die St.Galler die Berner in der Tabelle um drei Punkte distanziert.

Penaltydusel für YB

Doch dann der erneute Schock: Schiri Bieri zeigt nach Video-Konsultation auf den Punkt – Penalty für YB! Der eingewechselte Hoarau legt sich den Ball zurecht, läuft an – und scheitert am glänzend reagierenden Ati Zigi!

Der Versuch wird aber wiederholt, weil sich der FCSG-Keeper zu früh von der Linie bewegt. Der Franzose darf noch einmal antreten und verwandelt diesmal sicher zum 3:3.

Die Berner sind mit diesem Unentschieden besser bedient als die Espen. St.Gallen bleibt zwar Leader, hätte diese Partie – gemessen an den Torchancen – gewinnen müssen.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-fu ... n-65666981

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. Februar 2020, 22:39 
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St. Gallen im Spitzenkampf verschaukelt?

Wiederholter Hoarau-Penalty bringt YB das Remis

St. Gallen und YB trennen sich nach einer turbulenten Schlussphase im Spitzenkampf mit 3:3.

Das gab zu reden: In der 91. Minute köpfelt Görtler St. Gallen mit dem 3:2 ins Glück – meinen alle. Doch dann bekommt YB per Penalty doch noch die Ausgleichs-Chance, die Guillaume Hoarau verschiesst. Doch Schiri Alain Bieri lässt den Elfmeter wiederholen, weil sich der St. Galler Goalie zu früh bewegt haben soll. Hart fürs Heimteam. Hoarau nimmt die Einladung dankend an – 3:3. Die Espen-Proteste helfen nichts.

Schiri Bieri erklärt seinen Entscheid gegenüber SRF: «Der Goalie muss mit beiden Füssen auf der Linie sein. Er ist zu früh weg. Und mit dem VAR lässt sich das überprüfen. Da haben wir keinen Interpretationsspielraum mehr. Das habe ich dem Goalie auch noch gesagt.»

Das Spiel: St. Gallen ist in einem packenden Spitzenspiel über weite Strecken die aktivere Mannschaft. Die Espen führen nach zehn sackstarken Startminuten und haben das Geschehen auch danach im Griff. Erst nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Espen-Innenverteidiger Letard kommt die grün-weisse Defensive ins Schwimmen. YB nutzt dies mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause aus und dreht die Partie. Gleiches Bild in den zweiten 45 Minute: St. Gallen macht mehr nach vorne, die Berner setzen Nadelstiche. Als nach dem St. Galler Ausgleich alle mit einem 2:2 rechnen, überschlagen sich in der Nachspielzeit die Ereignisse. An der Punkteteilung ändert sich aber nichts.

Die Tore:
1:0, 10. Minute: Betim Fazliji | Einen Guillemenot-Freistoss verlängert Görtler per Kopfball genau vor die Füsse von Fazliji, der den Ball geistesgegenwärtig über die Linie drückt.

1:1, 44. Minute: Jean-Pierre Nsame | Ngamaleu spaziert durchs Espen-Mittelfeld und bedient Nsame mit einem Pass in die Schnittstelle. Der Rest ist Kindergeburtstag für den Liga-Topskorer.

1:2, 47. Minute: Nicolas Ngamaleu | Mit einer Pirouette tanzt Ngamaleu St. Gallens Staubli schwindlig und vollendet mit einem Schuss in die weite hohe Ecke. Ein Top-Tor!

2:2, 74. Minute: Ermedin Demirovic | Görtler flankt auf den ersten Pfosten wo Demirovic mit einem super Kopfball Von Ballmoos erwischt.

3:2, 91. Minute: Lukas Görtler | Nach einem Eckball kommt Görtler mit dem Kopf an den Ball. Hoaraus Klärungsversuch auf der Linie geht in die Hosen.

3:3, 99. Minute: Guillaume Hoarau | Muheim springt der Ball im 16er an die Hand. Schiri Bieri entscheidet nach VAR-Konsultation auf Penalty. Zigi hält gegen Hoarau. Doch weil sich der St. Galler Goalie zu früh von der Linie bewegt, lässt Bieri den Penalty wiederholen – ein umstrittener Entscheid. Hoarau trifft im zweiten Anlauf, St. Gallen ist bedient.

Der Beste: Görtler. Zwei Assists und ein Tor.

Der Schlechteste: Martins. Er spielte durchs Band den sterbenden Schwan.

So gehts weiter: St. Gallen muss nächsten Samstag zu Sion. YB empfängt am gleichen Tag den FCZ.

St. Gallen - YB 3:3 (1:2)

kybunpark – 19'024 Fans – Schiedsrichter: Alain Bieri

Tore: 10. Fazliji (Görtler) 1:0. 44. Nsame (Ngamaleu) 1:1. 45+2. Ngamaleu (Mambimbi) 1:2. 73. Demirovic (Görtler). 2:2. 91. (Görtler Quintilla) 3:2. 99. Hoarau (Penalty) 3:3.

Bemerkungen: St. Gallen ohne Ruiz (gesperrt), Babic, Ajeti, Lüchinger, Nuhu, Strübi und Costanzo (alle verletzt).

YB ohne Sörensen, Camara, Sulejmani, Sierro, Aebischer und Lotomba (alle verletzt).

Gelb. 17. Janko (Foul). 31. Lustenberger (Foul). 34. Letard (Foul). 38. Ngamaleu (Foul). 46. Demirovic (Foul). 69. Guillemenot (Foul). 96. Muheim (Foul). 98. Zigi (Fehlverhalten).

St. Gallen. Zigi; Hefti, Stergiou, Letard, Muheim; Görtler, Quintilla, Fazliji, Guillemenot, Itten, Demirovic.

YB. Von Ballmoos; Janko, Bürgy, Lefort, Garcia; Ngamaleu, Martins, Lustenberger, Fassnacht; Mambimbi; Nsame.

Auswechslungen.

St. Gallen. Staubli (36. für Letard). 89. Ribeiro (Guillemenot). 94. Bakayoko (Görtler).

YB. 77. Zesiger (Ngamaleu). 83. Elia (Mambimbi). 83. Hoarau (Nsame).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 63571.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. Februar 2020, 22:40 
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St. Gallen tobt

«Mit allen Mitteln um den Sieg gebracht»

Nach dem 3:3 finden die St. Galler deutliche Worte. Besonders pointiert: der offizielle Twitter-Account der Espen.

Das Spitzenspiel zwischen St. Gallen und YB geht als eine der turbulentesten Partien in die Schweizer Fussball-Geschichte ein.

Klar, dass vor allem bei den Espen nach dem 3:3 und dem wiederholten YB-Penalty in der Nachspielzeit die Emotionen hochgehen. St. Gallens Lukas Görtler sagt zu SRF: «Ich sehe das Remis als verlorene Punkte an. Da fragst du dich, ob das noch der Fussball ist, den du liebst. Du musst nach jedem Tor zittern, ob es zählt. Das nimmt alle Emotionen. Dann wird so ein Elfmeter wiederholt, weil der Fuss zu weit vorne war, was bei 97 von 100 Fällen so ist und nie zurückgepfiffen wird. Ich finds einen Wahnsinn. Ich muss schauen, dass ich jetzt nicht zu viel sage.»

Noch deutlicher formuliert es der offizielle Twitter-Account des Leaders: «Was für eine geile Truppe, die gegen den Meister ein 1:2 in ein 3:2 dreht und dann doch noch mit allen Mitteln um den Sieg gebracht wird. Wir sind unheimlich stolz auf die Espen, die Herz und Wille gezeigt haben und nur mit einem Punkt belohnt werden.»

Diplomatischer drückt sich der St. Galler Captain Silvan Hefti aus, als er nach dem wiederholten Elfer gefragt wird: «Es gibt Möglichkeiten, das zu überprüfen. Deshalb müssen wir es akzeptieren.»

Schiedsrichter Bieri erklärt seine Entscheidung gegenüber SRF so: ««Der Goalie muss mit beiden Füssen auf der Linie sein. Er ist zu früh weg. Und mit dem VAR lässt sich das überprüfen. Da haben wir keinen Interpretationsspielraum mehr. Das habe ich dem Goalie auch noch gesagt.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 64054.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. Februar 2020, 22:42 
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Highlights des Spitzenkampfs

Diesen Penalty lässt Schiri Bieri wiederholen

In Zusammenarbeit mit Teleclub präsentiert BLICK die Highlights der Partie St. Gallen - YB (3:3).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 64044.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. Februar 2020, 22:43 
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Das meint BLICK zum Spitzenkampf

Ein Schwachsinn, dass ein Berner ein YB-Spiel pfeift

Nach dem Spitzenkampf zwischen St. Gallen und YB steht eine Entscheidung von Schiri Alain Bieri im Mittelpunkt. Seine Nomination sei ein Witz, meint BLICK-Fussballchef Andreas Böni.

Alain Bieri hat richtig entschieden, dass er den Penalty für YB wiederholen liess. Und trotzdem kann man jeden Fan verstehen, der wegen der Nominierung von Bieri als Schiedsrichter für diese Partie tobt.

Alain Bieri ist Berner. Alain Bieri pfeift das Spitzenspiel von YB in St. Gallen. Das ist und bleibt ein Schwachsinn, weil der Schweizerische Fussball-Verband damit unnötige Angriffsfläche bietet.

Warum nominiert man ausgerechnet im Spitzenspiel einen Mann, der aus der gleichen Region wie die eine Mannschaft kommt? Es gibt genügend andere Schiedsrichter, die qualifiziert gewesen wären für diese Partie in St. Gallen.

Das ist kein Vorwurf an Bieri. Er hat seine Aufgabe gut gelöst, er kann null und nichts für die Polemik, die nun rund um den FC St. Gallen gegen seine Person aufkommen wird. Es ist eine Kritik am System des Schweizerischen Fussball-Verbands, dass man partout bei den Ansetzungen der Schiedsrichter nicht auf Regionen achten will.

Die Philosophie darf man haben. Aber man muss auch die gegenteilige Ansicht akzeptieren. Und man darf sich dann definitiv nicht beklagen, wenn wegen dieses Handelns eine ganze Fussball-Region tobt.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 64074.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. Februar 2020, 22:44 
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Nachspielzeit sondergleichen: Der FCSG bleibt Tabellenführer

Im dritten Saisonduell mit den Young Boys kam der FC St. Gallen zum ersten Punkt. Die Freude über dieses 3:3 vor heimischem Publikum wird sich bei den Ostschweizern dennoch in Grenzen halten, wegen einer folgenreichen Entscheidung von Schiri Alain Bieri.

Als Schiedsrichter Alain Bieri den Spitzenkampf der Super League nach 100 absolvierten Minuten beendete, bekam er den Frust des Heimteams und seiner Fans zu spüren. Die Ostschweizer fühlten sich vom Offiziellen besonders in der Schlussphase ungerecht behandelt, hatte dieser Guillaume Hoarau das 3:3 in der neunten Minute der Nachspielzeit ermöglicht - und zwar gleich doppelt.

Zuerst sprach Bieri in Absprache mit dem Video Assistent Referee (VAR) den Bernern in letzter Minute einen Handspenalty zu, als Hoarau mit diesem vermeintlich an St.Gallens Goalie Lawrence Ati Zigi gescheitert war, liess der Schiedsrichter ihn wiederholen, da der sich der St.Galler Goalie zu früh von der Linie bewegt hatte. Hoarau nahm den zweiten Versuch an und brachte YB zum letztlich schmeichelhaften Punktgewinn.

«Da habe ich als Schiedsrichter keine Wahl»

Zum Entscheid, den Penalty wiederholen zu lassen, sagt Schiedsrichter Bieri gegenüber SRF, die verfrühte Bewegung des Goalies sei klar messbar und durch den VAR überprüfbar: «Da haben wir keinen Interpretationsspielraum. Diese Information ging vor der Saison an die Vereine. Und ich habe dem Goalie vor der Penalty-Ausführung noch gesagt, er muss mit dem Fuss auf der Linie bleiben, bevor der Penalty ausgeführt ist.»

Durch den VAR gebe es manchmal Situationen, in denen man gegen das Herz entscheiden müsse, sagt Bieri weiter. Er könnte verstehen, dass die Entscheidung für die St.Galler Seite schwierig sei. Dennoch: «Es tut mir nicht leid, die Weisungen sind klar und die Informationen sind geflossen. Ich hätte es lieber nicht gemacht, wenn ich nicht müsste, aber da habe ich keine Wahl.»

«Das nimmt dem Fussball alles, was ihn schön macht»

Mittelfeldspieler Lukas Görtler muss im Interview mit SRF aufpassen, dass er nicht zu deutliche Worte wählt: «Bei 100 Elfmetern kommt das 97 Mal vor und es wird nie gepfiffen.» Man habe gezeigt, dass ein Spiel gegen YB dominiert werden kann, die zweite Halbzeit habe dem FCSG gehört. «Aber wenn du nach einem solchen Spiel noch so ein Tor kriegst, dann fragst du dich echt, ob das noch der Fussball ist, den du liebst», sagt Görtler gegenüber SRF weiter.

Die St.Galler hatten in der ersten Viertelstunde des Spiels und dann nach der Pause das bessere Team im Spitzenspiel mit dem Meister gestellt. Dem frühen 1:0 durch Betim Fazliji wirkte das Team von Gerardo Seoane zwischenzeitlich mit der Klasse seiner beiden Rückkehrer Jean-Pierre Nsame und Nicolas Moumi Ngamaleu entgegen. In den letzten Minuten vor der Pause drehten die beiden gegen Lugano gesperrten Offensivspieler durch sehenswerte Tore das 0:1 in ein 2:1. Für Nsame war es im zehnten Spiel gegen St.Gallen der neunte Treffer.

Nach der Pause war vom Schwung der Schlussminuten der ersten Halbzeit bei YB dann wiederum äusserst wenig zu sehen. Verdientermassen kam das Heimteam durch Ermedin Demirovic (73.) zum Ausgleich und später durch Lukas Görtler (91.) gar noch zum vermeintlichen Sieg. Wäre da nicht die letzte Szene des Spiels und der VAR gewesen.


https://www.fm1today.ch/sport/fcsg/bitt ... -136410237

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. Februar 2020, 22:47 
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St. Gallen und YB bieten beim 3:3-Remis eine Ode an den Fussball

In der ausverkauften St. Galler Arena entwickelt sich ein Match von hierzulande seltener Intensität und Dynamik. Er kulminiert dazu mit einer Schlussphase, die nach 99 Minuten an Dramatik und wechselnden Gefühlswelten kaum zu überbieten ist.

Die Ostschweizer schweben im siebten Himmel, sie umarmen sich innig, der Trainer Peter Zeidler breitet die Arme aus und scheint über den Rasen zu fliegen, weil soeben das schier Undenkbare Realität geworden ist. Guillaume Hoarau, der YB-Stürmer, der mit jedem Penalty reüssiert, bringt in der Nachspielzeit den Ball aus elf Metern nicht am St. Galler Goalie Lawrence Ati Zigi vorbei. Immer noch 3:2 für St. Gallen, und nicht 3:3.

Tore, Spektakel und VAR

Doch mitten im Bad der Emotionen wird allmählich klar, dass es das noch immer nicht gewesen ist. Der Schiedsrichter Alain Bieri verwarnt Zigi und zeigt abermals zum Elfmeterpunkt. Der Videoschiedsrichter (VAR) hat ihm gemeldet, dass Zigi vor dem Penalty zu früh die Torlinie verlassen hat. Doch was da geschieht, wird erst hinterher klar. Im Stadion kollabiert die Stimmung, als Hoarau in der 99. Minute mit dem zweiten Versuch trifft. 3:3 statt 2:3 aus Sicht des Meisters. In letzter Sekunde und mit VAR-Hilfe. Der VAR hat schon die Überprüfung jener Strafraumszene angeordnet, die wegen eines Handspiels einen Penalty zur Folge hatte. Es liegt in der Natur eines solchen Moments, dass sich nicht mehr alle Protagonisten unter Kontrolle haben, doch letztlich nehmen die Ostschweizer das Verdikt hin, sie müssen, auch wenn sie zum dritten Mal in dieser Saison gegen YB nicht die volle Ernte einfahren – 2:3, 3:4 und jetzt 3:3. St. Gallen gegen YB steht heuer für Tore, Spektakel, Intensität, Unterhaltung – und jetzt auch noch für VAR auf einem für die Super League unüblichen Niveau.

Die im Durchschnitt 22 Jahre jungen St. Galler zeichneten sich diesmal nicht nur durch technische Fertigkeiten aus, sie drückten die Young Boys bisweilen derart in deren Platzhälfte, dass diese in höchste Not kamen und Bälle wegschlugen, wie man das von ihnen nicht gewohnt ist. Und vor allem nahmen die Einheimischen die Zweikämpfe an und radierten ein Fazit der vergangenen Saison aus, wonach allein die YB-Physis die Differenz ausmacht. Das Publikum spricht seinen Dank mit Präsenz aus. Im Schnitt kommen fast 14 000 Zuschauer.

Der Meister wankt

Dass das Team von Peter Zeidler derzeit eine Art Offenbarung ist, demonstrierte es zu Beginn mit einer Dynamik, die hierzulande allzu oft ihresgleichen sucht. Die 1:0-Führung durch Betim Fazliji war ein zu kleiner Lohn, zumal YB wankte, wie YB nur selten wankt. Und dies betraf nicht nur diese Phase. Doch dass die Berner, 2018 und 2019 Meister, nach diversen Transfers und Verletzungen immer noch viel Hubraum auf den Platz bringen, zeigten sie unmittelbar vor der Pause. «Ich hatte die YB-Stürmer vor dem Spiel noch gelobt», sagte Zeidler danach, «vielleicht sollte ich das nicht mehr tun.» Jean-Pierre Nsame erzielte sein 18. Saisontor zum 1:1, Sekunden später doppelte Nicolas Ngamaleu mit einem prächtigen Schuss zum 2:1 nach, nachdem der noch nicht 18-jährige St. Galler Verteidiger Leonidas Stergiou in der Rückwärtsbewegung einen Zweikampf gegen den 19-jährigen YB-Stürmer Felix Mambimbi verloren hatte. Die Szene steht für den Hinweis auf die Schweizer Ausbildungsliga.

Der FC St. Gallen wäre nicht der FC St. Gallen 2020, wenn er dadurch aus der Bahn geworfen worden wäre. Er blieb in der zweiten Halbzeit spielbestimmend, lief in corpore, als würde es kein Morgen geben, und kam in der 73. Minute zum 2:2 und in der 91. Minute nach dem neunten Corner sogar zum 3:2. Das hätte der Sieg sein müssen. Eigentlich.

St. Gallen - Young Boys 3:3 (1:2)

19'024 (ausverkauft). - SR Bieri. - Tore: 10. Fazliji (Görtler) 1:0. 44. Nsame (Ngamaleu) 1:1. 45. Ngamaleu (Mambimbi) 1:2. 73. Demirovic (Görtler) 2:2. 91. Görtler (Ribeiro) 3:2. 97. Hoarau (Handspenalty) 3:3.

St. Gallen: Zigi; Hefti, Stergiou, Letard (34. Staubli), Muheim; Görtler (93. Bakayoko), Quintillà, Fazliji; Guillemenot (89. Ribeiro); Itten, Demirovic.

Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Bürgy, Lefort, Garcia; Fassnacht, Lustenberger, Martins, Ngamaleu (77. Zesiger); Mambimbi (83. Elia), Nsame (87. Hoarau).

Bemerkungen: St. Gallen ohne Ruiz (gesperrt), Babic, Costanzo, Adonis Ajeti, Nuhu, Lüchinger und Strübi (alle verletzt), Gonzalez, Campos und Vilotic (alle nicht im Aufgebot). YB ohne Aebischer, Camara, Lotomba, Sierro, Sörensen und Sulejmani (alle verletzt). 4. Pfostenschuss von Itten. 28. Pfostenschuss von Fassnacht. Verwarnungen: 15. Janko, 31. Lustenberger, 33. Letard, 39. Ngamaleu, 46. Demirovic, 70. Guillemenot (alle Foul). 94. Muheim (Handspiel). 95. Zigi (Unsportlichkeit).


https://www.nzz.ch/sport/super-league-s ... ld.1542217

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Spektakuläres Remis im Titelkampf zwischen St. Gallen und YB

Im dritten Saisonduell mit den Young Boys kommt der FC St. Gallen zum ersten Punkt. Die Freude über dieses 3:3 vor heimischem Publikum wird sich bei den Ostschweizern in Grenzen halten.

Als Schiedsrichter Alain Bieri den Spitzenkampf der Super League nach 100 absolvierten Minuten beendete, bekam er den Frust des Heimteams und seiner Fans zu spüren. Die Ostschweizer fühlten sich vom Offiziellen besonders in der Schlussphase ungerecht behandelt, hatte dieser Guillaume Hoarau das 3:3 in der neunten Minute der Nachspielzeit ermöglicht – und zwar gleich doppelt.

Zuerst sprach Bieri in Absprache mit dem Video Assistent Referee den Bernern in letzter Minute einen Handspenalty zu, als Hoarau mit diesem vermeintlich an St. Gallens Goalie Lawrence Ati Zigi gescheitert war, liess der Schiedsrichter ihn wiederholen, da der sich der St. Galler Goalie zu früh von der Linie bewegt hatte. Hoarau nahm den zweiten Versuch an und brachte YB zum letztlich schmeichelhaften Punktgewinn.

Die St. Galler hatten in der ersten Viertelstunde des Spiels und dann nach der Pause das bessere Team im Spitzenspiel mit dem Meister gestellt. Dem frühen 1:0 durch Betim Fazliji wirkte das Team von Gerardo Seoane zwischenzeitlich mit der Klasse seiner beiden Rückkehrer Jean-Pierre Nsame und Nicolas Moumi Ngamaleu entgegen. In den letzten Minuten vor der Pause drehten die beiden gegen Lugano gesperrten Offensivspieler durch sehenswerte Tore das 0:1 in ein 2:1. Für Nsame war es im zehnten Spiel gegen St. Gallen der neunte Treffer.

Nach der Pause war vom Schwung der Schlussminuten der ersten Halbzeit bei YB dann wiederum äusserst wenig zu sehen. Verdientermassen kam das Heimteam durch Ermedin Demirovic (73.) zum Ausgleich und später durch Lukas Görtler (91.) gar noch zum vermeintlichen Sieg. Wäre da nicht die letzte Szene des Spiels und der VAR gewesen. Zum Trost bleibt die Tabellenführung.

Telegramm:

St. Gallen – Young Boys 3:3 (1:2)

19'024 (ausverkauft). – SR Bieri. – Tore: 10. Fazliji (Görtler) 1:0. 44. Nsame (Ngamaleu) 1:1. 45. Ngamaleu (Mambimbi) 1:2. 73. Demirovic (Görtler) 2:2. 91. Görtler (Ribeiro) 3:2. 97. Hoarau (Handspenalty) 3:3.

St. Gallen: Zigi; Hefti, Stergiou, Letard (34. Staubli), Muheim; Görtler (93. Bakayoko), Quintillà, Fazliji; Guillemenot (89. Ribeiro); Itten, Demirovic.

Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Bürgy, Lefort, Garcia; Fassnacht, Lustenberger, Martins, Ngamaleu (77. Zesiger); Mambimbi (83. Elia), Nsame (87. Hoarau).

Bemerkungen: St. Gallen ohne Ruiz (gesperrt), Babic, Costanzo, Adonis Ajeti, Nuhu, Lüchinger und Strübi (alle verletzt), Gonzalez, Campos und Vilotic (alle nicht im Aufgebot). YB ohne Aebischer, Camara, Lotomba, Sierro, Sörensen und Sulejmani (alle verletzt). 4. Pfostenschuss von Itten. 28. Pfostenschuss von Fassnacht. Verwarnungen: 15. Janko, 31. Lustenberger, 33. Letard, 39. Ngamaleu, 46. Demirovic, 70. Guillemenot (alle Foul). 94. Muheim (Handspiel). 95. Zigi (Unsportlichkeit).


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 60790.html

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