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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 28. März 2019, 19:42 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Zuletzt geändert von Rino am Mittwoch 10. April 2019, 21:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 1. April 2019, 22:51 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Extrazug nach LuzernFCL-YB, Donnerstag, 4. April 2019, 20:00 Uhr HinfahrtBern ab: 16:54 Uhr Burgdorf ab: 17:11 Uhr Luzern an: 18:47 Uhr RückfahrtLuzern ab: 22:28 Uhr Burgdorf an: 23:30 Uhr Bern an: 23:50 Uhr ZugticketsErwachsene 44.- Ermässigte 22.- GA Gültig Tickets Gästesektor Tickets für den Gästesektor können im YB-Fanshop im Wankdorf-Center bezogen werden. Übrige Tickets werden durch die Fanarbeit im Extrazug verkauft. Ragazzi BernaInformationen zum Projekt Ragazzi Berna der Fanarbeit Bern und Anmeldungen für die Auswärtsfahrt unter: www.fanarbeit-bern.chGrundsätzlichesMit dem Einsteigen wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert. Bei Fragen zur Auswärtsfahrt gibt die Fanarbeit Bern gerne Auskunft. Hopp YB!
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. April 2019, 15:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.04.2019  Zitat: GEREIZTES YB ZU GAST IN LUZERN
Am Aschermittwoch war es, als YB in der Swissporarena eine 0:4-Klatsche kassierte. Der FCL total euphorisiert wirft den Favoriten aus Bern aus dem Cup und steht im Halbfinal. Nun ist wieder Super-League-Alltag und am Donnerstag gastiert YB in Luzern.
"YB ist gereizt", so FCL-Trainer Thomas Häberli. Die Berner werden sicherlich diese Schmach ausmerzen wollen, ist auch die Meinung von Silvan Sidler. Der FCL-Verteidiger ist seit Wochen in guter Form und hat sich in der Rückrunde einen Stammplatz erkämpft. Das Cup-Viertelfinale und der überzeugende Sieg der Luzerner gegen YB ist mittlerweile 5 Wochen her. In den Luzerner Köpfen dürfte dieser Sieg aber sicherlich noch ziemlich präsent sein und auch Selbstvertrauen geben für das Spiel am Donnerstag.
Nach zwei Wochen Nati-Pause hatte der FC Luzern am vergangenen Samstag zu Hause gegen Basel mit 0:1 verloren. Es war die erste Niederlage unter Trainer Thomas Häberli in einem Pflichtspiel. "Gegen Basel war nicht alles schlecht, wir haben auch vieles richtig gemacht", so Häberli. "Sonst hätte Basel aus dem Spiel nicht bloss eine Chance gehabt, und eigentlich hatten wir auch die Standardsituation bis auf den Treffer im Griff". Gegen YB erwartet der FCL-Trainer dennoch ein anderes Spiel. YB werde weniger auf Ballbesitz spielen, mehr Druck machen und in der Box präsent sein. Sprich im Strafraum.
Vargas von Anfang an?
Im Training am Mittwoch hat sich gezeigt, dass Ruben Vargas wieder mit der Mannschaft trainierte. Er kam leicht angeschlagen von der U21-Nationalmannschaft zurück. Vargas machte aber einen äusserst agilen und fitten Eindruck im Training. Das dürfte auch dem Berner Spion am Zaun nicht entgangen sein. Er verfolgte auffällig unaufällig das Geschehen auf dem Trainingsplatz. Was hat er sonst noch gesehen? Bei den Luzernern sind beinahe alle Spieler fit. Abgesehen von den beiden Langzeitverletzten Stefan Knezevic (ist nach einem Kreuzbandriss auch bereits wieder im Aufbautraining) und Yannick Schmid sind alle Spieler mehr oder weniger fit. Vieles deutet daraufhin, dass Ruben Vargas am Donnerstag im Spiel gegen YB wieder in der Startelf stehen dürfte. Sein Offensivdrang, seine Zweikampfstärke und Schnelligkeit fehlte dem FCL zuletzt gegen Basel merklich.
FCL gegen YB, Anpiff ist am Donnerstag um 20.00 Uhr in der Swissporarena. Radio Pilatus berichtet wie immer live. https://www.radiopilatus.ch/artikel/154 ... -in-luzern
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Mittwoch 3. April 2019, 15:55 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Alles zum Spiel Luzern - YB
Gesperrt: Mbabu (4. gelbe Karte)
Verletzt: Sulejmani
Fraglich: Von Ballmoos
Extrazug: Der YB-Extrazug verlässt Bern um 16:54 Uhr
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 4. April 2019, 08:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.04.2019  Zitat: Wieso ein Sieg gegen YB auf Luzern zurückfallen könnte
Der FC Luzern hat sich unter Trainer Thomas Häberli prächtig entwickelt. Vor dem Duell mit Meister YB am Donnerstag müssen sich die Innerschweizer zumindest sportlich nicht fürchten.
Es ist paradox. Wenn es in der Schweiz einen Klub gibt, der den Meister YB derzeit nicht fürchten muss, ist dies der FC Luzern. Und trotzdem breitete sich in den letzten Stunden in der Innerschweiz ein mulmiges Gefühl aus. Der Grund für das Aufflammen solcher Gefühle liegt über 600 Kilometer entfernt, in Mönchengladbach. Denn in Luzern wird befürchtet, dass YB-Coach Gerardo Seoane, der vormalige FCL-Trainer, Ende Saison seinen Job in der Super League gegen einen in der Bundesliga eintauscht: bei Borussia Mönchengladbach.
Und der Abgang von Seoane würde bei den Young Boys Begehrlichkeiten wecken, was wiederum auf den FCL zurückfallen könnte. Denn Luzerns derzeitiger Coach Thomas Häberli hat nicht einfach nur eine Vergangenheit bei YB, der 44-Jährige aus dem Luzerner Seetal war als Spieler dort zur Legende aufgestiegen. Nicht auszuschliessen daher, dass sie sich in Bern bei einem Abgang von Seoane an Häberli erinnern, zumindest wenn es nach der Luzerner Zeitung geht: «Folgt FCL-Trainer Thomas Häberli plötzlich auch dem Lockruf aus Bern?», fragt die Zeitung in einem Artikel vom Mittwoch.
Häberli hat seit seinem Amtsantritt als Trainer des FC Luzern mit seiner Arbeit überzeugt. Zudem besitzt er in Luzern nur einen Vertrag bis zum Saisonende, wäre im Sommer ablösefrei verfügbar. FCL-Sportchef Remo Meyer lässt sich von solchen Spekulationen allerdings nicht beunruhigen: «Ich gehe davon aus, dass wir dann etwa in vier bis fünf Wochen gemeinsam einen Vertrag unterschreiben können», sagte Meyer gegenüber der Luzerner Zeitung.
Während sich YB neben dem Platz zu einem Luzerner Schreckgespenst entwickeln könnte, verhält es sich sportlich eher umgekehrt. Luzern war in dieser Saison der einzige Schweizer Klub, der dem Meister eine Niederlage zuführen konnte. Sogar zwei. Im Cup-Viertelfinal bezwangen die Luzerner YB mit 4:0. Und in der Meisterschaft hat der FCL die letzte Begegnung, im Stade de Suisse, mit 3:2 für sich entschieden.
Doch vor dem Spiel vom Donnerstag gegen YB finden sich die Luzerner und ihr aufstrebender Trainer in einer neuen Situation wieder. Am Samstag kassierte Luzern gegen Basel (0:1) im sechsten Spiel unter Häberli die erste Niederlage, gegen YB droht das dritte sieglose Spiel in Folge. Ein weiterer Sieg gegen YB würde Mumm geben. Er würde aber YB auch einen weiteren Grund liefern, sich nach Saisonende zu erinnern: an Thomas Häberli.
Luzern - Young Boys (2:3, 3:2). - Donnerstag, 20.00 Uhr. - SR Schärer. - Absenzen: Knezevic und Schmid (beide verletzt); Mbabu (gesperrt) und Sulejmani (verletzt). - Fraglich: Juric; Von Ballmoos. - Statistik: Luzern ist die einzige Mannschaft, die gegen die Young Boys in dieser Saison auf nationaler Ebene gewann - je einmal in der Meisterschaft und im Cup. Die Berner werden sich nach jenem 0:4 im Cup-Viertelfinal diesmal schadlos halten wollen. In der Meisterschaft gewannen sie die letzten drei Gastspiele in Luzern allesamt. Und vor dem 2:3 in Bern im letzten Oktober holten sie aus sechs Meisterschaftsspielen gegen Luzern das Punktemaximum. https://www.luzernerzeitung.ch/newstick ... ld.1108117
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JFK
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Verfasst: Donnerstag 4. April 2019, 08:21 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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--------------------wölfli------------------------ schick------lauper------von bergen-----benito fassnacht----sow-----aebischer-----ngamaleu --------------assalé-------hoarau-------------
fc luzern - yb 1:2
hoarau, ngamaleu
8'000
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 4. April 2019, 11:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.04.2019  Zitat: Muss YB Match in Luzern wegen Schnee abgesagt werden?
Das Spiel Luzern – YB droht wegen des Wintereinbruchs auszufallen. Das Spielfeld in Luzern ist schneebedeckt, um 15.00 Uhr findet die Platzinspektion statt.
Das Wichtigste in Kürze
- Wegen Schneefalls droht das Spiel zwischen Luzern und YB am Mittwoch auszufallen. - Um 15.00 Uhr findet die Platzinspektion durch die Liga statt.
Muss die Partie zwischen dem FC Luzern und YB abgesagt werden? Die Luzerner twitterten heute Donnerstag ein Foto vom schneebedeckten Spielfeld.
Um 15.00 Uhr soll bei der Platzinspektion entschieden werden, ob gespielt werden kann. Die Partie des Fünften gegen den Leader ist für 20.00 Uhr angesetzt.
Die Luzerner sind in dieser Saison der Angstgegner des Schweizer Meisters. In drei Spielen setzte es für die Berner zwei Niederlagen ab. Besonders bitter war das 0:4 vor rund einem Monat im Cup in Luzern. https://www.nau.ch/sport/fussball/muss- ... n-65503898
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 4. April 2019, 12:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.04.2019  Zitat: Autor Bänz Friedli über FCL-Coach Thomas Häberli
«Häbi hat sich noch nicht diese langweilige Profi-Coolness zugelegt»
Beim heutigen Spiel gegen die Young Boys steht ein Mann im Zentrum: Thomas Häberli, Erfolgscoach des FCL und einst Legende bei den Bernern. Bänz Friedli, der bald im Luzerner Kleintheater über Fussballer herzieht, kennt den Ballwiler gut. zentralplus hat mit dem Kabarettisten über Satire im Fussball, den «ordinären Geldgeber» des FCL und den Kultstatus von Häberli in Bern gesprochen.
zentralplus: Bänz Friedli, was macht einen Trainer speziell?
Bänz Friedli: An Jürgen Klopp mag ich den Humor, an Adi Hütter mochte ich die Nüchternheit, an «Häbi», dass er einfach der Häbi ist.
zentralplus: Sie meinen Thomas Häberli, den Sie ja sehr gut kennen. Ist er wirklich nach Geri Seoane der zweite Zauberlehrling des FCL?
Friedli: Hoffentlich kein «Zauberlehrling» im Goethe'schen Sinn, dem dann alles über den Kopf wächst, sondern ein zauberhafter Newcomer. Seoane ist ja hyperbeherrscht, lässt sich nichts anmerken. Das macht es zwar schwer, ihn ins Herz zu schliessen, aber solange er Erfolg hat, mag man ihn doch. «Häbi» ist viel nahbarer. Mir gefällt sehr, wie er sich in Interviews gibt: fast schüchtern, aber völlig unverkrampft. Und ich glaube, dass ihm diese «normale» Art auch im Umgang mit den Spielern sehr hilft.
«Wir Fans mochten Häberli, weil er der ‹liebe Siech› war, der Normalo, der erst spät Profi wurde und stets demütig, bescheiden blieb.» Bänz Friedli
zentralplus: Haben Sie die Cup-Sensation am Aschermittwoch miterlebt, als der FCL die Young Boys 4:0 besiegte?
Friedli: Nur am TV. Luzern hat so hochverdient gewonnen, dass ich mich kaum über die schwache YB-Leistung ärgerte. Vielmehr mochte ich es dem Häbi so gönnen, dass ich ihm noch vor dem Schlusspfiff per Whatsapp gratulierte.
zentralplus: Was war der Anteil Häberlis?
Friedli: Er war bestimmt doppelt motiviert. Ging es doch auch darum, es YB und dem FC Basel ein bisschen zu zeigen – bei beiden Vereinen hat er als Trainer keine echte Chance erhalten, war er nur Lückenbüsser. Es muss ihm gelungen sein, diese trotzige Motivation auf die Spieler zu übertragen. Ein idealer Einstieg für ihn.
zentralplus: Er soll sozial sehr engagiert sein, auch im Team. Wie das?
Friedli: Er galt seit je als «der liebe Kerl». Eigentlich fast zu lieb, zu sanft, zu anständig für den Spitzenfussball. Deshalb erhielt er in der Nati nie seine echte Chance, bekam er bei YB und Basel keinen Topjob. Jetzt kann er zeigen, dass «der liebe Kerl», der es gesundheitlich und familiär nicht immer einfach hatte und der privat einiges bestehen musste, eben auch ein sozialkompetenter, aufrichtiger Coach sein kann.
zentralplus: Sie sind YB-Fan. Wie kam das?
Friedli: Schicksal, das wählst du nicht aus. Ich bin Berner, der heute allerdings in Zürich lebt.
zentralplus: Thomas Häberli war auch bei YB eine wichtige Figur. Wieso?
Friedli: Wir Fans mochten ihn, weil er eben der «liebe Siech» war, der Normalo, der erst spät Profi wurde und stets demütig, bescheiden blieb. Ein Star ohne Allüren. Und wir mochten ihn – so doof sind wir dann halt wieder –, weil er viele Tore erzielte, der «Häbi-häbi-häbi-häbi-Gool» …
zentralplus: Weshalb läuft im Moment alles rund beim FCL?
Friedli: Weil Häbi ein lieber Siech ist.
zentralplus: Weshalb könnte das bald ändern?
Friedli: Weil er ein zu lieber Siech ist.
zentralplus: Sie sind eine «Mischung aus Emil (Liebe für die Figuren), Cés Keiser (Sprachwitz), Franz Hohler (politische Schärfe) und Peach Weber (Anarchie)», wie in der «NZZ» zu lesen war. Wie würden Sie Häberli charakterisieren?
Friedli: «Häbis» grosse Stärke könnte werden, dass er eben nicht wie andere ist, sondern der Bauernbub aus «Baubu», aus Ballwil. Authentisch, das Modewort trifft auf ihn zu.
zentralplus: Welches sind Häberlis Stärken?
Friedli: Aufrichtig, bescheiden, umgänglich. Und er versteht viel mehr von Fussball, als manche denken.
zentralplus: Und seine Schwächen?
Friedli: Ist das eine Schwäche, dass er sich noch nicht diese langweilige Profi-Coolness zugelegt hat?
zentralplus: Was macht der FCL richtig?
Friedli: Er lässt Häbi momentan gewähren.
zentralplus: Was könnte bald falsch laufen?
Friedli: Der Klub wird ihm wieder bei erstbester Gelegenheit dreinreden. Dieser Geldgeber, der sich bei jeder Gelegenheit wichtig macht und öffentlich ziemlich ordinär über das Personal herzieht, ist ätzend. Seine Interviews beginnen meist mit: «Ich verstehe nichts von Fussball, aber …» Und dann redet er seinen Leuten doch über die Länge einer «Blick»-Doppelseite drein.
«Der FCL ist ein FC Hollywood, stets turbulent, aber irgendwie sympa.»
zentralplus: Ihr persönliches Verhältnis zum FCL?
Friedli: Da ich viele Freunde in Luzern habe, leide ich seit Jahren auch mit dem FCL mit. Ein FC Hollywood, stets turbulent, aber irgendwie sympa … Nicht zuletzt ist der FCL stets ein wunderbarer Gegenstand für Satire, denn er wird in der Innerschweiz leidenschaftlich geliebt und mit Verve verhandelt. Er lässt nicht kalt.
zentralplus: Was mögen Sie an der Stadt Luzern?
Friedli: Meine Liebste und ich verbringen öfter Erholweekends in Luzern in einem der schönen Hotels. Das «Kleintheater» ist eine meiner liebsten Auftrittsstätten. Zweimal im Jahr darf ich dort die Live-Sendung «Ohrfeigen» für Radio SRF1 moderieren. Es ist immer ein Heimkommen. Und am Lucerne Blues Festival bin ich seit zwanzig Jahren Dauergast.
zentralplus: Die Welt ist voller Satire, das bieten Sie auch auf der Bühne. Wie sieht die Satire im Fussball aus?
Friedli: Er bietet Realsatire zuhauf. Unfreiwillig hohle Fussballersprüche dürfen in keinem meiner Programme fehlen. Und im letzten war meine Hassliebe zu YB der rote Faden …
zentralplus: Tote-Hosen-Sänger Campino liebt Düsseldorf und Arsenal, Kuno Lauener ist ein Freund von Häberli. Wie äussert sich der Brückenschlag von Kultur und Fussball?
Friedli: Es gibt viele schöne Songs über Fussball, die schönsten sind Verliererlieder: «Don’t come hometoo soon» von DelAmitri und «Sendeschluss» von BAP. Spitzensportler und Künstler haben ohnehin ein ähnliches Leben. Sie müssen am Tag X ihre bestmögliche Leistung erbringen, egal, wie es ihnen privat gerade geht. Sie müssen fokussieren können und immer voll im Hier und Jetzt sein. Mir sind schon Auftritte missraten, weil ich nicht «auf dem Bitz» stand, wie es im Fussball heissen würde: weil ich nicht ganz parat war und nicht zu 100 Prozent auf der Bühne präsent.
zentralplus: Haben Sie wie Kuno Lauener auch mal Fussball gespielt?
Friedli: Ich beginne grad meine 21. Saison in der Zürcher Alternativliga. Kuno war ja mal ein vielversprechender Junior, meines Wissens beim FC Köniz. Gegeneinander gespielt haben wir ein einziges Mal, 1995, Züri West gegen Journalisten. Die «Züris» gewannen.
zentralplus: Züri West verehren den neuen FCL-Trainer sehr: Haben Sie die Band als The Häberlis 2008 vor über 25'000 Zuschauern im Wankdorf-Stadion in Bern erlebt?
Friedli: Dieses Konzert habe ich leider verpasst. Aber ich sah sie schon 1985 in besetzten Häusern in Bern und seither immer wieder. Die Band ist besser denn je.
zentralplus: Auch der Friedli sei besser denn je – das hört man von Ihrem Programm «Was würde Elvis sagen?», mit dem Sie vom 16. bis 20. April viermal im Luzerner Kleintheater auftreten. Sie haben es mit Stars, Sie haben es aber auch mit Fussballern. Mit welchen?
Friedli: Nicht mehr mit besonders vielen. Die Persönlichkeiten sind rar geworden. Guillaume Hoarau von YB ist noch einer, mit dem man über Musik reden kann, über Rassismus, über unangemessenen Personenkult. Er ist sich der Ambivalenz durchaus bewusst: Dieselben YB-Fans, die sich noch im Herbst darüber ereifert hätten, es seien «zu viele Schwarze» im Team, würden am lautesten schreien, sobald das Team Meister sei, sagte er kurz vor dem letztjährigen Titel. «La victoire n’a pas de couleur» – wenn man gewinne, sei man plötzlich kein Farbiger mehr. Sonst aber schon. Ein sensibler und intelligenter Kerl, dieser Hoarau. Und ein grossartiger Fussballer. Auch, weil sein Horizont weiter ist als die 105 mal 68 Meter eines Spielfelds.
«Diese verhätschelten Fussball-Bubis sind ein Ärgernis.»
zentralplus: Für Büne Huber von Patent Ochsner sind Tschütteler allerdings Weicheier, Eishockeyaner hingegen die wahren Männer. Wie sehen Sie das?
Friedli: Büne hatte mit seiner Tirade schon recht. Diese verhätschelten Fussball-Bubis sind ein Ärgernis. Und das Simulieren à la Neymar ist es sowieso. Wissen Sie, was? Bei den Frauen sieht man das fast nie. Wird eine Frau gefoult, steht sie wieder auf und spielt weiter. Überhaupt ist der Frauenfussball frei von Allüren.
zentralplus: Zurück zu Hubers Aussage: Regen tätowierte Fussballer Sie auch auf?
Friedli: Nicht der Tattoos wegen, aber weil diese Tätowierungen ja für die Gleichschaltung und allgemeine Langeweile stehen: Sie sehen alle gleich aus, sind alle ähnlich frisiert, sondern allesamt dieselben leeren Worthülsen ab. Natürlich ist das nicht nur die Schuld dieser jungen Männer, sie sind einfach Opfer eines Business, in dem es um krankhaft viel Geld geht. Da sagt man lieber nichts als ein falsches Wort.
zentralplus: Welches sind Ihre Fussballhelden?
Friedli: Roberto Baggio war der beste, fantasievollste Spieler aller Zeiten. Dass er in dem Moment, der seine Karriere hätte krönen sollen, einen Penalty verschoss, im WM-Final von 1994, war ein Scheitern von schon fast biblischem Ausmass. Bei YB mochte ich immer die Normalos, die Chrampfer-Typen, die am Boden geblieben waren: Kurt Feuz, Erich Hänzi, «Wuschu» Spycher, «Häbi-Gool» …
«Vielleicht ist Häberli bis dann ja doch noch YB-Trainer? YB wirbt ja gern erfolgreiche Luzerner Coaches ab …»
zentralplus: Über solche Chrampfer schrieben Sie nicht nur im YB-Buch (siehe Box), sondern auch im Magazin «Nr. 1», das Sie mit herausgegeben haben (zentralplus berichtete). War das ein Erfolg? Gibt es auch eine «Nr. 2»?
Friedli: Die Rückmeldungen auf dieses eigentlich einmalige Sportmagazin waren und sind so überwältigend, dass wir uns das tatsächlich überlegen. Also mal abwarten! Ich könnte ja dann über «Häbi» schreiben. Wer weiss, vielleicht ist er bis dann ja doch noch YB-Trainer? YB wirbt ja gern erfolgreiche Luzerner Coaches ab …
Schreiben und Bühnen bespielen
Bänz Friedli (53) ist ein Berner Wortkünstler, der schreibt und Bühnen bespielt. Für «20 Minuten» verfasste er die Kolumne «Pendlerregeln», im «Migros-Magazin» ist der einstige Hausmann meistgelesener Kolumnist der Schweiz. Seine Kabarettprogramme sind legendär, 2015 erhielt er den Salzburger Stier, den Oscar für deutschsprachige Kleinkunst. Friedli ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Zürich. Vom 16. bis 20. April tritt er viermal im Luzerner Kleintheater auf. Friedli ist YB-Fan und schrieb zusammen mit Pedro Lenz, Klaus Zaugg und anderen ein Buch über den ersten Titel der Berner Fussballer nach 32 Jahren: «Wo das Tram nicht hinfährt, sind wir daheim – das YB-Meisterbuch 2018». https://www.zentralplus.ch/de/news/spor ... %C2%BB.htm
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 4. April 2019, 17:02 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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LUZERN - YB VERSCHOBEN
Die Partie der 27. Runde FC Luzern - BSC Young Boys, ursprünglich für Donnerstagabend geplant, muss verschoben werden. Die Platzinspektion von Donnerstagnachmittag hat ergeben, dass der starke Schneefall (Nassschnee) der vergangenen Stunden eine rechtzeitige Bereitstellung des Spielfeldes für eine reguläre Durchführung der Partie verunmöglicht. Das Spiel wird deshalb neu am kommenden Mittwoch, 10. April, um 18:45 Uhr angesetzt.
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 4. April 2019, 17:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.04.2019  Zitat: Zu viel Schnee
Luzern gegen YB abgesagt!
Die Partie zwischen Luzern und YB vom Donnerstag muss abgesagt werden. In der Swissporarena liegt Schnee, eine Räumung ist nicht möglich.
Der Wintereinbruch in der Schweiz fordert auch im Fussball seinen Preis. Bereits am Morgen fällt in der Stadt Luzern kräftig Schnee, auch die Swissporarena bleibt davon nicht verschont.
Kurz vor dem Mittag postet der FC Luzern ein Bild aus dem Heimstadion. Darauf zu sehen: ein verschneiter Rasen. Viel Grün ist nicht mehr zu erkennen. Wie der Verein mitteilt, wird am Nachmittag um 15.00 Uhr eine Platzinspektion durchgeführt. Anschliessend wird entschieden, ob und wie das Duell ausgetragen wird.
Nun hat die Liga zusammen mit Schiedsrichter Sandro Schärer befunden, dass das Spiel aufgrund der Bedingungen nicht durchgeführt werden kann. Eine Räumung des Platzes ist nicht möglich, die Partie wird abgesagt. Damit bleibt den Fans der Super League heute Donnerstag nur noch die Begegnung zwischen Thun und Sion.
Das Spiel wird nächsten Mittwoch um 18.45 Uhr nachgeholt. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 55037.html
_________________ For Ever
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