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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. September 2018, 21:53 |
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29.09.2018  Zitat: YB schiesst sich für Juve warm
Die Young Boys lassen dem FC Thun im Derby keine Chance und gewinnen zum neunten Mal im neunten Spiel.
Viel eindrücklicher hätten die Young Boys ihre Vormachtstellung in der Schweizer Meisterschaft nicht unterstreichen können. In den letzten sieben Tagen setzten sich die Berner gegen Basel, St. Gallen und Thun, drei Mannschaften aus den Top 3, durch. Am Samstagabend in Thun taten sie es mit einer umgestellten Mannschaft. Neben den verletzten Kevin Mbabu und Djibril Sow fehlten in der Startformation auch Abwehrchef Steve von Bergen, Routinier Loris Benito und die beiden besten Torschützen, Guillaume Hoarau und Christian Fassnacht.
Gerardo Seoane gab einigen Leistungsträgern eine Verschnaufpause, schliesslich geht es für YB mit englischen Wochen weiter. Am Dienstag steht das Champions-League-Spiel in Turin an. Und weil in Thun eigentlich alles planmässig aufging, konnte der Trainer im Verlauf der zweiten Halbzeit sogar seine ersten zwei Torschützen noch auswechseln und etwas schonen.
Sulejmani entscheidend beteiligt
Miralem Sulejmani war einer, der sich den vorzeitigen Feierabend verdient hatte. Der Serbe war entscheidend dafür, dass für YB das Gastspiel in Thun letztlich reibungslos verlief. Er leitete nach zehn Minuten das 1:0 von Jean-Pierre Nsame mit einem herrlichen Pass in die Tiefe ein und erzielte nach einer halben Stunde das 2:1 mittels Penalty, den er zuvor selber provoziert hatte. Das 3:1 erzielte Michael Aebischer nach einer guten Stunde und einem kurz ausgeführten Eckball. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Roger Assalé in der 83. Minute.
Im Spiel des FC Thun schlichen sich zu viele Fehler ein und liess die Effizienz zu sehr zu wünschen übrig, um dem Kantonsrivalen über die gesamte Spielzeit Paroli zu bieten. Phasenweise war zu sehen, weshalb die Oberländer zuletzt fünf Partien ungeschlagen geblieben waren, etwa in der 18. Minute, als eine schnörkellose Aktion zum 1:1 führte. Ein Einwurf, ein Pass von Dennis Hediger und ein Volley von Marvin Spielmann setzten YBs Abwehr schachmatt.
YB mit perfektem Quartal
Ansonsten machte die Verteidigung der Young Boys ihre Sache gut, was hervorzuheben ist, weil sie in einer speziellen Konstellation auftrat, mit Schick, Lauper, Camara und Garcia. Keiner aus diesem Quartett gehört zur eigentlichen Stammformation. Die Breite des Berner Kaders ist einer der Gründe für das perfekte erste Quartal. Vor YB gelangen nur dem FC Basel (dreimal) neun Siege zum Saisonstart. Die Rekordmarke der Basler aus dem Jahr 2003 liegt bei 13 Siegen in Folge.
Thun - Young Boys 1:4 (1:2)
9021 Zuschauer. - SR Klossner
Tore: 10. Nsame (Sulejmani) 0:1. 18. Spielmann (Hediger) 1:1. 30. Sulejmani (Foulpenalty) 1:2. 61. Aebischer (Schick) 1:3. 83. Assalé (Hoarau) 1:4.
Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter (49. Fatkic), Kablan; Hediger; Tosetti, Karlen, Stillhart, Spielmann (76. Schwizer); Ferreira (62. Hunziker).
Young Boys: Von Ballmoos; Schick, Lauper, Camara, Garcia; Bertone, Sanogo; Moumi Ngamaleu, Aebischer (68. Assalé), Sulejmani (80. Fassnacht); Nsame (68. Hoarau).
Bemerkungen: Thun ohne Sorgic, Costanzo, Facchinetti, Joss und Righetti (alle verletzt). Young Boys ohne Sow, Mbabu, Lotomba, Wüthrich und Teixeira (alle verletzt). Verwarnungen: 35. Lauper (Foul). 40. Nsame (Unsportlichkeit). 54. Glarner. 81. Sanogo (beide Foul). https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... B-26295648
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. September 2018, 22:00 |
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29.09.2018  Zitat: Mit 1:4 gegen YB verloren
Gegen die Berner Young Boys gelingt im Spitzenkampf keine Sensation. Das 1:4 widerspiegelt die Kräfteverhältnisse der beiden Mannschaften. Die Stadtberner haben mehr Torchancen und gehen konsequenter in die Zweikämpfe.
Die Vorhersagen der Thuner Fans (diese Zeitung berichtete) haben sich nicht bewahrheitet. Der grosse Dominator dieser Saison behält das bessere Ende für sich. Der FC Thun Berner Oberland verliert mit 1:4 gegen die Berner Young Boys.
Die Entscheidung fällt nach zwei Dritteln des Spiels. In der 60. Minute erreicht eine flach getretene Ecke den komplett freistehenden Michel Aebischer. Thuns Torhüter Guillaume Faivre bleibt die Sicht verdeckt – und so wird der vermeintlich schwache Schuss plötzlich gefährlich und rollt ins Tor. Die Thuner erholen sich in der Folge nicht mehr vom Zwei-Tore-Rückstand. Schliesslich erhöht der eingewechselte Roger Assalé gar noch auf 1:4. Ihm gelingt in der 82. Minute eine herrliche Einzelaktion. Trotz des vermeintlich klaren Resultats kann von einem Klassenunterschied aber nicht die Rede sein.
Erste Halbzeit entscheidend
Denn insbesondere die Anfangsphase hatte es in sich. Nach dem frühen 0:1 durch Jean-Pierre Nsame in der zehnten Minute gelingt den Thunern bald der Ausgleich – mit einem Traumtreffer. Marvin Spielmann nimmt eine Hereingabe von Dennis Hediger wenige Meter vor dem Tor direkt ab. YB-Keeper David von Ballmoos bleibt nur noch das Nachsehen. Nach 18 Spielminuten ist alles wieder offen. Es folgen Chancen auf beiden Seiten. Ein Kopfball-Aufsetzer von Basil Stillhart in der 23. Minute verlangt von Ballmoos eine starke Parade ab. Anschliessend machen aber wieder die Berner das Spiel. Als Miralem Sulejmani in der 28. Minute in den Thuner Strafraum dribbelt, wird er von Chris Kaplan und Dennis Hediger zu stark in die Mangel genommen. Der Frutiger Schiedsrichter Stephan Klossner entscheidet auf Elfmeter. Sulejmani, der Gefoulte, schiesst diesen in die tiefe linke Ecke – Thuns Torhüter Guillaume Faivre bleibt ohne Chance.
Zürich und Basel lauern
Der Sieg der Gäste aus der Hauptstadt entspricht dem Spielverlauf. YB hat mehr Torchancen und geht konsequenter in die Zweikämpfe. Noch bleibt der FC Thun Berner Oberland hinter den Young Boys auf Rang zwei. Mit einem Sieg morgen Sonntag haben aber sowohl der FC Zürich (gegen Xamax) als auch der FC Basel (gegen Lugano) mit einem Sieg die Möglichkeit, die Thuner zu überholen. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/168112/
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. September 2018, 23:22 |
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29.09.2018  Zitat: YB schiesst sich für Juve warm
Die Young Boys lassen dem FC Thun im Derby keine Chance und gewinnen zum neunten Mal im neunten Spiel.
Viel eindrücklicher hätten die Young Boys ihre Vormachtstellung in der Schweizer Meisterschaft nicht unterstreichen können. In den letzten sieben Tagen setzten sich die Berner gegen Basel, St. Gallen und Thun, drei Mannschaften aus den Top 3, durch. Am Samstagabend in Thun taten sie es mit einer umgestellten Mannschaft. Neben den verletzten Kevin Mbabu und Djibril Sow fehlten in der Startformation auch Abwehrchef Steve von Bergen, Routinier Loris Benito und die beiden besten Torschützen, Guillaume Hoarau und Christian Fassnacht.
Gerardo Seoane gab einigen Leistungsträgern eine Verschnaufpause, schliesslich geht es für YB mit englischen Wochen weiter. Am Dienstag steht das Champions-League-Spiel in Turin an. Und weil in Thun eigentlich alles planmässig aufging, konnte der Trainer im Verlauf der zweiten Halbzeit sogar seine ersten zwei Torschützen noch auswechseln und etwas schonen.
Sulejmani entscheidend beteiligt
Miralem Sulejmani war einer, der sich den vorzeitigen Feierabend verdient hatte. Der Serbe war entscheidend dafür, dass für YB das Gastspiel in Thun letztlich reibungslos verlief. Er leitete nach zehn Minuten das 1:0 von Jean-Pierre Nsame mit einem herrlichen Pass in die Tiefe ein und erzielte nach einer halben Stunde das 2:1 mittels Penalty, den er zuvor selber provoziert hatte. Das 3:1 erzielte Michael Aebischer nach einer guten Stunde und einem kurz ausgeführten Eckball. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Roger Assalé in der 83. Minute.
Im Spiel des FC Thun schlichen sich zu viele Fehler ein und liess die Effizienz zu sehr zu wünschen übrig, um dem Kantonsrivalen über die gesamte Spielzeit Paroli zu bieten. Phasenweise war zu sehen, weshalb die Oberländer zuletzt fünf Partien ungeschlagen geblieben waren, etwa in der 18. Minute, als eine schnörkellose Aktion zum 1:1 führte. Ein Einwurf, ein Pass von Dennis Hediger und ein Volley von Marvin Spielmann setzten YBs Abwehr schachmatt.
YB mit perfektem Quartal
Ansonsten machte die Verteidigung der Young Boys ihre Sache gut, was hervorzuheben ist, weil sie in einer speziellen Konstellation auftrat, mit Schick, Lauper, Camara und Garcia. Keiner aus diesem Quartett gehört zur eigentlichen Stammformation. Die Breite des Berner Kaders ist einer der Gründe für das perfekte erste Quartal. Vor YB gelangen nur dem FC Basel (dreimal) neun Siege zum Saisonstart. Die Rekordmarke der Basler aus dem Jahr 2003 liegt bei 13 Siegen in Folge.
Thun - Young Boys 1:4 (1:2)
9021 Zuschauer. - SR Klossner
Tore: 10. Nsame (Sulejmani) 0:1. 18. Spielmann (Hediger) 1:1. 30. Sulejmani (Foulpenalty) 1:2. 61. Aebischer (Schick) 1:3. 83. Assalé (Hoarau) 1:4.
Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter (49. Fatkic), Kablan; Hediger; Tosetti, Karlen, Stillhart, Spielmann (76. Schwizer); Ferreira (62. Hunziker).
Young Boys: Von Ballmoos; Schick, Lauper, Camara, Garcia; Bertone, Sanogo; Moumi Ngamaleu, Aebischer (68. Assalé), Sulejmani (80. Fassnacht); Nsame (68. Hoarau).
Bemerkungen: Thun ohne Sorgic, Costanzo, Facchinetti, Joss und Righetti (alle verletzt). Young Boys ohne Sow, Mbabu, Lotomba, Wüthrich und Teixeira (alle verletzt). Verwarnungen: 35. Lauper (Foul). 40. Nsame (Unsportlichkeit). 54. Glarner. 81. Sanogo (beide Foul). https://www.tagesanzeiger.ch/sport/fuss ... y/23430793
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. September 2018, 08:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.09.2018  Zitat: In der Festhütte
4:1 gegen Thun – und YB überzeugt weiter mit grosser Variabilität.
Am nördlichen Tor zu den Alpen spielt am Samstagabend die Musik im Schweizer Fussball. Thun gegen YB, Zweiter gegen Erster, Kleinclub gegen Meister und ein von stetem Spieleraustausch und Zusammenarbeit geprägtes Duell. Und der Abend nimmt ein Ende, wie man es sich denken konnte: 4:1 siegen die Young Boys, es ist ihr neunter Erfolg im neunten Spiel, in der Liga haben sie nun jeden Gegner einmal geschlagen.
Der Schauplatz dieses Spitzenkampfs ist am Samstag nicht ein nobler Bau wie das Allianz Stadium in Turin, wo YB am Dienstag in der Champions League antritt – sondern die Stockhorn-Arena. Und das Kleinstadion im Berner Oberland steht da wie eine Metapher für die Super League: etwas bescheidener, etwas beschaulicher. Die Arena ist an diesem Abend für lokale Verhältnisse eine Festhütte, gekommen sind 9021 Zuschauer, im Schnitt sind es sonst um die 5500.
Seoane rotiert immer fleissiger – und stets erfolgreich
Gut 3000 Besucher tragen die Farben der Young Boys. Und sie sehen einen souveränen Start ihrer Lieblinge. Sulejmani, nach einer Pause am Mittwoch gegen St. Gallen zurück im Team, passt schon nach acht Minuten mit viel Gefühl in den Strafraum, Nsame hat freie Bahn. 1:0 für YB, es läuft alles nach Plan für den Favoriten. Für einen Spitzenkampf ist es im Schweizer Fussball eine ungewohnte Affiche. Nicht nur, weil YB in dieser noch jungen Saison schon einige Partien mit grösserer Strahlkraft bestritten hat – Goalie David von Ballmoos sagt noch am Freitag: «Wir sind uns in diesen Wochen einen ziemlich hohen Standard gewohnt.» Sondern auch, weil sie vor allem beim Gastgeber gerade mächtig stolz sind, Teil dieses Vergleichs zu sein.
Vielleicht, weil sie wissen, dass es auf dem Papier ein eigentlich höchst ungleiches Duell ist, wenn sich YB und der FC Thun begegnen. Dass die Stadtberner ihren Kontrahenten punkto Budget, Kaderstärke, Stadiongrösse und Angestellte um Längen überragen – und dass die Young Boys mit dem einen oder anderen Gedanken immer auch bei der Champions League sind.
Die Aufstellung, die der Trainer in Thun wählt, lässt zumindest diesen Schluss zu: Fünf Wechsel waren es schon am Mittwoch gegen St. Gallen, vier Neue rutschen gegen Thun ins Team. Seoane rückt ab vom bewährten System, das 4-4-2 wird am Samstag zum 4-2-3-1. «Es war ein mutiger Entscheid, aber Mut verlange ich auch von meinen Spielern», sagt der YB-Coach. Das Experiment glückt. Nsame, im ersten Saisonviertel eher im Hintergrund, trifft binnen vier Tagen zum zweiten Mal. Lauper, bis im Sommer noch bei Thun, liefert in der Innenverteidigung eine verblüffend souveräne Vorstellung und verschafft Captain von Bergen etwas Erholung vor dem Auftritt in der Champions League. Es passt alles im Derby bei YB.
Überhaupt sind es Festwochen für die Berner. Nach dem 4:1 in Thun beschliessen sie das erste Quartal in der Liga mit dem beeindruckenden Punktemaximum. Eine Niederlage weisen sie in ihrer ansonsten makellosen Saisonbilanz erst aus: das 0:3 gegen Manchester United zum Auftakt in die Königsklasse, das Startrainer José Mourinho und seinem taumelnden Verein nur zwischenzeitlichen Auftrieb verlieh – gestern machte Mourinho mit einem kläglichen 1:3 bei West Ham einen weiteren Schritt Richtung Entlassung.
Und es scheint ja, als ob das Schicksal all die gebeutelten Anhänger, die bis im April 32 Jahre auf den Meistertitel warten mussten, nun für ihre Treue entschädigt. Auch in der neuen Saison spielen die Berner wie entfesselt, mal schicken sie den FC Basel mit 7:1 nach Hause, dann siegen sie im Spargang und im zweiten Anzug gegen das immerhin drittklassierte St. Gallen souverän 2:0. Und jetzt also 4:1 in Thun, nur Tage bevor sie in dieser unverschämt attraktiven Gruppe mit Manchester United, Valencia und Juventus mal eben beim italienischen Rekordmeister zu Besuch sind.
Noch vier Siege fehlen zum Startrekord des FC Basel
Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Spielmann (18.) wird Sulejmani im Strafraum gefoult, den Penalty verwandelt er gleich selbst. Und als Aebischer nach 60 Minuten eine kurze Cornervariante mit einem Treffer per Flachschuss veredelt, gibt es keine Zweifel mehr, dass die Young Boys auch dieses Spiel gewinnen.
Zum Startrekord in der Super League, jenen 13 Erfolgen des FC Basel von 2003/04, fehlen YB noch vier Siege. Mit der aktuellen Form und Lockerheit der Berner kann man sich sehr gut vorstellen, dass sie auch diesen Markstein noch erreichen – trotz der Dreifachbelastung mit Cup, Meisterschaft und Champions League.
«Es ist ein verdienter Sieg für uns», befindet Seoane gewohnt nüchtern und freut sich «über die vielen Fans, die uns wieder begleitet haben».
Am Ende sind es versöhnliche Szenen, die das einseitige Derby beschliessen. Thun-Haudegen Hediger und YB-Kämpfer Sanogo umarmen sich, der auf der Bank verbliebene von Bergen feixt mit Nsame, der einen Abend lang Argumente für noch mehr Einsatzzeit gesammelt hat. Es herrscht Einklang in der Euphorie. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/16900051
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. September 2018, 22:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.09.2018  Zitat: «Die ganze Schweiz schaut heute nach Thun»
Obwohl sich der FC Thun gegen YB gut schlug, kassierten die Oberländer eine 1:4-Niederlage. Viele Fans liessen sich die Stimmung davon nicht vermiesen. In der Innenstadt kam es dagegen zu einer Schlägerei.
In der Luft hängt der Duft von Bier. Die Stimmung ist heiter, die Hoffnung spürbar. Vor dem Derby zwischen dem FC Thun und dem BSC Young Boys vom Samstagabend ist alles möglich. Die Zuschauerinnen und Zuschauer warten gespannt auf den speziellen Match: Als Tabellenzweiter hat der FC Thun nämlich die Chance, den Schweizer Meister und aktuellen Tabellenanführer YB zu schlagen. Ein Ereignis, das sich kein echter FC-Thun-Fan entgehen lassen will.
Vor dem Spiel
Schon früh ist vor der Stockhorn-Arena eine grosse Menschenmasse versammelt. 9021 Menschen, um genau zu sein. Die Stimmung brummt mit freudiger Erwartung. «Ich geniesse es, dass wir mal nicht so früh schon im Abstiegskampf stecken», sagt Alain Luginbühl aus Thun. «Jetzt wollen wir einfach verhindern, dass YB den Rekord, den der FC Basel mit 13 Siegen in Serie aufgestellt hat, bricht.»
Die Relevanz und Brisanz des Matches spürt auch Beat Graf: «Die ganze Schweiz schaut heute nach Thun», sagt er. «Es zappelt einfach alles. Das spüren wir sogar in unserer Familie: Eine meiner Töchter ist für YB, die andere für den FC Thun.» Und die Angesprochene meint: «Eigentlich bin ich für beide Mannschaften. Ich helfe aber Thun ein bisschen mehr.»
Für YB ist Grisch Pfister aus Bern da: «Das ist mein allererster Fussballmatch! Wir sind ganz spontan gekommen und möchten einfach mitfiebern.» Etwas weniger spontan hat sich Tanja Müller entschieden, den Match live im Stadion zu sehen. «Ich habe seit ungefähr fünf Jahren ein Saisonabo. Heute bin ich aber schon ein wenig aufgeregter als sonst», sagt Müller, die aus der Lenk angereist ist.
«Seit mich mein Cousin vor Jahren einmal zu einem Match mitgenommen hat, bin ich vom Fussball fasziniert. Ich ‹fane› gerne mit und hoffe natürlich auf einen Sieg der Thuner.» Auch die 14-jährige Jana Kohler aus Steffisburg glaubt an den FC Thun: «Die Thuner haben ein gutes Umschaltspiel, und vor allem in der zweiten Halbzeit sind sie immer wieder für eine Überraschung gut.»
In der Halbzeitpause
Trotz ausgeglichenem Spiel führen die Young Boys nach der ersten Halbzeit mit 2:1. «Meine Erwartungen haben sich komplett erfüllt. Nur blöd, dass Thun nach 30 Minuten diesen Penalty kassiert hat», sagt Mike Streit, der schon lange FC-Thun-Fan ist. «Das Derby ist immer spannend.»
Im Allgemeinen ist die Stimmung bei den Thuner Fans trotz Rückstand während der Halbzeitpause immer noch heiter. «Man spürt zwar die Rivalität, das macht es aber auch sehr spannend», sagt Hans-Peter Grünig. «Es ist ein intensives Spiel, deshalb ist die Stimmung auch so gut!», findet Patrick Mani aus Thun. «YB hat halt im Moment einen sehr guten Lauf. Die Thuner brauchen ein bisschen Zeit, dann holen sie wieder auf.» Es sei ja bekannt, dass Thun für die zweite Hälfte jeweils wie verwandelt auf den Platz zurückkomme. «Und wir sind halt aus Thun. Für Thun. Für immer!» Jacqueline Brönnimann fügt dem hinzu: «Ich glaube, es hilft, dass so viele Leute im Stadion sind. Das pusht die Fans, aber auch die Spieler.»
Nach der Niederlage
Am Ende reicht der Support der Fans nicht aus. Thun verliert 1:4. «Es ist nicht so schlimm, hat Thun nicht gewonnen», sagt Alex Reichen aus Thun. «YB war einfach besser. Eine Niederlage gegen Basel wäre bitterer gewesen.» Auch Hansjörg Wüthrich aus Spiez ist zwar nicht am Boden zerstört, mit dem Resultat aber trotzdem nicht ganz zufrieden: «Thun spielte gut, hatte aber viel Pech. Für mich wäre ein 2:4 gerecht gewesen.»
Dem schliesst sich Patrick Schiffmann aus Steffisburg an: «YB war einfach effizienter und hat seine Chancen verwertet. Nach dem Penalty hat man gemerkt, dass die Stimmung etwas gedämpft war.» Ganz neutral äussert sich hingegen Philipp Reinhard aus Uetendorf. «Ich mag es eigentlich nicht, unter so vielen Leuten zu sein. Meine Band hat mich aber zu diesem Match mitgenommen. Die gute Stimmung hat mich schnell angesteckt», sagt er, dessen Band hälftig aus FC-Thun- und YB-Fans besteht. «Ich selber wollte einfach ein gutes Spiel sehen, und dass die bessere Mannschaft gewinnt.» https://www.bernerzeitung.ch/region/thu ... y/30409639
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. September 2018, 22:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.09.2018  Zitat: Es wäre mehr möglich gewesen
Die 1:4-Niederlage fällt zu deutlich aus, wie Trainer Marc Schneider im Gespräch mit dieser Zeitung sagt. Für ihn ist die mangelnde Effizienz seiner Mannschaft der Hauptgrund für den Drei-Tore-Unterschied. Ausserdem hätten die Stadtberner die individuellen Fehler «eiskalt ausgenützt».
«So unterlegen waren wir nicht, wie das Resultat es vermuten lässt», sagt er wenige Minuten nach der 1:4-Niederlage im Spitzenkampf gegen YB. Thun-Trainer Marc Schneider denkt dabei vor allem an die verpassten Chancen seiner Mannschaft. Denn sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit hatten die Thuner Möglichkeiten für einen zweiten Treffer. Wie etwa beim Kopfball von Basil Stillhart in der 23. Minute, den YB-Keeper von Ballmoos nur knapp abwehrt. Das 1:0 der Berner ist schön herausgespielt. Miralem Sulejmani lanciert mit einem Aussenrist Jean-Pierre Nsame. Dieser kommt überraschend frei vom rechten Fünfmeter-Punkt zum Schuss, den er in die weite Ecke versenkt. Nicola Sutter hatte den YB-Stürmer in seinem Rücken vergessen. Die Nummer 34 von Thun bleibt der Pechvogel des Abends: Denn auch beim 1:2-Treffer für YB ist er unglücklich beteiligt. Sutter bringt Sulejmani im Sechzehner zu Fall, worauf der Frutiger Schiedsrichter Stephan Klossner sofort auf Elfmeter entscheidet. Kurz nach der Pause wechselt ihn Trainer Schneider gegen Kenan Fatkic aus.
Spielmann mit dem schönsten Tor
Noch sehenswerter als die Berner Treffer ist jedoch der 1:1-Ausgleichstreffer von Marvin Spielmann in der 18. Minute. Seine Direktabnahme auf die perfekt getimte Flanke von Captain Dennis Hediger bringt die Hoffnung auf Punkte zurück – und ist schlicht wunderschön anzusehen. Dass die Thuner über weite Strecken mit den Bernern mithalten können, beweist auch die Statistik. Mit 54 Prozent hatten die Thuner mehr Ballbesitz als der Meister. Und auch doppelt so viele Eckbälle stehen zu Buch. Deren vier von YB stehen acht von Thun gegenüber. Dies bei der gleichen Anzahl Schüsse auf das gegnerische Tor. Die 1:4-Niederlage fällt insgesamt zu hoch aus.
Marc Schneider sagt nach dem Spiel, dass sich die Young Boys schliesslich dank ihrer Klasse durchgesetzt haben. «Sie haben unsere individuellen Fehler eiskalt ausgenützt», so der Thun-Trainer. Auf Nachfrage bei der Pressekonferenz verweist er auf die momentane Leistungsdichte bei YB, die schweizweit einzigartig sei. Eine Tatsache, die das unterstreicht: Sowohl Guillaume Hoarau oder Roger Assalé sind zunächst auf der Bank und kamen erst im Verlauf der zweiten Halbzeit zu ihren Einsätzen. Und schiessen prompt das 1:4 in einer gemeinsamen Aktion.
Sorgic hat gefehlt
Die Thuner mussten derweil auf einige Spieler verzichten. Neben Timo Righetti, Moreno Costanzo oder auch Sven Joss fiel kurzfristig auch Stürmer Dejan Sorgic aus. Der Torlieferant fehlte im Spiel gegen YB spürbar. Mit fünf Treffern ist er in dieser Saison bisher der beste Thuner Torschütze. Aufgrund von Adduktorenproblemen musste er auf die Partie am Samstagabend verzichten. Hoffentlich wird er bis am kommenden Sonntag wieder fit sein. Dann kommt mit dem FC Zürich ein direkter Tabellengegner in die Stockhorn Arena.
Thun - YB 1:4 (1:2)
Zuschauer: 9'021 Zuschauer.
Schiedsrichter: Stephan Klossner.
Tore: 10. Nsame (Sulejmani) 0:1. 18. Spielmann (Hediger) 1:1. 30. Sulejmani (Foulpenalty) 1:2. 61. Aebischer (Schick) 1:3. 83. Assalé (Hoarau) 1:4.
FC Thun Berner Oberland: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter (49. Fatkic), Kablan; Stillhart, Hediger, Karlen; Tosetti, Ferreira (63. Hunziker), Spielmann (76. Schwizer)
Young Boys: von Ballmoos; Schick, Lauper, Camara, Garcia; Bertone, Sanogo; Ngamaleu, Aebischer (68. Assalé), Sulejmani (79. Fassnacht); Nsame (68. Hoarau).
Bemerkungen: Thun ohne Joss, Costanzo, Facchinetti, Righetti, Sorgic (alle verletzt), Dzonlagic, Da Silva (beide nicht im Aufgebot), Ziswiler (U21). YB ohne Lotomba, Teixeira, Wüthrich (alle verletzt), Kronig, Marzino (beide U21).
Verwarnungen: 34. Lauper (Foul). 40. Nsame (Unsportlichkeit). 53. Glarner (Foul). 81. Sanogo (Foul). https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/168113/
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2018, 08:31 |
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01.10.2018  Zitat: YB-Noten: Souverän und effizient
Beim 4:1 in Thun treten die Young Boys unverändert stark auf – und können auf ihren Goalie zählen.
David von Ballmoos: Note 5,5 Ohne ihn nimmt die Partie womöglich einen anderen Verlauf. Beeindruckend, wie er kurz nach dem Thuner Ausgleich Stillharts Kopfballaufsetzer entschärft. Starke Parade auch wenig später bei Spielmanns Volleyschuss, kurz darauf faustet er einen schwierigen Cornerball weg.
Thorsten Schick: Note 4 Lässt auf seiner Seite wenig zu – lässt dafür aber Spielmann einmal komplett alleine. Der trifft zum 1:1. Macht seinen Fauxpas mit der eleganten Cornervariante auf Aebischer wieder gut.
Sandro Lauper: Note 6 Beeindruckend, wie er nach seiner knapp einmonatigen Verletzungspause sofort einen Platz im Team findet – auf der für ihn nur vermeintlich ungewohnten Innenverteidigerposition. Hat neben Camara den Lead, spielt umsichtig, mit klugen, sehr gut getimten Vorstössen. Definitiv ein Kandidat für die Startelf in Turin.
Mohamed Ali Camara: Note 5 Eine kampf- und kopfballstarke Vorstellung, spielt neben Lauper den robusteren Part.
Ulisses Garcia: Note 3,5 Bekundet ein wenig Mühe mit dem Rhythmus, offensiv fehlt es seinen Aktionen noch an Präzision.
Leonardo Bertone: Note 5 Kann mit den zwei soliden Leistungen gegen St. Gallen und Thun auf einen Einsatz morgen in der Champions League hoffen. Schneller, wacher als Stillhart, zieht weite Kreise.
Sékou Sanogo: Note 4,5 Geht vor Spielmanns Volleychance etwas riskant auf den Ball. Ist weniger prägend als auch schon, hat die Partie aber im Griff.
Nicolas Ngamaleu: Note 4,5 Einmal mehr ein guter Start vom Kameruner. Sorgt für Betrieb auf rechts. Baut in der Folge etwas ab.
Michel Aebischer: Note 5 Spielt auf der offensiveren Position der drei zentralen Mittelfeldmänner eine gute Partie. Massgenau sein Abschluss bei der Cornervariante zum 3:1.
Miralem Sulejmani: Note 5,5 Einmal mehr die prägendste Figur in der YB-Offensive. Ein veritabler Genuss ist sein Aussenristpass auf Nsame vor dem Führungstor. Energisch dann sein Vorstoss, bei dem er von Sutter zu Fall gebracht wird. Den Penalty, der sich wegen Gegenständen auf dem Feld verzögert, verwandelt er cool.
Jean-Pierre Nsame: Note 5 Sehr früh sehr wach – souverän, wie er aus spitzem Winkel vollstreckt. Später kommt er noch aus der anderen Ecke zum Abschluss, der knapp vorbeigeht.
Guillaume Hoarau: Note 4,5 Kommt in der 68. Minute für Nsame. Ideal sein Zuspiel auf Assalé.
Roger Assalé: Note 4,5 Ersetzt in der 68. Minute Aebischer, versetzt Stillhart gekonnt und trifft herrlich zum 4:1.
Christian Fassnacht: ohne Note 80. Minute für Sulejmani.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/27325372
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2018, 08:33 |
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01.10.2018  Zitat: Jugend forsch(t)
Die Young Boys gehen in der Liga in beeindruckender Manier voran: Mit einem jungen, aber nicht minder abgeklärten Team siegen sie auch in Thun – diesmal mit 4:1.
Der Grosse frisst den Kleinen, das gilt im Fussball wie in der Natur. Juventus schlägt YB schlägt Thun. Wirklich? Am Dienstagabend wird man mehr wissen, wenn die Young Boys in der Champions League auf den italienischen Rekordmeister treffen, doch dass das urdarwinistische Diktum gerade im Sport immer mal wieder Ausnahmen erlebt, darf den Bernern Hoffnung machen. Auch wenn sie es dazwischen selber bestätigt haben.
Denn ein echter Spitzenkampf war das Berner Derby am Samstag in Thun nie. Die Kluft, welche die Young Boys mit ihren neun Saisonsiegen zwischen sich und dem Rest der Liga geschaffen haben, ist derzeit zu gross, als dass sie einfach mal so überwunden werden könnte. Auch nicht von einem kühnen, aber letztlich individuell zu schwachen FC Thun, der beim 1:4 ohne Chance blieb.
Mutige, erfolgreiche Wechsel
In der Liga müssen sich die Young Boys also vorkommen wie ihr Gegner vom Dienstag. Auch Juventus reiht Sieg an Sieg, sieben Erfolge sind es mit dem 3:1 vom Samstag gegen den ersten Verfolger Napoli. In ganz Europa ist derzeit nur etwas mehr als eine Handvoll Teams mit makelloser Bilanz unterwegs – in den grossen Ligen sind es neben der «Juve» nur noch PSG (8 Siege, am Samstag ein 3:0 bei Nice).
«Wir sind weiterhin gut beraten, wenn wir auch die restlichen 27 Spiele so angehen wie bisher: nämlich jedes einzeln», sagte Michel Aebischer nach dem Derbysieg. Mit einer frechen Cornervariante, welche YB schon vergangene Saison vereinzelt gezeigt hatte, glückte dem Freiburger das 3:1, und nach getaner Arbeit umschrieb er ebenso abgeklärt die Mentalität, welche YB gerade in beeindruckender Weise durch das anspruchsvolle Programm trägt.
Auch den letzten Gegner dieses ersten Saisonquartals bezwangen die Berner also, es war beim 4:1 erneut ein Sieg mit vier verschiedenen Schützen, wie es vor Wochenfrist gegen Basel sieben diverse Skorer gewesen waren. Und es war wieder eine in manchen Reihen komplett neue Besetzung, die der gewiefte Rotationstechniker Gerardo Seoane aufs Feld schickte.
Der Trainer steht mit seinen mutigen, aber erfolgreichen Wechseln stellvertretend für das riesige Selbstvertrauen, mit dem YB derzeit ans Werk geht. «Mutig? Vielleicht war das auch mutig, ja. Aber Mut verlange ich auch von meinen Spielern», sagte Seoane am Samstag. Für ihn sei etwa die Abgeklärtheit, mit der Sandro Lauper zuletzt seinen Part in der Innenverteidigung spielte, nichts Überraschendes. «Ich bin ja jeden Tag im Training», sagte Seoane – und lachte.
Der Sieg im Derby, das frühe Tor von Jean-Pierre Nsame, der sich mit seinem vierten Treffer in der Stürmerhierarchie wieder weiter emporarbeitete, der verheissungsvolle Auftritt des nimmermüden Miralem Sulejmani, der ein Tor vorbereitete und einen selber herausgeholten Elfmeter verwandelte – es sind ideale Vorzeichen für die Reise nach Turin.
Ohne Wüthrich und Mbabu
Nicht mitmachen werden den Trip der noch immer an einer Oberschenkelblessur laborierende Grégory Wüthrich – und Kevin Mbabu. Der Aussenläufer war einer der Überflieger dieses ersten Saisonviertels, er ist nach einer Sprunggelenkverletzung noch nicht wieder fit. Dass sein Fehlen sich kaum bemerkbar macht, ist ein weiteres Indiz für die beeindruckende Breite im YB-Kader. «Alle haben Freude, in diesem Team zu spielen», sagt Goalie David von Ballmoos.
21 Kaderspieler sind in diesen ersten 14 Spielen zum Zug gekommen – enttäuscht hat keiner. Und Probleme mit dem Fokus haben die munter knipsenden Berner auch noch keine offenbart: «Man konnte sehen, dass wir den Kopf in Thun und noch nicht in Turin hatten.»
Damit darf es nun vorbei sein. Ab sofort beschäftigt sich YB mit Juventus und der Königsklasse. Und forscht in seiner jungen Besetzung weiter. Etwa an der kritischen Auseinandersetzung mit diesem uralten Gesetz: ob denn der Grosse wirklich den Kleinen frisst. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17648570
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2018, 08:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.10.2018  Zitat: Gut, aber nicht gut genug für YB
Die Niederlage im Spitzenkampf gegen YB ist ein kleiner Dämpfer, dennoch blickt der FC Thun auf ein erfolgreiches erstes Saisonviertel zurück.
Betrübt sieht Marvin Spielmann kurz nach Abpfiff aus, als er über die Niederlage seines FC Thun gegen Kantonsrivale YB Auskunft gibt. Dass der FC Thun kämpfe, sei nichts Neues, sagt der 22-Jährige, doch für ein Derby gegen ein dominantes YB sei das zu wenig gewesen.
Seine Enttäuschung wirkt verständlich angesichts der 1:4-Niederlage, die der FC Thun hatte hinnehmen müssen. Doch das Resultat fiel mit Blick auf die Leistung der Oberländer etwas zu hoch aus, YB nutzte die individuellen Fehler seines Kantonsrivalen und ersten Verfolgers kaltblütig aus. So, wie der Leader der Super League das derzeit zu tun pflegt.
Gefragt, ob er trotzdem etwas Positives aus dem Spiel mitnehmen könne, antwortet Spielmann zuerst: «Dass viele Leute gekommen sind, die Fans, die machen Freude» und fügt schliesslich doch noch an, «es war nicht alles schlecht, trotzdem ist die Niederlage enttäuschend.»
Trainer Marc Schneider nennt das Resultat eine Enttäuschung, doch der Leistung seiner Mannschaft kann er durchaus Gutes abgewinnen. «Wir hatten eine gute Spielanlage, konnten uns die eine oder andere Möglichkeit erarbeiten, gerade in der zweiten Halbzeit sind wir mit Ballbesitz im Spiel gewesen», sagt Schneider. Auch Matteo Tosetti sah positive Aspekte im Auftritt gegen den Meister: «Wir hatten keine Angst, haben gespielt und probiert. Wir hatten auch unsere Chancen, haben diese aber nicht genutzt.»
Die Effizienz, einer der grossen Unterschiede zwischen dem FC Thun und YB am Samstag. «Du kannst nicht in jedem Spiel brutal effizient sein. Dann wärst du schon eine Stufe weiter oben, und da sind wir noch nicht», sagt Schneider.
Die Absenz von Dejan Sorgic hat der Torgefährlichkeit von Thun sicherlich nicht zugetragen. Der Stürmer musste mit Adduktorenproblemen am Samstagmorgen Forfait geben. Und natürlich ist auch die Breite der Kader ein grosser Unterschied zwischen dem FC Thun und YB. Fassnacht, Assalé und Hoarau konnte YB einwechseln, für Sorgic auf eher ungewohnter Position zum Einsatz kam der eigentliche Flügelspieler Nelson Ferreira.
Thun will mehr
Der innerbernische Spitzenkampf brachte dem Favoriten einen klaren Sieg und beendete die Serie der Ungeschlagenheit für den FC Thun nach fünf Partien. «Wir waren gut, aber nicht gut genug», resümierte Tosetti die eigene Leistung treffend.
Das erste Saisonviertel endet so mit einem kleinen Dämpfer, den guten Start in die Spielzeit mag das dennoch nicht zu trüben. Nach der Niederlage im Derby liegen die Thuner jetzt auf dem dritten Rang.
Vergangene Saison waren sie notabene der erste YB-Bezwinger, siegten im Stade de Suisse mit 4:0. Doch nach 9 Runden war Thun damals punktegleich (8 Zähler) mit Schlusslicht Lugano Zweitletzter der Super League. «Wir haben eine gute Entwicklung gemacht», kommt Marc Schneider zum Schluss.
Dass sein Team trotz akzeptabler Leistung nach der Niederlage gegen den amtierenden Meister so enttäuscht ist, sieht er als gutes Zeichen. «Es zeigt, dass wir mehr und es besser machen wollen», so der Trainer, der mit dem FC Thun auf gutem Weg ist, «mir gefällt an dieser Mannschaft, dass sie weiterkommen will.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/18946222
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2018, 08:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.10.2018  Zitat: YB bleibt auch Thun makellos und freut sich auf Juventus
Es ist schon fast unheimlich, mit welchem Selbstvertrauen YB im Moment auftritt: Auch das neunte Spiel in der Super League gewinnen die Berner, 4:1 gegen Thun.
Das Wichtigste in Kürze
- YB bleibt in der aktuellen Super-League-Saison weiterhin ungeschlagen. - Das Kantonsderby gegen den FC Thun gewinnen sie mit 4:1. - Jetzt steht als nächstes das Rückspiel gegen das grosse Juve auf dem Programm.
In der 18. Minute gelang dem Thuner Marvin Spielmann zwar der Ausgleich im Berner Fussballderby von Samstag Abend. Doch die Freude währte nicht lange: Bereits in der Pause führte Meister YB wieder mit 2:1, am Ende war es gar ein noch deutlicheres 4:1.
Gegen YB wächst kein Kraut
Letzte Saison war Thun noch der Angstgegner von YB. Keinem Team ausser den Berner Oberländern konnte eine positive Bilanz gegen den Meister der Saison 2017/2018 wahren. Doch heute war von dieser Angst nichts mehr zu spüren, im Gegenteil.
«Wir hatten keine Angst vor YB, aber Respekt», bilanziert Torschütze Spielmann. «Wir spielte heute zu ungenau und gewannen zu wenig Zweikämpfe», muss der Thuner nach dem Spiel eingestehen. «So kann man gegen ein solch starkes YB halt einfach nicht gewinnen.»
Rotationen bei YB
Die Startelf von YB wies im Derby einige Änderungen auf. Captain Steve von Bergen, Christian Fassnacht, Roger Assalé oder auch Guillaume Hoarau nahmen vorerst auf der Ersatzbank Platz. Dies wiederum gab Spielern wie Sandro Lauper die Gelegenheit, in die Bresche zu springen und zu beweisen, was er drauf hat.
Und Lauper nutzte diese Chance, zeigte eine starke Leistung. «Wir haben momentan so viele Spiele, dass nicht immer die gleichen spielen können.» Der Trainer Gerardo Seoane beweise aber ein gutes Händchen bei der Zusammenstellung der Aufstellung, sagt Lauper.
Am Dienstag gegen Juventus Turin
Das Selbstvertrauen ist gross bei Gelbschwarz. Reicht es auch für die noch grössere Bühne, jene der Champions Leauge? «Wir haben gegen Manchester United bewiesen, was wir können», weiss Mittelfeld-Spieler Lauper. «Am Dienstag gegen Turin müssen wir von Anfang an mutig sein und dürfen uns nicht verstecken.» Morgen Montag fahren die Berner nach Turin, um dies am Dienstagabend zu beweisen. https://www.nau.ch/yb-bleibt-auch-thun- ... s-65432572
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