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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. Juli 2018, 21:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.07.2018  Zitat: Seoanes Einstand beim Meister geglückt
Die Young Boys bekunden lange Mühe, dennoch gewinnen sie am Ende gegen dezimierte Grasshoppers 2:0.
Vor einem Jahr hatten die Berner das erste Spiel ebenfalls daheim 2:0 gewonnen, und ebenfalls mit zwei Toren nach der Pause - damals gegen Basel. Diesmal mussten sie lange Zeit noch mehr leiden, aber schliesslich konnte sich Trainer Gerardo Seoane über einen gelungenen Einstand in Bern freuen.
Gelb-Rot gibt der Partie entscheidende Wendung
55 Minuten lang waren die Zürcher dem favorisierten Gegner in jeder Hinsicht ebenbürtig. Dann leistete sich der schon verwarnte GC-Aussenverteidiger Souleyman Doumbia an der Grundlinie ein zweites Foul am durchbrechenden Kevin Mbabu innert elf Minuten. Schiedsrichter Alain Bieri musste den Spieler mit Gelb-rot vom Platz weisen.
Für die Zürcher war der Platzverweis der zweite Tiefschlag in kurzer Zeit. Fünf Minuten vorher hätte Schiedsrichter Bieri auf Penalty entscheiden können oder müssen, nachdem der Berner Innenverteidiger Gregory Wüthrich den Zürcher Neuzugang Raphael Holzhauser knapp innerhalb des Strafraums gefoult hatte.
YB nutzt Überlegenheit routiniert aus
Für die Young Boys spricht jedoch, dass sie die numerische Überlegenheit weidlich nutzten. Bevor Miralem Sulejmani nach einer weichen, präzisen Vorlage von Sékou Sanogo nach 69 Minuten die mittlerweile verdiente Führung herausschoss, hatten die Berner das 1:0 zweimal knapp verpasst. Christian Fassnacht scheiterte mit einem Kopfball aus kurzer Distanz und einem scharfen, platzierten Schuss am glänzend regierenden Goalie Heinz Lindner.
In der ersten halben Stunde hatten die Berner ähnlich gespielt wie in ihrem letzten Wettbewerbsspiel, dem gegen Zürich verlorenen Cupfinal: mit viel Aufwand, aber ohne Ideen und ohne Druck. Dass die Grasshoppers in dieser Zeit 1:0 oder 2:0 in Führung hätten gehen können, war folgerichtig. Nabil Bahoui, nicht angegriffen, traf nach nur acht Minuten mit einem Weitschuss die Oberkante der Latte. Nach einer Viertelstunde setzte Holzhauser mit einem kurzen Querpass die YB-Abwehr schachmatt, aber der Abschluss von Marco Djuricin aus bester Position fiel zu schwach aus.
Ngamaleu punktet mit Effizienz
Noch in der ersten Halbzeit glichen die Berner das Verhältnis guter Chancen mit ausgezeichneten Möglichkeiten von Fassnacht und Sulejmani sowie einem anschliessenden Kopfball Fassnachts aus. Fassnacht tat im ganzen Spiel etwas für seinen Ruf, wonach er viele Tore erzielt, aber verhältnismässig viele gute Chancen nicht verwertet. Ein Beispiel von Effizienz lieferte dafür Nicolas Moumi Ngamaleu ab. Der junge Kameruner traf nach 86 Minuten mit einem trockenen Schuss kurz nach seiner Einwechselung.
Young Boys - Grasshoppers 2:0 (0:0)
21'369 Zuschauer. SR Bieri.
Tore: 69. Sulejmani (Sanogo) 1:0. 86. Moumi Ngamaleu (Mbabu) 2:0. Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Sow, Sanogo, Sulejmani (78. Moumi Ngamaleu); Assalé (81. Lauper), Hoarau (88. Nsame). Grasshoppers: Lindner; Lika, Cvetkovic, Rhyner (27. Zesiger), Doumbia; Bajrami (85. Munsy); Jeffren (59. Pickel), Sigurjonsson, Holzhauser, Bahoui; Djuricin. Bemerkungen: Young Boys ohne Lotomba (verletzt), Nuhu, Aebischer und Garcia (alle nicht im Aufgebot). Grasshoppers ohne Lavanchy, Basic, Andersen, Arigoni (alle verletzt) und Tarashaj (nicht qualifiziert). Rhyner verletzt ausgeschieden. 8. Schuss von Bahoui an die Oberkante der Latte. 55. Gelb-rote Karte gegen Doumbia (Foul). Verwarnungen: 14. Sow (Foul), 36. Mbabu (Foul), 44. Doumbia (Foul), 71. Holzhauser (Foul). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/26728809
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. Juli 2018, 21:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.07.2018  Zitat: YB-Noten: Gewohnt überragend
Beim 2:0 gegen GC zeigen sich zwei YB-Überflieger in gewohnter Form. Der Nuhu-Ersatz schwächelt.
David von Ballmoos: Note 4,5 Bestritt verletzungsbedingt erstmals seit Mitte Dezember ein Pflichtspiel für die Young Boys. Absolvierte sein Comeback unaufgeregt, bei der einzigen Prüfung durch Djuricin sicher.
Kevin Mbabu: Note 5,5 Entgegen den Erwartungen immer noch im YB-Trikot. Begann mit leichten Ballverlusten, setzte danach zum Steigerungslauf an: Der rechte Verteidiger dominierte seine Seite, holte die Gelb-Rote gegen Doumbia heraus und bereite etliche Chancen sowie das 2:0 durch Ngamaleu vor. Kurz: Er betrieb Werbung in eigener Sache.
Gregory Wüthrich: Note 3,5 Rückte für den wechselwilligen Nuhu in die Startaufstellung. Leistete sich gleich einen Fehlpass, der fast zum 1:0 durch Bahoui führte. Hatte zudem Glück, dass der Schiedsrichter die Intervention gegen Holzhauser nicht als elfmeterwürdig beurteilte. Dazwischen mit starker Rettungsaktion. Als Nuhu-Ersatz mit erheblichem Steigerungspotenzial.
Steve von Bergen: Note 4,5 Knüpfte an, wo er letzte Saison aufgehört hatte. Der Captain erledigte den Job souverän.
Loris Benito: Note 4 Begann schwungvoll, mit Fortdauer der Partie lief immer weniger über seine linke Seite. Solid.
Christian Fassnacht: Note 5 Der Flügel vergab einige Chancen, zum Teil leichtfertig, zum Teil, weil es ihm am nötigen Glück fehlte. Fassnacht zählte zu den auffälligsten Akteuren, die Prognose ist nicht gewagt: Macht er so weiter, wird er bald treffen.
Djibril Sow: Note 4,5 Wieder fit und wieder auf dem Weg zum Leistungsträger. Schwungvoller Auftritt im Zentrum.
Sékou Sanogo: Note 5,5 Brauchte etwas Anlaufzeit, dann dominierte der Ivorer das Mittelfeld. Spielte mal für mal Flügelflitzer Mbabu frei. Und bereitete das 1:0 Sulejmanis mit einem wunderbaren langen Pass vor.
Miralem Sulejmani: Note 5 Der Flügel begann mit Absatztrick, versuchte einen Tunnel, sprühte vor Spielfreude. Tauchte kurz unter, tauchte mit herrlichem Tor spektakulär wieder auf.
Roger Assalé: Note 4,5 Immer noch da, entgegen den Erwartungen. Wirbelte – wie gewohnt. Betrieb enormen Aufwand – wie gewohnt. Konnte sich nicht belohnen – wie gewohnt. Wartet seit vier Monaten auf ein Tor für YB. Kurz: Assalé betrieb eher nicht Werbung in eigener Sache.
Guillaume Hoarau: Note 3,5 Der grosse Franzose hat viel Luft nach oben: kaum ins Spiel eingebunden, wirkte nicht spritzig.
Nicolas Ngamaleu: ohne Note 78. für Sulejmani. Krönte seinen Kurzeinsatz mit dem Tor zum 2:0.
Sandro Lauper: ohne Note 81. für Assalé. Debütierte für YB.
Jean-Pierre Nsame: ohne Note 88. für Hoarau.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/12731615
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. Juli 2018, 21:43 |
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22.07.2018  Zitat: YB - GC 2:0 – zwei falsche Wegweiser
Die Zürcher verlieren in Bern gegen den Meister YB 0:2, weil sich der Match in entscheidenden Momenten gegen sie wendet. Sie vermögen einen nicht gegebenen Elfmeter sowie einen Platzverweis nicht mehr aufzufangen.
Am Ende trug Gerardo Seoane etwas dick auf. Der YB-Trainer sagte, im Stade de Suisse die «Energie der Rückrunde» und die «enge Zusammenarbeit zwischen der Mannschaft und dem Publikum» gespürt zu haben. Zweifellos gibt es Anzeichen, dass das Berner Gerüst stabil bleibt, zumindest solange das zuletzt meisterliche Personal nicht in andere Ligen wechselt. Einzig der Verteidiger Kasim Nuhu war nicht im Aufgebot – weil er den Kopf woanders hat.
Sonst bleibt vorderhand personell vieles so, wie es war. YB berauschte nicht, hat aber unvermindert Stärken und entwickelt etwa über rechts dank Kevin Mbabu eine Dynamik, die in der Super League ihresgleichen sucht. Auch der Zuspruch des Publikums bleibt mit über 15 100 verkauften Saisonkarten überdurchschnittlich. Und: Wie so oft in der Meistersaison verlief das Spiel an wichtigen Wegweisern für die Berner.
Dezimierung statt Penalty
Niemand weiss, was geschehen wäre, hätte der Schiedsrichter zu Beginn der zweiten Halbzeit die Intervention gegen den GC-Spieler Raphael Holzhauser mit einem Penalty geahndet. Er tat es nicht. Der Video-Schiedsrichter hätte ihn wohl korrigiert. Doch die Korrektur via Bild gibt’s an der WM, nicht aber in der Super League. Und so nützt es nichts, wenn Holzhauser einen «klaren Kontakt» gespürt und mit Unverständnis reagiert hat. Mbabu rannte wenig später einmal mehr bis zur Grundlinie davon und wurde von Souleyman Doumbia ausserhalb des Strafraums mit einem Foul gestoppt. Zweite Verwarnung gegen den GC-Spieler. Platzverweis in der 55. Minute. Kein Penalty, dafür Dezimierung.
So etwas lässt sich der Meister nicht nehmen: Endlich erhöhte er das Tempo, endlich kam Saft ins Spiel, zumal die Grasshoppers, die sich zuvor gut gewehrt und sogar ein Chancenplus gehabt hatten, plötzlich zu leiden begannen. Nur der Goalie Heinz Lindner hielt sie im Spiel, als er zweimal bravourös gegen Christian Fassnacht parierte. Aber letztlich hatte sich GC zu viel auf die Schultern geladen, die Kraft schwand, die Hoffnung ebenso, und der Plastic-Rasen wurde zum immer grösseren Feind. Der GC-Trainer Thorsten Fink freute sich, am Ort zu sein, an dem er 2010 mit dem Meistertitel des FC Basel seinen ersten grossen Erfolg gefeiert hatte. Acht Jahre später zeigte er sich ob der «Ausstrahlung» des Teams zufrieden, und der GC-Sportchef Mathias Walther wollte eine Mannschaft sehen, die in der Arena des Meisters nicht Angst habe, «und das hat man gesehen».
Viele GC-Rückkehrer
Überhaupt sind die Zürcher weiter als vor einem Jahr. Wenn man ihren Worten und Gefühlen Glauben schenken will. Die Zeiten ändern sich schnell, und wer heute hier ist, kann schon morgen weg sein. Das gilt für YB-Spieler, aber auch für Runar Sigurjonsson, Nabil Bahoui, Charles Pickel und Ridge Munsy. Noch vor ein paar Monaten abgeschoben, kamen die Rückkehrer am Sonntag allesamt zum Einsatz. Der GC-Trainer heisst nicht mehr Murat Yakin, sondern Fink. Vieles ist anders als in Bern, wo man nicht merkte, dass anstelle von Adi Hütter Seoane an der Seitenlinie steht.
YB - GC 2:0 (0:0)
21'369 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 69. Sulejmani (Sanogo) 1:0. 86. Moumi Ngamaleu (Mbabu) 2:0.
YB: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Sow, Sanogo, Sulejmani (78. Moumi Ngamaleu); Assalé (81. Lauper), Hoarau (88. Nsame).
GC: Lindner; Lika, Cvetkovic, Rhyner (27. Zesiger), Doumbia; Bajrami (85. Munsy); Jeffren (59. Pickel), Sigurjonsson, Holzhauser, Bahoui; Djuricin.
Bemerkungen: YB ohne Lotomba (verletzt), Nuhu, Aebischer und Garcia (alle nicht im Aufgebot). GC ohne Lavanchy, Basic, Andersen, Arigoni (alle verletzt) und Tarashaj (nicht qualifiziert). Rhyner verletzt ausgeschieden. 8. Schuss von Bahoui an die Oberkante der Latte. 55. Gelb-rote Karte gegen Doumbia (Foul). Verwarnungen: 14. Sow (Foul), 36. Mbabu (Foul), 44. Doumbia (Foul), 71. Holzhauser (Foul). https://www.nzz.ch/sport/yb-fuehrt-gege ... ld.1405571
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. Juli 2018, 21:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.07.2018  Zitat: Seoanes Einstand beim Meister geglückt
Die Young Boys bekunden lange Mühe, dennoch gewinnen sie am Ende gegen dezimierte Grasshoppers 2:0.
Vor einem Jahr hatten die Berner das erste Spiel ebenfalls daheim 2:0 gewonnen, und ebenfalls mit zwei Toren nach der Pause - damals gegen Basel. Diesmal mussten sie lange Zeit noch mehr leiden, aber schliesslich konnte sich Trainer Gerardo Seoane über einen gelungenen Einstand in Bern freuen.
Gelb-Rot gibt der Partie entscheidende Wendung
55 Minuten lang waren die Zürcher dem favorisierten Gegner in jeder Hinsicht ebenbürtig. Dann leistete sich der schon verwarnte GC-Aussenverteidiger Souleyman Doumbia an der Grundlinie ein zweites Foul am durchbrechenden Kevin Mbabu innert elf Minuten. Schiedsrichter Alain Bieri musste den Spieler mit Gelb-rot vom Platz weisen.
Für die Zürcher war der Platzverweis der zweite Tiefschlag in kurzer Zeit. Fünf Minuten vorher hätte Schiedsrichter Bieri auf Penalty entscheiden können oder müssen, nachdem der Berner Innenverteidiger Gregory Wüthrich den Zürcher Neuzugang Raphael Holzhauser knapp innerhalb des Strafraums gefoult hatte.
YB nutzt Überlegenheit routiniert aus
Für die Young Boys spricht jedoch, dass sie die numerische Überlegenheit weidlich nutzten. Bevor Miralem Sulejmani nach einer weichen, präzisen Vorlage von Sékou Sanogo nach 69 Minuten die mittlerweile verdiente Führung herausschoss, hatten die Berner das 1:0 zweimal knapp verpasst. Christian Fassnacht scheiterte mit einem Kopfball aus kurzer Distanz und einem scharfen, platzierten Schuss am glänzend regierenden Goalie Heinz Lindner.
In der ersten halben Stunde hatten die Berner ähnlich gespielt wie in ihrem letzten Wettbewerbsspiel, dem gegen Zürich verlorenen Cupfinal: mit viel Aufwand, aber ohne Ideen und ohne Druck. Dass die Grasshoppers in dieser Zeit 1:0 oder 2:0 in Führung hätten gehen können, war folgerichtig. Nabil Bahoui, nicht angegriffen, traf nach nur acht Minuten mit einem Weitschuss die Oberkante der Latte. Nach einer Viertelstunde setzte Holzhauser mit einem kurzen Querpass die YB-Abwehr schachmatt, aber der Abschluss von Marco Djuricin aus bester Position fiel zu schwach aus.
Ngamaleu punktet mit Effizienz
Noch in der ersten Halbzeit glichen die Berner das Verhältnis guter Chancen mit ausgezeichneten Möglichkeiten von Fassnacht und Sulejmani sowie einem anschliessenden Kopfball Fassnachts aus. Fassnacht tat im ganzen Spiel etwas für seinen Ruf, wonach er viele Tore erzielt, aber verhältnismässig viele gute Chancen nicht verwertet. Ein Beispiel von Effizienz lieferte dafür Nicolas Moumi Ngamaleu ab. Der junge Kameruner traf nach 86 Minuten mit einem trockenen Schuss kurz nach seiner Einwechselung.
Young Boys - Grasshoppers 2:0 (0:0)
21'369 Zuschauer. SR Bieri.
Tore: 69. Sulejmani (Sanogo) 1:0. 86. Moumi Ngamaleu (Mbabu) 2:0. Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Sow, Sanogo, Sulejmani (78. Moumi Ngamaleu); Assalé (81. Lauper), Hoarau (88. Nsame). Grasshoppers: Lindner; Lika, Cvetkovic, Rhyner (27. Zesiger), Doumbia; Bajrami (85. Munsy); Jeffren (59. Pickel), Sigurjonsson, Holzhauser, Bahoui; Djuricin. Bemerkungen: Young Boys ohne Lotomba (verletzt), Nuhu, Aebischer und Garcia (alle nicht im Aufgebot). Grasshoppers ohne Lavanchy, Basic, Andersen, Arigoni (alle verletzt) und Tarashaj (nicht qualifiziert). Rhyner verletzt ausgeschieden. 8. Schuss von Bahoui an die Oberkante der Latte. 55. Gelb-rote Karte gegen Doumbia (Foul). Verwarnungen: 14. Sow (Foul), 36. Mbabu (Foul), 44. Doumbia (Foul), 71. Holzhauser (Foul). http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/10239557
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. Juli 2018, 22:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.07.2018  Zitat: Ein souveräner YB-Sieg mit dem Meisterteam
Die Young Boys starten mit einem 2:0-Heimsieg über die Grasshoppers in die neue Super League Saison. Der Jäger FC Basel verliert hingegen sein Auftaktspiel. Ein erster Schritt für YB in Richtung Titelverteidigung.
Die Young Boys haben in der Super League die neue Saison so begonnen, wie sie die vergangene beendet hatten: mit einem Sieg gegen die Grasshoppers (2:0). Das Spiel eins nach dem Titelgewinn war allerdings eine zähe Angelegenheit und beinhaltete zwei Schlüsselszenen innerhalb von sechs Minuten. Im Mittelpunkt stand dabei Schiedsrichter Alain Bieri, der einmal falsch und einmal richtig entschied.
Fünf Minuten nach der Pause war die GC-Neuverpflichtung Raphael Holzhauser in den Berner Strafraum eingedrungen und dort von Gregory Wüthrich eindeutig gefoult worden. «Ein klarer Penalty», sagte der Zürcher Trainer Thorsten Fink.
«Gäbe es in der Super League den Videobeweis, hätte es selbstverständlich einen Penalty gegeben», gab YB-Trainer Gerardo Seoane zu. Hatte Holzhauser schon während des Spiels nicht verstanden, weshalb Bieri nicht gepfiffen hatte, so war das natürlich auch hinterher nicht anders. «Ja klar war das ein Penalty. Wären wir zu jenem Zeitpunkt in Führung gegangen, hätte das Spiel einen anderen Ausgang gehabt», war sich Holzhauser sicher.
Richtiger Platzverweis
Nur sechs Minuten nach der Penaltyszene hatten die Gäste den zweiten Tiefschlag hinnehmen müssen. Dieser war noch gravierender, weil GC die letzten 35 Minuten in Unterzahl bestreiten musste. Der bereits verwarnte Aussenverteidiger Souleyman Doumbia hatte sich gegen Kevin Mbabu nur mit einem Foul zu helfen gewusst und war von Bieri mit der gelb-roten Karte unter die Dusche geschickt worden.
Keiner der Zürcher stellte in diesem Fall den Entscheid infrage. Beide Verwarnungen waren berechtigt. «Dieser Platzverweis hat das Spiel entschieden», sagte der vorzügliche GC-Keeper Heinz Lindner. «Wir haben jedoch im Vergleich zur vergangenen Saison eine ganz andere GC-Mannschaft gesehen.»
Eine Einschätzung, die zu teilen ist. Fink sprach vielleicht etwas gar euphorisch von einer «hervorragenden Leistung während 60 Minuten», aber vielversprechend war das von seinem Team Gezeigte allemal.
Das Derby am kommenden Samstag gegen den FCZ wird dann noch mehr Aufschluss geben, was von diesem GC in dieser Spielzeit erwartet werden darf. Interessant: Der von Murat Yakin im vergangenen Winter ausgemusterte Runar Sigurjonsson wurde zum neuen Captain bestimmt.
Seoane setzt auf Bewährtes
Bei YB dagegen ist klar, wozu die Mannschaft fähig ist. Zumindest, solange sie nicht den einen oder anderen Stammspieler durch einen Transfer verliert. Beim Debüt des neuen Trainers stand mit einer Ausnahme das komplette Meisterteam auf dem Platz.
Nur Kasim Nuhu, dessen Abschied zu Hoffenheim bevorsteht, figurierte nicht im Aufgebot und wurde durch Wüthrich ersetzt. Seoane war schlau genug, auf Bewährtes zu setzen und nicht zu glauben, er müsse gleich mal ein Zeichen setzen, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. So liess er weiter mit zwei Stürmern spielen.
Seine Mannschaft leistete sich vor der Pause zu viele Ballverluste und insgesamt lief das Spiel an Stürmer Guillaume Hoarau vorbei. Christian Fassnacht fiel vor allem durch vergebene Grosschancen auf, doch in Überzahl machte es YB nicht schlecht. Eine Augenweide war Sekou Sanogos gechipter Pass auf Miralem Sulejmani, der zum 1:0 traf (69.).
Moumi Ngamaleu machte vier Minuten vor Schluss dann den Sack zu. «Es war ein Spiel auf des Messers Schneide», sagte Seoane. «Ich bin natürlich zufrieden, meinen Einstand bei YB mit einem Sieg zu feiern.» https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132838324
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