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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 30. April 2018, 22:29 |
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30.04.2018  Zitat: Fan mit Champagner und Stumpen
Der Berner Bruno Kislig war schon beim letzten Meistertitel 1986 dabei. Den neuen Titel hat der 65-jährige Ostermundiger mit Champagner und Stumpen gefeiert.
Vor der Stadionbar Eleven braucht Bruno Kislig immer gleich einen Schluck Bier. Er zieht sich die Mütze vom Kopf und stellt seine Treichel ab. Das Bier hat er sich verdient, denn der 65-Jährige hat immer «äs Gschleipf», wenn er an den Match kommt. 13 Kilogramm wiegt die Treichel, die er seit 1985 an die YB-Heimspiele mitschleppt. «Früher habe ich sie auf einem Käseräf auf dem Rücken mitgenommen», erzählt der YB-Fan. Und kramt ein Foto hervor, auf dem er – einige Jährchen jünger – samt Treichel auf einem Roller sitzt. Ein Freund hatte sie ihm geschenkt. Seither wurde die Treichel so oft geschwungen, dass das Metall eine Kerbe von den Schlägen hat.
Brünu, wie ihn alle nennen, wohnt mit seiner Frau Rita auf der Rüti in Ostermundigen. Sie ist es auch, die ihm jedes Jahr zu Weihnachten das YB-Abo schenkt. Die beiden Söhne sind längst ausgeflogen, und so hat Brünu das Kinderzimmer umfunktioniert. «Das ist mein YB-Zimmer», erzählt er stolz und stösst die Türe auf.
Erinnerungsfotos der Meistermannschaft zieren die Wände. An der Türe hängen ein Dutzend Trikots, knapp 20 Schals gehören Brünu. Auf der Bettwäsche ist Stéphane Chapuisat abgebildet. Hinter einer Glasscheibe hängt der linke Handschuh des Meistertorwarts Urs Zurbuchen, das Material ist spröde geworden. Brünu fing ihn nach dem Sieg 1986 auf der Maladière in Neuenburg auf. Signierte Autogrammkarten füllen ganze Ordner, ein blutjunger Marco Wölfli grinst von einer Karte. Vom langjährigen YB-Goalie hat er insgesamt 14 unterschriebene Karten. «Den Titel gönne ich ihm so sehr», sagt Brünu.
«Das Bernervolk braucht etwas länger, bis es euphorisch wird.» Bruno Kislig
Die Utensilien lassen ihn in Erinnerungen schwelgen, etwa ans alte Wankdorf und an die Zeit, als er noch an die Auswärtsspiele gefahren ist. Nach der Entscheidung in Neuenburg 1986 habe er bloss zwei Bier getrunken, danach sei er zurück nach Bern gekehrt. «Ich dachte, dass in der Stadt der Teufel los sein wird, aber dort herrschte tote Hose. Wir haben in der Bellevue-Bar einige Biere getrunken.»
Dass heuer in der Stadt Bern nichts los sein könnte, fürchtete er nicht. «Ich war so lange auf der Gasse, bis mir das Geld ausging.»
Auch der Security kennt ihn
Vor jedem Spiel sei er heute immer noch so nervös, dass er nichts essen könne, erzählt Brünu. «Seit sich ein Titel abgezeichnet hat, habe ich nicht mehr so gut geschlafen», sagt er, und sein sympathisches Lachen erfüllt den Raum. Eine Stunde vor dem Spiel macht er sich jeweils auf den Weg, und wenn er die Nachbarn ärgern will, schwingt er die Treichel bereits auf dem Weg zur Bushaltestelle.
Beim Eleven trifft er meist Hansli Jau. Begrüsst wird er nicht nur von ihm: «Hallo Brünu», tönt es von allen Seiten. Auch der Sicherheitsmann bei der Einlasskontrolle kennt ihn, so muss er gar nicht erst seine Sonderbewilligung zücken, um die Treichel ins Stadion zu bringen.
Durch einen Zwischenfall kam er zu der Bewilligung: «Als einmal ein neuer Security am Eingang stand, musste ich die Treichel stehen lassen», erzählt er. Viele Fans hätten den Sicherheitsmann zusammengestaucht. Der Mann schämte sich so sehr, dass er sie am liebsten persönlich reingetragen hätte, aber er wusste nicht, wo sich Brünu die Partie anschaute. Danach stellte ihm YB die Bewilligung aus.
Ein Fanmarsch auf die Rüti
Meistens sitzt Brünu im Sektor D9, rund um ihn knapp ein Dutzend Pösteler. «Wir reden natürlich über das Spiel und die Schiedsrichterentscheidungen. «Diskutieren darf man ja, auch wenn es nichts bringt», sagt er. Seine Treichel setze er ein, wenn es der Mannschaft nicht mehr laufe. «Oder um sie gegen den Schluss anzufeuern, damit sie im Kopf nicht schon in der Kabine sind», sagt Brünu. In der Rückrunde musste er die Spieler nicht gross anfeuern, da sie meist sowieso als Sieger vom Platz gingen. Die grosse Treichel kann er allerdings im D9 gar nicht einsetzen, weil er dort nicht genug Platz hat. Deshalb hat er eine zweite, die sechs Kilogramm wiegt.
Wie jedes Jahr hat er auf einen Cupsieg gewettet. Anders als in anderen Jahren habe sein Wettkumpan ihn im Dezember gefragt, ob er auf den Meistertitel umschwenken wolle. «Ich habe es beim Cup belassen. Wichtiger ist mir aber sowieso der Meistertitel», gibt Brünu zu. Auch dieses Jahr habe er gehofft, dass es für einen «Chübu» reichen werde. «Jetzt haben wir es endlich geschafft. Auch weil wir eine gute Ersatzbank haben, jeden Verletzten könnten wir gleichwertig ersetzen», sagt er. Dass die Euphorie in der Stadt erst spät einsetzte, ist er sich gewohnt: «Beim letzten Meistertitel 1986 wurden die Leute auch erst in der Rückrunde euphorisch. Das Bernervolk ist halt so, es dauert immer etwas länger.»
Noch im Stadion zündete er sich einen Siegesstumpen an, und den im Haaraffen mitgebrachten Champagner liess er vom Sicherheitsdienst bewachen.
Die Meister-Autogramme
Nach der Übergabe des «Chübus» beim letzten Heimspiel verfolgt er ein Ziel: «Ich werde mit der Treichel auf die Rüti marschieren, was bis zum Morgen dauern wird.» Später will er seine Treichel ins Training schleppen und die Unterschriften der neuen Meister neben die alten, recht verblassten Namen wie Lunde, Bregy und Co setzen lassen. Denn nun hat YB neue Helden. https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/21547901
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shalako
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Verfasst: Montag 30. April 2018, 22:34 |
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30.04.2018  Zitat: Christoph Spycher und Kuno Lauener: YB hat’s endlich geschafft
Die Young Boys haben den Fluch besiegt und sind am Ziel ihrer Träume: Nach 32 Jahren haben sie erstmals wieder den Meistertitel geholt. YB-Sportchef Christoph Spycher und YB-Fan Kuno Lauener sinnieren im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann über die Bedeutung dieses Coups.
Das Versagen der Berner Young Boys in den entscheidenden Momenten ist legendär. Viele Male waren sie nahe dran, doch einen Titel geholt haben sie seit über drei Jahrzehnten nicht mehr. Am Samstag haben sie es nun endlich geschafft: Der 2:1-Sieg gegen Luzern war an Dramatik kaum zu überbieten und führte zu ausgelassenen Feierlichkeiten in der Berner Innenstadt.
Nun ist die Last von den Young Boys abgefallen, und auch deren Sportchef Christoph Spycher kann aufatmen. Doch fürs Feiern bleibt nicht viel Zeit, denn rasch müssen die nächsten Schritte eingeleitet werden. Kuno Lauener hingegen, der Sänger und Frontmann der Rockband Züri West, kann als treuer YB-Fan nach Jahren der Enttäuschungen und Entbehrungen den Titel nun erst mal in vollen Zügen geniessen.
40 Stunden nach dem Erfolg blicken die beiden auf euphorische Stunden und bleierne Jahre zurück. https://www.srf.ch/sendungen/tagesgespr ... -geschafft
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shalako
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Verfasst: Montag 30. April 2018, 22:44 |
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29.04.2018  Zitat: Veryoungboyst? Geyoungboyst!
In der YB-Viertelstunde hat der Matchbesucher wieder seine eigene Wankelmütigkeit und seinen Fatalismus vorgeführt bekommen — und ist schliesslich doch belohnt worden.
Kurz vor Spielbeginn glaubte mein Sitznachbar, er müsse mich jetzt doch noch warnen vor dem Kommenden. Wir sitzen auf der Medientribüne, obwohl wir keine Berichterstatter sind. An diesen Pulten ist die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, spontanes Aufspringen ist schwierig. Es ist alles angerichtet, und er streut noch ein wenig Salz in die bereits verlockend duftende Meistersuppe.
Ein Rotarier-Freund – ja, mein Sitznachbar verkehrt in Bern in den höchsten Kreisen, die sich ja mitunter auch für die Young Boys interessieren – also: Dieser Rotarier-Freund habe aus zuverlässigen, sozusagen internen Luzerner Quellen erfahren, dass diese Mannschaft den Young Boys das Leben sehr schwer machen, ja ihnen den vorzeitigen Gewinn des Meistertitels vermiesen werden. Mein Sitznachbar, eigentlich auch euphorisiert, legt seine Stirn in Falten, seufzt hörbar und meint pünktlich zum Anpfiff: «Es wird sehr schwer.» Danke vielmals! Wer solche Sitznachbarn hat, muss sich wirklich keine Sorgen machen.
Eine Halbzeit, eine Pause und weitere 30 Minuten später: Es steht 1:1. Der Countdown zur YB-Viertelstunde wird auf der Anzeigetafel runtergezählt. Und just in diesem Moment kommt der Penaltypfiff von Schiedsrichter Klossner gegen unser Team. Die YB-Viertelstunde, diese 1910 erstmals erwähnte Kraftressource des Vereins ist ein Mythos, der allen Statistiken ins Gesicht lacht. Aber jetzt? Ist die magische Schlussphase schon zu Ende, ehe sie überhaupt angefangen hat? Mein Sitznachbar schaut mich mit einem wissenden Gesichtsausdruck an.
Die Zuversicht bröckelt in Sekundenschnelle, eine innere Stimme meldet sich und flüstert «Tja, das wars dann für heute», die Oberschenkel drücken qualvoll gegen die Unterseite des Medienpultes, bis es knackt. Der Schluck Bier schmeckt schal. Der Luzerner Gvilia läuft an gegen Wölfli. Ich sehe den Ball schon drin. Unser Torhüter fliegt in de rechte Ecke, kann aber mit mirakulösem Reflex des rechtens Arm, gleichsam hinter einem Kopf durchwischend, den Ball an die Latte lenken. Die YB-Viertelstunde ist also nicht nur eine Phase der entscheidenden Tore, sie ist auch die Phase der heldenhaft abgewehrten gegnerischen Torchancen. Meine Hände trommeln autonom auf das Medienpult.
Ich verscheuche diesen Anfall von Fatalismus, stosse meinen Sitznachbarn grob an und fletsche die Zähne. All das ist ein ungebührliches Verhalten, das in keinster Art und Weise mit der professionellen Distanz auf der Medientribüne zu vereinbaren ist. Mir egal. Wölfli hat diese YB-Viertelstunde eingeläutet. Auch mein Sitznachbar scheint den Rotarier-Freund vergessen zu haben; mithilfe seiner Körpersprache will er den Siegestreffer geradezu magnetisch anziehen. Die Mannschaft wirft alles nach vorne, ich und mein Sitznachbar senden telepathisch die letzten mentalen Ressourcen hinunter aufs Feld. Und dann die 89. Minute. Sulejmani flankt von rechts, Hoarau legt per Kopf ab, und der Joker Jean-Pierre Nsame versenkt den Ball aus der Drehung wuchtig im Netz. Mein Körper schiesst empor, die Knie stossen an das Pult, ein stechender Schmerz, der alsbald von einem Glücksgefühl schachmatt gesetzt wird.
Viel später unten auf dem Rasen, die Party neigt sich dem Ende zu. YB ist Meister, und ich denke an die YB-Viertelstunde zurück. Da war alles drin, meine ganzen charakterlichen Defizite wurden schonungslos aufgedeckt. Aber es geht ja nicht nur mir so. Auch mein Sitznachbar sah sich demaskiert. Glücklich waren wir am Ende gleichwohl. Und das Medienpult hat auch überlebt.
Erwin Messmer
Lyriker, Musiker, Fussballfan
Geboren 1950 in Staad am Bodensee. Der Musiker, Lyriker und Publizist lebt in Bern und hat als Konzertorganist viele Länder Europas sowie Brasilien und Neuseeland bereist. Er war viele Jahre Organist an der Reformierten Kirche Bümpliz. Zuletzt erschien von Erwin Messmer 2017 in der Edition 8 der Lyrikband «Nur schnell das Glück streicheln».
Steter Tropfen
YB Meister? Ach du Schande! Seither zogen in die Lande mehr als dreissig lange Jahre. Von der Wiege bis zur Bahre, dachte mancher sich im Stillen, wird der Traum sich nie erfüllen.
Wer entsinnt sich noch der Kunde, jener frohen, rund um Lunde, Bregy, Prytz und Schönenberger? Seither gab es nichts als Ärger. Man versagte, oft wars knapp, doch man stieg sogar mal ab.
Einer – FC Basel heisst er – zeigte YB stets den Meister. Fans frustriert, die CEOs grollten. Nicht nur Bälle – Köpfe rollten. Soll es das gewesen sein? Steter Tropfen höhlt den Stein.
Diese Jungs um Adi Hütter! Söhne, Töchter, Väter, Mütter reiben sich verblüfft die Augen: Young Boys, die zum Meister taugen! Landesweit herrscht Freud (und Neid): Basel abgekauft den Schneid!
Endlich stimmt die Mannschaftsmischung! Kampfgeist, Technik, Blutauffrischung! Bürki, Wüthrich, Schick, Bertone (bald mit diesen, dann wieder ohne), Mbabu, Fassnacht, Assalé Klasse, vor und nach dem Tee!
Hungrig sind die jungen Hasen drunten auf dem Kunststoffrasen. Doch auch ältere Semester spielen gross auf im Orchester. Und so wird zum guten Ende Marco Wölfli zur Legende.
YB Meister! Welche Wonne! Endlich wieder an der Sonne! Die Champagnerkorken knallen, schrill die Fangesänge schallen. Dies war ein Etappensieg: Nächschte Chübu: Champions League! https://www.derbund.ch/kultur/veryoungb ... y/13548023
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shalako
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Verfasst: Montag 30. April 2018, 22:47 |
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29.04.2018  Zitat: Irgendeinisch fingt ds Glück eim
BZ-Chefredaktor Peter Jost zum Meistertitel der Berner Young Boys.
Irgendwenn chunnt me immer a, irgendeinisch geits gäng wieder wiiter. Du chasch no so töiff ir Sosse schtah, irgendwenn chunnt me immer a.» Wenn sich die Young Boys erstmals nach 32 Jahren wieder zu Meisterehren kicken, kann man fast nicht anders, als an die legendären Liedzeilen von Züri West zu denken.
Was hat dieses YB – und mit ihm seine grosse Fangemeinde – nicht alles durchgemacht seit 1986 und dem letzten Meistertitel. O ja, die jüngere YB-Geschichte ist geprägt von einem stetigen Auf und Ab, einem Wechselbad der Gefühle zwischen Hoffen und Bangen, Vorfreude und Enttäuschung.
In den unseligen Neunzigerjahren sind die Gelb-Schwarzen zweimal in die Zweitklassigkeit abgetaucht, kurz vor der Jahrtausendwende kämpfte der Club gar ums nackte wirtschaftliche Überleben. Wäre damals Bauunternehmer Bruno Marazzi nicht bereitgestanden und hätte seinen Geldsäckel geöffnet, YB gäbe es in seiner heutigen Form wohl nicht mehr.
Mit Marazzi wurde aus dem Wankdorf das Stade de Suisse. Und aus YB ein Club, in den im grossen Stil investiert wurde. Während der Bauphase des neuen Stadions, als YB temporär in die Idylle des Neufeldstadions auswich, begann die gegenseitige Zuneigung zwischen Fans und Club wieder zu keimen. Mit dem Umzug ins heutige Stadion wuchs das Budget von YB und damit im Gleichschritt die Erwartungen der Fans.
Doch wie wurden sie enttäuscht! Wer erinnert sich nicht an die verlorenen Finalissimas gegen Basel, an die verlorenen Cupfinals 2006 und 2009. Und an die Wortschöpfung, welche dieses YB fortan begleiten sollte wie ein Fluch: «veryoungboysen».
Veryoungboysen? Millionen Kilometer weit weg war dieses elende Verb am Samstag von Bern entfernt. Mit dem Selbstvertrauen eines Siegerteams nutzte YB die Chance zum Titelgewinn. Auf Anhieb. Im eigenen Stadion. Trainer Adi Hütter hat in den letzten drei Jahren ein Team geformt, das agiert wie aus einem Guss. Das ackert und kämpft, gleichzeitig aber mit so völlig unbernischem Selbstvertrauen so spielfreudig die Tore sucht, dass jedes Fanherz zu hüpfen beginnt.
Selbstverständlich gehört auch Sportchef Christoph Spycher ein Teil des Erfolgs. Und seinem Vorgänger Fredy Bickel, der die meisten der heutigen Leistungsträger verpflichtet hat – mit dem Geld der geduldigen Zürcher Investorenbrüder Rihs. Ohne deren Millionen, rund hundert sollen es sein, wäre YB heute nicht jenes YB, das es ist. Das siegreiche, begeisternde, bejubelte YB, welches das Potenzial hat, in Bern eine anhaltende Fussballeuphorie zu entfachen, wie man sie in der Schweiz sonst nur aus Basel kennt.
Es scheint, als hätte es Kuno Lauener immer schon gewusst. Oder, frei nach Züri West: «Irgendeinisch fingt ds Glück eim, irgendwo uf emene Fuessballplatz. Plötzlech schmöckts wider wie deheim, irgendeinisch fingt ds Glück eim.» https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/18924514
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shalako
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Verfasst: Montag 30. April 2018, 22:50 |
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29.04.2018  Zitat: Ex-FCA-Spieler Loris Benito: «Bilder, die ich ein Leben lang nicht vergessen werde»
Gestern wurde YB nach 32 Jahren erstmals wieder Meister. Young-Boys-Verteidiger Loris Benito schildert seine Gefühle, als der Meistertitel der Berner nach dem 2:1 gegen Luzern endgültig im Sack war.
Loris Benito, Sie stehen nach einer rauschenden Meisterparty schon am frühen Sonntagnachmittag wieder für Interviews zur Verfügung. Wie lange haben Sie geschlafen?
Loris Benito: Weniger als zwei Stunden… Aber mit dem Feeling, Schweizer Meister zu sein, lässt es sich sehr gut wieder aufstehen.
YB stand eigentlich schon seit Wochen als Meister fest, wenn auch nicht mathematisch. Was für ein Gefühl ist es jetzt, den Titel ohne Wenn und Aber im Sack zu haben?
Ein schönes, auch wenn ich es noch nicht richtig einordnen kann. Das wird sich aber in den nächsten Tagen sicher ergeben. Dabei werden die vielen Gratulationen und Nachrichten helfen, um zu realisieren, dass wir etwas Grosses erreicht haben. Von Leuten, die man lange nicht mehr gesehen hat. Von solchen, mit denen man im Fussball einiges erlebt hat. Diese wissen um die Wichtigkeit dieses Meistertitels.
Was ging ihnen eigentlich durch den Kopf, als Luzern kurz nach der Pause in Führung ging?
Nicht besonders viel. Wir sind ja auch in anderen Spielen schon in Rückstand geraten. Wir sind ruhig geblieben. Wir kennen unsere Stärken und Qualitäten. Der Zeitpunkt des Gegentors war gut, wenn man es so ausdrücken will. So hatten wir noch genügend Zeit, um zu reagieren. Und wir machten dies gut. Ich war bis zum Schluss hundertprozentig davon überzeugt, dass wir das Spiel kehren. Ich habe keine Sekunde daran gezweifelt. Ich wusste, wenn wir in Richtung jener Seite spielen, wo unsere Hardcore-Fans sitzen, wird Luzern unserem Druck nicht standhalten können. Man sah, wie die Luzerner auf den Felgen liefen.
Was gibt es zu Penaltykiller Wölfli zu sagen?
Es gibt keinen Regisseur, der das Drehbuch besser hätte schreiben können. Ich mag es Marco unglaublich gönnen. Er hat sich dies total verdient. Wie auch Jean-Pierre Nsame, der das Siegtor schoss. Er hatte es in der Rückrunde nicht einfach, als er oft auf der Ersatzbank sass. Dabei war er in der Vorrunde ja unser bester Torschütze gewesen
Was bleibt von der Meisterfeier in Erinnerung?
Ein besonders schöner Moment war, als YB-Besitzer Hans-Ueli Rihs in der Kabine zu uns sprach. Das war hoch emotional. Aber auch den Teamkollegen in die Augen zu schauen und in ihnen die Freude zu sehen, dass wir unser grosses Ziel erreicht haben. Wir haben so viel miteinander erlebt. Das schweisst unglaublich zusammen.
Gibt es am Tag nach der grossen Sause schon Gedanken, was nun noch folgen wird?
Ganz ehrlich: Einer der ersten Gedanken nach dem Erwachen am Sonntagmorgen galt dem Cupfinal. Diesen wollen wir unbedingt gewinnen. Dann schreiben wir eine Geschichte, die so schnell nicht zu toppen sein wird. Ich habe gehört, es seien sechzig Jahre seit dem letzten Double vergangen. Wenn wir es geschafft haben, 32 lange Jahre des Wartens auf einen Meistertitel zu beenden, dann wird uns das auch mit den 60 Jahren aufs Double gelingen. Ich habe keinerlei Bedenken, es könnte bei uns nach dem Gewinn des Titels zu einem Spannungsabfall kommen.
Sie haben nun vier Titel im Palmarès, sind in Portugal und in der Schweiz Meister und Cupsieger geworden. Kann sich die Berner Euphorie mit jener um Benfica Lissabon vergleichen?
Der grosse Unterschied ist der, dass in Lissabon ein Titel immer erwartet wird. Hier in Bern haben alle nach diesem Erfolg gelechzt, und als er dann Tatsache war, ist es unglaublich schön gewesen.
Wie war es, oben von der Tribüne hinunter aufs jubelnde Menschenmeer zu schauen?
Es war der Wahnsinn. Man hat kein Stücklein des Rasens mehr gesehen, so dicht standen die Leute. Das sind Bilder, die ich mein Leben lang nie vergessen werde. Es war auch eine gute Idee, nach dem Spiel das Stadion zu öffnen, damit auch Fans von draussen noch an der Party teilhaben konnten. Nach der Feier im Stadion hat dann die Mannschaft gemeinsam mit den Familien und Freunden gefeiert. Wir hatten in einem Lokal einen Teil für uns und es machte jeder solange, wie er mochte. Ich würde aber sagen, achtzig Prozent der Mannschaft blieben bis zum bitteren Ende. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132494581
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shalako
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Verfasst: Montag 30. April 2018, 22:53 |
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29.04.2018  Zitat: Allee YB!
Von-Bergen-Platz und Breitenrainstrassalé: Die Freude über den Meistertitel gehört verewigt – auf den Strassenschildern und Plätzen der Stadt.
Meister. Nach 32 Jahren. Diese Freude gehört in Stein gemeisselt, gerahmt und auf alle anderen erdenklichen Arten verewigt. Also auch mit einer Strasse für die Meister. Das hätten sie doch verdient, die Helden in Gelb und Schwarz. Zumal in der Stadt selbst längst vergessene Chronisten aus längst vergessenen Jahrhunderten auf den Strassenschildern hartnäckig um Erinnerung buhlen.
Wen also ehren? Adi-Hütter-Platz statt General-Guisan-Platz? Wehrhafte Nostalgiker würden mit Panzern auffahren, besser nicht. Der Von-Bergen-Platz anstelle des Bärenplatzes? Den Bären reicht der Bärenpark.
Miralem-Sulejmanimatter-Stutz! Kevin Mbabundesplatz! Breitenrainstrassalé! Das wär doch was. Oder wieso tauft das Tiefbauamt nicht einfach die Papiermühlestrasse um, die längste, geradeste, von Bäumen gesäumteste, wichtigste Strasse, weil sie ins Wankdorf führt: Allee YB!
Auf Anfrage zeigt sich die Stadt wenig euphorisch über die mehr oder weniger abwegigen Ideen aus der BZ-Redaktionsstube. Stadtgeometerin Christine Früh erklärt, der Gemeinderat sehe «aus historischen und administrativen Überlegungen grundsätzlich davon ab», Strassen und Plätze umzubenennen. Wir wissen: Wer das Administrative ins Feld führt, spielt sich nicht in die Herzen.
Wetten, die Stadt gibt sich noch einen kreativen Ruck? So oder so, einer der Helden kann sich ein wenig geehrt fühlen. Die Wölflistrasse existiert bereits – und liegt gar in Sichtdistanz zum Stadion. Sie ehrt allerdings nicht die Nummer 1 von YB, Marco Wölfli, sondern den Künstler Adolf Wölfli (1864–1930). Sie führt von der Klinik Waldau, wo Adolf Wölfli starb, zum Entsorgungshof im Schermen.
Auch nicht gerade glamourös. Deshalb muss sie her, die Strasse für alle Helden auf und neben dem Platz: Allee YB! https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/27183920
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shalako
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Verfasst: Dienstag 1. Mai 2018, 10:13 |
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01.05.2018  Zitat: Feiertagsgesetz verhindert YB-Sause am Pfingstsonntag
Weil Pfingstsonntag als hoher Feiertag gilt, kann die YB-Meisterfeier nicht am Wunschdatum des Clubs stattfinden.
Nach der Feier ist vor der Feier. Kaum ist die rauschende Meisternacht verklungen, stehen beim neuen Champion bereits die nächsten organisatorischen Herausforderungen an: Während die Spieler am Sonntag für einen zweitägigen Kurztrip nach Barcelona abgeflogen sind, um in der katalanischen Fussballmetropole ungestört den Titel zu feiern, liefen zwischen YB und den zuständigen Behörden von Stadt, Kanton und Bund bereits die Drähte heiss zur Planung der weiteren Festivitäten. Sie gestaltet sich kompliziert.
Seit längerem ist klar, wann und wo die Pokalübergabe über die Bühne geht: Traditionsgemäss findet diese anlässlich des letzten Heimspiels des Meisters statt, im konkreten Fall also nach YB - Lugano, das laut Spielplan am Sonntag, dem 13. Mai, um 16 Uhr angepfiffen wird. Einige Minuten nach dem Schlusspfiff wird YB-Captain Steve von Bergen den 13 Kilogramm schweren vergoldeten Pokal aus 92,5 Prozent Silber aus den Händen von Liga-Präsident Heinrich Schifferle entgegennehmen und in die Höhe stemmen - vor 31 120 Fans, denn das letzte Heimspiel ist seit gestern Vormittag ausverkauft. Noch nicht im Detail geplant sind die folgenden Festivitäten im Stadion, wie YB-Sprecher Albert Staudenmann gestern sagte.
Äussert schwierig scheint die Terminsuche für die geplante Meisterfeier in der Innenstadt mit Corso zum Stade de Suisse. Ein Blick in den YB-Spielkalender lässt den Schluss zu, dass nicht mehr allzu viele Optionen offen sind: Klar ist laut YB-Sprecher Staudenmann, dass die Meisterfeier nicht am Tag der Pokalübergabe stattfinden wird, auch weil Sonntagabend für viele Besucher, etwa für Familien, äusserst ungünstig wäre. Wegen des letzten Auswärtsspiels gegen GC am 19. Mai fällt Pfingstsamstag als Option weg, weshalb als wahrscheinlichste Termine Pfingstsonntag und Pfingstmontag übrig bleiben - am folgenden letzten Maiwochenende spielt YB im Cupfinal gegen den FCZ nämlich bereits um die nächste Trophäe.
Käser: Keine Ausnahme möglich
YB bestätigte gestern zunächst, dass die Optionen Pfingstsonntag und Pfingstmontag im Vordergrund stünden. Die Präferenz des Clubs liege wegen der längeren Cupfinal-Vorbereitung aber «klar beim Sonntag», sagte Staudenmann. Eine YB-Sause an Pfingstsonntag dürfte aber das kantonale Feiertagsgesetz verhindern: Es verbietet an hohen Feiertagen Anlässe, welche «die Ruhe erheblich beeinträchtigen». Dazu gehören namentlich Sportveranstaltungen und alle grossen nicht-religiösen Veranstaltungen, «sofern es sich nicht um traditionsreiche Anlässe handelt».
Der Direktor der Kantonspolizei, Hans-Jürg Käser, sagte am Montag zum «Bund», dass seine Direktion die Anfrage der von YB beauftragten Eventagentur Furrerhugi für eine Meisterfeier am Pfingstsonntag schon letzte Woche abschlägig beantwortet habe. Dieser Entscheid sei endgültig, sagte Käser. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass sich das Feiertagsgesetz aufgrund mehrerer Vorstösse im Kantonsparlament in einer Revision befindet, die eine massvolle Liberalisierung vorsieht: So soll das heutige generelle und absolute Verbot von Veranstaltungen an hohen Feiertagen gestrichen werden, und die Gemeinden sollen beim Entscheid zur Bewilligung eine grosse Autonomie erhalten.
«Wir können aber nicht ein Gesetz anwenden, das noch gar nicht exisitiert», sagte Käser. Eine Ausnahmebewilligung sei aufgrund der heute geltenden Regelung «nach juristischer Prüfung nicht möglich». Eine Meisterfeier am Pfingstmontag sei indessen «kein Problem». Vom Entscheid des Polizeidirektors überrascht zeigte sich gestern YB-Sprecher Staudenmann. «Wir haben bis heute noch auf eine Ausnahmebewilligung gehofft, weil der Sonntag für uns ideal gewesen wäre.» Gehe es am Pfingstsonntag «wirklich nicht, müssen wir über die Bücher». Staudenmann liess aber durchblicken, dass für YB die Option Pfingstmontag nun im Vordergrund steht.
Bezüglich Ablauf der Meisterfeier konkretisiert sich laut Staudenmann die Idee einer Feier in der Innenstadt mit anschliessendem Corso der Spieler und einem Abschluss im Stade de Suisse. Weiterhin offen ist, ob sich die Spieler auf dem Balkon des Parlamentsgebäudes präsentieren werden. Bis gestern war bei den Parlamentsdiensten kein entsprechendes Gesuch eingegangen.
Der Entscheid zum Ablauf der Feier ist laut Staudenmann abhängig von der Terminfrage: Neben dem Pfingstwochenende sei für YB «auch ein normaler Wochentag nicht vom Tisch». Dies wäre wegen des Aufmarschs Zehntausender Besucher aus Sicherheitsgründen aber alles andere als ideal. https://www.derbund.ch/bern/nachrichten ... y/27171922
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shalako
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Verfasst: Dienstag 1. Mai 2018, 10:51 |
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01.05.2018  Zitat: YB-Meisterfeier - Ein Umzug von der Innenstadt zum Stadion?
Noch stehen weder Datum noch Ablauf der offiziellen Meisterfeier statt. Aber YB und die Stadt Bern haben Ideen.
Man stehe mit den Stadtbehörden in Kontakt und diskutiere die offenen Punkte, sagt YB-Geschäftsleiter Wanja Greuel. Aber Vorlieben gibt es. Wanja Greuel denkt laut nach: «Es gibt in Bern viele geschichtsträchtige Orte, aber der schönste ist natürlich der Bundesplatz.» Man sei jetzt daran, ein Konzept für den Tag zu erarbeiten.
Beim Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause stösst die Idee auf offene Ohren: «Der Bundesplatz ist tatsächlich eine Option», sagt Nause. Allerdings müsse eine Feier dort verbunden werden mit einem Umzug zum Stadion im Wankdorf. Denn der Bundesplatz habe nur beschränkt Platz: «Wir wissen nicht, wie viele Leute kommen werden. Aber es werden viele sein», so Nause. Da mache eine Feier an mehreren Orten Sinn, «so dass alle die Möglichkeit haben, den Meisterpokal einmal zu sehen.»
Ohnehin sei das «Management» der Menschenmenge die grosse Knacknuss, so Nause. Es gehe darum, die Personendichte im Griff zu haben, so dass es nirgends zu dicht wird in der Innenstadt.
Am liebsten vor dem Cupfinal feiern
Was das Datum einer Feier betrifft, brauche es noch Diskussionen. YB-Geschäftsleiter Wanja Greuel sagt, man möchte nahe an der Meisterschaft bleiben und sicher vor dem Cupfinal vom 27. Mai feiern.
Bis dahin bleiben aber nicht mehr viele Daten: Den Pokal erhält die Mannschaft erst am 13. Mai. Am 19. Mai findet der Grand Prix von Bern statt. Am 20. Mai ist Pfingsten, und eine Woche später ist bereits der Cupfinal gegen den FC Zürich. Am Tag davor, dem Samstag, macht eine Feier laut Nause auch wenig Sinn, denn die Spieler müssen für den Final am Sonntag fit sein.
Drei Freinächte, dabei bleibt es
Klar ist aber, dass Reto Nause bei seinem Versprechen bleibt, drei Freinächte zu bewilligen: Jene vom letzten Samstag, dann je eine bei der Meisterfeier und am Tag des Cupfinals. «Wir haben es am Samstag gesehen: Bei so vielen Leuten ist es nicht realistisch, die Beizen bereits um ein Uhr zu schliessen.» https://www.srf.ch/news/regional/bern-f ... um-stadion
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shalako
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Verfasst: Dienstag 1. Mai 2018, 16:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.05.2018  Zitat: YB möchte seine Eckfähnlein und Co. zurück
YB möchte nun doch die abhanden gekommenen Sortbanden und Cornerfahnen wieder zurück haben. Im Tausch winkt ein Meister-Shirt.
YBs Sieg am Samstag gegen den FC Luzern war ein sporthistorisches Ereignis: Erstmals seit 32 Jahren holten die Berner den Meistertitel wieder in die Bundesstadt.
Verständlich, dass sich der eine oder andere Fan nach der Partie ein Stadion-Souvenir ergatterte. So kamen unter anderem Tornetze, Torpfosten, Softbanden und Cornerfahnen abhanden. Mit einem Torpfosten von Marco Wölflis Kasten wurde gar Auto-Limbo gespielt. YB-Sprecher Staudenmann zeigte sich nachsichtig mit den Fans. «Wir haben Verständnis für die Souvenir-Jäger und ersetzen die einzelnen Teile gern», sagte er gegenüber 20 Minuten.
Wie aus Fan-Kreisen zu vernehmen ist, wurden auch einzelne Teile des Rasens herausgeschnitten. Ein Video zeigt, dass mancherorts ganze Stücke fehlen. Auch ein Leser-Reporter bestätigt: «Mein Bruder hat ein rund 20 mal 20 Zentimeter grosses Stück Rasen mit dem Sackmesser rausgeschnitten und daheim eingeramt.» Er habe auch andere Fans gesehen, die sich mit Schlüsseln und anderem improvisierten Werkzeug am Rasen zu schaffen gemacht hätten.
Ein Meister-Shirt für die Eckfahne
Nun aber scheint YB seine sporthistorischen Utensilien doch zu vermissen und wendet sich darum via Facebook an seine Fans: «Wenn ihr zuhause doch nicht so recht Platz findet für eure Stadion-Souvernirs, dann dürft ihr die Softbanden, Eckfahnen oder Kids-Club-Figuren auch gerne wieder zurückbringen», heisst es im Post.
Beim Tausch winkt ein Meister-Shirt, wie YB mit einem Zwinker-Emoji betont. Interessierte mögen sich bei der Geschäftsstelle melden. http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/ ... --25044715
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shalako
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Verfasst: Dienstag 1. Mai 2018, 17:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.05.2018  Zitat: YB passt die alte Matchuhr an
BernGrosse Ereignisse verlangen kleine Anpassungen: Die alte Matchuhr im Wankdorf wurde um vier Minuten nach vorne gedreht. Welche Spielminute zeigte sie nun wohl an?
«Leichte Anpassung der alten Matchuhr auf dem Quartierplatz erledigt», schreiben die Young Boys auf Twitter zu obigem Bild. Dazu ein Smiley. Was ist anders? Während die grosse Matchuhr aus dem alten Wankdorfstadion früher die 85. Minute anzeigte, wurde der Zeiger nun um vier Minuten nach vorne gedreht.
Der Grund: Jean-Pierre Nsame erzielte am Samstag das entscheidende Meistertor in der 89. Minute zum 2:1 gegen den FC Luzern. Das Resultat musste auf der alten Turmuhr somit nicht angepasst werden. Bereits 2014 wurde aus dem einstigen 1:1 (Resultat des letzten Spiels im alten Wankdorf zwischen YB und dem FC Lugano) ein 2:1 gemacht (damals Derbysieg gegen den FC Thun). https://www.bernerzeitung.ch/news/stand ... y/16777716
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