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 Beitrag Verfasst: Freitag 1. Dezember 2017, 09:57 
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Desolate Leistung bei Viertelfinal-Aus

Die Espen können in Bern weiterhin einfach nicht gewinnen. Durch eine vor allem in der ersten Halbzeit extrem lethargische Leistung bleiben die Grün-Weissen gegen die Young Boys ohne Chance und scheiden so verdient aus dem Schweizer Cup aus. Nur mit viel Glück kann eine erneute Klatsche wie beim 1:6 im vorherigen Spiel im Stade de Suisse vermieden werden. Hier die Spielerbewertung.

Tor:
Dejan Stojanovic: Note 4,0. Der St. Galler Cup-Goalie ist noch der Beste seines Teams. Zwar sieht er beim zweiten Berner Treffer nicht allzu vorteilhaft aus, dafür überzeugt er ansonsten durch eine gute Strafraumbeherrschung und verhindert einige Male eine noch frühere Vorentscheidung.

Verteidigung:
Andreas Wittwer: Note 2,0. Steht den Berner Dribbelkünstlern wiederholt nur Spalier, dazu noch diverse Fehlpässe im Spielaufbau. Ganz schwach.
Karim Haggui: Note 3,0. Einen wie ihn sollte man gegen schnelle, spielstarke Teams wohl eher draussen lassen.
Silvan Hefti: Note 3,0. Lässt Assalé vor dem 1:0 einfach ziehen, der kleine Mann darf niemals so frei zum Kopfball kommen.
Nicolas Lüchinger: Note 3,5. Wird von den Berner Angreifern zwar auch mehr als einmal ausgespielt, kämpft aber im Gegensatz zu seinen Mitspielern wenigstens.

Mittelfeld:
Marco Aratore: Note 2,5. Kaum Offensivaktionen, auch in der Rückwärtsbewegung für einmal keine grosse Unterstützung.
Peter Tschernegg: Note 2,5. Erhält keinen Zugriff auf die Berner Zentrale und kann die zahlreichen guten Zuspiele in die Spitze nicht unterbinden.
Stjepan Kukuruzovic: Note 2,0. Kommt wie sein Partner im zentralen Mittelfeld nicht in die Zweikämpfe, dazu noch mit ärgerlichen Ballverlusten. Verdient zur Pause ausgewechselt.
Nzuzi Toko: Note 4,0. Der Captain kommt in der zweiten Halbzeit zu seinem Comeback und kann das St. Galler Spiel halbwegs stabilisieren, was allerdings auch dem Nachlassen der Berner geschuldet ist.
Tranquillo Barnetta: Note 3,0. Wirkt als Spielgestalter überfordert, kreiert keine einzige gefährliche Situation. Wenigstens ab und zu mit wertvoller Defensivarbeit.
Danijel Aleksic: Note 3,0. Seine Freistösse sind der einzige offensive Lichtblick der Espen. Scheint wie Barnetta auf der für ihn falschen Position zu spielen, ist einfach zu langsam und zu wenig zweikampfstark als Flügelspieler.

Sturm:
Roman Buess: Note 3,0. Ist heute ein armer Kerl, erhält von seinen Mitspielern kaum einen Ball. Seine einzige Halbchance vergibt er kläglich.
FM1Today-Teamschnitt (Durchschnitt aller benoteten Spieler): 3,0.

Fazit: Wenigstens keine erneute Klatsche – dies ist aber auch das einzig Positive an diesem Cup-Aus. Es scheint fast schon, als hätte man zu keinem Zeitpunkt überhaupt an ein Weiterkommen geglaubt, wehrt sich doch kaum einer gegen die Niederlage. Auch Trainer Contini sendet mit seinen Einwechslungen von Defensivspielern trotz Rückstand komische Signale aus. Zuhause gegen den FC Zürich ist jetzt eine Reaktion gefragt, sonst brennt in St. Gallen schon vor Weihnachten der Baum.


http://www.fm1today.ch/desolate-leistun ... aus/645470

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 Beitrag Verfasst: Freitag 1. Dezember 2017, 09:58 
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FC St.Gallen im Cup nicht mehr dabei

Es war eine Rutschpartie im Schneegestöber: In der ersten Halbzeit konnte St.Gallen nur durch Glück einen höheren Rückstand gegen YB verhindern. In der zweiten Halbzeit glich ihre Leistung dem Schneeflocken-Chaos in der Luft. 2:1 für YB war das Endresultat.

Es dauerte keine drei Minuten, da waren die Fronten im Stade de Suisse geklärt. Die Young Boys hatten mit ihren gewohnten und aus der Super League bestens bekannten Ballstaffeten versucht den Ball im Tor des FC St. Gallen unterzubringen, die St. Galler reagierten darauf mit einem schnellen Konter – eingeleitet von Tranquillo Barnetta, abgeschlossen durch Remo Buess. In Schwarz-Gelb die Spielgestalter, in Grün-Weiss die Spielverlagerer.

Stojanovic rettete mehr als einmal

Es dauerte 12 Minuten, da wurde augenfällig, dass die Mannschaft von Adi Hütter ihre Spielidee besser umzusetzen wusste: Kevin Mbabu hatte den Ball zur Mitte geflankt, Roger Assalé per Kopf vollstreckt. Dass die Ostschweizer bis zur Pause überhaupt noch hoffen durften, war indes mehreren Faktoren zuzuschreiben. Einerseits den Young Boys, die Chancen gleich im Multipack verstreichen liessen; andererseits dem Ostschweizer Schlussmann Dejan Stojanovic, der sich als einziger des Gästeteams gegen die Niederlage zu stemmen schien.

St.Gallens Tor brachte kurz Spannung

In der zweiten Halbzeit ging das St.Galler Defensivspiel weiter. Die Berner hatten mehrere Tor-Chancen konnten aber nur eine davon in ein Tor verwandeln. Assalé traf erneut in der 63. Minute und brachte die Berner 2:0 in Führung. Assalé bewies damit, wie treffsicher er im Cup in dieser Saison ist – in den bislang drei Cup-Spielen, die der 1,67 m grosse Mittelstürmer für YB absolviert hat, glänzte Assalé als fünffacher Torschütze.
Nach diesem 2:0 schien die Partie für die St.Galler gelaufen zu sein. Bis kurz vor Schluss: In der 86. Minute folgte unerwartet der Anschlusstreffer der St.Galler durch Haggui. Plötzlich kam wieder Spannung ins Spiel. Dies aber nur für kurze Zeit: Leider vermochten die St.Galler nicht mehr aufzuholen und es blieb beim 2:1 für YB. Das Cup-Abenteuer ist somit ein weiteres Mal im Viertelfinal vorbei, die Espen können sich jetzt auf die Meisterschaft konzentrieren. Weiter geht’s dabei schon am Wochenende zuhause gegen den Tabellennachbarn FC Zürich.

Young Boys – St. Gallen 2:1 (1:0)
7521 Zuschauer. – SR Klossner. – Tore: 12. Assalé (Mbabu) 1:0. 63. Assalé (Sulejmani) 2:0. 86. Haggui (Buess) 2:1.
Young Boys: von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Lotomba; Fassnacht, Sow, Aebischer, Sulejmani (72. Schick); Assalé (82. Moumi Ngamaleu), Nsame (82. Hoarau).
St. Gallen: Stojanovic; Lüchinger (75. Koch), Haggui, Hefti, Wittwer; Tschernegg, Kukuruzovic (46. Toko); Aleksic, Barnetta (79. Babic(, Aratore; Buess.
Bemerkungen: Young Boys ohne Sanogo, Bertone, Seferi und Wölfli (alle verletzt). St. Gallen ohne Wiss, Musavu-King, Ben Khalifa und Ajeti (alle verletzt). 28. Stojanovic lenkt Schuss von Fassnacht an den Pfosten. Verwarnungen: 33. Mbabu. 43. Lüchinger (beide Foul). 43. Sulejmani (Unsportlichkeit). 59. Haggui (Foul). 94. Schick (Unsportlichkeit).


http://www.fm1today.ch/schafft-der-fc-s ... ung/645188

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 Beitrag Verfasst: Freitag 1. Dezember 2017, 12:21 
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«RA17» mimt CR7

Roger Assalé jubelt wie Cristiano Ronaldo

YB-Matchwinnner Roger Assalé feiert sein erstes Kopfballtor für YB im Stil des fünffachen Weltfussballers Cristiano Ronaldo. Der Ivorer bekräftigt gegen St. Gallen auch sonst seine beneidenswerte Form.

Er läuft, hebt ab, dreht sich und landet breitbeinig auf dem Rasen – meist noch stösst er einen lauten Torjubel aus. Erkennen Sie's? So jubelt Cristiano Ronaldo. Und CR7 macht in Bern offenkundig Schule.
Denn Roger Assalé schiesst die Berner Young Boys mit zwei Treffern gegen den FC St. Gallen in den Cup-Halbfinal – und zelebriert sie im Stil des portugiesischen Weltfussballers. RA17 im Stade de Suisse! So jubelte der 24-jährige Ivorer noch nie.

Er läuft, hebt ab, dreht sich und landet breitbeinig auf dem Rasen – meist noch stösst er einen lauten Torjubel aus. Erkennen Sie's? So jubelt Cristiano Ronaldo. Und CR7 macht in Bern offenkundig Schule.
Denn Roger Assalé schiesst die Berner Young Boys mit zwei Treffern gegen den FC St. Gallen in den Cup-Halbfinal – und zelebriert sie im Stil des portugiesischen Weltfussballers. RA17 im Stade de Suisse! So jubelte der 24-jährige Ivorer noch nie.

Später die Erklärung: Sein Kopftor zum 1:0 habe ihn dazu verleitet. 1,67 m misst der Ivorer, vor kurzem titulierte ihn BLICK als «Mann ohne Hals». Kopftore? Eine Rarität. Für YB ists gar das erste seit seiner Ankunft Anfang Jahr. Also habe er den Treffer aussergewöhnlich würdigen wollen.

Schnee und eisige Temperaturen können Assalé nicht stoppen

Der Gefeierte selbst gibt sich bescheiden. Assalé: «Das Wichtigste ist, dass wir im Halbfinal stehen.» Es sei mit zunehmendem Schneefall und sinkenden Temperaturen schwer gewesen. Dass er Mühe hatte, merkte jedoch keiner.

icht nur seine Pflichtspiel-Tore 14 und 15 in dieser Saison trug Assalé zum Sieg bei. Er liefert auch sonst den Beweis, in beneidenswerter Form zu sein. Beispielhaft, wie er nach einer halben Stunde die gesamte Espen-Abwehr narrt, auf Jordan Lotomba ablegt – der jedoch wie andere Berner vor und nach ihm verzieht.

Hoarau nur Joker

Espen-Cup-Goalie Dejan Stojanovic agiert zwar beim 2:0 unglücklich. Gleichwohl fiele der YB-Sieg ohne ihn höher aus.

Guillaume Hoarau übrigens steht nicht wie vielerorts erwartet in der Berner Startelf. Trainer Adi Hütter will im Fall des lange verletzten Franzosen offenkundig nichts riskieren. Er hat ja Nsame – und Assalé.
Der erhält in der 82. Minute einen Applauswechsel. Fünf Minuten später köpfelt Espe Karim Haggui das 1:2. Und flugs werden Erinnerungen an den letzten Cup-Viertelfinal im Stade de Suisse wach, als YB gegen den damaligen Challenge-League-Vorletzten Winterthur scheiterte – trotz eines 2:0-Vorsprungs.

Ehrlicher Giorgio Contini

Obwohl Danijel Aleksic noch aus guter Lage zum Abschluss kommt, zieht YB in den ersten Halbfinal seit 2009 ein. St.-Gallen-Trainer Giorgio Contini ehrlich: «Ein Ausgleich wäre des Guten zu viel gewesen.»

Alleine Assalé hat sich den Halbfinal gegen den FCB nächstes Jahr verdient.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 72773.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 2. Dezember 2017, 13:45 
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Nur 1:2 – aber zwischen YB und St.Gallen liegen Welten

BANKROTTERKLÄRUNG ⋅ Kein Wunder von Bern. Der FC St. Gallen verliert den Viertelfinal gegen die Young Boys und muss einen möglichen Cupsieg auf die nächste Saison verschieben. Trotz der knappen Niederlage ist er chancenlos.

Lediglich 0:1 lag der FC St. Gallen im Cup-Viertelfinal beim Leader der Super League zurück; zur Halbzeit war dies anhand des Gebotenen das einzig Gute. Das Schlechte daran war: Wie um Himmels Willen wollte er in den zweiten 45 Minuten gegen die Young Boys einen Treffer erzielen? Gegen diese Berner, die im Stade de Suisse das Tor des starken Dejan Stojanovic nahezu im Minutentakt belagerten, aber bisweilen an der Chancenauswertung und eigenen Verspieltheit scheiterten? Es blieb die Hoffnung, dass die Mannschaft von Trainer Adi Hütter nachlassen würde. Auch schöpfte man Kraft daraus, dass im Cup der Challenge-League-Club Winterthur vor einem Jahr an selber Stätte ebenfalls zuerst krass unterlegen war, dann ein 0:2 noch in den Sieg umwandelte – und damit überraschend in den Halbfinal einzog.

Doch St. Gallen ist nicht

Winterthur, und die aktuelle Ausgabe der Young Boys hat nichts oder zumindest wenig mit jener der Vorsaison gemein. Nur die Schlussminuten erinnerten an die Fragilität jenes Teams, insbesondere als Karim Haggui in der 86. Minute wie aus dem Nichts einen Kopfball verwertete. Und sich St. Gallen somit völlig unerwartet doch noch anschickte, den 0:2-Rückstand aufzuholen, den es sich in der 63. Minute durch den Treffer von Roger Assalé eingehandelt hatte; der YB-Stürmer hatte bereits in der Startviertelstunde ein erstes Mal getroffen. Doch der Anschlusstreffer Hagguis änderte nichts mehr an der Faktenlage und damit am Ausscheiden im Cup; letztmals standen die Ostschweizer in der Saison 2014/15 in einem Halbfinal dieses Wettbewerbs, die Berner gar vor neun Jahren.

YB hat das Sieger-Gen, St. Gallen sucht es

Uneingeschränktes Selbstvertrauen und insbesondere das Sieger-Gen haben sich die Berner in dieser Spielzeit eingepflanzt, ein Gen also, das die St. Galler immer mal wieder suchen müssen. In Bern sollten sie es in dieser Partie nicht finden. Spätestens nach dem 0:2 wurde dies offenbar. Dabei hatte St. Gallens Trainer Giorgio Contini nach der Pause einen Weckruf namens Toko auf den Platz entsandt, der den ungenügenden Stjepan Kukuruzovic ersetzte. Toko spielte damit erstmals in dieser Saison nach überstandener Knieverletzung, doch auch er konnte nichts Grosses bewegen. Wie auch, wenn im Spiel der St. Galler, wie an diesem Abend, so viel fehlt.

Hütter sagte später: «Das Wichtigste in einem Cupspiel ist das Weiterkommen.» Und Contini sprach hinterher von einer verdienten Niederlage, der St. Galler Trainer hatte einige Unzulänglichkeiten seiner Mannschaft gesehen, vor allem in der ersten Halbzeit habe der Zugriff gefehlt. Und auch in der zweiten Halbzeit stand sie lange zu tief, erst mit Aufkommen von Schnee wurde dies besser. Doch da war es eigentlich schon zu spät.

Und so bleibt von der Reise nach Bern für die St. Galler wenig übrig. Immerhin konnten sie vom Gegner lernen, wie gefälliges Offensivspiel funktioniert, wie es ist, wenn man einen Lauf hat. Im Cup aber, da müssen auch die Berner noch zulegen für den Titelgewinn, vor allem das verwöhnte Publikum; 7500 Zuschauer sind definitiv zu wenig.


http://www.tagblatt.ch/sport/fc-stgalle ... 92,5155626

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