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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 26. November 2017, 22:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.11.2017  Zitat: YB-Noten: Zwei Joker stachen
Grosses Gefälle herrschte bei den insgesamt wenig überzeugenden Young Boys im Spiel gegen den FC Lugano.
David von Ballmoos, Note 4: YB stand zwar vor allem vor der Pause unter Druck, aber die meisten Schüsse Luganos verfehlten das Tor. Meistens solid, zeigte einige missglückte Abstösse.
Kevin Mbabu, Note 4: Nicht ganz so forsch wie gewohnt, lieferte sich giftige Laufduelle mit seinen Gegenspielern. Wurde Mitte der zweiten Hälfte nicht verwarnt, als viele dachten, er habe nach einem weiteren Rencontre mit dem auffälligen Davide Mariani die Gelbe Karte gesehen. Dafür in der Nachspielzeit nach einer Schwalbe. Fehlt nun am Sonntag im Derby in Thun.
Steve von Bergen, Note 5: Nach seiner Blessur unter der Woche wieder im Einsatz. Robust, umsichtig, zweikampfstark, bereinigte mehrmals gut.
Kasim Nuhu, Note 4,5: Auch Nuhu gefiel mit Kompromisslosigkeit. Dribbelte zweimal riskant, dank seiner physischen Präsenz ohne Folgen für YB.
Jordan Lotomba, Note 3,5: Fehlerhaft, stand mehrmals schwach, verlor einige Bälle. Stabilisierte sich nach der Pause auch ein wenig. Traumpass auf Schick vor dem 2:0 für YB.
Christian Fassnacht, Note 2,5: Dem Flügel gelang wenig. Blieb hängen, entschied sich falsch, konnte nie Tempo aufnehmen.
Djibril Sow, Note 4,5: Erneut sehr ballsicher, löste enge Situationen spielerisch. Aber auch zu wenig zwingend.
Michel Aebischer, Note 4: Relativ solid, nach vorne jedoch ohne grosse Ideen. Zudem auch mit zwei, drei Fehlpässen. Ohne Sékou Sanogo fehlte es dem zentralen Mittelfeld an Präsenz. Aebischer kämpfte, in der zweiten Halbzeit zudem mit mehr Aktionen in der Vorwärtsbewegung.
Nicolas Ngamaleu, Note 3,5: Probierte einiges, setzte sich jedoch ebenfalls kaum durch.
Jean-Pierre Nsame, Note 2,5: Wirkte nicht spritzig, verlor viele Bälle, rieb sich auf.
Roger Assalé, Note 4: Auffälliger als Nsame, weil er dank seiner Flinkheit ab und zu eine halbwegs gefährliche Szene provozierte. Blieb aber auch weit unter seinen oft überzeugenden Auftritten in dieser Saison.
Thorsten Schick, Note 5: 46. Minute für Fassnacht. Deutlich besser als in seinen Kurzeinsätzen. Mutig, engagiert und lauffreudig. Traf eiskalt zum 2:0.
Guillaume Hoarau, Note 3: 46. Minute für Nsame. Ist sehr weit von seiner Bestform entfernt. Kein Faktor, wenig am Ball, nahm kaum am Pressing teil, auch bei den Kopfballduellen nicht so präsent wie vor seiner langen Verletzungspause. Am Ende half er hinten bei den langen Bällen der Luganesi aus.
Miralem Sulejmani, Note 5: 72. Minute für Ngamaleu. Der formstärkste YB-Akteur kam spät. Aber nicht zu spät. Sofort im Spiel. Erzielte das 1:0 mit einem herrlichen Freistosstor.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28643291
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shalako
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Verfasst: Montag 27. November 2017, 09:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.11.2017  Zitat: Schick: «Augen zu und durch»
Der österreichische Flügelspieler Thorsten Schick spricht über sein Tor in Lugano und seine schwierige Situation bei YB.
Wenn man Partien nach so dürftigen Vorstellungen wie YB heute gewinnt, wird man Meister. Thorsten Schick: Das haben Sie gesagt. Klar ist: Solche Spiele muss man gewinnen, wenn man etwas erreichen will. Und solche Siege sind toll für uns als Mannschaft, weil das kein einfaches Spiel war. Zudem zählen drei hässliche Punkte nicht weniger als drei wunderschön herausgespielte.
Wieso tat sich YB so schwer? Das war ein hartes Stück Arbeit, und natürlich war unsere Leistung nicht besonders gut. Aber wir spielten am Donnerstagabend noch in Belgrad, flogen am Freitag zurück, am Wochenende ging es schon wieder nach Lugano. Am Ende zählt das Resultat.
Sie hatten vor Ihrem Tor zum 2:0 sehr viel Zeit, weil Sie beinahe von der Mittellinie aus aufs Lugano-Tor laufen konnten. Was überlegt man sich da? Es kommt selten vor, dass man derart viel Zeit hat. Mir war es zuerst mal wichtig, den Laufweg mit dem Lugano-Verteidiger quasi zu kreuzen, damit er mich nicht stoppen konnte. Dann hatte ich den Ball zwar auf dem schwächeren Fuss, dem linken, aber freie Schussbahn. Und dann hiess es nur noch: Augen zu und durch (schmunzelt). Es war Ihr erstes Saisontor. Sie haben bei YB einen schweren Stand, durften erst einmal in der Liga von Beginn an spielen, in den letzten Wochen kamen Sie kaum zum Einsatz.
Wie beurteilen Sie Ihre Situation? Wir haben viele gute Spieler, der Konkurrenzkampf ist gross. Und wenn man nur wenige Minuten zum Einsatz kommt, ist es schwierig, sich aufzudrängen. In Lugano durfte ich eine Halbzeit spielen. Aber es geht nicht um einzelne Fussballer, sondern ums Team.
Dennoch würde es interessieren, ob Sie den Trainer, Ihren Landsmann Adi Hütter, verstehen können, wenn er auf andere Flügelspieler setzt. Wenn ich hier etwas antworte, kann ich nur verlieren.
Ihr Reservistendasein kann für Sie als 27-jährigen Spieler im besten Fussballeralter kaum befriedigend sein. Natürlich will jeder Fussballer immer spielen, sonst würde etwas nicht stimmen. Aber ich muss akzeptieren, wenn sich der Trainer für andere entscheidet. YB ist ein Spitzenteam, und es ist ja gut für den Verein, wenn wie in Lugano Spieler eingewechselt werden, die Tore erzielen. Mir bleibt nichts anderes übrig, als im Training jeden Tag zu zeigen, dass ich bereit bin. Ich lasse mich nicht hängen.
Ende Saison läuft Ihr Vertrag aus. Was haben Sie für Pläne? Das weiss ich noch nicht. Wir haben nun bis zur Winterpause noch einige wichtige Spiele, dann gehe ich mit meiner Familie in die Ferien nach Österreich. Wir haben seit Anfang Jahr eine kleine Tochter, ich freue mich auf die Tage in der Heimat. Viel Zeit bleibt uns aber nicht, Anfang Januar geht es schon los mit der Rückrundenvorbereitung.
In Bern? Klar, mein Vertrag läuft ja noch.
Ihre Perspektiven bei YB sind nicht rosig. Es könnte ja sein, dass Sie bereits in der Winterpause einen Wechsel anstreben. Wieso sollte ich dieses Projekt mitten in der Saison abbrechen? Wir sind gut unterwegs, gewinnen viele Spiele, ich bin Teil dieser Mannschaft. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/13937038
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shalako
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Verfasst: Montag 27. November 2017, 09:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.11.2017  Zitat: YB stiehlt den Sieg mit einer fiesen Flugkurve
Ein über weite Strecken schwaches YB gewinnt in Lugano dank zwei späten Toren glückhaft 2:1. Miralem Sulejmani trifft mit einem herrlichen Freistosstor.
Ein Kapitän muss auch mal ein Machtwort sprechen. Manchmal sogar vor einem Freistoss. Steve von Bergen wies also den kurz zuvor eingewechselten Miralem Sulejmani an, er möge in der 83. Minute doch direkt aufs Tor schiessen. Und Sulejmani, der begnadete Feinlinksfuss, setzte den Auftrag seines Captains in Lugano spektakulär und erfolgreich in die Tat um.
Der Serbe traf aus 25 Metern mit einem fantastischen Schuss zum 1:0, es war ein präzises Flattergeschoss mit fieser Flugkurve. Sulejmanis Kunstwerk war von derart erlesener Qualität, dass man lange darüber debattieren kann, ob es unhaltbare Schüsse gibt, die in der Torhüterecke einschlagen. Luganos Goalie Joël Kiassumbua jedenfalls streckte sich vergebens.
Die Young Boys interessierten derlei Fragen ohnehin nicht. Sie schlugen gegen geschockte Luganesi gleich noch mal zu: Thorsten Schick vollendete einen rasanten Konter nach Steilpass Jordan Lotombas souverän zum 2:0.
So kann man Meister werden
Die Joker Sulejmani und Schick erlösten ein schwaches YB in der aufregenden Schlussphase. Lugano gelang in der Nachspielzeit durch Steve Rouiller das 1:2 – und beinahe der Ausgleich. Wie die Young Boys ihren glückhaften Vorsprung fast verspielt hätten, passte zu ihrem fahrigen, fehlerhaften Auftritt. Es war ein gestohlener Sieg, und man muss es keineswegs schlecht mit den betont bescheidenen Young Boys meinen, wenn man findet: Wer Spiele so gewinnt, kann Meister werden.
Natürlich sprachen die YB-Exponenten nach dem 2:1-Sieg im Tessin davon, dass die Saison lange dauere und noch 20 Runden zu absolvieren seien. Einstweilen bleibt das 7-Punkte-Polster auf Verfolger Basel aber bestehen.
Der FCB hatte am Samstagabend mit einem 4:1-Sieg in Luzern wie eine Woche zuvor vorgelegt, erneut schlugen die Young Boys am Sonntag zurück. Auch in den nächsten zwei Runden werden sie einen Tag nach Basel antreten. Das ist keine einfache Situation für das junge Berner Team. Auch deshalb spricht Adi Hütter in Lugano von einem «in mehreren Punkten wertvollen Sieg».
Es brauche solche «schmutzigen» Erfolge, sagt der Trainer, zudem sei es keine 72 Stunden nach der bitteren 1:2-Niederlage in der Europa League bei Partizan Belgrad ein körperlich wie mental enorm schwieriges Spiel gewesen. «Und wir standen nach dem Basler Sieg unter Druck», sagt Hütter. «Wir haben unter diesen schwierigen Bedingungen drei Punkte geholt. Das spricht für unseren Reifeprozess.»
Gerndts Riesenchance
Die Young Boys taten sich im kühlen, windigen Lugano äusserst schwer. Hütter spricht von einer «richtig schwachen Leistung» in der ersten Hälfte. Das forsche Lugano agierte nach erfolgreichen Wochen überlegen, verpasste aber mehrmals knapp das 1:0. Die beste Chance vergab der frühere YB-Stürmer Alexander Gerndt in der Startphase, als er aus zwei Metern (!) übers Tor schoss. Die Gäste fanden nicht ins Spiel, ihre Vorstellung war unkonzentriert, teilweise kläglich, wie ein Leader traten sie nie auf.
Bereits zur Pause wechselte Hütter mit Guillaume Hoarau und Schick frische Offensivkräfte ein – und in der 72. Minute endlich seinen formbesten Spieler Sulejmani. «Er hatte einige Blessuren, deshalb begann er nicht», sagt Hütter. «Und Schick hat gut trainiert, er hat sich einen längeren Einsatz verdient. Es ist derzeit schwierig, wen ich auf die Bank setze.»
Gestern trafen erneut Einwechselspieler für YB. Vielleicht war das Zufall. Vielleicht Trainergeschick. Vieles beides. Und möglicherweise verdienten sich die trägen Young Boys den Sieg im Tessin dank Effizienz und Geduld. Ganz sicher nicht, weil sie das bessere Team stellten. Auf jeden Fall lassen sich die Young Boys in der Liga nicht aufhalten, das unglückliche Scheitern in Belgrad hat sie beschäftigt, aber nicht beschädigt. «Es sind strenge Wochen», sagt Sulejmani, «nun müssen wir uns gut erholen. Es folgen die nächsten wichtigen Spiele.»
Am Donnerstag im Cup-Viertelfinal zu Hause gegen St. Gallen. Am Sonntag in Thun. Hütter wird wieder vor schwierigen Entscheidungen stehen. Und sein Captain vielleicht vor Zusatzaufgaben. https://www.bernerzeitung.ch/sport/hock ... y/13296084
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shalako
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Verfasst: Montag 27. November 2017, 09:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.11.2017  Zitat: Kunstschuss ins späte Glück
YB liefert in Lugano einen schwachen Match ab, siegt aber im Stil eines Spitzenteams. Die Tore erzielen zwei eingewechselte Spieler.
Eigentlich hätte er allen Grund zum Strahlen gehabt. Anders als noch am Donnerstag beim Aus in der Europa League bestach seine Mannschaft diesmal mit einer bemerkenswerten Effizienz. Doch Adi Hütter begann sein Fazit nach dem 2:1 in Lugano mit dem Satz: «Dieses Spiel hat mich nicht erwärmt.» Der YB-Trainer bezog sich dabei nicht auf die kalte Bise, die an diesem herrlichen Herbsttag durchs Cornaredo wehte. Er zielte mit seiner Aussage auf den bescheidenen Auftritt seiner Mannschaft. Insbesondere der fade Auftritt vor der Pause lag ihm noch immer auf dem Magen: «Das war schlecht, das ist nicht unser Anspruch.»
Hütter ist kein Trainer, der sich scheut, eine dürftige Leistung kritisch einzuschätzen. Er bewahrt aber stets ein gesundes Mass und versucht, die Sache zu relativieren. So auch am Sonntag. «Manchmal», sagte er dann noch, «muss man es auch akzeptieren, wenn die Leistung nicht stimmt, dafür das Resultat.» Dabei müssten stets auch die Umstände berücksichtigt werden. Er verwies auf die Strapazen des Donnerstagspiels in Belgrad, das bittere Ausscheiden aus der Europa League, all dies habe am Team genagt. Doch YB ist – zumindest auf nationaler Ebene – so weit in seiner Entwicklung, dass es solche Situationen zu meistern versteht. Dank einem gewachsenen Selbstvertrauen, dank einer verbesserten Homogenität und vor allem dank der individuellen Klasse der Führungsspieler. Diesmal war es der eingewechselte Miralem Sulejmani, der die Mannschaft mit einem Geniestreich spät auf die Erfolgsspur führte. Sein raffinierter, mit viel Schnitt getretener Freistoss aus 25 Metern in die hintere hohe Torecke war eine Augenweide und gleichzeitig die späte Erlösung für sein Team in der 83. Minute. «Der Ball ist so geflattert, wie ich es erhofft hatte. Man muss das in so einem Moment einfach probieren. Wer das nicht tut, kann keinen Erfolg haben», erklärte der 28-jährige Serbe später seinen sehenswerten Kunstschuss, der jedoch nicht ganz unhaltbar schien. Dass er nach der starken Leistung nicht in der Startelf stand, war mit dem Trainer abgesprochen. Er hatte gegen Partizan einen Schlag erhalten und danach leichte muskuläre Probleme am Oberschenkel bekundet.
80 Minuten ungenügend
Lange hatte YB gegen das unbequeme und aufsässige Lugano mit solchen Geistesblitzen gegeizt. Jetzt folgte der zweite nur Augenblicke später. Jordan Lotomba lancierte mit einem herrlichen Steilpass Thorsten Schick, dieser markierte abgeklärt das entscheidende 2:0. «Ich hatte nach diesem Pass fast zu viel Zeit zum Überlegen und den Ball erst noch auf meinem schwächeren Fuss, habe mich dann aber nur darauf konzentriert, ihn reinzumachen», freute sich der Österreicher über seinen ersten Saisontreffer.
Vergessen war innert gut 100 Sekunden, was zuvor über 80 Minuten phasenweise gar das Prädikat ungenügend verdiente. Die krassen Abspielfehler, die ungenügende Präzision, die vielen Ballverluste, der zu lethargische Spielaufbau, die fehlende Kreativität in der Offensive – all dies schien die Young Boys im Fernduell mit dem FCB, der am Samstag mit dem 4:1 in Luzern in der Tabelle näher gerückt war, zwei wertvolle Punkte zu kosten. Bis zwei der drei eingewechselten Spieler den Match doch noch in Berner Bahnen lenkten.
Dies war ein weiter positiver Aspekt, den Hütter nebst seiner Kritik noch fand. «Wir sind zuletzt immer standhaft geblieben, wenn Basel vorgelegt hat», stellte er mit Genugtuung fest. Es sei noch nicht so lange her, gab er zu bedenken, hätte YB aus so einem schwierigen Spiel bestenfalls einen Zähler mitgenommen.
Dies ist der Hauptgrund, weshalb YB nach 16 Runden weiterhin komfortable sieben Punkte vor dem Titelverteidiger aus Basel liegt. Am nächsten Sonntag in Thun können die Berner aus eigener Kraft dafür sorgen, garantiert auf Platz 1 zu überwintern. Das Derby steht in den nächsten Tagen allerdings noch nicht im Fokus. Priorität hat vorerst der Cup. Dort trifft YB am Donnerstag (20.15 Uhr) im Stade de Suisse auf den FC St. Gallen.
Mehr Wärme am Donnerstag?
Vielleicht kann sich Adi Hütter an diesem Viertelfinal mehr erwärmen als am Ligaspiel. Noch lieber wird ihm aber sein, wieder nichts an der Effizienz seiner Mannschaft monieren zu müssen. https://www.derbund.ch/sport/fussball/K ... y/13444784
_________________ For Ever
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