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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. Oktober 2017, 16:44 
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Helvetia Schweizer Cup, Achtelfinal:

Münsingen - YB, Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19:30 Uhr
Sandreutenen, Münsingen

Verletzt:
Bertone, Hoarau, Seferi.

Fraglich:
Benito.

Der YB-Extrazug verlässt Bern um 18:18 Uhr.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2017, 08:32 
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25.10.2017

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Coole Sache – heisser Abend

In der 1. Liga muss sich Patrick Karrer oft warmhalten. Im Cuphit gegen YB dürfte der Goalie des FC Münsingen für einmal tüchtig ins Schwitzen kommen.

Es ist so eine Sache, beim FC Münsingen das Tor zu hüten. Vor sich hat man eine disziplinierte und bestens organisierte Defensive, die den Gegner meist weit von der Gefahrenzone fernhält. So fliegen nur selten Bälle aufs eigene Tor, was es dem Goalie schwermacht, sich auszuzeichnen. Auch in dieser Saison ist die Defensive das Fundament des erfolgreichen Berner Erstligisten: Erst zehn Treffer hat die Abwehr um den früheren Thuner Verteidiger Lukas Schenkel in elf Runden zugelassen. «Das ist zwar gut für die Mannschaft, aber nicht immer einfach für mich», sagt Patrick Karrer aus Erfahrung. «Es kommt immer wieder vor, dass ich meinen Körper im Spiel mit Gymnastik warmhalten muss.»

Auf diese Trockenübungen wird die Nummer 1 des FCM ausnahmsweise verzichten können. Das wird weniger an den eher milden Temperaturen liegen, die angesagt sind, als am Gegner. Er heisst diesmal nicht Bassecourt, Black Stars oder Buochs, sondern BSC Young Boys und ist Leader der Super League. Karrer spricht von einer «coolen Sache», die ihn für einmal richtig zum Schwitzen bringen dürfte. Das Duell gegen den grossen Nachbarn ist das Fussballspiel seines Lebens, ein Traum, der wahr wird. Und die einmalige Gelegenheit, zum Helden zu werden, der auch auf der nationalen Bühne Bekanntheit erlangen würde.

Das wäre ein Novum in der Fussballlaufbahn des 26-jährigen Keepers, der seit der Juniorenzeit beim FC Münsingen spielt. Dort trainierte er zeitweise zusammen mit Roman Bürki, den er ab und zu noch sieht, wenn dieser zufällig bei einem FCM-Spiel zugegen ist. Während der eine in der Bundesliga bei Dortmund das Tor hütet, spielt der andere noch immer auf der Sandreutenen. Nie hat er aus einer höheren Liga ein Angebot erhalten, seit er es beim FCM in die 1.-Liga-Mannschaft geschafft hat und dort als starker wie zuverlässiger Rückhalt gilt. Ob es an den gröberen Verletzungen am Knie oder den Fingern lag, die ihn zwischendurch zurückwarfen? «Ich weiss es nicht, dafür wird es Gründe geben», antwortet Karrer gelassen. Er treibt stattdessen sein Studium der Wirtschaftswissenschaften voran, jobt im Gastronomiebereich mit einem Teilpensum im Berner Tramdepot und sagt: «Es stimmt für mich, so wie es im Moment ist.»

Spiele wie das heutige gegen YB sorgen dafür, dass der eine oder andere fussballerische Wunsch doch noch in Erfüllung geht. Es wird das zweite Mal nach dem 0:2 im September 2015 gegen den FC Sion sein, dass er seine Fähigkeiten im Cup gegen einen Super-League-Club unter Beweis stellen kann. «Die Atmosphäre wird noch besser sein als damals», ist er überzeugt, weil sich alle rund um den Verein dieses Duell mit den Young Boys gewünscht hätten. Mulmig sei es ihm in den letzten Tagen nicht gewesen, sagt Karrer, «doch das Kribbeln und die Nervosität werden vor dem Anpfiff sicher grösser sein als bei einem Ligaspiel». Vorbereiten wird er sich wie immer. Einen besonderen Tick hat er nicht, von Aberglauben hält er wenig. «Ich werde wie immer meine Trinkflasche in die gewohnte Torecke werfen, doch damit hat es sich.» Auch Rituale hätten für ihn keine grosse Bedeutung, gibt er zu verstehen.

Aufs Penaltyschiessen vorbereitet

Ein Ritual wird beim FC Münsingen vor wichtigen Cupspielen trotzdem gepflegt. «Wir werden mit dem Team wieder im Restaurant Jäger in Bethlehem essen gehen», verrät Karrer. Das hat seinen Grund: «Wir gewinnen im Cup, wenn wir uns dort verpflegen, das war auch im Sechzehntelfinal gegen Schaffhausen der Fall.» Nur hat die Sache diesmal einen kleinen Haken. Der Wirt ist seit Jahren treuer YB-Fan. So könnte es sein, dass er den FCM-Spielern diesmal nicht das gewohnte Erfolgsmenü auftischt. Und so ist auch Münsingens Goalie gespannt, was ihm serviert wird.

Nichts zu raten gibt es beim fussballerischen Rezept, auf das die in der 1. Liga auf Platz 2 klassierten Münsinger setzen werden. «Wir spielen einen eher einfachen Fussball», sagt Karrer, «sind damit aber sehr erfolgreich.» Er hat auch keine Mühe damit, dass der Mannschaft zuweilen das Motto «höch & läng, FCM» angeheftet wird. «Dafür», kontert er, «wissen bei uns alle ganz genau, wie sie spielen müssen.» Ausserdem sei Trainer Kurt Feuz ein «Taktikfuchs», dem es immer wieder gelinge, die Mannschaft richtig auf den Gegner einzustellen.

Karrer will sich auch selber gut auf die Young Boys und insbesondere deren Offensivspieler vorbereiten, so beispielsweise auf den starken linken Fuss von Sulejmani. Und sogar auf das Szenario eines Penaltyschiessens, bei dem der 1,90 Meter grosse und 92 Kilo schwere Modellathlet nur schon mit seiner Postur Eindruck auf den Schützen macht. «Gegen Hoarau», so seine Einschätzung, «hätte ich ein gutes Gefühl, den habe ich schon oft studiert. Leider wird er nicht dabei sein.»

Es wäre ein enormer Effort, wenn es der FCM-Goalie mit seinen Mitspielern bis ins Penaltyschiessen schaffen würde. «Wer weiss», spekuliert er, «vielleicht erwischt YB ja einmal einen schlechten Tag.»

Statt bloss zu hoffen, kann Patrick Karrer selber viel dazu beitragen, dass YB ins Stolpern gerät: wenn er alle Bälle hält, die auf ihn zufliegen – selbst wenn es mehr werden, als ihm lieb sein wird.


Im Extrazug ans Heimspiel

Wenn sich die Young Boys heute Nachmittag auf den Weg die knapp 15 Kilometer aareaufwärts machen, erwartet sie eine Art Heimspiel. Beim Cup-Achtelfinal gegen den FC Münsingen wird unter den rund 6000 Zuschauern kaum einer zu finden sein, welcher bei einem Cupsieg von YB nicht aus dem Häuschen wäre. Wie bei Auswärtsspielen üblich, fährt ab Bern ein Extrazug für die YB-Fans – mit etwa 20 Minuten Fahrzeit dürfte es sich um den kürzesten Berner Fanzug der Geschichte handeln.

Die Personallage präsentiert sich beim Tabellenführer unverändert. Von der ruppigen Partie am Sonntag beim FC Luzern (1:0) haben sich alle gut erholt. Die Langzeitverletzten Bertone, Hoarau und Seferi stehen YB-Trainer Adi Hütter nach wie vor nicht zur Verfügung. Ungewiss ist weiterhin ein Einsatz von Loris Benito. Der Verteidiger schien sich zunächst von seiner Oberschenkelverletzung gegen Lugano Mitte September (3:0) erholt zu haben. Vor eineinhalb Wochen kam Benito im Nachwuchs zum Einsatz und spielte beim 0:0 gegen Portalban/Gletterens über die volle Dauer. Vergangenes Wochenende dann zählte Benito weder in der U-21 noch beim Fanionteam zum Aufgebot.

Trainer Hütter wird gegen den 1.-Ligisten (aktuell Rang 3 in der Gruppe 2) wohl wieder moderat rotieren. Davon nicht betroffen dürften die Innenverteidiger von Bergen und Nuhu sein – sie erhalten wegen einer Sperre am Sonntag gegen Sion eine Zwangspause.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/c ... y/25208619

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2017, 10:29 
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Der FC Münsingen fordert YB heraus

Schweizer CupMünsingen ist der erfolgreichste Berner Amateurverein der letzten Dekaden. Doch was charakterisiert den 1.-Liga-Klub, der heute Abend im Cup erstmals in einem Pflichtspiel (19.30 Uhr) auf YB trifft? 26 Fakten zu den Aaretalern von A–Z.

A wie Aufstiegsspiele. Nach dem Aufstieg in die 1. Liga 1988 stand der FCM 6-mal an der Pforte zur Nationalliga B, scheiterte jeweils in den Aufstiegsspielen. Zuletzt 2008, als GC Biaschesi zu stark war. Seit der Eingliederung des FCM in die 1. Liga stand der Verein drei weitere Male in der Barrage für die Promotion League, zog aber jedes Mal den Kürzeren.

B wie Bollwerk. Die Defensivstärke des FC Münsingen ist legendär, Jahr für Jahr beissen sich die Gegner am Aaretaler Bollwerk die Zähne aus. Auch in der aktuellen Saison stellt der FCM von 42 Erstligisten die zweitbeste Defensive, kassierte in 11 Spielen nur 10 Gegentreffer.

helvetischen Cup bereits mit einem Vertreter aus der höchsten Schweizer Spielklasse zu tun, verlor jedoch immer. 1996 gegen Basel und 2009 gegen Aarau schaffte es Münsingen immerhin bis in die Verlängerung, bevor es ausschied.

D wie Deutschland. Innenverteidiger Antonius (22, seit 2015) und Mittelfeldakteur Max Dreier (26, seit 2012) haben sich zu tragenden Säulen im Spiel des FCM gemausert. Die Brüder wuchsen in der Schweiz auf, sind aber deutsche Staatsbürger. Beide spielten als Junioren bei YB.

E wie Energiebündel. Der Energiehaushalt von FCM-Coach Kurt Feuz ist imposant. Der in Kirchberg wohnhafte Ex-YB-Spieler ist Trainer, Sportchef, Sponsorensucher und Vermarkter in Personalunion. Seine Leidenschaft an der Seitenlinie ist legendär, die Schreikrämpfe und Schimpftiraden Kult. Der pensionierte Familienvater, dessen Sohn Rouven Profi war und später auch beim FCM kickte, lebt Fussball mit jeder Faser seines Körpers. Ohne ihn stünden die Aaretaler wohl kaum da, wo sie im Moment sind.

F wie Frauenfussball. Ab 1982 stellte der Klub auch ein Frauenteam, das es bis in die NLB schaffte, 1992 jedoch aufgelöst wurde. Seit 2016 nimmt wieder ein Team am Meisterschaftsbetrieb teil, die FCM-Damen agieren in der 4. Liga.

G wie Giesse-Cup. Vor 11 Jahren rief der FCM mit dem FC Rubigen ein internationales Turnier für D-Junioren ins Leben. Eine Erfolgsgeschichte. Längst nehmen etliche U-12-Teams der Superligisten und Vereine aus dem Ausland am Anlass teil.

H wie Hütter. YB-Trainer Adi Hütter überlässt nichts dem Zufall. Der Österreicher beobachtete den Cupgegner Münsingen am letzten Samstag im Spitzenkampf der 1. Liga gegen Solothurn (1:1) höchstpersönlich.

I wie «Ich-AGs» Der FC Münsingen definiert sich seit je übers Kollektiv. «Uns zeichnet aus, dass wir keine Egoisten haben», sagt Flügel Sandro Christen. Sogenannte «Ich-AGs», Spieler, die vorab an die eigene Karriere und weniger an den Klub denken, haben beim FCM keinen Platz.

J wie Juniorenbewegung. Mehr als 300 Junioren in 13 Teams jagen im Dress der Aaretaler dem Ball nach.

K wie Kulttrainer. Energiebündel Kurt Feuz steht in seiner 33. Saison als Coach, wird seinen Vertrag in Kürze um 2 weitere Jahre verlängern. Einzig in der Saison 96/97 kehrte Feuz seinem FCM den Rücken, heuerte beim FC Biel an, kehrte aber nach nur einem Jahr im Seeland wieder zu seinem Herzensklub zurück.

L wie Langzeitrekord. Martin Bürki, langjähriger Goalie des FCM und Vater der Professionals Roman und Marco, stellte 1994 einen Schweizer Rekord auf, der bis heute Bestand hat. Bürki senior blieb 772 Minuten oder fast 9 Spiele de ­suite ohne Gegentreffer.

M wie Mitglieder. Der Verein hat etwa 1000 Mitglieder, ist der grösste in der 12 000-Einwohner-Gemeinde und einer der bedeutendsten in der Region.

N wie Nervensäge. Kurt Feuz, der oft wie ein Vulkan an der Seiten­linie brodelte, ist zwar nicht gerade altersmilde, aber mit Sicherheit ein My ruhiger geworden. Dennoch kann es nach wie vor vorkommen, dass der 65-Jährige seine Spieler mit Anweisungen derart nervt, dass auch schon mal ein Akteur verbal kontert und seinem Coach die Meinung geigt.

O wie «Old School». In Zeiten, in denen «Laptoptrainer» Gegenpressing zelebrieren lassen, in der Pause Videosequenzen vorführen und von überspielten Gegnern schwadronieren, spielt der FCM einen erzkonservativen, aber äusserst effektiven Fussball alter Schule. Die Viererkette in der Abwehr gehört zum Inventar. Das Team ist stets top organisiert, operiert in Anlehnung ans Englische «Kick and Rush» oft mit weiten Zuspielen, verfügt über physisch starke Spieler im Zentrum und schnelle auf den Flügeln.

P wie Profis. Die Professionals Michael Frey (FC Zürich), Roman (Borussia Dortmund) und Marco Bürki (YB) lernten das Fussball-ABC bei den Aaretalern.

Q wie Querelen. Querelen, Unruhe oder Skandale gibt es beim FCM nicht, was auch an der hemdsärmeligen, bescheidenen Art der Vereinsverantwortlichen liegt. Im Aaretal sind Taten wichtiger als grosse Worte.

R wie Rot-Schwarz. Rot und Schwarz sind die Klubfarben des FCM.

S wie Senioren. Das Altherrenteam des FCM gehört zum Besten, was es in der Schweiz gibt. In den letzten 10 Saisons wurde es 8-mal Berner Meister, holte 4-mal den Berner und einmal sogar den Schweizer-Cup-Titel ins Aaretal.

T wie Tribüne. Seit ein paar Jahren steht auf dem Sportplatz Sandreutenen eine kleine Tribüne, die rund 200 Menschen Platz bietet. Für das heutige Cupspiel kommt eine temporäre, 3-teilige Stahlkonstruktion mit weiteren 2000 Sitzgelegenheiten dazu.

U wie Ursprung. Die Wurzeln des FCM gehen auf den 1. Juni 1928 zurück. Nächstes Jahr wird der Verein sein 90-jähriges Jubiläum feiern können.

V wie Vereinstreue. Seit Kurt Feuz das Zepter als Coach schwingt, gehört es zum Merkmal des FCM, dass es in jeder Dekade diverse vereinstreue Akteure gibt. Aus dem aktuellen Kader stehen mit Captain Patric Gasser, Luca Lavorato, Sandro Christen, Patrick Strahm, Daniel Mumenthaler, Christian Plüss, Michael Erzinger, Patrick Karrer, Patrick Funaro, Valon Selmani und Max Dreier nicht weniger als 11 Spieler in ihrer mindestens fünften Saison beim FCM. Der aktuelle Rekordspieler, der knallharte Verteidiger Strahm, kommt auf über 200 Spiele im Fanionteam.

W wie «Wuschu». YB-Sportchef Christoph «Wuschu» Spycher hat eine FCM-Vergangenheit (s. unten), spielte von 1997 bis 1999 beim damaligen Erstligisten, bevor er seine Profikarriere beim FC Luzern lancierte.

X wie Xamax. 1992 traf der FCM im helvetischen Cup zum ersten Mal auf ein Team aus der höchsten Schweizer Spielklasse. Gegen Xamax verlor man 1:4, 2400 Zuschauer waren damals auf der Sandreutenen zugegen.

Y wie YB. Noch nie in der fast 90-jährigen Vereinshistorie traf der FCM in einem Pflichtspiel auf YB. Im Kader stehen 9 Spieler mit gelb-schwarzem Bezug: Antonius und Max Dreier, Nick Rothen, Valon Selmani, Luca Lavorato, Sandro Christen, Lars Schädeli, Lukas Schenkel und Patrick Funaro waren YB-Junioren, Funaro spielte gar zweimal in der Super League.

Z wie Zwahlen. Andreas Zwahlen präsidiert den Verein seit 2016.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/29711133

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2017, 10:30 
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Mentor und Musterschüler

YB-Sportchef Christoph Spycher lancierte in Münsingen seine Karriere. Damals wie heute Trainer beim Erstligisten: Kurt Feuz.

Als Münsingens Trainer Kurt Feuz vergangene Woche in den Katakomben des Stade de Suisse David von Ballmoos erblickt, fragt er den YB-Torhüter: «U de, bisch scho närvös?» Von Ballmoos lacht, grüsst den einstigen YB-Akteur herzlich. Im Berner Fussball gibt es kaum einen, der den 65-Jährigen nicht kennt. In bald 33 Saisons als Trainer in Münsingen hat er viele Bekanntschaften geknüpft. Von YB-Sportchef Christoph Spycher etwa war Feuz einst der Mentor.

Feuz hatte Spycher 1997 vom SC Bümpliz nach Münsingen geholt, in zwei Jahren formte und förderte er ihn. Die Münsinger trainierten damals wie heute dreimal wöchentlich, also absolvierte Feuz mit dem späteren Nationalspieler Einzeleinheiten. Spycher sei schon in jungen Jahren ein Leader gewesen, sagt Feuz. «Und er stellte sich nie in den Vordergrund.» Feuz pries seinen Musterschüler bei etlichen Profiklubs an, begleitete ihn zu Gesprächen mit Vereinsvertretern.

«Er hat mich auf sehr tolle Art und Weise unterstützt», sagt der ­39-Jährige über Feuz und spricht von einer tiefen Verbundenheit, die auch heute noch zwischen ihnen bestehe. Seit Spycher 2010 nach Bern zurückgekehrt ist, sehen sich die beiden wieder öfter.

YB sah Potenzial nicht

Damals, vor bald 20 Jahren, empfahl Feuz den jungen Spycher auch YB. Doch die damaligen Verantwortlichen sahen im späteren Captain von Eintracht Frankfurt zu wenig Potenzial. «Sie haben geschlafen», sagt Feuz. Stattdessen griff Andy Egli zu, holte Spycher zu Luzern, wo er durchstartete. «Er hat alles richtig gemacht», sagt Feuz über seinen einstigen Spieler. Heute treffen sie sich im Cupachtelfinal wieder: Spycher als YB-Sportchef, Feuz wie eh und je als Trainer in Münsingen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/12033700

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2017, 11:33 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2017, 22:21 
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Münsingen verpasst Cup-Sensation

YB entscheidet Derby erst kurz vor Schluss

Bis zur 72. Minute liegt in Münsingen die Cup-Sensation in der Luft. Dann bricht Miralem Sulejmani den Bann. Am Ende siegen die Favoriten 3:0.

Alle beim FC Münsingen haben auf diesen Abend gebrennt. Auf dieses prickelnde Kräftemessen mit dem im Vergleich übermächtigen YB.

Ehrfurcht zeigen die Viertligisten allerdings null! Im Gegenteil, die Underdogs spielen tapfer mit, stellen die Abwehr des Super-League-Leaders ein ums andere Mal vor Probleme.

Das Team von Adi Hütter weiss allerdings um seine Qualitäten. Wie das ein Spitzenverein eben tut, zeigt man sich geduldig – und schlägt dann plötzlich zu.

Wenig überraschend durch eine Einzelleistung von Miralem Sulejmani, der die Kugel in der 72. Minute aus unverschämt spitzen Winkel in die Maschen drischt.

Dann ist die Gegenwehr der Münsinger gebrochen. Erst recht, als ein YB-Verteidiger unmittelbar vor dem alles entscheidenden 2:0 durch Roger Assalé (80.) auf der Linie den Ausgleich verhindert. Das 3:0 durch Ngamaleu ist nur noch Zugabe. (sag)

Münsingen – YB 0:3 (0:0)
Sandreutenen, 6113 Fans; SR: Bieri

Tore:
72. Sulejmani 0:1. 80. Assalé 0:2. 83. Moumi 0:3.

Aufstellungen:
Münsingen: Karrer, Strahm, A. Dreier, Schenkel, Thalmann (79. Funaro); Mumenthaler, Hubacher (68. Murina); Christen M. Dreier, Lavorato; Gasser.
YB: Von Ballmoos; Joss, Nuhu, Von Bergen, Benito; Schick, Aebischer, Sanogo, Moumi; Fassnacht (66. Sulejmani), Nsame (66. Assalé).

Gelbe Karten:
11. Mumenthaler (Foul), 31. A. Dreier (Rekl.), 38. Schick (Foul), 41. Nuhu (Unsportlichkeit), 43. Strahm, 54 M. Dreier (Foul).


https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 09643.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2017, 22:26 
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YB gewinnt in Münsingen mit 3:0

Am Mittwochabend herrschte in Münsingen Ausnahmezustand. Die Young Boys gastiereten im Cupachtelfinal im Aaretal. Sulejmani, Assalé und Ngamaleu trafen für die Berner. Wir berichteten live.

Die Young Boys gewinnen das Nachbarschafts-Duell

Die Young Boys haben alle Hände und Füsse voll zu tun, um gegen den kleinen Nachbarn Münsingen die Viertelfinals des Schweizer Cups zu erreichen. Alle Tore beim 3:0 fallen in den letzten 20 Minuten.

In der ersten Halbzeit waren die Young Boys in einigen Szenen am Münsinger Goalie Patrick Karrer gescheitert, einem Nachnachfolger von Roman Bürki im Aaretaler Klub. Der Druck auf das Münsinger Tor blieb aber schwach. Hatte man von den Bernern in der zweiten Halbzeit eine Steigerung erwarten dürfen, sahen die mehr aus 6000 Zuschauer auf dem mit provisorischen Tribünen aufgerüsteten Sportplatz Sandreutenen das exakte Gegenteil. Eine Zeitlang liessen die Münsinger den renommierten Gegner kaum aus dem Strafraum kommen. Ganz grosse Chancen erarbeitete sich die Mannschaft aus der Zentralgruppe der 1. Liga zwar nicht, aber allein die Tatsache dieser zeitweiligen Dominanz war erstaunlich. Die Vorentscheidung fiel fünf Minuten nach einem Doppelwechsel der Young Boys. Miralem Sulejmani und Roger Assalé kamen als frische Kräfte für den Angriff auf den Platz. Sékou Sanogo lancierte nach 71 Minuten Sulejmani mit einem Heber-Zuspiel, das der Serbe aus sehr spitzem Winkel, fast von der Grundlinie, mit einem satten Direktschuss unter die Latte verwertete. Assalé markierte bei einem Konter das 2:0, und wiederum Sulejmani leistete die Vorarbeit zum 3:0 von Nicolas Moumi Ngamaleu. Unmittelbar vor dem 0:2 vergab Max Dreier für Münsingen eine riesige Chance. Sein Abschluss war nur ein bisschen zu schwach, sodass Michel Aebischer für den geschlagenen Goalie David von Ballmoos auf der Linie retten konnte.


Telegramm

Münsingen - Young Boys 0:3(0:0). - 6113 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 72. Sulejmani (Sanogo) 0:1. 80. Assalé 0:2. 83. Moumi Ngamaleu (Sulejmani) 0:3. Young Boys: Von Ballmoos; Joss, von Bergen, Nuhu, Benito; Schick, Aebischer, Sanogo (83. Sow), Moumi Ngamaleu; Nsame (66. Assalé), Fassnacht (66. Sulejmani). Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau, Bertone, Mbabu und Seferi (alle verletzt).


https://www.derbund.ch/sport/fussball/Y ... y/25844235

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2017, 22:28 
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YB gewinnt das Nachbarschafts-Duell

Die Young Boys haben alle Hände und Füsse voll zu tun, um gegen den kleinen Nachbarn Münsingen die Viertelfinals des Schweizer Cups zu erreichen. Auch die Thuner bekunden gegen den Underdog Probleme.

In der ersten Halbzeit waren die Young Boys in einigen Szenen am Münsinger Goalie Patrick Karrer gescheitert, einem Nach-Nachfolger von Roman Bürki im Aaretaler Klub. Der Druck auf das Münsinger Tor blieb aber schwach.

Hatte man von den Bernern in der zweiten Halbzeit eine Steigerung erwarten dürfen, sahen die mehr aus 6000 Zuschauer auf dem mit provisorischen Tribünen aufgerüsteten Sportplatz Sandreutenen das exakte Gegenteil. Eine Zeitlang liessen die Münsinger den renommierten Gegner kaum aus dem Strafraum kommen. Ganz grosse Chancen erarbeitete sich die Mannschaft aus der Zentralgruppe der 1. Liga zwar nicht, aber allein die Tatsache dieser zeitweiligen Dominanz war erstaunlich.

Die Vorentscheidung fiel fünf Minuten nach einem Doppelwechsel der Young Boys. Miralem Sulejmani und Roger Assalé kamen als frische Kräfte für den Angriff auf den Platz. Sékou Sanogo lancierte nach 71 Minuten Sulejmani mit einem Heber-Zuspiel, das der Serbe aus sehr spitzem Winkel, fast von der Grundlinie, mit einem satten Direktschuss unter die Latte verwertete. Assalé markierte bei einem Konter das 2:0, und wiederum Sulejmani leistete die Vorarbeit zum 3:0 von Nicolas Moumi Ngamaleu. Unmittelbar vor dem 0:2 vergab Max Dreier für Münsingen eine riesige Chance. Sein Abschluss war nur ein bisschen zu schwach, so dass Michel Aebischer für den geschlagenen Goalie David von Ballmoos auf der Linie retten konnte.

Münsingen - Young Boys 0:3 (0:0). - 6113 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 72. Sulejmani (Sanogo) 0:1. 80. Assalé 0:2. 83. Moumi Ngamaleu (Sulejmani) 0:3.

Young Boys: Von Ballmoos; Joss, von Bergen, Nuhu, Benito; Schick, Aebischer, Sanogo (83. Sow), Moumi Ngamaleu; Nsame (66. Assalé), Fassnacht (66. Sulejmani).

Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau, Bertone, Mbabu und Seferi (alle verletzt).


https://www.nzz.ch/sport/yb-gewinnt-das ... ld.1324175

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2017, 22:30 
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Die Reaktionen nach dem 3:0-Sieg gegen Münsingen

YB schlägt den FC Münsingen nach langer Zeit zähem Kampf schliesslich 3:0. Die Erstligisten aus dem Aaretal geben sich trotzdem zufrieden. Die Reaktionen nach dem Cup-Derby.

Die Young Boys hatten alle Hände und Füsse voll zu tun, um gegen den kleinen Nachbarn Münsingen die Viertelfinals des Schweizer Cups zu erreichen. In der ersten Halbzeit waren die Young Boys in einigen Szenen am Münsinger Goalie Patrick Karrer gescheitert, einem Nachnachfolger von Roman Bürki im Aaretaler Klub. Der Druck auf das Münsinger Tor blieb aber schwach.

Hatte man von den Bernern in der zweiten Halbzeit eine Steigerung erwarten dürfen, sahen die mehr aus 6000 Zuschauer auf dem mit provisorischen Tribünen aufgerüsteten Sportplatz Sandreutenen das exakte Gegenteil. Eine Zeitlang liessen die Münsinger den renommierten Gegner kaum aus dem Strafraum kommen. Ganz grosse Chancen erarbeitete sich die Mannschaft aus der Zentralgruppe der 1. Liga zwar nicht, aber allein die Tatsache dieser zeitweiligen Dominanz war erstaunlich.

Die Vorentscheidung fiel fünf Minuten nach einem Doppelwechsel der Young Boys. Miralem Sulejmani und Roger Assalé kamen als frische Kräfte für den Angriff auf den Platz. Sékou Sanogo lancierte nach 71 Minuten Sulejmani mit einem Heber-Zuspiel, das der Serbe aus sehr spitzem Winkel, fast von der Grundlinie, mit einem satten Direktschuss unter die Latte verwertete.

Assalé markierte bei einem Konter das 2:0, und wiederum Sulejmani leistete die Vorarbeit zum 3:0 von Nicolas Moumi Ngamaleu. Unmittelbar vor dem 0:2 vergab Max Dreier für Münsingen eine riesige Chance. Sein Abschluss war nur ein bisschen zu schwach, sodass Michel Aebischer für den geschlagenen Goalie David von Ballmoos auf der Linie retten konnte.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/13689766

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2017, 22:44 
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mehr oder weniger souveräne leistung und verdient eine runde weiter. :bravo:


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