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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 17. April 2017, 23:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.04.2017  Zitat: Montagsblues im Stade de Suisse
Am Ostermontag muss YB auf viele Stürmer verzichten und verliert 0:1 gegen GC.
Montag, ein Tag mit einem schlechten Ruf. Zum Wochenstart dauert es manchmal etwas länger, bis die Betriebstemperatur erreicht ist. Einen solchen Montagsblues schienen die Young Boys am Montag zu haben. Am Feiertag stand für die Fussballer Arbeit an, und sie taten sich schwer, auf Touren zu kommen.
Das mag nicht nur am Wochentag, sondern auch am Gegner gelegen haben. GC, das vergangene Woche das erste Mal in diesem Jahr eine Partie gewonnen hatte, sicherte sich im Stade de Suisse gleich den zweiten Sieg in Folge.
In der 9. Minute parierte Mvogo gegen Caio, der allein auf ihn zustürmte und eigentlich auf Munas Dabbur hätte ablegen müssen, der mit ihm mitgelaufen war und freie Schussbahn hatte. Von der Aktion des YB-Torhüters war der Stadionsprecher so begeistert, dass er vermeldete: «Und im YB-Goal: Yvon Mvogo.» Gut 74 Spielminuten später blieb diesem das Nachsehen gegen Dabbur, der mit einem Kopfball nach einem Corner für die zweite Heimniederlage der Young Boys in dieser Saison sorgte.
«In der ersten Halbzeit haben wir zu wenig investiert», sagte Adi Hütter, «die zweite war eine gute Halbzeit, aber wir waren zu wenig gefährlich.» GC machte dem Heimteam das Durchkommen schwer und konterte mit Captain Dabbur wiederholt gefährlich. Auf der anderen Seite agierte YB zu wenig überzeugend und zu fehleranfällig.
GCs Milan Vilotic attestierte seinen ehemaligen Mitspielern zumindest «viele Halbchancen». Der Verteidiger kam ohne Groll zurück nach Bern: «Ich bin nicht zufrieden mit meiner Zeit bei YB, weil ich meine Ziele nicht erreicht habe. Aber es war keine schlechte Zeit, ich habe viel gelernt.»
Vilotic konnte sich freuen, weil seine Mannschaft nun acht Punkte vor dem Abstiegsplatz liegt. Gleich viele Punkte trennen YB vom drittplatzierten Sion. «Wir haben probiert und probiert», hielt Alain Rochat fest, «der Sieg für GC ist nicht unverdient, das Spiel hätte aber auch auf unsere Seite kippen können.»
Personalengpass im Sturm
Vor gut zwei Wochen im Heimspiel gegen Vaduz war YB auch ein Tor zurückgelegen, bevor die beiden Einwechselspieler Michael Frey und Roger Assalé das Spiel noch wenden konnten. Beide fehlten gegen GC wegen Sperren. Guillaume Hoarau, oftmals Torschütze aus dem Nichts, fällt bekanntlich länger aus.
So agierte der einzige verbleibende Stürmer, Alexander Gerndt, als Spitze im 4-2-3-1-System. «Er hat bis zum Schluss alles versucht», lobte Hütter den Glücklosen und erinnerte daran, dass Gerndt verletzungsbedingt länger nicht gespielt hatte. Hinter Gerndt kam Bertone im offensiven Mittelfeld zum Einsatz.
«Mir waren irgendwie die Hände gebunden», sagte der Trainer hinsichtlich seiner Wechselmöglichkeiten, «natürlich wünscht man sich in einer solchen Phase, dass man nachlegen kann.» Der junge Taulant Seferi und Thorsten Schick brachten keine Impulse mehr.
Verärgert war der Trainer jedoch über das Gegentor nach einer Standardsituation. «Es ist kein Beinbruch, einmal Zuhause 0:0 zu spielen, obwohl man damit nicht zufrieden sein sollte.» So bleibt die Enttäuschung: «Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war nicht zufriedenstellend», so Hütter. Bleibt die Hoffnung, dass am Sonntag gegen Lugano alles ein bisschen besser geht. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Mo ... y/25721812
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shalako
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Verfasst: Montag 17. April 2017, 23:18 |
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17.04.2017  Zitat: YB ohne Spannkraft
Ostermontag-Blues im Stade de Suisse: Ein wenig überzeugendes YB verliert gegen GC 0:1. Damit kann Serienchampion Basel bereits am nächsten Wochenende erneut Meister werden.
Wen interessiert die Super League derzeit? Die Spannung ist raus, oben wie scheinbar unten. Immerhin ist die Relevanz der Meisterschaft aber noch so gross, dass die sechste Eishockeyfinalpartie zwischen Zug und Bern gestern auf den Abend verschoben werden musste, weil um 16 Uhr der Beinaheklassiker Luzern - St. Gallen auf der Agenda stand.Man muss das nicht verstehen können.
Und man muss nicht begreifen, warum diese Zeilen den Chronistentext zum Treffen der Young Boys mit den Grasshoppers vom Montagnachmittag einleiten. Aber der Vierbuchstabenklassiker hat in den letzten Jahren einiges an Brisanz eingebüsst, er steht im April 2017 für die Langeweile in der Super League. YB steckt im Niemandsland auf Rang 2 fest, GC kämpft – immerhin – noch ein wenig gegen den Abstieg. Der Rekordmeister hat sich mit dem 1:0-Sieg im Stade de Suisse aber vermutlich der gröbsten Sorgen entledigt.
Gerndt hing in der Luft
Bei den Young Boys fehlt es in diesen Wochen (geht es nicht gerade gegen Basel) an der Spannkraft, die unbedingte Überzeugung ist nicht bei allen Akteuren vorhanden. So war es vor zwei Wochen gegen Vaduz und gestern gegen GC. Im ersten Heimspiel drehten die eingewechselten Michael Frey und Roger Assalé in der Nachspielzeit spektakulär einen 1:2-Rückstand, beim 3:2-Sieg hatte zudem Torjäger Guillaume Hoarau getroffen.
Das Trio fehlte am Ostermontag gesperrt und verletzt, was nicht zu übersehen war. Die Young Boys agierten nicht zielstrebig, sie verzettelten sich, der in der Angreiferhierarchie temporär und in Rekordzeit von Rang 4 auf Rang 1 aufgestiegene Alexander Gerndt hing in der Luft und ging völlig unter. «Wir haben uns schwergetan, insbesondere mit dem letzten Pass», sagt Steve von Bergen.
Der Captain bestreitet aber, dass es den Young Boys schwerfalle, die bestmögliche Motivation fürs letzte Saisonviertel aufzubringen. «Nein, nein», sagt von Bergen, «wir wollen schon, das ist nicht das Problem. Aber GC hat es heute gut gemacht, die Mannschaft spielt gegen den Abstieg und hat sich stark verteidigt.»
Von Bergens Fehler
Mit Ausnahme der ersten Viertelstunde nach der Pause lief bei den Young Boys wenig zusammen. Einzig in jenen rund 15 Minuten gelang es, Druck zu entwickeln, Leonardo Bertone verpasste gleich nach dem Seitenwechsel knapp das 1:0. In der restlichen Spielzeit agierten die Gastgeber wenig dynamisch und nicht homogen. Wurden sie halbwegs gefährlich, stand oft ein Energieanfall eines Einzelnen am Ursprung der Szene. Über weite Strecken griff YB erschreckend harmlos an, Hoarau fehlte bei allen Ecken und an allen Enden. «Vor der Pause waren wir nicht gut genug», sagt Trainer Adi Hütter, «aber es kam eine Reaktion. Leider hat eine Standardsituation gegen uns entschieden.»
Es war Munas Dabbur, der sich in der 82. Minute nach einem Eckball im Kopfballduell der Captains energisch gegen von Bergen durchsetzte und das Siegtor erzielte. «Das war mein Fehler», sagt von Bergen. «Ich kam nicht mehr an den Ball heran.» Die Grasshoppers stahlen den Sieg nicht, sie wirkten kompakter, hatten die besseren Chancen und hätten mit weniger Eigensinn der Offensivstützen Dabbur und Caio bereits in der ersten Halbzeit reüssieren müssen.
Nun auch eine Frage der Ehre
YB liegt derweil nach der fünften Saisonniederlage acht Runden vor Saisonende noch 8 Punkte vor Sion – und 20 Zähler hinter Basel. Der Rückschlag wird wohl keine Folgen haben. Mit diesem Wissen treten die Young Boys zu oft auf. Besser machen können sie es am Sonntag im Duell mit Lugano. Gegen die Tessiner hatten die Berner im Juli die bis gestern einzige Heimniederlage erlitten.
Möglicherweise stimuliert es die YB-Spieler ja, steht gegen Lugano zumindest die Ehre ein bisschen auf dem Spiel. Schlägt der FCB am Samstag zu Hause Vaduz, könnte er am Sonntag Meister werden – falls die Young Boys gegen Lugano nicht gewinnen. Das hört sich beinahe nach Spannung in der Liga an. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24144733
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shalako
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Verfasst: Montag 17. April 2017, 23:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.04.2017  Zitat: GC gewinnt in Bern mit 1:0
Im Spiel der ausgelassenen Chancen trifft Dabbur kurz vor Schluss mit dem Kopf. Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtete live.
Den Grasshoppers gelingt am Ostermontag der nächste Schritt aus der Krise. Der Rekordmeister siegt bei den zweitklassierten Young Boys dank eines späten Treffers von Munas Dabbur 1:0.
Als Schiedsrichter Jaccottet die Partie nach 95 Minuten vor nur gut 15'000 Zuschauern im Stade de Suisse beendete, brach es aus Carlos Bernegger heraus. Der 48-Jährige stiess nach dem ersten Auswärtssieg der Grasshoppers in der Rückrunde einen langen Jubelschrei aus und schlug sich mit beiden Händen auf die Brust. Berneggers Bilanz als GC-Cheftrainer liest sich ausgezeichnet: Nach dem 0:1 zum Auftakt in Basel holten die Zürcher unter dem argentinisch-schweizerischen Doppelbürger in den letzten drei Partien sieben Punkte und bauten damit ihren Vorsprung auf den Abstiegsplatz auf acht Zähler aus. Die grössten Abstiegssorgen scheinen die Zürcher bis auf Weiteres los zu sein. Der Sieg der Zürcher in Bern war nicht unverdient. Zwar verzeichnete das Heimteam etwas mehr Spielanteile, die Zürcher produzierten mit ihren Vorstössen aber deutlich mehr Gefahr vor dem Tor von Yvon Mvogo als die Berner, die neben dem verletzten Guillaume Hoarau auch auf die gesperrten Stürmer Roger Assalé und Michael Frey verzichten mussten. Mvogo entschärfte in der 9. Minute einen ersten Abschlussversuch Dabburs mit einem starken Reflex. Neun Minuten vor Schluss machte es der GC-Captain dann besser. Nach einer Cornerflanke von Runar Sigurjonsson setzte sich der Israeli im Luftduell gegen Steve von Bergen durch und traf per Kopf zum Siegtreffer für die Gäste. Für Dabbur war es der vierte Treffer seit seiner Rückkehr aus Salzburg. Zusammen mit Caio sorgte er auch in Bern in der Offensive immer wieder für Wirbel. YB kassierte erstmals nach sieben Partien wieder eine Niederlage. Den Ausrutscher der Berner dürfte auch in Basel mit Wohlwollen registriert worden sein. Im Idealfall könnte der FCB, der die Tabelle mit 20 Punkten Vorsprung anführt, bereits am nächsten Sonntag Meister werden.
Young Boys - Grasshoppers 0:1 (0:0) 15'097 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tor: 82. Dabbur (Corner Sigurjonsson) 0:1. Young Boys: Mvogo; Mbabu, Von Bergen, Rochat, Lecjaks (85. Benito); Zakaria, Sanogo; Ravet (85. Schick), Bertone (79. Seferi), Sulejmani; Gerndt. Grasshoppers: Mall; Bamert, Vilotic, Bergström, Antonov; Olsen (79. Pnishi), Sigurjonsson; Lavanchy, Andersen (73. Brahimi), Caio; Dabbur. Bemerkungen: Young Boys ohne Assalé, Frey (beide gesperrt), Hoarau, Joss, Wüthrich (alle verletzt) und Gajic (nicht im Aufgebot), Grasshoppers ohne Pickel (gesperrt), Sherko, Basic und Zesiger (alle verletzt). Verwarnungen: 35. Ravet (Foul). 45. Vilotic (Foul). 75. Olsen (Foul). 90. Dabbur (Unsportlichkeit). 90. Von Bergen (Unsportlichkeit). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13075181
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. April 2017, 09:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.04.2017  Zitat: YB-Noten: Schwache Offensive
Bei den Young Boys erreichen gegen GC (0:1) nur wenige Spieler ihre Form.
Yvon Mvogo: Note 5 Verhinderte mit einem überragenden Reflex gegen Caio das 0:1, wobei der Brasilianer den Ball auf Munas Dabbur hätte rüberlegen müssen. Auch sonst souverän. Das Kopfball-Siegtor Dabburs fiel aus wenigen Metern.
Kevin Mbabu: Note 4,5 War der offensiv aktivste Young Boy, was vor allem einiges über seine Vorderleute aussagt. Mbabu sprintete mit seiner Dynamik regelmässig an der rechten Linie hoch. Defensiv dagegen war er erneut nicht über alle Zweifel erhaben. Verschuldete unnötig den Corner vor dem Gegentor.
Steve von Bergen: Note 2,5 Nach seiner starken Vorstellung in Basel überzeugte der Captain nicht – wie schon einige Male in diesem Frühling. Hatte grosse Mühe mit Dabbur. Und kam gegen den Israeli beim 0:1 im Anschluss an einen Eckball zu spät.
Alain Rochat: Note 4,5 Deutlich stilsicherer als von Bergen, zudem mit präzisen Pässen in der Spieleröffnung.
Jan Lecjaks: Note 3 Bekam viele Gelegenheiten, um sein Flankenspiel zu üben. Aber der Tscheche enttäuschte in dieser Disziplin erneut schwer.
Sékou Sanogo: Note 5 Wenn er mit dem Ball am Fuss wie ein Zug durchs Mittelfeld pflügte, war er von den Gegenspielern nicht zu bremsen. Letztlich aber schaute auch bei seinen Vorstössen wenig Gefährliches heraus.
Denis Zakaria: Note 4,5 Eroberte einige Bälle mit seiner Wucht, war ein Aktivposten, fand die Lücke in der GC-Defensive jedoch ebenfalls nicht.
Yoric Ravet: Note 3,5 Ist nicht in Bestform. Zwar vorerst bemüht, aber mit wenig zwingenden Abschlüssen. Später tauchte der Franzose völlig ab.
Leonardo Bertone: Note 4 Probierte einiges, aber ging insgesamt auch unter in der Berner Offensive, der nicht viel gelang. Bertone ist im 4-2-3-1-System als Spielmacher nicht ideal eingesetzt, er benötigt mehr Raum, um seine Stärken ausspielen zu können. Hätte gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit das 1:0 erzielen müssen, sein Schuss wurde aber vom Hinterteil Emil Bergströms knapp neben das Tor gelenkt.
Miralem Sulejmani: Note 3,5 Auch sein famoser linker Fuss war kein Faktor. Setzte sich selten durch. Und als er einen Freistoss aus 17 Metern schiessen durfte, drosch er den Ball weit übers Tor.
Alexander Gerndt: Note 2,5 Der Schwede hat schon länger kein gutes Spiel abgeliefert. Tat sich im Sturm schwer, vermochte kaum Bälle zu halten, verstand sich nicht mit den Nebenspielern.
Taulant Seferi: ohne Note 79. Minute für Bertone.
Loris Benito: ohne Note 85. Minute für Lecjaks.
Thorsten Schick: ohne Note 85. Minute für Ravet.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21921107
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. April 2017, 18:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.04.2017  Zitat: Vilotics Rückkehr, Dabburs Ruhe
Rekordmeister GC hat sich dank verbesserter Organisation, neuem Trainer und den Winterpausenzugängen Milan Vilotic und Munas Dabbur vom Tabellenende entfernt.
Wie ein Absteiger trat GC im Stade de Suisse nicht auf. Der Rekordmeister verteidigte gut organisiert, agierte stilsicher und verdiente sich den 1:0-Sieg beim Tabellenzweiten. «Das war ein wertvoller Erfolg für uns», sagt Captain und Siegschütze Munas Dabbur nach dem unerwarteten Auswärtssieg. «Wir haben solidarisch gekämpft.» Sein Trainer Carlos Bernegger freut sich über «die Reife», welche die Grasshoppers gezeigt hätten, und darüber, «wie wir uns defensiv präsentiert haben».
Erst zwei Gegentore hat GC seit der Mal-wieder-Installierung des impulsiven Bernegger als Chefcoach in vier Begegnungen erhalten. Dank dem Sieg in Bern beträgt der Vorsprung auf den Letzten Vaduz acht Punkte. «Wir haben einen wichtigen Schritt gemacht», sagt Bernegger, «doch diese Leidenschaft müssen wir immer zeigen.» Dem Trainer ist es offenbar in mehreren Gesprächen auch gelungen, den Heisssporn Dabbur zu disziplinieren. «Wir haben viel geredet», sagt der spielstarke, torgefährliche Stürmer schmunzelnd. «Ich muss ruhiger sein auf dem Platz.» Der 24-Jährige war im Winter leihweise von Red Bull Salzburg, wo er sich nicht durchgesetzt hatte, zurück zu GC gewechselt.
Vilotic hat Verständnis für YB
Das Abstiegsgespenst haben die Grasshoppers verscheucht, von einer Rettung aber wollen die Protagonisten nichts wissen. «Diese Einstellung wäre fatal», sagt Milan Vilotic. Der Innenverteidiger war ebenfalls im Winter nach sehr schwierigen Zeiten von YB zurück zu GC gegangen, will aber nicht von einer Genugtuung sprechen. «Ich habe meine Ziele in Bern nicht erreicht, aber gute Leute kennen gelernt.» Vilotic, mit vier Millionen Franken Ablösesumme teuerster Einkauf der YB-Vereinsgeschichte, hatte in Bern unter Trainer Adi Hütter auf der Tribüne gesessen.
«Wir sind weit davon entfernt, dort zu stehen, wo ein Klub wie GC stehen muss», sagt Vilotic. Seit er wieder in Zürich sei, habe das Team in sechs Spielen aber nur fünf Tore kassiert. «Heute haben wir gut gespielt, wenig Chancen zugelassen.» Als er gefragt wird, ob er überrascht gewesen sei, wie harmlos YB aufgetreten sei, meint der Serbe: «Es gab schon Chancen, auch einige Halbchancen.» Es sei aber schwierig für die Young Boys, weil sie auf Rang 2 feststecken würden. «Sie können sicher mehr, als sie gegen uns gezeigt haben.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16642126
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