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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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mex0r
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Verfasst: Dienstag 10. Mai 2005, 15:15 |
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Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39 Beiträge: 801 Wohnort: Bernensis
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Datum: Mittwoch, 11.Mai 2005
Uhrzeit: 19:30
Ort: Stadion Lachen, Thun
gäubschwarzsüchtig car:
Abfahrt: 17:30
Ort: Schützenmatte, Bern
Preis: Erw: 20.- Studi,Lehrlinge,AHV/IV: 10.-
Anmeldung: info@yellowroses.ch , Name, Anzahl Plätze angeben
Zugfahrer:
es gibt wohl genug Züge (ca alle 20min mind. 1 zug).....weiss selber noch nicht welcher dass ich nehmen werde
kommt zahlreich mit ans "derby" 
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Rino
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Verfasst: Dienstag 10. Mai 2005, 15:30 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Fast sämtliche Stammspieler von Thun fallen aus. Dank dieser Tatsache liegt sogar ein Sieg gegen die Oberländer drin.  Also "Bidu" hab Mut und lass 4-4-2 spielen. 
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mex0r
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Verfasst: Dienstag 10. Mai 2005, 15:38 |
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Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39 Beiträge: 801 Wohnort: Bernensis
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Rino hat geschrieben: Fast sämtliche Stammspieler von Thun fallen aus. Dank dieser Tatsache liegt sogar ein Sieg gegen die Oberländer drin.  Also "Bidu" hab Mut und lass 4-4-2 spielen. 
du hast recht, aber für ein sieg muss trotzdem eine gute Leistung her, etwas wieder riskieren auf dem Feld und einfach kämpfen bis zum umfallen. Anders gesagt: Einfach nicht so wie gegen Xamax und Zürich!
ich würd folgendes Team aufstellen:
-------------------Wölfli--------------------
Steinsson----Disler---Carreno---Rochat
------------------Friedli---------------------
Gügi----------------------------------DeNa
----------------Häbi------------------------
---------Neri----------Chappi--------------
Auswechslungen: 55' Magnin für Dena, 70' Schneuwly für Chappi, 88' Melunovic für Friedli
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disizlapeste
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Verfasst: Dienstag 10. Mai 2005, 17:47 |
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Registriert: Sonntag 13. Juni 2004, 12:18 Beiträge: 209 Wohnort: 3006
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mex0r hat geschrieben: ich würd folgendes Team aufstellen:
-------------------Wölfli-------------------- Steinsson----Disler---Carreno---Rochat ------------------Friedli--------------------- Gügi----------------------------------DeNa ----------------Häbi------------------------ ---------Neri----------Chappi--------------
he mex, mini ufstellig ga chlaue^^

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Boby
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Verfasst: Dienstag 10. Mai 2005, 19:52 |
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Registriert: Freitag 18. März 2005, 21:42 Beiträge: 97 Wohnort: Gürbetal
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Rino hat geschrieben: Fast sämtliche Stammspieler von Thun fallen aus. Dank dieser Tatsache liegt sogar ein Sieg gegen die Oberländer drin.  Also "Bidu" hab Mut und lass 4-4-2 spielen. 
Das ist genau auch meine Meinung. Es kann doch nicht sein, zu Hause so defensiv zu spielen. Mich hat fast der Schlag getroffen, als ich das gegen FCZ sah. Hoffe, er hat den Mumm und lässt wieder mit 2 Stürmern spielen.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2005, 08:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 11.5.2005
Thuns Personalnot vor Derby
Dem FC Thun gehen die Spieler aus. Vor dem Derby gegen YB (Lachen, 19.30 Uhr, SF2 live) ist die Personalnot bei den Oberländern riesig. Deshalb werden heute zahlreiche Youngster im Kader des Tabellenzweiten stehen.
Gestatten: Benjamin Lüthi, Jahrgang 1988, defensives Mittelfeld; Fabian Stoller, Jahrgang 1988, defensives Mittelfeld; Sandro Galli, Jahrgang 1987, Abwehr; Giuseppe Melina, Jahrgang 1987, Mittelfeld; Stephan Andrist, Jahrgang 1987, Sturm. – Was diese fünf Nachwuchsspieler mit dem Derby Thun – YB zu tun haben? Nun, alle Mitglieder der Thuner U19-Equipe stehen heute im Kader des sensationellen Tabellenzweiten. «Ich denke, dass drei bis vier Junge auch zum Einsatz kommen werden», sagt Thuns Sportchef Werner Gerber, «unsere Situation ist wirklich unglaublich.» Noch immer ist im Berner Oberland der Zorn über Schiedsrichterin Nicole Petignat nicht verraucht. «Alle gelben Karten in Basel waren völlig unnötig», ereifert sich Trainer Urs Schönenberger, «jetzt haben wir dafür ein gewaltiges personelles Desaster.»
Gestern neun Feldspieler
Gesperrt sind fürs heutige Derby gegen YB: Baykal, Aegerter, Milicevic, Cerrone, Ferreira. Gemeinsames Merkmal der fünf Kartensünder? Alle sind sie Defensivspieler. Stark fraglich sind: Deumi, Hodzic, Pallas. Gemeinsames Merkmal der drei Angeschlagenen? Alle sind sie Defensivspieler. Verletzt ist: Sehid Sinani. Er ist, richtig, Defensivspieler. «Die Situation ist wirklich grotesk», sagt Schönenberger. Am Dienstagmorgen seien noch neun Feldspieler im Training gewesen, die am Mittwoch auch spielen dürfen. «Und davon vier Stürmer», klagt der Coach. Er hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass zumindest Hodzic oder Deumi heute einsatzfähig sein werden. «Wir entscheiden sehr kurzfristig», erklärt Schönenberger.
Während der gesamten erfolgreichen Spielzeit der Thuner Höhenflieger blieben die Spassfussballer von Verletzungen oder Sperren weit gehend verschont. Heute allerdings trifft es Thun knüppeldick. «Ich habe keine Ahnung, wie wir gegen YB spielen werden», sagt ein frustrierter Schönenberger. «Aber wir wollen nicht, dass Basel bereits am Mittwochabend Meister ist», sagt der Trainer, «wir kämpfen bis zuletzt um unsere kleine theoretische Chance.»
YB kämpft um Uefa-Cup
14 Punkte liegen die Thuner vor den Young Boys. Das ist eine Demütigung für die Stadtberner, die immer noch im Rennen um einen Uefa-Cup-Platz sind – und ein breites Kader zur Verfügung haben. Akteure wie die Stürmer Johan Berisha oder Boban Maksimovic schaffen es derzeit nicht einmal auf die Bank, auch im Mittelfeld und in der Abwehr herrscht ein grosses Gedränge um die Stammplätze. Leistungsfördernd scheint dieser harte Konkurrenzkampf indes nicht zu sein – mutlos, leidenschaftslos und harmlos präsentierte sich YB in den letzten Wochen. «Wir können aus eigener Kraft den dritten Rang erreichen», sagt Zaugg, «weil wir gegen GC noch in Bern antreten.»
Vorher allerdings reisen die Young Boys heute zur neuen Nummer 1 im Kanton Bern. «Warten wir einmal ab, wer von den angeschlagenen Spielern wirklich fehlt», sagt Zaugg süffisant zum Thuner Wehklagen über den drohenden Wegfall sämtlicher Abwehrspieler. «Wir müssen sowieso für uns schauen und den Sieg suchen», sagt der zuletzt kritisierte Zaugg.
Während bei YB heute also Legenden wie Stéphane Chapuisat und bestandene Super-League-Spieler wie Yao Aziawonou nur auf der Bank sitzen, dürften beim FC Thun zahlreiche Grünschnäbel sogar in der Startformation stehen.
Ironie der Geschichte: Thun ist nicht nur in der Rangliste weit vor YB klassiert, sondern wird heute Abend auch mehr Nationalspieler im Kader haben. Sandro Galli und Stephan Andrist werden regelmässig in der Schweizer U18-Auswahl eingesetzt, Benjamin Lüthi und Fabian Stoller sind bereits in der U17 zu nationalen Ehren gelangt.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2005, 08:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 11.5.2005
Ein Fünklein und ein Funke
Unterschiedliche Ausgangslage der Berner Super-League-Vereine vor dem heutigen Derby Thun - YB (Anpfiff 19.30 Uhr)
Im fünften Berner Derby der Saison kämpft Thun heute Abend um seine letzte, nur noch minime Chance auf den Meistertitel. Kantonsrivale YB will sich derweil mit einem Erfolg im Lachenstadion die Option Europacup offen halten.
Ein Fünklein Hoffnung besteht noch. Und diese kleine, wohl nur noch theoretische Chance auf den Meistertitel will der FC Thun heute Abend im Derby gegen die Young Boys am Leben erhalten. «Wir schauen weiterhin nach vorne, wollen punkten und dann schauen, wozu es gereicht hat», sagt Mario Raimondi. «Obwohl wir meistenorts bezüglich des ersten Platzes inzwischen abgeschrieben sind; wir haben noch nicht aufgegeben. Im Fussball ist schliesslich vieles möglich.» Die Ausgangslage: Leader Basel muss von den letzten drei Partien gegen St. Gallen (heute, h), GC (a) und Xamax (h) mindestens zwei verlieren, damit das Team von Urs Schönenberger Platz 1 noch erreichen kann; holen die Basler heute mehr Punkte als die Berner Oberländer, lassen die Spieler von Christian Gross bereits in dieser Nacht die Korken knallen.
Abgehakt haben die Thuner das bittere 1:4 vom Wochenende in Basel. «Die Niederlage war ärgerlich, aber wir haben das ziemlich schnell hinter uns gelassen», sagt Raimondi, der in der nächsten Saison das YB-Dress tragen wird. «Wir haben uns an der eigenen Nase zu nehmen, denn wir haben zu wenig riskiert und zu wenig Vertrauen in unsere Stärken gehabt.» Ebenfalls kein Thema mehr für Raimondi ist die Leistung von Schiedsrichterin Nicole Pétignat, welche vor allem aufgrund der beiden Penaltyentscheide von den Thunern heftig kritisiert worden war. Reichlich Öl ins Feuer gegossen hatte Trainer Urs Schönenberger, der in einigen Zeitungen dahingehend zitiert worden, ein «Männersport» sollte «nur von Männern» gepfiffen werden. Auf Pétignat angesprochen, meint Raimondi, sie habe am Samstag sicherlich nicht ihren besten Tag gehabt, aber «sonst freue ich mich jeweils, wenn sie als Spielleiterin fungiert».
Thuner Personalprobleme
Das letzte Derby war eine klare Sache zugunsten der Oberländer gewesen, welche im Neufeld die Stadtberner 4:2 besiegten und sie dabei phasenweise sehr schlecht aussehen liessen. Raimondi, der sich damals ebenfalls unter die Torschützen gereiht hatte, erwartet für heute Abend jedoch ein anderes Spiel, in welchem YB mehr Druck machen werde als an jenem Abend. Erschwerend für Thun könnte sich die Personalsituation erweisen. Schönenberger muss auf nicht weniger als sieben Spieler verzichten (vier davon Verteidiger). Silvan Aegerter, Baykal Kulaksizoglu, Pascal Cerrone, Nelson Ferreira und Ljubo Milicevic sind gesperrt, Selver Hodzic und Sehid Sinani verletzt.
Platz 3 weiterhin in Reichweite
Auch die Young Boys dürfen noch hoffen, nicht auf den Titel, aber immerhin auf Platz 3 – und die Hoffnung ist zumindest vom Papier her nicht bloss ein Fünkchen, sondern ein veritabler Funke. Denn die Ausgangslage präsentiert sich gar nicht so schlecht: YB hat wohl zwei Verlustpunkte mehr als das derzeit drittklassierte GC, aber kann nächste Woche im Direktkampf mit den Zürchern das Blatt aus eigener Kraft wenden. «Gewinnen wir die Partien gegen Thun und GC, haben wir sehr gute Chancen, den Europacup zu erreichen», sagt Captain Mark Disler, fügt aber auch gleich an, dass die Sache gelaufen sei, «wenn wir gegen GC verlieren». Aber schon gegen Thun müsse man punkten, um den Kontakt zu den Zürchern nicht zu verlieren. Und gegen die Oberländer habe man ohnehin etwas zu korrigieren aus dem letzten Spiel, in welchem «wir nicht gut ausgesehen haben». Zuversichtlich stimmt den Verteidiger auch die Tatsache, dass YB in den letzten drei Partien fünf Punkte holte. Nur würden im Moment Unentschieden fast immer negativ gewertet. «Ich will damit nicht sagen, dass zuletzt alles hervorragend war. Aber wir sind wieder auf dem aufsteigenden Ast.»
Vonlanthen und Meyer
Viel unterwegs zwecks Be- obachtung von Spielern ist derzeit Sportchef Marcel Hottiger. Er könne wohl derzeit keine weiteren Transfers bekannt geben. «Es ist wohl einiges am laufen, aber noch nichts spruchreif.» Hottiger meinte, dass sich dies in den nächsten ein oder zwei Wochen ändern könnte. Dies hängt damit zusammen, dass im Ausland Entscheidungen anstehen, welche wiederum Einfluss auf die Vertragssituation der jeweiligen Spieler hätten. Steigt beispielsweise Brescia in die Serie B ab, verlieren die Italiener die Option zur Vertragsverlängerung mit Johan Vonlanthen. Dessen (leihweise) Rückkehr zu den Bernern rückte somit etwas näher. Hottiger bestätigt entsprechende Gespräche mit und Zeichen der generellen Bereitschaft von «Besitzer» Eindhoven, verweist aber darauf, dass letztlich auch der Spieler bereit sein müsse. Auch habe Eindhoven offenbar noch nicht mit Vonlanthen gesprochen.
Hottiger bestätigt auch Kontakte zu Remo Meyer, dessen Klub 1860 München noch Chancen auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga hat. «Er ist einer der Kandidaten.» Kein Thema mehr ist hingegen Thun-Verteidiger Armand Deumi – zumindest zum aktuellen Preis.
_________________ For Ever
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Gonzo
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Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2005, 12:31 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Marc
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Verfasst: Mittwoch 11. Mai 2005, 21:57 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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schade hats nicht zum sieg gereicht gegen ein thun b. wiedermal zwei verschenkte punkte! 
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 12. Mai 2005, 07:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 12.5.2005
«Das ist wie ein Meistertitel»
1:1 zwischen Thun und YB. Es war eine rasante erste und eine ruhige zweite Halbzeit und ein gerechtes Remis. Für die Young Boys ist dieser Punkt zu wenig – Thun freut sich, den zweiten Rang gesichert zu haben.
Die YB-Fans feierten nach Spielschluss das 1:1, sie waren zufrieden mit der Leistung der Young Boys in Thun. Die Stadtberner kämpften mit Leidenschaft, und sie suchten bis zum Schluss den Sieg. «Das war aber trotzdem ein schlechter Abend für uns», sagte ihr Trainer Hans-Peter Zaugg, «denn wir haben wieder Punkte auf GC eingebüsst.» In den Uefa-Cup wollen die Young Boys noch, und wenn sie den dritten Platz am Ende verpassen, dann gewiss nicht wegen des gestrigen Derbys. «Das war nicht schlecht von uns», sagte auch Zaugg, «aber insgesamt halt doch nicht gut genug.» Der YB-Coach hatte sich kurzfristig entschieden, doch mit Stéphane Chapuisat im Sturm zu beginnen. Weil Zaugg erneut auf ein 4-1-4-1-System setzte, rückte Francisco Neri ins linke Mittelfeld und war dort einer der stärksten Berner. Auf der anderen Seite rackerte Gürkan Sermeter, er war fleissig und bemüht, aber auch wieder glücklos bei zwei vergebenen Torchancen. «Von Sermeter muss eindeutig mehr kommen», sagte Zaugg kritisch.
Vier Debüts beim FC Thun
Insbesondere nach der Pause gelang es den Young Boys nicht, genügend Druck aufs gegnerische Tor zu entwickeln. Aber auch die Thuner zeigten sich in der zweiten Halbzeit zurückhaltender als zuvor. Mit Torhüter Alain Portmann, der den kurzfristig verletzten Fabio Coltorti ersetzte, sowie Verteidiger Lukas Schenkel und den eingewechselten U19-Spielern Sandro Galli und Fabian Stoller gelangten gleich vier Thuner auf Grund von insgesamt acht Ausfällen zu ihrem Debüt in der Super League.
Animierte erste Halbzeit
Es war also eine völlig neu formierte Viererkette, die Thun gestern ins Derby schicken musste. Links hinten verteidigte überraschend Mario Raimondi, auf der anderen Seite spielte Schenkel, und in der Mitte bildeten die ebenfalls angeschlagenen Selver Hodzic und Armand Deumi ein Duo. Logisch, dass diese Abwehrreihe anfänglich grosse Abstimmungsprobleme offenbarte.
Neri, Sermeter und Chapuisat verpassten bis zur 20. Minute drei ausgezeichnete Möglichkeiten, ehe Chapuisat in der 28. Minute nach einer Flanke Neris doch das verdiente 0:1 köpfte. Es zeichnet den FC Thun Jahrgang 2004/2005 aus, dass er trotz dieses Rückschlags den Weg zurück in die Partie fand und bis zur Pause ebenfalls zu einer Vielzahl von Torchancen kam. Einzig Armand Deumi gelang es aber, nach einem Eckball Gerbers mit einem wuchtigen Kopfstoss, den starken YB-Goalie Marco Wölfli zu bezwingen. Es war das 1:1, doch zur Halbzeit hätte es auch 4:4 stehen können. Den Corner vor dem Thuner Ausgleich hatte der antrittsschnelle Andres Gerber herausgeholt. Der Thuner Captain ist in diesen Wochen in der Form seines Lebens – und musste nach einer Stunde das Feld auch verletzt verlassen …
Es spricht nicht unbedingt für die Young Boys, hat es gegen diesen ersatzgeschwächten Gegner nicht drei Zähler holen können. Wenigstens hat Cupfinalist Zürich, ein Konkurrent im Rennen um Platz 3, bei Aufsteiger Schaffhausen 1:2 verloren. Vor dem Direktduell am nächsten Mittwoch allerdings liegt GC nun bereits vier Verlustpunkte voraus.
Und der FC Thun? Die Oberländer freuten sich nach dem Derby riesig über den nun endgültig feststehenden zweiten Platz. «Das ist für mich wie ein Meistertitel», sagte Trainer Urs Schönenberger.
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Thun - Young Boys 1:1 (1:1)
Lachen. - 6400 Zuschauer. - SR Nobs. - Tore: 28. Chapuisat 0:1. 45. Deumi 1:1.
Thun: Portmann; Schenkel (79. Galli), Hodzic, Deumi, Raimondi; Gerber (57. Moser), Renggli, Savic (60. Stoller), Ojong; Lustrinelli, Gelson.
Young Boys: Wölfli; Steinsson, Knez, Disler, Rochat; Friedli; Sermeter (90. Carreno), Magnin (67. Urdaneta), Häberli (75. Schneuwly), Neri; Chapuisat.
Bemerkungen: Thun ohne Coltorti, Pallas und Sinani (alle verletzt), Aegerter, Baykal, Cerrone, Ferreira und Milicevic (alle gesperrt). YB ohne Aziawonou, Eugster, Coubadja und De Napoli (alle verletzt). 29. Tor von Lustrinelli wegen Foulspiel aberkannt. Verwarnung: 22. Deumi (Foul).
_________________ For Ever
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