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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Dezember 2016, 09:28 
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schöner abschluss gestern in thun. danke YB für die geile vorrunde!


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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Dezember 2016, 18:52 
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Vorweihnächtliche Geschenke

«Die bessere Mannschaft hat heute verloren», sagte YB-Coach Adi Hütter. Im guten Kollektiv der Thuner überzeugte auch der junge Colin Trachsel.

Der Sieger ist nicht immer der Zufriedenere. Als Adi Hütter in Thun auf dem Podium sitzt, spricht der Österreicher von der miserabelsten Halbzeit der ganzen Saison, die sein Team in den ersten 45 Minuten abgeliefert habe. «Schlechter gehts nicht mehr. Ich wusste in der Pause gar nicht, wo ich mit den Korrekturen anfangen sollte.»

Wenige Meter daneben sitzt Jeff Saibene, der Thun-Trainer spricht von einem «super Match», lobt seine Mannschaft für deren Einsatz, die Laufwege, die Chancen, die sie sich erarbeitete. Doch gewonnen haben an diesem Nachmittag die Gäste aus Bern, und darum folgt in Saibenes Ausführungen bald einmal ein «Aber».

Der Luxemburger bemängelt bei seiner Equipe das, was die Young Boys ausgezeichnet hat – die Effizienz bei der Chancenauswertung. Christian Fassnacht (45.), Matteo Tosetti (68.), erneut Fassnacht (81.) und Dejan Sorgic (82.) liessen beste Chancen ungenutzt und verpassten es, die Lethargie der Berner zu bestrafen. «Es fehlt wenig», sagt Saibene.

Grosszügiger Benito

Es ist Weihnachtszeit, und Weihnachten ist die Zeit der Geschenke. Dies nahmen sich die Thuner mit ihren vergebenen Chancen Mal für Mal zu Herzen. Doch auch die Young Boys zeigten sich bisweilen grosszügig. Loris Benitos missglückte Rückgabe auf Yvon Mvogo (58.) war jedenfalls ein Präsent, das Dejan Sorgic auf dem Weg zu seinem vierten Saisontor dankend entgegennahm. «Die bessere Mannschaft hat heute verloren», sagt Hütter.

Den Teams war anzumerken, dass sie sich am Ende einer langen, anstrengenden, bisweilen gar turbulenten Vorrunde befanden. Die Absenzenliste beider Equipen war lang. Die Young Boys absolvierten gestern ihr 31. Saisonspiel, und dass auch die Thuner nicht unfroh über die Winterpause sein würden, zeigt ein Blick auf die Aufstellung. Jeff Saibene vertraute einem sehr jungen Team.

Auf der linken Abwehrseite kam der erst 19-Jährige Colin Trachsel zu seinem vierten Einsatz in der Super League, seinem zweiten in dieser Saison, und drei Minuten vor dem Ende debütierte der 20-Jährige Maik Hauswirth in der höchsten Spielklasse. Er habe etwas Zeit gebraucht, bis er sich an den Rhythmus gewöhnt habe, sagte Trachsel, der mit einer engagierten und mutigen Vorstellung überzeugte. «Leider hat es nicht für einen Punktgewinn gereicht.»

Meist kommt das Eigengewächs noch im U-21-Team der Thuner zum Einsatz. Silvester wird er in Berlin verbringen, den Vorsatz fürs neue Jahr hat er indes bereits gefasst. «Ich möchte mir einen Stammplatz erkämpfen».

Was die Beteiligten unter dem Weihnachtsbaum finden werden, ist nicht bekannt. Das beste Geschenk für die Thuner wären mehr Punkte auf dem Konto. «Ich bin stolz auf meine Equipe », sagt Saibene und vermittelt den Eindruck, dass die Winterpause trotz misslicher Tabellenlage ruhig verlaufen wird.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26396785

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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Dezember 2016, 19:00 
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YB-Verteidiger Loris Benito bricht sich Fuss

Pech für YB-Verteidiger Loris Benito: Der 24-Jährige hat sich am Sonntag beim Derby in Thun den Fuss gebrochen. Er fällt für mindestens sechs Wochen aus.

Die Berner Young Boys müssen mehrere Wochen auf Loris Benito verzichten. Der 24-jährige Verteider hat sich am Sonntag im Spiel gegen Thun verletzt. Benito war beim Derby gegen den FC Thun bereits in der 17. Spielminute bei einem Zweikampf am linken Fuss getroffen worden und sich dabei den fünften Mittelfussknochen gebrochen. Der Verteidiger biss danach bis zu seiner Auswechslung in der 72. Minute auf die Zähne.

Benito wird nun während rund sechs Wochen einen Spezialschuh tragen müssen. Bei gutem Heilungsverlauf könne er dann wieder ins fussballspezifische Training einsteigen, wie der BSC Young Boys am Montagabend schreibt.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12377875

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 Beitrag Verfasst: Montag 12. Dezember 2016, 19:10 
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Wunden lecken in der Winterpause

Thun geht mit einer weiteren unglücklichen Niederlage in die Ferien. Die Leistung stimmt dennoch zuversichtlich für die Rückrunde.

Für das letzte Spiel des Jahres musste Thuns Trainer Jeff Saibene bei der Nachwuchsabteilung anklopfen, um genug Spieler für die Bank aufzutreiben. Reto Scheller und Maik Hauswirth, der spät sogar noch eingewechselt wurde, waren noch nie im Kader der Super-League-Mannschaft. So spielte eine Formation, die so noch nicht für die Oberländer aufgelaufen war. Trotzdem machte Thun frech Druck und kam schnell zu einigen gelungenen Aktionen. Die Gäste bekundeten Mühe mit den abwechslungsreich vorgetragenen Angriffen über die Flügel Fassnacht und Tosetti sowie die beiden Stürmer Sorgic und Peyretti. Vor allem die Zuspiele in die Schnittstelle der ­Berner Abwehr waren stets gefährlich.

Am Ende stand Thun aber nach einer guten Leistung – einmal mehr in dieser Vorrunde – ohne Punkte da. «Das ist sehr bitter für uns», ärgerte sich Sorgic. «Wir hatten uns viel vorgenommen und spielten auch eine super erste Halbzeit.» Der Angreifer war einer der auffälligsten Spieler auf dem Platz und markierte beim zwischenzeitlichen 2:1 seinen vierten Saisontreffer. «Beim Tor habe ich spekuliert, und Benito spielte den Ball dann tatsächlich zu kurz.» Sorgic konnte sich aber nur bedingt über sein Tor freuen, zumal er später noch viel Pech beklagte, als sein Abschluss mit dem Kopf am Innenpfosten landete.

Die Thuner agierten an diesem Nachmittag in der Tat unglücklich. «Ich kann es noch gar nicht glauben, dass wir nach einer solchen Leistung nicht wenigstens mit einem Punkt belohnt wurden», sagte Nicolas Schindelholz. «Die Art, wie wir im Moment unser Spiele verlieren, nur mit unserer Tabellenlage zu erklärten, greift aber zu kurz.» Den Ausgleichstreffer zum 1:1 beispielsweise musste der ­Innenverteidiger mit auf seine Kappe nehmen: «Es war ein Missverständnis zwischen mir und Ruberto. Ich hätte den Ball weghauen müssen.»

Thuns Pech in strittigen Szenen

Enttäuscht war auch Jeff Saibene: «Zumindest vom Resultat. Sonst aber war es ein super Spiel, wir hatten viele Torchancen und ich bin stolz auf diese junge Mannschaft.» Dieses Spiel sei aber eine Art Spiegelbild dieser Vorrunde gewesen, meinte der Thuner Trainer. «Unser grösstes Manko ist die Effizienz. YB macht aus drei Chancen drei Tore, das ist eben der Unterschied.» Einen gewissen Unmut wollte der Luxemburger aber nicht verbergen: «Es kommt halt auch einiges zusammen. Beim 2:2 von YB lag ein klares Foul vor. Bei strittigen Szenen sind wir in dieser Vorrunde nicht gerade bevorteilt worden.»

Doch Saibene wollte auch Zuversicht ausstrahlen: «Wenn wir diese Leistungen halten können, werden wir eine sehr gute Rückrunde spielen.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wu ... y/13637630

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 13. Dezember 2016, 20:32 
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«Das Derby könnte in Thun auch ohne Gästefans stattfinden»

Nach dem Derby zwischen Thun und den Young Boys kritisieren sich die Fans und Behörden gegenseitig.

Rund 500 YB-Fans zogen am Sonntagnachmittag vom Thuner Bahnhof in die Stockhorn-Arena. Der heikle Punkt: Der Marsch, der für Fussballfans als Teil ihrer Kultur verstanden wird, wurde für dieses Spiel vom Thuner Gemeinderat ausdrücklich verboten. Dass dieses Verbot bei den YB-Supportern auf taube Ohren gestossen ist, hat Roman Gimmel (SVP), Gemeinderat und stellvertretender Sicherheitsdirektor, nicht überrascht. «Meine Vorahnungen wurden bestätigt.» Doch wieso wurde den Fans der Spaziergang zum Stadion untersagt?

Die Geschehnisse, die zu diesem Verbot geführt haben, fanden im vergangenen Mai statt – ebenfalls in Thun. Beim YB-Fanmarsch wurden Hausfassaden besprayt. Ein Anwohner wehrte sich dagegen und wurde darauf von den Fans angegangen, blieb jedoch unverletzt. Unabhängig vom Fanmarsch wurden Polizisten mit Steinen beworfen. Ob dahinter YB-Supporter steckten, blieb unklar. «Wir mussten reagieren», sagt Gimmel. Der ­Gemeinderat machte von den Möglichkeiten des im Februar 2014 vom Stimmvolk deutlich angenommenen Hooligan-Konkordats Gebrauch. Den Spielen gegen den Kantonsrivalen wurde die nötige Bewilligung entzogen. Nur unter verschärften Bedingungen konnte das Spiel von Sonntag durchgeführt werden.

Gimmel wäre es am liebsten gewesen, wenn die YB-Fans von Bern aus mit Bussen direkt vor die Stockhorn-Arena transportiert worden wären. «Doch aus Bern hiess es, das sei nicht möglich.» So sollten die Busse erst ab dem Thuner Bahnhof zum Einsatz kommen. «Darüber wurden die Gästefans klar informiert. Dennoch haben sie sich nicht daran gehalten», sagt Gimmel.

«Intolerante Elemente»

Trotz einem grossen Polizeiaufgebot wurden die Berner am Marsch nicht gehindert. Gimmel begründet das mit schwierigen Rahmenbedingungen. «Im angrenzenden Perimeter fand unser Sonntagsverkauf und Weihnachtsmarkt statt. Da einzugreifen, wäre zu heikel gewesen.» Man habe sich darauf beschränkt, die Durchmischung der YB-Fans und Weihnachtsmarktgästen zu verhindern.

Die Gäste aus Bern zeigten wenig Interesse für den Thuner Weihnachtsmarkt und zogen direkt in das Stadion. Aus Sicht der Polizei verlief der Marsch ohne grössere Zwischenfälle. Gimmel will diesen aber nicht verharmlosen. «Bei solchen YB-Fanmärschen hat es erfahrungsgemäss immer negative Elemente dabei.» Damit meint er «massives ‹Chläberle›» und öffentliches Urinieren. «Anwohner der Marschstrecke würden sich wohl provoziert fühlen, wenn ich sagen würde, der Marsch sei problemlos verlaufen.»

Fanarbeit: «Blosse Symbolpolitik»

Lukas Meier von der Berner Fanarbeit hat den Extrazug begleitet, der die YB-Supporter nach Thun brachte. Vor dem Spiel stand er im Austausch mit den Fans. «Sie konnten das Marschverbot nicht nachvollziehen.» Meier versteht das. Bis auf den Vorfall von vergangenem Mai kann er sich nicht daran erinnern, wann YB-Fans in Thun das letzte Mal für Ärger gesorgt haben. Aufgrund eines Einzelfalls solche Massnahmen zu ergreifen, sieht Meier nicht als zielführend, «besonders wenn sie nicht einmal umgesetzt werden können». Das sei blosse Symbolpolitik. Dadurch werde nur eine Spirale geschaffen, in der die Probleme hin- und hergeschoben würden. Meier glaubt nicht daran, dass verschärfte Massnahmen den gewünschten Effekt bringen. «Sie greifen zu kurz», sagt der Fanarbeiter.

Meier stuft den Dialog zwischen den verschiedenen Parteien als wichtiger ein. Dieser sei bei der Planung vor dem Derby vernachlässigt worden. «Wir wurden von niemandem zu einem Gespräch eingeladen.» Zudem hinterfragt er die Verhältnismässigkeit der erlassenen Massnahmen. «Wenn 500 Fans, die friedlich zum Stadion pilgern, unser grösstes Problem sind, dann sind wir ­bereits auf recht gutem Niveau.»

Verschärfung ist möglich

Neben dem Fanwalk-Verbot bestanden die Behörden auf einer verschärften Eingangskontrolle im Stadion. Dadurch sollte verhindert werden, dass illegale Gegenstände wie pyrotechnisches Material ins Stadioninnere gelangen. Doch wie das Marschverbot umgingen die Fans auch die Sicherheitskontrollen. In beiden Fansektoren brannten Fackeln. «Wie das passieren konnte, gehört zu den offenen Fragen, die wir nun analysieren werden», sagt Gimmel.

Am 28. Mai 2017 steht der nächste Besuch der Berner Young Boys in Thun an. «Die Geschehnisse vom Sonntag werden sicherlich einen Einfluss auf die Planung dieses Spiels haben», kündigt Gimmel an. Der stellvertretende Sicherheitsdirektor lässt offen, ob die Auflagen erneut verschärft werden. «Es wäre möglich, dass ein Derby einmal ohne die Gästefans stattfinden wird.»


http://www.derbund.ch/bern/stadt/das-de ... y/26327608

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 13. Dezember 2016, 20:46 
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13.12.2016

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Pyrozünder schaden dem FC Thun

ThunIm Derby zwischen Thun und YB wurden Pyrotechnika gezündet. Der FC Thun will mit Videomaterial alles daran setzen, die Einzeltäter zu identifizieren und zu sanktionieren.

Im Berner Derby am Sonntag zwischen dem FC Thun und YB wurden die Oberländer von ihren Fans mit einer Choreografie begrüsst. Wie der Club in einer Mitteilung schreibt, seien auf der Südtribüne der Stockhorn Arena allerdings auch Pyrotechnika gezündet worden. Dies obwohl sich der Präsident Markus Lüthi mit einem Brief vorgängig an die Fans gewendet und darum gebeten habe, sich aufgrund der angespannten wirtschaftlichen und politischen Lage vorbildlich zu verhalten.

Diese Aktion einiger Einzeltäter füge dem FC Thun grossen Schaden zu, heisst es weiter. Nebst einer Geldbusse der Swiss Football League könne dieses Verhalten auch die Spendenaktion und die politischen Verhandlungen beeinträchtigen. «Anhand des Videomaterials setzen wir alles daran, diese Einzeltäter gemeinsam mit der Polizei zu identifizieren und entsprechend zu sanktionieren», schreibt der Club.


http://www.bernerzeitung.ch/region/thun ... y/21087224

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