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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 17:35 |
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04.12.2016  Zitat: YB-Spieler brillieren gegen Basel
Torjäger Guillaume Hoarau verdient für seine zwei Tore und seine starke Leistung beim 3:1-Sieg der Young Boys gegen Basel mal wieder die Bestnote. Aber auch andere Berner Akteure überzeugen beim Erfolg über den Leader.
Yvon Mvogo: Note 5,5 Der Goalie glänzte gegen Basel mit Sicherheit, Souveränität und Stil. Er zeigte einige starke Paraden und war jederzeit ein toller Rückhalt.
Scott Sutter: Note 5 Guter Auftritt, defensiv tadellos, nach vorne mit weniger Akzenten als Lecjaks auf der anderen Seite. Pech hatte der Rechtsverteidiger, als er mit einem unglücklichen Handspiel den Elfmeter zu Basels Anschlusstreffer verursachte.
Steve von Bergen: Note 5 Unaufgeregt, aufmerksam, sachlich – der Captain hielt die YB-Defensive mit seiner Erfahrung und Defensivstärke zusammen.
Loris Benito: Note 5,5 Wächst da der nächste YB-Abwehrchef heran? Auf seiner Lieblingsposition im Abwehrzentrum zeigte Benito, normalerweise hinten links zu Hause, wie schon beim 1:1 in der Europa League in Piräus eine herausragende Vorstellung. Brillant in der Spielereröffnung, dominant in den Zweikämpfen, blieb auch unter Druck stets ruhig.
Jan Lecjaks: Note 5,5 Vielleicht die stärkste Vorstellung des Tschechen im YB-Dress, seit er vor fünfeinhalb Jahren nach Bern wechselte. Wirkt seit Wochen frischer als zuvor. Druckvoll, dominant und dynamisch überlief er seine Gegenspieler immer wieder. Und auch in seiner Sorgendisziplin, dem Flanken, diesmal stark – flach vor dem 1:0, hoch vor dem 3:1.
Kasim Nuhu: Note 3,5 Für seinen kämpferisch wie spielerisch äusserst prägenden Auftritt verdiente der Ghanaer die Note 6. Für seine dumme rote Karte nach einem Kung-Fu-Tritt Richtung Renato Steffen die Note 1. Im Schnitt gibt das eine 3,5. Nuhu bewies bis zu seinem Platzverweis aber auch auf der überraschenden Position im defensiven Mittelfeldzentrum, über welch grosses Potenzial er verfügt. Leitete das 1:0 sogar mit einem unerwartet magistralen Steilpass auf Lecjaks ein.
Michel Aebischer : Note 5 Stand erstmals in der YB-Startformation. Und der Youngster liess die abwesenden Sékou Sanogo (gesperrt) und Denis Zakaria (verletzt) beinahe schon vergessen. Gefiel mit Disziplin, taktischem Geschick und Ballsicherheit. Er leistete auch in personeller Unterzahl wertvolle Denste.
Thorsten Schick: Note 4,5 Vergab eine Topmöglichkeit kläglich, einmal mit einem herrlichen Weitschuss. Auch Schick lief viel, bot sich an, enttäuschte keineswegs, stand aber im Schatten anderer Akteure.
Leonardo Bertone: Note 5 Wieder mit einem gelungenen Vortrag. Zuerst als spielfreudiges Bindgeglied im 4-2-3-1-System zwischen Defensive und Offensive, später nach der roten Karte im 4-4-1 als giftiger Balleroberer.
Miralem Sulejmani: Note 3,5 Erneut der schwächste YB-Spieler. Stiess körperlich wieder an seine Grenzen, setzte sich selten durch.
Guillaume Hoarau: Note 6 Und wieder die Bestnote für den Torjäger. Schoss zwei Tore, hielt die Bälle toll, gewann viele Kopfballduelle, half nach der Pause auch defensiv stark mit.
Alexander Gerndt: Note 4,5 Kam in der 46. Minute für Sulejmani. Besser als sein Vorgänger, traute sich einiges zu, allerdings auch mit einigen Abspielfehlern. War am 2:0 beteiligt mit seinem Einsatz im Basler Strafraum.
Kevin Mbabu: Note 5,5 Kam in der 77. Minute für Schick. Bei ihm ist immer was los. Auch diesmal sofort im Spiel, tolle Rushes, enormer Einsatz. Leitete das 3:1 mit einem starken Dribbling und toller Flanke vor – und schoss es mit entschlossenem Kopfball schliesslich selber.
Michael Frey: ohne Note Kam in der 91. Minute für Hoarau. Für eine Benotung zu kurz im Einsatz.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24058919
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 17:36 |
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04.12.2016  Zitat: «Wir sind es nicht gewohnt, zu verlieren»
von E. Tedesco - Michael Lang war nach dem 1:3 gegen YB restlos bedient. Der FCB-Verteidiger war «hässig» und spricht von einer verdienten Niederlage.
«Wir haben uns in der Pause eingeschworen und haben uns gesagt, wenn nicht heute, dann nie mehr gegen den FC Basel», sagte Thorsten Schick nach dem Sieg am Samstagabend gegen den Super-League-Leader. Wenn nicht am Samstag, dann wohl nie, denn der FCB präsentierte sich aktuell nicht in seiner unwiderstehlichen Form.
Konnte man sich gegen mutige und dominante Sittener vor einer Woche noch dank der FCB-Effizienz mit Müh und Not 2:1 durchsetzen, reichte ein mässiger Auftritt mit sehr vielen Fehlern, kaum Ideen und zu vielen Protagonisten ausser Form im Stade de Suisse nicht mehr, um einen Punkt aus Bern mitzunehmen. Der über 16 Runden ungeschlagene Leader kassierte die erste Niederlage der Saison in der Meisterschaft.
«Wenn man so dumm spielt, ist die Niederlage verdient»
Michael Lang war nach dem 1:3 ziemlich bedient und spricht gar von einer verdienten Niederlage. «Wenn man so dumm spielt wie wir das heute gemacht haben, dann ist sie verdient», so der FCB-Verteidiger sauer. «Wir sind es nicht gewöhnt, zu verlieren. Vor allem nicht in der Meisterschaft, und wir wollten den Vorsprung unbedingt vergrössern.» Mit 12 Punkten Vorsprung auf YB hält sich der Schaden indes in Grenzen. Was der Rechtsverteidiger so aber nicht akzeptieren will.
Lang weiter: «Selbst wenn es 30 Punkte Vorsprung wären – wir wollen jedes Spiel gewinnen. Das muss unser Anspruch sein. Mit einem Mann mehr hätten wir die Chance gehabt und haben sie nicht genutzt. Dementsprechend hässig bin ich auch. Ich bin keiner, der gerne verliert – ich hoffe, die anderen auch nicht.»
Es gibt wahrlich bessere Generalproben vor einem Champions-League-Spiel wie demjenigen gegen Arsenal am Dienstag, wo der FCB ohne Wenn und Aber Punkte machen muss, will er zumindest in der Europa League überwintern. «Wenn wir gewonnen hätten, was wäre dann gewesen? Jedes Spiel muss neu gespielt werden, und wenn wir gewonnen hätten, wäre die Vorbereitung auf Arsenal nicht anders gewesen», sagte Renato Steffen. «Vielleicht kommt die Niederlage gar zum richtigen Zeitpunkt und wir sind noch mehr gewarnt, mit den Köpfen noch nicht in den Ferien zu sein.» http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/19314712
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 17:38 |
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04.12.2016  Zitat: Zweimal Hoarau, einmal Mbabu – die YB-Tore im Video
YB gewinnt trotz Unterzahl über eine ganze Halbzeit mit 3:1 gegen Leader Basel. Es ist für den Meister die erste Niederlage in der laufenden Saison.
Dass nun Spannung zurückkehrt an der Spitze der Super League, wäre eine falsche Schlussfolgerung nach diesem Spiel. Noch immer beträgt der Vorsprung des FC Basel auf die Young Boys 12 Punkte. Doch immerhin konnte YB den Beweis erbringen, dass sie in einzelnen Spielen dem übermächtigen FCB auf Augenhöhe begegnen können.
Schon im letzten Jahr hatte YB dem Meister die erste Niederlage der Saison beigefügt. In diesem Sommer waren die Berner in Basel lange Zeit das bessere Team gewesen, ehe sie doch noch 0:3 verloren. Diesmal ging es für die Young Boys auf, obwohl sie nach dem Platzverweis gegen Kasim Nuhu wegen einer Tätlichkeit an Renato Steffen während der gesamten zweiten Halbzeit in Unterzahl spielen mussten.
Doch mit einem Spieler weniger schoss YB sogar noch zwei Tore: das 2:0 durch Guillaume Hoarau (53.) sowie das 3:1 durch den eingewechselten Kevin Mbabu (79.). Stürmer Hoarau, der schon das frühe Führungstor erzielt hatte, steht nun bereits bei 12 Saisontoren - und dies obwohl er in diesem Herbst mehrere Wochen wegen einer Verletzung gefehlt hatte. Der Franzose hat in den letzten fünf Runden vier Mal zwei Tore erzielt.
Basel kam zwischenzeitlich auf 1:2 heran, als Matias Delgado einen Handspenalty verwertete (Handspiel von Scott Sutter). Und in der Folge stand der Favorit dem Ausgleich durchaus auch nahe.
Die beste Chance zum 2:2 vergab Seydou Doumbia mit dem Kopf in der 74. Minute. Der frühere YB-Stürmer scheiterte am tollen Reflex des tadellosen YB-Torhüters Yvon Mvogo.
Matchtelegramm
Young Boys - Basel 3:1 (1:0)
20'216 Zuschauer. - SR Lechner.
Tore: 6. Hoarau (Lecjaks) 1:0. 51. Hoarau 2:0. 66. Delgado (Foulpenalty/Elyounoussi) 2:1. 79. Mbabu (Lecjaks) 3:1.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Benito, Lecjaks; Aebischer, Nuhu; Schick (77. Mbabu), Bertone, Sulejmani (46. Gerndt); Hoarau (91. Frey).
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Riveros; Xhaka, Zuffi (59. Sporar); Bjarnason (63. Elyounoussi), Delgado, Steffen (77. Callà) ; Doumbia.
Bemerkungen: Young Boys ohne Sanogo (gesperrt), Ravet, Zakaria, Kubo, Joss, Wüthrich, Rochat (alle verletzt), Basel ohne Janko (gesperrt), Bua (verletzt), Kutesa, Traoré, Fransson, Boëtius, Akanji (alle nicht im Aufgebot). 45. Rot gegen Nuhu (Tätlichkeit). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15574451
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 17:40 |
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04.12.2016  Zitat: YB-Erfolg gegen Basel
Und es werde Spitzenkampf
Der Vorsprung des Serienmeisters aus Basel ist in Bern kein Hindernis für gefälligen Fussball. Der 3:1-Sieg des Verfolgers bietet Zutaten eines Spitzenspiels.
Man hat sie liebend gern, diese Partien, die schon im Vorfeld erhitzt sind und Grosses zumindest ankündigen. «Spitzenkampf» oder «Spitzenspiel» heisst das in deutscher Sprache, «match au sommet» oder «choc» in Frankreich, «big game» oder «clash» in England, «scontro al vertice» in Italien. Da spitzt sich etwas zu, Erster gegen Zweiter, Spannung, Qualität, Brisanz.
Im Schweizer Fernsehen wird der Match FC Sion gegen FC Basel (1:2) im Bemühen um mehr Kitzel zum Spitzenspiel stilisiert. Dabei kann der Tabellenleader den Vorsprung auf den Gegner auf 18 Punkte erweitern – wie am vorletzten Wochenende geschehen. Die Gefahr drohte auch in Bern. Doch die Young Boys gewannen am Samstag gegen den FCB 3:1 und verringerten die Distanz auf 12 Punkte, obschon sie nach der Pause dezimiert waren. So richtig ernsthaft konnte das kein Spitzenspiel sein. Der unterhaltsame Abend bot aber Ingredienzen, die davon zeugen.
An erster Stelle ist der Schiedsrichter zu erwähnen, weil die Spielleitung allzu oft quasi stellvertretend ins Gerede kommt, wenn Basel auf YB trifft. Die jammernden Berner fühlen sich wie der flehende FC Sion dauernd benachteiligt. Der Österreicher Harald Lechner verdient die Bestnote: sicheres Auftreten, schnelle, klare Entscheide wie beim überdeutlichen Platzverweis gegen den YB-Spieler Nuhu und beim Penalty gegen YB. Das einheimische Publikum enervierte sich nach dem Platzverweis reflexartig, wäre aber sofort ruhig geworden, hätte es die Bilder mit dem Fusstritt Nuhus gesehen.
«Wenn YB auf Basel trifft, ist immer etwas los.»
■ Der Rahmen im Stade de Suisse war für Schweizer Verhältnisse ausserordentlich, auch wenn YB - Basel schon lange nicht mehr die 30 000-er Grenze kitzelt. Diesmal wurden in der Kälte und gleichzeitiger Direktübertragung im Schweizer Fernsehen die Zuschauerzahl mit 20 216 angegeben (zahlendes Publikum). Das sind so viele wie in den letzten zwei Aufeinandertreffen in Bern (21 721, 19 403). Die Frage ist, wie viel Publikum käme, wäre YB näher dran.
■ Die Dramaturgie des Spiels war perfekt: YB führte früh 1:0, verlor aber vor der Pause nach einer ausserordentlich dümmlichen Aktion den Spieler Kasim Adams Nuhu durch Platzverweis. Trotzdem erhöhte YB nach der Pause auf 2:0, weil sich die Basler mit Defensivfehlern das Leben erschwerten. Das ist nicht nur auf den Kunstrasen zurückzuführen, auf dem die Basler allzu oft ihre Standfestigkeit verlieren. Ein Wellengang wird auch durch Fehler möglich; davon lebt der Fussball. Die drei YB-Tore waren denn auch nicht überragend herausgespielt, sondern vielmehr Ausdruck des Nachsetzens und Willens. In den letzten 6 Heimspielen hat sich YB 20 Tore gutschreiben lassen.
■ Der Match war taktisch interessant, weil YB früh führte, ohne Nuhu auf ein 4:4:1-System umstellte, sich trotzdem nicht erdrücken liess und Basel gleichzeitig Risiken eingehen musste. Der spielerisch nicht immer überzeugende Match (beidseits teilweise krasse Fehlpässe) war intensiv, überbordete dabei jedoch selten bis nie. Nuhu wurde zwar des Feldes verwiesen, sonst zeigte aber der Referee keine Karten.
«Die Kulisse war toll. Man sah 22 gute Fussballer und 4 Tore. Deshalb war es ein Spitzenspiel.»
■ Man sah interessante Figuren. Da ist der YB-Stürmer Guillaume Hoarau zu erwähnen, der zwei Tore schoss und bei 12 Meisterschaftsspielen und 12 Toren angelangt ist – was für eine Effizienz! Im YB-Mittelfeldzentrum spielte Michel Aebischer, der am 6. Januar 20 Jahre alt wird. Natürlich rutschte er nur deshalb in die Stammformation, weil Sanogo (gesperrt) und Zakaria (verletzt) abwesend waren. Aber Aebischer fiel nicht ab, war läuferisch stark und wirkte erstaunlich selbstsicher. Dem Basler Matias Delgado zuzusehen, ist immer wieder schön, auch wenn er ausrutscht und verliert. Er ist die Antithese zum Fussballer-Typus Kraftwürfel, der Bälle über das Tribünendach hinausdrischt.
■ Die Trainer hinterliessen an der Seitenlinie einen lebhaften Eindruck – voller Gesten und Elan. Danach äusserten sie sich in aller Kürze zum Thema Spitzenspiel. Der FCB-Trainer Urs Fischer: «Man muss die Punkte-Differenz in der Tabelle weglassen. Wenn YB auf Basel trifft, ist immer etwas los.» Der YB-Coach Adi Hütter: «Die Kulisse war toll. Man sah 22 gute Fussballer und 4 Tore. Deshalb war es ein Spitzenspiel.» http://www.nzz.ch/sport/fussball/yb-erf ... -ld.132473
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shalako
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Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 17:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Dezember 2016, 00:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.12.2016  Zitat: YB wirft die bekannte Frage auf
Die Berner zeigen beim 3:1 gegen Basel, dass sie den Rivalen fordern können, wenn sie ihre Grenzen neu setzen.
Was wäre, wenn YB gegen Basel immer so frech auftreten würde? Was wäre, wenn YB gewichtige Absenzen stets so gut wegstecken würde? Was wäre, wenn YB auswärts so oft treffen würde wie im Stade de Suisse?
Es waren diese Fragen, welche die YB-Anhängerschaft am Samstag auf dem Nachhauseweg beschäftigten. Das 3:1 im Spitzenspiel gegen den FCB, die überzeugende Leistung in spielerischer wie in kämpferischer Hinsicht, die Begeisterung bei der grossen Mehrheit unter den über 20 000 Zuschauern – all dies weckte in Bern wieder einmal Träume.
Die Realität, welche die Fans in Bern nach diesen schönen Momenten des Schwelgens bald wieder einholen wird, ist eine andere. YB hat dem Leader zwar die erste Saisonniederlage beigefügt. Weil der Rückstand auf den Titelverteidiger aber noch immer 12 Punkte beträgt, ist vor Halbzeit des Pensums bestenfalls ein Minimum an Spannung in die Super League zurückgekehrt.
Trotzdem: Was die in der Liga seit 11 Spielen ungeschlagenen Young Boys seit einigen Wochen leisten, verdient es, detaillierter aufgearbeitet zu werden.
Keine andere Mannschaft bietet dem Publikum im eigenen Stadion so viel Spektakel. Beim 3:1 am Samstag erzielte YB im 9. Heimspiel die Treffer 30, 31 und 32 im Stade de Suisse. Das gibt den bemerkenswerten Schnitt von 3,5 Toren pro Partie. Zum Vergleich: Der FCB hat in acht Heimspielen 25 Treffer markiert.
Mit 22 Punkten weisen die Berner in der Heimtabelle nun gleich viele Punkte wie der FCB aus – der aber noch ein Spiel im St.-Jakobs-Park ausstehend hat. Wo sich der grosse Graben zum Rivalen öffnet, ist die Auswärtsbilanz: Da sind die 12 Punkte Rückstand zu finden.
Der Wert von Hoarau
Die Young Boys haben ausserdem den treffsichersten Stürmer und aktuell wohl besten Spieler der Liga in ihren Reihen. Guillaume Hoarau unterstrich seinen Wert für das Team im Spitzenspiel mit zwei Treffern zum wiederholten Mal. 12 Einsätze und 12 Tore – der Franzose trifft in dieser Saison alle 72 Minuten. Dass ihn Adi Hütter als «Goldstück für YB» bezeichnet, ist nachvollziehbar. Am Samstag gewann er den Vergleich gegen Seydou Doumbia um Längen für sich. Der Ivorer rückte nur einmal in den Blickpunkt: als er in der 74. Minute mit seinem Kopfball am überragenden Yvon Mvogo scheiterte. Doumbia hatte von 2008 bis 2010 in 64 Liga-Spielen für YB 50 Tore erzielt. Hoarau steht nach seiner Doublette gegen Basel bei 47 Toren in 62 Spielen. Er hat in den nächsten beiden Liga-Einsätzen also gar die Chance, den Wert seines beliebten Vorgängers in Bern noch zu übertreffen. Dies beschäftige den YB-Teamleader aber ebenso wenig wie die Frage nach den Titelchancen. «Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gezeigt», sagte Hoarau. «Doch wenn wir mehr erreichen wollen als einzelne starke Auftritte, müssen wir solche Leistungen über längere Zeit abrufen.» Erst dann könne man sich auch mit einem Titelgewinn befassen.
Der Mut des Trainers
Wer ganz vorne mitspielen will, muss auch Absenzen wegstecken können. Das war bei YB oft ein Problem, am Samstag nicht. Adi Hütter bewies beim Ersetzen seines nominellen Zentrums viel Mut. Weil Sanogo (gesperrt) und Zakaria (verletzt) fehlten, setzte der YB-Trainer auf ein Dreier-Mittelfeld mit Bertone, dem gelernten Verteidiger Kasim Nuhu und dem in der Super League erstmals in der Startformation stehenden Michel Aebischer. 22, 21 und 19 Jahre sind diese drei Youngsters erst alt. Bertone wie der keck auftretende Aebischer überzeugten mit grossen Laufpensen und vielen Balleroberungen, der zweikampfstarke Nuhu bereitete das 1:0 mit einem herrlichen Pass vor, ehe er mit einem Ausraster gegen Steffen und dem Ausschluss für den einzigen negativen Aspekt an diesem gelungenen YB-Abend sorgte.
Wie seine Mannschaft mit dieser Unterzahl umging und sich behauptete, war für Adi Hütter die wertvollste Erkenntnis der Partie. «Wer gegen Basel mit einem Spieler weniger zwei Tore erzielt, der ist über die Grenzen hinausgegangen», sagte er stolz. Es sind diese Grenzen, die er als Trainer bei YB neu setzen will. Und so wird auch er sich bei der Aufarbeitung des Abends die Frage gestellt haben: «Was wäre wenn?» http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/24932222
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Dezember 2016, 01:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.12.2016  Zitat: Dynamo YB und der Gedanke an die DDR
Trifft YB auf Basel, entwickeln sich stets attraktive Spiele mit vielen Geschichten. Beim 3:1-Sieg der Young Boys am Samstag gibt es erwartete und überraschende Protagonisten.
Möglicherweise liegt ein Ansatz zur Attraktivitätssteigerung der Super League in der Eishockey-Geschichte der DDR. Denn wie unterhaltsam wäre die oberste Schweizer Fussballklasse, würde sie nur aus YB und dem FCB bestehen! Treffen Berner und Basler aufeinander, fliegen die Fetzen und Spieler vom Platz, fallen viele Tore und derbe Sprüche, geben Schiedsrichterentscheidungen zu reden und die Anhänger auf beiden Seiten vieles, um Partien einen stimmungsvollen Rahmen zu verleihen.
In der DDR spielten jahrzehntelang nur Dynamo Berlin und Dynamo Weisswasser in der höchsten Eishockeyliga. 36-mal YB vs. Basel – welch Spektakel!
Die Gier der Young Boys
Am Samstag siegten die Young Boys gegen Basel, den Serienmeister seit fast dem Ende der DDR, im kalten Stade de Suisse vor 20'000 Zuschauern verdient 3:1. Die leidenschaftlichen Berner fügten dem FCB nicht nur die erste Saisonniederlage zu, es war beinahe eine kleine Machtdemonstration, würde es nicht den gewaltigen Rückstand von immer noch 12 Punkten geben.
Es war ein Erfolg mit einigen Ursachen. Beispielsweise war es ein Sieg des Willens. Bestens dokumentiert durch den energischen Kevin Mbabu, der in der Schlussphase kurz nach seiner Einwechslung mit purer Entschlossenheit das 3:1 einleitete und abschloss. «Wir wollten die drei Punkte unbedingt», sagt Mbabu, «und das war für mich ein emotionaler Moment. Man trifft ja nicht jeden Tag gegen Basel.»
Die ersten zwei Tore hatte – natürlich – Goalgetter Guillaume Hoarau erzielt. Er traf in beiden Halbzeiten nach sechs Minuten, und auch bei diesen Toren fiel die Gier der Young Boys auf.
Das 1:0 ermöglichte der rasende Jan Lecjaks mit bemerkenswertem Sprint und scharfer Flanke in die Mitte, beim 2:0 setzten Hoarau und Alexander Gerndt in fast aussichtsloser Situation nach und wurden – begünstigt durch Basler Tändeleien – belohnt. «Das ist ein schöner Sieg für uns, den Verein, die Fans», sagt Hoarau. «Wir haben gut gekämpft, und wir haben bewiesen, dass Basel schlagbar ist. Das ist ein starkes Signal.»
Es war aber auch ein Sieg des Kollektivs. Während das erschreckend harmlose Basel einzig auf den gesperrten Marc Janko verzichten musste, fielen bei YB mehrere Stammkräfte aus. So fehlten mit Sékou Sanogo (gesperrt) sowie den verletzten Denis Zakaria und Yoric Ravet drei Schlüsselspieler im Aufbau. Die Young Boys steckten die Absenzen problemlos weg. Auch dank unerwarteten Protagonisten auf ungewohnten Positionen.
Die mutige Aufstellung
Loris Benito zum Beispiel brillierte im Abwehrzentrum. Und hätte jemand die Zusammensetzung des defensiven Mittelfeldes noch vor drei Wochen so prognostiziert, hätte man ihm gesagt, ein Comeback der DDR sei realistischer. Auf die eher abenteuerliche Besetzung des Aufbauzentrums mit Kasim Nuhu und Michel Aebischer muss man ja zuerst auch einmal kommen.
Der 21-jährige Nuhu, Innenverteidigertalent mit bemerkenswerter Zweikampfstärke, sowie der noch zwei Jahre jüngere Aebischer, Mittelfeldbegabung mit imponierender Selbstverständlichkeit, dominierten zusammen mit dem erst 22-jährigen Leonardo Bertone die erfahrenen, prominenten Taulant Xhaka, Luca Zuffi und Matias Delgado teilweise nach Belieben.
Zumindest bis zum Platzverweis gegen Nuhu kurz vor der Pause nach versuchter Tätlichkeit an Renato Steffen. Und wenn man berücksichtigt, dass Aebischer gegen den Primus aus Basel in der Startformation debütierte, ist dessen – auch nach der Pause an der Seite Bertones in personeller Berner Unterzahl – äusserst selbstbewusster Auftritt noch erstaunlicher.
Das Lob des Trainers
Und so war es nicht zuletzt auch ein Trainersieg. Adi Hütters überraschende Dispositionen erwiesen sich als ausgezeichnet, er wechselte zudem dem Spielverlauf angemessen ein und brachte mit Mbabu den letzten Torschützen. «Das war eine kämpferisch und taktisch tolle Leistung», sagt Hütter, «und wir haben gegen Basel auch mit einem Mann weniger ein Tor mehr geschossen. Darauf darf die Mannschaft stolz sein.»
«Das war eine kämpferisch und taktisch tolle Leistung.» Adi Hütter
Auf Kampfansagen Richtung Basel verzichteten die Berner Protagonisten nach dem intensiven, munteren Spitzenkampf angesichts des grossen Rückstandes selbstredend. Immerhin glichen sie – um das wilde DDR-Eishockey-Gedankenmodell noch einmal aufzugreifen – in der Saisonserie gegen den FCB nach der bitteren 0:3-Niederlage im Sommer in Basel auf 1:1 aus. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31622480
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Dezember 2016, 09:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.12.2016  Zitat: Pfiffe, Karten, Freudenfest
YB bereitet dem Berner Publikum gegen Basel sehr viel Freude – trotz des Platzverweises gegen Kasim Nuhu. Der FCB enttäuscht derweil sehr.
Es war ein bizarres Bild, welches weite Teile der Öffentlichkeit vom FC Basel vor dem Spiel in Bern hatten. Trotz 14 Siegen und 2 Unentschieden aus 16 Saisonspielen fanden viele die Auftritte des Leaders langweilig und uninspiriert, es wurde an der wenig kreativen Aufstellung herumgemäkelt und daran, dass es dem FCB an Figuren fehle.
All diese Kritiker fühlten sich am Wochenende bestätigt, als Basel im Stade de Suisse harmlos, ideenlos, teilweise fast schon willenlos agierte und selbst mit einem Spieler mehr nach der Pause nie richtig Zugriff auf die Partie bekam. «Wir hätten den Sieg nicht verdient gehabt», sagt Flügelspieler Renato Steffen, der an alter Wirkungsstätte heftig ausgepfiffen wurde. «Diese Reaktion der Fans gehört dazu, sollen sie pfeifen», sagt Steffen. «Ich blieb ruhig.»
Steffen war noch der beste Basler – und erfüllte auch das Anforderungsprofil als Provokateur. Nach seinem harten Einsteigen gegen Kasim Nuhu unmittelbar vor der Pause verlor der YB-Akteur die Beherrschung, wechselte in den Kung-Fu-Modus, verfehlte mit seinem Tritt aber Steffen. Dennoch flog Nuhu natürlich vom Platz. «In der Halbzeit war es bei uns recht hektisch in der Kabine», erzählt der Berner Captain Steve von Bergen, «aber wir sagten uns, dass wir nun noch umso mehr kämpfen müssen.» Der bis zum Platzverweis überragende Nuhu entschuldigte sich bei seinen Teamkollegen, wollte sich aber gegenüber den Medien nach der Partie nicht äussern.
Referee Harald Lechner leitete das Gipfeltreffen gut, vergass aber vielleicht die Gelben Karten in Österreich und kam ohne Verwarnung aus, was zumindest im Fall von Basels zweiter Reizfigur Taulant Xhaka verblüffte. Der Vorkämpfer hätte alleine viermal verwarnt werden können.
Doumbia blieb blass
Am Ende spielt das keine Rolle, YB feiert nach starker Darbietung ausgelassen. Die Young Boys bewiesen zu Hause mal wieder, zu was sie fähig sind. Sie gefielen mit Enthusiasmus, Spielfreude, Kampfgeist und begeisterten das Publikum. «Das tut uns gut», sagt von Bergen, «und es muss uns nun gelingen, Stabilität in die Leistungen zu bringen.» Leonardo Bertone betont, es sei vor allem an den Young Boys gelegen, habe sich der FCB kaum Chancen erspielt. «Wir haben ihnen das Leben auch mit einem Spieler weniger schwer gemacht.» Bei den Gästen blieb Angreifer Seydou Doumbia blass, der frühere Publikumsliebling in Bern tröstet sich nach Spielende mit einem Leibchen der Young Boys, welches er in der YB-Kabine holt.
Sein säuerlicher Trainer Urs Fischer meint, Basel habe zu wenig präzis gespielt. Den einzigen Treffer schoss der FCB mit einem Handspenalty, den Scott Sutter verschuldet hatte, zum 1:2-Anschlusstor Matias Delgados. «Wir waren nicht davon ausgegangen, die ganze Saison nicht zu verlieren», sagt Steffen noch, «und wir haben immer noch 12 Punkte Vorsprung auf YB. Das passt schon für uns.» Trotzdem überzeugt der FCB derzeit nicht viele Beobachter. Und scheidet morgen zu Hause gegen Arsenal vielleicht aus der Champions League aus. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20173188
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Dezember 2016, 09:24 |
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05.12.2016  Zitat: Was wäre, wenn Guillaume Hoarau ...
von Peter Berger - ... nicht zwei Monate ausgefallen wäre? YB-Coach Adi Hütter kennt die Antwort. Der Abstand auf Leader Basel wäre nicht so gross.
Die Freude war riesig am Samstagabend bei den Bernern. Das Team wurde ausgiebig gefeiert. Trainer Adi Hütter sagte: «Ich bin stolz auf diese Mannschaft.» Das 3:1 gegen den FCB war in der Tat überzeugend ausgefallen. Guillaume Hoarau hatte YB mit einem Doppelpack zum Prestigeerfolg geführt.
Die erste Niederlage des Meisters in der 17. Runde verändert die Rangliste indes unwesentlich. Statt 15 liegen die Berner jetzt zwölf Punkte hinter den Baslern – beides ist im Normalfall nicht aufzuholen. Deshalb fragt man sich bei YB, was wäre, wenn Torgarant Hoarau Ende August nicht für zwei Monate ausgefallen wäre. «Es liegt bei uns auf der Hand: Wenn Guillaume Hoarau spielt, fahren wir viele Siege ein. In den knapp zwei Monaten, als er verletzt war, hatten wir zu viele Unentschieden. Wenn man dies berücksichtigen würde, wäre der Abstand nicht so gross», betont Hütter.
Hütters Rechnung stimmt
Der Coach hat recht. Mit Hoarau kommt YB auf einen Schnitt von 2,16 Punkten pro Partie, ohne ihn in den fünf Ligaspielen bis Mitte Oktober auf mickrige 1,2 Zähler (ein Sieg, drei Unentschieden, eine Niederlage). Rechnet man den Punkteschnitt mit dem Franzosen von zwölf auf 17 Partien hoch, hätte YB 37 Zähler auf dem Konto und würde somit nur sieben Punkte statt zwölf hinter dem FCB liegen.
«Er ist einfach ein Goalgetter, der im richtigen Moment die entscheidenden Tore schiesst», weiss Hütter. Mit zwölf Toren in zwölf Partien ist Hoarau aktuell bester Torjäger der Super League. Für den Stürmer ist klar: «So muss es weitergehen.» http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/23917369
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shalako
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Verfasst: Montag 5. Dezember 2016, 21:35 |
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05.12.2016  Zitat: YBs Joker Mbabu ist der Zwei-Minuten-Mann
von Peter Berger - Kevin Mbabu kommt bei YB oft als Einwechselspieler zum Einsatz. Ist das der Fall, geht kurze Zeit später die Post ab.
Etwa am Samstag im Spitzenspiel gegen Basel: In der 77. Minute kommt der 21-jährige Genfer aufs Feld. Zwei Minuten später vernascht er FCB-Gegenspieler Riveros. Weil anschliessend seine Hereingabe für Guillaume Hoarau zu hoch ist, landet sie bei Jan Lecjaks. Der YB-Teamkollege flankt nochmals zur Mitte, wo Mbabu herangebraust kommt und zum siegbringenden 3:1 einnickt. «Mein zweites Tor als Profi macht mich überglücklich, weil es mir gegen Meister Basel gelungen ist», sagte Mbabu danach voller Stolz.
Schon im Cup-Achtelfinal Ende Oktober gegen GC hatte die Newcastle-Leihgabe zwei Minuten nach seiner Einwechslung (75.) eingeschlagen – und das 4:0 erzielt.
Eine Woche später wurde der Verteidiger in der Europa League in Nikosia eingewechselt (65.). Wiederum nur zwei Minuten später stand Mbabu erneut im Fokus: Er foulte Apoels Carlao derart ungestüm, dass er gleich die Rote Karte sah. http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/30658404
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