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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Sonntag 20. November 2016, 18:10 
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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 00:03 
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Hoarau, der Star ohne Starallüren

Das Interesse an Guillaume Hoarau ist derzeit riesig. So riesig, dass YB am Donnerstag eigens für ihn ein Medientreffen organisiert hat.

«Ich hatte leider kein Haargel dabei, meine Frisur sieht schrecklich aus», entschuldigt sich Guillaume Hoarau für seine graue Wollmütze. Der grossgewachsene YB-Stürmer wirkte auch schon munterer als an diesem Donnerstagmittag, als er ein Besprechungszimmer auf der Geschäftsstelle des Vereins betritt. Der Anlass: Ein Gespräch mit den Medien.

«Das Interesse an Guillaume ist gerade vor dem Basel-Match derart gross, dass wir die Anfragen der Journalisten bündeln wollten», erklärt YB-Medienchef Albert Staudenmann. Man wolle die Vorbereitung des Franzosen, dessen Tore für die Berner so wichtig sind, möglichst wenig stören.

Seit 2010 ist Staudenmann Medienchef bei den Young Boys, und in dieser Zeit seien es meistens Stürmer gewesen, welche die Aufmerksamkeit der Medien in besonderem Masse auf sich zogen. Als Beispiele nennt er Seydou Doumbia oder auch Raùl Bobadilla. So trifft es sich ganz gut, dass der Raum, in dem das Medientreffen stattgefunden hat, nach «Geni» Meier benannt ist – er, der in 320 Ligaspielen für die Gelb-Schwarzen sagenhafte 249 Tore erzielte.

Hoarau beantwortet derweil, nachdem er einen Kaffee getrunken hat, freundlich lächelnd die Fragen der Journalisten. Es geht um seine Vergangenheit, etwa seinen Abstecher in die chinesische Liga, seinen gegenwärtigen Lauf und auch seine Zukunft: «Vielleicht beende ich meine Karriere bei YB, vielleicht wechsle ich noch einmal. Im Fussball weiss man nie.»

Eines stehe aber fest: «Wenn ich YB verlasse, dann sicher nicht zum FC Basel.» In diesem Punkt also unterscheidet sich Hoarau von Doumbia oder Bobadilla. Und spricht sich damit noch tiefer in die Herzen der Berner Fans.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17504274

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 00:04 
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«Ich werde YB nicht verlassen, um nach Basel zu gehen»

Am Samstag empfängt YB den FC Basel. Im Vorfeld des Spitzenspiels ist das Interesse an Guillaume Hoarau gross. Am Donnerstag stellte sich der Berner Topskorer den Medien und sprach dabei über seine Rolle.

Er erscheint 20 Minuten zu spät, aber dafür vereinnahmt er innert Sekunden die ganze Runde auf der YB-Geschäftsstelle. Am Samstag empfangen die Berner den FC Basel, ihre Hoffnungen im Duell gegen den Branchenprimus ruhen in erster Linie auf Topskorer Guillaume Hoarau.

Der Franzose nimmt dies gelassen; im nach dem legendären YB-Torjäger Geni Meier benannten Raum gibt er bereitwillig Auskunft. Nur die Mütze mag der 32-Jährige nicht abnehmen. Denn: «Ich habe meine Haare nicht gegelt, die Frisur sieht schrecklich aus.»

4 Tore haben Sie in den letzten beiden Meisterschaftsspielen erzielt, es läuft Ihnen momentan hervorragend.
Guillaume Hoarau: Meine Situation ist sehr positiv, das stimmt. Schiesst ein Stürmer Tore, ist er zufrieden, zumal er damit der Mannschaft helfen kann.

Wie zufrieden sind Sie mit der Situation der Mannschaft?
Wir wollen in der Meisterschaft weiter siegen, im Cup so weit wie möglich kommen, und unser Ziel war auch, die Gruppenphase der Europa League zu überstehen. Das hat nicht geklappt. Wenn ich hätte wählen können, hätte ich lieber weniger Tore geschossen, dafür mit dem Team die K.-o.-Phase der Europa League bestritten.

Auf nationaler Ebene schiessen Sie Tor um Tor. Ist es nicht frus­trierend, dass YB dennoch 15 Punkte hinter Basel liegt?
Fussball ist ein Mannschaftssport. Ich versuche meine Arbeit so gut wie möglich zu machen, ­also möglichst oft zu treffen. Wir haben im defensiven Bereich zudem grosse Fortschritte gemacht, erhalten viel weniger Tore als früher. Es ärgert mich, sind wir in der Europa League nicht weitergekommen. Aber in der Meisterschaft ist es ein anderer Fall. Basel spielt in einer eigenen Kategorie.

Was unterscheidet Basel von den Young Boys?
Wir müssen täglich an uns arbeiten, um uns dem FCB anzunähern, wir wollen als Team wachsen. Man spricht von ­finanziellen Mitteln, diese ermöglichen den Baslern sicher etwas mehr als uns. Aber auf dieser Ebene entscheiden Details, und diese sind bei ihnen weniger negativ als bei uns. Trotzdem dürfen wir nicht neidisch sein. Basel repräsentiert den Schweizer Fussball in Europa sehr gut. Aber...

Ja?
... bevor ich von YB weggehe oder hier meine Karriere beende, möchte ich einen Titel gewinnen. In der Meisterschaft ist das schwierig, das ist uns bewusst.

Mit Basel könnten Sie regelmässig international spielen. Hatten Sie nie Kontakt mit dem Klub?
Mein Name stand einmal auf einer Liste mit anderen Stürmern, als der FCB nicht wusste, wie es mit Marco Streller weitergehen würde. Seither gab es keinen Kontakt mehr. Im Fussball weiss man zwar nie. Aber: Ich werde YB nicht verlassen, um nach Basel zu gehen.

Wie wichtig ist die Partie vom Samstag für Sie?
Es geht um Prestige, für uns ist das ein Bonusspiel. Und wir haben Lust, Basel zu schlagen, zumal das in dieser Saison noch ­niemandem gelungen ist.

Wie würden Sie Ihre Rolle im Team beschreiben?
Es ist meine Arbeit, Tore zu schiessen. Aber es geht um mehr. Ich bin 32-jährig, will den jüngeren Spielern helfen, versuche ihnen das weiterzugeben, was ich gelernt habe. Ich sehe mich wie ein grosser Bruder für sie.

Können Sie das präzisieren?
Mich interessiert die Psychologie eines Fussballers. Ich gebe der mentalen Arbeit viel Beachtung, der Kopf ist entscheidend. Es ist wichtig, Selbstvertrauen zu haben. Viele junge Spieler sind talentiert; verpassen sie eine Karriere, weil es im mentalen Bereich nicht stimmt, ist das schade.

Ob in der Garderobe oder auf der Geschäftsstelle, Sie gelten bei YB als Animator.
Ich bevorzuge eine Garderobe, in der es lebt, gelacht wird. Ich mag Musik, und bei uns gibt es viele andere, die das auch tun. Musik ist das einfachste Mittel, für eine gute Atmosphäre zu sorgen. Diese Momente in der Garderobe werden mir nach der Karriere fehlen, deshalb versuche ich so viel wie möglich aufzusaugen.

Ist es schwierig, den Mittelweg zwischen Animator und Fussballer zu finden?
Ich bin, wie ich bin, spiele keine Rolle. Deshalb ist es für mich kein Problem. Ich singe viel und überall, das habe ich bei allen Vereinen gemacht. Es gibt viele Fussballer, die gerne singen. Es ist für die meisten aber einfacher, vor 50'000 Zuschauern zu spielen, als vor 20 zu singen. Für mich ist es dasselbe.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29300001

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 00:10 
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Tipps vom grossen Bruder

Guillaume Hoarau ist bei den Young Boys Topskorer, Stimmungsmacher und Ratgeber für die Jungen. Ein Wechsel zu Basel kommt für ihn nicht in Frage.

Guillaume Hoarau lässt sich Zeit nach dem Vormittagstraining. Der vereinbarte Zeitpunkt für ein Mediengespräch ist längst verstrichen, als er endlich in der Geschäftsstelle des BSC YB auftaucht. Graue Mütze, Strickjacke, enge Jeans, hohe weisse Turnschuhe: Der gross gewachsene Franzose wird seinem Ruf als modebewusster Typ gerecht. Gut ein Dutzend Journalisten sind gekommen, um dem bald 33-Jährigen vor dem Duell gegen Leader Basel auf den Zahn zu ­fühlen. Der charismatische Stürmer mag solche Termine nicht besonders, gibt aber dennoch schlagfertig und pointiert Auskunft zu verschiedenen Themen.

Fitness
Bis auf einige kleine Prellungen, die von Schlägen aus den letzten Spielen herrühren, habe ich nichts zu beklagen. Die Muskelverletzung im Gesässbereich, die mich fast zwei Monate lahmgelegt hat, ist vollständig verheilt.

Abschneiden in Europa League
Mich nervt, sind wir schon in der Gruppenphase der Europa League frühzeitig gescheitert. Ich wollte in diesem Wettbewerb möglichst weit kommen.

Dominanz des FC Basel
Es bringt nichts, wenn wir den FCB wegen seiner Erfolge beneiden. Obwohl er sich dank den Millionen aus der Champions League in einer anderen Liga bewegt, muss er unsere Richtgrösse bleiben. In Frankreich beweist Nice aktuell, dass man Paris Saint-Germain, welches ein x-fach höheres Budget zur Verfügung hat, sehr wohl herausfordern kann.

Ein Wechsel zu Basel
Mein Berater hat mit Basel gesprochen, bevor ich zu YB kam. Seit ich in Bern bin, gab es nie mehr Verhandlungen mit dem Club. Und solche wird es auch in Zukunft keine geben.

Die Rolle des Animators
Ich habe schon immer gerne gesungen – mit und ohne Mikrofon (lacht). Was aber nicht heisst, dass ich nie ruhig sein kann in der Kabine. Ob Sie es glauben oder nicht: Ich schätze die Ruhe. Ich bin auch nicht der einzige, welcher in der Kabine für Stimmung sorgt. Wenn schon, sehe ich mich als generösen Typ und guten Teamkollegen. Und für die vielen jungen Spieler bin ich so etwas wie der grosse Bruder.

Die Liebe zu Bern
Die Stadt ist ruhig, beschaulich und ­sicher. Meine Familie hat ein Lächeln auf dem Gesicht, wenn sie mich besucht. Das gibt mir ein gutes Gefühl. In Bern kann ich Dinge machen, die ich in Paris nie könnte. Ich habe hier ein Umfeld gefunden, welches mich in Ruhe lässt und mir die Möglichkeit gibt, mich nicht nur als Fussballer, sondern auch als Musiker zu definieren.

Rückkehr in die Ligue 1
Als ich im Sommer 2014 bei YB unterschrieb, machte ich es primär, um mich nach schwierigen Monaten in China und bei Bordeaux wieder ins Gespräch zu bringen. Heute beurteile ich die Situation ganz anders. Ich bin bei einem Club mit Perspektiven, auch wenn wir immer noch keinen Titel gewonnen haben. Es müsste schon ein sehr gutes Angebot kommen, um mich wegzulocken.

Abstecher nach China
Nach der Übernahme des PSG durch ­katarische Investoren wurde das Team für viel Geld neu zusammengestellt. Ich war plötzlich nur noch Stürmer Nummer 4, der sich mit ein paar Einsätzen im Cup zufriedengeben musste. Das war frustrierend, obwohl Titel winkten. Demgegenüber bot sich in China die Chance, sehr viel Geld zu verdienen. Vielleicht habe ich in diesem Moment eine falsche Wahl getroffen, doch ich habe Erfahrungen gesammelt, die ich in Europa nie gemacht hätte.

http://www.derbund.ch/sport/fussball/ti ... y/20013113

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 00:12 
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Hoarau vor dem FCB-Knüller

«Ich würde YB nicht für Basel verlassen»

Guillaume Hoarau stand einst auf der FCB-Einkaufsliste. Dass er sich damals für YB entschied, bereut der Stürmer vor dem Spiel gegen Basel nicht.

Zweiter gegen Erster, Vize-Meister gegen Meister: YB gegen Basel am Samstagabend (20 Uhr) hat alle Vorzeichen eines Spitzenkampfs. Wären da nur nicht die 15 Punkte, die der FCB bereits vor den Bernern liegt.

Auch wenn danach noch 19 Runden zu spielen sind, ist es für YB bereits das Spiel der letzten Chance. Der grösste Trumpf von Trainer Adi Hütter ist dabei Guillaume Hoarau, der mit sechs Toren in den letzten vier Partien seine Qualitäten bewiesen hat.

Seit der Stürmer seine Muskelverletzung auskuriert hat, sind die Gelb-Schwarzen unbesiegt (vier Siege, zwei Unentschieden). In den fünf Spielen ohne Hoarau gabs zuvor nur einen einzigen Dreier.

Dabei hatte einst nicht viel gefehlt, und der Franzose würde morgen im FCB-Leibchen ins Stade de Suisse einlaufen. Als 2015 Marco Streller vor dem Karriere-Ende stand, waren die Bebbi auch an Hoarau interessiert.

Dieser verlängerte dann aber in Bern, der FCB verpflichtete Marc Janko (33) als Streller-Ersatz und rüstete ein Jahr später mit dem Ex-Berner Seydou Doumbia (28) nach. Hoarau trauert seinem Entscheid nicht nach. «Ich würde YB nicht für Basel verlassen», sagt er vor dem Knüller zu «SRF».

Für die Basler geht die Rechnung mit bisher 15 Meisterschafts-Toren ihres Sturm-Duos ebenfalls auf. Einzig auf der europäischen Bühne haben Janko und Doumbia die Goal-Flaute immer noch nicht überwunden. Die nächste und eventuell letzte Chance bietet sich am nächsten Dienstag in der Champions League gegen Arsenal London.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 42690.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. Dezember 2016, 00:23 
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03.12.2016

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YB-Stürmer Guillaume Hoarau

Eine grosse Nummer

Der aus La Réunion stammende Franzose übt den Kantengang als Fussballer, Animator und Musiker. Er sagt: «Wenn Singen für einen Fussballer atypisch ist, bin ich atypisch.»

Der Weitgereiste richtet die Wollmütze, schaut am Tisch im Innern des Stade de Suisse in die Runde und sagt: «Ich nehme nicht an, dass alle hier wissen, wo La Réunion liegt.» Die Insel im Indischen Ozean ist die Heimat Guillaume Hoaraus. Dort ist er mit einem Bruder und zwei Schwestern aufgewachsen und 1,92 Meter gross geworden. Dort, weit weg, östlich von Madagaskar, auf einem kleinen Flecken mitten im Meer. 10 000 Kilometer von der Normandie und Le Havre entfernt, wo er Anfang 2004 als 19-jähriger Fussballer Glück suchte.

Heute sagt er: «Als ich in Le Havre ankam, machte mir die Kälte zu schaffen. Ich hatte nie zuvor Schnee gesehen und dachte: Nein, das hier kann es nicht sein.» Doch der Insulaner aus dem französischen Übersee-Département biss sich in der Kälte durch.

Zum Glück für Le Havre hat Jean-Marc Nobilo lange auf La Réunion gearbeitet. Dort lernte er als Nachwuchscoach, dass die Einheimischen mehr Zeit brauchen als andere. Deshalb übte sich der Le-Havre-Trainer Nobilo in Geduld, als der junge Fussballer Hoarau nicht weiterkam. Eher Rückschritt als Stagnation, vorübergehend leihweiser Transfer in der Ligue 2 von Le Havre ins Burgund zum FC Gueugnon. Niemandsland. «Ich war geduldiger mit ihm als mit anderen», sagt Nobilo heute.

Explosion in Le Havre

Der Trainer sollte es nicht bereuen, weil der Le Havre AC 2007/08 eine Saison zelebrierte, die in der Normandie so schnell nicht vergessen geht. Hoarau bestellte ein Feld, von dem er sich heute noch ernährt. Er sei explodiert und habe «mit einer Saison die Karriere lanciert», erinnert sich Nobilo. «Er lief wie über Wasser, Woche für Woche. Wir stiegen nur seinetwegen in die Ligue 1 auf», sagt Christophe Revault, der damals das Tor hütete. 28 Mal traf der lange Stürmer. Plötzlich war nicht mehr Gueugnon die Destination am Horizont, sondern Paris, Marseille oder Lyon.

Und vor allem wurde die Lohnverhandlung teuer. Sehr teuer.

Jeder französische Spitzenklub wollte Hoarau, jeder bot mit, zumal der Spieler am Vertragsende ablösefrei zu haben war. «Es wurde so richtig kompliziert», sagt Alain Roche, der damals für Paris St-Germain Personal rekrutierte. Und vor allem wurde die Lohnverhandlung teuer. Sehr teuer. Hoarau schaute dafür, dass Le Havre doch noch ein paar hunderttausend Euro aus Paris erhielt. So erzählt das Revault, heute Sportchef in Le Havre. «Das war eine Geste Hoaraus. Das hätte er nicht tun müssen. Andere gehen einfach weg.»

In Paris stand der Stürmer vor einer mächtigen Wand, weil er die PSG-Kultfigur Pauleta zu ersetzen hatte – dessen Präsenz, dessen Anerkennung und dessen unzählige Tore. Letztgenannte vor allem. Ohne zu zögern, schlüpfte Hoarau ins Leibchen mit der Nummer 9. Er wählte die Rückennummer Pauletas und hatte dabei gemäss Roche «keinerlei Bedenken». Er muss das so selbstverständlich getan haben, wie er heute den Ball vor dem Elfmeter behändigt. Selbst dann, wenn er zuvor einen Elfmeter erst im Nachschuss verwertet hat.

Hoarau versteckt sich nicht, sein Temperament und seine Körpergrösse erlauben es ihm nicht. Er hat Blicke auf sicher, wenn er eine Strasse überquert oder sich im Gewusel eines Bahnhofs bewegt. Er sagt, dass er nicht in Rollen schlüpfe. Einmal Kompaniekalb, immer Kompaniekalb. «Nein», bekräftigt er, «ich bin, wie ich bin.» 2008, im grossen Paris den grossen Pauleta vergessen machen. 1,92 Meter und gute Laune helfen da nur bedingt weiter. Paris St-Germain ist seit je als eigener Planet unberechenbaren Kräften ausgesetzt. Schon vor dem Einstieg der milliardenschweren Katarer 2011.

Wie Karim Benzema

Hoarau wurde im ersten PSG-Jahr mit 17 Toren auf Anhieb Zweiter der Ligue-1-Torschützenliste, hinter André-Pierre Gignac, gleichauf mit Karim Benzema. Die Phase war ein einziges Versprechen und führte ihn später fünfmal in die französische Nationalmannschaft. Doch so erfolgreich wie 2008/09 wurde Hoarau bis Ende 2012 in Paris nie mehr. Roche sagt, dass der Spieler nach dem Katapultstart etwas den Fokus verloren, sich verzettelt und vor allem nicht mehr so viel gearbeitet habe wie zuvor.

Alles war schnell gegangen, «zu schnell für meinen Körper, der reagierte», sagt Hoarau. Es kamen Verletzungen dazu – «der Albtraum jedes Fussballers». Er verpasste teilweise die Vorbereitung, Torschüsse blieben aus, und die Erwartungshaltung stieg. Es wurde unangenehm, «weil du in Paris immer der Zeit hinterherläufst». Aber die nicht einfache Zeit habe geholfen, zu dem zu werden, «der ich heute bin».

Aber wenn er da ist, trifft er. Und wie.

Muskuläre Verletzungen im Oberschenkel begleiten Hoarau auch bei YB. Aber wenn er da ist, trifft er. Und wie. Im ersten Jahr in 28 Meisterschaftsspielen 17 Mal, letzte Saison in 22 Partien 18 Mal, jetzt in 11 Einsätzen 10 Mal. Plus Tore in der Europa League. Die siebenstellige Lohnsumme wiegt der Franzose mit Toren auf. «Spieler wie Hoarau wird YB immer brauchen», sagte Christoph Spycher, als er vor ein paar Wochen im Zuge von Sparmassnahmen als Sportchef vorgestellt wurde.

Die Gedankenspiele sind so interessant wie gefährlich: Wo wäre YB ohne Hoarau? Wo stünde YB, wenn er immer gesund gewesen wäre? Wie teuer darf in Bern künftig ein Stürmer sein?

Der Schlaks sei ein «atypischer Fussballer», sagt der frühere PSG-Mann Alain Roche. Er zielt damit nicht auf dessen begrenzte Qualitäten (Spielaufbau, Schnelligkeit) auf dem Rasen ab, sondern auf dessen Wirkung und Einfluss neben demselben. Schon in Frankreich hat Hoarau die Spielerkabine animiert, «gute Stimmung, Lebensfreude verbreitet», wie sich Roche erinnert. Legendär sind in einem Film festgehaltene Auftritte, als Hoarau in der PSG-Kabine mit dem Mikrofon in der Hand auf Interview-Tour geht und herumalbert. Er kann auch öffentliche YB-Auftritte orchestrieren. Er war sogar in der Lage, ein PSG-Training kurz zu unterbrechen und vor der Kamera hüpfend einen Witz zu erzählen. Er lotste nach dem Sieg im Europacup in Bratislava zur Feier des Abends die YB-Spieler in die Bar, wo der Pianist loslegte und Hoarau zu singen begann. So erzählt das der frühere YB-Sportchef Fredy Bickel.

Überhaupt, Hoarau, der Musiker. Auf La Réunion spielte er Schlagzeug, jetzt sind es mehr die Gitarre, das Piano, der Gesang. Er tut sich mit dem Berner Chansonnier Oli Kehrli zusammen oder nimmt mit der Reggae-Band Open Season einen EM-Song auf. «Wenn Singen für einen Fussballer atypisch ist, bin ich atypisch», sagt er. Es sei viel einfacher, vor 25 000 Zuschauern Fussball zu spielen, als vor deren 20 zu singen, führt er weiter aus, «mir ist aber bei beidem gleich wohl». Und natürlich darf Bob Marley nicht fehlen, der mittels Tattoo auf einer Hoarau-Wade verewigt ist.

Stünde er in Paris auf eine Bühne, hiesse es schneller, dass er nur Flausen im Kopf habe.

Unterhalter, Musiker und gleichzeitig teurer Fussballer sein – das kann im unter Dauerbeobachtung stehenden Business schnell zum Gang auf einer scharfen, unerbittlichen Kante werden. In Bern kann er eher musizieren als in Paris, so er denn gleichzeitig das Tor trifft. Stünde er in Paris auf eine Bühne, hiesse es schneller, dass er nur Flausen im Kopf habe.

2014 kam er zunächst nur provisorisch nach Bern, und er ist heute noch da, weil sein Ruf in der Ligue 1 nicht mehr der beste ist und weil ihm die Schweiz behagt. Bei YB kamen in kritischeren Phasen Stimmen auf, wonach Hoarau intern womöglich zu sehr zum Star gehätschelt werde. Auf jeden Fall ist der Hüne auch neben dem Rasen wertvoller YB-Botschafter. Wenn man ihn holt, kauft man nicht nur den Fussballer, Musiker und Unterhalter, sondern auch einen Menschen mit sozialer Ader und integrativen Fähigkeiten. Das betonen alle. Ihm ist nicht gleichgültig, was links und rechts vonstattengeht.

Wegen des Geldes nach China

«Fussball ist meine Passion. Aber Fussball ist nicht mein ganzes Leben», sagt er. Das zeigte sich, als seine Zeit in Paris abzulaufen begann, nachdem PSG 2011 von den Katarern übernommen worden war. Als 2012 der erste gigantische Investitionsschub einsetzte, als Ibrahimovic verpflichtet und Beckham angekündigt wurde, wusste Hoarau: «Das war's für mich hier.» Er liess sich Anfang 2013 nach China (Dalian Aerbin) locken und gibt unumwunden zu, dass er dies wegen des «Haufen Geldes» tat. Er hat für nach dem Fussball (Musik-)Projekte im Auge, wofür er Kapital braucht. Darüber redet er offen, ohne Umschweife.

Die acht Monate in China waren nicht gut, aber er sei reifer geworden und habe die Zeit für eine «Reinigung meines Lebens» genutzt. Schon vorher erfolgte in Paris die Trennung von seiner Frau. Seither sieht er sein Kind seltener. Nach China in die 6-Millionen-Stadt Dalian begleitete ihn der Cousin Ludovic Hoarau, den Guillaume «meinen Musikprofessor und meinen Koch» nennt. Der Cousin stammt ebenfalls aus La Réunion und weicht nicht mehr von seiner Seite, weder in Bordeaux, nach der Rückkehr aus China im ersten Halbjahr 2014, noch in Bern. «Der Cousin ist mein Ausgleich», sagt Hoarau.


Der Cousin? Ja, der Cousin.

Von Hoarau bis Schneuwly – jedem seine Bürde

Benjamin Steffen ⋅ Es ist eine Riege von Weitgereisten, die derzeit an der Spitze der Torschützenliste steht – und Guillaume Hoarau ist nicht der Einzige, der schon mehr erträumt und erreicht hat als bloss die Super League. Der Brasilianer Caio zum Beispiel, der einst in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt spielte, aber immer etwas geringgeschätzt wird, als registriere niemand, dass er trifft und trifft; als erziele er bloss imaginäre Tore. Seit dem Wechsel zu GC im Sommer 2013 schoss Caio in der Liga 46 Goals, in dieser Saison traf er neunmal, und doch hält ihn niemand für so unersetzlich wie den Schweden Kim Källström.
Mit Seydou Doumbia verhält es sich ähnlich. Obwohl er im FC Basel erst während 633 Minuten zum Einsatz kam, verbucht er ebenso viele Tore wie Caio. Trotzdem kämpft er gegen irgendetwas an, vielleicht gegen den stillen Vorwurf, die Treffer fielen ihm zu leicht und die Bälle gutmütig vor die Füsse. Er mag schwerfälliger wirken als einst bei YB, von 2008 bis 2010, mit 50 Toren in zwei Jahren, die ihn weitertrugen, nach Moskau, Rom, Newcastle – aber warum sagt niemand, dass der Ivoirer womöglich einfach ökonomischer geworden ist? Er rennt gegen ein Bild von früher an, gegen ein Bild des Wirbelwinds Doumbia, der jünger war, aber bei den Young Boys auch in einem anderen System spielte. Aber es ist auch so, dass er seit dem Weggang aus Bern zusammengerechnet gut ein Jahr ausfiel, allein ein Bandscheibenvorfall liess ihn einst 122 Tage pausieren. Und so schwingt stets die etwas böse Frage mit, ob er wohl nur wieder in der Schweiz spielt, weil er gescheitert ist in lukrativeren und grösseren Ligen. Aber jeder bringt seine Geschichte mit, jeder trägt sein Bürdeli, ob Doumbia, Hoarau oder Caio. Auch Marco Schneuwly. Er hat einen fast unvergleichlichen Biss, sich als Schweizer Spitzenstürmer zu behaupten. Vor über zwölf Jahren spielte er mit den Young Boys erstmals in der Super League, ein ums andere Mal schien er sich durchzusetzen, aber es blieb beim Schein, bis er nach Thun ging und 2014 nach Luzern. Seit 2012 schoss er in jeder Saison mindestens zehn Treffer, und doch staunen die Leute immer wieder, dass es immer wieder mindestens zehn Treffer sind. Er ist 31, man denkt, er wäre ein Kandidat fürs Nationalteam, aber nun sagt der Nationaltrainer Vladimir Petkovic über Schneuwly: «Er ist nicht mehr der Jüngste.» So geht's. Wer einmal gescheitert ist, streift das Image nicht mehr ab. Bis es zu spät ist. Bloss – was heisst gescheitert? Und was: zu spät? Mit Hoarau, Caio, Doumbia, Schneuwly hält Ezgjan Alioski mit, auch er spielte im YB-Nachwuchs, auch er ging den Umweg über die Challenge League, bis er vor einem Jahr in Lugano landete, mit knapp 24. Alioski stammt aus Flamatt, Schneuwly aus Wünnewil, ergibt: Wünnewil-Flamatt – eine kleine Freiburger Gemeinde an der Berner Kantonsgrenze als Wiege von aktuell 19 Super-League-Goals. Ein Zufall für zwei. Aber vielleicht ist für den Aufbruch kein Ort zu klein. Und doch kein Zeitpunkt zu spät.


http://www.nzz.ch/sport/fussball/yb-stu ... -ld.132293

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Dezember 2016, 21:52 
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11.12.2016

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Hoarau spricht Berndeutsch

Rund 1500 Besucherinnen und Besucher feierten am Samstag an der Stadtgeflüster-Party in der Champions Lounge des Wankdorfstadions. Der Höhepunkt: Der Auftritt von Troubadour Oli Kehrli und YB-Stürmer Guillaume Hoarau.

Er war da, aber eigentlich doch nicht da: Die Rede ist von YB-Tormaschine Guillaume Hoarau. Bekanntlich ist er nicht nur YB-Spieler, sondern auch begnadeter Sänger.

Eigentlich hätte er am Samstag an der Stadtgeflüster-Jahresendparty mit Troubadour Oli Kehrli auftreten sollen. Wegen des sonntäglichen Spiels gegen den FC Thun war ihm aber ein Live-Auftritt nicht möglich.

Eventmanagerin und Stadtgeflüster-Organisatorin Slavia Karlen wollte aber nicht auf Hoarau verzichten. Und so wurde sein Part des Chansons «Les Passantes» kurzerhand vorgängig auf Video aufgenommen und während der Live-Performance von Oli simultan laufen gelassen. Den VIP-Besuchern, welche an der Party in den Genuss des speziellen Auftritts kamen, gefiels.

Und Hoarau überraschte die Zuschauer mit fast astreinem Berndeutsch: Den Satz «viu Spass bim Stadtgeflüster» nahmen sich die Partybesucher zu Herzen und machten in der Champions Lounge des Wankdorfstadions die Nacht zum Tag.


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/17275264

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Dienstag 13. Dezember 2016, 20:45 
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Himmel, Hölle, Hoarau

Das Wort zum Sport: BZ-Sportredaktor Fabian Ruch über ein turbulentes YB-Jahr und Hoffnungen auf Guillaume Hoarau.

76 Punkte hat YB 2016 in der Super League gesammelt. Es ist eine meisterliche Bilanz. Aber es gibt halt noch den FC Basel. Und so sind die Young Boys auch im Dezember wie so oft Best of the Rest in der Super League.

Immerhin haben sie uns in den letzten 12 Monaten mal wieder vorzüglich unterhalten zwischen Himmel und Hölle – mit vielen Toren, attraktiver Spielweise, bemerkenswerter Nachwuchsförderung, garniert mit allerhand Kuriositäten, Skandalen und Intrigen.

YB hat 2016 den Sportchef und den CEO entlassen, es gab Veränderungen im Verwaltungsrat und erneut in der Klubstrategie. Doch nachdem sich in den letzten Wochen der Nebel ob all der turbulenten Ereignisse lichtete, stehen die Young Boys genau dort, wo man sie erwartet hat: Auf Rang 2, irgendwie im Niemandsland der Liga.

Dabei hat man aktuell mal wieder das Gefühl, diese Young Boys seien keineswegs schwächer als Basel. Sie bereiten mehr Spass als die nüchterne Resultatmaschine FCB und haben eine kluge Kaderstruktur, sie besitzen Sympathieträger und aufstrebende Talente.

Aber sie kamen eben auch dieses Jahr nicht ohne Baisse und Blessuren durch die Vorrunde. Und so dürfte ihr grösster Wunsch für Weihnachten sein: ein verletzungsfreies 2017 für Torjäger Guillaume Hoarau.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23744726

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Freitag 6. Januar 2017, 17:42 
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Trotz Interesse von Olympiakos und Lyon

Hoarau: «Ich bleibe bei YB»

Guillaume Hoarau ist der Superstar der Super League. Klar steht er auch im Ausland permanent im Fokus. Doch seinen Januar-Transfer hat er bereits gemacht: von La Réunion nach Bern.

In 13 Spielen 13 Tore. Ein fantastischer Schnitt! Damit ist Hoarau der beste Franzose in ganz Europa. Das war den Zeitungen in unserem Nachbarland dicke Schlagzeilen wert. Doch europaweite Aufmerksamkeit hatte Hoarau schon zuvor geweckt. Trotz seiner bald 33 Jahre. Zuletzt zeigten Olympiakos Piräus – in Athen kann ein Topstar schnell einmal vier Millionen Franken brutto verdienen – und Lyon Interesse.
BLICK: In Bern gibt es Leute, die besorgt waren, dass Sie nicht mehr zurückkommen.
Guillaume Hoarau (32): Warum? Ich habe noch einen Vertrag hier. Und ich bin glücklich zurückzukommen. Allen ein gutes neues Jahr!

Danke. Haben Sie gute Festtage verbracht?
Ja, super. Mit der Familie auf La Réunion. Es war sehr heiss.

Wie heiss?
35 Grad. Hier ist es doch ein bisschen anders. Vor diesem Temperaturwechsel muss man gefeit sein. Jetzt heisst es zurück an die Arbeit. Wir haben einen super Job. Nach zwei, drei Ferienwochen fehlt mir
dieser Job. Also bin ich glücklich, zurück zu sein.

Physisch haben Sie auf La Réunion sicher etwas gemacht. Auch ein bisschen Fussball, nicht?
Wir hatten ein Programm, ja. Aber kein Fussball, mehr Basketball. Auch ein bisschen Beachvolley mit all meinen Cousins. Das war cool.

Und natürlich Musik!
Ja, klar. In den Ferien wird immer Musik gemacht.

Sie sagten im Scherz, Ihr Rückrunden-Ziel mit YB sei, die Champions League zu gewinnen.

Das ist richtig. Wir können es schaffen! Nein, 2016 war nicht schlecht für YB. Wir wollen es 2017 ebenso gut machen – nein, besser, denn wir wollen ja Fortschritte machen. Dazu haben wir gleich zum Start ein wichtiges Spiel gegen Sion. Es wäre wichtig, die auf neun Punkte Distanz zu setzen. Und es gibt den Cup, der für uns die Kirsche auf der Torte sein wird.

Räumen wir zum Schluss mit zwei Gerüchten auf. Erstens: Sie haben nicht geheiratet?
Nein, nein. Ich sage immer: Man muss aufpassen bei den Social-Media-Kanälen. Die Leute eignen sich schnell einmal dein Leben an und erzählen dann Blödsinn wie in diesem Fall.

Und das zweite Gerücht: Es gibt keinen Transfer?
Nein. Mein Transfer war von La Réunion nach Bern. Warum kommt ihr immer wieder mit dieser Frage?

Weil die Telefone in Ihrem Fall heiss laufen. Das ist bei Ihrem Torschnitt ja nichts als normal.
Okay, mag sein. Aber nochmals: Ich fühle mich in Bern pudelwohl und bleibe bei YB.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 03051.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Freitag 20. Januar 2017, 01:18 
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