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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Oktober 2016, 15:47 
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Cup-Fight

GC-Tami verspricht «eine Überraschung»

YB oder GC? Einer der beiden Traditionsklubs muss heute im Cup-Achtelfinal die Segel streichen. Verfolgen Sie die Partie ab 20.30 Uhr live auf BLICK.

Bei der Hauptprobe lässt YB letzten Sonntag in der Super League nichts anbrennen. 4:0! Und das ohne die zuerst geschonten Hoarau und Sanogo. YB-Coach Adi Hütter: «Wir haben am Montag einige Dinge angesprochen, die trotz dem verdienten Sieg nicht gut waren. Wir spielten hinten phasenweise zu leichtsinnig.»

Doch auch GC spielte vor drei Tagen nicht in Best­besetzung. Captain Källström, Bamert und Zesiger sind gesperrt, Sigurjonsson verletzt. Hütter: «GC wird mit einer stärkeren Aufstellung auf dem Platz stehen.»
GC-Trainer Pierluigi Tami: «YB ist klar Favorit. Und im Cup zeigt normalerweise die Mannschaft, die nicht Favorit ist, mehr Power, Leidenschaft und Wille.»

Der Tessiner plant heute (20.30 Uhr live auf BLICK) Umstellungen. Spielt hinten links der serbische U20-Weltmeister Nemanya Antonow, der im Stade de Suisse am Ursprung der ersten beiden Gegentore stand? Oder Benjamin Lüthi, der beim 2:4 in Sion die ersten drei Treffer verschuldete? Tami: «Es gibt eine Überraschung.».


http://www.blick.ch/sport/fussball/cup/ ... 61682.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Oktober 2016, 16:03 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Oktober 2016, 18:48 
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-------------------------wölfli--------------------------

sutter--------nuhu------von bergen---------lecjaks

ravet----------zakaria---------sanogo--------schick

----------------kubo--------------hoarau--------------


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Oktober 2016, 22:41 
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Absolute souveräne Leistung! GC wollte Revanche nehmen für die Niederlage am Sonntag und hatte heute wiederum absolut keine Chance!

:ybforever:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2016, 00:35 
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In der Fremde nichts Neues – GC geht bei YB mit 0:5 unter

GC hat seine eklatante Auswärtsschwäche auch im Cup-Achtelfinal bei YB unter Beweis gestellt. Eine unkonzentrierte Defensive und eine ideenlose Offensive standen am Ursprung der 0:5-Niederlage in Bern.

Nachdem GC am Sonntag im Ligaspiel bei Bern mit 0:4 untergegangen war, wurden die Akteure beider Teams nicht müde zu betonen, dass die Reprise im Cup 3 Tage später «ein völlig anderes Spiel» werde. Nominell war sie das auch: YB rotierte auf 3, GC gar auf 6 Positionen. Leistung und Resultat hingegen wiesen frappierende Ähnlichkeiten zur Ligapartie auf.

Einige Zahlen zur Partie:

- 28: Genau 28 Sekunden waren in der 2. Halbzeit gespielt, ehe Yoric Ravet YB mit 3:0 in Führung schoss.
- 12: Hatte YB zuvor wettbewerbübergreifend in 5 Partien nur 2 Tore erzielt, trafen die Berner in den letzten 3 Matches 12 mal.
- 8: In 13 Pflichtspielen in der Fremde konnte GC einzig die Cuppartien gegen die unterklassigen Seuzach und Old Boys gewinnen. Neben 2 Remis in der EL-Qualifikation gab es 8 Niederlagen in Meisterschaft und Cup.

Das vorentscheidende 3:0 durch Ravet charakterisierte den unaufmerksamen Auftritt der GC-Defensive. Keine halbe Minute nach Wiederanpfiff veredelte der Franzose eine Hereingabe von Thorsten Schick elegant mit dem Absatz. 5 Minuten vor Spielende traf Sekou Sanogo zum 5:0-Schlussresultat. Für das 4:0 in der 77. Minute hatte der kurz zuvor eingewechselte Kevin Mbabu verantwortlich gezeichnet.

Källström unsichtbar

Dass auf Seiten der Zürcher Captain Kim Källström sowie Jan Bamert und Cédric Zesiger wieder mittun durften, bewirkte herzlich wenig. YB nahm das Zepter von Beginn weg in die Hand. Bereits in der 7. Minute hatte Yuya Kubo die Führung auf dem Fuss, scheiterte jedoch im Eins-gegen-Eins an «Hoppers»-Keeper Joel Mall.

Ein Doppelschlag nach rund einer Viertelstunde stellte die Weichen für die Young Boys früh auf Sieg. Zunächst stand Topskorer Guillaume Hoarau nach einem Eckball goldrichtig (17.). Nur 3 Zeigerumdrehungen später schickte Hoarau Kubo auf die Reise, dieser vollendete kaltblütig.


http://www.srf.ch/sport/fussball/schwei ... -0-5-unter

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2016, 00:36 
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GC-Fans singen: «Wo bliibt eue Stolz?»

YB fegt die Hoppers aus dem Stade de Suisse

YB besiegt den 7-jährigen Cup-Fluch. Im Frühling dürfen die Berner vom ersten Titel seit 1987 träumen. GC ist mit dem 0:5 gut bedient!

Es geht nicht 6 Minuten, wie am letzten Sonntag beim 0:4 in der Meisterschaft. Diesmal hält GC im Stade de Suisse ganze 17 Minuten bis zum ersten Gegentreffer durch.

Doch auch die Rückkehr von Captain Kim Källström und der drei Tage zuvor ebenfalls gesperrten Verteidiger Zesiger und Bamert bringt rein gar nichts. Auch nicht die Rückkehr von Sigurjonsson.

«Die Mannschaft, die nicht Favorit ist», sagt GC-Trainer Pierluigi Tami vor dem Spiel, «die sollte mehr Power, Leidenschaft und Wille zeigen.»

Power? Leidenschaft? Wille? Bei den Zürchern ist davon rein gar nichts zu sehen.

Unglaublich, dass sich auch noch der 34-jährige Leader Kim Källström anstecken lässt.

Und Abwehrchef Basic sieht ebenfalls nicht gut aus.

Ecke Schick. Källström segelt im Fünfmeterraum unter dem Ball durch. Goalie Mall, er erhält im Cup (weshalb überhaupt?) den Vorzug vor der Nummer 1 Vasic, bleibt auf der Linie kleben. Basic kommt vor dem Tor gegen YBs Tormonster Hoaurau zu spät. 1:0 YB.

Keine vier Minuten später. Steilpass auf Kubo, Basic stellt die Abseitsfalle. Sie schnappt nicht zu. Mall kommt raus. Der Japaner umkurvt ihn. 2:0.

Kubo und Hoarau müssten noch vor der Pause auf 4:0 stellen. YB-Trainer Adi Hütter fordert sein Team immer wieder auf, mehr zu tun.

GC verfällt in Lethargie. Und die Fans gedenken mit Plakaten eines verstorbenen Fans von Montpellier HSC, ihrem befreundeten Klub. «Ciao Anthony, au paradis!»

28 (!) Sekunden nach der Pause macht YB den Sack zu. Schick über links, Basics Abseitsfalle schnappte wieder nicht zu, Ex-Hopper Ravet ist vor Zesiger am Ball, vernascht Mall mit einem Absatztrick.

YB setzt zum Schaulaufen an. 2009 stand der Hauptstadt-Klub letztmals im Final. Verlor nach einer 2:0-Führung gegen Sion 2:3. Seither war fast immer im Herbst Schluss im Cup. Und meistens blamierten sich die Berner gegen Unterklassige wie Buochs oder Le Mont. Die traurige Serie ist gerissen. Dank GC.

Und am Schluss sorgen die nur gut 7000 gelb-schwarzen Fans doch für so etwa wie Fest-Stimmung in der Fest-Hütte(r) Bern. Standing Ovation in der 59. Minute – die GC-Fans packen gleichzeitig die Fahnen zusammen. Und schreien: «Wo bliibt eue Stolz?»

In der YB-Viertelstunde erhöhen Joker Mbabu und Sanogo auf 5:0.


http://www.blick.ch/sport/fussball/cup/ ... 61996.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2016, 00:37 
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Young Boys - Grasshoppers 5:0

Marionette ohne Fäden

Nach dem 0:4 das 0:5 – GC lässt sich von YB erneut vorführen und verliert auch den Cup-Achtelfinal klar. Der GC-Trainer Tami stellt das Team auf sechs Positionen um. Doch kein Impuls wirkt. Es fehlen Solidität und Widerstandsgeist.

Am Anfang waren's Gesten, am Ende aber Worte der Ohnmacht.

Am Anfang klatschte Pierluigi Tami in die Hände und rief aufs Feld und in den kalten Abend hinein, als Aufmunterung der Spieler oder zumindest seiner selbst. Die Mannschaft des GC-Trainers war im Cup-Achtelfinal gegen YB soeben ins Hintertreffen geraten, durch ein Tor mit Ankündigung. Die Berner hatten GC von Beginn an unter Druck gesetzt, zuerst war Yuya Kubo gescheitert, danach Sékou Sanogo, ehe Guillaume Hoarau nach 17 Minuten traf.

Drei Minuten später lag GC 0:2 zurück, Torschütze: Kubo. Dem Treffer war eine Künstlerei des GC-Mittelfeldspielers Gubari Sherko vorausgegangen, ein Trick und ein Ballverlust zu viel. Als die Young Boys jubelten, redete der GC-Patron Kim Källström auf Sherko ein, gestenreich und heftig, bis er ihn doch noch einfach in die Arme nahm.

Ohne eingespielte Abwehr

Der Iraker Sherko, 20 Jahre alt, spielte erstmals in dieser Saison von Anfang an, und vielleicht wusste er selber nicht so recht, wie ihm geschehen war. Tami hatte die Mannschaft nach dem 0:4 gegen YB am Sonntag auf sechs Positionen umgestellt, Sherko gehörte zu den Spielern, die es in die Mannschaft schwemmte. Drei Kollegen hingegen, die drei Tage zuvor noch in der Startaufstellung gestanden hatten, erhielten für die Cup-Partie nicht einmal mehr ein Aufgebot (Antonov, Rhyner, Alpsoy).

Es schien, als versuche und bastle Tami nach Kräften, doch passe partout nichts zusammen. Und womöglich überfiel ihn auch gar viel Wagemut. So bildete Tami eine Dreierkette aus drei Verteidigern, die zuvor noch nie 90 Minuten zusammen gespielt hatten, Marko Basic und die Teenager Jan Bamert und Cédric Zesiger. Vor ihnen ruhten die Hoffnungen auf Källström, doch es schien, als müsse er Fäden zusammenhalten, wo es gar keine Fäden gab. GC wirkte wie eine Marionette, die kaum wusste, was zu tun war. Es brauchte nicht viel Generosität, um YB in der ersten Halbzeit zehn Chancen zuzurechnen, GC indes hatte ein einziges Mal aufs Tor geschossen. Und wenn es den Vorsatz gab, nach der Pause etwas besser zu machen, so verkam er rasch zur Farce, weil Yoric Ravet nach knapp 30 Sekunden zum 3:0 traf.

Die GC-Marionette verströmte weder Unterhaltungswert noch Einschüchterung, und wie wenig er GC fürchtete, untermauerte der YB-Trainer Adi Hütter nach gut einer Stunde, als er Hoarau auswechselte, den lange verletzten Stürmer, der YB soviel Selbstvertrauen zurückgegeben hat. Hütter und Hoarau lachten sich an bei der Auswechslung, als machten sie sich ihr Insider-Spässchen daraus, Hoarau gegen GC möglichst wenig spielen zu lassen. Beim 4:0 vom Sonntag war Hoarau auf der Bank gesessen und erst ins Spiel gekommen, als YB schon 3:0 geführt hatte.

Tami: «Die Aufgabe war zu gross für uns»

Darin müsste für die Zürcher die grösste Ernüchterung liegen: dass sie es wieder zuliessen, sich vorführen zu lassen. Kein Impuls weckte sie. Das Team schien zunehmend derart durchgeschüttelt, dass es nahezu auseinanderfiel und diesmal nach weiteren Toren von Kevin Mbabu und Sanogo sogar 0:5 verlor. In dieser Saison hat GC erst zwei Auswärtsspiele gewonnen, im Cup gegen die Unterklassigen Old Boys und Seuzach. Doch es ist immer mehr anzunehmen, dass die Probleme tiefer liegen als bloss bei der Auswärtsschwäche. In Bern fehlten GC Solidität und Zusammenhalt und, schlimmer noch: jeglicher Widerstandsgeist, der glauben liesse, dass es vielleicht nicht so deutlich hätten enden müssen. Doch es musste.

Nach dem Spiel sagte Tami, das Resultat zeige die Unterschiede zwischen GC und YB, «wir können diese Mannschaften nicht vergleichen. Die Aufgabe war zu gross für uns.» Und wenn Tami mehrmals betonte, die Jungen seien noch nicht so weit, so hatte er wohl nicht nur unrecht. Aber es klang auch so, als wäre ganz und gar nichts in Händen und Füssen von GC gelegen – es klang nach etwas gar viel Ohnmacht.

Young Boys - Grasshoppers 5:0 (2:0). - 7715 Zuschauer. - Schiedsrichter Klossner. - Tore: 17. Hoarau (Zakaria) 1:0. 20. Kubo (Hoarau) 2:0. 46. Ravet (Schick) 3:0. 77. Mbabu (Schick) 4:0. 85. Sanogo (Corner Schick) 5:0. - Young Boys: Mvogo; Sutter, Nuhu, Von Bergen, Lecjaks; Ravet (75. Mbabu), Zakaria (80. Bertone), Sanogo, Schick; Hoarau (62. Frey), Kubo. - Grasshoppers: Mall; Bamert, Basic, Zesiger; Lavanchy, Källström, Brahimi, Sherko; Sigurjonsson (61. Andersen), Caio (73. Hunziker); Munsy (73. Tabakovic). - Bemerkungen: Young Boys ohne Gerndt, Benito, Wüthrich, Sulejmani (verletzt), Gajic und Vilotic (nicht im Aufgebot). GC ohne Antonov, Rhyner, Alpsoy (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 41. Caio (Foul).


http://www.nzz.ch/sport/young-boys-gras ... -ld.124481

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2016, 00:40 
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YB mit Kantersieg gegen GC

Die Young Boys erreichen im Cup zum ersten Mal seit der Saison 2010/11 die Viertelfinals. Innert vier Tagen bezwingen sie die inferioren Grasshoppers im Stade de Suisse zweimal klar, diesmal 5:0.

Nach acht Gegentoren in den letzten beiden Spielen und sieben Auswärtsniederlagen in sieben Spielen in der Liga hatten die Grasshoppers den Achtelfinal bei YB zum Charaktertest ausgerufen. Sie hätten dies besser nicht getan. Zum zweiten Mal hintereinander kassierten sie in Bern gegen ein starkes YB eine Packung, nach dem 0:4 am Samstag nun ein 0:5. Wiederum präsentierte sich die Defensive inferior.

Nach einer guten Viertelstunde verlängerte Denis Zakaria einen Corner von Thorsten Schick zu Guillaume Hoarau, der zur Führung einschob. Nach 20 Minuten lancierte Hoarau Yuya Kubo steil, der Japaner erhöhte auf 2:0. Nach der Pause spielte Schick aus abseitsverdächtiger Position zu Ravet - 3:0. Damit nicht genug. Eine Minute nach seiner Einwechslung erzielte Kevin Mbabu in der Schlussviertelstunde den vierten Berner Treffer, ehe auch noch Sékou Sanogo traf. Beide Male kam das Zuspiel von Schick, der damit an drei Treffern direkt und an einem weiteren indirekt beteiligt war.

Pierluigi Tamis Umstellungen - unter anderem stellte er das System um und kehrte Regisseur Kim Källström auf den Platz zurück - fruchteten nicht. Schon früh war klar, dass für die Zürcher auswärts auch diesmal nichts zu holen ist. Nach 20 Minuten führten die Young Boys mit zwei Treffern, die Überlegenheit der Berner vor nur 7700 Zuschauern war frappant. Allein Yuya Kubo, der das 2:0 erzielt hatte, besass drei weitere gute Möglichkeiten, das Skore früh auszubauen.

Rächen sollte sich dies nicht. Zu überlegen war YB, zu sehr von der Rolle war GC. Und sollte Tami in der Pause einen Masterplan für eine wundersame Wende ausgeheckt haben, so konnte er diesen wenig später kübeln. Keine Minute war die Partie wieder angepfiffen, da verpasste Ex-GC-Spieler Yoric Ravet den Zürchern mit dem 3:0 den nächsten Nackenschlag.

Mit Toren am Laufmeter haben die Young Boys die kritischen Stimmen zum Verstummen gebracht. Nach den Turbulenzen in der Führungsetage ist bei YB eingekehrt, für den ersten Viertelfinaleinzug im Cup seit sechs Jahren gab es Applaus von den Reihen. Auf der anderen Seite war das Gegenteil der Fall. Nach der zweiten Packung im Stade de Suisse bekamen die GC-Spieler den Zorn des eigenen Anhangs lautstark zu hören.

Young Boys - Grasshoppers 5:0 (2:0)

7715 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 17. Hoarau (Zakaria) 1:0. 20. Kubo (Hoarau) 2:0. 46. Ravet (Schick) 3:0. 77. Mbabu (Schick) 4:0. 85. Sanogo (Corner Schick) 5:0.

Young Boys: Mvogo; Sutter, Nuhu, Von Bergen, Lecjaks; Ravet (75. Mbabu), Zakaria (80. Bertone), Sanogo, Schick; Hoarau (62. Frey), Kubo.

Grasshoppers: Mall; Bamert, Basic, Zesiger; Lavanchy, Källström, Brahimi, Sherko; Sigurjonsson (61. Andersen), Caio (73. Hunziker); Munsy (73. Tabakovic).

Bemerkungen: Young Boys ohne Gerndt, Benito, Wüthrich, Sulejmani (verletzt), Gajic und Vilotic (nicht im Aufgebot). GC ohne Antonov, Rhyner, Alpsoy (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 41. Caio (Foul).


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -130673460

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2016, 00:42 
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YB-Noten: Ohne Schwächen

Die Young Boys bezwingen GC 5:0. Der oft kritisierte Österreicher Thorsten Schick überzeugt.

Yvon Mvogo: Note 4,5
Wurde kaum geprüft, und wenn, dann nicht wirklich ernsthaft. Der Goalie hielt die Konzentration hoch, erledigte die Aufgaben unaufgeregt und sicher.

Scott Sutter: Note 4,5
Erfreut sich seit Wochen einer vorzüglichen Form. Gegen GC aufmerksam und abgeklärt.

Kasim Nuhu: Note 4,5
Hatte am Sonntag zuweilen etwas nonchalant agiert. Gestern spielte der 21-jährige Innenverteidiger fokussierter. Erweist sich je länger, je mehr als Verstärkung.

Steve von Bergen: Note 4,5
Bissig und zweikampfstark. Der Captain löste mit seiner Routine die wenigen Aufgaben, die sich ihm stellten, problemlos.

Jan Lecjaks: Note 4,5
Seine Flanken variierten zwischen schlecht und stark. Führte die Abwehrarbeit gewissenhaft aus. Vorzüglicher langer Ball vor dem 4:0.

Yoric Ravet: Note 5
Gemessen an seinem Standard mit einer eher unauffälligen ersten Halbzeit. Just nach der Pause mit herrlichem Absatztor zum 3:0.

Denis Zakaria: Note 5
Wusste seine tentakelähnlichen Beine oft und klug einzusetzen. Das erste Tor aber bereitete er mit dem Kopf vor. Durchsetzungsstark, mit unwiderstehlichen Rushes.

Sékou Sanogo: Note 5,5
Gewann im Mittelfeld wenig überraschend viele Duelle. Überraschender war sein Mitwirken in der Offensive. Mit klugen Ideen wie etwa beim Pass vor dem 3:0. Erzielte mit wuchtigem Kopfball das 5:0.

Thorsten Schick: Note 5,5
Starker Corner vor dem 1:0, gut getimter Pass vor dem 3:0, massgenaue Flanke vor dem 4:0, Eckball vor dem 5:0: Der Zugang bereite vier der fünf Treffer vor und be­stätigte die Aufwärtstendenz der letzten Partien eindrücklich.

Yuya Kubo: Note 5
War in der ersten Halbzeit an fast jeder Offensivaktion beteiligt. Traf nach 20 Minuten zum 2:0, hätte bis zur Pause einen Hattrick erzielen können. Im zweiten Durchgang weniger auffällig.

Guillaume Hoarau: Note 5,5
Hoarau war am Sonntag wie Sutter und Sanogo geschont worden. Kehrte eindrücklich zurück: Erzielte das 1:0 mit dem Kopf, bereite das 2:0 im Stile eines Spielmachers vor. Der Franzose wurde nach 61 Minuten unter grossem Applaus ausgewechselt. Auch das war eine Schonmassnahme.

Michael Frey: Note 4,5
62. Minute für Hoarau. Fügte sich gut ein. Leitete mit einem starken Pass das 4:0 ein. Der Stürmer vergab kurz darauf eine Grosschance.

Kevin Mbabu: Note 4,5
75. Minute für Ravet. Der Genfer mit den Rastalocken entwickelt sich allmählich zum Publikumsliebling. Erzielte kurz nach seiner Einwechslung das 4:0.

Leonardo Bertone: Ohne Note
80. Minute für Zakaria.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10270466

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2016, 00:43 
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YB: Gala, Glanz und Gloria

YB lässt gegen ein schwaches GC erneut nichts anbrennen und gewinnt im Cupachtelfinal 5:0. Die Young Boys überzeugen wieder mit einer vorzüglichen und ­dominanten Vorstellung.

Der letzte Funken Spannung erlischt nach 28 Sekunden in der zweiten Halbzeit. Der erneut stilprägende Sékou Sanogo schickt den in abseitsverdächtiger Position gestarteten Thorsten Schick steil, und dessen Querpass verwertet Yoric Ravet elegant mit dem Absatz. Es ist nach 46 Minuten das 3:0 für YB gegen GC – und die Entscheidung in einer wieder sehr einseitigen Partie.

Schick bereitet vier Tore vor

Wie drei Tage zuvor, als die Young Boys 4:0 siegten, sind die Gastgeber dem inferioren GC in allen Belangen überlegen. Sie sind schwungvoller, zweikampfstärker, schneller, sie haben einen klaren Matchplan und tragen ihre Angriffe mit Überzeugung, Tempo und Passsicherheit vor.

Es ist mindestens ein Drei-Klassen-Unterschied, und die beste Nachricht für die bedauernswerten Grasshoppers ist am Ende tatsächlich noch das Resultat. Sie verlieren 0:5, weil Kevin Mbabu noch eine schöne Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Michael Frey sowie Schick veredelt. Und kurz vor Spielende holt sich Schick gar einen vierten Assistpunkt an diesem Abend, Sanogo wuchtet einen Eckball des Österreichers mit dem Kopf ins Tor.

YB-Trainer Adi Hütter beginnt derweil früh mit den Vorbereitungen auf das Heimspiel am Sonntag gegen Vaduz, er wechselt Guillaume Hoarau nach rund einer Stunde Spielzeit aus. Der Torjäger verlässt den Kunstrasen mal wieder als Matchwinner.

Hoaraus Traumpass auf Kubo

Hoarau ist einer für die entscheidenden Tore. Wie das 1:0. Am Mittwoch traf der Franzose nach 17 Minuten zur Führung, nachdem Schick den Eckball getreten und Denis Zakaria den Ball mit dem Kopf verlängert hatte.

Seine Sonderklasse bewies Hoarau nur drei Minuten später, als er mit einem perfekt getimten Pass Sturmpartner Yuya Kubo auf die lange Reise schickte. Der im Abschluss oft zapplige Japaner behielt die Ruhe, umkurvte Goalie Joel Mall und schob den Ball zum 2:0 ins Tor.

Es war nach 20 Minuten mehr als eine Vorentscheidung, zu überlegen, selbstbewusst, stark spielte YB, zu unsicher, fehleranfällig, harmlos agierte GC. Die Gäste standen beim langen Berner Kürlauf artig Spalier.

Wenig Zuschauer

Gemessen an der Bedeutung des Spiels erwies sich der Publikumszuspruch als enorm bescheiden. Nur 7715 Zuschauer weilten am Mittwochabend im Stade de Suisse, was an verschiedenen Faktoren lag: Wochentagspiel, späte Anspielzeit (20.30 Uhr), SRF-Liveübertragung, kein freier Eintritt für Dauerkartenbesitzer. Zum Beispiel.

Aber erstaunlich waren die vielen freien Plätze im Stadion gleichwohl, schliesslich betonten die Vereinsvertreter in den letzten Tagen immer wieder, wie wichtig die Begegnung gegen die Grasshoppers sei. Denn der Cup bietet die beste (und wohl einzige) Chance für YB, noch in dieser Saison die lange Zeit der Titellosigkeit endlich zu beenden.

Im nächsten Jahr werden es 30 Jahre her sein, als die Young Boys letztmals Pokalsieger wurden. Sie schlugen damals Servette im Final im Wankdorfstadion mit 4:2 nach Verlängerung – und im Servette-Heimstadion Stade de Genève findet im Frühling der nächste Cupfinal statt.

Bis zum Endspiel fehlen den deutlich erstarkten Young Boys noch zwei Siege. Dank des gestrigen Erfolges bleiben sie in der Spur, sie haben nun die ersten drei von vier Heimspielen in Serie gewonnen und dabei grösstenteils einen sehr überzeugenden Eindruck hinterlassen.

Viertelfinals erst im März

Die Aufbruchstimmung bei den Young Boys seit der Installierung von Christoph Spycher als Sportchef Mitte September ist spürbar, und sie hängt natürlich auch mit der Rückkehr der verletzt gewesenen Hoarau und Sanogo zusammen. Mit ihrer Klasse, Physis und Übersicht führen die beiden Leistungsträger die Mannschaft.

Die verbesserte Atmosphäre in Klub und Team hätte bei einer Niederlage am Mittwoch einen groben Schaden erlitten. So aber bleibt die Hoffnung auf einen Pokalgewinn mindestens vier Monate bestehen – die Viertelfinals des Cups werden erst Anfang März 2017 ausgetragen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11234313

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