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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 5. März 2016, 17:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.03.2016  Zitat: «Das Leben als Stürmer ist kompliziert»
Vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Luzern (16 Uhr) spricht Guillaume Hoarau über Glück und Geld, Tore und Titel. Und der Franzose sagt, warum er das Leben in Bern einem neuen Abenteuer vorzieht.
Auf einen Tag genau vor einem Jahr verlängerten Sie Ihren Vertrag bei YB bis 2018. Haben Sie den Entscheid jemals bereut? Guillaume Hoarau: Nein, nein (lacht). Als man mir das Angebot vorlegte, hatte ich keine Bedenken, weil ich mich hier gut fühle – sowohl im Kopf wie auch körperlich.
Es kamen auch keine Zweifel auf, als YB bereits im August drohte, alle Saisonziele zu verpassen? So ist das Leben, es läuft nicht immer rund. Das ist ja nicht nur im Fussball so, sondern jeder Mensch macht im Berufsleben mal schlechtere Phasen durch. Natürlich hatten wir Ziele, und natürlich will ich einen Titel mit YB gewinnen. Aber ich kann mich mit dem Projekt hier identifizieren. Ich bin glücklich.
Was mögen Sie denn so sehr am Leben in Bern? Ich sage immer: Ich bin ein Bürger der Welt. Das heisst, überall, wo ich bin, finde ich einen Weg, glücklich zu sein. Aber in Bern ist die Lebensqualität schon aussergewöhnlich hoch. Zudem sind die Menschen glücklich, sie schenken auch Ausländern wie mir ein Lächeln. Ich fühlte mich von Anfang an wohl.
Können Sie sich vorstellen, die Karriere in Bern zu beenden? Ich mag mich noch nicht damit befassen. Aber nach meiner Zeit als Fussballer könnte ich mir vorstellen, hier zu leben. Es gibt viele Optionen, gut möglich aber, dass Bern am Ende zuoberst auf meiner Liste steht. Wenn es kalt wird wie jetzt, dann kann ich immer noch für ein paar Wochen in meine Heimat La Réunion verreisen.
Reizt es Sie denn nicht, noch einmal ein neues Abenteuer bei einem anderen Klub in einem neuen Land zu erleben? Als ich La Réunion mit 19 verliess, war das ein erstes Abenteuer. Danach spielte ich in diversen Städten in Frankreich, in China, in der Schweiz. Das Leben als Fussballer erlaubte es mir zu reisen. Deshalb sehe ich nun keinen Grund mehr, YB zu verlassen. Ist es mein letzter Verein, kann ich damit sehr gut leben.
Dann schliessen Sie einen Wechsel aus? Im Fussball ist alles möglich. Wenn mein Vertrag in Bern ausläuft, werde ich 34 Jahre alt sein. Und die Philosophie von YB ist es, auf junge Spieler zu setzen. Wenn mir gesagt wird, ich spiele in den Plänen keine Rolle mehr, dann werde ich gehen – kein Problem.
Gibt es noch Länder und Ligen, in denen Sie gerne spielen würden? England und Deutschland sind ein Traum. Aber ich bin nicht naiv. Meine Karriere nähert sich dem Ende, die Chancen für einen solchen Wechsel sind sehr gering. Wahrscheinlicher ist es, mit YB europäisch gegen Teams aus diesen Ländern zu spielen.
Sie standen zwischen 2013 und 2014 in China unter Vertrag. Die dortigen Klubs sorgten zuletzt für aufsehenerregende Transfers. Wie denken Sie darüber? Es ist das Zeichen der Zeit, China ist überall auf dem Vormarsch. Offensichtlich ging ich etwas zu früh dorthin (schmunzelt). Denn ich habe keine Probleme zu sagen, dass ich den Transfer damals des Geldes wegen vollzog. Wenn mich nun ein chinesischer Klub erneut anrufen und mir ein lukratives Angebot vorlegen würde, ja, dann würde ich es mir vielleicht noch einmal überlegen.
Aber ist es nicht verrückt, wenn Jiangsu 50 Millionen Euro für den relativ unbekannten Alex Teixeira bezahlt? Und Jackson Martinez mit seinem Transfer nach China zu den bestbezahlten Fussballern weltweit aufsteigt? Wenn die Klubs das Geld haben ... Es gibt Spieler, die kaufen sich Autos für eine Million. Das ist auch verrückt. Hätte ich so viel Geld, würde ich jedenfalls anders damit umgehen.
Sie werden am Samstag 32. Haben Sie noch Wünsche? Die Gesundheit ist das Wichtigste. In Frankreich sagt man, mit den Menschen ist es wie mit dem Wein: je älter und reifer, desto besser. Nach der Verletzung und der Operation fühle ich mich mittlerweile wieder gut und stark. So bleibt mein einziger Wunsch, mit YB einen Titel zu gewinnen und dem Klub zurückzugeben, was er mir gegeben hat.
Wie viele Jahre können Sie noch Fussball spielen? Die Frage ist, wie ich mich mental fühle. Wenn ich noch Kraft im Kopf habe, dann werde ich so lange spielen, wie ich einen Klub finde. Verliere ich die Leidenschaft, höre ich auf. Zuerst aber bleibe ich bis Vertragsende in Bern. Dann schauen wir weiter.
Seit Ihrem Comeback nach viermonatiger Verletzungspause haben Sie in 4 Spielen 3 Treffer erzielt – ein beachtlicher Wert. Ich werde schliesslich für das Toreschiessen bezahlt. Die letzten Monate waren nicht immer einfach. Auf der Tribüne zu sitzen, zuschauen zu müssen, das war hart. Nun bin ich froh, zurück zu sein. Und wir gewannen zuletzt zweimal in Folge. So kann es weitergehen.
Mit Ihrer Rückkehr waren bei YB grosse Hoffnungen verknüpft. Eine Tatsache, die Sie nicht zu belasten schien. Ich bin ja kein Jungspund mehr. Als Stürmer hat man immer Auf und Abs. Manchmal gibt es Phasen, da kann man neben das Tor zielen, der Ball geht trotzdem rein. Und manchmal macht man alles richtig, trifft aber dennoch nicht. Das Leben als Stürmer ist kompliziert. Momentan habe ich eine gute Phase, ich versuche, diese so lange wie möglich beizubehalten. 10 Tore bis Saisonende, damit wäre ich zufrieden.
Bei Ihnen scheint es die Auf und Abs nur selten zu geben. In meinem Alter ist man vor dem Tor ruhiger als mit 18. Es ist zwar nicht einfacher geworden, Tore zu erzielen. Da ich es aber schon oft gemacht habe, verfüge ich dabei über eine gewisse Selbstverständlichkeit.
Am Sonntag treffen Sie auf Luzern, das sich in einer grossen Krise befindet. Das ist nicht mein Problem (lacht).
Macht man sich als Spieler überhaupt Gedanken über die Verfassung des Gegners? Ich jedenfalls nicht. Klar bekommen wir Informationen, wie der Gegner spielt und so weiter. Und klar, Luzern wird alles geben, um aus dem Schlamassel herauszukommen. Aber ob Basel oder Vaduz, ich fokussiere mich auf meine Aufgaben.
Wie tun Sie das? Obwohl ich Musik liebe und oft singe, brauche ich vor dem Spiel keine Kopfhörer. Die Musik ist bereits in meinem Kopf. Ich sitze ruhig in der Garderobe und warte darauf, dass es losgeht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23278978
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shalako
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Verfasst: Dienstag 8. März 2016, 12:16 |
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07.03.2016  Zitat: Guillaume Hoarau total kopflos
Die YB-Nummer 99 ist Mister 100 Prozent
Festhütte Bern! Dritter YB-Sieg in Folge. Im Mittelpunkt: Guillaume Hoarau. Am Samstag wird der Franzose aus La Réunion 32. Am Sonntag schiesst er den FCL mit seinem ersten Hattrick für YB ab. Und das total kopflos.
Denn keinen der drei Treffer macht der 1,92-Meter-Mann mit dem Kopf. Hoarau mag wohl die Nummer 99 auf dem Rücken haben, aber derzeit ist er Mister 100 Prozent! Den vorletzten Sieg, das 1:0 beim FCZ, feierte er mit Sohn Andrea, der ein paar Tage bei seinem Papa weilte, bevor er zurück nach Bordeaux musste. Die Schule wartete. Und mit Trainer Adi Hütter.
Beim Kids Day war das Hoarau-Kid also nicht mehr bei seinem Vater, um zu feiern. Dafür seine Mitspieler. Hoarau: «Es ist schön, drei Mal getroffen zu haben. Wichtiger ist der Sieg. Und dass wir weiter Druck auf GC machen.»
Mit weiteren Hoarau-Toren gelingt das ganz bestimmt. «Air France» steht nun bei sechs Treffern in fünf Rückrunden-Partien. Das ist der bessere Schnitt als jener von Liga-Topskorer Marc Janko. http://www.blick.ch/sport/fussball/guil ... 73270.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 9. März 2016, 17:06 |
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09.03.2016  Zitat: Song exklusiv im Video
Stürmt YB-Hoarau jetzt auch die Charts?
Einen Teil der YB-Geschichte hat Guillaume Hoarau bereits geschrieben. Jetzt wird der Franzose auch ein Stück Berner Kulturguts – als Sänger.
Die Geschichte nimmt an der Weihnachtsfeier von YB im Jahr 2014 ihren Anfang. Es tritt dort auf: Oli Kehrli, Berner Chansonnier mit hoher Affinität zum Fussball. Und spontan auch Hoarau.
«Während der Pause kam Gui zu mir und outete sich als Kenner von Georges Brassens», erinnert sich Kehrli, der nebenbei Spielertrainer der Senioren des FC Breitenrain ist. «Gui sagte mir noch, ich töne ein wenig wie der grosse französische Chansonnier.»
Die beiden bleiben in Kontakt. «So vereinbarten wir schliesslich, etwas Gemeinsames zu machen», blickt Hoarau zurück. «Oli kam dann mit dem Vorschlag Brassens.» Kehrli – Bruder der beiden Ex-YB-Profis Raphael und Nicolas, die immer noch in der Promotion League bei Breitenrain spielen – wollte eine Hommage an den Berner Chanson-Urvater Bernhard Stirnemann auf seiner neuen CD haben.
Stirnemann hatte den Brassens-Klassiker «Les passantes» ins Berndeutsche übersetzt – und den Originaltext mit berndeutschen Passagen ergänzt. Diese singt Kehrli, Hoarau die französischen. «Das war wie ein Meisterschaftsspiel», erinnert sich der Stürmer aus La Réunion an die Tonaufnahmen im Studio. «Im stillen Kämmerlein kann jeder etwas klimpern und singen, kein Problem. Im Studio siehts anders aus. Eine super Zusatzerfahrung für mich!» Von Kehrli gibts dafür Lob ohne Ende: «Gui ist ein grossartiger Musiker mit einer ausdrucksvollen Stimme – stark!»
Was hat Hoarau mit Brassens († 1981) am Hut, der seine Höhepunkte in den 60ern und 70ern hatte? «Es stimmt, das ist nicht meine Generation. Aber Brassens ist auch auf La Réunion sehr bekannt. Er ist ein Monsieur des Chansons. Es gibt nicht nur Reggae», sagt der Mann mit dem Bob-Marley-Tattoo auf der Wade.
Am 22. April wird Kehrlis CD im Berner Bierhübeli getauft. Mit Hoarau? «Fussball hat Priorität. Aber ich will im Leben auch Spass haben. Die Taufe ist am Freitag. Mal schauen.» Nur etwas scheint Hoarau zu bereuen: «Dass ich Oli nigelnagelneue Fussballschuhe geschenkt habe. Wie ich höre, trifft er seither nicht mehr.»
Infos: Zum Download steht «Les passantes», Hoaraus Song mit Oli Kehrli, auf itunes ab dem 11. März bereit. Kehrlis dritte CD «Zuekunftsnostalgie» erscheint am 8. April. Plattentaufe mit Gästen am 22. April im Berner Bierhübeli. Kehrli auf Facebook und im Internet. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 78407.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 10. März 2016, 00:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.03.2016  Zitat: YB-Stürmer spannt mit Berner Chansonnier zusammen
Dass Guillaume Hoarau, Torjäger der Berner Young Boys, auch musikalisches Talent besitzt, hat er schon mehrmals bewiesen. Nun hat er mit Oli Kehrli gar ein Musikvideo herausgebracht.
Am Jahresendfest seines Clubs griff YB-Stürmer Guillaume Hoarau im Dezember 2014 spontan zur Gitarre und begleitete den Berner Chansonnier Oli Kehrli bei dessen Auftritt. «Dieser Mann hat nicht nur Fussballtalent», so Kehrlis Urteil damals. Nun trägt die Bekanntschaft des Musikers mit dem Fussballer weitere Früchte: Gerade ist ihr gemeinsames Video zu «Les passantes» herausgekommen.
Berndeutsch-französische Kombo
Dabei handelt es sich um eine Neuauflage eines Liedes, das Bernhard Stirnemann vom französischen Chansonnier Georges Brassens ins Berndeutsche übersetzt hat. Angeblich wollte Kehrli auf seiner neuen CD sowieso eine Hommage auf den Berner Chanson-Urvater, erzählte er gegenüber dem «Blick». Und Hoarau – sonst eher für seine Vorliebe für Reggae à la Bob Marley bekannt – ist ein grosser Verehrer von Brassens: Einen «Monsieur des Chansons», nennt er ihn.
Und so singen der französische Stürmer, der nach seiner Verletzung wieder voll aufdreht in der Rückrunde der Super League und zuletzt gegen Luzern mit einem Hattrick glänzte, und Fussballfan Oli Kehrli, Bruder der Ex-YB- und heutigen Breitenrain-Spieler Raphael und Nicolas, abwechslungsweise auf französisch und berndeutsch.
Hoarau, der die Tonaufnahmen im Studio als «super Zusatzerfahrung» bezeichnet, gibt im Video eine gute Figur ab und kann sich auch sein charakteristisches Augenzwinkern nicht verkneifen. Kehrli ist voll des Lobes für seinen Gesangskollegen: «Gui ist ein grossartiger Musiker mit einer ausdrucksvollen Stimme», lässt er sich im Blick zitieren.
Hoarau, der Entertainer
Es ist nicht Hoaraus erstes Stelldichein am Mikrofon: Zum Beispiel betrat er auch schon am Wankdorffest die Bühne, als Open Season den Reggae-Klassiker «Stir It Up» performten, oder haute letzten Dezember im Rahmen der SRF-Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» live im Glaskasten auf dem Bundesplatz in die Tasten. Und so, wie Hoarau seine Leidenschaft neben dem Fussballplatz zu geniessen scheint, dürfte es auch nicht das letzte gewesen sein.
Vielleicht ja am 22. April, wenn Kehrlis neue CD «Zuekunftsnostalgie» im Bierhübeli getauft wird. Gegenüber der Boulevardzeitung äussert sich Hoarau nicht abschliessend zu dieser Vermutung. Fussball habe Priorität, aber er wolle auch Spass haben im Leben. «Mal schauen.» Anzunehmen, dass der YB-Goalgetter bei diesen Worten gezwinkert hat.
Infos: Zum Download steht «Les passantes», Hoaraus Song mit Oli Kehrli, auf itunes ab dem 11. März bereit. Kehrlis dritte CD «Zuekunftsnostalgie» erscheint am 8. April. Plattentaufe mit Gästen am 22. April im Berner Bierhübeli. Kehrli auf Facebook und im Internet. http://www.bernerzeitung.ch/kultur/pop- ... y/29962706
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shalako
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Verfasst: Montag 14. März 2016, 18:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.03.2016  Zitat: Hoarau sorgt bei YB für die Musik
von Peter Berger - Guillaume Hoarau ist nicht zu stoppen. Der Franzose traf in diesem Jahr für YB schon achtmal.
Sechs Partien, acht Tore. Guillaume Hoarau ist 2016 mit einer Quote von 1,6 Toren pro Spiel der beste Goalgetter der Super League. «Es gibt als Stürmer Höhen und Tiefen. Umso besser, wenn es gut läuft, dann muss man profitieren», sagt der Franzose zu seinem Lauf. Zuletzt liess sich der 1,92 Meter grosse Angreifer gegen Luzern (5:2) einen Dreier- und gegen Sion (3:2) einen Doppelpack notieren.
Bei YB wagt man nicht daran zu denken, was wäre, wenn der Goalgetter in der Vorrunde nicht verletzungsbedingt lange hätte pausieren müssen – so konnte er bloss vier Meisterschaftsspiele bestreiten. Nun steht er insgesamt bei neun Toren in zehn SL-Partien (0,9 Tore pro Spiel).
Nur Basels Marc Janko ist besser. Der Österreicher war am Sonntag gegen St. Gallen (4:2) zwar erstmals im neuen Jahr erfolgreich, dafür aber gleich mit einer Triplette. Mit 16 Treffern in bislang 17 Partien hat der erfolgreichste Torschütze der Super League eine noch bessere Quote (0,94) als Hoarau.
«Er spielt besser Fussball, als er singt»
Dafür sorgt Hoarau in Bern auch neben dem Platz für die Musik. Mit dem Berner Chansonnier Oli Kehrli hat er im Studio das Lied «Les passants» von Georges Brassens neu interpretiert. «Die Musik ist meine zweite Leidenschaft», sagt Hoarau. «Und wenn es den Fans gefällt, ist das eine gute Sache.» YB-Captain Steve von Bergen hat da jedoch eine klare Meinung: «Guy spielt besser Fussball, als er singt.»
Wie dem auch sei: Am 9. Juni veranstaltet Hoarau in seiner Heimat auf der Insel La Réunion eine Soirée VIP, unter anderem mit Personen – wie etwa Bob Sinclar – aus der Musikszene, aber auch aus der Welt des Sports. Bis dahin will der Stürmer jedoch bei YB weiter von seinem Lauf profitieren. http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/28198392
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Hauptstadt
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Verfasst: Montag 14. März 2016, 18:13 |
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Hauptstadt
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Verfasst: Freitag 18. März 2016, 16:07 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. März 2016, 00:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.03.2016  Zitat: Die Nummer 99 trifft viele Töne
Guillaume Hoarau ist für YB ein Glücksfall. In mehr als zwei Drittel aller Spiele hat er ein Tor erzielt.
Sie bezaubern die Fussballwelt stets von neuem: Lionel Messi und Cristiano?Ronaldo. Gegenseitig treiben sich Barcelonas Nummer 10 und Reals Nummer 7 zu immer neuen Rekorden. Letzte Saison zum Beispiel gelangen dem Portugiesen in 35 Meisterschaftspartien sagenhafte 48 Tore, der Argentinier stand ihm nur ganz wenig nach (38 Spiele/43 Tore). In der laufenden Spielzeit der spanischen Primera División setzen sie das Wetteifern unvermindert fort. Die aktuellen Werte lauten – Messi: 24 Spiele, 22 Tore; Ronaldo: 29 Spiele, 27 Tore – das Duo ist also ganz nahe am phänomenalen Tordurchschnitt von 1,0.
Nur einen Zehntelpunkt unter der magischen Grenze liegt im Moment Guillaume Hoarau. Die beeindruckende Quote gilt es insofern zu relativieren, als der Franzose weit weniger Partien (10) bestritten hat und er in einer deutlich schwächeren Liga beschäftigt ist. Das ändert nichts an der Tatsache, dass der YB-Spieler einer der besten Stürmer der Super League ist. Seit er im Spätsommer 2014 die hiesige Fussballbühne betreten hat, versetzt er den Gegnern regelmässig Nadelstiche – sofern er sich nicht, wie Anfang Saison, halb verletzt auf dem Platz herumschleppt.
In der ersten Spielzeit in Bern, die er mit fast zwei Monaten Verspätung in Angriff nahm, gelangen ihm 17 Meisterschaftstore, welche ihm in der Torjägerwertung der Super League den 2. Rang eintrugen. In dieser Saison, in der er wegen einer Operation im Adduktorenbereich lange Zeit ausfiel, ist er dank dem Rückrundeneffort auch schon wieder bei neun Treffern angelangt.
Ein gesundes Ego
Was macht den 1,92-Meter-Mann, der weder Sprinter noch aggressiver Zweikämpfer ist, so gefährlich? Ein wichtiger Punkt ist sein sehr gutes Kopfballspiel, das den Gegenspielern immer wieder Kopfzerbrechen bereitet. Ein zweiter?ist seine Effizienz im Abschluss. Wenn Hoarau eine Chance kriegt, nimmt er sie häufig wahr. Das wiederum stärkt sein Selbstvertrauen, an dem es ihm ohnehin nicht mangelt.
Entwickelt hat er es in seinen fünf Jahren bei Paris St-Germain. Dort fehlte es schon vor der Ankunft Zlatan Ibrahimovics nicht an Typen mit einem gesunden Ego. Bei PSG habe er gelernt, «den ständigen Druck nicht als Belastung zu empfinden, sondern als Motivation», sagt Hoarau. Hilfreich im überhitzten Umfeld sei «die innere Ruhe»?gewesen, die ein Charakterzug von ihm ist. Womit wir bei einem anderen nicht zu unterschätzenden Faktor sind. Ein Stürmer, der auch in der grössten Hektik die Ruhe bewahrt, ist der viel grössere Gefahrenherd als ein leicht zu nervender Störenfried.
Wer den 32-Jährigen zum klassischen Strafraumstürmer reduziert, tut ihm Unrecht. Sein Bestreben ist es, sich überall in der Angriffszone am Kombinationsspiel zu beteiligen. Wenn er eng gedeckt wird, lässt er den Ball gerne abtropfen oder lenkt ihn zur Seite. Dabei kommt ihm seine gute Technik zugute. Und seine Polyvalenz. Hoarau spielte in jungen Jahren auch ganz ordentlich Basketball und fungierte bis 13 als Abwehrspieler («links aussen und im Zentrum»). Danach kam er eine längere Periode im Mittelfeld zum Einsatz, ehe er mit 17 in die Sturmspitze beordert wurde.
Nicht zu unterschätzen ist ein weiteres Gut: seine Erfahrung. Wer sich seit mehr als einem Dutzend Jahren auf höchstem Level bewegt, der hat unzählige Spielsituationen verinnerlicht und erfasst deshalb eine Situation rascher als ein Profi ohne Routine.
Was sagen ehemalige YB-Offensivkräfte zum aktuellen Topstürmer ihres Ex-Vereins? Thomas Häberli, in Basel als Talentspäher angestellt, gefällt Hoaraus «Ruhe beim finalen Akt und die Lockerheit, die er ausstrahlt.» Was ihm ebenfalls auffällt: «Guy weiss, dass er stark ist, und das lässt er die Gegner spüren.»
Keine Zukunft als «Pressinghai»
Lars Lunde, der nie ein Blatt vor den Mund nimmt, urteilt kritischer. «Er bewegt sich zu wenig.» Auch hege er Zweifel, dass Hoarau für ein konsequentes Pressingspiel, wie es Adi Hütter vorschwebe, tauge. Was der 51-jährige Skandinavier dem Franzosen zugutehält: «Er braucht für seine Tore wenig Chancen.» In einem Punkt irrt sich Lunde: Messungen ergaben, dass Hoarau pro Match neun bis zehn Kilometer zurücklegt.
Die Behauptung, er sei nicht geeignet für ein intensives Pressing, kontert Hoarau mit einem süffisanten Lächeln. «Das sagt ihr Journalisten. Ich sehe das ganz anders.» Pressing funktioniere nur im Kollektiv. «Und ich leiste meinen Beitrag – ohne wenn und aber.» «Für Guy ist es eine neue Erfahrung, doch er macht das gut», bestätigt sein Trainer. Was er bestimmt nicht tun werde: Hoarau zu einem «Pressinghai» umbauen. Damit hätte er ohnehin keinen Erfolg. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/27604001
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shalako
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Verfasst: Dienstag 19. April 2016, 17:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.04.2016  Zitat: YB-Star Guillaume Hoarau präsentiert EM-SongEin EM-Song mit Hit-Potenzial: «Stand Together (Tous Ensemble)» von Guillaume Hoarau und der Berner Reggae-Band Open Season. Den Traum, bei der Heim-EM mit von der Partie zu sein, erfüllt sich für YB-Stürmerstar Guillaume Hoarau wohl kaum. Daran dürfte auch die endgültige Nicht-Nomination Karim Benzemas nichts ändern. Zu gross ist die Konkurrenz im Sturm beim Gastgeber. Doch der 32-jährige Franzose hat einen anderen Weg gefunden, seinen Teil zum Fussballfest beizutragen. Hoarau hat sich mit der Berner Urban-Reggae-Band Open Season zusammengetan und den Song «Stand Together (Tous Ensemble)» aufgenommen. Fazit: Der EM-Song hat Ohrwurm-Potenzial! Der YB-Goalgetter und passionierte Hobby-Musiker zum Projekt: «Meine volle Konzentration gilt den Young Boys. Fussballer ist mein Beruf, aber in meinem Leben hat es auch Platz für die Musik. Ich geniesse es sehr, mit Open Season zu spielen.» «Feiern mit Menschen von nah und fern» Santosh Aerthott, Frontmann von Open Season: «Tous Ensemble ist unser Beitrag zum Fussballsommer. Der Song steht fürs ausgelassene und friedliche Beisammensein – egal ob nach einer Niederlage oder einem Sieg – für Furchtlosigkeit und das endlose Feiern mit Menschen von nah und fern.» Hier können Sie sich exklusiv den Song anhören, der offiziell am 29. April erscheint: https://soundcloud.com/open-season-is-l ... d-together http://www.20min.ch/people/schweiz/story/23003255
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shalako
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Verfasst: Dienstag 19. April 2016, 17:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.04.2016  Zitat: Hoarau hat's schon wieder getan
YB-Stürmer Guillaume Hoarau versucht sich erneut als Musiker: Der neuste Streich ist eine Zusammenarbeit mit der Reggae-Band Open Season.
Mit Chansonnier Oli Kehrli sang er Brassens, nun hat YB-Stürmer Guillaume Hoarau nachgelegt. Wie die «Berner Zeitung» am Dienstag berichtet, hat der Franzose mit der Berner Reagge-Band Open Season ein neues Lied aufgenommen. Das zweisprachige Stück heisst «Stand Together (Tous Ensemble)» und wird auf der Website der Band als «Ode an den Zusammenhalt der Menschen» beschrieben. Es soll die Fussball-Europameisterschaft in Frankreich einläuten.
Für den 32-jährigen Hoarau ist es nicht die erste Zusammenarbeit mit Open Season. Bereits am Wankdorffest 2015 interpretierte er mit der Berner Band ein Lied von Bob Marley. http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/ ... y/19710913
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