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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. November 2014, 17:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.11.2014  Zitat: Hoarau schiesst YB zum Sieg im Verfolgerduell
Die Young Boys sind zuhause im Stade de Suisse gegen den FC St. Gallen zu einem 4:2-Erfolg gekommen und haben die Ostschweizer in der Tabelle damit überholt. Matchwinner bei den Bernern war Guillaume Hoarau, der zweimal einnetzte.
Es bleibt dabei: Die Hauptstadt ist für St. Gallen ein schweres Pflaster. 9 Jahre liegt der letzte Auswärtssieg der Ostschweizer - noch im altehrwürdigen Wankdorf - zurück. Im Stade de Suisse konnte St. Gallen noch nie gewinnen.
YB-Torgarant Hoarau
Daran sollte sich auch am Sonntag nichts ändern. Guillaume Hoarau (48.) schoss YB just nach der Pause vom Elfmeterpunkt zum vorentscheidenden 3:2. St. Gallen-Captain Stéphane Besle hatte Raphaël Nuzzolo im Strafraum zu Fall gebracht und wurde mit der gelb-roten Karte des Feldes verwiesen.
Hoarau - der erst seit Ende August im Kader der Berner figuriert - bewies einmal mehr, wie wichtig er für die Mannschaft von Uli Forte ist. Bereits vor dem spielentscheidenden Penalty-Treffer hatte der Franzose das zwischenzeitliche 1:1 besorgt. Gegen St. Gallen gelangen ihm wettbewerbsübergreifend die Tore 7 und 8 für die Stadtberner.
Nach 69 Minuten machte Renato Steffen mit dem 4:2 den Sack für die Gastgeber endgültig zu und brach jeglichen Widerstand der St. Galler.
St. Gallen in Mini-Krise
Zuvor waren diese in Bern nicht chancenlos geblieben und konnten sogar am ersten Sieg seit 2005 gegen YB schnuppern. Marco Aratore (8.) mit einem schönen Schlenzer und Yannis Tafer (37.) mit einem «Sonntagsschuss» von der Strafraumgrenze hatten die Mannschaft von Jeff Saibene zweimal in Führung gebracht. Matchwinner Hoarau (16.) und Milan Vilotic (44.) glichen das Skore für YB aber jeweils nach einem Eckball von Steffen wieder aus.
Der FCSG verpasste es mit der Niederlage in Bern, sich aus seiner Mini-Krise (0:3 gegen GC, 3:3 gegen Vaduz) zu befreien. In der Tabelle mussten sie den 3. Platz an die Young Boys abgeben und liegen nun 1 Zähler hinter den Hauptstädtern zurück. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... olgerduell
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JFK
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Verfasst: Sonntag 30. November 2014, 17:09 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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yb und hoarau das passt irgendwie. 
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. November 2014, 23:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.11.2014  Zitat: Steffen: «Wir entwickeln eine Winnermentalität»
von Peter Berger - Mit zwei Assists und einem Tor war Renato Steffen der Matchwinner für die Young Boys beim 4:2-Heimsieg über St. Gallen.
Von der Rolle als Matchwinner wollte Renato Steffen jedoch nichts wissen. «Das Kompliment gehört dem ganzen Team.» Zweimal hatte Steffen vor der Pause jedoch einen Eckball mustergültig geschlagen. Erst verwertete Guillaume Hoarau mit dem Kopf zum 1:1, danach nickte Milan Vilotic zum 2:2 ein. Das 4:2 besorgte Steffen später selber.
Entscheidend war indes das 3:2 unmittelbar nach der Pause. St. Gallens Abwehrchef Stéphane Besle hatte Raphael Nuzzolo gefoult. Besle sah dafür Gelb, und weil er schon verwarnt war sogar Gelb-Rot. Den fälligen Elfmeter verwandelte Hoarau. «Die Rote Karte und der Penalty waren matchentscheidend», meinte Marco Aratore treffend. Der St. Galler war für den 1:0-Führungstreffer besorgt gewesen und massgeblich daran beteiligt, dass die Ostschweizer bis zur Pause ebenbürtig waren. Mit der Niederlage mussten die St. Galler den dritten Tabellenrang nun an die Berner abtreten. «Wir dürfen aber nicht alles negativ sehen. Die erste Halbzeit war super», so Aratore.
Vom Tief ins Hoch
Bei den Bernern herrschte natürlich Jubelstimmung. «Wir geben nach einem Rückstand nicht auf, sondern spielen munter nach vorne. Das ist die Winnermentalität, die wir entwickeln», freute sich Steffen. Für YB war es der vierte Sieg in Folge (drei in der Super, einer in der Europa League). Noch vor einem Monat waren die Berner nach drei Liga-Niederlagen in Folge (zwei zu Hause) in der Krise gestanden.
Kritik an Besle
Jetzt kommt St. Gallen nicht mehr vom Fleck. Die Ostschweizer kassierten in den letzten drei Partien zehn Gegentore; beim 0:3 gegen GC und dem 2:4 in Bern auch Niederlagen. Dazwischen gab es nach einem 0:3-Rückstand gegen Aufsteiger Vaduz immerhin noch ein 3:3. Kein gutes Bild für die Verteidigung. Diese schwächte in Bern Besle mit seinem Platzverweis noch zusätzlich. Trainer Jeff Saibene bezeichnete zwar die Verwarnung beim Foul an Nuzzolo als hart, tadelte den Abwehrchef aber auch: «Besle hat sich zwar gebessert, aber er kassiert immer noch zu viele Gelbe Karten. Er muss als Captain unbedingt souveräner werden.» http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/12169008
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Dezember 2014, 11:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.12.2014  Zitat: Abgeklärt im Aufwind
Dank Stabilität, zwei Kopfballtoren und einem Penalty gelangt YB zum 4:2-Heimsieg gegen St.Gallen. Elfmeterpfiff und Platzverweis gegen St.Gallens Stéphane Besle kurz nach der Pause waren spielentscheidend.
«Jetzt?», fragt Uli Forte nach, mehr um die Kunstpause denn um eine Antwort bemüht, «jetzt passiert gar nichts. Jetzt wird weitergearbeitet.» Woche für Woche hat sich Forte schon als YB-Trainer erklären müssen, im turbulenten Herbst teils auch in ungemütlichen Lagen, zuletzt aber ausschliesslich nach Siegen. Das 4:2 gegen ein mutiges, aber glückloses St.Gallen ist der vierte in Folge, es war ein verdienter für die über weite Strecken abgeklärt auftretenden Young Boys, und er lässt sie und insbesondere ihren Trainer auf der Zielgerade in die Winterpause in Ruhe weiterarbeiten. An Ruhe war im Stade de Suisse gestern Nachmittag zunächst einmal nicht zu denken, abwarten schien auf beiden Seiten keine Option. Die Ostschweizer haben im neuen YB-Stadion noch gar nie gewinnen können; Marco Aratore bemühte sich früh, daran etwas zu ändern. Einmal, zweimal probierte es der Flügelspieler, bevor er eine Unaufmerksamkeit in der Berner Abwehr nutzte und mit schönem Schlenzer zur Führung traf.
Spektakel als Dorn im Auge
Die Phase, in der sich die Young Boys als dominantes Heimteam von einem frühen Rückstand verunsichern lassen, scheint fürs Erste überwunden. YB hat seine Eckpfeiler im Team, die für ein gewisses Selbstvertrauen sorgen und ein Spiel so schnell nicht aus der Hand geben. Eine solche Figur ist Renato Steffen, eine andere Guillaume Hoarau, und nur 8 Minuten dauerte es gestern nach Aratores Treffer, bis Steffen einen Corner auf den nahen Pfosten schlug, wo Hoarau unwiderstehlich einköpfelte. 1:1, Fehlstart korrigiert, nichts passiert – so könnte man das sich aus Berner Sicht gedacht haben. Doch es folgte, was beide Trainer im Nachgang kritisch beurteilen: Spektakel, wilder Angriffsfussball fernab taktischer Kontrolle. Zu den YB-Hauptdarstellern Hoarau und Steffen gesellten sich in den Nebenrollen Raphael Nuzzolo und Jan Lecjaks, auch mal Florent Hadergjonaj oder Milan Gajic. Es war ein flottes Stück jetzt, mit etwas mehr Bühnenpräsenz für YB – schliesslich aber der erneuten Führung für St.Gallen. Denn so überzeugend die Berner bei ruhenden Bällen vorne agierten, so schwer taten sie sich damit vor der eigenen Gefahrenzone. Nach einem Corner verpasste es Lecjaks, zu klären; Yannis Tafer profitierte und drosch den Ball in der 37.Minute präzis ins Netz.
«Mit zwei Toren in Bern kann man sich nicht über die Offensive beklagen», zeigt sich St.Gallens Trainer Jeff Saibene beeindruckt von seinen Angreifern. Vielleicht wäre den mutig und offensiv agierenden Gästen etwas mehr Zurückhaltung nach dem 1:0 sowie dem 2:1 fast besser angestanden – noch vor der Pause mussten sie die Führung nämlich wieder abgeben. Erneut trat Steffen einen scharfen Corner, diesmal stand am längeren Pfosten Milan Vilotic bereit. Dass der Serbe bei seinem Kopfball auf Daniele Russos Schulter zurückgriff, liess Schiedsrichter Pascal Erlachner freilich ungeahndet. Den Young Boys wars egal, St.Gallen protestierte nicht unbedingt heftig, und ohnehin bezeichnen beide Trainer das, was gleich nach dem Seitenwechsel folgen sollte, als weitaus entscheidender. Die Pause stellte für den hohen Rhythmus der Partie keineswegs einen Bruch dar; in der 47.Minute wurde Nuzzolo im Strafraum ruppig von Stéphane Besle angegangen, Nuzzolo fiel clever – und Besle nach Gelb-Roter Karte vom Platz. Den Strafstoss verwandelte Hoarau gekonnt, mit acht Toren in 15 Einsätzen weist der coole Franzose eine beachtliche Quote vor.
Noch sechs Punkte auf Zürich
Steffens 4:2 zu Beginn der Schlussviertelstunde war die Zugabe einer rasanten, unterhaltsamen und einzig von vereinzelten Defensivschwächen getrübten Berner Vorstellung. «Der dritte Platz steht uns gut an», sagt Uli Forte. Die Young Boys liegen nach Basels 2:1-Sieg beim FCZ gestern noch sechs Punkte hinter Rang 2 zurück – am Mittwoch können sie im Nachtragsspiel bei Luzern weiter Boden auf die Zürcher gutmachen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25078105
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Dezember 2014, 11:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.12.2014  Zitat: Die Noten vom Spiel YB gegen St. Gallen
Guillaume Hoarau und Renato Steffen brillierten gegen St.Gallen.
Yvon Mvogo: Note 4,5 Bei den zwei Toren St.Gallens machtlos, ansonsten souverän, ohne hart geprüft zu werden.
Florent Hadergjonaj: Note 4,5 Defensiv hatte der Rechtsverteidiger schon solider agiert, aber Hadergjonaj steigerte sich – und war nach vorne mit Ballsicherheit und Flankenstärke ein Aktivposten.
Milan Vilotic: Note 5,5 Nach seinem groben Fehler in Bratislava am Donnerstag beim 3:1-Sieg in der Europa League diesmal wieder gewohnt souverän als Innenverteidiger. Und vorne mit einem wuchtigen Kopftor.
Steve von Bergen: Note 4,5 Der YB-Abwehrchef war aufmerksam, mit toller Antizipation und Übersicht. Vor dem ersten Gegentor aber verpasste es der Nationalspieler, den Ball aus der Gefahrenzone zu spedieren.
Jan Lecjaks: Note 4 Hinten mit zwei, drei Unsicherheiten, vor dem zweiten Gästetor befreit er ungenügend. In der Vorwärtsbewegung war der Tscheche ordentlich, aber auch schon besser.
Sékou Sanogo: Note 5 Lieferte sich teilweise intensive Zweikämpfe mit St.Gallens Mittelfeldspielern, von denen sich insbesondere Vorkämpfer Everton rustikal zur Wehr setzte. Sanogo dominierte das Zentrum.
Milan Gajic: Note 4,5 Kluger Ballverteiler, ordnete den Aufbau umsichtig, blieb aber etwas weniger präsent als Sanogo. Renato Steffen: Note 6 Wirkte phasenweise wie aufgedreht, riskierte auch Dribblings gegen mehrere St. Galler (und setzte sich oft durch). War kaum zu bremsen, wurde für seinen starken Vortrag mit dem Tor zum 4:2 belohnt – und schlug die Eckbälle vor den ersten zwei Toren.
Yuya Kubo: Note 3,5 Diesmal nicht so überzeugend wie in Bratislava, wo ihm zwei Treffer gelungen waren. Kubo wirkte zögerlich, blieb hängen, es fehlte an der letzten Entschlossenheit.
Raphael Nuzzolo: Note 5 Weniger auffällig als Steffen, aber dennoch mit einer gelungenen Vorstellung. Der feine Techniker lancierte oft geschickt die Mitspieler, und er holte den Elfmeter vor dem 3:2 für die Young Boys heraus – und gleichzeitig die Rote Karte gegen Stéphane Besle.
Guillaume Hoarau: Note 6 Der Franzose hat bei YB voll eingeschlagen. Gegen St.Gallen erneut überragend. Schoss das 1:1 mit dem Kopf und das 3:2 per Elfmeter, war gefährlich, anspielbar, zweikampfstark – und bereitete das 4:2 mit einer Flanke vor.
Moreno Costanzo: Note 4,5 67.Minute für Kubo. Aktiver als Kubo, leitete Hoaraus Flanke vor dem 4:2 mit dem Kopf weiter.
Samuel Afum: Note 3,5 73.Minute für Hoarau. Hätte mehrere Kontertore erzielen können, als er vor allem von Nuzzolo stark lanciert wurde. Aber Afums Abschlüsse waren ungenügend.
Adrian Nikci (80.Minute für Steffen) war für eine Benotung zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18274267
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Dezember 2014, 11:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.12.2014  Zitat: Selbstbewusste Spieler und fröhliche Stimmung
Die YB-Spieler sind im Hoch. Und freuen sich über ihre zahlreichen Tore nach Standards.
In vier Wochen kann viel passieren. Am 2.November schlichen die YB-Spieler nach der empfindlichen 0:1-Heimniederlage gegen Vaduz mit hängenden Köpfen in die Kabine. Draussen pfiffen die Fans im Stade de Suisse lautstark, die Stimmung war miserabel – und nur der übel gelaunte Captain Steve von Bergen stellte sich den Medien.
28 Tage später wähnt man sich am Sonntagnachmittag – an gleicher Stelle – in einer anderen Welt. Im YB-Lager wird nach dem 4:2-Sieg gegen St. Gallen gelacht, gescherzt, gejubelt, die Berner Vertreter sind fröhlich, Renato Steffen sagt stellvertretend: «So macht es Spass.» Und so lässt sich auch der Interviewmarathon aushalten. Steffen, der vorher seinen Gegenspielern davonlief, weicht keinem Journalisten aus, strahlt in die Kameras, füllt die Notizblöcke, spricht in die Aufnahmegeräte. Angesprochen auf seine Galavorstellung, meint Steffe
«Wir glauben an uns»
Am 2.November Tristesse, gestern Triumph. YB bewegt sich ohnehin oft zwischen den Extremen, und so ist der Monat November 2014 möglicherweise ein perfektes Sinnbild für diesen Verein. «Wir haben jetzt viermal nacheinander gewonnen», sagt Steffen, «und sind selbstbewusst. Wir glauben an uns.»
In vier Wochen kann viel passieren. Am 2.November schlichen die YB-Spieler nach der empfindlichen 0:1-Heimniederlage gegen Vaduz mit hängenden Köpfen in die Kabine. Draussen pfiffen die Fans im Stade de Suisse lautstark, die Stimmung war miserabel – und nur der übel gelaunte Captain Steve von Bergen stellte sich den Medien.
28 Tage später wähnt man sich am Sonntagnachmittag – an gleicher Stelle – in einer anderen Welt. Im YB-Lager wird nach dem 4:2-Sieg gegen St. Gallen gelacht, gescherzt, gejubelt, die Berner Vertreter sind fröhlich, Renato Steffen sagt stellvertretend: «So macht es Spass.» Und so lässt sich auch der Interviewmarathon aushalten. Steffen, der vorher seinen Gegenspielern davonlief, weicht keinem Journalisten aus, strahlt in die Kameras, füllt die Notizblöcke, spricht in die Aufnahmegeräte. Angesprochen auf seine Galavorstellung, meint Steffe
«Wir glauben an uns»
Am 2.November Tristesse, gestern Triumph. YB bewegt sich ohnehin oft zwischen den Extremen, und so ist der Monat November 2014 möglicherweise ein perfektes Sinnbild für diesen Verein. «Wir haben jetzt viermal nacheinander gewonnen», sagt Steffen, «und sind selbstbewusst. Wir glauben an uns.» Renato Steffen gelang gegen St.Gallen eine Glanzleistung, die wirblige Offensivkraft beschäftigte die Gegner und war an fast allen gefährlichen YB-Aktionen beteiligt. Bevor der Flügelspieler das 4:2 erzielte, hatte er die ersten zwei Berner Treffer mit präzisen Eckbällen vorbereitet. «Es freut uns sehr, erzielen wir derzeit so viele Tore nach Standardsituationen», sagt Steffen. Und: «Wir haben ja mittlerweile auch einige Varianten einstudiert.»
«Wir haben viel geübt»
YB besitzt mehrere gefährliche Flankengeber, Jan Lecjaks und Raphael Nuzzolo und Florent Hadergjonaj beispielsweise, auch Milan Gajic und Moreno Costanzo können ihre Mitspieler vorzüglich lancieren. Wie Steffen. «Wir sind nicht so einfach auszurechnen», sagt Steffen. «Und das macht uns gefährlich.»
Seit der ehemalige Spielmacher Hakan Yakin nicht mehr für YB tätig ist, gehören Eckbälle und Freistösse eher nicht zur gelb-schwarzen Kernkompetenz. Das ist in diesen Wochen anders. Und es liegt nicht nur daran, dass mit Guillaume Hoarau und Milan Vilotic die zwei wohl stärksten Kopfballspieler der Liga im Berner Kader stehen. Talent ist das eine, Arbeit das andere. Oder wie es Raphael Nuzzolo ausdrückt: «Wir haben viel geübt im Training. Und wir entscheiden jeweils kurzfristig, wie der Eckball oder Freistoss getreten wird.»
Und so schiessen die Young Boys ein Standardtor nach dem anderen. Es gehört zu ihrem Standardprogramm, nach ruhenden Bällen, wie man im Fachjargon sagt, zu treffen. «Im Fussball sind Freistösse und Eckbälle sehr wichtig», sagt Nuzzolo. «Und wenn ich einen Ball trete, kann ich den Spielern genau signalisieren, was ich vorhabe.» Auf welche Art er das mache, will der Flügelspieler selbstverständlich nicht verraten. Er lacht herzhaft und verabschiedet sich. Renato Steffen ist noch einige Minuten mit der Presse beschäftigt, ehe auch für ihn die Arbeit am letzten Novembertag beendet ist. Und heute ist seine Laune gewiss deutlich besser als vor vier Wochen – obwohl er am 3. November seinen 23. Geburtstag feierte. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11443789
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Dezember 2014, 11:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.11.2014  Zitat: Der Ball rollt wieder für YB
Die Berner bezwingen ihren Lieblingsgegner St.Gallen dank ihrer neuen Stärke, den stehenden Bällen. Überragender Akteur beim 4:2-Erfolg ist der zweifache Torschütze Guillaume Hoarau.
Anfang November herrschte rund um den BSC Young Boys wieder einmal der grosse Katzenjammer. Drei Niederlagen in Folge – die letzte zuhause gegen Aufsteiger Vaduz – befeuerten die Trainerdiskussion. Es gab mediale Stimmen, die allen Ernstes behaupteten, Uli Forte betreibe seinen Job nicht immer mit der notwendigen Seriösität. Die Klubführung dementierte dies heftig.
Gleichwohl ist nicht sicher, ob sie weiter zu Forte gestanden hätte, hätte YB vor heimischer Kulisse auch die nächste Super League-Partie gegen Sion verloren statt mit viel Glück 2:1 für sich entschieden.
Drei Wochen später scheint es, als habe es das Wort Krise nie gegeben beim Traditionsverein. Ein Last-Minute-Erfolg in Thun, ein ungefährderter 3:1-Sieg gegen einen sehr bescheidenen Gegner in der Europa League (Slovan Bratislava) und nun das 4:2 gegen das dezimierte St.Gallen lassen alles wieder in einem viel vorteilhafteren Licht erscheinen. Die Young Boys sind in der Tabelle auf den 3. Platz vorgerückt.
Gewinnen sie auch noch die beiden nächsten Partien in Luzern und Zürich (gegen GC), halten sie einigermassen Schritt mit dem Führungsduo Basel und Zürich. Das hilft, die Stimmung zu heben im bitterkalten Stade de Suisse. Guillaume Hoarau kriegt, als ihn Forte vorzeitig vom Platz holt, eine Standing Ovation. Der Coach selber posiert nach Matchende mit weiblichen Fans, die eifrig Fotos schiessen. Yvon Mvogo und Sékou Sanogo diskutieren im Kabinengang entspannt mit dem St.Galler Yanis Tafer über dessen prächtigen Schuss in die hohe Torecke.
Zweimal Corner-Tor
Alles bestens auf dem kleinen Planeten YB also? Das ist so falsch wie die Untergangsszenarien vor Monatsfrist. Die Berner haben nicht einen enormen Leistungssprung gemacht innert Kürze, doch sie schiessen in wichtigen Momenten Tore. Gegen St.Gallen gelang ihnen eine Halbzeit nahezu nichts aus dem Spiel heraus. Dass sie dennoch zweimal trafen, verdankten sie ihrem Geschick bei stehenden Bällen.
Hoarau bewies in der 16. Minute eindrücklich, welch vorzüglicher Kopfballspieler er ist, als er trotz doppelter Bewachung durch Mathys und Bunjaku einen Steffen-Corner ins Tor beförderte. Unmittelbar vor der Pause eine fast identische Situation: Corner Steffen, am hinteren Pfosten hatte Vilotic das bessere Timing als Russo, erneut hatten die Platzherren den Gleichstand hergestellt. «Wir standen wohl nahe bei den Leuten, aber nicht gut genug», klagte St.Gallens Trainer Jeff Saibene zu Recht.
Besles verhängnisvolle Aktion
Matchentscheidend war ein dritter ruhender Ball, beziehungsweise die Aktion, die zu diesem führte. Die zweite Hälfte war kaum angepfiffen, als der bereits verwarnte Besle im Strafraum Nuzzolo von den Beinen holte. Schiedsrichter Erlachner konnte gar nicht anders, als auf Elfmeter zu entscheiden und den Foulsünder vom Platz zu stellen.
Hoarau verdoppelte seine Trefferquote – und knickte die St.Galler Hoffnungen auf den ersten Sieg im Stade de Suisse. Saibene bemühte sich hinterher gar nicht erst, seinen Captain in Schutz zu nehmen: «Er erhält zuviele Gelbe Karten.»
In Überzahl gerieten die Young Boys nicht mehr in Gefahr, den Match noch zu verlieren. Bald gelang ihnen durch Steffen das vierte Tor. Kein Zufall war, dass Hoarau auch an diesem Treffer direkt beteiligt war, denn fast alles, was der 30-Jährige Angreifer in diesem Match tat, hatte Hand und Fuss. «Über seine Klasse müssen wir keine grossen Worte verlieren», meinte Forte euphorisch. Sportchef Fredy Bickel und Scoutingchef Stéphane Chapuisat hätten für den Transfer des Franzosen ein grosses Weihnachtsgeschenk verdient.
Es ist unbestritten: Das YB-Spiel hat dank der Präsenz des Franzosen an Durchschlagskraft gewonnen. Offensichtlich ist auch die Qualitätssteigerung bei Standardsituationen. Die beiden Tore gegen Sion fielen nach Freistössen von Gajic und Lecjaks, in Bratislava gingen dem 1:0 und dem 2:1 Freistossflanken von Lecjaks voraus. Sie hätten während der Nationalmannschaftspause mehrere neue Varianten einstudiert, verriet Raphaël Nuzzolo. Forte wollte diese Aussage relativiert haben: «Wir haben schon zuvor Corners und Freistösse geübt, doch es brauchte lange, bis wir sie regelmässig gut traten.» http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/16856552
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