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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Samstag 15. November 2014, 00:22 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 17. November 2014, 12:40 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Extrazug nach Thun
Wie zu jedem Auswärtsspiel organisieren gäubschwarzsüchtig, die Ostkurve Bern und der BSC YB in Zusammenarbeit mit den SBB am Sonntag, 23. November einen Extrazug nach Thun.
Bern ab 14.10 Uhr Thun an 14.30 Uhr
Thun ab 18.47 Uhr Bern an 19.15 Uhr
Das YB-Ticket ist nicht gültig, es muss ein normales Ticket für die Fahrt gelöst werden.
Billette für das Spiel gibt es bis Samstag, 22. November (14.00 Uhr) im Fanshop.
Auf grund der kurzen Fahrzeit gibt es keinen Getränkeverkauf im Zug.
Mit dem Einsteigen wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 19. November 2014, 12:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.11.2014  Zitat: Stadt Thun verfügt Zusatzauflagen fürs Berner Fussballderby
Die Stadt Thun macht dem FC Thun für das Berner Fussballderby vom kommenden Sonntag gegen den BSC Young Boys Bern zusätzliche Auflagen: Der FC Thun muss die Eingangskontrollen deutlich verstärken.
Für das Derby vom kommenden Sonntag muss der FC Thun die Eingangskontrollen deutlich verstärken. Und im Stadion werden keine grossen Fahnen und Transparente toleriert. Mit den Zusatzauflagen will Thuns Sicherheitsvorsteher Peter Siegenthaler laut einer Mitteilung erneute Zwischenfälle wie beim Spiel des FC Thun gegen den FC Aarau vom 25. Oktober verhindern. Damals zündeten Fans des FC Thun im Stadion mehrere Rauchpetarden und eine Knallpetarde.
Ein Kind musste vor Ort ärztlich untersucht werden. Nach dem Spiel griffen Thuner Fans zudem am Bahnhof von Thun Anhänger des FC Aarau an. Die Polizei musste mehrmals eingreifen. Mit den schärferen Eingangskontrollen will Siegenthaler nun verhindern, dass Rauch- und Knallpetarden ins Stadion geschmuggelt werden. Und die grossen Fahnen und die Transparente verbietet er, weil die Erfahrung gezeigt habe, dass unerlaubte Petarden oft hinter Fahnen und Transparenten gezündet würden.
So sei die Identifikation der Täter unmöglich. Kurze Schwenkfahnen dürfen ins Stadion mitgenommen werden. Siegenthaler stützt die Zusatzauflagen auf das sogenannte Hooligan-Konkordat. Die Massnahmen gelten vorerst nur für das Spiel vom kommenden Sonntag. Danach zieht die Stadt Bilanz. Bleiben Zwischenfälle aus, will Siegenthaler die Auflagen wieder lockern. Andernfalls stellt er weitere Verschärfungen in Aussicht. http://www.derbund.ch/bern/kanton/Stadt ... y/16297333
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 19. November 2014, 12:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.11.2014  Zitat: Stadt Thun verfügt Zusatzauflagen fürs Berner Fussballderby
Für des Berner Derby zwischen dem FC Thun und den Berner Young Boys am kommenden Sonntag gelten verschärfte Sicherheitsauflagen. Damit sollen Zwischenfälle wie beim Spiel des FC Thun gegen den FC Aarau vom 25. Oktober verhindern werden.
Die Stadt Thun macht dem FC Thun für das Berner Fussballderby vom kommenden Sonntag gegen den BSC Young Boys Bern zusätzliche Auflagen: Der FC Thun muss die Eingangskontrollen deutlich verstärken. Und im Stadion werden keine grossen Fahnen und Transparente toleriert.
Mit den Zusatzauflagen will Thuns Sicherheitsvorsteher Peter Siegenthaler laut einer Mitteilung erneute Zwischenfälle wie beim Spiel des FC Thun gegen den FC Aarau vom 25. Oktober verhindern. Damals zündeten Fans des FC Thun im Stadion mehrere Rauchpetarden und eine Knallpetarde. Ein Kind musste vor Ort ärztlich untersucht werden. Nach dem Spiel griffen Thuner Fans zudem am Bahnhof von Thun Anhänger des FC Aarau an. Die Polizei musste mehrmals eingreifen.
Schärfere Eingangskontrollen
Mit den schärferen Eingangskontrollen will Siegenthaler nun verhindern, dass Rauch- und Knallpetarden ins Stadion geschmuggelt werden. Und die grossen Fahnen und die Transparente verbietet er, weil die Erfahrung gezeigt habe, dass unerlaubte Petarden oft hinter Fahnen und Transparenten gezündet würden. So sei die Identifikation der Täter unmöglich. Kurze Schwenkfahnen dürfen ins Stadion mitgenommen werden.
Siegenthaler stützt die Zusatzauflagen auf das sogenannte Hooligan-Konkordat. Die Massnahmen gelten vorerst nur für das Spiel vom kommenden Sonntag. Danach zieht die Stadt Bilanz. Bleiben Zwischenfälle aus, will Siegenthaler die Auflagen wieder lockern. Andernfalls stellt er weitere Verschärfungen in Aussicht.
20 bis 30 Prozent Mehraufwand für den FC Thun
Für den FC Thun bedeuten die Zusatzauflagen, dass er kommenden Sonntag an den Eingängen mehr Sicherheitspersonal einsetzen muss. Denn an diesen Kontrolleuren sei es, den Fans ausser Petarden auch grosse Fahnen und Transparente abzunehmen, sagt FC Thun-Verwaltungsrat Andreas Bernhard auf Anfrage.
Mit zusätzlichen 50 Mannstunden rechnet der FC Thun. Was das in Franken ausmacht, sagt Bernhard nicht - das Dispositiv stehe noch nicht. Im Vergleich zu einem anderen Match bedeuteten die zusätzlichen 50 Mannstunden vom Sonntag einen Mehraufwand von 20 bis 30 Prozent.
Der FC Thun habe keine andere Wahl, als die Auflagen umzusetzen, sagt Bernhard weiter. Auf die Frage, ob der FC Thun die Auflagen für gerechtfertigt hält, antwortet er: «Dazu nehmen wir keine Stellung». http://www.bernerzeitung.ch/region/thun ... y/12491243
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 20. November 2014, 23:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.11.2014  Zitat: Thun-Fans rufen zum Match-Boykott auf
von Sonja Mühlemann - Der Dachverband Block Süd will das Spiel Thun –YB am Samstag nicht im Stadion mitverfolgen. Grund sind die strengeren Sicherheitsmassnahmen.
Strengere Eingangskontrollen und keine grossen Fahnen: Weil es im Oktober zu Ausschreitungen nach dem Match Thun – Aarau gekommen war, macht die Stadt dem Verein für das Derby gegen YB zusätzliche Auflagen.
Damit will Thuns Sicherheitsvorsteher Peter Siegenthaler erneute Zwischenfälle verhindern. Damals zündeten Fans des FC Thun im Stadion mehrere Rauchpetarden und eine Knallpetarde. Der Sicherheitsdirektor geht davon aus, dass die Fans im Schutz der Fahnen Petarden zünden, um nicht erkannt zu werden.
Fankultur verboten Siegenthaler betreibe eine «Kollektivbestrafung», ist der Dachverband Block Süd überzeugt. «Es wird davon ausgegangen, dass alle Personen, die Fahnen schwingen, Transparente aufrollen und an Choreographien mitarbeiten, potenzielle Gewalttäter sind», so die Fans in einer Stellungnahme auf Facebook. Die Strafe schiesse weiter über das Ziel hinaus und werde eher das Gegenteil bewirken. «Mit der Massnahme verbietet der Gemeinderat einen wichtigen Aspekt der Fankultur.» Zudem sei «augenfällig», dass Peter Siegenthaler die Massnahmen kurz vor der Gemeinderatswahl am 30. November erlassen habe.
Finanzielle Einbusse befürchtet
«Die aktive Fanszene wird das Spiel boykottieren», so Block Süd weiter. Um einen finanziellen Verlust vom Klub abzuwenden, bitte man die Fans aber, dennoch ein Ticket zu kaufen oder eine Spende zu machen. Das Spiel gegen den Kantonsrivalen YB wollen die Fans auf dem Mühleplatz verfolgen.
Die Verantwortlichen des FC Thun hatten am Mittwoch die Gefahr eines finanziellen Verlusts bereits befürchtet. Dass der FC Thun in finanziellen Schwierigkeiten steckt, ist hinlänglich bekannt. «Wir hoffen, dass die Fussballfans trotz der strengeren Vorschriften an das Spiel kommen und wir keine halbleeren Ränge haben», sagte FC Thun Verwaltungsrat Andreas Bernhard. Man wolle ein schönes Fussballfest veranstalten.
Der FC Thun habe keine andere Wahl, als die Auflagen umzusetzen, sagte Bernhard weiter. Auf die Frage, ob der FC Thun die Auflagen für gerechtfertigt hält, antwortete er am Mittwoch: «Dazu nehmen wir keine Stellung». http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/ ... f-13746964
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 20. November 2014, 23:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.11.2014  Zitat: Verlässt Topskorer Sadik den FC Thun im Winter?
Das Derby gegen YB ist für Thun am Sonntag wegweisend, sowohl sportlich wie auch finanziell. Ein Sieg würde den Berner Oberländern die Geldsuche vereinfachen.
Eine Million Franken fehlen dem FC Thun in diesem Jahr. Noch immer ist kein Hauptsponsor da. Einen Batzen könnte im Winter ein Abgang von Berat Sadik einbringen. Der mit acht Treffern beste Liga-Torschütze soll Angebote haben. FCT-Sportchef Andres Gerber bestätigt diese nicht, sagt jedoch: «Wenn das Angebot stimmt, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen.»
Im Sommer wäre der 28-jährige Finne dann ablösefrei. «Ich kümmere mich im Moment nicht um einen Transfer, sondern will mit Thun Erfolg haben. Nach der Vorrunde sitze ich dann mit meinem Berater zusammen», so Sadik. Zuletzt hat der Stürmer nicht mehr getroffen und blieb mit Thun in der Liga viermal ohne Tor. «Das Derby gegen YB ist für uns wegweisend. Mit einem Sieg bleiben wir vorne dabei, bei einer Niederlage müssen wir aufpassen, dass wir nicht abrutschen», so Gerber.
Keine Topshots mehr
Thun empfängt 2014 noch YB und den FCZ in der Stockhorn Arena. Zwei gute Heimauftritte würden nicht nur sportlich, sondern auch bei der Sponsorensuche helfen. Und Sadik könnte mit Toren seinen Marktwert steigern. Aber Gerber bleibt diesbezüglich realistisch: Er weiss, dass Thun seine Topshots Zuffi, Sanogo, Schneuwly schon im Sommer verkauft hat. http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... --12418924
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shalako
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Verfasst: Freitag 21. November 2014, 14:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.11.2014  Zitat: «Die Deals waren eine Win-win-Situation»
Vor dem Derby gegen die Young Boys vom Sonntag spricht Thuns Sportchef Andres Gerber über die Zusammenarbeit mit YB, den Stellenwert seines Clubs in der Schweiz und die Kaderplanung.
Andres Gerber, liegt dem FC Thun aktuell ein konkretes Angebot von YB für einen Spieler vor? Nein, warum?
YB verstärkt sich regelmässig mit Spielern aus dem Oberland. Thun gab zuletzt mit Renato Steffen und Sekou Sanogo zwei Leistungsträger nach Bern ab. Das stimmt. Die Zusammenarbeit zwischen YB und Thun ist aber für beide Seiten gut. Sanogo, als Beispiel, wollte sowieso weg, und wenn ihn YB gebrauchen kann, ist das okay. Auch die Deals mit den Schneuwly-Brüdern, Martínez oder González ergaben eine Win-win-Situation. Ich denke, es ist besser, offen zu sein, als zu blocken. Sonst gibt es auch keine Leihgeschäfte, die interessant sind für uns. Und es spricht für uns, dass Spieler wie Sanogo oder Steffen auch bei den Young Boys zu den Leistungsträgern gehören. Aber nicht nur wir profitieren. Ich bezweifle, dass YB zum Beispiel Martínez so gut an Torino hätte verkaufen können, wenn er nicht bei uns in der Vorrunde durchgestartet wäre und sich in der Europa League hätte präsentieren können.
Ist also die Zusammenarbeit mit YB eine Zweckehe? Wir können uns gegenseitig befruchten. Es ist gut für YB, dass wir ein wenig Druck machen und sie ständig anspornen und zwingen, gute Arbeit zu leisten. Es hat aber auch mit den Menschen und mit Vertrauen zu tun. YB-Sportchef Fredy Bickel kennt unseren Trainer Urs Fischer gut, YB-Goalietrainer Knutti war früher bei uns. Von unserem Staff haben sowohl Schneider, Bettoni als auch ich bei YB gespielt. Man kennt sich und wir tauschen uns auch ständig aus. Ich würde sagen, es sind freundschaftliche Beziehungen neben dem Platz.
Und auf dem Platz? Da wollen wir natürlich genauso gewinnen, wie das YB will. Es ist für die Spieler und die Fans natürlich etwas anderes, gegen YB zu gewinnen als gegen Aarau oder Vaduz. Und in letzter Zeit haben sich die Kräfteverhältnisse ein bisschen verändert, es ist sportlich gesehen ein Duell auf Augenhöhe geworden.
Trotzdem bleibt Thun so etwas wie der kleine Bruder von YB, ärgert Sie diese Rolle? Der Erwartungsdruck bei YB ist halt um einiges grösser. Auch das Potenzial ist grösser, vor allem das wirtschaftliche. Darum ist es auch schön, dass wir sportlich aufgeholt haben, zu Zeiten der Champions League sogar deutlich vor ihnen waren. Wir sind aber eher der Ausbildungsclub, der auch mal einem Spieler eine Chance gibt, der anderswo, zum Beispiel bei YB, nicht mehr weitergekommen ist. Und wir sind darauf angewiesen, ab und zu einen Spieler mit Gewinn zu verkaufen.
Ist das die Rolle des FC Thun in der Super League? Ich glaube, wir sind grundsätzlich überall ein gern gesehener Gast. Bescheiden und sympathisch, das ist gut so und entspricht unserem Charakter. Manchmal werden wir fast als zu brav wahrgenommen, was sich zum Beispiel auch negativ auf das Marketing auswirken kann. Gleichzeitig ist der Respekt uns gegenüber gewachsen. Überspitzt gesagt, braucht man nicht mehr den Trainer zu entlassen, wenn man gegen den FC Thun verliert. Wir erhalten viele Komplimente für unsere Arbeit, und ich habe die eine oder andere Anfrage von Firmen, um ein Referat darüber zu halten, wie man mit bescheidenen Mitteln erfolgreich sein kann.
Und was erzählen Sie in solchen Fällen? Dass es eine sehr schwierige Aufgabe ist, im Fussball erfolgreich zu sein. Egal, ob mit viel oder wenig finanziellen Mitteln. Manchmal ist es schade, dass in den Medien eine Niederlage zum Beispiel auf einen einfachen Nenner wie «die haben zu wenig gekämpft» heruntergebrochen wird. Die Zusammenhänge sind komplex, der Fussball ist nicht einfach elf gegen elf. Da spielen viele Faktoren mit. Das Team muss beispielsweise gut zusammengestellt sein, Charaktere sind ebenso wichtig wie Talent, Können, Alter oder Ambitionen.
Wie sieht es denn bei Thun bezüglich Kaderplanung aus? Bei uns laufen im nächsten Sommer einige Verträge aus, einige konnten wir verlängern (z. B. mit Faivre, Reinmann oder Hediger, die Red.). Wir können und wollen nicht immer mit dem gleichen Kader spielen, sondern optimieren. Weil wir nicht in der Europa League dabei sind, haben wir weniger Spiele und auch weniger Verletzte. Deshalb haben wir mehr Spieler, die nicht zum Einsatz kommen. Und die sind natürlich eher unzufrieden, das ist menschlich. Falls wir uns entscheiden, gewisse Verträge nicht zu verlängern, kann das auch den Transfermarkt im Winter beeinflussen. Sadik ist zum Beispiel ein gefragter Mann und hat offenbar finanziell interessante Angebote aus dem Ausland, mit denen wir nicht mithalten können. Es ist deshalb gut möglich, dass er uns schon im Winter verlassen wird.
Wo sehen Sie die Brisanz des Derbys vom Sonntag? Es geht für mich um eine gesunde sportliche Konkurrenz, von einem Hassderby kann nie und nimmer die Rede sein, da wird zum Teil künstlich etwas aufgebauscht. Generell gibt es im Fussball zu viele Fans, die lieber den Gegner verhöhnen, statt das eigene Team anzufeuern, was viel mehr nützen würde. Aber vielleicht bin ich diesbezüglich ein zu grosser Romantiker.
Andres Gerber (41) spielte als aktiver Fussballer zwischen 1992 und 2009 bei YB, Lausanne, GC und Thun und erzielte dabei 39 Tore. Zudem absolvierte er vier Länderspiele. Seit 2009 ist er als Assistenztrainer und nun als Sportchef beim FC Thun tätig, sein Vertrag läuft bis im Sommer 2016. Gerber ist verheiratet und hat zwei Kinder. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/13835915
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shalako
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Verfasst: Samstag 22. November 2014, 12:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.11.2014  Zitat: YB: In verschiedenen Welten
Young BoysTrainer Uli Forte vergleicht vor dem Derby am Sonntag die Erwartungshaltung in Thun und in Bern.
Die Stimmung ist aufgeräumt am Medientermin am Freitag. Trainer Uli Forte wirkt entspannt und munter. Dabei musste er noch vor zwei Wochen, nach drei Niederlagen in Folge in der Meisterschaft und dem blutleeren Auftritt beim 0:3 in der Europa League in Neapel, Fragen nach seiner Zukunft beantworten.
Der 40-Jährige liess sich damals zwar nicht viel anmerken, er registrierte aber, dass «alles auf die Partie gegen Sion zugespitzt wurde». Der 2:1-Sieg gegen die Walliser vor der zweiwöchigen Länderspielpause verschaffte YB Ruhe. «Wir konnten konzentriert arbeiten, im Detail an unserem Offensivspiel feilen.»
Drei Punkte gefordert
Es ist ja nicht so, dass sich Forte über die Erwartungshaltung beschweren mag, im Gegenteil. Er entschied sich vor eineinhalb Jahren schliesslich auch der Ambitionen wegen für YB. Am Freitag sagt er einmal: «In Thun ist bisher alles super, bei uns alles katastrophal. Mit einem Sieg am Sonntag liegen wir in der Tabelle aber vorne. Das zeigt, wie verschieden die Welten sind, in denen wir uns bewegen.»
Umso mehr fordert er vor der Partie am Sonntag (16 Uhr) drei Punkte: «Wir wollen in der Tabelle endlich vorbeiziehen.» Im Falle einer Niederlage dürfte in Bern aber wieder Unruhe aufkommen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20720647
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shalako
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Verfasst: Samstag 22. November 2014, 12:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.11.2014  Zitat: «Ich bin fast mehr Thun als Ändu Gerber»
Die Erfolge des FC Thun sind vor allem mit Andres Gerber verbunden. Der Sportchef äussert sich vor dem Derby vom Sonntag (16 Uhr, Stockhorn-Arena) zur Ausgangslage, zum Finanzdruck und zu seiner Zukunft.
Wir sind in den Räumlichkeiten der BZ, also lasse ich Sie gleich mitarbeiten: Welchen Titel würden Sie über die Ausgangslage vor dem Derby setzen? Andres Gerber:Kurz und knapp würde ich sagen: Spannung garantiert.
Das kann man so sagen. Die beiden Berner Klubs treffen sich einmal mehr auf Augenhöhe, und viele sind erstaunt, dass die Stadtberner nicht vor euch liegen. Hätten Sie vor Saisonbeginn für diese Ausgangslage unterschrieben? Ja, das hätte ich. Erstens, weil wir doch einige gewichtige Änderungen hatten, und zweitens natürlich auch, weil man weiss, über welches Potenzial die Young Boys verfügen. Wenn man mir angeboten hätte, in der Tabelle zu diesem Zeitpunkt der Saison bei YB zu sein, hätte ich gesagt, das kann ja nicht schlecht sein.
Wenn man die jüngsten Offensivleistungen von Thun zum Massstab nimmt, darf man nicht mit einem Spektakel vonseiten Ihres Klubs rechnen. Wo liegen die Gründe für das Nachlassen? Die Leichtigkeit des Toreschiessens ist uns zuletzt etwas abhandengekommen. Gerade auch Berat Sadik gelingen nicht mehr so viele Tore wie noch zu Saisonbeginn. Vielleicht denkt er auch etwas zu viel nach, bei einem Stürmer ist das nur zu menschlich. Natürlich kann man aber die Schuld nicht Berat geben, es gibt auch andere Gründe. Man muss auch sehen, dass wir uns am Anfang über die Ausbeute sicher nicht beklagen konnten, jetzt ist es eher umgekehrt.
Die beiden Klubs pflegen ein gutes, man könnte fast sagen ein freundschaftliches Verhältnis. Wie wichtig sind die beiden Vereine füreinander? Sehr wichtig, ich würde sagen, füreinander gleich wichtig. Wir ergänzen uns hervorragend, obwohl das Gesamtpaket völlig unterschiedlich ist. YB ist ein echter Traditionsklub, da ist viel Geld im Spiel, die Erwartungen sind sehr hoch, sie haben ein grosses Stadion. Bei uns ist halt alles viel kleiner. Die Zusammenarbeit macht sehr viel Sinn, das haben die letzten Jahre bewiesen.
Es fehlen noch drei Spiele bis zum Ende eines aus Thuner Sicht sehr guten 2014. Der FCT hat aber auch «Big Games» verloren. Einige unglücklich, einige klar, vor allem Ende letzter Saison. Hat Thun das Optimum herausgeholt, oder wäre noch mehr möglich gewesen? Ehrlich gesagt wäre schon noch mehr möglich gewesen. Wir haben erst jetzt bestätigt bekommen, wie wertvoll ein Zuffi oder ein Sanogo waren. Sie sind national absolut top und waren letzte Saison noch bei uns. Da muss man sagen, dass wir die Europa League hätten erreichen müssen, und wir waren ja eigentlich auch schon drin. Ich würde sagen, in dieser Saison ist es bisher insgesamt okay.
Die finanzielle Seite ist ja ein grosses Problem. Trotz der Erfolge in der letzten Saison haben Sie nur dank eines Kraftakts überlebt. Heuer werden noch die Einnahmen aus dem Cup und vor allem der Europa League fehlen. Wie gehen Sie damit um, dass das Damoklesschwert generell über dem FCT hängt? Eine gute Frage. Es ist vor allem eine Mentalitätsfrage, man kann immer Angst haben. Man kann aber auch überzeugt sein, dass es gut kommt. Und das bin ich, ich bin überzeugt, dass wir es schaffen. Schade ist nur, dass ich trotzdem ein Aber anfügen muss.
Wieso? Ich kann nicht die Augen verschliessen und sagen, es interessiert mich nicht. Ich bin ja direkt betroffen und stehe auch irgendwo in der Verantwortung und weiss, dass es eng ist. Die Leute müssen spüren, dass wir überzeugt sind, dass es gut kommt. Die Zuversicht muss überwiegen, nicht die Angst und die Sorgen.
Die Sympathiewerte des FC Thun hängen auch stark mit Ihnen zusammen. Ihr Vertrag läuft bis 2017. Sind Sie unverkäuflich? Ich sehe mich total in Thun. Aber natürlich sag ich mittlerweile auch: Sag niemals nie. Man weiss ja nie, was alles passieren kann. Ich muss niemandem mehr sagen, was mir der Verein bedeutet. Ich fühle mich als Verein, bin ja fast mehr der FC Thun als Ändu Gerber. Das ist mein Leben, und ich werde auch so wahrgenommen. Meine Identität käme schwer ins Rütteln, wenn ich einmal nicht mehr da wäre. Für mich ist aber extrem wichtig, welche Leute ich um mich herum habe. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31802102
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 22. November 2014, 16:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.11.2014  Zitat: Hart auf hart
Beim Derby am Sonntag zwischen Thun und YB treffen Dennis Hediger und Sékou Sanogo aufeinander. Vor dem zweiten Vergleich der Saison beantworten die früheren Teamkollegen im getrennt geführten Doppelinterview die gleichen Fragen.
Wer gewinnt im Armdrücken? Sékou Sanogo: Dennis ist eine Maschine. Er bewegt sich auf einem ganz anderen Niveau als ich. Dennis Hediger: Tendenziell wohl ich. Es sei denn, Sékou nimmt den zweiten Arm zu Hilfe.
Wie würden Sie sich gegenseitig charakterisieren? Sanogo:Er ist eine Person, die pausenlos arbeitet. Und stets an seinen Zielen festhält. Hediger: Sékou ist sehr gelassen, immer locker drauf. Für mich persönlich war das jeweils speziell, weil ich eher das Gegenteil davon bin. Mir hat es aber gutgetan, zu sehen, dass es auch so geht.
Was schätzen Sie an Ihrem früheren Teamkollegen? Sanogo:Seinen Mut. Er ist sehr tapfer und gibt nie auf. Hediger:Einerseits ist er neben dem Feld ein super Typ, wir verstanden uns gut. Auf dem Platz hat er aber dennoch einen unbedingten Siegeswillen.
Welche Eigenschaft hätten Sie gerne von ihm? Sanogo:Ich möchte auch so tapfer sein, einen solchen Willen haben. Das mag ich wirklich sehr an ihm. Hediger:Seine Gelassenheit. Bei Niederlagen oder wenn das Training nicht wunschgemäss verlaufen ist, mache ich mir darüber tagelang Gedanken.
Was zeichnet ihn als Spieler aus? Sanogo:Dennis ist ein absoluter Leader. Und stets konzentriert. Das ist eine weitere Eigenschaft von ihm, die ich gerne besitzen würde. Im Fussball ist es wichtig, dass man auf dem Platz nie die Konzentration verliert, nicht zu träumen beginnt. Daran muss ich noch arbeiten. Hediger: Sékou hat eine enorme physische Präsenz, ist sehr zweikampfstark, aber auch ballsicher. Er traut sich viel zu, hat keine Angst, einen Fehler zu begehen.
Mit welchem anderen Fussballer würden Sie ihn vergleichen? Sanogo:Er erinnert mich an Gennaro Gattuso. Sicherlich gibt es Fussballer, die talentierter sind, beide verfügen aber über einen unglaublichen Willen. Sie würden nie aufgeben. Hediger: Er ist einer wie Serey Die vom FC Basel. Sie haben beide im Mittelfeld wichtige Rollen inne, spielen mit viel Engagement und trauen sich auch unter Druck viel zu.
Welche Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrem Engagement beim sonntäglichen Gegner? Sanogo:Es war eine sehr schöne Zeit. Wir hatten bei Thun einen starken Zusammenhalt im Team. Hediger: Die ersten Trainings mit der 1.Mannschaft im neuen Stade de Suisse. Da habe ich gespürt, dass es mit einer Profikarriere klappen könnte.
Momentan liegt Thun in der Tabelle zwei Punkte vor YB. Überrascht? Sanogo:Schon ein wenig. Ich war beim ersten Saisonspiel gegen Vaduz im Stadion. Obwohl die Thuner gewannen, überzeugten sie mich nicht. Ich dachte, dieses Jahr wird es schwierig. Doch danach konnten sie sich enorm steigern. Das war beeindruckend. Hediger: Nicht unbedingt. Nach dem starken Saisonstart wussten wir, dass wir auch in diesem Jahr eine gute Rolle spielen können. Allerdings war im Sommer schon eine Ungewissheit vorhanden, ob wir auch diesmal über die nötige Stabilität verfügen würden.
Sind Sie zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf? Sanogo:Nein. Wir haben uns zum Teil selbst in Schwierigkeiten gebracht und stehen aktuell nicht dort, wo wir stehen sollten. Persönlich war ich mit meinem Debüt zufrieden, und ich konnte auch in zwei, drei anderen Partien gute Leistungen zeigen, insgesamt kann ich aber mehr, und ich muss noch konstanter werden. Hediger: Nicht nur. Denn wir hatten das Ziel, den Cup zu gewinnen. Von daher war das Ausscheiden gegen St.Gallen ein Dämpfer. Zudem haben wir zwar von den letzten vier Partien nur eine verloren, wir holten aber auch nur drei Punkte. Es zeichnet diese Mannschaft aus, dass wir uns damit nicht zufriedengeben. http://www.bernerzeitung.ch/images/logo ... in.png?1=1
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