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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. Oktober 2014, 07:08 |
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22.10.2014  Zitat: Nuzzolo macht grosse Augen
«Ich verfolge Napoli seit meiner Jugend»
Aufpassen, YB! Nicht, dass vor lauter Anhimmeln der Napoli-Stars der Respekt zu gross wird. Auch Raphael Nuzzolos Augen glänzen beim Stichwort SSC Napoli.
Uli Fortes Familie kommt aus Salerno. Jene von Nuzzolo aus Avellino. Beide Städtchen sind keine 50 km Luftlinie von Neapel entfernt. «Ich verfolge Napoli seit meiner Jugend», sagt Nuzzolo. «Jedes Jahr gingen wir nach Avellino in die Ferien. Dort war Napoli immer das grosse Thema. Selbst, als das Team in der Serie C spielen musste. Und weil die nun die Champions League verpasst haben, können wir selbst gegen sie spielen!»
Der Respekt ist da. Angst keinesfalls. Nuzzolo: «Wir wollen natürlich gewinnen. Wie das geht, gegen einen Klub aus der Serie A zu siegen, wissen wir ganz genau. Schliesslich haben wir vor zwei Jahren Udinese zwei Mal besiegt. Das hilft natürlich enorm.»
Und mit wem wird der Bieler, der diese Saison international schon drei Mal getroffen hat, das Shirt tauschen? «Ich denke mit einem der vier vorne.»
Also Insigne, Higuain, Hamsik oder Callejon. Nuzzolo: «Am liebsten wäre mir Lorenzo Insigne - oder auch Dries Mertens. Das sind beides ähnliche Spielertypen wie ich. Sie spielen links, aber oft mit dem rechten Fuss. Und sie sind auch eher kleingewachsen.» http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 16127.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. Oktober 2014, 07:23 |
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23.10.2014  Zitat: Das wilde Napoli-Leben von Normalo Marek Hamsik
Klosterschüler mit Irokese
Wie verrückt sieht der denn aus! Irokese und Tattoos. Doch Napoli-Identifikationsfigur Marek Hamsik ist das pure Gegenteil des Rock’n’Rollers. Um 19 Uhr spielt er gegen YB.
Ein skandalbeherrschtes Leben? Balotelli des Südens? Marek Hamsiks (27) Aussehen verleitet zu solchen Gedankengängen.
Regelmässig lässt er sich stechen, um seinen Körper in eine Tattoo-Gesamtkunstwerk zu verwandeln. Und den wilden Irokesen trägt der Napoli-Captain nun schon seit Jahren.
Doch im wahren Leben des M. H ist der Klub, für den er spielt, das einzig Verruchte. Privat ist er ein richtiger Klosterschüler. Er trägt meist eine Brille. Und ist seit Jahren mit seiner Freundin Martina Franova zusammen. Geheiratet wurde allerdings erst nach der Geburt der beiden Söhne Christian und Lucas, nämlich diesen Sommer.
Den Irokesen hält Hamsik für das Normalste der Welt: «Den mag ich seit meiner Kindeszeit. Deshalb werden ihn auch meine Söhne eines tragen.» Und die unzähligen Tattoos? «Die wichtigsten sind jene für meine beiden Söhne und für Martina – und meine Rückennummer bei Napoli.»
Denn der SSC, einer der verrücktesten Klubs im Weltfussball, ist Hamsiks grosse Liebe. Er geht nun in seine achte (!) Saison beim einstigen Maradona-Verein!
Hamsik ist das gewissermassen die Verkörperung der Ära von Napoli-Präsident und Filmmagnat Aurelio de Laurentiis. «Sicher bin ich ein Leader», sagt der Capitano. «Und ich mag diesen Klub und diese Stadt. Aber die Verkörperung muss die Mannschaft sein, nicht ein Einzelner», sagt Hamsik brav dazu.
Auch die diversen Raubüberfälle, deren Opfer er und Martina geworden sind, haben seine Liebe zum einstigen Maradona-Klub nicht erkalten lassen. 2009 wurde ihm seine Luxusuhr abgenommen. Und zwei Jahre später zwangen Gangster mit vorgehaltener Pistole Martina dazu, ihnen ihren BMW X6 zu überlassen.
Oder gibts doch ein Geheimnis im Leben des ehemaligen Zimmerkumpels von Blerim Dzemaili? Im Versteck eines flüchtigen Camorra-Mitglieds wurde ein Foto von diesem zusammen mit dem Slowaken gefunden. Muss in Neapel aber nicht zwingend etwas bedeuten im Klub, in welchem der Capo der Ultras Drogengeschäfte mit der Camorra macht. Das ist der Typ, der nach den tödlichen Ausschreitungen vor dem Cupfinal 2014 gegen Fiorentina sein Okay zum Anpfiff gab. Nach Verhandlungen mit Captain Hamsik. http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 16635.html
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Hauptstadt
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Verfasst: Donnerstag 23. Oktober 2014, 07:24 |
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Mvogo Sutter-von Bergen-Rochat-Lecjaks Bertone-Sanogo Steffen-Costanzo-Nuzzolo Afum
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shalako
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Verfasst: Freitag 24. Oktober 2014, 19:41 |
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24.10.2014  Zitat: Bei YB-Sieg in Bern
Napoli-Captain geht auf Uli Forte los!
Uli Forte (40) feiert einen grossen 2:0-Sieg gegen Napoli. Dabei wird er sogar noch von Christian Maggio attackiert! Der YB-Trainer nimmts aber locker.
Es ist Donnerstag. Und die Young Boys zeigen wieder mal ihr Sonntags-Gesicht. Vor allem wenn die Berner im Stade de Suisse in der Europa League spielen. Da ist YB eine europäische Macht.
Und Napoli? Das Team von Rafa Benitez zeigt, weshalb es diese Saison Mühe hat, in die Gänge zu kommen. Es erarbeitet sich eine einzige Topchance durch Dries Mertens, die Mvogo glänzend zunichte macht. Sonst bleibt die SSC fast alles schuldig. Die Stars Hamsik, Callejon und Higuain kommen zu spät. Nati-Captain Gökhan Inler ist noch einer der Besseren. Die Kampanier werden erst spät bissig. Da ist es dann schwierig, den Schalter umzukippen. Und sicher nicht so wie Captain Christian Maggio. Der geht in der 66. Minute auf Forte los, als dieser den Ball bei einem Einwurf nicht sofort freigibt! «Ich wollte den Ball stoppen, doch er rutschte weg. Technische Mängel», konnte Forte über die Szene nach dem Spiel bestens lachen.
Das 2:0 gegen Napoli ist der sechste Heimsieg in Folge! YB hat sich diesen grossen Erfolg gegen den letztjährigen Dritten der Serie A mit Leidenschaft und defensiver Seriosität verdient. Sicher: Der Auftritt des nach dem 2:0 gegen Inter in Mailand auf acht Positionen veränderten Gastes ist enttäuschend. «Wir hatten schon gedacht, dass da die Automatismen nicht ganz stimmen würden», so Forte strahlend.
Sein grösster Sieg als Trainer? «Der Cupsieg mit GC in diesem Stadion hier gegen Basel ist schon noch höher zu werten», so der Mann, der seinen Napoli-Fanschal für 93 Minuten ablegte, um ihn sogleich wieder anzuziehen. «Jetzt bin ich wieder Napoli-Fan», sagt Forte, bevor er das Versprechen abgibt, dass es jetzt für alle Gratis-Pizza Napoletana geben wird. Dann macht er sich auf, mit seinen Verwandten auf den grossen Triumph anzustossen.
Apropos Pizza: Es sind die Zutaten obendrauf, welche eine Pizza besonders lecker machen. Also das, was über Teig, Tomaten und Mozzarella hinausgeht. Und für diese Leckerbissen war gestern einzig YB zuständig. Zuerst ists Sutter, der nach einem Rush via Kubo Guillaume Hoarau bedient. Der beste Mann auf dem Platz nimmt den Ball zuerst mit dem Fuss, dann mit dem Oberschenkel an und drischt ihn wunderbar in die weite Ecke. Da jubelt selbst Investor Andy Rihs auf der VIP-Tribüne ausgelassen! Und in der Nachspielzeit erlöst Joker Leo Bertone – er wie Forte aus der Nähe von Salerno stammend – die YB-Fans auf Zuspiel von Steffen. YB - Napoli 2:0 (0:0)
Stade de Suisse – 20'024 Fans – SR: Buquet (Fr)
Tore: 52. Hoarau (Kubo, Sutter) 1:0 92. Bertone (Steffen) 2:0
YB: Mvogo; Sutter, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic, Sanogo; Steffen, Kubo (71. Bertone), Nuzzolo (86. Rochat); Hoarau.
Napoli: Rafael; Maggio, Albiol, Henrique, Ghoulam; Jorginho (75. Callejon), Inler; De Guzman (84. Higuain), Michu (61. Hamsik), Mertens; Zapata.
Bemerkungen: YB ohne Hadergjonaj, Bürki, Gerndt und Vitzkieviez (alle verletzt).
Gelb: 30. Vilotic. 55. Lecjaks. Jorginho (alle Foul). http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 20054.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 24. Oktober 2014, 19:42 |
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24.10.2014  Zitat: Eine magische Nacht
Ein leidenschaftliches YB besiegt den SSC Napoli verdient mit 2:0. Den Weg zu einem der grössten Siege
in der jüngeren Clubgeschichte ebnete Guillaume Hoarau.
Es wurde die magische Nacht, die sich der bekennende Napoli-Fan Uli Forte gewünscht hatte. Und es passte zu dieser magischen Nacht, dass ein Spieler für den Schlusspunkt sorgte, dessen Vater aus Salerno stammt. Die Rede ist vom 20-jährigen Leonardo Bertone, der in der 92. Minute nach einem perfekten Steilpass von Steffen das 2:0 erzielte. Es war einer der ganz wenigen Konterchancen gewesen, die die Young Boys gehabt hatten. Die Platzherren hatten in der Schlussviertelstunde leiden müssen, als ihre Kräfte allmählich schwanden, und Napoli doch noch begann, sich gegen die drohende Niederlage zu wehren.
Als einer der wertvollsten YB-Erfolge im Europacup vollbracht war, brachen die Dämme. Drunten auf dem Platz herzten sich die überglücklichen Spieler und ihr Staff. Oben auf den Tribünen strahlten die leidensgewohnten Fans wie schon lange nicht mehr. Im Sektor D schwenkte der harte Kern nochmals den gelbschwarzen Glitzer, der beim Einlauf der beiden Teams Teil einer beeindruckenden Choreo gewesen war. «Europäische Glänze» hatten sie auf einem riesigen Transparent gefordert. Das Team lieferte ihnen einen Sieg, der süss schmeckte. Sehr süss sogar nach etlichen Enttäuschungen in den letzten Wochen.
Hoaraus Kunststück
Die Berner waren ein hochverdienter Sieger. Sie spielten leidenschaftlich, mutig, klug und mit zum Teil erstaunlicher Cleverness. Gar ein Meisterstück war das Führungstor in der 52. Minute. Verantwortlich dafür nicht zufällig der beste Stürmer auf dem Platz, Guillaume Haorau. Der Franzose beschäftigte die Napoli-Abwehr von der ersten Minute an. Und er sorgte immer wieder für Torgefahr. In der 14. Minute flog sein Kopfball ganz knapp am Tor vorbei, etwas später missglückte ihm ein Schuss aus guter Position vollends. Beim nächsten Versuch, diesmal wieder mit dem Kopf, kam er nicht an Cabral vorbei.
Hoarau war der beste Berner. Doch es gab viele weitere, die sich gegen Napoli gute bis sehr gute Noten verdiente. Steve von Bergen spielte im Abwehrzentrum überragend. Rechtsverteidiger Sutter rannte der Linie entlang rauf und runter, als gebe es kein morgen. Sanogo und Gajic liessen den international erprobten Inler und Jorginho nicht manchen Stich. Nuzzolo war so schnell und beweglich wie fast immer in dieser Saison. Steffen gab keinen Ball verloren und beschäftigte häufig mehr als einen Gegenspieler.
Vilotics Comeback
Keine Selbverständlichkeit war der sehr solide Auftritt von Milan Vilotic, der monatelang verletzt gefehlt hatte. Der Serbe habe seine Sache «tiptop gemacht», befand Forte. Der 40-Jährige lobte das Team für seine «sehr grosse Leistung». Endlich habe es das ganze Potenzial abrufen können. Dass Napoli nicht mit den besten Kräften angetreten war und deren Trainer Rafael Benitez seinem Ruf als Meister der Rotation alle Ehre getan hatte, interessierte ihn nicht.
Trotziger Benitez
Die Kritik an Benitez wird nach der Niederlage in Bern heftig ausfallen. Die italienische Presse wird ihm nicht verzzeihen, dass er seine Stars Calléjon, Higuain und Hamsik vorerst auf der Bank liess auch sonst kaum einen Stein auf dem anderen beliess. Gestern abend zeigte er sich in Bern trotzig. «Wir haben nicht wegen den Rotationen verloren, sondern weil wir zu wenig Intensität zeigten und in der Abwehr Fehler machten.»
Young Boys - Napoli 2:0 (0:0)
24 024 Zuschauer. – SR Buquet (Fr). – Tore: 52. Hoarau 1:0. 91. Bertone 2:0.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Sanogo, Gajic; Steffen (93. Nikci), Kubo (71. Bertone), Nuzzolo (86. Rochat); Hoarau.
Napoli: Rafael; Maggio, Albiol, Henrique, Ghoulam;Jorginho (75. Callejon), Inler; De Guzman (84. Higuain), Michu (62. Hamsik), Mertens; Zapata.
Bemerkungen: YB ohne Hadergjonaj, Gerndt, Bürki und Vitkieviez (alle verletzt), Napoli ohne Zuniga, Britos und Gargano (alle verletzt). Verwarnungen: 30. Vilotic (Foul). 55. Lecjaks (Foul). 67. Jorginho (Foul). 72. Ghoulam (Foul). http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/31249833
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shalako
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Verfasst: Freitag 24. Oktober 2014, 19:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.10.2014  Zitat: YB gelingt Coup gegen Napoli
Die Young Boys haben gegen das favorisierte Neapel einen 2:0-Heimsieg feiern können. Guillaume Hoarau und Leonardo Bertone schossen die stark aufspielenden Berner in der Europa League zum Sieg.
Die YB-Torversicherung in der Europa League heisst Guillaume Hoarau. Der frühere französische Nationalspieler, der schon beim Sieg gegen Bratislava und der Niederlage in Prag getroffen hatte, führte die Berner zum Triumph über den Traditionsklub aus Neapel.
In der 52. Minute legte Scott Sutter im Strafraum in den Rücken der Abwehr zurück. Via Yuya Kubo kam der Ball zu Hoarau. Der Goalgetter nahm den Ball in locker-lässiger Manier an und versenkte ihn eiskalt in den Maschen. In der Nachspielzeit machte Leonardo Bertone nach einem Konter alles klar. Napoli steht lange tief
Uli Forte hatte den 30-jährigen Hoarau von Beginn weg gebracht, der weniger erfahrene Samuel Afum (23) musste auf der Bank Platz nehmen. Der Schachzug zahlte sich aus: Hoarau war an praktisch jeder Offensivaktion der Berner beteiligt, meist wurde er mit einem weiten hohen Ball von seinen Mitspielern lanciert.
Napoli zeigte viel Respekt vor dem Heimteam, stand tief und lauerte auf Konter. Nur selten wurde es dabei aber vor dem YB-Tor gefährlich. So musste Yvon Mvogo in den letzten Minuten vor der Pause mehrfach eingreifen. Er tat dies souverän.
YB hält den Favoriten in Schach
Kurz nach Wiederanpfiff segelte ein Freistoss des Algeriers Faouzi Ghoulam knapp am Tor vorbei. Es sollte für lange Zeit die beste Torchance für den grossen Favoriten aus Neapel bleiben. YB stand kompakt und liess nur wenig zu.
Rafael Benitez, der sein Team im Vergleich zur Meisterschaftspartie am Wochenende gegen Inter Mailand auf acht Positionen umgestellt hatte, brachte seine besten offensiven Kräfte erst in der Schlussphase. Doch auch die Einwechslungen von Marek Hamsik und Gonzalo Higuain brachten keinen Umschwung.
Steffen und Bertone sorgen für Entscheidung
Im Gegenteil: YB konterte in der Nachspielzeit, Renato Steffen lancierte Bertone mit einem perfekten Steilpass. Bertone lief an Gökhan Inler, der bis dahin eine gute Leistung gezeigt und kaum Fehler begangen hatte, vorbei und traf zum 2:0. Er sicherte YB damit zur Freude der Mehrheit der 24000 Zuschauer in Bern den verdienten Sieg.
«YB nutzte seine Chance und stand defensiv sehr gut. Das hat es für uns sehr schwierig gemacht», konstatierte Inler nach dem Spiel. Ganz anders die Gemütslage bei YB-Torschütze Hoarau. «Wir dürfen heute stolz sein. Dieser Sieg gibt uns sehr viel Vertrauen für den weiteren Verlauf der Saison», freute er sich.
Ausschreitungen in Bratislava
Nach drei Runden stehen YB, Napoli und Sparta Prag mit je sechs Punkten zu Buche. Die Tschechen setzten sich im Duell gegen den slowakischen Meister Bratislava mit 3:0 durch.
Die Partie wurde von Ausschreitungen überschattet. Schiedsrichter und Spieler verliessen das Feld nach 40 Minuten fluchtartig, als Zuschauer auf den Platz stürmten. Nach einem längeren Unterbruch wurde die Partie fortgesetzt. http://www.srf.ch/sport/fussball/europa ... gen-napoli
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shalako
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Verfasst: Freitag 24. Oktober 2014, 19:46 |
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23.10.2014  Zitat: 2:0-Sieg in Bern
YB versenkt Napoli!
Die Berner Young Boys gewinnen ihr Heimspiel gegen Napoli mit 2:0!
Das Spiel: Ein Duell zweier engagierter Teams, aber mit wenigen hochklassigen Möglichkeiten. YB steht defensiv kompakt und macht es den Süditalienern schwer, ihre offensiven Qualitäten auszuspielen. Die Berner machen dies sehr geschickt – und nutzen ihre Chancen eiskalt aus.
Die Tore: 1:0, 52. Minute: YB kommt über rechts und bringt den Ball flach zur Mitte. Kubo lässt den Ball geschickt durch und überlässt Hoarau das Feld – Annahme, Dropkick und ein flacher Schieber ins weite Eck bringen den Bernern die Führung.
2:0, 92. Minute: Konter für die Berner, Steffen treibt den Ball nach vorne, sieht, dass Bertone mitläuft und spielt den herrlichen Pass in die Tiefe. Bertone bleibt alleine vor dem Tor eiskalt und versenkt zum 2:0.
Das gab zu reden: In der 66. Minute kommts zu einem Rencontre zwischen YB-Trainer Uli Forte und Napoli-Captain Maggio! Der Italiener will den Ball – und schubst dabei Forte weg! Völlig unnötig.
Der Beste: Guillaume Hoarau ist überall. Der Franzose ist der gefährlichste Berner, macht das 1:0 brillant und rettet hinten vor Bertones entscheidendem 2:0. Fehlerfreie Partie!
Der Schlechteste: Der Spanier Michu, der auf der Position hinter den Spitzen Napoli-Captain Marek Hamsik ersetzen soll, bleibt völlig wirkunglos.
So gehts weiter: Der nächste Gegner der Young Boys in der Europa League heisst erneut Napoli! Diesmal aber gehts an den Fuss des Vesuvs, wo am 6. November um 21.05 Uhr das Rückspiel im Stadio San Paolo steigt. YB - Napoli 2:0 (0:0)
Stade de Suisse – 20'024 Fans – SR: Buquet (Fr)
Tore: 52. Hoarau (Kubo, Sutter) 1:0 92. Bertone (Steffen) 2:0
YB: Mvogo; Sutter, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic, Sanogo; Steffen, Kubo (71. Bertone), Nuzzolo (86. Rochat); Hoarau.
Napoli: Rafael; Maggio, Albiol, Henrique, Ghoulam; Jorginho (75. Callejon), Inler; De Guzman (84. Higuain), Michu (61. Hamsik), Mertens; Zapata.
Bemerkungen: YB ohne Hadergjonaj, Bürki, Gerndt und Vitzkieviez (alle verletzt).
Gelb: 30. Vilotic. 55. Lecjaks. Jorginho (alle Foul). http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 19825.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 24. Oktober 2014, 19:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.10.2014  Zitat: Erfüllte Träume und Hoaraus Coolness
Die beiden YB-Torschützen erlebten beim Sieg über Napoli Hochgefühle. Guillaume Hoarau legte den Grundstein zum Sieg.
«Überrascht» sei er gewesen, sagte Leonardo Bertone, als er in der 92. Minute nach einem feinen Pass von Renato Steffen plötzlich völlig alleine auf Napoli-Goalie Rafael zustürmen konnte. Dabei habe er sich aber schnell festgelegt, dass er den Ball mit dem Innenrist in die rechte Ecke schlenzen wolle. Für den 20-Jährigen war es nicht nur ein spezielles Tor, weil es sein erstes in einem internationalen Wettbewerb war, sondern vor allem auch, weil ein Teil seiner Verwandtschaft aus der Nähe von Napoli stammt. «Es fühlt sich an, als sei soeben ein Bubentraum in Erfüllung gegangen», erzählte der Mittelfeldspieler, der erst in der 71. Minute für Yuya Kubo eingewechselt worden war, mit glänzenden Augen.
Ein anderer der zahlreichen YB-Akteure mit Italien-Bezug ist Rapahel Nuzzolo. Der Flügelspieler sprach ebenfalls von einem persönlichen «Traum» – allein schon deshalb, gegen den italienischen Traditionsverein gespielt haben zu dürfen. «Von diesem Sieg werden die Leute noch in 20 Jahren sprechen», meinte Nuzzolo, der gleichzeitig die gute Defensive als Schlüssel zum Erfolg herausstrich. Der Bieler hatte gegen den italienischen Nationalspieler Christian Maggio, seinen direkten Gegenspieler, allerdings einen schweren Stand. Vier Minuten vor Ende wurde er durch Alain Rochat ersetzt, damit YB den immer offensiver agierenden Maggio besser unter Kontrolle bringen konnte.
Der Lauf zur Bank
Uli Forte verzichtete vorerst auf den routinierten Rochat und zog ihm stattdessen Milan Vilotic vor. «Wenn man gewinnt, kann man leichter damit umgehen, dass man nicht von Anfang an spielt», erklärte der 31-Jährige. Auch wenn er die Partie bis zur 86. Minute auf der Bank verbrachte, stand der Romand plötzlich im Mittelpunkt, als nach dem ersten YB-Treffer Torschütze Guillaume Hoarau zielstrebig auf ihn zueilte. «Ich weiss nicht, wieso er ausgerechnet auf mich sprang. Wahrscheinlich suchte er sich einfach den Kräftigsten aus», erzählte Rochat mit einem Schmunzeln. «Dass ich mich in Alains Arme fallen liess, war reiner Zufall. Ich wollte einfach mit dem ganzen Team jubeln und war zugegebenermassen auch etwas müde», klärte Hoarau in seiner gewohnt lässigen Art auf. Beim Franzosen beeindruckt, wie viel Ruhe er am Ball ausstrahlt und nie in Hektik verfällt – so wie bei seinem erzielten Tor. «Ich bin eben immer cool drauf», lautete die knappe, aber treffende Antwort des 5-fachen Nationalspielers. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Er ... y/25150792
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shalako
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Verfasst: Freitag 24. Oktober 2014, 19:49 |
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24.10.2014  Zitat: Der YB-Coup und weitere Wunder
Das 2:0 der Young Boys gegen Napoli reiht sich ein bei den grössten Erfolgen von Schweizer Teams im Europacup. Er werde seinen Kindern noch davon erzählen, schwärmte Raphael Nuzzolo.
Es war nicht einfach ein Fussballspiel für sie. Es war ein Spiel gegen die alte Liebe. Uli Forte, Raphael Nuzzolo, Leonardo Bertone – sie alle stammen aus Süditalien, für sie ist die SSC Napoli nicht einfach ein Fussballclub. Eher eine Religion. «Davon kann ich meinen Kindern noch in 20 Jahren erzählen», sagte Nuzzolo und strahlte. «Ein Sieg gegen Napoli geschieht nicht jeden Tag.»
Und es ist nicht einfach ein Resultat, dieses 2:0 der Young Boys gegen den Club aus der Serie A. Der Sieg reiht sich ein bei den grössten Erfolgen von Schweizer Fussballvereinen im Europacup – unabhängig davon, ob Napoli nun mit seiner Topmannschaft angetreten ist oder nicht. Die Young Boys selbst hatten 1959 das erste Kapitel geschrieben, als sie im Meistercup den Halbfinal erreichten, wo erst die Franzosen aus Reims zu stark waren. Dem folgten eine Reihe von Achtungserfolgen von Schweizer Clubs, von GC vor allem, von Basel, vom FCZ.
Brutale Landung in Spanien
Waren Erfolge von Schweizer Clubs davor einsame Ausreisser gewesen, wurden sie ab 2000 zur Regelmässigkeit. Allen voran – längst aber nicht nur – schenkte der FC Basel dem Schweizer Fussball positive Schlagzeilen im Ausland. St. Gallens Coup gegen Chelsea, Thuns Qualifikation für die Champions League, es steigerte das Selbstverständnis des Schweizer Fussballs. Wie sich regelmässig englische Vereine am FCB die Zähne ausbeissen, ist bemerkenswert.
Doch nicht nur YB ist gestern Abend im Einsatz gestanden, auch der FC Zürich. Und der belegte beim 1:4 gegen ein überzeugendes Villarreal, wie schwer sich Schweizer Clubs ebenso regelmässig gegen spanische Vertreter tun. St. Gallens 1:5 vor einem Jahr in Valencia, Basels 0:5 an gleicher Stätte vor sieben Monaten und sein 2:6 in Valencia vor 12 Jahren. Und das 1:5 des FCB im Estadio Bernabéu zum Auftakt der diesjährigen Champions League – die Schweizer können hoch fliegen im Europacup. Auf spanischem Boden landen sie immer brutal. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25081870
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shalako
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Verfasst: Freitag 24. Oktober 2014, 19:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.10.2014  Zitat: YB-Noten vom Spiel YB gegen Napoli
Guillaume Hoarau war bester Berner gegen Napoli. Nur einer enttäuschte.
Yvon Mvogo: Note 5 Stark, sicher, souverän, leistete sich auch bei Flanken keine Unsicherheiten. Zudem mit zwei richtig guten Paraden. Insgesamt aber erstaunlich wenig hart geprüft.
Scott Sutter: Note 5 Mit einer seiner besten Leistungen für YB in den letzten Monaten. Beherzt, kämpfte sich ins Spiel, auch nach vorne mit Impulsen und Ideen. Gab den Pass vor dem Treffer Hoaraus.
Milan Vilotic; Note 5,5 Bei GC war er der beste Verteidiger der Liga, bei YB bisher vor allem verletzt. Gegen Napoli mit einer bärenstarken Leistung. Gewann fast alle Kopfballduelle, war sehr zweikampfstark und verlieh der Abwehr enorm Stabilität.
Steve von Bergen: Note 5,5 Wie Nebenmann Vilotic ohne Fehl und Tadel. Diszipliniert, mit Übersicht und Routine. So sind er und Vilotic ein äusserst starkes zentrales Abwehrduo.
Jan Lecjaks: Note 4,5 Defensiv der schwächste YB-Verteidiger, aber immer noch mehr als ordentlich. Hatte in einigen Szenen Mühe mit den teilweise recht schnellen Gegenspielern.
Milan Gajic: Note 5 Rückte wieder für Bertone ins Team. Dadurch ist YB spielstärker, weil Gajic strategische Fähigkeiten besitzt und einen tollen Pass spielen kann. Gegen Napoli kam das ansprechend zur Geltung.
Sékou Sanogo: Note 5,5 Bestritt – wie immer – mit viel Energie seine Zweikämpfe, war bemüht, die Position zu halten und die Abwehrspieler zu unterstützen. Das gelang ihm. Renato Steffen: Note 5 Mit einigen frechen Aktionen, gewohnt eifrig und schnell, blieb aber auch regelmässig an den routinierten Napoli-Abwehrspielern hängen. Stark dann sein Pass in der Nachspielzeit auf den 2:0-Torschützen Bertone.
Yuya Kubo: Note 2,5 Durfte erneut als Spielmacher beginnen – und erwischte einen unglücklichen Abend. Einige Ballverluste und Fehlpässe, fand nie richtig in die Begegnung. Ein Fehler von ihm führte zu einer grossen Chance für Napoli.
Raphael Nuzzolo: Note 4,5 Ballsicher, traute sich einiges zu, war aber weniger effizient als Steffen und Hoarau.
Guillaume Hoarau: Note 6 Ganz starke Leistung. Kaum vom Ball zu trennen, half hinten aus mit seiner Kopfballstärke – und war vorne nicht nur wegen seiner Kopfballstärke enorm gefährlich. Der Franzose krönte seinen überragenden Vortrag mit dem herrlichen Drehschuss zum 1:0.
Leonardo Bertone: Note 5 Kam in der 71.Minute für Kubo. YB spielte defensiver mit ihm. Bertone war aktiv – und schoss nach einem Konter eiskalt und wie ein Torjäger das 2:0.
Alain Rochat: ohne Note Kam nach 86 Minuten für Nuzzolo. Zu kurz im Einsatz.
Adrian Nikci: ohne Note 93. Minute für Steffen.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12063684
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