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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Dienstag 30. September 2014, 09:35 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 16:49 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Extrazug nach Aarau
Wie zu jedem Auswärtsspiel organisieren gäubschwarzsüchtig, die Ostkurve Bern und der BSC YB in Zusammenarbeit mit den SBB am Sonntag 5. Oktober einen Extrazug nach Aarau.
Bern ab 13.48 Uhr Burgdorf ab 14.02 Uhr Herzogenbuchsee ab 14.16 Uhr Langenthal ab 14.24 Uhr Aarau an 14.47 Uhr
Aarau ab 18.32 Uhr Langenthal an 19.00 Uhr Herzogenbuchsee an 19.08 Uhr Burgdorf an 19.23 Uhr Bern an 19.43 Uhr
Tickets für den Zug können an jedem bedienten Bahnschalter und am Bahnhof Bern, Burgdorf, Herzogenbuchsee und Langenthal am Automaten gelöst werden. CHF 22.00 (Halbtax) / CHF 44.00 (ohne Halbtax)
Billette für das Spiel gibt es bis am Samstag im Fanshop.
Im Zug werden wie gewohnt Getränke zu fairen Preisen verkauft.
Mit dem Einsteigen in den Extrazug wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert.
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 3. Oktober 2014, 16:46 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Vorschau auf Aarau - YBFC Aarau - BSC Young Boys, Sonntag, 5. Oktober 2014, 16:00 Uhr, Brügglifeld Verletzt: Marco Bürki, Gonzalo Zarate, Alexander Gerndt, Matias Vitkieviez. Fraglich: Samuel Afum, Guillaume Hoarau, Florent Haderdjonaj. Der YB-Extrazug nach Aarau fährt um 13:48 Uhr in Bern ab. Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.
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shalako
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Verfasst: Samstag 4. Oktober 2014, 11:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.10.2014  Zitat: Mehr als nur ein Spieler
Der frühere YB-Spieler Sandro Burki ist beim FC Aarau kein gewöhnlicher Angestellter.
Es sind derzeit unruhige Tage beim FC Aarau. Eigentlich hätte das neue Stadion diesen Herbst den Spatenstich erleben sollen. Endlich, nach fast zweijähriger Wartezeit, in welcher etliche Einsprachen verstummt waren, ein Begehren vor Bundesgericht abblitzte und der VCS mit Anpassungen befriedigt wurde, erteilte der Stadtrat in diesem Sommer die Baubewilligung. Doch eine weitere Einsprache verzögert den Bau erneut. Der Klub fürchtet nun, dass erst 2020 Spiele im neuen Stadion «Torfeld Süd» stattfinden können. Ohne Investitionen aber genügt das altehrwürdige Brügglifeld bald nicht mehr den Vorgaben der Swiss Football League. «Ich mache mir Sorgen. Nicht um mich selbst, aber um den Verein, die Menschen, die sich für ihn engagieren, und die Fans», sagt Sandro Burki.
8 Jahre in Aarau
Der Mittelfeldspieler ist in den 8 Jahren, in denen er nun bei den Aarauern unter Vertrag steht, vom Jüngling zum Leistungsträger, vom Leistungsträger zum Captain und vom Captain zum Sprachrohr des Vereins gereift. Burki scheut sich nicht, die Dinge beim Namen zu nennen. Als der FCA diesen Mai noch keinen Transfer getätigt hatte, warnte er in der Öffentlichkeit, der Klub dürfe trotz des Ligaerhaltes nicht blauäugig sein, sonst gebe es ein böses Erwachen. Die Führung reagierte verstimmt, bot ihn zu einer Aussprache auf. «Wenn etwas nicht so läuft, wie es sollte, dann spreche ich das an», sagt Burki, der erst kürzlich seinen Vertrag bis 2017 verlängert hat. Der gross gewachsene Zentrumsspieler plant, dereinst seine Karriere bei den Aargauern zu beenden.
Dabei schien Sandro Burki einst zu Höherem berufen. Bereits mit 16 hatte er beim FCZ in der Super League debütiert, bald darauf, im Frühling 2002, wurde er mit der Schweizer U-17 Europameister und wechselte zu Bayern München. Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger hiessen seine Mitspieler in der zweiten Mannschaft des Grossvereins. Doch während die Wege der beiden Weltmeister kontinuierlich nach oben führten, erfuhr Burkis Karriere eine Stagnation. Nach nur einer Saison wechselte er zu den Young Boys, wo er sich in zwei Jahren aber nie durchzusetzen vermochte. Als er noch jünger gewesen sei, habe er sich manchmal schwergetan mit seinem Werdegang, sagt Burki. «Mittlerweile bin ich mit meiner Karriere aber im Reinen und glücklich. Ich bin zufrieden mit dem, was ich erreicht habe.»
9 Trainer überzeugt
Was oft vergessen wird, Sandro Burki ist erst gerade 29 Jahre alt geworden. Für Aarau absolvierte er aber schon fast 300 Spiele. Er sah Trainer kommen und gehen, 9 insgesamt, geschätzt wurde er allenthalben. Unter Sven Christ, der im Sommer von René Weiler übernommen hatte, gewann Burki als Spielgestalter vor der Abwehr noch einmal an Einfluss auf das Geschehen. «Wir haben nun in der Regel mehr Ballbesitz. Das behagt mir», sagt Burki. Mit elf Punkten aus zehn Partien ist dem FCA der Saisonstart eigentlich geglückt. Die Sorgen um das neue Stadion rücken den sportlichen Erfolg aber in den Hintergrund. Es sind unruhige Tage beim FC Aarau. Und Sandro Burki ist mittendrin. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26861765
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 4. Oktober 2014, 11:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.10.2014  Zitat: Ein Hin und Her der Interpretationen
Uli Forte sieht die Ursache für die Niederlage gegen Sparta Prag auch am Tag danach nicht im Spielsystem.
Schon am Sonntag (16.00, Brügglifeld) gegen Aarau wird er sein Team erneut umbauen müssen.
Nicht auf Teufel komm raus spielen und dem Gegner ins Messer laufen, sondern mit einer soliden Defensive das eigene Spiel stabilisieren und dem Gegner auf Augenhöhe begegnen – so hatte der Plan von YB-Trainer Uli Forte gegen Sparta Prag ausgesehen. Dass dies seiner Mannschaft nicht gelungen ist, darüber sind am Morgen danach Enttäuschung und Ärger noch immer gross. «Ich habe schlecht geschlafen», gibt er zu.
Im 3-4-3-System, also mit einem zusätzlichen Verteidiger in der Rückwärtsbewegung, hatte Forte sein Team aufgestellt. «Durch diese Massnahme hätten wir in der Lage sein sollen, die Angriffe von Sparta besser abzublocken.» Dem 40-Jährigen war schon im Vorfeld klar gewesen, was beim heimstarken tschechischen Serienmeister auf sein Team zukommt. «Wir wussten, dass Sparta ein hohes Pressing ausüben wird.»
Trotz des Doppelschlags innert 103 Sekunden zwischen der 27. und 29. Minute funktionierte die YB-Verteidigung einigermassen gut, beide Sparta-Tore fielen nämlich nach Standards. Steve von Bergen stellt deshalb klar: «Nicht das System, sondern die Konzentration war das Problem. Wir waren nicht bei der Sache.» Scott Sutter, dem kurz nach der Pause der Assist zum 2:1-Anschlusstreffer von Guillaume Hoarau gelang, pflichtet seinem Captain bei: «Wir waren ein paar Minuten unkonzentriert und wurden dafür bestraft.» Und Florent Hadergjonaj – er hatte nach 66 Minuten Sutter auf der rechten Aussenbahn ersetzt – ergänzt: «Auf europäischer Stufe rächen sich solche kleine Fehler.»
Sutters Erkenntnis
Die Ursache für die schwache erste Halbzeit sieht Forte in der Art und Weise, wie sein Team im System mit der Dreierkette agierte. «Es kommt immer auf die Interpretation an.» Zu passiv seien sie gewesen, zu fest hätten sie sich nach hinten drücken lassen. «Und waren wir einmal in Ballbesitz, konnten wir unser Spiel nicht aufziehen, sondern verloren den Ball rasch wieder.» Während des Spiels war es dem YB-Trainer nur begrenzt gelungen, Einfluss auf die Spielart seiner Mannschaft zu nehmen. In der Pause hatte er die Anweisung erteilt, den Gegner früher anzugreifen. «Das hat ja dann auch geklappt, obwohl das System immer noch das gleiche war.» YB fand im Verlauf von Hälfte zwei immer besser ins Spiel, während Sparta das Tempo drosselte, doch zwingende Berner Chancen blieben Mangelware. «Wir suchten den Ausgleich und kassierten das 1:3, das war bitter», sagt Sutter. Für ihn steht fest: «Das war der bisher stärkste Gegner, dem wir in dieser Saison auf internationaler Ebene begegnet sind. Setzten wir sie unter Druck, fanden sie immer eine Lösung.» 20 Minuten vor Spielende, als mit Samuel Afum für Verteidiger Gregory Wüthrich ein weiterer Stürmer in die Partie eingriff, spielten die Young Boys schliesslich wieder mit einer Viererabwehr, doch am Spielstand änderte sich nichts mehr. YB verlor sein 50. Europa-League-Spiel (inklusive Uefa Cup) und Sparta Prag konnte zu Hause wieder einmal gegen eine Mannschaft aus der Schweiz gewinnen, nachdem dies gegen Thun (2005), Zürich (2007) und Lausanne (2010) nicht gelungen war.
«Die Heimspiele entscheiden»
Davon, dass die gute Ausgangslage in der Europa League nun verspielt sei, will Forte nichts wissen. «Es wäre überheblich gewesen, zu denken, wir würden alle Spiele gewinnen.» Entscheiden würden die Heimspiele, «sie sind das Wichtigste. Und dann müssen wir auswärts noch einen Lucky Punch landen.»
Viel Zeit, um die Niederlage zu verarbeiten und die nötigen Schlüsse daraus zu ziehen, bleibt YB nicht. Bereits am Sonntag (16.00) treten sie im Brügglifeld an. Forte erwartet ein anderes Spiel als in Prag: «Aarau wird defensiv stehen und auf Konter warten. So haben sie im März gegen uns gewonnen.» Hoarau, Afum und Hadergjonaj sind nach dem Spiel in Prag angeschlagen, Nuzzolo nach seiner Gelb-Roten-Karte gegen den FCZ gesperrt. Damit dürfte es erneut zu Änderungen in der Aufstellung kommen. Und wohl auch im Spielsystem. http://www.derbund.ch/sport/fussball/-E ... y/30068129
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 4. Oktober 2014, 13:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.10.2014  Zitat: Welches Gesicht zeigt YB in Aarau?
7 Spiele in 21 Tagen von Länderspielpause zu Länderspielpause – YB schliesst am Sonntag in Aarau eine intensive Phase ab.
YB, hart geprüfte Wundertüte der Nation, hat sich in den letzten Wochen selber übertroffen. Am Sonntag geht die wilde Reise in Aarau weiter, es ist der letzte Auftritt in einem intensiven Programm seit dem 14.September und vor der nächsten zweiwöchigen Länderspielpause. YB war in den letzten knapp drei Wochen vieles: unterhaltsam gegen Luzern (3:2), grossartig gegen Slovan Bratislava (5:0), beschämend in Buochs (0:1), kämpferisch in Sitten (1:0), glückhaft gegen Zürich (2:1), mutlos in Prag (1:3). «Das war enttäuschend», sagte Sportchef Fredy Bickel nach der Niederlage im zweiten Europa-League-Auftritt bei Sparta vorgestern. Captain Steve von Bergen meinte, YB habe viel zu spät ins Spiel gefunden. Und Trainer Uli Forte resümierte trocken: «Wir haben den Gegner eingeladen, Tore zu schiessen. Das war nicht unsere Idee gewesen.»
Spitzenkampf am 18.Oktober?
Von Stabilität und Konstanz sind diese Young Boys weiterhin weit entfernt, in der Super League aber stehen sie nach Stotterstart (4 Spiele, 3 Punkte) erstaunlich passabel da, die Konkurrenten Basel (4 Zähler voraus) und Zürich (2 Zähler voraus) sind in Reichweite – siegt YB morgen in Aarau, könnte der nächste Veranstaltungspunkt im Stade de Suisse am 18.Oktober, das Heimspiel gegen den FCB, ein echter Spitzenkampf sein. Vorerst aber steht morgen die heikle Aufgabe in Aarau an. Nicht nur Trainer Uli Forte ist sehr gespannt, wie seinen Akteuren diesmal die Umstellung vom europäischen Geschäft auf den Alltag gelingen wird. Vor zwei Wochen kratzte die Blamage im Cup bei Buochs auch an der Akzeptanz Fortes, der später kleinlaut einräumte, zu heftig rotiert zu haben («Neun Änderungen waren zu viel»). YB sollte aber in jeder Besetzung problemlos gegen einen Verein aus der fünftobersten Liga gewinnen.
(K)eine Frage des Systems
Den Bernern steht ja ein äusserst breites Kader zur Verfügung, sodass sie mit den Strapazen umgehen können. Der formschwache Moreno Costanzo beispielsweise schaffte es in Prag am Donnerstagabend nicht einmal auf die Bank. «Aus taktischen Gründen», wie Forte erklärte. Regisseur Costanzo ist keiner für das 3-4-3-System, welches der Coach vorgestern zum fünften Mal diese Saison erfolglos (2 Unentschieden, 3 Niederlagen) installierte.
Man kann Uli Forte vorwerfen, ohne Not zu stark an der Formation geschraubt zu haben. Im Berner Lager will man sich jedoch nicht auf eine Systemdiskussion einlassen, selbst wenn in Prag klar ersichtlich war, dass sich die YB-Spieler in dieser Ausrichtung mit einer Dreierkette hinten nicht besonders wohl fühlten – und die Abstimmung zwischen Defensive und Offensive ungenügend war. «Wir haben im 3-4-3 auch schon stark gespielt», meinte Forte nur.
Kleine Siegesserie in der Liga
Im schwer erklärbaren Auf und Ab der Young Boys wird gerne diskutiert, über Systeme beispielsweise, Charakter, Rotation und Klasse, Mentalität, Einstellung und Führungsstärke und ganz vieles mehr, es gibt Scheindebatten und Brennpunkte, alle drei Tage wird neu bilanziert. Das ist nun einmal so bei einem Grossklub, der den Ansprüchen seit Jahren hinterherhinkt. Man wähnt YB prinzipiell auf einem ansprechenden Weg, einerseits, denn andererseits verwirren solch ängstliche Auftritte wie lange Zeit in Prag regelmässig.
Morgen in Aarau geht es für dieses rätselhafte YB deshalb darum, vor der Länderspielpause ein freundliches Gesicht zu zeigen – und so nebenbei den immerhin vierten Super-League-Sieg in Serie zu realisieren. Den Bernern wäre es dabei auch völlig egal, wenn es erneut ein erzitterter Erfolg wäre. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19015949
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. Oktober 2014, 09:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.10.2014  Zitat: Bei Aarau in Ungnade gefallen, bei YB zum Profi gereift
Für Renato Steffen ist das Spiel FC Aarau - YB von besonderem Reiz: Der bald 23-jährige Flügelstürmer aus Erlinsbach, der als FCA-Junior aufs Abstellgleis gestellt wurde, ist bei den Bernern der Mann der Stunde.
Hobbykicker und Maler mit einer abgeschlossenen Lehre: Das Leben von Renato Steffen aus Erlinsbach verlief lange Zeit in geordneten Bahnen und zufriedenstellend, aber unspektakulär. Er war ein Handwerker. Ein Büezer, der seinen Job liebte. Hin und wieder träumte Steffen von einer Karriere als Profifussballer. Er sehnte sich danach, sein Hobby, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Schliesslich schwärmte er schon als Bub für den englischen Traditionsverein Manchester United und von extravaganten Spielern wie David Beckham und Wayne Rooney. Steffen malte sich aus, was für eine wundervolle Geschichte es wäre, wenn er Tag für Tag Fussball spielen könnte.
Von Erlinsbach zum FC Aarau
Alles nur Wunschdenken? Steffen zweifelte. Nicht ohne Grund. Blenden wir zurück: Als Vierjähriger kreuzte Klein-Renato erstmals im Sportplatz Breite in Erlinsbach auf. Der F-Junior schnappte sich die Nummer 10 und machte seinem Ruf als Ausnahmetalent alle Ehre. Während sechs Jahren war er der kleine Star des FC Erlinsbach. «Ich habe schon als Bub gerne Regie geführt und Verantwortung übernommen», erinnert sich Steffen. Nach dem Wechsel zum FC Aarau ging der Höhenflug weiter. Steffen schoss während zweier Saisons in der U14 ein Tor nach dem andern.
In der U16 war dann aber Schluss mit lustig. Steffen sah sich plötzlich auf der Ersatzbank. Der damalige FCA-Nachwuchschef Jürg Widmer und der Knirps aus Erlinsbach hatten das Heu nicht auf der gleichen Bühne. «Ich war kein einfacher Typ und nie bereit, zu allem Ja und Amen zu sagen», blickt Steffen zurück. «Weil Widmer ein Mann der alten Schule ist und viel Wert auf Disziplin legt, hat ihm meine aufmüpfige Art nicht gefallen.» Natürlich war der Chef am längeren Hebel. «Ich spürte schnell, dass ich unter der Führung von Widmer keine Chance habe. Also musste ich eine neue Herausforderung suchen», fügt Steffen hinzu. «Es tat weh, einfach abserviert zu werden. Ich war damals ziemlich am Boden.»
Von Aarau zum SC Schöftland
Die leidige Geschichte mit dem FC Aarau nagte am Selbstvertrauen. 2006 nahm Steffen beim SC Schöftland einen neuen Anlauf. Bei den B-Junioren hiess sein Übungsleiter Sven Christ. Jener Christ, der heute als Cheftrainer des FC Aarau tätig ist.
«Langsam, aber sicher ging es wieder aufwärts», sagt Steffen. Der Wechsel zum FC Solothurn war ein weiterer, vielleicht sogar der entscheidende Schritt in der Laufbahn. Beim 1.-Ligisten traf er nämlich auf Trainer Roland Hasler. «Hasler war mein grosser Förderer», sagt Steffen. «Er glaubte an mich und gab mir jenes Selbstvertrauen zurück, welches mir beim FC Aarau genommen wurde.»
Profivertrag in Thun
Am 5. November 2011 schlug dann Steffens grosse Stunde: Der Techniker erzielte beim 4:2-Sieg von Solothurn gegen Thun U21 zwei Treffer. Kurze Zeit später bot Thuns Sportchef Andres Gerber dem Flügelstürmer mit dem schnellen Antritt einen Profivertrag an.
Damit nicht genug: Vor der Saison 2013/14 geriet Steffen in den Fokus der Grossklubs FC Basel und YB. Die Young Boys boten Thun eine Ablösesumme von rund einer Million Franken und erhielten den Zuschlag.
Stammspieler bei YB
Nach eher harzigem Beginn hat sich Steffen in den vergangenen Wochen einen Stammplatz erkämpft, ja er wird je länger, je mehr zu einer Teamstütze. Trainer Uli Forte setzt auf den 1,7 Meter grossen und 68 Kilogramm schweren Offensivspieler. «Forte und ich sprechen die gleiche Sprache», sagt Steffen. «Das ist auch kein Wunder. Wir kommen beide aus einfachen Verhältnissen.»
Sportlich ist Steffen ein Typ mit Ecken und Kanten. Ein Aggressivleader, der oft ans Limit geht, hin und wieder sogar darüber hinaus. Im privaten Bereich lässt es der im Sternzeichen des Skorpions geborene Steffen gerne ruhig angehen. «Ich bin ein liebevoller Mensch mit sanften Zügen», sagt Steffen. «Hat man mich mal als Freund, hat man mich als Freund fürs Leben.» Momentan lebt er mit seinen zwei Katzen Lou und Mimi in einer Wohnung in Bümpliz.
Steffens Markenzeichen sind zwei Tattoos. Am rechten Arm hat er sich den Namen Renato in arabischer Schrift tätowieren lassen. Nach dem Wechsel von Solothurn zu Thun gabs ein zweites Tatoo. Unter dem Hals steht der Satz «Nichts ist unmöglich». Wer weiss? Vielleicht wachsen die Bäume tatsächlich in den Himmel? Ein Angebot aus der englischen Premiere League oder aus der deutschen Bundesliga würde Steffen zumindest prüfen. http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -128428500
_________________ For Ever
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Hauptstadt
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Verfasst: Sonntag 5. Oktober 2014, 10:52 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Mvogo Hadergjonaj-von Bergen-Rochat-Lecjaks Bertone-Sanogo Steffen-Costanzo-Nikci Afum
Zuletzt geändert von Hauptstadt am Sonntag 5. Oktober 2014, 13:19, insgesamt 1-mal geändert.
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shalako
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Verfasst: Sonntag 5. Oktober 2014, 12:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.10.2014  Zitat: Aarau-Coach Christ weiss, wie YB zu stoppen ist
Der 40-jährige Sven Christ hat in seiner ersten Saison als Super-League-Trainer mit Aarau viele überrascht. Nun will der ehrgeizige, aber kollegiale Fussball-Lehrer am Sonntagnachmittag YB zum 2. Mal in dieser Saison ärgern.
Der FC Aarau steht nach 10 Runden mit 11 Punkten da. Den 6. Tabellen-Platz hätten viele Experten dem Team von Coach Sven Christ nicht zugetraut. Nach dem Abgang von René Weiler hat es der 40-Jährige jedoch geschafft, seine Philosophie innert nützlicher Frist seinen Spielern näherzubringen.
«Es hat viel Überzeugungsarbeit gebraucht, dass es der kleine FC Aarau wagt, Ballbesitz anzustreben», sagt Christ. Er habe versucht, seinen Spielern den Glauben einzuimpfen, bei den Grossen anzutreten, um etwas Zählbares zu holen. «Wenn bei uns nicht alles stimmt, holen wir auch nichts. Aber das Wissen, dass wir mit dem Glauben an uns selbst gegen alle etwas erreichen können, ist bei uns sehr ausgeprägt.»
Christ und der schöne Fussball
Das Team sei in der Lage, mehrere Systeme anzuwenden und sogar innerhalb einer Partie umzustellen. Wie man stärkere Gegner ärgern kann, bewies Aarau bereits in der 2. Runde in Bern. Er habe mit einem 3-4-3-System versucht, die schnellen YB-Aussenläufer zu stoppen, erklärt Christ. Der Plan ging auf, es resultierte ein 1:1.
Der Punktestand beweise, dass eine gepflegte Spielweise auch erfolgreich sein könne. Mit einem schönen Fussball gelte es, das Publikum zu begeistern und auch die Notwendigkeit eines neuen Stadions in Aarau zu proklamieren. Christ grösster Trumpf ist dabei der Wille seiner Spieler: «Wir sind in jedem Spiel kämpferisch überlegen.» Er sei schon als Spieler sehr ehrgeizig gewesen und bringe diese Eigenschaft auch als Trainer mit. Das merke die Mannschaft.
Ein offener Rahmen wie bei Klopp
Ohnehin ist Christ der Draht zu den Spielern sehr wichtig. Im Fall von Goalie Joël Mall erwies sich der Weg des Dialogs als hilfreich. Christ sagt zum Inhalt der zahlreichen Gespräche mit Mall: «Meine Aufgabe war es, den Druck von ihm zu nehmen. Lars Unnerstall vergessen zu machen, war gar nicht möglich.» Der 23-Jährige dankte seinem Coach das Vertrauen mit starken Leistungen.
Im Umgang mit dem Team nachhaltig geprägt hat Christ die gemeinsame Zeit mit Dortmunds Star-Trainer Jürgen Klopp beim FSV Mainz (damals 2. Bundesliga). «Vor allem von seiner Art, mit den Spielern umzugehen, konnte ich profitieren. Sehr nahe zu stehen und dennoch einen offenen Rahmen zu pflegen, welcher der Mannschaft viele Freiheiten gibt, falls sie sich darin bewegt.» Es sei ihm wichtig, den Spielern zu vermitteln, dass sie nach Fehlern nicht gerade auf die Bank müssten und das Vertrauen nach wie vor bestehe. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... toppen-ist
_________________ For Ever
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Marc
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Verfasst: Sonntag 5. Oktober 2014, 13:12 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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--------------------mvogo------------------
hadergjonaj--wüthrich---von bergen---rochat
-------------gajic---------sanogo-----------
steffen-----------costanzo-------------kubo
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