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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 21:50 |
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02.10.2014  Zitat: K.o. innert 103 Sekunden!
YB von Sparta ausgehebelt
Den Young Boys misslingt der Auftritt in Tschechien gänzlich. Nach einer schlechten Leistung gibts eine 1:3-Niederlage.
Das Spiel: YB überlässt das Spiel in der ersten Halbzeit komplett den Tschechen – was sich brutal rächt: Zwei Tore in zwei Minuten und die ganze Taktik des Super-Ligisten ist bereits ausgehebelt. Durch das Anschlusstor von Hoarau finden die Berner zurück ins Spiel, doch die Prager verteidigen den Vorsprung und verpassen die vorzeitige Siegsicherung mehrmals. Erst Lafata macht kurz vor Schluss den Sack zu.
Die Tore: 1:0, 27. Minute: Der Eckball von links wird direkt auf Vacha gezogen, der alleine an der Strafraumgrenze steht. Oberschenkel, Vollrist und rein ins Glück! Via Lattenunterkante schlägt der Ball ein. Mvogo ist machtlos, schlicht ein Traumtor.
2:0, 28. Minute: Guten Morgen Gelb-Schwarz! Sparta kommt über rechts. Lecjaks lässt Konate ungestört ziehen. Dieser sieht in der Person von Lafata seine einzige Anspielstation. Wüthrich hingegen bemerkt das nicht und lässt den Captain ungehindert einschieben.
2:1, 52. Minute: Sutter mit der herrlichen Flanke von rechts. Hoarau lässt sich nicht zweimal bitten und köpft den Ball klug in die weite Torecke.
3:1, 85. Minute: Das ist ganz schwach verteidigt! Die Prager spielen sich wie durch Butter. Letztlich schiebt Lafata ein. Mvogo wird von seinen Vorderleuten einmal mehr im Stich gelassen.
Das gab zu reden: Der Doppelschlag innert 103 Sekunden – das darf auf internationalem Niveau einfach nicht passieren.
Der Beste: Wer solch ein Traumtor schiesst wie Lukas Vacha, dem gebührt dieses Prädikat: Er nimmt einen Corner von Dockal an der Strafraumgrenze mit dem Oberschenkel an und haut das Leder dann volley via Lattenunterkante zu Spartas 1:0 ins Netz.
Der Schlechteste: Grégory Wüthrich zieht einen rabenschwarzen Tag ein, kommt zum Beispiel bei Lafatas 2:0 zu spät, ist auch sonst überfordert. Allerdings bleibt auch Jan Lecjaks in seiner Heimat weit unter Form.
So gehts weiter: Das nächste Spiel in der Europa League geht für YB am 23. Oktober über die Bühne: Gökhan Inler und Napoli reisen nach Bern. Sparta Prag - YB 3:1 (2:0)
Letna-Stadion – 10 205 Fans – SR: Koukoulakis (Gr)
Sparta Prag: Bicik; Kaderabek, Brabec, Holek, Nhamoinesu; Vacha; Konaté (81. Marecek), Dockal, Matejovsky (64. Vacek), Krejci; Lafata.
YB: Mvogo; Wüthrich (69. Afum), Von Bergen, Rochat; Sutter (66. Hadergjonaj), Gajic, Sanogo, Lecjaks; Steffen (89. Nikci), Hoarau, Nuzzolo.
Bemerkungen: Sparta ohne Husbauer (verletzt). – YB ohne Gerndt, Vitkieviez, Bürki, Zarate (alle verletzt).
Gelb: 4. Lecjaks. 51. Konaté. 69. Kaderabek (alle Foul)
http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 70105.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 21:52 |
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02.10.2014  Zitat: Young Boys verlieren bei Sparta Prag 1:3
Die Young Boys verschlafen die erste Halbzeit in Prag, fangen zwei Gegentore innert 90 Sekunden ein und verlieren schliesslich die Partie bei Sparta Prag mit 1:3.
Matchwinner für den tschechischen Rekordmeister im zweiten Spiel der Gruppe I in der Europa League war Spartas Goalgetter David Lavata. Er schoss nach Vachas Führungstreffer (27.) das 2:0 (29.) und sorgte mit seinem zweiten Tor in der 85. Minute, als die Berner ihre Abwehr öffneten, das alles entscheidende 3:1. Für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer und neue Hoffnung hatte der YB-Franzose Guillaume Hoarau mit einem herrlichen Kopfball in der 52. Minute gesorgt
Das Abwehrdispositiv der Berner mit drei Verteidigern hielt bis zur 27. Minute dicht. Da wurde bei einem Corner von Borek Dockal der defensive Mittelfeldspieler Lukas Vachta vergessen. Dieser nahm den Ball volley an und schmetterte ihn via Lattenunterkante und für Yvon Mvogo unhaltbar zur verdienten Führung ins Tor. Und nur 90 Sekunden später stand es schon 2:0 für die mit einem enormen Pressing aufwartenden Tschechen. Der schnelle Ivorer Konaté enteilte Jan Lecjaks, Spartas Goalgetter David Lavata bedankte sich mit seinem neunten Saisontor in der diesjährigen Europacup-Phase.
YB-Trainer Uli Forte wartete mit seiner Startformation mit Überraschungen auf. Er setzte mit Grégory Wüthrich, dem wieder genesenen Steve von Bergen und mit Alain Rochat auf eine Dreierabwehr und setzte Scott Sutter für Florant Hadergjonaj auf die rechte und den Tschechen Jan Lecjaks auf die linke Aussenposition. Im Angriff vertraute er erstmals auf den Franzosen Guillaume Hoarau von Beginn weg. Die Taktik stach nicht, obwohl bei Spartas Sturmlauf fünf Berner auf einer Linie verteidigten. Einmal in Ballbesitz hatte YB gegen die hoch stehenden Tschechen kaum Anspielmöglichkeiten und verzeichnete zudem eine hohe Fehlpassquote. YB war offensiv in der ersten Halbzeit völlig harmlos und kam erst in der 45. Minute durch einen Weitschuss von Milan Gajic zur ersten (kleinen) Torchance.
Das änderte sich in der zweiten Hälfte und vor allem nach dem Anschlusstreffer von Guillaume Hoarau. Der Franzose war mit seiner Kopfballstärke, seinen Laufwegen und seinen langen Beinen ein Lichtblick. YB witterte in der offeneren und ausglicheneren zweiten Halbzeit Lunte, bewegte sich geschickter, griff aggressiver an und vermochte endlich auch offensive Akzente zu setzen. YB wurde mutiger, gewährte dadurch Sparta aber Konterchancen. Zunächst vergaben Brabec und Konaté, nicht aber Torjäger Lavata, der erneut reüssierte und seine Europacup-Ausbeute nun auf zehn Treffer ausgebaut hat.
Sparta Prag - Young Boys 3:1 (2:0).
10'205 Zuschauer. - SR Koukoulakis (Grie). - Tore: 27. Vacha (Dockal) 1:0. 29. Lafata (Konaté) 2:0. 52. Hoarau (Sutter) 2:1. 85. Lafata (Dockal) 3:1.
Sparta Prag: Bicik; Kaderabek, Holek, Brabec, Costa; Vacha; Konaté (81. Maracek) Dockal, Matejovsky (64. Vacek), Krejci (89. Kovac); Lafata.
Young Boys: Mvogo; Wüthrich (69. Afum), von Bergen, Rochat; Sutter (66. Hadergjonaj), Gajic, Sanogo, Lecjaks; Steffen (89. Nikci), Nuzzolo; Hoarau.
Bemerkungen: Sparta ohne Husbauer (verletzt). YB ohne Bürki, Gerndt, Zarate, Vitkieviez (alle verletzt) und Costanzo (überzählig). Verwarnungen: 4. Lecjaks, 51. Konaté, 69. Kaderabek (alle Foul). Über 500 mitgereiste YB-Fans auf der Tribüne. http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -128422324
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 21:54 |
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02.10.2014  Zitat: Offensiv harmloses YB unterliegt Sparta Prag
Die Young Boys haben im 2. Gruppenspiel der Europa League die 1. Niederlage einstecken müssen. Die Berner verloren nach einer diskreten Leistung auswärts bei Sparta Prag mit 1:3. Einen souveränen Sieg feierte derweil Napoli.
Nach dem überzeugenden 5:0-Heimsieg zum Auftakt gegen Slovan Bratislava setzte es für die Young Boys in Prag einen Rückschlag ab. Den Grundstein zum 3:1-Sieg legte Sparta mit einem Doppelschlag nach rund 26 Minuten.
Vorentscheidung innert 90 Sekunden
Die Young Boys zeigten während der gesamten Partie eine äusserst diskrete Leistung. Zwar war die Berner Defensive zumindest in der Anfangsphase lang gut gewappnet gegen die Prager Offensivaktionen, nach vorne konnte das Team von Coach Uli Forte jedoch keine Akzente setzen.
Sparta präsentierte sich hingegen von Beginn weg sehr engagiert und wurde für den guten Auftritt belohnt. Nach einem Eckball hämmerte Lukas Vacha den Ball von der Strafraumgrenze volley zum 1:0 ins Netz. Und nur 90 Sekunden später erhöhte David Lafata nach einer Hereingabe von Tiémoko Konate auf 2:0. Die YB-Verteidigung sah dabei äusserst schlecht aus.
Anschlusstreffer ohne Wirkung
Auch in der Folge blieben die Young Boys in der Offensive erschreckend harmlos. Dennoch keimte bei den Bernern kurz nach der Pause noch einmal Hoffnung auf. Nach einer Flanke von Scott Sutter gelang Guillaume Hoarau per Kopf der 1:2-Anschlusstreffer.
Das Tor hatte allerdings nicht die von den Young Boys erhoffte Wirkung. Die Berner konnten weiterhin kaum Gefahr erzeugen, gleichzeitig schlichen sich in der Defensive immer wieder Fehler ein. Eine dieser Unzulänglichkeiten nutzte Lafata in der 85. Minute schliesslich zum entscheidenden und verdienten 3:1.
«Die Niederlage ist sehr ärgerlich», sagte Trainer Forte nach der Partie. Die ersten beiden Gegentore habe man «verschenkt». Auch an Renato Steffen nagte das 1:3. «Wir spielten nicht schlecht», befand der Offensivakteur. Aber nach dem Doppelschlag sei es schwer geworden.
Napoli weiter makellos
In der Tabelle der Gruppe I sind die Young Boys damit neu auf dem 3. Platz klassiert, punktgleich mit dem zweitplatzierten Sparta Prag. Souveräner Leader ist Napoli. Die Süditaliener gewannen auch ihre 2. Partie auswärts bei Slovan Bratislava mit 2:0. Die Tore für das Team von Coach Rafael Benitez, bei dem Gökhan Inler durchspielte, erzielten Marek Hamsik und Gonzalo Higuain. http://www.srf.ch/sport/fussball/europa ... parta-prag
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 21:57 |
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02.10.2014  Zitat: Verdiente YB-Niederlage in Prag
Die Young Boys verschlafen die erste Halbzeit in Prag, fangen zwei Gegentore innert 90 Sekunden ein und verlieren schliesslich die Partie bei Sparta Prag mit 1:3.
Matchwinner für den tschechischen Rekordmeister im zweiten Spiel der Gruppe I in der Europa League war Spartas Goalgetter David Lafata. Er schoss nach Vachas Führungstreffer (27.) das 2:0 (29.) und sorgte mit seinem zweiten Tor in der 85. Minute, als die Berner ihre Abwehr öffneten, das alles entscheidende 3:1. Für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer und neue Hoffnung hatte der YB-Franzose Guillaume Hoarau mit einem herrlichen Kopfball in der 52. Minute gesorgt.
Nachlässige Defensivarbeit
Das Abwehrdispositiv der Berner mit drei Verteidigern hielt bis zur 27. Minute dicht. Da wurde bei einem Corner von Borek Dockal der defensive Mittelfeldspieler Lukas Vachta vergessen. Dieser nahm den Ball volley an und schmetterte ihn via Lattenunterkante und für Yvon Mvogo unhaltbar zur verdienten Führung ins Tor. Und nur 90 Sekunden später stand es schon 2:0 für die mit einem enormen Pressing aufwartenden Tschechen. Der schnelle Ivorer Konaté enteilte Jan Lecjaks, Spartas Goalgetter David Lavata bedankte sich mit seinem neunten Saisontor in der diesjährigen Europacup-Phase.
YB-Trainer Uli Forte wartete mit seiner Startformation mit Überraschungen auf. Er setzte mit Grégory Wüthrich, dem wieder genesenen Steve von Bergen und mit Alain Rochat auf eine Dreierabwehr und setzte Scott Sutter für Florant Hadergjonaj auf die rechte und den Tschechen Jan Lecjaks auf die linke Aussenposition. Im Angriff vertraute er erstmals auf den Franzosen Guillaume Hoarau von Beginn weg. Die Taktik stach nicht, obwohl bei Spartas Sturmlauf fünf Berner auf einer Linie verteidigten. Einmal in Ballbesitz hatte YB gegen die hoch stehenden Tschechen kaum Anspielmöglichkeiten und verzeichnete zudem eine hohe Fehlpassquote. YB war offensiv in der ersten Halbzeit völlig harmlos und kam erst in der 45. Minute durch einen Weitschuss von Milan Gajic zur ersten (kleinen) Torchance.
Lichtblick Hoarau
Das änderte sich in der zweiten Hälfte und vor allem nach dem Anschlusstreffer von Guillaume Hoarau. Der Franzose war mit seiner Kopfballstärke, seinen Laufwegen und seinen langen Beinen ein Lichtblick. YB witterte in der offeneren und ausglicheneren zweiten Halbzeit Lunte, bewegte sich geschickter, griff aggressiver an und vermochte endlich auch offensive Akzente zu setzen. YB wurde mutiger, gewährte dadurch Sparta aber Konterchancen. Zunächst vergaben Brabec und Konaté, nicht aber Torjäger Lavata, der erneut reüssierte und seine Europacup-Ausbeute nun auf zehn Treffer ausgebaut hat.
Sparta Prag - Young Boys 3:1 (2:0).
10'205 Zuschauer. - SR Koukoulakis (Grie). - Tore: 27. Vacha (Dockal) 1:0. 29. Lafata (Konaté) 2:0. 52. Hoarau (Sutter) 2:1. 85. Lafata (Dockal) 3:1.
Sparta Prag: Bicik; Kaderabek, Holek, Brabec, Costa; Vacha; Konaté (81. Maracek) Dockal, Matejovsky (64. Vacek), Krejci (89. Kovac); Lafata.
Young Boys: Mvogo; Wüthrich (69. Afum), von Bergen, Rochat; Sutter (66. Hadergjonaj), Gajic, Sanogo, Lecjaks; Steffen (89. Nikci), Nuzzolo; Hoarau.
Bemerkungen: Sparta ohne Husbauer (verletzt). YB ohne Bürki, Gerndt, Zarate, Vitkieviez (alle verletzt) und Costanzo (überzählig). Verwarnungen: 4. Lecjaks, 51. Konaté, 69. Kaderabek (alle Foul). Über 500 mitgereiste YB-Fans auf der Tribüne.
http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10285312
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 22:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.10.2014  Zitat: 1:3 – YB vermag bei Sparta Prag nicht zu überzeugen
Die Berner Young Boys können an ihre Leistung gegen Bratislava nicht anknüpfen und verlieren auswärts bei Sparta Prag 1:3.
Matchwinner für den tschechischen Rekordmeister im zweiten Spiel der Gruppe I in der Europa League war Spartas Goalgetter David Lavata. Er schoss nach Vachas Führungstreffer (27.) das 2:0 (29.) und sorgte mit seinem zweiten Tor in der 85. Minute, als die Berner ihre Abwehr öffneten, das alles entscheidende 3:1. Für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer und neue Hoffnung hatte der YB-Franzose Guillaume Hoarau mit einem herrlichen Kopfball in der 52. Minute gesorgt.
Das Abwehrdispositiv der Berner mit drei Verteidigern hielt bis zur 27. Minute dicht. Da wurde bei einem Corner von Borek Dockal der defensive Mittelfeldspieler Lukas Vachta vergessen. Dieser nahm den Ball volley an und schmetterte ihn via Lattenunterkante und für Yvon Mvogo unhaltbar zur verdienten Führung ins Tor. Und nur 90 Sekunden später stand es schon 2:0 für die mit einem enormen Pressing aufwartenden Tschechen. Der schnelle Ivorer Konaté enteilte Jan Lecjaks, Spartas Goalgetter David Lavata bedankte sich mit seinem neunten Saisontor in der diesjährigen Europacup-Phase.
Erstmals Hoarau von Beginn an
YB-Trainer Uli Forte wartete mit seiner Startformation mit Überraschungen auf. Er setzte mit Grégory Wüthrich, dem wieder genesenen Steve von Bergen und mit Alain Rochat auf eine Dreierabwehr und setzte Scott Sutter für Florant Hadergjonaj auf die rechte und den Tschechen Jan Lecjaks auf die linke Aussenposition. Im Angriff vertraute er erstmals auf den Franzosen Guillaume Hoarau von Beginn weg. Die Taktik stach nicht, obwohl bei Spartas Sturmlauf fünf Berner auf einer Linie verteidigten. Einmal in Ballbesitz hatte YB gegen die hoch stehenden Tschechen kaum Anspielmöglichkeiten und verzeichnete zudem eine hohe Fehlpassquote. YB war offensiv in der ersten Halbzeit völlig harmlos und kam erst in der 45. Minute durch einen Weitschuss von Milan Gajic zur ersten (kleinen) Torchance.
Das änderte sich in der zweiten Hälfte und vor allem nach dem Anschlusstreffer von Guillaume Hoarau. Der Franzose war mit seiner Kopfballstärke, seinen Laufwegen und seinen langen Beinen ein Lichtblick. YB witterte in der offeneren und ausgeglicheneren zweiten Halbzeit Lunte, bewegte sich geschickter, griff aggressiver an und vermochte endlich auch offensive Akzente zu setzen. YB wurde mutiger, gewährte dadurch Sparta aber Konterchancen. Zunächst vergaben Brabec und Konaté, nicht aber Torjäger Lavata, der erneut reüssierte und seine Europacup-Ausbeute nun auf zehn Treffer ausgebaut hat.
Sparta Prag - Young Boys 3:1 (2:0) – 10'205 Zuschauer. – SR Koukoulakis (Grie). Tore: 27. Vacha (Dockal) 1:0. 29. Lafata (Konaté) 2:0. 52. Hoarau (Sutter) 2:1. 85. Lafata (Dockal) 3:1. Sparta Prag: Bicik; Kaderabek, Holek, Brabec, Costa; Vacha; Konaté (81. Maracek) Dockal, Matejovsky (64. Vacek), Krejci (89. Kovac); Lafata. Young Boys: Mvogo; Wüthrich (69. Afum), von Bergen, Rochat; Sutter (66. Hadergjonaj), Gajic, Sanogo, Lecjaks; Steffen (89. Nikci), Nuzzolo; Hoarau. Bemerkungen: Sparta ohne Husbauer (verletzt). YB ohne Bürki, Gerndt, Zarate, Vitkieviez (alle verletzt) und Costanzo (überzählig). – Verwarnungen: 4. Lecjaks, 51. Konaté, 69. Kaderabek (alle Foul). Über 500 mitgereiste YB-Fans auf der Tribüne. http://www.20min.ch/sport/dossier/europ ... y/18543941
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JFK
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Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2014, 22:15 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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schade hat man zwei minuten gepennt in prag, sonst wäre wohl mehr dringelegen. der sieg für sparta prag geht voll in ordnung, die waren über 90 minuten klar das bessere team.
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shalako
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Verfasst: Freitag 3. Oktober 2014, 08:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.10.2014  Zitat: «System war kein Fehler»
YB sucht Gründe für die 1:3-Niederlage bei Sparta Prag. Nicht das Spielsystem sei schuld gewesen, sondern die mangelnde Konzentration.
Uli Forte liess in Prag mit einer Dreierabwehr in einem 3-4-3-System spielen. Notabene ein System, das die Berner in dieser Saison in vier Versuchen – unter anderem in Zürich (1:2) und in Basel (1:3) – noch nie zum Erfolg geführt hat. Prompt erlitten sie auch in Tschechien Schiffbruch. «Die Dreierabwehr war kein Fehler», wehrt sich Uli Forte aber. «Wir gerieten nicht wegen des Systems in Rückstand.» Vielmehr hätten seine Spieler bei der Eckball-Variante, die zum 1:0 der Prager geführt hat, nicht aufgepasst. «Dabei haben wir gewusst, dass die Tschechen diese einstudiert haben und es vor dem Spiel noch besprochen. Leider verloren wir nach diesem Gegentor kurz den Faden und kassierten ein zweites, das nach einem Freistoss ebenfalls nicht hätte passieren dürfen.»
Der Doppelschlag innert 100 Sekunden sei aber nicht der entscheidende Knackpunkt gewesen, meint Forte. «Wir kamen ja nachher besser ins Spiel, obwohl wir immer noch im gleichen System gespielt haben.» Erst nach gut einer Stunde stellte Forte auf ein 4-4-2-System um. Obwohl die Berner nun das Spiel bestimmten, erarbeiteten sie sich jedoch keine wirklich zwingenden Chancen.
Frage der Konzentration
In der Systemfrage erhält Forte Unterstützung von Captain Steve von Bergen: «Die Tore passierten nach stehenden Bällen, und das kann nicht eine Frage des Systems sein, sondern ist eine Frage der Konzentration.» Das sah auch Florent Hadergjonai so: «Die schnellen Gegentore waren individuelle Fehler. Solche werden auf diesem Niveau halt bestraft.»
Die Berner konnten sich in der ersten Halbzeit praktisch nie aus der Umklammerung befreien. Schnell ging der Ball nach einem Fehlpass verloren und ermöglichte Prag die nächste Druckwelle. «Wenn eine Mannschaft ein derartiges Pressing aufzieht, wird es schwierig», sagt Scott Sutter. Für ihn ist unbestritten: «Prag ist ein anderes Kaliber als Bratislava. Sparta ist die beste Mannschaft, gegen die wir in dieser Europacup-Saison angetreten sind.» http://www.20min.ch/sport/dossier/europ ... y/20763883
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shalako
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Verfasst: Freitag 3. Oktober 2014, 08:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.10.2014  Zitat: Hinten überfordert, vorne lange harmlos
YB hat in der Europa League bei Sparta Prag 1:3 verloren und dabei vor allem vor der Pause schwer enttäuscht. Spartas Torjäger David Lafata erzielte zwei Tore.
Die beste Nachricht für die Young Boys kurz vor Spielende ist, dass sie immer noch von einem Punktgewinn träumen dürfen. Sie liegen im Europa-League-Gruppenspiel bei Sparta Prag fünf Minuten vor Schluss bloss 1:2 in Rückstand, obwohl die flink konternden Gastgeber jetzt fast im Minutentakt zu Torchancen gelangen. In der 85. Minute schliesslich nimmt der tschechische Doublegewinner die an diesem Abend äusserst anfällige YB-Defensive nach allen Regeln der Passkunst auseinander.
Letztlich ist es der überragende Torjäger David Lafata, der mit seinem 17. Pflichtspieltreffer in dieser Saison aus wenigen Metern das 3:1 schiesst. Trotz nach der Pause klar verbesserter Darbietung ist die Niederlage der Young Boys verdient, weil sie in der ersten Hälfte enorm passiv agierten.
Am Anfang sehr schläfrig
Die Young Boys operierten gestern zum fünften Mal in dieser Saison mit einer Dreierkette in der Abwehr. In der Liga hatten sie zwei Remis (2:2 in St.Gallen, 1:1 gegen Aarau) erreicht und zweimal trotz offensiv ordentlicher Leistungen verloren (1:2 in Zürich, 1:3 in Basel). Im 3-4-3-System steht ein Defensivspieler mehr zur Verfügung als im 4-2-3-1 – im Prinzip spielt ein Innenverteidiger mehr, während die Position des Spielmachers eine halbe Platzlänge weiter vorne wegfällt.
YB wollte gestern in Prag also mit einer konzentrierten Abwehrleistung stabil stehen. Der Plan ging nicht lange auf. Bereits in den ersten Minuten offenbarten sich Lücken im Defensivverbund der Gäste, die Verteidiger standen zu weit voneinander entfernt und wirkten teilweise ratlos, wenn es um Zuordnungsfragen ging. Lange konnte das nicht gut gehen, obwohl Sparta Prag bei seinen Angriffsbemühungen nicht unbedingt brillierte.
Hoaraus herrliches Kopftor
Ihren schläfrigen Auftritt bestätigten die Young Boys in der 27. Minute, als sie bei einem Sparta-Eckball Lukas Vacha vergassen – der defensive Mittelfeldspieler drosch den Ball nach einer Cornerfinte unbedrängt von der Strafraumgrenze via Lattenunterkante herrlich ins Tor.
Vermutlich diskutierten die YB-Spieler rund 100 Sekunden später immer noch darüber, warum sie Vacha einfach so ungedeckt hatten stehen lassen. Nach einem Antritt Tiemoko Konates, der Jan Lecjaks stehen liess, schlich sich derweil Torjäger Lafata clever weg von seinen Gegenspielern. YB stellte zwar drei Zentrumsverteidiger auf, aber Alain Rochat, Steve von Bergen und vor allem Grégory Wüthrich guckten von den besten Plätzen zu, wie Spartas Captain das 2:0 erzielte.
Dieser Doppelschlag schockte die Young Boys, erst mit der letzten Aktion der ersten Hälfte kamen sie zu einem halbwegs gefährlichen Abschluss durch Milan Gajic. Es war der Berner Muntermacher, denn nach der Pause lief es für YB erheblich besser. Die Gäste kombinierten jetzt flüssiger – und nach 52 Minuten unterstrich Guillaume Hoarau seine fabelhaften Kopfballqualitäten. Der 193 Zentimeter grosse Franzose schraubte sich nach einer Flanke von Scott Sutter in die Höhe und traf zum Anschlusstor.
Wohl Zweikampf mit Sparta
Hoaraus Treffer beflügelte die Young Boys, zumal Uli Forte Schritt für Schritt seine Startaufstellung korrigierte. Nach Samuel Afums Einwechslung Mitte der zweiten Hälfte stürmte YB im schnittigen 4-4-2-System flott nach vorne. Das sorgte in beiden Strafräumen für beste Unterhaltung, vorerst aber nicht für weitere Tore – bis zur 85.Minute und dem wunderschönen Sparta-Kombinationswirbel zum 3:1.
YB liegt jetzt nach zwei Spieltagen gleichauf mit Prag – und trifft nun zweimal auf Gruppenfavorit Napoli, der gestern bei Slovan Bratislava problemlos 2:0 siegte und sechs Zähler auf dem Konto hat. Vieles deutet für YB – wie erwartet – auf einen Zweikampf mit Sparta ums Weiterkommen in die Sechzehntelfinals hin. Umso schmerzhafter ist die gestrige Niederlage. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10285312
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shalako
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Verfasst: Freitag 3. Oktober 2014, 08:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.10.2014  Zitat: YB-Noten: Lecjaks enttäuschte
Viel gelang den Young Boys bei Sparta Prag (1:3) nicht. Das wirkt sich auf die Spielerbewertung aus.
Yvon Mvogo: Note 4,5 Wirkte sicher, seine Abwürfe und Abschläge waren sehr stark. Mit guten Paraden, bei den Gegentoren ohne grosse Chance.
Grégory Wüthrich: Note 2,5 Mit Problemen gegen teilweise stark kombinierende Prager. Wirkte manchmal überfordert, stand beim 2:0 durch den überragenden David Lafata noch schlechter als die Abwehrkollegen.
Steve von Bergen: Note 4,5 Noch der beste YB-Defensivspieler, klärte einige heikle Szenen mit Routine und Schnörkellosigkeit. Aber auch von Bergen war längst nicht immer souverän.
Alain Rochat: Note 3 Mit einigen guten Pässen nach vorne. In seinem Kerngebiet, der Defensivarbeit, aber patzte Rochat mehrmals. Liess sich oft zu leicht überlaufen.
Scott Sutter: Note 4,5 Erhielt im überraschend angewendeten 3-4-3-System eine Spielgelegenheit für den in den letzten Wochen so starken Hadergjonaj. Sutter erledigte seinen Part auf der rechten Seite ordentlich, er war kampfstark – und bereitete das YB-Tor mit präziser Flanke auf Hoarau vor.
Milan Gajic: Note 4 Einige gute Ideen im Zentrum, ein toller Schuss kurz vor Ende der ersten Halbzeit, teilweise mit feiner Ballführung. Aber Gajic tauchte zu stark ab und war im Mittelfeld zu selten die ordnende Hand, die er sein sollte.
Sékou Sanogo: Note 4 Wie Nebenmann Gajic keineswegs enttäuschend, aber eben auch nicht zwingend genug im zentralen Mittelfeld. YB deckte die Räume nicht ideal ab, was es für Sanogo erschwerte, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Jan Lecjaks: Note 2 In seiner tschechischen Heimat mit miserabler erster Hälfte. Bereits nach vier Minuten verwarnt, gelang ihm lange Zeit gar nichts. Sah vor dem 2:0 Prags ganz schlecht aus, als er sich zu einfach von Tiemoko Konate überlaufen liess. Nach der Pause leicht besser.
Renato Steffen: Note 4 War viel unterwegs, erhielt aber wenig Bälle. Nur mit zwei, drei auffälligen Szenen.
Guillaume Hoarau: Note 5 Er ist ein Gewinn für YB. Kann den Ball gut halten, überzeugend bei Kopfballduellen, zudem auch spielstark. Herrlich sein Kopfballtreffer. Wurde zu wenig unterstützt von den Mitspielern.
Raphael Nuzzolo: Note 3 Blieb für einmal sehr blass, setzte sich kaum durch.
Florent Hadergjonaj: Note 4 Kam in der 66. Minute für Sutter. Sofort im Spiel, kämpfte beherzt, ohne aber Stricke zu zerreissen.
Samuel Afum: Note 4,5 Kam in der 69. Minute für Wüthrich. Danach spielte YB im 4-4-2-System etwa eine Viertelstunde ziemlich flott – auch dank Afum, der dribbelstark und frech war.
Adrian Nikci: keine Note 89. Minute für Steffen.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17447517
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shalako
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Verfasst: Freitag 3. Oktober 2014, 08:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.10.2014  Zitat: Eine Halbzeit zum Vergessen
Die Young Boys unterliegen im zweiten Europa-League-Gruppenspiel Sparta Prag auswärts 1:3
Geschlagene 45 Minuten dauerte es bis zum ersten Lebenszeichen der Young Boys in Prag. Praktisch gleichzeitig mit dem Pausenpfiff zwang Milan Gajic den Schlussmann von Sparta, David Bicik, mit einem satten Flachschuss zu seiner ersten Parade. Es war gleichzeitig die einzige Intervention, die Bicik in der ersten Halbzeit leisten musste.
Die Prager lagen zu diesem Zeitpunkt längst komfortabel in Führung. In der 26. Minute vergassen die Berner bei einem Eckball Lukas Vacha. Mit seinem Volleyschuss von der Strafraumgrenze an die Lattenunterkante liess er Yvon Mvogo keine Chance. Das Gegentor war sehr ärgerlich, weil Stéphane Chapuisat nach seinem Scouting explizit auf diese spezielle Eckballvariante von Sparta hingewiesen hatte. Kurze Zeit später folgte der nächste Rückschlag aus Berner Sicht: Spartas Torgarant David Lafata traf nach einer schönen Vorarbeit von Matejovsky. 103 Sekunden hatte Sparta für den vorentscheidenden Doppelschlag gebraucht.
YB-Trainer Uli Forte hatte sich in den Tagen vor dem Spiel zu einem Systemwechsel entschieden, liess seine Mannschaft – wie schon die ersten drei Saisonspiele gegen St. Gallen, Aarau und den FCZ sowie später in Basel – mit einer Dreierkette verteidigen. Dies obwohl seine Mannschaft mit diesem System keine dieser vier Partien hatte gewinnen können. Von der Dreierkette erhoffte sich Forte, die Räume eng zu machen, das Spielgeschehen in der eigenen Platzhälfte auf der ganzen Breite im Griff zu haben gegen die anstürmenden Flügelspieler von Prag. «Wir wussten, das über die Seiten einiges auf uns zukommen würde», sagte er nach der Partie. Doch dies misslang in der ersten Halbzeit gründlich, zu passiv agierte YB, zu oft gingen Zweikämpfe verloren. Waren die Berner einmal in Ballbesitz und in der Vorwärtsbewegung, konnte der Ball selten lange gehalten werden, die Offensive stand meist auf verlorenem Posten. Auch vom sonst so druckvollen Flügelspiel war nur wenig zu sehen.
Lafata zum Zweiten
So sah sich Forte in der zweiten Hälfte zu Änderungen gezwungen, YB stand nun deutlich höher, griff den Gegner früher an und fand mit jeder Minute besser ins Spiel. Belohnt wurde dies in der 61. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 1:2: Hoarau verwertete per Kopf nach einer Flanke von Sutter, die Spannung im Stadion Letná vor 10 205 Zuschauern war zurück. Mit der Einwechslung von Afum für Wüthrich in der 69. Minute und dem Wechsel auf eine Viererkette hatte YB das Spiel nun definitiv im Griff. Doch ausgerechnet Lafata sorgte mit seinem zweiten Treffer in der 81. Minute für die Entscheidung. Sparta hatte zu diesem Zeitpunkt längst einen Gang zurückgeschaltet und konterte YB, das vehement den Ausgleich gesucht hatte, aber kaum zwingend war, eiskalt aus. Mit seinem zehnten Treffer in der achten Partie der laufenden Europacup-Kampagne sorgte Lafata zugleich für den Schlusspunkt in dieser Partie.
Für YB gilt es nun, diese Niederlage schnell abzuhaken: Bereits am Sonntag (16.00) treffen die Berner in der Meisterschaft auswärts auf den FC Aarau.
Sparta Prag - Young Boys 3:1 (2:0)
10 205 Zuschauer. – SR Koukoulakis (Grie). – Tore: 27. Vacha 1:0. 29. Lafata 2:0. 52. Hoarau 2:1. 85. Lafata 3:1.
Sparta Prag: Bicik; Kaderabek, Holek, Brabec, Costa; Vacha; Konaté (81. Maracek) Dockal, Matejovsky (64. Vacek), Krejci (89. Kovac); Lafata.
Young Boys: Mvogo; Wüthrich (69. Afum), von Bergen, Rochat; Sutter (66. Hadergjonaj), Gajic, Sanogo, Lecjaks; Steffen (89. Nikci), Nuzzolo; Hoarau.
Bemerkungen: Sparta ohne Husbauer (verletzt). YB ohne Bürki, Gerndt, Zarate, Vitkieviez (alle verletzt) und Costanzo (überzählig). Verwarnungen: 4. Lecjaks, 51. Konaté, 69. Kaderabek (alle Foul). – Über 500 mitgereiste YB-Fans auf der Tribüne. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/15835759
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