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 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. September 2014, 10:26 
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FC Sion - BSC Young Boys

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Stade de Tourbillon, Sion
Mittwoch, 24. September 2014
Zeit: 20:30 Uhr

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Webseiten FC Sion:
http://www.fc-sion.ch
http://www.fcsion-online.ch
http://1909.ch
http://www.ultras-sion.ch
http://sionclublarete.ch
http://www.freaks-sion.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-sion/ ... n_321.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Sion
http://fr-fr.facebook.com/pages/FC-Sion/128099090117
http://www.stades.ch/Tourbillon-photos.html

Forum FC Sion:
http://www.fcsion4ever.com
http://www.sionclublarete.ch/forum
http://forum.aceboard.net/index.php?login=258

Statistiken / Vergleiche vs. FC Sion:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs
http://www.football-lineups.com/team/FC_Sion
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-sion
http://de.soccerway.com/matches/2014/09 ... rn/1695197
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=1820


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. September 2014, 10:19 
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Extrazug nach Sion

FC Sion - YB

Für das Meisterschaftsspiel gegen den FC Sion von Mittwoch, 24. September 2014 haben "gäubschwarzsüchtig", die "Ostkurve" und YB in Zusammenarbeit mit den SBB einen Extrazug organisiert.

Hinfahrt
Bern ab 16:11
Sion an 19:15

Rückfahrt
Sion ab 23:15
Bern an 01:16

Spezielle Footballtickets für die Fahrt sind an jedem Bahnschalter oder an den Billettautomaten erhältlich. Preise: CHF 33.00 (mit Halbtax) resp. CHF 66.00.

Im Extrazug werden wie gewohnt Getränke zu fairen Preisen verkaufen.

Mit dem Einsteigen wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert.


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 23. September 2014, 16:45 
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23.09.2014

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Keine Sorgen beim FC Sion

Am Mittwoch treffen die Young Boys auf den FC Sion und Dario Vidosic (20.30 Uhr, SRF2). Der australische Offensivspieler findet sich im turbulenten Umfeld dank seiner Gelassenheit gut zurecht

Wer schon mal in Australien war, kennt den Ausdruck bestimmt. «No Worries», keine Sorgen, pflegen die Australier gerne und oft zu sagen. Ein Ausdruck von Freundlichkeit, guter Laune und Optimismus, Eigenschaften, welche gemeinhin dem Lebensstil auf dem fünften Kontinent zugeschrieben werden. Es stimme schon mit dieser Leichtigkeit des Seins, sagt Dario Vidosic, Sions australischer Nationalspieler.

«Aber es ist genauso Teil unserer Mentalität, immer hundert Prozent zu geben.» Als wolle Vidosic dieser Aussage Nachdruck verleihen, benutzt er die Redewendung im Verlauf des Gesprächs öfters. Einmal sagt er etwa, er gebe immer hundert Prozent. «Schliesslich möchte ich mir einmal nicht den Vorwurf machen müssen, nicht alles für die Karriere getan zu haben.»

Wallis statt Ferienparadies

Für die Karriere verliess Vidosic 2007 als unerfahrener Jüngling die Heimat, um im fernen Nürnberg einen Vertrag zu unterschreiben. Doch weder in der Ersten Bundesliga noch später in der Zweiten bei Bielefeld und Duisburg vermochte sich der spielstarke Offensivakteur nachhaltig durchzusetzen. Nach vier Jahren ging Vidosic zurück nach Down Under, wo er sich bei Adelaide bald einmal den Ruf als Spektakelmacher er-warb.

Der FC Sydney, bei dem der Vater Assistenztrainer ist und zuletzt auch Alessandro Del Piero engagiert war, bekundete im Sommer 2013 Interesse. Einerseits wäre es ein logischer Schritt gewesen. Die Familie in der Nähe, die Heimat Brisbane, mit den nahe gelegenen Traumdestinationen Byron Bay und Surfers Paradise, nur eineinhalb Stunden Flugzeit entfernt. Anderseits: Vidosic will weiterkommen, nichts bereuen. Hundert Prozent eben.

Also entschied er sich wiederum für Europa und den FC Sion, wo in den Neunzigerjahren mit Aurelio Vidmar bereits einmal ein Australier unter Vertrag gestanden hatte. Der ehemalige Stürmer riet Vidosic, er solle darauf pochen, eine Wohnung an der Riviera in Montreux zu erhalten. Doch der 27-Jährige bevorzugte das farblose Fully, nahe Martigny, wo die Walliser trainieren.

Degradiert und begnadigt

Eigentlich sollte ein Typ, wie Vidosic einer ist, nicht in den Verdacht geraten, nachlässig zu sein. Doch beim FC Sion mit seinem eigenwilligen Präsidenten widerfuhr ihm genau dies. Im vergangenen Frühling wurde der Kroatischstämmige medienwirksam in die zweite Mannschaft degradiert, um nach einem Training bereits wieder begnadigt zu werden. Er sei mit dem Kopf schon bei der Nationalmannschaft und der WM in Brasilien, hatte der Vorwurf gelautet.

«Das war kein Problem für mich.» Er gebe überall hundert Prozent, sagt Vidosic.Es ist wohl diese Gelassenheit, welche es dem WM-Teilnehmer erlaubt, sich auch in Sion, wo gerne vernunftwidrig gehandelt wird, wohl zu fühlen. In den dreizehn Monaten im Wallis erlebte der Australier bereits vier Trainer. Fredy Chassot, der jetzige Übungsleiter, ist der 42.Coach während der 17-jährigen Präsidentschaft von Christian Constantin. Zwar kamen die Walliser am Samstag im Cup gegen Biel eine Runde weiter, in der Super League sind sie aber seit vier Partien sieglos.

Ein Misserfolg am Mittwoch gegen YB dürfte die latente Unruhe beim FC Sion erneut aufkeimen lassen. «Wir müssen uns auf den Fussball konzentrieren», sagt Vidosic. In Nürnberg hätten die Trainer auch oft gewechselt. Und in Bielefeld sei der Klub hoch verschuldet gewesen. Schlecht geschlafen habe er deswegen nicht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14675493

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 23. September 2014, 21:20 
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Vorschau auf Sion - YB

FC Sion - BSC Young Boys, Mittwoch, 24. September 2014, 20:30 Uhr, Tourbillon.

Verletzt:
Marco Bürki (Fussverletzung)
Gonzalo Zarate (Knie- und Fussverletzungen)
Alexander Gerndt (Fussverletzungen)
Matias Vitkieviez (Kreuzbandriss)

Der YB-Extrazug nach Sion fährt um 16:11 Uhr in Bern ab.

Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. September 2014, 08:25 
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24.09.2014

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Young Boys müssen sich heute in Sitten rehabilitieren

Die Young Boys haben eine verrückte Woche hinter sich. Auf die internationale Gala vom letzten Donnerstag folgte zwei Tage später der Crash in Buochs. Heute heisst der Gegner Sion.

Uli Forte ist ein Mann der kernigen Worte. Seine Aussagen, schwärmen die Reporter der Berner Lokalradios, sind für die Hörer gehaltvoll, immer wieder hat der YB-Trainer ein Bonmot auf Lager. Es verwunderte also wenig, dass bei der Aufarbeitung des an Peinlichkeit kaum zu überbietenden Cup-Ausscheidens gegen den Zweitligisten Buochs wieder träfe Sätze fielen. "Es ist krass, was wir erlebt haben. In 48 Stunden vom Himmel in die Hölle", beschrieb Forte die emotionale Achterbahnfahrt der Young Boys in der letzten Woche treffend.

Es ist nach wie vor nicht zu erklären, wie YB im ersten Europa-League-Gruppenspiel Slovan Bratislava 5:0 abfertigen konnte, aber die immer noch ansehnliche zweite Garnitur im Kanton Nidwalden kaum ein Bein vors andere brachte. Intern wurde Klartext geredet. Forte führte am Sonntag und Montag Einzelgespräche mit den Spielern.

Aber nicht nur er suchte die Nähe. Auch Steve von Bergen und Marco Wölfli, Akteure aus dem Spielerrat, übernahmen Verantwortung und halfen dem Coach dabei. Eine Teilschuld für die blamable Leistung in Buochs nahm Forte auf seine Kappe. Er würde, wenn er die Partie nochmals austragen könnte, nicht mehr neun Wechsel vornehmen. Das Debakel hatte nicht nur für die Spieler, sondern auch für den Staff Folgen. Weil die Verträge ein Bonus-/Malus-System vorsehen, war auch Forte vom Lohnabzug in Form eines hohen vierstelligen Betrages betroffen.

Die derart unterschiedlichen Leistungen innert weniger als 48 Stunden zeigten auf, was die Young Boys noch immer sind: ein hoch sensibles, labiles, nicht zu durchschauendes Gebilde. Umso wichtiger für die Fortsetzung der Meisterschaft ist nun ein vernünftiger Auftritt gegen Sion. Im Wallis will das im vierten Rang klassierte Young Boys "ein Zeichen setzen", wie es Forte formulierte. "Denn wir stehen unter Zugzwang." Es wird sich zeigen, ob die Niederlage in Buochs die Mannschaft gemäss ihrem Trainer tatsächlich "um Lichtjahre zurückgeworfen hat" oder ob es gelingt, rechtzeitig vor dem Kräftemessen vom Sonntag mit Leader Zürich wieder Normalniveau zu erreichen.


http://www.solothurnerzeitung.ch/sport/ ... -128378300

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. September 2014, 08:27 
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24.09.2014

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Forte will auf Schock reagieren

YB spielt am Mittwoch in Sitten (20.30 Uhr/SRF 2). Mal wieder gilt es dabei primär, die Anhänger zu besänftigen.

Am Medientreffen vom Donnerstag im Stade de Suisse hätte sich Uli Forte wohl weniger Journalisten gewünscht. Dies deshalb, weil sich die Medienvertreter in erster Linie nicht für das heutige Spiel gegen den FC Sion interessierten, sondern vielmehr für Interna aus den Tagen eins und zwei nach der fürchterlichen Cup-Blamage beim FC Buochs (0:1).

Der YB-Trainer stellte sich gewohnt locker den kritischen Fragen, bediente sich aber auch abgegriffener Redensarten: «Wir müssen nach vorne schauen.» Die «Akte Buochs» habe man intern behandelt, sie sei nun abgeschlossen.

Forte gesteht Fehler ein

Den Medienleuten reichte diese Aussage nicht, und Forte begann doch noch, aus dem Nähkästchen zu plaudern. «Letzte Woche war für mich wie eine Fahrt in 48 Stunden vom Himmel in die Hölle», sagte der Trainer. Er und seine Spieler hätten zuletzt einen «Shitstorm» der «gröberen Sorte» zu spüren bekommen, er habe sich zeitweilig in schockähnlichem Zustand gefühlt. Forte hat seine Schlüsse aus der jüngsten YB-Peinlichkeit gezogen.

Er wird das Team beispielsweise so schnell nicht mehr auf gleich neun Positionen umstellen. «Für diesen Fehler muss ich mich selbst in die Verantwortung nehmen», sagte Forte. Nur an diesen Umstellungen kann und darf es am letzten Samstag aber nicht gelegen haben. Die Spieler, die im Cup eingesetzt wurden, verfügen alle über Spielpraxis auf höchstem Niveau. Selbst für YB 2 wäre eine Niederlage gegen die Nidwaldner ein Ausrutscher.

Die harten letzten Tage waren auch für die Führungsspieler eine Art Reifeprüfung. Nebst Forte führten Captain Steve von Bergen und Marco Wölfli mit den Spielern Einzelgespräche – und mahnten sie zur Zuversicht. Mal wieder steht YB vor einem Akt der Wiedergutmachung. In Sitten hat das Team heute die Chance, sich mit einem Sieg ein wenig zu rehabilitieren.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14357944

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. September 2014, 08:28 
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24.09.2014

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Der beschwerliche Weg bis zum Comeback

Vor acht Monaten hat sich Alexander Gerndt schwer verletzt – jetzt hofft der schwedische Stürmer der
Young Boys, noch diesen Herbst endlich wieder spielen zu können.

Bald sind es acht Monate her, dass Alexander Gerndt letztmals bei einem Spiel am Ball war. Am 8. Februar hatte er im St.-Jakob-Park nach einem rüden Einsteigen von Basels Taulant Xhaka einen Totalschaden im rechten Knöchel ­erlitten. Neben einem Innenbandriss im rechten Sprunggelenk wurden auch noch ein Riss des Syndesmosebandes ­sowie Knochenabsplitterungen diagnostiziert. An diesem fatalen 8. Februar hatte Gerndt sein vorerst letztes Tor für YB ­erzielt, zur 2:0-Führung für die Young Boys, ehe er in der 70. Minute vom Platz getragen werden musste. Es passte zu diesem Nachmittag, dass YB die Partie gegen Basel noch 2:3 verlor.

Der 28-jährige Schwede befindet sich seither auf dem langen, beschwerlichen Weg zurück. Wann er wieder für YB spielen wird, lässt er offen; er öffnet kein Zeitfenster, sondern sagt knapp: «Ich hoffe, es wird noch diesen Herbst sein.» Zumindest ist er nun wieder mit seinen Teamkollegen zusammen. Er trainiert wohl noch nicht mit der Mannschaft, aber er kann wieder mit dem Ball üben, ist bei den speziellen Trainings mit dem Physiotherapeuten oder dem Assistenztrainer auf dem Platz. Und so trifft er auch seine Kollegen wieder in der Umkleidekabine. «Der Kontakt mit den Teamkollegen gehört zum täglichen Leben eines Mannschaftssportlers. Ohne diesen Kontakt droht man zu verkümmern. Ich bin froh, sehe ich sie nun wieder fast täglich. Das gibt mir das Gefühl, wieder nahe dran zu sein.» Die Spiele aber erlebt er weiter als Zuschauer.

Das spektakuläre 5:0 gegen Slovan Bratislava sah er im Stadion. Die Blamage im Cup erreichte ihn über die elektronischen Medien. Auch wenn sich Gerndt für nichts verantwortlich fühlen muss: Die angespannte Stimmung im Stade de Suisse vor dem Spiel gegen Sion bekommt natürlich auch er mit. Da ist es gut, sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren. «Die Kraft, die Koordination, das Timing, die Explosivität, das alles habe ich verloren.» Um dies alles wiederzu­erlangen, braucht es Zeit, Geduld und viel Arbeit. Besonders ein Aspekt ist dem Nordländer deutlich geworden: «Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Muskeln zurückbilden, wenn man nicht trainieren kann.»

Rückschlag beim Trainingsstart

Zuerst hatten die Ärzte versucht, die Verletzung ohne Operation kurieren zu lassen. Gerndt bekam einen Gips um den lädierten Knöchel, für sechs Wochen wurde der Fuss stillgelegt. Danach begann er mit dem Aufbautraining. Sein Ziel: zum Trainingsauftakt am 10. Juni vor der neuen Saison wieder bereit zu sein. Doch die Schmerzen im Fuss wurden bei richtiger Belastung unerträglich. «Ich konnte nicht laufen, der Fuss schmerzte zu stark.» Und so musste er am 12. Juni doch unter das Messer. «Der Tag nach der Operation, als die Ärzte mir erklärten, was alles kaputt gewesen war, ­bedeutete für mich einen Schlag.»

Denn Gerndt wusste natürlich, was das bedeutete: zuerst erneut den Fuss sechs Wochen in Gips, danach wieder Aufbautraining. Das einzig Positive im vergangenen halben Jahr sei die Geburt seiner Tochter gewesen, erzählt er. ­Olivia ist mittlerweile dreieinhalb ­Monate alt, und für Gerndt und seine Frau dreht sich zurzeit alles um das kleine Töchterchen.

Er hatte während der Sommermonate auch Zeit, seine beiden Kinder aus erster Ehe, die sieben und fünf Jahre alt sind, in Schweden zu besuchen. 2011 war er in die Schlagzeilen geraten, da ein Gericht in Helsingborg ihn schuldig befunden hatte, seine damalige Frau tätlich angegriffen zu haben. Er musste eine Geldbusse und Schmerzensgeld entrichten. Mittlerweile aber habe sich das Verhältnis zu seiner ehemaligen Frau in dem Masse normalisiert, dass er seine beiden Kinder aus erster Ehe in Schweden besuchen kann und sie auch zu ihm nach Bern kommen. «Der Besuch der Familie in Schweden im Sommer gab mir Extraenergie», sagt er. Seine Eltern wohnen immer noch in dem Haus auf der Insel Gotland, in dem Gerndt seine Kindheit erlebt hat. Um nach Hause zu kommen, muss er entweder fliegen oder die Fähre benutzen.

Kein Kontakt mit «Täter» Xhaka

Gerndt sitzt im Stadionrestaurant und macht einen entspannten Eindruck. Der rechte Knöchel unter dem Socken ist aber an diesem Morgen sichtlich geschwollen. «Das ist normal nach einem Training», sagt er. Es gelte jetzt die Reaktion nach jeder Belastung zu registrieren und dementsprechend das Training darauf abzustimmen. «Ich spüre, dass es wieder aufwärtsgeht», erzählt er.

Mit Taulant Xhaka hat er seit diesem Vorfall nicht mehr gesprochen, und er hatte auch keinen schriftlichen Kontakt. «Nach dem Spiel kam er zu mir und beteuerte, dass es keine Absicht war.» Jetzt aber sehe er keinen Grund, mit ihm zu sprechen. «Ich wurde verletzt und versuche nun alles, zurückzukommen. Es ist wichtig, dass ich mich auf die wesentlichen Dinge fokussiere.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/20813710

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. September 2014, 08:31 
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24.09.2014

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Die Wiedergutmachungs-Tour von YB beginnt in Sion

Nach dem Cup-Out gegen die Amateure von Buochs wartet ein intensives Programm auf die Berner Young Boys. Das Gastspiel in Sion soll die Trendwende einläuten.

Es war schwierig, die Berner Cup-Schmach in Worte zu fassen. Der Begriff «veryoungboyst» machte in Schweizer Medien wie bei besonders schmerzvollen YB-Niederlagen üblich die Runde. Die Berner Zeitung ging mit Trainer Uli Forte und dem Team hart ins Gericht und bezeichnete den Klub als «Grossmeister der Peinlichkeiten».

Bickel und der Tiefschlag aus dem Nichts

Das 0:1 in Buochs (2.i.) bedeutete das 6. Ausscheiden gegen einen Unterklassigen in den letzten 8 Cup-Wettbewerben. Dennoch war der Tiefschlag selbst für die leidgeprüften Berner wie aus heiterem Himmel gekommen. «Es gab keine Anzeichen. Das Team hatte sich gefunden. Und jetzt haben wir es in 90 Minuten geschafft, all das wieder in Frage zu stellen», sagt Sportchef Fredy Bickel.

YB bietet sich immerhin die Chance, Charakter zu zeigen. Es gilt, bei den Fans wieder etwas Kredit zu gewinnen. Innert 12 Tagen stehen 4 Partien auf dem Programm (Sion, Zürich, Sparta Prag, Aarau). Es wird eine Wiedergutmachungs-Tour mit 3 Auswärtsspielen. Bickel unterstreicht, wie wichtig die Reaktion auf die Blamage in Buochs sei.

YB-Fans suhlen sich im Masochismus

«Wir wissen, was wir uns und den Fans angetan haben», sagt Bickel. Der Lohnabzug im vierstelligen Bereich trifft nicht nur die Spieler, sondern auch ihn, Forte und den Staff. Ob das den YB-Anhang milde stimmen kann, wird sich zeigen. Die treusten Supporter haben jedenfalls angekündigt, ihr Team auch im Wallis zu unterstützen. Dass sie die Reise nach dem Trauerspiel in Nidwalden antreten, spricht für sich. Dabei haben die YB-Fans eigentlich nichts zu feiern – ausser sich selbst.

Weil der Galgenhumor Gelb-Schwarz trägt, steigt am 24. Oktober exakt 10‘000 Tage nach dem letzten YB-Titel, dem Cupsieg von 1987, ein Fest in der Stadion-Bar. Bereits im Mai hatten sich Nostalgiker in einem Kino in der Hauptstadt eingefunden, um eben jenes 4:2 gegen Servette noch einmal Revue passieren zu lassen.

Auch bei Sion läuft nicht alles nach Plan

Die Sehnsucht nach sportlich besseren Zeiten treibt auch den FC Sion an. Nach zuletzt 3 Meisterschafts-Niederlagen in Folge und dem mühevollen 1:0 im Cup gegen Biel gilt es auch für die Walliser, wieder für positive Schlagzeilen zu sorgen.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... nt-in-sion

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. September 2014, 08:32 
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24.09.2014

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«Ich würde nicht mehr neun Positionen verändern»

YB versucht den Fokus auf das heutige Spiel zu richten. Die Cup-Blamage gibt aber noch immer zu reden.

Uli Forte tut sich auch Tage nach dem kläglichen Auftritt beim 0:1 im Cup in Buochs schwer, das Scheitern zu vergessen. «Da befinden wir uns in den letzten Wochen auf einem so guten Weg, und dann leisten wir uns wieder so etwas.» Seine Mimik verrät, dass der Frust noch ganz tief sitzen muss. «Unbegreiflich» sei das alles, und «sehr, sehr bitter.» Er spricht von einem «Schockzustand», in dem er sich befunden habe, erzählt von den unzähligen heftigen Reaktionen, die per SMS, E-Mail oder Facebook bei ihm und beim Klub eingetroffen sind. «Ich verstehe jeden einzelnen Fan, wenn er nach diesem Spiel so reagiert», sagt der YB-Trainer.

Selbstkritisch gibt er inzwischen zu, dass er nach dem 5:0 gegen Bratislava bei der Aufstellung zu stark rotiert habe. «Ich würde nicht mehr neun Positionen verändern», nimmt er eine Mitschuld am Cup-Out auf sich. Eine Erkenntnis daraus ist, dass er heute in Sion wieder das Gerüst aus dem Europa-League-Spiel nominieren will. Davon, dass es im YBKader nun ein besseres und ein schwächeres Team gibt, will er aber nichts wissen. «Das darf zur keiner Spaltung ühren. Wir gewinnen zusammen, und wir verlieren zusammen.» Forte schätzt es deshalb sehr, dass auch Captain Steve von Bergen seit Samstag viel Arbeit innerhalb der Mannschaft geleistet und Einzelgespräche mit einem Teil der Spieler geführt hat.

Siege als «beste Medizin»

Froh ist der YBTrainer ausserdem, dass es diese Woche gleich mit zwei Spielen in der Super League weitergeht. «Dank unserem dichten Programm können wir schnell Resultate liefern und den letzten Eindruck korrigieren.» Siege seien dazu «die beste Medizin». Den Bernern ist aber bewusst, dass heute im Wallis eine heikle Bewährungsprobe ansteht. «Im Tourbillon ist es immer schwierig, da spielt es auch keine Rolle, dass Sion in der Meisterschaft zuletzt dreimal verloren hat», weiss Forte.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ic ... y/30081679

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. September 2014, 08:35 
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YB will Buochs vergessen

Die Young Boys haben eine verrückte Woche hinter sich. Auf die internationale Gala vom letzten Donnerstag folgte zwei Tage später der Crash in Buochs. Heute heisst der Gegner FC Sion.

Uli Forte ist ein Mann der kernigen Worte. Seine Aussagen, schwärmen die Reporter der Berner Lokalradios, seien für die Hörer gehaltvoll, immer wieder hat der YB-Trainer ein Bonmot auf Lager. Es verwunderte also wenig, dass bei der Aufarbeitung des an Peinlichkeit kaum zu überbietenden Cup-Ausscheidens gegen den Zweitligisten Buochs wieder träfe Sätze fielen. «Es ist krass, was wir erlebt haben. In 48 Stunden vom Himmel in die Hölle», beschrieb Forte die emotionale Achterbahnfahrt der Young Boys in der letzten Woche treffend.

Es ist nach wie vor nicht zu erklären, wie YB im ersten Europa-League-Gruppenspiel Slovan Bratislava 5:0 abfertigen konnte, aber die immer noch ansehnliche zweite Garnitur im Kanton Nidwalden kaum ein Bein vors andere brachte. Intern wurde Klartext geredet. Forte führte am Sonntag und Montag Einzelgespräche mit den Spielern.

Aber nicht nur er suchte die Nähe. Auch Steve von Bergen und Marco Wölfli, Akteure aus dem Spielerrat, übernahmen Verantwortung und halfen dem Coach dabei. Eine Teilschuld für die blamable Leistung in Buochs nahm Forte auf seine Kappe. Er würde, wenn er die Partie nochmals austragen könnte, nicht mehr neun Wechsel vornehmen. Das Debakel hatte nicht nur für die Spieler, sondern auch für den Staff Folgen. Weil die Verträge ein Bonus-/Malus-System vorsehen, war auch Forte vom Lohnabzug in Form eines hohen vierstelligen Betrages betroffen.

Die derart unterschiedlichen Leistungen innert weniger als 48 Stunden zeigten auf, was die Young Boys noch immer sind: ein hoch sensibles, labiles, nicht zu durchschauendes Gebilde. Umso wichtiger für die Fortsetzung der Meisterschaft ist nun ein vernünftiger Auftritt gegen Sion. Im Wallis will das im vierten Rang klassierte Young Boys «ein Zeichen setzen», wie es Forte formulierte. «Denn wir stehen unter Zugzwang.» Es wird sich zeigen, ob die Niederlage in Buochs die Mannschaft gemäss ihrem Trainer tatsächlich «um Lichtjahre zurückgeworfen hat» oder ob es gelingt, rechtzeitig vor dem Kräftemessen vom Sonntag mit Leader Zürich wieder Normalniveau zu erreichen.


http://www.nzz.ch/sport/fussball/young- ... 1.18389769

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