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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. August 2014, 22:24 
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BSC Young Boys - Debreceni VSC 14.08.08 4:1




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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. August 2014, 22:41 
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Mvogo
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. August 2014, 22:56 
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YB -Debrecen wird ab 19:25 auf dem ungarischen Sender Duna live übertragen (http://www.mediaklikk.hu/2014/08/19/a-d ... el-meccset)

Livestream:
http://www.mediaklikk.hu/media-lejatszo/?ch=3

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Zuletzt geändert von Gonzo am Donnerstag 21. August 2014, 07:52, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. August 2014, 07:26 
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Serienmeister als letzte Hürde für die Young Boys

Debrecen hat seit 2005 sieben von zehn Meistertitel gewonnen. Dennoch sind die Young Boys heute Abend im Heimspiel (19.30 Uhr) Favorit.

Wenn immer möglich, schaut sich YB-Trainer Uli Forte zukünftige Gegner im Stadion an. Im Falle des Debreceni Vasutas Sport Club (deutsch: Debreziner Eisenbahner-Sportverein), gegen den YB heute Abend um 19.30 Uhr anzutreten hat, musste der Coach die Matchvorbereitung mit zweidimensionalen Bildern im Kopf bestreiten. Er schaute sich Matchaufzeichnungen der Ungarn an und stützte sich auf Berichte der YB-Scouts ab, die Debrecen mehrmals beobachteten in den letzten Wochen.

Forte hat etlichen Respekt vor den Ungarn. Er streicht ihr Offensivpotenzial hervor («Sie haben viele wirblige und wendige Spieler») und erinnert daran, wie denkbar knapp sie in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation gegen Bate Baryssau ausschieden. Das Heimspiel hatte Debrecen 1:0 gewonnen, im Rückspiel gingen die Eisenbahner durch ein Penaltytor 1:0 in Führung, kassierten aber nach fast einer Stunde in Unterzahl in der 94. Minute noch das 1:3.

«Keine Übermannschaft»

Bei aller Achtung vor dem Gegner: YB geht als leichter Favorit in die beiden Partien, die über den Vorstoss in die Gruppenphase der Europa League entscheiden. «Wir haben die Qualität, um diese Hürde zu überspringen», weiss Forte. Zumal er seit kurzem wieder auf seinen wichtigsten Feldspieler zählen kann. Gemeint ist Steve von Bergen, Abwehrchef, Captain und 41-facher Nationalspieler. «Ich fühle mich gut», verrät der 31-jährige Neuenburger am Tag vor dem Heimspiel gegen Debrecen. Nein, bei 100 Prozent seines Leistungsvermögens sei er noch nicht, aber nahe daran.

Die Ungarn hätten ihre Qualitäten in der Offensive, doch sie seien «keine Übermannschaft», ist von Bergen überzeugt. Er hat in seiner langen Karriere schon gegen unzählige Klubs gespielt, Debrecen war seines Wissens nicht darunter. Was er nach der Matchvorbereitung weiss: dass die beste ungarische Equipe der Gegenwart seit dieser Saison in einem brandneuen Stadion spielt. Dieses heisst Nagyerdei-Stadion und hat rund 20'000 Plätze.

Pendant zum FC Basel

Mit Ausnahme der Saison 2009/2010, als es sich für die Gruppenspiele der Champions League qualifizierte, hat Debrecen auf internationalem Parkett keine wirklich dicken Stricke zerrissen. Was die Ungarn den Bernern voraushaben? Sie wissen ganz genau, wie man Titel gewinnt. Seit 2005 haben sie nicht weniger als siebenmal die nationale Meisterschaft gewonnen und vier Cupfinals für sich entschieden. Sie sind also gewissermassen das ungarische Pendant zum FC Basel, der hierzulande schon länger das Mass aller Dinge darstellt. «Sie könnten in der Super League mithalten», sagt Forte.

In der aktuellen Saison ist Debrecen noch nicht richtig in Schwung gekommen. Mit vier Punkten aus vier Spielen ist es ähnlich schwach gestartet wie YB, das zum gleichen Zeitpunkt noch einen Zähler weniger auf dem Konto hatte. Das Hinspiel des Europa -League-Playoff im Stade de Suisse erachtet Debrecen-Goalie Vukasin Poleksic als gute Gelegenheit für die Kehrtwende: «Die Berner sind die grossen Favoriten. Aber wir sind auch stark, auch in der aktuellen Verfassung.» Der Montenegriner will im Stade de Suisse unbedingt «zu null» spielen: «Meine Aufgabe ist es, ohne Gegentor zu bleiben.» Grosse Namen sucht man im Kader von Debrecen vergebens. Am meisten Renommee besitzt der 27-fache Internationale Josef Varga, der bis vor kurzem in England (Middlesbrough) und Deutschland (Greuter Fürth) tätig war.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Se ... y/19786717

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. August 2014, 10:21 
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YB und das Wiedersehen mit der «Loki»

Gegen Debrecen wollen die Young Boys zum 3. Mal den Einzug in die Gruppenphase der Europa League schaffen. Die Berner haben gute Erinnerungen an den ungarischen Meister.

Nach den Zyprern von Ermis Aradippou in der 3. Quali-Runde müssen die Young Boys gegen den ungarischen Klub Debrecen nun eine schwierigere Aufgabe überstehen, um sich zum 3. Mal nach 2010/11 und 2012/13 für die Gruppenphase der Europa League zu qualifizieren.
Beide Seiten mit der nötigen Vorsicht

YB hat gute Erinnerungen an den ungarischen Meister. So setzten sich die Berner 2008 in der UEFA-Cup-Qualifikation und unter dem heutigen Nati-Coach Vladimir Petkovic nach Siegen zuhause (4:1) und auswärts (3:2) klar durch. Trainer Uli Forte mahnt vor dem Hinspiel zuhause dennoch zur Bescheidenheit: «Wir tun gut daran, uns top vorzubereiten, denn es wird ein harter Match.»

Für Debrecen ist die Partie gegen YB die Möglichkeit, sich für das Out in der 3. Qualifikationsrunde der Champions League gegen BATE Borissow zu rehabilitieren. Die Ungarn treten aber mit Respekt an. «Die Young Boys sind die grossen Favoriten. Doch wir sind ebenfalls stark, auch in der aktuellen Verfassung», sagte Goalie Vukasin Poleksic.

Serienmeister «Loki»

Der Fussball-Klub Debrecen wurde 1902 gegründet, stieg aber erst 1993 in die höchste ungarische Liga auf. Seit 1999 wurde der DVSC sechsmal Pokalsieger, seit 2005 mit Ausnahme von 2011 und 2013 stets Meister.

Gemäss dem Portal transfermarkt.ch ist Mittelfeldspieler Joszef Varga wertvollster Spieler der Ungarn. Er spielt in der Nationalmannschaft, ebenso wie Captain Peter Szakaly und Innenverteidiger Norbert Meszaros. Weil der Klub von 1949 bis 1955 «Debreceni Lokomotiv» hiess, wird er noch heute von den Fans «Loki» genannt.


http://www.srf.ch/sport/fussball/europa ... t-der-loki

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. August 2014, 10:23 
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«Debrecen ist schlagbar»

Noch eine Hürde muss YB überspringen, um in die Gruppenphase der Europa League einzuziehen. Für Captain Steve von Bergen ist der ungarische Meister Debrecen zu bezwingen.

Steve von Bergen hat schon 41 Länderspiele auf dem Buckel. Das letzte am 20. Juni an der WM gegen Frankreich (2:5) endete mit einer Gesichtsverletzung. Zwei Monate später kehrt der 31-jährige Routinier heute auf die internationale Bühne zurück. Und dort will er vorerst auch bleiben, denn in Uefa-Klubwettbewerben kann der Innenverteidiger erst 23 Auftritte aufweisen (14 mit Hertha Berlin, 7 mit Zürich, 2 mit Xamax).

«Ich will mit YB in die Gruppenphase der Europa League einziehen. Wir haben in der vergangenen Saison hart dafür gearbeitet, bis der dritte Schlussrang feststand. Jetzt wollen wir ernten», sagt Von Bergen. Die letzte Hürde bildet im Playoff Debrecen. Der ungarische Meister ist ein harter Brocken, sieben Meistertitel und vier Cupsiege in den letzten zehn Jahren beweisen das. «Eine Top-Mannschaft und zwei Klassen besser als der letzte Gegner Ermis Aradippou. Debrecen könnte in der Super League auf jeden Fall mithalten», betont Trainer Uli Forte. Auch Von Bergen weiss: «Debrecen hat Qualität, technisch starke Mittelfeldspieler sowie schnelle und kräftige Stürmer.» Für den Abwehrchef ist wichtig, dass YB im heutigen Heimspiel (19.30 Uhr) ohne Gegentor bleibt. «Klar, wenn wir drei Tore schiessen, liegt auch ein Gegentreffer drin.»

Zu Hause vorlegen

Gegen einen ungarischen Vertreter hat Von Bergen noch nie gespielt. Das Team von Elemer Kondas ist in der Qualifikation zur Champions League nur knapp an Bate Borissow gescheitert, in der Liga resultierten aus vier Partien aber nur vier Punkte. «Sie spielten da mit einem B-Team, weil sie alles auf die Königsklasse setzten», weiss Forte. «Gegen uns spielen sicher die Besten.» Für Von Bergen ändert sich dadurch nichts: «Die Ungarn sind schlagbar. Wir wollen im Heimspiel vorlegen.»


http://www.20min.ch/sport/dossier/europ ... y/10270275

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. August 2014, 11:49 
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Alles andere als ein Sommermärchen

Steve von Bergen blickt auf intensive Monate zurück. Nach schwerer Verletzung an der WM in Brasilien überzeugte er in den letzten drei Partien mit YB – und spielt am heute Donnerstag mal wieder auf internationaler Ebene.

Steve von Bergen kann gut Fussball spielen, und Steve von Bergen kann gut erstaunt dreinblicken. Am Mittwoch kommt er zu beidem, erst trainiert er, wie seit zwei Wochen wieder, mit YB im Stade de Suisse, dann gibt der Abwehrchef vor dem Hinspiel der Europa-League-Playoffs gegen Debrecen (Donnerstag, 19.30 Uhr) Auskunft. «Ist es Glück?», meint er, angesprochen darauf, dass er in seiner Karriere erst eine schwere Verletzung erlitten hat. «Bin ich das?», fragt er zurück auf die Frage, was er als einer der international erfahrensten Akteure im YB-Kader weitergeben könne.

Steve von Bergen ist ein Fussballer, der fähig ist, über die Eckfahne hinauszudenken. Er ist der Trainertyp, einer, der dereinst möglicherweise selber an der Seitenlinie stehen wird. Die letzten drei Monate markierten die vielleicht intensivste Zeit in der bisherigen Karriere des 31-jährigen Neuenburgers.

Da war ein YB-Saisonfinale, das von Zittern um den Europacup, von Rechtfertigung über den knapp erreichten 3. Rang geprägt war. Da war eine WM in Brasilien, die gut begann, aber bereits im zweiten Auftritt unglaublich bitter und fürchterlich schmerzhaft endete, mit einer Augenhöhlenfraktur nach einem Zusammenprall mit Frankreichs Olivier Giroud und dem direkten Überflug zur Operation in die Schweiz. Da war eine Auszeit mit der Familie auf Griechenland. Da war eine mehr schlechte als rechte, nur zweieinhalbwöchige Saisonvorbereitung, gefolgt von harten Einzeltrainings auf dem Weg zurück ins Team. Da waren Extraschichten mit Kopfbällen vor dem Comeback gegen Thun, damit die Ärzte auch wirklich von einem Einsatz überzeugt werden.

Das war er, Steve von Bergens Sommer. «Was mir dazu in den Sinn kommt?», fragt er mit bekanntem Blick. «Dass das alles hinter mir liegt.»

Hoher Rhythmus als Vorteil

Vielleicht hängt die Pragmatik dieses knochenharten, aber intelligenten Fussballers mit seiner Position auf dem Feld zusammen, vielleicht hat er sie sich auch auf den vielen, nicht immer von Erfolg geprägten Stationen seiner Karriere angewöhnt. Jedenfalls gehört Steve von Bergen seit seiner Rückkehr ins Team beim Derby gegen Thun wieder unbestritten zum Stamm. Der Abwehrchef strahlt aus, was von ihm verlangt wird, sorgt für Ruhe, am Ball und im Spiel, und nach zuvor fünf Toren in drei Meisterschaftsspielen kassierten die Young Boys mit von Bergen zuletzt nur noch einen Treffer in drei Partien.

Und dennoch ist der Führungsspieler nach dem straff erfolgten Aufbau vielleicht noch immer nicht bei vollem Leistungsvermögen. «Mal sind es 90, dann 120, dann vielleicht wieder 70 Prozent», sagt er selbst und lässt durchblicken: Für ihn geht es momentan mehr denn je darum, Spiel für Spiel zu nehmen. Der hohe Rhythmus, den YB in diesen Wochen in drei Wettbewerben anschlagen muss, ist für Von Bergen ja auch ein Vorteil. «Ich merke von Match zu Match, dass ich punkto Kraft und Kondition zulege», erklärt er.

Heute gegen Debrecen mischt von Bergen nach langer Absenz wieder international auf Klubebene mit. Das freut ihn, aber in der Rolle als europäisch erfahrenster Spieler bei YB sieht er sich nicht gerne.

Europa League mit Hertha

«Einige von uns haben in der Champions League gespielt», sagt er und verweist auf Milan Gajic, Adrian Nikci und Alain Rochat, alle mit dem FCZ in der Königsklasse. Von Bergen stand mit den Zürchern auch einmal an den Toren dorthin, scheiterte aber zweimal in der Qualifikation. Bereits mit Xamax stand er im Uefa-Cup, die Gruppengegner von seiner Kampagne in der Europa League 2009 mit Berlin kann er problemlos auswendig aufzählen (Sporting Lissabon, Heerenveen, Ventspils). Von Bergen zieht die Augenbrauen erneut hoch, aber jetzt lächelt er und verabschiedet sich. Die erstaunten Blicke sind vorbei, er muss nun wieder gut Fussball spielen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31477405

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 21. August 2014, 11:50 
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Heute gegen Debrecen

Steht Mvogo zum letzten Mal im YB-Tor?

Heute trifft YB in der Europa-League-Quali auf den ungarischen Meister Debrecen (19.30 Uhr im Ticker). Im Tor steht Yvon Mvogo. Zum letzten Mal?

Die Zeit der Entscheidung naht: Mvogo oder Marco Wölfli, der ehemalige Nati-Goalie, der sich im Dezember 2013 die Achillessehne riss?

Eine ganz heikle Entscheidung, die Trainer Uli Forte zu treffen hat. Als er Wölflis Comeback in der ersten Mannschaft für das Cupspiel in Bavois von kommenden Sonntag ankündigte, kaufte sich der Coach Zeit. Die ist nun fast um.

Wer in einer Woche im Rückspiel in Debrecen im Tor steht, liess Forte bislang offen. «Nach dem Cupspiel schauen wir weiter», sagt er nur. Mvogo oder Wölfli?

Oder wählt Forte die Variante Europa-League- und Cup-Goalie, das wäre dann eher Wölfli, und Meisterschaftsgoalie (Mvogo)? Um dieses bequeme Szenario als Option zu haben, muss YB die Gruppenphase der EL erreichen. Was die Wichtigkeit der Debrecen-Matches noch weiter erhöht.

Es gibt gute Argumente für beides Goalies.

Für Mvogo spricht, dass YB-Sportchef Fredy Bickel Roman Bürki, fortan Nati-Goalie Nummer zwei, an GC verkauft hat – weil Bickel an Mvogo und dessen Talent glaubt. Er ist jung, verkörpert die Zukunft des Klubs und nicht die titellosen 27 Jahre und soll dereinst – so hofft YB - einen Millionenbetrag abwerfen.

Für Wölfli spricht, dass er eine starke Lobby im Klub hat. Obwohl er für viele die Verkörperung der elend langen Titellosigkeit ist, hat diese ihre letzten Ursprünge nicht im Goalie.

Und Mvogo hat in den ersten sechs SL-Spielen schon zwei kapitale Böcke (Penalty-Foul beim FCZ, Sadiks Tor gegen Thun) geschossen.


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 68128.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 22. August 2014, 07:11 
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22.08.2014

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Nach 3:1-Sieg über Debrecen

Forte rasiert YB-Legende Wölfli!

YB gewinnt das Playoff-Hinspiel gegen Debrecen mit 3:1. Die Bombe platzt aber nach dem Spiel: Trainer Uli Forte rasiert YB-Legende Marco Wölfli!

Man dachte, die Sache werde spannend. Marco Wölfli gibt gegen Bavois sein Comeback. Und dann wird entschieden, wer fortan im Tor steht: Yvon Mvogo, der Junge, oder Marco Wölfli, der alte Kämpfer, der das YB-Tor seit 2003 hütet und sich erstaunlich schnell von seinem Achillessehnenriss aus dem Dezember 2013 erholt hat.

Doch an der Medienkonferenz nach dem Sieg über Debrecen nimmt Forte allen Spekulationen den Wind aus den Segeln: «Marco gibt sein Comeback am Sonntag im Cup in Bavois. Danach steht Yvon wieder im Tor. Am Donnerstag in Debrecen – und in den restlichen Spielen der Super League.» Päng!

Wölfli wird also rasiert. «Ich habe ihm im Beisein von Goalie-Trainer Paolo Collaviti diesen Entscheid am Mittwoch unter sechs Augen eröffnet», sagt Forte. Fredy Bickel habe ihn mitgetroffen. Und wie hat Wölfli reagiert?

Forte: «Er hat natürlich keine Freudensprünge gemacht. Aber ich habe ihm gesagt, er werde nicht mehr zehn Jahre im YB-Tor stehen. Auch wenn er mit 32 noch nicht in fortgeschrittenem Goalie-Alter sei.»

Nach elfeinhalb Jahren und 405 Spielen für YB ist also Schluss für den Solothurner, sollte sich Mvogo nicht verletzen.

Zum Spiel: Der YB-Sieg ist reine Kopfsache. Dreimal treffen die Berner, dreimal per Kopf. Und zweimal sind es absolute Kopfball-Ungeheuer, welche den Ball im Netz verstecken.

Zuerst bringt Raphael Nuzzolo (1.75 Meter) das Heimteam nach einer Steffen-Massflanke mit der ersten Chance in Front.

Später bucht Steffen (1.70 Meter) das 2:1 nach einem Costanzo-Corner. Dazwischen liegt das Ärgernis des Tages: Lecjaks unterbindet einen Varga-Pass, indem er ihn millimetergenau für Sidibe auflegt. Der macht das so wichtige Auswärtstor. Doppelt ärgerlich: Es ist die einzige Torchance der Ungarn, die auch bis zum Abschluss gedeiht.

Aber da ist ja noch Michi Frey, der seiner Körpergrösse von 1.88 Meter gerecht wird und einen Lecjaks-Corner kurz vor Schluss einnickt. Der Tscheche macht damit einen Teil seines Bocks beim Gegentor wieder gut.

Dank Freys Tor ist das Polster für YB recht komfortabel. Der Eisenbahner-Klub braucht nun sicher einen Sieg mit zwei Toren Differenz.

Der ungarische Meister hat sich wahrlich nicht als Übermannschaft geoutet, weshalb die Chancen, dass YB wie 2010 und 2012 die Europa-League-Gruppenphase erreicht, sehr gut stehen.


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 69453.html

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