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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2014, 09:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.01.2014  Zitat: Der YB-Rohdiamant
9 der 24 YB-Kaderspieler stammen aus dem eigenen Nachwuchs. Leithammel der Jungen ist Michael Frey.
Er ist erst 19. Aber er gibt sich wie einer, der mit den besonderen Mechanismen des Fussballgeschäfts schon längstens vertraut ist. Er wagt es, sich zu exponieren. Er bekennt sich mit viel Pathos zum Klub und zu seinen Fans. Er weiss, was die Medien von einem Spieler sehen und hören wollen. So spielt es auch keine Rolle, dass bei ihm häufig noch Übermut oder gar jugendliche Naivität mitschwingen, wenn er Dinge sagt wie: «Sorgen mache ich mir nie. Ich spiele einfach.» Seine Art ist einfach erfrischend. Und er tut nicht nur den Young Boys gut, sondern der höchsten Liga generell.
Die Rede ist von Michael Frey. Der Offensivspieler ist das hochkarätigste Juwel aus der Garde junger YB-Talente, die in der ersten Saisonhälfte positiv von sich reden gemacht haben. Als «wichtiges Zugpferd für unsere Jungen» bezeichnet ihn sein Trainer, «weil er in der Vorrunde nochmals einen grossen Sprung gemacht hat». Und so hat sich Uli Forte auch speziell gefreut, als Michael Frey am Montag den Liga-Award für den besten Youngster der Swiss Football League entgegennehmen durfte. «Ich habe ihn danach gefragt, ob er am Dienstag überhaupt noch ins Training kommt», sagt der Trainer schmunzelnd.
Forte weiss, dass er seinen Rohdiamanten von Zeit zu Zeit bremsen und auf den Boden holen muss, wenn dessen Selbstvertrauen zu überborden droht. Aus der Bahn werfen lässt sich der Selbstbewusste nämlich nur ganz selten. Wie am Montag passiert, «als ich plötzlich doch ziemlich nervös geworden bin, als ich bei der Award-Verleihung das Bild meines Kopfs sah und als Sieger auf die Bühne musste». Kaum hat er dieses Geständnis abgelegt, ist Freys Selbstvertrauen auch schon wieder da. «Diese Auszeichnung», betont er mit Nachdruck, «ist für mich aber nicht unerwartet gekommen.»
Dass der 1,88 Meter grosse Frey tatsächlich eine sehr gute Vorrunde gespielt hat, ist mit Zahlen erhärtet. In der Vorrunde stand er 16-mal in der Startformation und verbuchte neben 5 Toren auch 6 Vorlagen. In der Saison zuvor hatte er es in total 31 Einsätzen erst auf 4 Treffer und 3 Assists gebracht. Ausserdem ist er inzwischen zum Stammspieler im U-21-Nationalteam aufgerückt.
Seine Energie, sein Herz gehören im Moment ausschliesslich den Young Boys. Was danach als Ziel kommt, «habe ich im Kopf, schon lange». Und wohin soll der Weg führen? Ins Nationalteam? Ins Ausland? «Darüber spreche ich erst, wenn ich die Ziele erreicht habe.» Um diese zu schaffen, will sich Frey weiter verbessern, «Tag für Tag». Taktisch habe er einige Defizite, «und mein linker Fuss muss noch besser werden», ist er selbstkritisch. Taktisch sieht auch sein Trainer Steigerungspotenzial und verordnet ihm immer wieder Sonderschichten.
Für Frey ist das kein Problem. «Ich weiss, dass ich Talent habe, aber ich weiss auch, dass ich hart arbeiten muss.» Deshalb klagt er auch nicht, dass die Vorbereitung sehr hart war. «Nur so kann man Erfolg haben», lautet – schon fast erwartet – sein Credo.
Das Jubiläum gegen Thun
Am Sonntag bestreitet Frey sein 50. Spiel in der Super League. «Spiele gegen Thun bedeuten immer Emotionen. Und wir haben nach dem 0:1 im Dezember etwas gutzumachen.» Es war auch jenes Spiel, in dem sich Marco Wölfli die Achillessehne riss und Yvon Mvogo zur Nummer 1 im Tor nachrückte. «Ich habe mit ihm schon bei der U-18 gespielt, er ist sehr sicher, stark am Ball und cool.» Bedenken hat Frey deshalb keine. «Yvon kann Fehler sehr gut wegstecken. Er wird aber kaum Fehler machen.» Es tönt schon fast so, als würde Frey über Frey sprechen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/10674479
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2014, 12:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.01.2014  Zitat: Steile Formkurve, quere Fluglage
Michael Frey führt bei YB die wachsende Garde junger Spieler aus dem eigenen Verein an. Am Montag wurde er als bester Youngster der Liga ausgezeichnet, ab Sonntag dirigiert er wieder die Young Boys.
Kritik lässt nie lange auf sich warten. Es war Ende Oktober im letzten Jahr, YB fand einfach nicht mehr zum Siegen zurück und blieb sieben Spiele ohne Erfolg, als Michael Frey im Heimspiel die Krise mit zwei Toren im Alleingang beendete und hernach im Interview beschrieb, wie er vor der Partie zwecks Beruhigung der Nerven ein Ausfährtchen mit dem Auto auf den Belpberg gemacht habe. Ein Nachwuchstalent plaudert aus dem Nähkästchen; wie unprofessionell, wie peinlich, wie entblössend, so erklang es von der einen Seite. Echte Hingabe in der Parallelwelt Profifussball; wie sympathisch, wie unverblümt, wie greifbar, konterte die andere. «Ich bin ein lockerer Typ», gibt Michael Frey zu. Beim Anhang punktet er mit der erwähnten Authentizität, beim Trainer mit fünf Treffern und sechs Vorlagen alleine in der Vorrunde. «Tore sind gut fürs Selbstvertrauen, aber im Fussball hat der Sieger recht, und gewinnen, das schaffen wir nur gemeinsam», sagt Frey.
Weiche Knie am Galaabend
Es sind Worte, die so mancher junge Fussballer von sich gibt, geprägt von seinen Vorgesetzten, geschliffen von der Medienwelt, so könnte es jetzt wieder aus der Ecke der Kritiker tönen. Doch der 19-jährige Frey ist eben nicht unbedingt von A bis Z ein Profi, wie die Industrie ihn formt, er gibt nicht nur die Marschroute des Trainers auf dem Fussballplatz wieder. Beim Fototermin am Dienstag darf es die eine oder andere Faxe sein, und am Vorabend, als Frey bei einer Galaveranstaltung der Liga als bester Youngster ausgezeichnet wird und von Moderatorin Melanie Winiger die Gratulationen entgegennimmt, gibt er danach verschmitzt lächelnd zu, dass die Knie ein klein wenig gezittert hätten, «sie ist sehr hübsch, muss ich sagen».
Als Uli Forte im Sommer bei YB den Trainerposten übernahm, verblüffte er taktisch vor allem in zweierlei Hinsicht. Moreno Costanzo zog er vom offensiven Mittelfeld auf die Sechserposition vor der Abwehr – und Michael Frey, den wuchtigen Stossstürmer der U-21-Nationalmannschaft, versetzte er ins Zentrum, auf die Spielmacherposition. «Mir gefällt es sehr gut dort, ich komme oft vors Tor, bin jedoch selten auf mich alleine gestellt», meint der Münsinger. Der Erfolg am «neuen» Arbeitsplatz schlägt sich auch auf sein Statistikblatt nieder, der Topskorer hat bereits mehr getroffen als in der ganzen letzten Saison, und zusammen mit Raphaël Nuzzolo ist er der beste Vorbereiter im Team. Dass er auf die aktuelle Spielzeit hin noch einmal einen grossen Schritt gemacht hat, setzt Frey auch mit seiner Einstellung in Verbindung: «Ich bin wahrscheinlich noch etwas fokussierter auf den Fussball. Ich erhole mich gut, bereite mich seriös vor, dann läuft es noch besser.»
«Immer noch einer von vielen»
Vor zwei Jahren schaffte Frey den Sprung in die Super League, nun hat er mit der ersten Mannschaft zum dritten Mal die Rückrundenvorbereitung absolviert. Frey ist der Kopf einer ganzen Gruppe von YB-Nachwuchsspielern, die in den letzten Monaten teils aus Konzept, teils aus der Not heraus Einlass ins Fanionteam fanden. Acht Spieler des aktuellen Kaders entspringen den eigenen Junioren, sie sind alle 1993 oder gar 1994 geboren. «Ich bin einer von vielen, wir sind noch immer Kollegen, egal wer wie viel spielt», sagt Frey. Aufgrund seiner jüngsten Erfolge sei er nicht derjenige, der jetzt allen zeigen müsse, wies geht, «dafür sind die Älteren da».
Der Bescheidenheit zum Trotz: Michael Frey ist eine der zentralen Figuren im YB-Spiel. Die internationale Erfahrung, die ihm mit den Young Boys in dieser Saison verwehrt bleibt, holt er sich in der Schweizer U-21-Auswahl. Von seinem Trainer und Förderer Pierluigi Tami, der die Arbeit mit den Talenten auch dem Job des A-Trainers vorzog, bekam er am Montag erwähnte Auszeichnung überreicht.
Und warum, Michael Frey, darf man mit zwei Punkten Rückstand auf den FC Basel zur Saisonhälfte nicht auch vom Meistertitel sprechen? «Ich mache mir meine Gedanken dazu, klar, das muss ich auch nicht verbergen. Doch unser Ziel bleibt der Europacup.» Auch Frey ist vorsichtig, auch Frey weiss: Kritik lässt nie lange auf sich warten. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21176149
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2014, 16:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.01.2014  Zitat: Am Ende schaut wieder der 2. Platz raus
In wenigen Tagen rollt der Ball in der Super League wieder. Es stellten sich schon jetzt viele Fragen: Wer holt den Titel? Wer schafft es in den Europacup? sport.ch analysiert die Winterpause jedes Teams und wagt eine Prognose. Heute im Fokus: Die Young Boys.
Die Hinrunde der Young Boys war eine lange und beschwerliche Achterbahnfahrt. Ohne grosse Erwartungen aber mit viel Hoffnung startete man mit Neo-Coach Uli Forte in die neue Saison. Nach einem perfekten Start mit 15 Punkten aus fünf Spielen folgte die grosse Ernüchterung: In 8 Spielen holt man gerade mal drei Unentschieden. In den letzten fünf Partien konnte man sich wieder etwas fangen und steht nun auf dem 3. Platz mit nur zwei Punkten Rückstand auf Leader Basel. Doch Präsident Werner Müller will niemanden vom Titel sprechen hören, das Saisonziel bleibe das europäische Geschäft.
Testspiele: Wenig Glanz und ein Ausrutscher
Mit einem starken 2:2 gegen Bundesligist Bayer Leverkusen sind die Young Boys in die Vorbereitung gestartet. Mit etwas mehr Erfahrung hätte Leonardo Bertone in der 90. Minute wohl sogar noch auf 3:2 stellen können, er verschoss jedoch einen Foulelfmeter. Im nächsten Spiel im portugiesischen Faro setzte es eine brutale 1:4-Schlappe gegen die 2. Mannschaft von Benfica ab. Trotzdem konnte man sich mit einem souveränen 2:0 gegen den albanischen Meister Skenderbeu Korce versöhnlich aus dem Trainingslager in Portugal verabschieden. In der Schweiz spielte dann ein müdes Team gegen Lugano 0:0, wobei nur Torhüter und Wölfli-Ersatz Yvon Mvogo brillieren konnte. Im letzten Testspiel gegen den Erstligisten Köniz gewann man wiederum souverän mit 3:1. Allerdings standen fast ausschliesslich Nachwuchsspieler auf dem Platz. Das Spiel gab also keinen Einblick in die momentane Form der YB-Spieler, präsentierte aber einige interessante Talente.
Transfers und Gerüchte: Rückkehrer und ein Innenverteidiger-Problem
Die Berner konnten sich über den Winter verstärken - ohne einen Rappen auszugeben. Jan Lecjaks und Josef Martinez zeigten bei ihren Leihvereinen Valerenga Oslo und Thun starke Leistungen. Der tschechische Aussenverteidger spielte fast jedes Spiel durch und erzielte zwei Tore und 8 Assists. Auch der venezolanische Stürmer brillierte mit 8 Toren im Berner Oberland und wurde deshalb bereits im Winter zurückgeholt. Auch die Abgabe von François Affolter an den FC Luzern hat dem Verein gut getan, da es eine langwierige ungelöste Personalie war. Oder kam dieser Transfer zu früh? Die Vertragsverhandlungen mit Dusan Veskovac scheiterten und der Innenverteidiger wechselte per sofort nach Toulouse in die Ligue 1. Kann Sportchef Fredy Bickel in den nächsten Tagen das Innenverteidiger-Loch noch schliessen oder muss man der Jugend eine Chance geben?
Dieser Spieler wird explodieren: Josef Martinez
Der venezolanische Stürmer passt perfekt in das System von Coach Forte und wird in der YB-Offensive eine gewisse Unberechenbarkeit reinbringen. Zwar wird er nicht der erwartete Torgarant sein, aber er wird einige Assists liefern und trotzdem das eine oder andere Tor erzielen. Im Vergleich mit seinen früheren Leistungen bei den Young Boys kann man in der kommenden Rückrunde von einer Explosion sprechen.
Dieser Spieler wird enttäuschen: Moreno Costanzo
Der Spielmacher konnte seit seinem Wechsel in die Hauptstadt nie vollends überzeugen. Zwar liess der 25-Jährige immer wieder seine Klasse aufblitzen, doch er brachte nie konstante Leistungen auf den Platz. Dies schafft er auch in der Rückrunde nicht, obwohl ihm sein Förderer Forte viel Spielzeit garantiert.
Prognose: Die Young Boys landen auf Platz 2
Die Berner spielen eine ansprechende Rückrunde und kämpfen lange um den Titel mit. Am Ende "veryounboysen" die Gelb-Schwarzen die Meisterschaft wieder und landen - wie so oft in den letzten Jahren - nur auf dem 2. Platz. Das Kader von Uli Forte erweist sich letztendlich als zu jung und unerfahren. Vor allem die vielen Ausfälle in der Defensive bekommt man zu spüren. Mit dem zweiten Rang darf man sich aber immerhin auf die Champions-League-Qualifikation freuen. http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 1. Februar 2014, 00:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.01.2014  Zitat: Bei den Young Boys ist die Decke in der Verteidigung dünn geworden
Nach den Abgängen von François Affolter (zum FC Luzern) und Dusan Veskovac (zum FC Toulouse) stellen sich den Young Boys einige Fragen. Wer bildet mit Alain Rochat zusammen gegen Thun die Innenverteidigung?
Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt – die Young Boys haben ihre Anhänger in der ersten Saisonhälfte durch ein Wechselbad der Gefühle geschickt.
Nach fünf Siegen zum Saisonstart liessen die Berner eine Serie von sieben Spielen ohne jeglichen «Dreier» folgen; um danach wieder dreimal hintereinander zu gewinnen. Und sich schliesslich mit einem Unentschieden gegen Basel, einer Niederlage in Thun und dem Heimsieg gegen St. Gallen in die Winterpause zu verabschieden. «Ganz klar, uns hat die Konstanz gefehlt», sagt Verteidiger Alain Rochat.
Dennoch hat sich YB mit nur zwei Punkten Rückstand auf Leader FC Basel und einem Zähler hinter Luzern als drittplatzierte Mannschaft in die siebenwöchige Pause begeben. Was allerdings aufgrund des blamablen Cupouts in Le Mont etwas in den Hintergrund getreten war.
So verzichtet Rochat nun auch ganz gerne darauf, konkrete Titelambitionen anzumelden. «Nach unserem super Start ist das natürlich ein grosses Thema gewesen», sagt der Romand, «doch die folgenden Resultate haben gezeigt, dass es wohl klüger ist, wenn wir einfach nur von Spiel zu Spiel schauen.»
Stammduo nicht zur Verfügung
Was auch deshalb Sinn macht, weil es derzeit in der Mannschaft einige Fragezeichen gibt und sich Trainer Uli Forte vor dem Auftakt in die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen Thun vor allem Gedanken darüber machen muss, wie er die Innenverteidigung besetzen soll.
Vom Stammduo der Vorrunde, Steve von Bergen und Dusan Veskovac, steht keiner zur Verfügung, weil Ersterer gesperrt und Letzterer in dieser Woche für knapp eine Million Franken in die Ligue 1 zum FC Toulouse verkauft worden ist.
Obwohl der Serbe eine ansprechende Hinrunde abgeliefert hat und in den letzten Jahren nur unter Trainer Martin Rueda nicht Stammspieler in der Super League war, ist es doch einigermassen erstaunlich, dass der 27-Jährige gleich mit einem Dreieinhalbjahresvertrag nach Frankreich gelockt worden ist.
Zwar hat dies YB noch einen schönen Batzen beschert, doch andererseits ist nach dem schon länger feststehenden Abgang von François Affolter zu Luzern die Decke in der Verteidigung dünn geworden. «Ich denke, dass die Klubführung darauf reagieren und Ersatz holen wird», sagt Rochat. Auch Trainer Forte hat an der Medienkonferenz am Dienstag zu verstehen gegeben, dass er noch einen Innenverteidiger brauche.
Rochat mit Abwehrrolle
Am Sonntag gegen Thun aber fällt die Rolle des Abwehrchefs erst einmal Rochat zu. «Ich spiele gerne innen», sagt Rochat, «obwohl ich in meiner Karriere häufiger als Aussenverteidiger aufgelaufen bin.» Mit wem zusammen er das Zentrum bilden wird, ist allerdings auch für ihn noch unklar.
Christoph Spycher, der diese Rolle spielen könnte, ist angeschlagen, der 19-jährige Gregory Wüthrich noch ohne jede Spielminute in der Super League und Marco Bürki weiterhin verletzt. «Mit wem auch immer – es wird klappen», sagt Rochat, der morgen seinen 31. Geburtstag feiert. «Wir sind hervorragend vorbereitet und hoch motiviert.»
Er gibt sich auch überzeugt, dass der 19-jährige Yvon Mvogo in der Lage ist, den verletzten Stammgoalie Marco Wölfli gut zu ersetzen. «Beim 1:0 gegen St. Gallen war er super, und er hat auch stets seriös trainiert», sagt Rochat. «Jetzt muss er diese Eindrücke aber auch bestätigen.»
Und sollte sich die Defensive im Kantonsderby gleichwohl als Achillesferse erweisen, so bleibt YB noch immer die Flucht nach vorne. Schliesslich haben sie aus Thun Josef Martinez zurückbeordert, der zusammen mit Marco Streller als achtfacher Torschütze die Liste anführt. «Mit ihm werden wir noch gefährlicher sein», sagt Rochat und nennt dann doch noch ein Ziel für die Rückrunde: «Möglichst lange an der Spitze mitspielen.» http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -127622398
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shalako
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Verfasst: Samstag 1. Februar 2014, 23:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.02.2014  Zitat: YB: Mit Coolness im Tor zur Konstanz
Die Young Boys blicken auf eine turbulente erste Saisonhälfte zurück. Dennoch dürfen sie vor dem Rückrunden-Auftakt mit einem Auge auf die Tabellenspitze schielen. Denn der Liga-Topskorer ist zurück und im Tor steht die Coolness in Person.
Glanzvoller Start, resultatmässige Krise, Aufschwung - und mittendrin eine Cup-Blamage. Die YB-Hinrunde 2013/14 bot reichlich Material für Diskussionen am Stammtisch. Im Rückblick war sie nur etwas: ein stetes Auf und Ab.
Und doch finden sich die Berner bei Halbzeit auf Rang 3 und im Meisterrennen wieder. Besser klassiert war YB nach der Hinrunde seit Einführung der Super League vor 11 Jahren nur zweimal (2003/04 und 2009/10). Der Rückstand auf Tabellenführer Basel beträgt gerade einmal 2 Punkte.
Kaum Veränderungen
«Wenn wir konstanter werden, dürfen wir uns auf die Rückrunde freuen», sagt Trainer Uli Forte. Grosse Veränderungen im Kader gab es nicht. «Wir wollen am Stamm festhalten und nur kleine Änderungen vornehmen.» Mit Verteidiger Jan Lecjaks (Valerenga) und Liga-Topskorer Josef Martinez (Thun) kamen ausgeliehene Spieler zurück. Vilotic statt Veskovac
Neu verpflichtet wurde Milan Vilotic. Der Verteidiger von Liga-Konkurrent GC kommt als Ersatz für die Innenverteidiger François Affolter (Luzern) und Dusan Veskovac (Toulouse), die beide das Weite suchten. Keinen Handlungsbedarf sieht der Klub auf der Position des Torhüters, obwohl Stamm-Keeper Marco Wöfli nach einem Achillessehnenriss noch lange ausfällt.
Vertreten wird der Routinier von einem Jungspund. Yvon Mvogo, wie sein Ersatz David von Ballmoos 19-jährig, soll zum sicheren Rückhalt aufsteigen. Die letzten 142 Minuten der Hinrunde hatte er das YB-Tor gehütet und keinen Gegentreffer kassiert. «Wölfli zu ersetzen, ist schwierig», meint der U21-Nati-Keeper. Aber er sei von seinen Qualitäten überzeugt. «Ich zweifle nicht - ich bleibe immer cool.»
Die «coole Socke» ist bereit
Diese Worte mögen erstaunen, doch scheinen sie seinem Naturell zu entsprechen. «Mvogo lässt sich nie aus der Ruhe bringen», beschreibt Forte seine neue Nummer 1. Der ganze Trubel um seine Person lasse ihn kalt. «Er ist eine coole Socke. Und er ist bereit, Wölfli zu ersetzen.»
Mvogo, aufgewachsen in Freiburg, kam erst im Alter von 12 Jahren als Stürmer zum Fussball. Im letzten Sommer stieg er zu YBs Nummer 2 auf, nun gehört er bereits zum Stamm. «Ich bin stolz und dabei immer noch der Gleiche. Es geht alles schnell», sagt Mvogo mit aller Gelassenheit über seinen steilen Aufstieg. Seine Achterbahn kennt bislang nur eine Richtung. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... r-konstanz
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shalako
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Verfasst: Montag 3. Februar 2014, 09:12 |
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03.02.2014  Zitat: GC-Fans toben
YB-Forte jetzt auch noch scharf auf Salatic
Sechs Monate nach seinem Abgang bei GC bleibt Uli Forte an Basel dran. Und er verärgert die Fans seines Ex-Vereins massiv.
Es ist das Merkmal der Mächtigen: Mit Transfers der besten Spieler aus der einheimischen Liga rüstet man auf – und schwächt die Konkurrenz. Das macht der FC Bayern so. Das macht der FC Basel so.
Und nun auch YB. In diese Kategorie gehört der Zuzug von GC-Abwehrboss Milan Vilotic für 4 Millionen Franken (inklusive aller Provisionen und Handgelder).
YB-Interimscaptain Moreno Costanzo zum Neuen, der gegen Thun noch nicht spielberechtigt war: «Das zeigt, welch interessanter Klub YB ist.»
Das Tempo des Deals hat selbst Trainer Uli Forte überrascht: «Es war sicher ein grosser Vorteil, dass ich Milan gut kenne – und er mich.»
Während sich die Berner über den Transfer freuen, toben die GC-Fans, beleidigen Forte im Internet aufs Übelste. Grund: Nach seinem Abgang beim Rekordmeister hatte Forte betont, dass er niemanden mitnehmen werde. «Das habe ich im Sommer gesagt. Nun ist es sechs Monate später ...», rechtfertigt sich Forte.
Geht das YB-Wildern beim Cupsieger nun weiter? Beim FCZ-Spiel gegen Sion steckte der YB-Trainer schon mal den Kopf mit GC-Captain Vero Salatic zusammen. Forte: «Als Vero zufällig an mir vorbeiging, war es doch logisch, dass er sich zu mir setzte. Wir haben ein tolles Verhältnis. Aber wir haben da gar nichts vorbesprochen. Vero hat einen langfristigen Vertrag bei GC mit Anschlusskontrakt. Er ist da zementiert.»
Der Spieler selbst sagt: «Wir sind uns sehr nahe.» Was bedeutet das? Vier- oder Fünfjahresvertrag? Salatic ironisch: «Sechs Jahre ...» GC-Trainer Michael Skibbe ist da ernster: «Es verlässt uns definitiv kein Spieler mehr.» Auch Salatic nicht? «Auch Salatic nicht.» http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 51091.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. Februar 2014, 22:11 |
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04.02.2014  Zitat: YB will den Titel – um jeden Preis
17 Millionen für drei Spieler
Die Phase 3 bei YB ist tot. Statt Worte sprechen nur noch Taten. In Form von Millionentransfers.
Die Zeiten des hemmungslosen Geldausgebens gehören der Vergangenheit an. Dies stand letzte Woche in einer Berner Lokalzeitung. Ein Klub, der sparen muss und deshalb auf Junge setzt. Doch dann wird Milan Vilotic verpflichtet ...
Der Traumspieler von YB-Coach Uli Forte ist der teuerste Transfer innerhalb der Super League aller Zeiten. Transfersumme: 4 Millionen Franken – inklusive aller Handgelder und Provisionen. Nicht mal der FCB hat innerhalb der Schweiz jemals so viel Geld ausgegeben. Zählt man Vilotics Lohn (inklusive zu erwartende Prämien) während der Vertrags-Laufzeit von 4,5 Jahren hinzu, kommt man auf 8 Millionen Franken!
Die Leistungsträger lässt man sich viel kosten. Daneben setzt man auf Junge und Eigene. Da kann man tatsächlich Geld sparen. Forte macht das auch konsequent: Gegen Thun standen mit Frey, Hadergjonaj, Wüthrich, Mvogo und Martinez fünf U21-Spieler auf dem Platz! «Wir wollen den Jungen eine Perspektive geben», sagt Präsident Werner Müller. Und zum Vilotic-Transfer? «Wenn man etwas will, das einen strategisch weiterbringt, dann sucht man nach Lösungen. Im Fall Vilotic haben wir eine Lösung gefunden.»
Diese Reissbrett-Strategie ist jene, welche die grösstmögliche Chance auf den Titel verspricht. YB-Sportchef Fredy Bickel hat sie den Klubbesitzern Andy und Hansueli Rihs verklickert.
Und Vilotic ist nur die Spitze des Eisbergs. Zuvor hat YB Nati-Abwehrchef Steve von Bergen von Palermo nach Bern geholt. Vertragsdauer: (lange) 5 Jahre für einen 30-Jährigen. Gesamtpaket hier: 5 Millionen.
Der dritte teure Bickel-Transfer ist jener von Alexander Gerndt. Als Gerndt Anfang 2013 von Utrecht zu YB wechselt, ist er schwedischer Nati-Spieler. Vertragsdauer: 3,5 Jahre. Gesamtpaket: 4 Millionen.
Total: 17 Millionen für drei Spieler!
Ex-YB-Boss Benno Oertig hatte einst die (teure) Ära Christian Gross als Phase 3 angekündigt, was aufgrund der ausgebliebenen Titel zu einem Berner Unwort wurde.
Ilja Kaenzig war vorgeworfen worden, er werfe das Geld mit beiden Händen zum Fenster hinaus. Doch er tat das, was jeder Sportchef tut und tat, also auch Bickel.
Er versucht, die Forderungen seines Coaches nach Verstärkungen zu erfüllen, und lotet aus, wie weit ein Boss zu gehen bereit ist. Rihs spielt mit.
Er will YB den ersten Meistertitel seit YB-Menschengedenken (1986) bescheren. Um jeden Preis!
Ist das die Phase 4 bei YB? Müller kurz und knackig: «Um Himmels willen, nein!» http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 53123.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. Februar 2014, 22:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.02.2014  Zitat: Uli Forte: Jugendförderer wider Willen
YB trat gegen Thun (2:1) mit einer äusserst jungen Mannschaft an. Es scheint, als hätten sich die Berner die Jugendförderung als Motto für die Rückrunde auf die Fahnen geschrieben. Doch stimmt dies auch wirklich?
Mit Yvon Mvogo, Gregory Wüthrich, Florent Hadergjonaj, Michael Frey und dem zurückgekehrten Josef Martínez setzte Uli Forte in der Startformation des Berner Derbys gleich auf fünf Spieler mit Alter 20 oder jünger.
Bereits in der Hinrunde gab es für die jungen Wilden Einsatzmöglichkeiten: Namentlich durften sich Marco Bürki, Leonardo Bertone, Thomas Fekete oder Hélios Sessolo (im Cup) versuchen.
Marco Wölfli, der beim ''SRF'' in der Pause des Thun-Spiels zu Gast war, zeigte sich nicht überrascht von dieser Entwicklung: Schliesslich gehöre es zur Philosophie des Vereins, junge Spieler in die erste Mannschaft nachzuziehen.
Sind die Berner also das neue Vorzeigemodell bezüglich Jugendförderung? Nein.
Ohne dem ehemaligen YB-Captain zu nahe treten zu wollen: Es ist eine Sache, Talenten eine Chance zu geben, weil man davon überzeugt ist, dass sie einen anderen (Stamm-)Spieler gleichwertig ersetzen können. Und eine andere, sie dann einzusetzen, wenn Not am Mann ist. Letzteres war bei YB meistens der Fall.
Mvogo spielt, weil Wölfli verletzt ist. Hadergjonaj wird Spycher oder Rochat weichen müssen, sobald Milan Vilotic (wohl schon gegen Basel) in die Innenverteidigung rückt und damit Wüthrich wieder in die U21 verdrängt. Frey wird bleiben, hat aber auch die Erfahrung von 51 RSL-Partien vorzuweisen. Und Martínez bewies seine Tauglichkeit für die oberste Schweizer Liga bereits bei Thun.
Ähnlich präsentierte sich die Situation vor der Winterpause, als man wegen zahlreicher Absenzen in der Defensive improvisieren musste.
Die Risikofreudigkeit, für die man Uli Forte und seinen Staff nun rühmt, ist also eigentlich gar nicht so gross, sofern sie denn überhaupt vorhanden ist.
Denn: Die Zeichen, welche die Vereinsleitung aussendet, weisen in eine andere Richtung. Dies zeigt ein Blick auf die Transferaktivitäten: Mit Vilotic (27), Von Bergen (30) oder Gajic (26) wurden sogenannt ''fertige'' Spieler als tragende Säulen eingekauft und mit langfristigen Verträgen ausgestattet.
Ein Mann wie François Affolter dagegen, den man in der gegenwärtigen Situation eventuell gut hätte gebrauchen können, gab man an Luzern ab.
Es ist klar, worauf die Strategie abzielt. Der Meistertitel und damit die direkte Qualifikation für die Champions League soll her, und zwar um jeden Preis. Die Experimente mit den noch fehleranfälligen jungen Spielern werden deshalb auf ein Minimum beschränkt.
Forte ist nicht dafür bekannt, Neues auszuprobieren und sich damit angreifbar zu machen. Einerseits ist dies verständlich, andererseits aber auch schade. Gerade der charismatische Zürcher hätte mit seinen unbestrittenen Qualitäten als Motivator die Werkzeuge zur Hand, aus Nachwuchsspielern gestandene Profis zu formen - auch in relativ kurzer Zeit.
Die hoffnungsvollen Auftritte eines Hadergjonaj (oder auch Moritz Bauer früher bei GC) hätten etwas mehr Vertrauen gerechtfertigt. Doch lassen wir uns überraschen, vielleicht findet die Trendwende ja noch statt... http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 5. Februar 2014, 17:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.02.2014  Zitat: YB auf der Siegesstrasse – jetzt auch vor dem Stadion
Seit heute Mittwoch lautet das Resultat auf der legendären Wankdorfuhr vor dem Stadion nicht mehr 1:1, sondern 2:1. Die YB-Verantwortlichen sind «happy». Ein 1:1-Unentschieden. Das war das Ergebnis des letzten YB-Spiels im alten Wankdorf am 7. Juli 2001 gegen Lugano. So lautete auch das Resultat auf der legendären Turmuhr, die vor mehr als sechs Jahren auf dem Quartierplatz vor dem Wankdorfstadion als Denkmal aufgestellt wurde. Bis Mittwochmittag. Denn nun lautet das Resultat 2:1.
Wer hat an der YB-Uhr «gedreht»? Die YB-Verantwortlichen halten sich bedeckt. Medienchef Albert Staudenmann sagt nur soviel: «Es gibt sehr viele YB-Fans, die an der Änderung Freude haben.» Es gebe auch viele YB-Fans, die den Verein in guten und schlechteren Zeiten unterstützen und nur das Beste für YB wollen. «Entsprechend gibt es auch viele Fans, die für die Resultatänderung in Frage kommen, respektive den Aufwand nicht gescheut hätten», sagt Staudenmann.
War es YB selbst?
Waren es also Fans, die dafür verantwortlich sind? Oder YB selbst? Man darf spekulieren. YB hat am Mittwochnachmittag jedenfalls auf ihren Social-Media-Kanälen das Foto des neuen Resultats verbreitet. Staudenmann zur Resultatänderung: «Wir sind mit dieser Lösung happy.»
Kehrt YB damit nach dem 2:1-Derbysieg gegen den FC Thun vom letzten Sonntag auch symbolisch auf die Siegerstrasse zurück und holt den ersten Meistertitel seit 1986? Immerhin ziert jetzt nicht mehr ein Unentschieden die YB-Uhr. «Mit einem Unentschieden kommt man tatsächlich nicht weit. Es braucht Siege. Jetzt zeigt die Uhr einen Sieg an», sagt Staudenmann.
Nacht-und-Nebel-Aktion vor zwei Jahren
Bereits im Juli 2011 wandelten Unbekannte das 1:1 in ein 2:1 um. Damals hatte YB an der Nacht-und-Nebel-Aktion keine Freude. Es gehe nicht an, dass das Berner «Heiligtum» einfach verändert werde.
Die «Täter» begründeten damals ihre Aktion mit einer Aussage des damaligen YB-Trainers Christian Gross. Dem Symbol-Fanatiker passte das Unentschieden nicht in den Kram. Es bedeutete für ihn: Zwei Punkte in einem Heimspiel verspielt. Gross drängte seit seiner Unterschrift bei YB darauf, das Ergebnis zu ändern. Er ist zwar längst nicht mehr YB-Coach, aber immerhin wurde sein Wunsch jetzt noch erhört. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/29432816
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shalako
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Verfasst: Freitag 7. Februar 2014, 12:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.02.2014  Zitat: Nause will mehr Geld von YB und SCB
Seit 2009 fordern Politiker mehr Geld von YB und vom SCB für die Polizeikosten, die rund um ihre Spielen anfallen. Nach Jahren der Drohungen steht Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) in den Verhandlungen kurz vor dem Durchbruch.
Noch bevor die Tinte unter dem Vertrag trocken war, lachten sich die Verantwortlichen von YB und vom SCB ins Fäustchen. Es war im Herbst 2008, als sie mit dem damaligen Stadtberner Sicherheitsdirektor Stephan Hügli (FDP) einen Deal abschlossen, über den sein Nachfolger Reto Nause (CVP) sechs Jahre später sagen wird: «Die beiden Sportklubs haben von hervorragenden Konditionen profitiert.»
Gemäss diesem Vertrag über die Beteiligung an den Sicherheitskosten bezahlen YB und der SCB jährlich 60'000 Franken an die Polizeikosten, die rund um ihre Spiele anfallen. Diese Summe sei «nett ausgedrückt: bescheiden», sagte SP-Stadtrat Stefan Jordi im September 2011; Alt-GB-Stadtrat Urs Frieden betonte im Juni 2012, der Beitrag der Sportklubs sei «viel zu tief angesetzt», und SVP-Fraktionspräsident Roland Jakob spricht im Januar 2014 von einem «Tropfen auf den heissen Stein».
Tatsächlich haben YB und SCB beispielsweise im Jahr 2012 nur 5 Prozent der Polizeikosten rund um ihre Meisterschaftsspiele selber übernommen (120'000 Franken von 2,5 Millionen Franken). Dabei dürften die Behörden bis zu 80 Prozent der Sicherheitskosten nach Abzug der polizeilichen Grundversorgung auf die Klubs überwälzen. Im Beispiel vom Jahr 2012 wären das 2 Millionen Franken. So hat es das Bundesgericht im Jahr 2009 entschieden. Das entsprechende Urteil wurde nur wenige Monate nach Vertragsabschluss zwischen Nauses Vorgänger Hügli und den Sportvereinen veröffentlicht. «Mein Vorgänger hatte Pech», sagt Nause rückblickend. «Mit dem Bundesgerichtsentscheid im Rücken hätte Hügli den Vereinen damals bestimmt mehr Zugeständnisse abgerungen.»
Nause hielt sich an Vertrag
Doch auch Reto Nause hat den Betrag, den die Sportklubs an die Sicherheitskosten bezahlen, seit seinem Amtsantritt nie erhöht. Obschon dies seit besagtem Bundesgerichtsurteil mittels Verfügung möglich gewesen wäre. Obschon das Stadtparlament mit regelmässig eingereichten Vorstösse auf eine Erhöhung der Klubbeiträge pochte.
doch er drohte den Klubs
In solchen Phasen argumentierte der Sicherheitsdirektor stets wie folgt: «Pacta sunt servanda – Verträge sind einzuhalten», sagte er gegenüber kritischen Stadträten und Medien. Es wäre schlechter Stil der Stadtbehörden, wenn sie als Partner vertragsbrüchig würden. Nause selber aber drohte den Sportklubs bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit einer Erhöhung der Sicherheitskosten. «Wenn es in einem Jahr noch immer so viele Polizisten für ein SCB- oder ein YB-Spiel braucht, dann müssen wir die Kostenbeteiligung der Klubs neu verhandeln», sagte er im November 2009. Oder: «Wenn sich YB im Kampf gegen Pyrofackeln weiterhin zurückhält, verstärke ich den Druck durch eine höhere Abgeltung der Sicherheitskosten», doppelte er ein Jahr später nach. Und als sich die Young Boys im Frühjahr 2012 weigerten, die geplanten Überwachungskameras zwischen der S-Bahn-Station Wankdorf und dem Stade de Suisse finanziell zu unterstützen, baute Reto Nause erneut die bekannte Drohkulisse auf.
Seine Worte wirkten – obschon er niemals Taten folgen liess. Die beiden Sportklubs kooperierten mit dem Gemeinderat. Sie unterzeichneten Sicherheitsvereinbarungen, investierten Geld in die Fanarbeit. Und YB bezahlte 140'000 Franken an den Bau eines Fantrennzaunes auf öffentlichem Grund.
Fanmärsche durch die Stadt
Dank des Fanzauns gingen die Polizeikosten zurück. Doch der Druck auf die Sportklubs blieb bestehen. Dieser erhöhte sich nochmals, als die Fans des FC-Basel mehrere unbewilligte Fanmärsche durch die Stadt Bern organisierten. Als Grund gaben sie Provokationen von Reto Nause an. Dieser hatte den Fanzaun in dieser Zeitung «Raubtierkäfig» genannt.
Wegen der Fanmärsche reklamierte die Kantonspolizei beim Gemeinderat. Pro Fanmarsch entstanden Zusatzkosten von 60'000 Franken. Von da an kam er wieder regelmässig: der Ruf nach mehr Geld von den Sportklubs an die öffentlichen Sicherheitskosten. Im Juni 2012 überwies der Stadtrat einen zwingenden Vorstoss, der eine Erhöhung der Klubbeiträge verlangt. Dies, obschon die Polizeikosten insgesamt rückläufig waren. Und nach den Ausschreitungen vor dem Cupfinal im Frühsommer 2013 forderte auch Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP) mehr Geld von den Sportvereinen.
Vertrag wird neu verhandelt
Nun läuft der auf fünf Jahre abgeschlossene Vertrag zwischen der Stadt Bern und den Sportklubs aus. Wenn Reto Nause in diesen Wochen mit den Verantwortlichen von YB und vom SCB den neuen Vertrag aushandelt, tut er dies aus der Position der Stärke heraus (siehe Box). Der öffentliche Druck auf YB und den SCB ist so gross wie nie zuvor. Mit dem Stadtrat, dem Bundesgerichtsurteil und der öffentlichen Meinung im Rücken kann der Sicherheitsdirektor in diesen Verhandlungen nur gewinnen. «Der neue Vertrag wird fair und ausgewogen sein», sagt Reto Nause zum Stand der Neuverhandlungen. Währenddessen verweigern die Young Boys und der SCB gegenüber dieser Zeitung jeglichen Kommentar. Bevor die Tinte unter dem neuen Vertrag trocken ist, wollen sie sich nicht dazu äussern.
Politiker fordern mehr Geld von den Vereinen
Eine Prognose lässt sich so sicher machen wie der Wetterbericht für die Malediven: Derart günstig wie bisher kommen YB und der SCB nicht länger davon. Bisher bezahlten die beiden Klubs je 60'000 Franken pro Jahr an die Polizeikosten. Doch der entsprechende Vertrag läuft Ende Saison aus – und der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) handelt derzeit einen neuen Kontrakt mit den Vereinen aus (siehe Haupttext).
Dass Reto Nause mehr Geld von den Sportklubs will, hat er im Januar gegenüber dem «Bund» gesagt. Über die Höhe des angestrebten Betrages indes schweigt der Sicherheitsdirektor. «Es stimmt, wir wollen mehr Geld von den Klubs», bestätigt Nause auf Anfrage. Aber er werde auch berücksichtigen, dass die Sicherheitskosten zurückgegangen seien (siehe Grafik in der Bildstrecke).
Die Gespräche mit den Verantwortlichen von YB und dem SCB seien «konstruktiv», betont Nause. Die Parteien seien sich «über die Grundzüge des zukünftigen Modells» einig. Der Beitrag der Klubs soll in Zukunft an die effektiven Polizeikosten gekoppelt werden. «Wir könnten auch auf jedes Ticket einen fixen Beitrag draufschlagen», sagt Nause. «Doch das wollen wir nicht, weil wir so den Zuschauererfolg der Vereine bestraften.»
Sofern sich die Parteien einigen, wird der Vertrag dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt. «Reto Nause soll die Möglichkeiten des Bundesgerichtes ausreizen», findet SP-Co-Präsident Stefan Jordi. «Jedoch sollte das Engagement, das die beiden Klubs in der Fanarbeit leisten, in den Verhandlungen auch berücksichtigt werden.» Auch FDP-Fraktionspräsident Bernhard Eicher betont, der Klubbeitrag müsse deutlich höher ausfallen. «Aber jeder, der während laufender Verhandlungen Beträge nennt, handelt gegen das Interesse der Stadt.»
Einen Betrag nennt GFL-Stadtrat Manuel Widmer: «Zehn Prozent der Sicherheitskosten sollen die Klubs übernehmen.» Im Gegenzug sollten die Vereine laut Widmer aber zwingend ein Mitspracherecht beim Polizeiaufgebot erhalten. BDP-Stadtrat Philip Kohli ist gegen eine Erhöhung der Klubbeiträge: «Die Polizeieinsatzstunden sind rückläufig. Wir sollten die Vereine dafür belohnen – und nicht bestrafen.» SVP-Fraktionspräsident Roland Jakob fordert: «Die Polizeigrundversorgung soll auch für die Sportklubs kostenlos sein», sagt er. An den Kosten, die darüber hinausgehen, sollten sich die beiden Vereine aber mit mindestens zwanzig Prozent beteiligen. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/24688881
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