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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. September 2013, 22:56 
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ein 0:0 war heute das maximum was beim fc st. gallen zu holen war. 10:0 corner :o - 1 grosschance während 90 minuten. wo ist das yb von anfang Saison? die paar abgänge und verletzungen sollten doch eine mannschaft wie yb nicht derart aus dem konzept bringen.

forte ist mit einem blauen auge davongekommen, die wechsel welche er für das heutige spiel vorgenommen hat waren äusserst mutig. das glück stand heute einmal auf unserer seite.

ein punkt in st. gallen zu holen nach drei niederlagen, muss nun die wende sein um gegen den fcz wieder auf die siegerstrasse zurückzufinden.


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. September 2013, 23:48 
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Karger Lohn für St. Gallen

Überlegen zum 0:0

Der FC St. Gallen dominiert die Young Boys, vergisst aber das Toreschiessen. Auch YB verpasst den Lucky Punch.

Es kann manchmal schnell gehen: Da ist die Mannschaft in Form, und die Siege fallen ihr nur so in den Schoss. Doch dann reisst die Strähne, niemand weiss so genau, weshalb, und das grosse Rätselraten beginnt: Wieso macht die Defensive plötzlich Fehler? Warum treffen die Stürmer nicht mehr? Die Antwort auf all diese Fragen schien der YB-Trainer Uli Forte nach drei Niederlagen in Folge gefunden zu haben.

Jedenfalls gab er seiner Mannschaft für den Match gegen den FC St. Gallen einen klaren Plan vor: Mit aggressivem Forechecking sollte der Gegner von der ersten Sekunde an unter Druck gesetzt werden. Bloss: Es klappte nicht. Die Ostschweizer befreiten sich aus der Umklammerung, als hätten sie sich nach drei Spielen in der Europa League bereits die Abgebrühtheit einer international erfahrenen Mannschaft zugelegt. Sie schalteten und walteten, und die Young Boys hatten dem kaum etwas entgegenzusetzen. Auszeichnen konnten sich vor allem Torhüter Wölfli sowie das Innenverteidiger-Duo Von Bergen und Rochat. Es dauerte bis zur 31. Minute, bis zum ersten Schuss eines Berners auf das St. Galler Tor (Zarate). Diesem bis zur Pause einzigen Versuch stand ein halbes Dutzend guter Chancen des Heimteams gegenüber, dem nur der Führungstreffer zu einer perfekten ersten Halbzeit fehlte. Der Plan B der Berner sah dann weniger Ungestüm, dafür mehr kontrollierte Offensive vor. Das Ergebnis blieb das Gleiche: Der FC St. Gallen war klar überlegen. Zeitweise mussten sich die Berner mit einer eigentlichen Abwehrschlacht wehren. Doch das Resultat veränderte sich nicht. Bloss das Cornerverhältnis wurde immer einseitiger, am Schluss stand es 10:0. Noch immer genügte aber YB eine einzige gute Szene, um vielleicht sogar noch zu siegen. Diese Möglichkeit kam – fast: Es war der eingewechselte Frey, der den Lucky Punch verpasste. «Mit diesem 0:0 müssen wir sehr, sehr zufrieden sein», sagte Uli Forte nach dem Spiel. Die St. Galler liessen für einmal die Effizienz vermissen.

Immerhin verfügt der Klub nach den schweren Verletzungen von Cavusevic und Lehmann (Beinbruch) wieder über drei Stürmer. Sie verpflichteten am Mittwoch den österreichisch-polnischen Doppelbürger Daniel Sikorski, einen ehemaligen Nachwuchsspieler von Bayern München, der nach diversen Engagements in Polen vereinslos war.


http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.18156198

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. September 2013, 23:49 
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St. Gallen verzweifelt

Wölfli hält YB auf dem Thron

Saftlos, kraftlos, ideenlos. Bei Leader YB geht seit dem Traumstart mit fünf Siegen in fünf Spielen fast gar nichts mehr. Immerhin auf Marco Wölfli ist Verlass.

Was ist nur mit YB los? Nach drei Niederlagen in Folge gibts für das Team von Uli Forte beim 0:0 gegen St. Gallen zwar erstmals wieder Punkte, aber auf einen Sieg warten die Berner nun schon seit dem 10. August (4:0 in Aarau).

Erst nach einer halben Stunde kommen die Gäste zu einer kleinen Chance. Zarate schlenzt den Ball über die Latte. Es bleibt die einzige gute YB-Gelegenheit auf einen Treffer, bis Frey kurz vor Schluss einen Kopfball versemmelt. Ganz anders die St. Galler.

Die Ostschweizer sündigen im Abschluss. Allen voran YB-Leihgabe Matias Vitkieviez. Gleich vier Mal scheitert der Schweiz-Uru am mit Abstand besten Berner, Marco Wöfli im Tor. Die beste Gelegenheit lässt Karanovic nach einem Solo liegen (25.).

Und was macht eigentlich YB-Bomber Yuya Kubo, der von Anfang an ran darf? Nicht viel, er bleibt praktisch unsichtbar. Viel glücklicher kann ein Punktgewinn fast nicht sein. Die Berner bleiben mit dem Unentschieden Leader. Zumindest für eine weitere Nacht.
St. Gallen - YB 0:0 (0:0)
AFG-Arena, St.Gallen. - Zuschauer: 12406. - SR Stephan Studer, Schweiz.

St. Gallen: Lopar D., Martic I., Besle S., Montandon P., Lenjani E., Janjatovic D., Mutsch M., Vitkieviez M., Mathys M., Rodriguez R., Karanovic G. - Einwechslungen: Nushi K. (64. für Rodriguez R.), Keita A. (77. für Karanovic G.), Sébastien Wüthrich (80. für Vitkieviez M.).

YB: Marco Wölfli, Bertone L., von Bergen S., Rochat A., Spycher C., Costanzo M., Gajic M., Zarate G., Kubo Y., Gerndt A., Afum S. - Einwechslungen: Raphaël Nuzzolo (61. für Afum S.), Frey M. (70. für Zarate G.), Veskovac D. (81. für Gajic M.).

Verwarnungen: YB: 41. Zarate G. (Gelb), 71. Bertone L. (Gelb), 89. Frey M. (Gelb), 90. Rochat A. (Gelb).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 53391.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. September 2013, 23:53 
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24.05.2013

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Glückliches YB entführt Punkt aus St. Gallen

St. Gallen zeigte gegen Leader YB erneut eine starke Leistung. Die Ostschweizer scheiterten aber ein ums andere Mal am starken Marco Wölfli und müssen sich mit einem torlosen Remis begnügen.

Die Young Boys sind wieder Leader der Super League. Das 0:0 bei St. Gallen schmeichelt den Bernern aber. Die Ostschweizer spielten besser, einzig die Chancenauswertung liess Wünsche offen.

Das Team von Jeff Saibene ist nun seit elf Pflichtspielen ungeschlagen und führte YB zeitweise an die Wand. 16:3 Torschüsse und 10:0 Corners, dazu ein Chancenverhältnis von 9:2 - die Zahlen sprechen für sich. "Uns fehlte einfach das Tor", stellte St. Gallens Spielmacher Marco Mathys richtiggehend fest. St. Gallen war vor 12'406 Zuschauern das klar bessere und aktivere Team, scheiterte aber wiederholt am ausgezeichneten YB-Torhüter Marco Wölfli.

Marco Wölfli rettet für YB das Remis

St. Gallen trumpfte gegen YB gross auf. Dem Tempodiktat der vor Selbstvertrauen strotzenden Ostschweizer waren die Berner nicht gewachsen. Ein halbes Dutzend erstklassiger Torchancen erarbeiteten sich die St. Galler bereits in der ersten Halbzeit. Ein Tor blieb ihnen aber versagt. Oft fehlten nur Zentimeter oder Torhüter Wölfli machte Skoreversuche durch Karanovic, Martic, Mathys und Vitkieviez zunichte. YB, das nach drei Niederlagen nacheinander immerhin ein Remis erreichte, vermochte kreativ kaum Akzente zu setzen, hielt aber defensiv dank Wölfli und den stabilen Innenverteidigern Von Bergen und Rochat dicht - sehr zur Freude des an der Seitenlinie heftig mitfiebernden Trainers Uli Forte.

St. Gallen - Young Boys 0:0.
AFG-Arena - 12'406 Zuschauer - SR Studer.
St. Gallen: Lopar; Martic, Montandon, Besle, Lenjani; Mutsch, Janjatovic; Vitkieviez (80. Wüthrich), Mathys, Rodriguez (64. Nushi); Karanovic (76. Keita).
Young Boys: Wölfli; Bertone, Von Bergen, Rochat, Spycher; Costanzo, Gajic (80. Veskovac); Zarate (70. Frey), Kubo, Afum (61. Nuzzolo); Gerndt.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Cavusevic, Ivic, Lehmann (alle verletzt), Demiri (krank) und Schönenberger (nicht im Aufgebot). YB ohne Bürki (gesperrt), Affolter, Sutter, Simpson, Doubai (alle verletzt). 5. Tor von Lenjani wegen abseits aberkannt.
Verwarnungen: 41. Zarate (Foul). 71. Bertone (Foul). 89. Frey (Reklamieren). 92. Rochat (Foul).


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... n-10738944

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2013, 00:12 
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Haribo hat geschrieben:
warum isch kurve läär? zug wieder blibe stecke? :wink:


Stellungnahme zum Spiel in St.Gallen

St. Gallen setzt das KANNkonkordat um.

Beim heutigen Spiel FCSG-YB haben etliche YB-Fans auf legalem Weg Tickets für den Nebensektor gekauft. Dies Aufgrund der Erfahrungen der letzten Gastspiele in St. Gallen. Die unverhältnismässigen Kontrollen beim Eingang, wo unter anderem unbescholtene Leute von Privatpersonen im Intimbereich kontrolliert wurden, dürfen nicht länger toleriert werden. Bereits auf dem Weg vom Bahnhof zum Stadion wurden die Fans mit grossem Polizeiaufgebot begleitet und wie Tiere durch enge, vergitterte Schleusen getrieben. Dieser durch die Polizei auf Eskalation ausgelegten Provokation wollten die YB-Fans heute aus dem Weg gehen.

Der FSCG hat den YB-Fans trotz gültigem Ticket und absolut ruhigem Verhalten der Fans den Eintritt in den Nebensektor verwehrt. Egal ob Jung oder Alt, Mann oder Frau, alle Personen mit Berner Dialekt wurden vom FCSG abgewiesen.

Rund 200 Berner haben deshalb darauf verzichtet, das Spiel im Stadion zu verfolgen und haben vor dem Stadion völlig ruhig zwei Stunden auf die Abfahrt des Extrazuges gewartet. Auch wenn es sich um ein kleines Zeichen handelt, zeigt dies auf, dass sich auch Fussballfans nicht alles gefallen lassen. Die ganze Aktion zeigt aber vor allem sehr eindrücklich, wie die Verschärfung des Konkordats umgesetzt wird und was dies für Folgen hat. Einerseits werden mit solchem Verhalten seitens der Behörden und des Clubs keine Polizekosten gesenkt. Im Gegenteil, der Aufwand durch die individuelle Anreise der Zuschauer und Gästefans, welche sich während dem Spiel ausserhalb des Stadions aufhalten, wird für die Polizei höher. Es zeigt aber vor allem aber auch, wie Leute vorverurteilt werden und dass die Behörden nicht an einer Deeskalation interessiert sind. Dies trifft am Ende alle Matchbesucher. Vom Familienvater, über Senioren bis hin zu Kindern. Ein Spielbesuch im neutralen Sektor wird in Zukunft nicht mehr möglich sein. Anders als dies von Regierungsrat Käser immer wieder postuliert wird.

Die YB-Fans behalten sich vor, beim FCSG das Geld für die gekauften Tickets auf dem Rechtsweg zurück zu fordern.

OKBE


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2013, 09:02 
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Wölfli überhört gekonnt, Spycher ortet Mängel

Die Young Boys klammern sich nach der biederen Darbietung bei St. Gallen (0:0) an den wenigen positiven Dingen fest.

Die Frage schien an ihm abzuperlen wie die gegnerischen Schüsse in den 93 einseitigen Minuten zuvor. YB-Goalie Marco Wölfli stand also im St. Galler Stadionbauch, nachdem das Heimteam die Young Boys phasenweise dominiert hatte und wurde mit der Frage konfrontiert, ob er sich als Matchwinner fühle.

«Dieses 0:0 ist wichtig für uns», überhörte Wölfli gekonnt. Schuss für Schuss hatte er zuvor gehalten, Angriff um Angriff zunichte gemacht und seiner vieles schuldig gebliebenen Mannschaft einen schmeichelhaften Punkt gerettet. «Und der ist nicht gestohlen, er ist erkämpft», war der Mann des Spiels, der seinen Titel nicht wahrhaben wollte, überzeugt. Marco Wölfli und die einmal mehr umformierte Abwehr – Routinier Christoph Spycher rückte vom Mittelfeld nach hinten links – hielten sich immerhin schadlos. Verbunden damit war aber vor allem Kampf, wer spielerischen Glanz suchte, wurde bei den Young Boys an diesem Abend nicht fündig.

«Es ist tatsächlich so, dass wir nun seit einigen Partien zu viele Bälle verlieren, zu viele Fehlpässe machen», gab Spycher zu. Der Captain sah aber keinen Grund zur Beunruhigung, «wir gewinnen auch dieser Leistung etwas Positives ab». Es ist tatsächlich frappant, wie gross das Gefälle bei den Bernern zwischen den ersten fünf Vergleichen, die sie allesamt gewannen, und den vielleicht letzten drei Partien ist. «Gegen GC, beim 1:2, ist uns offensiv noch viel geglückt. Das war in letzter Zeit leider anders», meinte Spycher. Auch er stuft die kämpferische Leistung aber als «tadellos» ein.

Kein Einlass für YB-Fans

Das Ganze durften, beziehungsweise mussten sich einige YB-Anhänger gar nicht erst anschauen. Ein Grossteil der Berner Supporter erstand aus Protest gegen die strengen Sicherheitsauflagen für Fussballfans im Kanton St. Gallen Karten für einen anderen Sektor. Sie erhielten aber keinen Einlass – und warteten vor dem Stadion die Abfahrt des Fanzuges ab.

Es war also durch und durch ein sonderbarer, fussballerisch sicher nicht erbaulicher Abend aus YB-Sicht. Unten an der Pressekonferenz war Uli Forte zu Scherzen aufgelegt, oben vor der Garderobe nahm Wölfli, der Matchwinner, der keiner sein wollte, Schulterklopfer um Schulterklopfer entgegen. Das 0:0 gegen St. Gallen war für den noch immer Tabellenführenden offenbar eine zufriedenstellende Ausbeute – trotz spielerischer Armut in den eigenen Reihen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18403467

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2013, 09:04 
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Der dreiste Punktraub

Ein ganz schwaches YB holt in St. Gallen ein äusserst glückhaftes 0:0-Remis. Goalie Marco Wölfli zeigt eine überragende Leistung.

Und am Ende des Dienstagabends werden die Young Boys nach einer ungenügenden Leistung in St. Gallen tatsächlich sogar noch mit der Tabellenführung belohnt – wobei sie mehr Spiele als die Konkurrenz an der Spitze bestritten haben. Und wie ein Leader oder sogar meisterlich traten die Berner in der AFG-Arena nun wirklich nicht auf.

Im ganz grossen Gegenteil. YB war: verunsichert, behäbig, schwach. Und YB spielte: fehlerhaft, langsam, ungefährlich. In der Geschichte der Super League gab es wohl selten eine Begegnung, die derart einseitig wie jene in St. Gallen verlief. Die Gastgeber stellten die deutlich bessere Mannschaft, sie waren aggressiver, spielstärker, organisierter. «Wir haben 90 Minuten auf ein Tor gespielt und waren sehr gut», sagte St. Gallens Trainer Jeff Saibene. «Leider haben wir aber trotz vieler ausgezeichneter Gelegenheiten kein Tor erzielt. Deshalb fällt mein Fazit nicht restlos zufriedenstellend aus.»

17:2 Torschüsse

Am Ende des Abends besass der beeindruckend schwungvolle FC St. Gallen zwar in Sachen Torschüsse (17:2) oder Corner (11:0) eklatante Vorteile, hatte aber kein Tor erzielt. Und weil die Young Boys für ihre lethargische Darbietung ohnehin keinen Treffer verdient gehabt hätten, endete diese Partie mit einem 0:0. Es war ein Nullzunull, welches die Gäste einzig und allein ihrem überragenden Torhüter zu verdanken hatten.

Marco Wölfli wehrte Schuss um Schuss und Kopfball um Kopfball ab, er war oft reflexstark, teilweise mirakulös, jederzeit präsent. Ohne Wölflis zuweilen sensationelle Paraden hätten die Young Boys die vierte Niederlage in Serie kassiert – es wäre eine Demontage der üblen Sorte geworden. «Wir kämpften stark und haben sicher mit Glück einen Punkt geholt», sagte YB-Trainer Uli Forte. «Wenn Michael Frey kurz vor Schluss den Kopfball aus wenigen Metern verwertet hätte, wäre das wohl des Guten zu viel für uns gewesen.» Man kann auch sagen: Es wäre ein gestohlener Sieg der Young Boys gewesen. Aber auch so muss man dieses 0:0 als dreisten Berner Punktraub in St. Gallen werten.

Vitkieviez mit Chancen

Bereits in der Startphase hatten die Young Boys einen unsortierten Eindruck hinterlassen. Sie traten seltsam uninspiriert auf, und manchmal schien es, als ob sie nur darauf warten würden, in Rückstand zu geraten. Einer aber wehrte sich mit Händen und Füssen und Beinen und Kopf, und das war Marco Wölfli. Die St. Galler verzweifelten zuweilen schier, weil sich Wölfli im Sturmlauf der Ostschweizer in einen Paradenrausch steigerte. Insbesondere gegen Matias Vitkieviez, seinen früheren Mitspieler bei YB, rettete der Goalie mehrmals fantastisch. Mit einem Weltklassereflex entschärfte er nach einem Solo von Vitkieviez auch die beste Chance St. Gallens kurz nach dem Seitenwechsel.

Die St. Galler waren trotz deutlich mehr Begegnungen in den letzten Wochen – wegen ihrer Europa-League-Einsätzen – die bessere, fittere Mannschaft, aber ihre schwache Chancenauswertung verhinderte einen Kantersieg. YB dagegen agierte in der Offensive sehr umständlich. Ausser Freys Kopfballchance in der Schlussphase wurde es nie gefährlich, St. Gallens Goalie Daniel Lopar musste keinen Schuss abwehren. YB-Coach Forte lobte sein Team dennoch für den «grossen Kampf» und sprach von einem «goldenen Punkt». Er meinte: «Wir haben die Negativspirale gestoppt.» Es war nur Wölfli zu verdanken.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17315572

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2013, 09:07 
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Wölfli rettet YB in der Abwehrschlacht

In einem einseitigen Spiel gegen St. Gallen erkämpft sich YB ein glückliches 0:0. Damit sind die Berner zumindest für eine Nacht wieder Leader.

Dank Torhüter Marco Wölfli riss die Niederlagenserie gestern Abend in St. Gallen. Nach drei Spielen ohne Punkte ergatterten die Berner in der AFG-Arena einen Punkt. Nach diesem 0:0 von einer Trendwende bei YB zu schreiben, wäre aber mächtig übertrieben.

10:0 Corner für St. Gallen, ein Dutzend Torchancen und ein YB-Goalie, der einen Glanzabend erwischte, stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Dass St. Gallen nach ihrer kämpferischen wie auch spielerisch überzeugenden Vorstellung nur mit einem Punkt belohnt wurde, widerspricht der Logik.

St. Galler machen eigentlich alles richtig

In der AFG-Arena hatten die Young Boys in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht. Am 9. Dezember erlebten die Berner die Cuppleite gegen den Challenge-League-Vertreter Wil. Damals holte YB wohl ein 0:3 auf, verlor aber in der Verlängerung 3:4. Und beim letzten Meisterschafts-Auftritt in der Ostschweiz am 5. Mai hatten sich die Young Boys ebenfalls dominieren lassen müssen und verloren 1:3.

Gestern aber reichte es zu einem Punkt, weil Wölfli bereits in der 14. Minute alleine gegen Karanovic rettete, danach auch einen Schuss von Matic (34. Minute) glänzend abwehrte, Rodriguez kurz vor der Pause aus bester Position das Tor nicht traf und auch Vitkieviez am überragenden YB-Goalie scheiterte (56.) Die genannten Szenen sind nur die grössten Möglichkeiten der Ostschweizer, welche die Young Boys nie zur Ruhe kommen liessen, sie konsequent unter Druck setzten und eigentlich alles richtig machten. Nur die Tore erzielten die St. Galler nicht.

«Das ist ein glücklicher Punkt», räumte auch YB-Trainer Uli Forte ein. «St. Gallen kommt aus einer guten, erfolgreichen Phase, wir kommen aus einer weniger guten Phase. Deshalb ist dieser Punkt für uns Gold wert.»

Debüt von Gajic

Forte musste nach dem 0:1 gegen Luzern und der Spielsperre gegen Bürki zwangsläufig seine Abwehr erneut umstellen. Spycher spielte als linker Aussenverteidiger, seine Position im Mittelfeld nahm Milan Gajic ein. Der einstige FCZ-Spieler gab nach seiner langen Verletzungspause sein Meisterschaftsdebüt mit YB. Er hatte wie alle Berner viele Probleme, doch er zog sich nach dieser langen Wettkampfpause ansprechend aus der Affäre.

Im Angriff bekam Kubo in der Startformation den Vorzug von Nuzzolo. Doch es zeigte sich erneut, dass der Japaner in der Rolle des sogenannten Jokers viel effektiver ist, als wenn er von Beginn weg im Team steht.

«Des Guten zu viel»

Die Berner bekundeten enorme Probleme, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Nach vorne lief fast gar nichts, und so wurden die Young Boys den St. Gallern zum Reagieren gezwungen. Das Heimteam bestimmte den Rhythmus und zeigte viel mehr Druck in den Aktionen als YB. Es war ein Glück für die Berner, dass zumindest von Bergen und Rochat als Felsen in der Brandung sich nicht unterspülen liessen. Aber insgesamt spricht nur das 0:0 für die Young Boys, in spielerischer Hinsicht liess die Mannschaft praktisch alle Wünsche offen. Es passt zu diesem einseitigen Spielverlauf, dass der eingewechselte Frey mit einem Kopfball in der 74. Minute nach Flanke von Spycher gar noch die grosse Chance zum Siegestreffer hatte. «Das wäre des Guten aber zu viel gewesen», sagte selbst Forte.

St. Gallens Trainer Jeff Saibene musste sich dagegen damit trösten, «dass wir einen super positiven Auftritt hatten mit viel Dynamik». Und er fügte an: «Man darf nicht vergessen, dass wir gegen ein Spitzenteam spielten.» Das allerdings war in der AFG-Arena nicht zu sehen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wo ... y/23469680

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Fans boykottierten YB-Spiel

Rund 200 YB-Fans haben das gestrige Auswärtsspiel gegen St. Gallen vor dem Stadion verbracht. Damit wollten sie ein Zeichen gegen das verschärfte «Hooligan»-Konkordat setzen.

Die YB-Supporter reisten mit schlechten Erinnerungen an das Auswärtsspiel nach St. Gallen. Beim letzten Aufeinandertreffen in der AFG-Arena seien die Berner Fans auf dem Weg vom Bahnhof zum Stadion von einem grossen Polizeiaufgebot begleitet und «wie Tiere durch enge, vergitterte Schleusen» getrieben worden, wie die «Ostkurve Bern» in einer Stellungnahme schreibt.

Ein weiterer Kritikpunkt der Fans: Die Einlasskontrollen beim Eingang. Laut der «Ostkurve Bern» seien diese unverhältnismässig, da unter anderem «unbescholtene Leute von Privatpersonen im Intimbereich» kontrolliert wurden. Das dürfe nicht mehr länger toleriert werden.

Im Nebensektor abgewiesen

Um die Einlasskontrollen für den Auswärtssektor zu umgehen, entschlossen sich deshalb etliche YB-Fans, Tickets für den Nebensektor zu kaufen. Diesen erreichten sie aber nie. «Der FSCG hat den YB-Fans trotz gültigem Ticket und absolut ruhigem Verhalten der Fans den Eintritt in den Nebensektor verwehrt.»

Darauf entschlossen sich rund 200 Berner, das Spiel zu boykottieren und vor dem Stadion auf die Abfahrt des Extrazuges zu warten. Die «Ostkurve Bern» erhofft sich keine grosse Wirkung von dieser Aktion. «Auch wenn es sich um ein kleines Zeichen handelt, zeigt dies auf, dass sich auch Fussballfans nicht alles gefallen lassen.»

Die YB-Fans behalten sich vor, beim FCSG das Geld für die gekauften Tickets auf dem Rechtsweg zurück zu fordern.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Fa ... y/18672682

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. September 2013, 09:10 
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«Ein erster Schritt aus der Krise»

Wie die Young Boys ihre schwache Leistung beim 0:0 in St. Gallen schön redeten.

Die Resultate der Young Boys in den ersten fünf Runden der Super League sprachen für sich: Ein 2:0, 3:1, 3:2, 3:1 und ein 4:0. Die Berner lagen nach dem fünften Durchgang am 11. August mit dem Punktemaximum an der Spitze, fünf Zähler vor dem damaligen Zweiten Luzern, sechs vor GC und sogar sieben vor Meister Basel. In den nächsten vier Spielen aber folgten für YB die Rückschläge: ein 1:2 gegen GC, ein 1:2 gegen Basel, ein 0:1 gegen Luzern und gestern Dienstagabend das 0:0 in St. Gallen. «Ein ganz wichtiger Punkt für uns, ein erster Schritt aus der Krise», fiel Christoph Spycher zu diesem torlosen Unentschieden ein.

Wie glücklich das Remis für seine Mannschaft zu Stande gekommen war, beschäftigte den früheren Nationalspieler kaum. Sie seien zuvor weder gegen GC noch in Basel oder gegen Luzern das schlechtere Team gewesen und hätten doch verloren. «Jetzt wurden wir dafür in St. Gallen für unsere gute kämpferische Leistung mit einem Punkt belohnt.» Nach diesen Unentschieden haben die Young Boys die Grasshoppers an der Spitze abgelöst, schon heute Abend aber können sie die Leaderposition wieder an GC, Basel oder Luzern verlieren.

Wölfli: «Warm geschossen»

Fakt ist, dass die Berner in der AFG-Arena von St. Gallen die eindeutig schwächere Mannschaft gewesen waren und keinen Moment wie ein Leader auftraten. Die St. Galler dominierten das Spiel klar, was auch die Statistik bestätigt. 17:2 Torschüsse, 9:0 Corners, dazu ein Chancenverhältnis von 9:2 – eindeutige Zahlen zu Gunsten der Ostschweizer. Dennoch war der gewonnene Punkt für YB-Goalie Marco Wölfli nicht gestohlen. «Wir mussten mit mehreren angeschlagenen Spielern in die Partie gehen, kämpften aber sehr solidarisch. Dieses Remis tut uns allen gut.» Das es nur wegen seiner eigenen herausragenden Leistung und mehrerer glänzenden Paraden überhaupt möglich geworden war, mochte er nicht gross erwähnen. «Ich wurde wesentlich mehr beschäftigt als in den ersten acht Partien. Die St. Galler haben mich richtiggehend warm geschossen. Das liebt jeder Torhüter.»

Die Berner Abwehr hielt mit sehr viel Glück dicht und blieb zum dritten Mal in der Meisterschaft ohne Gegentreffer. Zu denken geben müsste YB aber die offensive Wirkung. Zwei Treffer in den letzten vier Partien sind eine dürftige Bilanz. Mittelfeldspieler Moreno Costanzo fand aber auch dafür beschönigende Worte: «YB ist immer noch das Team, das in dieser Saison die meisten Tore erzielt hat.» Und dann kam er auf die Chance von Michael Frey zu sprechen, welche dieser eine Viertelstunde vor Schluss verpasst hatte: «Es wäre der Lucky Punch gewesen.» Und zugleich ein Hohn, ist anzufügen. Denn dieses YB hatte kein Tor verdient und schon gar nicht den Sieg.

Saibene: «Gut drauf»

Kein Zweifel: Die St. Galler waren zumindest der moralische Gewinner des Dienstagabends. «Sie sind mitten drin in einer ganz starken Phase», lobte YB-Trainer Uli Forte. Seit elf Spielen sind die Ostschweizer nunmehr in den drei Wettbewerben Super League, Schweizer Cup und Europa League ungeschlagen. Die letzte Niederlage, ein 2:3 in der zweiten Meisterschaftsrunde in Thun, datiert vom 21. Juli. «Wir haben super gespielt und hätten gegen YB den Sieg verdient», erklärte St. Gallens Trainer Jeff Saibene. Doch lange lamentieren über die verpassten Punkte mochte er nicht. Schliesslich geht es für ihn und seine Mannschaft Schlag auf Schlag weiter: Am Samstag steht das nächste Spitzenspiel in der Super League bei GC an, fünf Tage später folgt in der Europa League die Partie in Swansea. Saibene kündigt mit dem stetig gewachsenen St. Galler Selbstbewusstsein schon mal an: «Wir sind ganz gut drauf. Ich bin sicher, wir werden unsere starke Form auch in Zürich und in Swansea beweisen.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/10970554

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