 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 13. Juli 2013, 08:40 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
13.07.2013  Zitat: Kann Bickel die bösen Geister vertreiben?
YB nimmt nach zwei Krisenjahren und vier Trainerwechseln den nächsten Anlauf, sich dem FC Basel anzunähern. Die neuen Hoffnungsträger heissen Fredy Bickel und Uli Forte.
Nach der monumental gescheiterten Vorwärtsstrategie («Phase 3») unter der operativen Führung von Ilja Kaenzig drehte YB das Rad zurück. Der Klub holte jenen Mann zurück, der ihm um die Jahrtausendwende aus dem ärgsten Elend geholfen hatte. Die Rede ist von Fredy Bickel, der Ende 2002 nach einem erbitterten Machtkampf mit dem damaligen Verwaltungsrat Peter Jauch nicht ganz freiwillig von der YB-Bühne abgetreten war. Bickel, der danach als Sportchef mit dem FC Zürich etliche Erfolge feiern konnte (drei Meistertitel, ein Cupsieg), soll die Weichen stellen, damit die Young Boys am Ende einer Meisterschaft endlich wieder einmal zuoberst auf dem Treppchen stehen. Oder damit YB, wenn die Klasse und die Kasse nicht reichen für einen Meistertitel, zumindest einen Cupfinal für sich entscheidet. Angesichts der Stärke und Konstanz des FC Basel und des Sturzes des BSC Young Boys ins Mittelmass scheint ein Triumph im Cup einiges realistischer.
Alte Seilschaften
Offensichtlich ist, mit was für Leuten Bickel YB in eine bessere Zukunft führen will: mit alten Weggefährten aus Zürich. Bernard Challandes (bereits wieder weg), Harald Gämperle, Erich Hänzi, Milan Gajic, Steve von Bergen und Alain Rochat heissen die Personen, die Bickel nach Bern lotste im letzten Halbjahr. Dass er viele Vertrauenspersonen um sich schart, ist keine Überraschung. Dem heute 48-Jährigen war das Funktionieren im zwischenmenschlichen Bereich schon immer sehr wichtig. Spötter sagen, nicht Trainer Uli Forte sei der Hirte, der schaue, dass die Herde zusammenbleibe, sondern Bickel, der noch so gerne verdiente Schafe in seine Obhut nehme.
Der Druck nimmt zu
Nach dem Totalabsturz in der zweiten Saisonhälfte war Bickel schwergewichtig damit beschäftigt, das stark aufgeblähte Kader zu reduzieren. Nun, da diese Arbeit weit fortgeschritten ist, muss er zusammen mit Forte schauen, dass die verkleinerte und teilweise neu zusammengesetzte Gruppe möglichst schnell Erfolg hat. Doch herrscht in dem Team dank den neuen Gesichtern Steve von Bergen, Alain Rochat, Milan Gajic, Renato Steffen und Yuya Kubo auch wirklich ein neuer Geist? Ein Geist, der Erfolge möglich macht in Momenten, wo sie unmöglich scheinen? Schön wäre es.
Unbestritten ist: Einen weiteren Absturz kann sich YB in dieser Saison nicht leisten, weil dann noch mehr Zuschauer, Gönner und Donatoren dem Klub den Rücken kehren. Die wahrscheinliche Folge, da die Berner heuer im Europacup nicht dabei sind, wäre ein Betriebsdefizit von 10 oder mehr Millionen Franken. Keine schönen Aussichten für die YB-Besitzer Andy und Hans-Ueli Rihs, die weiterhin davon überzeugt sind, mit dem BSC in den nächsten Jahren Titel gewinnen zu können. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ka ... y/17373725
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 13. Juli 2013, 11:59 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
13.07.2013  Zitat: Von YB darf man Rang 2 erwarten
Die Aufbruchstimmung bei YB ist dieser Tage überall spürbar. Mal wieder soll alles besser werden und schöner. Und auf den ersten Blick sieht ja einiges bei den Young Boys vielversprechend aus.
Das Kader wurde ausgemistet, verkleinert, verbessert, mit dem akribischen, fordernden, ambitionierten Trainer Uli Forte ist ein echter Hoffnungsträger verpflichtet worden, Steve von Bergen kann der gesuchte Abwehrchef sein. Und die Fussballeuphorie, die in Bern nach drei schwierigen Jahren verschwunden ist, könnte mit einem guten Saisonstart aktiviert werden.
Mit starken Leistungen in den nächsten Wochen will YB die unselige Phase 3 endgültig vergessen machen. Nachwehen der kostspieligen Vorwärtsstrategie aber werden noch länger spürbar sein, nach dem 15-Millionen-Franken-Defizit 2012 droht auch für das Geschäftsjahr 2013 ein Millionenverlust. Zumal kein einträglicher Spielerverkauf bevorsteht und bisher kein neuer Hauptsponsor gefunden werden konnte. Dank den Rihs-Brüdern als Investoren kann sich YB solche Finanzkapriolen aber wenigstens leisten.
Entscheidend im Fussball sind Resultate, Titel, Triumphe. Wenn die neuen Verantwortlichen Zeit erhalten, etwas Nachhaltiges aufzubauen, darf YB mit seinem Stadion, seiner Fanbasis und seiner finanziellen Potenz davon träumen, in den nächsten drei Jahren einen Pokal zu gewinnen. In dieser Saison geht es für das Team aber vorerst darum, den gewaltigen Rückstand auf Branchenleader Basel zu verringern. Und man darf von den gut und breit besetzten Stadtbernern erwarten, Rang 2 zu erreichen. Sportchef Fredy Bickel setzt auf eine Wohlfühloase, die Stimmung in Team, Betreuerstab und Betrieb ist erheblich aufgehellt. Aber natürlich geht Bickel ein Risiko ein, weil er in erster Linie alte Weggefährten geholt hat. Das ist sein gutes Recht. Jeder Chef verpflichtet lieber Leute, die er schätzt und denen er vertraut – und nicht Menschen, die er nicht gut kennt. Wenn YB jedoch nicht auf Touren kommt, kann Bickels Vorgehen gegen ihn verwendet werden. Allerdings würde er dann auch kritisiert werden, wenn er ausschliesslich im Ausland frische Kräfte gefunden hätte.
Während sich YB nach dem ungenügenden Rang 7 letzte Saison deutlich steigern muss, steht der erstaunliche FC Thun vor der nächsten Spielzeit der Bestätigung. Dreimal in Serie sind die Oberländer Fünfte geworden. Das ist eine überragende Leistung, die sich als Bürde erweisen könnte. Die Anhänger sind anspruchsvoller geworden, und die Zuschauerzahlen waren ja bereits zuletzt eher enttäuschend. In der Super League kann Thun mit seinem homogenen Team aber erneut für Furore sorgen. Und im Europacup warten vielleicht bald attraktive Gegner. Zunächst geht es dort gegen den georgischen Vertreter Satschchere.
Es ist ein schmaler Grat, auf dem Thun mit seiner Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation wandelt. Auch grössere Teams mit einem breiten Kader wie Basel und YB büssten in den letzten Jahren oft Punkte ein, weil sie durch die kontinentale Zusatzbelastung und die langen Reisen geschwächt waren. Es wird die Aufgabe von Trainer Urs Fischer sein, diese Herausforderung geschickt zu moderieren. Und möglicherweise werden die Thuner, zumal sie einige verletzte Akteure zu beklagen haben, auf dem Transfermarkt noch einmal tätig werden müssen.
Und im Gegensatz zu YB, wo das Umfeld hektisch ist, könnten die Thuner auf eine Krise in Ruhe reagieren. Eine ihrer Stärken sind die kurzen, freundschaftlichen Wege zwischen den Entscheidungsträgern. Aber auch sie tun sich schwer bei der Geldbeschaffung. Und sie haben keine Mäzene im Hintergrund, die einen Verlust einfach übernehmen. Das ist ihr grosser Nachteil gegenüber den Young Boys. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15363461
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 13. Juli 2013, 16:14 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
13.07.2013  Zitat: Weshalb wir YB trotz allem lieben
Samstagabend um 19.45 Uhr geht die Fussballsaison 2013/2014 los – mit dem Klassiker YB gegen Sion. Obschon YB-Fans seit langem untendurch müssen, halten sie den Gelb-Schwarzen die Treue. An dieser Stelle erzählen BZ-Redaktoren eine Anekdote von ihrer Beziehung zu YB.
Wer wie ich vor 15 Jahren nach Lugano an einen YB-Match in der Nationalliga B reiste, sitzt auch heute Abend gegen Sion im Wankdorfstadion. Der schlechte Tabellenstand oder fehlende Titel waren für mich nie ein Grund, auf YB-Spiele zu verzichten.
Es war im Frühling 1998. Ein letzter Sieg am letzten Spieltag trennte YB vom Aufstieg in die Nationalliga A. Es gab nur ein Problem: YB-Fans waren damals in Lugano etwa so gerne gesehen wie heutzutage Polizisten auf dem Reitschulvorplatz in Bern. Zu viert fuhren wir ins Tessin. Mit einem Schal des Hockeyclubs Lugano im Gepäck, den wir gut sichtbar im Auto platzierten. Auf diese Art, so hofften wir, würden uns die berüchtigten Tessiner Hooligans trotz Berner Kennzeichen nicht in Stücke reissen. Die Hooligans warteten vor dem Stadion. Einer hatte einen Kampfhund dabei. Ich machte mir fast in die Hosen, als wir mit gespielter Unbekümmertheit den Schlägertrupp passierten. Es waren etwa zwanzig – sie hatten aber glücklicherweise kein Interesse an einer Konfrontation mit uns. Leider tauchten Gewaltbereite kurz darauf auch auf Berner Seite auf. Als die Schlägereien losgingen, sassen wir neben Stumpen rauchenden Tessinern auf der Haupttribüne und tranken Bier.
Mit Raketen gegen YB-Fans
Die Geschichte des Spiels ist rasch erzählt: 3.Minute: Morf schiesst Lugano 1:0 in Führung, 4.Minute: Studer gleicht für YB aus. Spätestens als Vukotic in der 35.Minute die Gelbschwarzen in Führung bringt, wissen alle im Stadion, dass auch auf der Haupttribüne ein paar Berner sitzen. Die restlichen YB-Fans haben ihr Leben im Gästeblock riskiert, wo sie von Tessiner Tifosi mit Feuerwerk beschossen wurden.
Admir Smaijc am Schloten
In der Halbzeitpause rauchte YB-Trainer Admir Smaijc hinter der Haupttribüne zwei 100-S-Marlboro en suite. Das Nikotin des YB-Coachs wirkte besser als jede Pausenansprache. Nach dem 2:1-Sieg feierte die YB-Familie den Aufstieg. Im Bauch der Haupttribüne duschten wir Fans die Spieler mit Bier. Auf der Heimfahrt im Stau vor dem Gotthard machten wir den Tatzelwurm und feierten den Aufstieg mit Tänzchen auf der Kühlerhaube des Autos. Tobias Habegger
Bier, Joint und Sermeter
Als wir 1986 im Kindergarten in Brügg bei Biel Fussball spielten, war ich fast immer Urs Zurbuchen. Er ist der beste Torhüter, den YB je hatte. An meinem 6.Geburtstag fuhr meine Grossmutter mit mir nach Bern und kaufte mir mein erstes YB-Lybli. Es ist, und das ist traurig, der letzte YB-Meisterdress.
Ich liebte YB, fast mein ganzes Leben lang. Am meisten während der wunderbaren Zeit im Neufeld, mit Bier und Joint und Gügi Sermeter. Irgendwann kam das neue, sterile Stadion, und mit jedem Jahr wurde auch das Team steriler. Ich weiss, einen Fussballclub liebt man für immer. Aber spätestens 2006, als der letzte Charakterspieler (Gügi) gehen musste, erlosch bei mir die Leidenschaft, ich konnte nichts dagegen tun. Heute bin ich froh, wenn YB gewinnt. Die Hoffnung auf neue, wunderbare Zeiten habe ich aufgegeben. Ich glaube, mir kann nur noch Urs Zurbuchen helfen. Fabian Sommer
Grün-weiss? Gelb-schwarz
Stolz schwenkte ich in der Kindheit die YB-Fahne. Tief in mir drin schlummerte aber ein – ja, ich gebs zu – St.-Gallen-Sympathisant. Das Matchprogramm vom Spiel zwischen YB und dem FCSG vom 26.April 1985 habe ich bis heute aufbewahrt. Warum St.Gallen? Meine Eltern sind Ostschweizer. Geboren und aufgewachsen bin ich aber in Bern – und «ä rächte Bärner Giu, dä isch für YB». Als YB 2005 erstmals im neuen Wankdorf gegen St.Gallen spielte, stand ich trotzdem in der Gästekurve und regte mich fürchterlich über ein Foul an YB-Spieler Carlos Varela auf. Prompt erntete ich böse Blicke von den St.-Galler-Fans. Spätestens da wusste ich endgültig: Mein Herz schlägt gelb-schwarz und nicht grün-weiss. Markus Ehinger
Glaube an YB
Die Freundin, die mein Mann und ich zum Znacht erwarteten, ist Pfarrerin. Beim Vorbereiten des Apéros gerieten wir plötzlich ins Grübeln: Könnte es sein, dass das Plakat «Glaube an YB», das ich in der Küche aufgehängt hatte, ihre religiösen Gefühle verletzen würde? Sollten wir das Plakat entfernen? Wir liessen es hängen. Religionsfreiheit, sozusagen.
Es stellte sich heraus, dass besagte Freundin wohl noch der viel grössere Fan ist als ich. Sie glaubt seit Jahren an YB. Lustigerweise hatte ich sie nie zuvor im Stadion gesehen. Und seither schon ein paar Mal: in Vollmontur mit Käppi, YB-Leibchen und Schal. Ich hoffe jetzt, dass diese Saison auch ihr «Chef» mal unser Team unterstützt. Mirjam Messerli
Meistertitel «nature»
Niemand war gelb gewandet auf der grossen Stehrampe im alten Wankdorf, als ich als Mädchen mit der Familie unter dem Nordturm stand. Schals, Hüte, Fahnen, Trikots in den YB-Farben gab es noch nicht. Aber es hagelte vier Meistertitel in den goldenen Fünfzigern. Schweizer-Meister-Titel «nature» sozusagen. Ohne Beilagen. Später erkannten die Vereine die Verdienstmöglichkeit im Fanshop. Und die alte YB-Fanin wurde an Geburtstagen und Weihnachten reich beschenkt: mit YB-Pfanntatzen und YB-Schals, -Hüten, -Lippenpomade und -Handyhüllen In den letzten Jahren waren das reine Trösterli. Die Leute meinten es ja gut. Aber die Hoffnung lebt, und darum hier das Versprechen: Wenn YB Meister wird, verzichte ich freiwillig auf alle Geschenke. Und geniesse das ganz «nature». Christine Nydegger
Wankdorf in Trümmern
«Am Samstag wird im Wankdorf wieder gespielt», sagte der Mann an der Preisverleihung. Bingo! Es war also gut zu erkennen. Die Stehrampe, die Türme, die Tiefstrahler: logisch, das Wankdorf. In tagelanger Arbeit hatte ich das YB-Stadion mit Lego nachgebaut und es stolz beim Loeb-Lego-Bauwettbewerb eingereicht. Es fehlte nichts: Nicht die riesige Parisienne-Werbung auf der Stehrampe, nicht der Totomat mit aufgeklebten Nümmerli. Die Tornetze hatte ich aus Orangennetzli zugeschnitten.
Tagelang war es im Loeb-Schaufenster ausgestellt. Und dann das Schreiben: Ich hatte gewonnen und war zur Preisverleihung eingeladen, an der ich eine grosse Legokiste überreicht bekam. Einige Tage nach der Preisverleihung konnten alle ihre Bauwerke im Loeb abholen. Mir wurde ein grosser Plastiksack in die Hand gedrückt. Und wo war das Stadion, das ich noch einige Tage zu Hause aufstellen und vor allem fotografieren wollte? Im Sack! In Hunderte von Legoteilen zerlegt! Das Wankdorf in Trümmern! Ich zerdrückte ein paar Tränen. Dabei hatte Loeb ja nur die Geschichte vorausgenommen. Jahre später, 2001, lag das Wankdorf tatsächlich in Trümmern. Tränen flossen bei mir damals nicht. Aber es kam etwas Wehmut auf. Wolf Röcken
Das gelbe Flutlicht
Mein erster YB-Match endete mit einer Niederlage. Es war ein Dienstag im Mai, wir fuhren Richtung Bern, endlich ins Wankdorf, ich war aufgeregt. Als wir vom Grauholz auf die Stadt herabblickten, sahen wir die grossen Scheinwerfer in den Himmel ragen. Ans Spiel erinnere ich mich nicht. Aber irgendwann gingen die Lichter an, der Rasen leuchtete fast gelb in der schwarzen Nacht. Am Ende hatte der FC Zürich zwei Tore erzielt und YB nur eines. Doch es war nicht irgendein Spiel, es war der 27.Mai 1986, drei Tage zuvor hatte YB alles klargemacht. Mein erster YB-Match endete mit dem Meisterpokal. Schon an jenem Abend erfuhr ich: YB-Niederlagen sind blöd. Später merkte ich: Pokale sind nicht alles. Vor allem aber weiss ich seither: Wenn im Wankdorf das Flutlicht angeht, ist alles gut. Johannes Reichen
Zu nichts zu gebrauchen
Zur Stunde, als sich im Jahr 1980 Jean-Marie Conz, Köbi Brechbühl und Co. im Wankdorf jeweils für die Heimspiele besammelten, war ich – 16-jährig – längst bereit, es mit dem FC Basel oder dem FC Zürich aufzunehmen. Am Spieltag, so überliefern meine Eltern, sei ich zu nichts zu gebrauchen gewesen. Nervöser als ein Rennpferd in der Startbox hätte ich darauf gewartet, in Fankluft gewandet meinen Fanmarsch vom Bahnhof ins Wankdorf machen zu können. Wohlgemerkt: Stunden vor dem Anpfiff.
Wohl meinem Umfeld, wenn YB siegreich war. Mit Niederlagen habe ich ganz schlecht umgehen können, sagen meine Eltern. Nach schwachen YB-Leistungen hätte ich fast körperlich gelitten. Eines ist sicher: In den Jahren zwischen 1975 bis 1990 ist bei mir – YB betreffend – der Grundstein für die Leidensfähigkeit gelegt worden. Eine Voraussetzung, die es heute noch braucht, um YB-Fan sein zu können. Vielleicht mehr denn je. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/20836167
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
sport_ch
|
Verfasst: Sonntag 14. Juli 2013, 08:33 |
|
Registriert: Samstag 31. Juli 2010, 12:02 Beiträge: 16
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Dienstag 16. Juli 2013, 09:09 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
16.07.2013  Zitat: Konkurrenz belebt YBYB-Trainer Uli Forte kann auf 26 Spieler zählen. Beinahe auf jeder Position stehen mehrere variabel einsetzbare Akteure zur Verfügung. Samuel Afum gilt als bester YB-Stürmer. Sommerpausenzugang Milan Gajic ist als Stammspieler fürs zentrale Mittelfeld vorgesehen. Pascal Doubai gehört dort die Zukunft. Und Alain Rochat, letzte Woche verpflichtet, ist als Linksverteidiger gesetzt. Dieses Spielerquartett fehlte wie Josh Simpson am Samstag beim 2:0-Sieg von YB am 1.Spieltag gegen Sion. Afum (Knieverletzung) fällt noch rund drei Wochen aus, Gajic (Oberschenkelprobleme) etwa fünf Wochen, während Doubai (Kreuzbandriss) und Simpson (schwere Beinverletzung) erst ab der Rückrunde zur Verfügung stehen. Und dennoch tobt bei YB ein heftiger Konkurrenzkampf. «Ich bin zufrieden mit dem Kader», sagt Trainer Uli Forte. «Es ist ein grosser Vorteil, wenn man Einwechslungen machen kann, ohne dass die Qualität sinkt.» Das Beispiel hinten linksRochat ist am nächsten Samstag in Lausanne spielberechtigt, er ist hinten links beinahe konkurrenzlos. Aber nur auf den ersten Blick. Marco Bürki agierte als Linksverteidiger weniger solid als im Zentrum, kann die Position aber wie François Affolter ausfüllen. Und Scott Sutter, rechts hinten zu Hause, erledigte die Aufgabe als linker Defensivspieler gegen Sion sehr ordentlich. Der zentrale Mittelfeldspieler Christoph Spycher schliesslich überzeugte viele Jahre in der Bundesliga bei Frankfurt und im Nationalteam als Linksverteidiger. In der YB-Equipe stehen 25 Akteure, dazu kommt Leonardo Bertone, der gegen Sion auf der Bank sass. Sie sind in der Grafik rechts berücksichtigt – je nur auf einer Position, selbst wenn sie vielseitig einsetzbar sind. Hervorgehoben sind zehn Spieler, die gegen Sion in der Startformation standen, und Rochat. Forte setzt gerne auf dieses 4-2-3-1-System, kann aber Moreno Costanzo nach vorne schieben und im 4-1-4-1 agieren. «Wir müssen flexibel sein», sagt Forte. «Ich kann mir vorstellen, mal zwei Stürmer aufzustellen.» Träumen von AbdiGesetzt bei YB sind Torhüter Marco Wölfli, Abwehrchef Steve von Bergen und Spycher. Sie sind die Säulen. «Es ist wichtig, eine stabile Achse zu haben», sagt Forte. Das findet auch Fredy Bickel. Das Ziel des Sportchefs war es, Almen Abdi als vierte Säule zu engagieren. Ein Stuhl steht auf vier Beinen ja auch besser als auf drei. Bickel hat die Verpflichtung des Aufbauers Abdi, der Udinese gehört und bei Partnerteam Watford trainiert, nicht aufgegeben. Aber er sagt: «Das wird schwierig.» Auch ohne Abdi ist YB personell gut aufgestellt. Zumal die Young Boys erstmals seit 2002 nicht im Europacup dabei sind und weniger Partien bestreiten müssen. Kaum ein Spieler kann sich eines Stammplatzes sicher sein. Sutter bedrängt Elsad Zverotic, Affolter ist nicht weit von Dusan Veskovac entfernt, auf den Flügeln machen Renato Steffen und Christian Schneuwly Druck, Yuya Kubo ist mit seiner Schnelligkeit wie Steffen ein perfekter Joker, der bald ins Team rutschen könnte. Und Afum sowie Gajic gehen davon aus, nach ihrer Rückkehr wichtige Rollen einnehmen zu können. Im Sturm jedoch hat Alexander Gerndt, der gegen Sion ein Tor schoss, nun einen Vorsprung auf Afum. «Es ist auf vielen Positionen eng», sagt Forte. Die wichtige VielseitigkeitUli Forte schätzt variable Fussballer sehr. Er sagt: «Ich bin froh, gibt es bei YB viele Akteure, die auf mehreren Positionen spielen können.» In der Defensive sind bereits einige Optionen erwähnt worden. Rochat kann zudem auch problemlos in der Mitte spielen, Zverotic im zentralen Mittelfeld, von Bergen hinten rechts. Polyvalenz ist auch vorne gefragt. Gonzalo Zarate ist wie Kubo gleich auf allen Offensivpositionen einsetzbar, Afum und Gerndt können am Flügel stürmen, Frey ganz vorne spielen und Schneuwly überall im Aufbau. «Diese Vielseitigkeit ist wichtig, damit man während eines Spiels rasch umstellen kann», sagt Forte. Bei dieser prominenten Konkurrenz wird es für einige junge Spieler schwierig, ins Team zu kommen. Die Talente könnten noch in dieser Transferphase, die bis Ende August dauert, ausgeliehen werden. Haris Tabakovic, Helios Sessolo und Bertone sind nicht älter als 20, sie benötigen Spielpraxis. Die jungen Frey und Kubo dagegen haben sich schon etabliert. Sie sind Konkurrenten in der Offensive.  http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14091440
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Dienstag 23. Juli 2013, 17:21 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
23.07.2013  Zitat: Berner Traumstart, Thuner Reisestress
YB hat den besten Saisonstart seit 2005 hingelegt – und der FC Thun reist heute nach Georgien.
ie Fussballwelt stimmt gerade sehr für die Young Boys. Auf Facebook und Twitter wird die aktuelle Tabelle der Super League von YB-Freunden fleissig gepostet – erstmals seit über drei Jahren (Mai 2010) sind die Stadtberner ja wieder Leader. «Wir sind sicher sehr gut gestartet», sagt YB-Trainer Uli Forte. «Aber wir müssen jetzt die Pace hochhalten und den Schwung mit-nehmen.» Der ehrgeizige Forte will die ersten Saisonwochen am nächsten Sonntag mit einem Heimsieg gegen den FC Thun veredeln. Setzt sich YB im Derby durch, wäre sogar der Start von 2005 übertroffen. Damals mussten die Young Boys vor der Eröffnung des Stade de Suisse mit zwei Auswärtspartien beginnen – und siegten souverän bei Xamax (3:1) und Yverdon (3:0).
Die Euphorie im Anhang jedoch wurde rasch gebremst, bei der Stadionpremiere in der Super League gegen GC verlor YB seine dritte Saisonpartie 0:3. Am Ende jener Spielzeit belegten die Stadtberner Rang 3.
Erstmals seit 2002 nimmt YB ja dieses Jahr nicht am Europacup teil. «So sparen wir sicher Kräfte», sagt Coach Forte. «Aber natürlich wären wir gerne dabei.» So wie die Thuner, die bereits heute mit einem Charterflug und relativ beschwerlich über Bukarest nach Tiflis reisen. In der georgischen Hauptstadt trägt Thuns Europa-League-Gegner Tschichura Satschchere seine kontinentalen Heimspiele aus. Und nach dem 2:0-Hinspielsieg am letzten Donnerstag wäre für die Oberländer übermorgen ein Ausscheiden gegen den Aussenseiter eine riesige Enttäuschung. In der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League würden die Thuner bereits am 1. und 8.August ja auf Sparta Prag oder Häcken (Hinspiel 2:2) treffen. «Das 2:0 ist für uns ein gutes Polster», sagt Thuns Coach Urs Fischer.
Viele Verletzte
Die sieben verletzten Thuner Akteure Milos Krstic, Nicolas Schindelholz, Nelson Ferreira, Luca Zuffi, Roland Bättig, Michael Siegfried und Kevin Bigler machen die Reise nach Georgien nicht mit, Stammtorhüter Guillaume Faivre dagegen ist dabei. Er wird aber vermutlich noch einmal durch den zuletzt überragenden David Moser ersetzt.
Die Thuner werden unmittelbar nach der Partie in Tiflis wieder über Bukarest zurück nach Bern fliegen – und am frühen Freitagmorgen landen. Am Freitagabend und am Samstag werden sich die Oberländer dann in Trainingseinheiten auf das Derby am Sonntag in Bern vorbereiten. Fürs Wochenende sind Temperaturen weit über 30 Grad angesagt. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24122993
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Donnerstag 25. Juli 2013, 09:08 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
25.07.2013  Zitat: Kampfeslustige Konkordat-Gegner
Die Gegner des verschärften Hooligan-Konkordates blasen zum Angriff – ungünstigen Vorzeichen zum Trotz.
Berner Fussballfans sind ein beharrliches Völkchen, nicht nur wenn YB in der Patsche steckt. Dass der Grosse Rat die Verschärfung des Hooligankonkordates im März deutlich annahm, hatte die Kampfeslust der Fans erst recht geweckt: Über 13'000 Unterschriften reichte das überparteiliche Referendumskomitee letzte Woche ein. Man will verhindern, dass die Durchführung von Fussballspielen künftig an Bedingungen geknüpft wird wie etwa ein teilweises Alkoholverbot im Stadion oder eine vorgeschriebene Anreiseroute.
Nun müsste man nur noch die Abstimmung gewinnen – woran allerdings kaum einer zu glauben scheint. Zu deutlich fiel die Niederlage der Gegner im Kanton Zürich aus, der im Juni als Erster über die Verschärfung befunden hat: Mit 85,5 Prozent winkten die Zürcher die Vorlage durch. In Zürich verlor man aber nicht nur haushoch, der Abstimmungskampf ging auch nach hinten los, wie Yannick Zryd, Mitglied des Gegnerkomitees und Sekretär der Jungen Grünen, am Telefon rekapituliert. «Wir konnten nicht das thematisieren, was wir eigentlich wollten: dass mit der Verschärfung die Fans kollektiv bestraft werden und wie bedenklich die Eingriffe in die Grundrechte sind.» Schlussendlich sei überall nur über Gewalt geredet worden, sagt Zryd mit kaum verhohlener Enttäuschung.
Der BSC YB bleibt neutral
Hoffnung, dass es in Bern anders laufen könnte, hegt man beim Fan-Dachverband Gäubschwarzsüchtig, der im Referendumskomitee eine tragende Rolle spielt. Clemens Friedli vom Dachverband gibt sich kampflustig, wenn auch nicht humorlos: «YB geht jedes Jahr in die Meisterschaft und will Erster werden – wir gehen in den Abstimmungskampf und wollen gewinnen.» Die Ausgangslage sei in Bern günstiger als in Zürich. «In Zürich hat man die Kampagnenarbeit erst auf das Referendum hin aufgenommen, wir beschäftigen uns seit eineinhalb Jahren damit.»
Nüchterner tönt es beim grünen Grossrat Blaise Kropf, der dem Co-Präsidium des Referendumskomitees angehört: «Man kann sich ja ausrechnen, dass auch in Bern kaum Chancen auf einen Abstimmungssieg bestehen.» Das verschärfte Konkordat zu kippen, sei aber auch gar nicht das Hauptanliegen: «Mit dem Referendum wollen wir aufzeigen, dass es nicht der richtige Weg ist, immer weiter an der Repressionsschraube zu drehen, wenn man gewaltfreie Sportveranstaltungen möchte.» Stattdessen müsse man in die Fanarbeit investieren, sagt Kropf. «Das wollen wir der Öffentlichkeit bewusst machen.»
Wichtig wäre der Rückhalt der Berner Profi-Sportklubs, die den Grossratbeschluss zähneknirschend akzeptiert hatten. Albert Staudenmann, Mediensprecher beim BSC YB, sagt: «YB hat zur Kenntnis genommen, dass sich der Grosse Rat deutlich für die Verschärfung des Konkordates aussprach. Jetzt nehmen wir das starke Zeichen der Fans zur Kenntnis.» Im Klartext: YB wird keine aktive Position beziehen im Abstimmungskampf. Für YB sei es das Wichtigste, sagt Staudenmann, dass die Umsetzung der Verschärfungen mit Augenmass durchgesetzt würde – wie Regierungsrat Hans-Jürg Käser (FDP) dies ja auch versprochen habe. Auch finanzielle Unterstützung für die Konkordatsgegner ist bei YB deshalb «bisher kein Thema».
Diese erhofft sich das Komitee stattdessen von Fan-Organisationen und Einzelpersonen. Auch die Grünen stellen einen Beitrag in Aussicht, konkrete Summen werden nicht genannt. Für das Milizkomitee geht es nun daran, die Kampagne zu konzipieren. Auf der Staatskanzlei nennt man noch keinen Termin für die Abstimmung, sie dürfte wohl frühestens im Februar 2014 stattfinden. http://www.derbund.ch/bern/kanton/Kampf ... y/31450985
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Dienstag 30. Juli 2013, 08:04 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
30.07.2013  Zitat: YB – der beste Saisonstart seit 54 Jahren
Nur die legendäre Meisterschaft 1959/60 war noch besser zum Saisonauftakt.
Drei Spiele, drei Siege – mit dieser Bilanz steht YB zum Saisonauftakt an der Tabellenspitze der Super League. Letztmals war das den Young Boys vor sage und schreibe 54 Jahren gelungen, als die legendäre Mannschaft um Heinz Schneiter und Geni Meier auf dem Weg zum vierten Meistertitel in Serie war. Zum Saisonstart 1959/60 siegte YB aber gleich sieben Mal in Folge.
So weit ist das Team von Trainer Uli Forte noch lange nicht. Doch YB ist nach drei Runden nicht nur die einzige Mannschaft ohne Punkteverlust, sie hat mit acht Treffern auch am meisten Tore erzielt.
Deutschunterricht für Kubo
Beim 3:2-Sieg im Derby gegen Thun feierten die YB-Fans vor allem einen, mit dem sie sich nur mit Gesten und Emotionen verständigen können: den 19-jährigen Yuya Kubo. Der Japaner erzielte seine beiden ersten Tore für YB und auch Trainer Forte gab an, bisher finde die Kommunikation vor allem «mit Händen und Füssen» statt. Zwei Mal pro Woche erhält Kubo Deutschunterricht. Bisher liess sich der Japaner von «Housi» Imboden vom Hotel zu den Trainings chauffieren. Imboden, seit 1999 Materialwart beim BSC YB, ist indes auch nicht bekannt dafür, ein Faible für die japanische Sprache zu besitzen.
«Diese Woche wird Kubo ein Auto erhalten. Aber natürlich fährt vorerst jeweils jemand von YB mit Yuya mit», beeilte sich YB-Sportchef Fredy Bickel anzufügen. Auf dem Fussballfeld findet sich der Japaner bereits gut zurecht, der helvetische Schilderwald aber ist eine andere Herausforderung.
Vertrag mit Frey verlängert
Bickel ist überzeugt, dass sich Kubo trotz der sprachlichen Schwierigkeiten integrieren wird. Sein Vertrag mit den Bernern hat bis zum Sommer 2017 Gültigkeit. Kubo ist am 24. Dezember 1993 geboren, mit Samuel Afum haben die Young Boys gleich noch einen zweiten «Weihnachtsstürmer» unter Vertrag. Das Geburtsdatum des Ghanaers wird mit 24. Dezember 1990 angegeben. Mit Michael Frey (19. Juli 1994) und Haris Tabakovic (20. Juni 1994) figurieren noch zwei weitere junge Stürmer im Kader. Und der 27-jährige Routinier Alexander Gerndt aus Schweden hat den Status eines Nationalspielers.
Zudem wirbelt mit dem venezolanischen Nationalspieler Josef Martínez (19. Mai 1993) bei Thun ein weiterer Stürmer, dessen Transferrechte bei YB sind. «Wir sind mit Stürmern gut dotiert», sagt Bickel. Und auch Uli Forte freut sich nicht nur über den überzeugenden Saisonstart seiner Spieler, sondern auch ein bisschen über die starken Leistungen von Martínez. «Bei Thun kann er zeigen, was er drauf hat. Das ist auch gut für YB», sagt Forte. «Nur wenn Martínez gegen YB trifft, wie er das am Sonntag gemacht hat, ist das nicht gut. Ich ärgere mich immer, wenn Leihspieler gegen uns Tore schiessen.»
Fall Frey: Absage an Aarau und Luzern
Zurzeit denkt YB nicht daran, einen weiteren Stürmer auszuleihen, auch Frey nicht. «Wir haben seinen Vertrag nun um drei Jahre bis im Sommer 2016 verlängert», sagt Bickel. Aarau wollte Frey zu Saisonbeginn ausleihen, YB winkte ab. Der YB-Sportchef: «Wir haben nicht nur Aarau abgesagt, sondern auch Luzern. Und Frey geht auch nicht zu Wohlen, wie ich irgendwo gelesen habe.» Forte ergänzt: «Frey ist bei uns Stammspieler, ein Klubwechsel kommt nicht infrage.»Für Tabakovic sieht Bickel vorerst noch eine andere Priorität: «Ich will, dass er seine KV-Lehre abschliesst, sie dauert noch ein Jahr. Aber wir leihen auch ihn nicht aus.»
Zurzeit wird lediglich die Ausleihe des 20-jährigen Mittelfeldspielers Helios Sessolo in Betracht gezogen. «Er braucht nun Spielpraxis und bei uns hat er zurzeit zu viel Konkurrenz», sagt Forte.
Sind alle Stürmer fit, hat Forte im Angriff mit Afum, Gerndt, Frey, Kubo und Tabakovic reichlich Auswahl, er kann aus dem Vollem schöpfen. In den ersten drei Spielen hat der Trainer das richtige Rezept jeweils gefunden. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/30600971
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 31. Juli 2013, 09:01 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
31.07.2013  Zitat: YB und SCB unter einem Dach
Ende September eröffnet in der Aarbergergasse ein Shop für YB- und SCB-Fans. Auch kleinere Vereine sollen in Zukunft im Laden einen Platz erhalten.
Badehosen, Badetuch, Duschgel in Puckform, Badeente, T-Shirts und vieles mehr sind in den Fanshops des SCB oder der Young Boys erhältlich. Während SCB-Fans im Universal-Sport in der Zeughausgasse bereits Utensilien ihres Clubs kaufen können, gibt es einen vergleichbaren Shop für YB-Anhänger in der Innenstadt nicht – noch nicht.
Denn Adcom Motion AG, offizieller Merchandising-Partner von YB und SCB, eröffnet voraussichtlich Ende September an der Aarbergergasse 63/Bollwerk 21 gleich neben dem In-Lokal Liquid einen Bern-Fanshop. Hier sollen vor allem Artikel der Stadtberner Topclubs verkauft werden. Aber nicht nur. «Wir entwickeln ein Bärn-Merchandising-Konzept, um die Marke Bern ins Zentrum zu rücken, damit auch kleinere Berner Vereine mitmachen können», sagt Andrea Schilter, Geschäftsführerin von Adcom Motion aus Zug. Sie sollen davon profitieren und ihre Fanartikel verkaufen können, ohne ein grosses eigenes Sortiment zu kreieren. Gut möglich, dass es also schon bald auch Schals und Pullover des FC Breitenrain oder des BSV Bern in der Innenstadt zu kaufen gibt.
Weitere Berner Produkte
Zwar sollen im neuen Shop in erster Linie Artikel der beiden grossen Sportvereine im Angebot sein, Schilter schliesst aber nicht aus, dass in Zukunft auch andere Berner Produkte verkauft werden könnten. «Wir gestalten und produzieren auch Bärn-Artikel und sind in Kontakt mit Bern Tourismus und weiteren Organisationen», sagt Schilter. Bern als Marke habe grosses Potenzial.
Wann genau der Bärn-Fanshop eröffnet wird, ist noch nicht bekannt, aber die Planung laufe und das Timing werde bald kommuniziert. Die Räumlichkeiten, in denen früher die Versicherung Sympany eingemietet war, werden derzeit umgebaut.
Der bisherige SCB-Fanshop im Universal-Sport wird Mitte September aufgelöst. Auf den Saisonstart des SCB am 13.September soll dafür der Webshop mit weiteren neuen Artikeln ausgebaut werden. Pünktlich zum Saisonstart Anfang Juli wurde der YB-Webshop bereits neu aufgebaut – mit über 30 neuen Produkten. Diese sind auch im Fanshop im Wankdorfstadion erhältlich. http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/10611783
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 3. August 2013, 06:22 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
03.08.2013  Zitat: Erfolgreichster Saisonstart seit 1959
10 Dinge, die YB-Coach Forte besser macht
Drei Spiele, neun Punkte. YB feiert den besten Saisonstart seit 1959. Baumeister des Erfolgs ist der neue Trainer, Uli Forte (39). Diese zehn Dinge haben sich unter seiner Führung verändert.
1. Unvoreingenommenheit Über Yuya Kubo machte man sich im Vorfeld lustig. Keiner wollte bei YB über den Wundertüten-Transfer Bescheid wissen. Forte interessierte das nicht. Er gab dem Japaner eine Chance – mit Erfolg! Seit seinem ersten Einsatz lieben sie in Bern ihren Sushi-Bomber.
2. Gegenpressing Forte hat ein Gegenpressing eingeführt. Dieses hartnäckige Pressing nach einem Ballverlust – wie es das Barcelona seiner besten Zeit demonstriert– hat gegen Sion und Thun schon zu Toren geführt. Noch kann die Mannschaft dieses Tempo aber nur über die halbe Spielzeit halten.
3. Captainfrage Forte hat Goalie Marco Wölfli vor Saisonbeginn die Binde weggenommen und Urgestein Christoph Spycher zum Captain gemacht. Sein Plan ist aufgegangen: Forte hat Spycher gestärkt und Wölfli den Druck genommen.
4. Identifikation Single Forte kommt bei den Fans an. Das ist sein Verdienst. Geduldig erfüllt er jeden Autogrammwunsch, besucht Fan-Lokale und hält Vorträge. Wegen seines Bartes gibt es schon Forte-Trikots mit der Aufschrift «Fear the Beard» («Fürchte den Bart»).
5. Freude Wer das YB-Training besucht, traut seinen Augen nicht. In der letzten Saison fühlte man sich oftmals wie auf einer Beerdigung. Jetzt wird gekämpft, gegrätscht und gelacht. Forte amtet auch mal in der Rolle des Schiris – und zeigt zur Gaudi seinen Spielern auch mal Gelb.
6. Patron Mit Steve von Bergen hat der Trainer den richtigen Abwehrchef. Der lautstarke Von Bergen ist zwar technisch limitiert, hält aber die Abwehr zusammen und organisiert geschickt.
7. Teamwork Forte bittet vor dem Training zum gemeinsamen Frühstück im Stadionrestaurant Eleven. Zudem mussten sich die Spieler im Trainingslager gegenseitig das Essen servieren. Solche Aktionen fördern Zusammenhalt und Teamwork.
8. Ersatzspieler Forte sorgt dafür, dass die Ersatzspieler zu Spielpraxis kommen. Zuletzt spielten Affolter, Bürki, Afum, Schneuwly, Tabakovic und Rochat in der U21 – und putzten Xamax 4:1 weg. Das gibt Selbstvertrauen für Einsätze im Fanionteam. Eine Degradierung in die U21 galt früher als Beleidigung.
9. Vorbild Forte bezog seine Wohnung mitten in der Stadt – und nicht ausserhalb oder in den edlen Aussenquartieren wie seine Vorgänger. Der Italo-Schweizer gilt als Workaholic. Er lebt vor, was er von Staff und Spielern erwartet. Wer nicht mitzieht, fliegt.
10. Fitness Im Gegensatz zur letzten Saison sind die Berner richtig fit. Assi Gämperle (Spitzname: «Dirty Harry») scheut sich nicht, den Spielern wehzutun. Mit der nötigen Fitness kann auch mal ein 0:2-Rückstand in einen Sieg umgewandelt werden wie gegen Thun. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 94291.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 26 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |