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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 19. Juni 2013, 19:03 
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Barbara Hayoz ist neue YB-Verwaltungsrätin

Die ehemalige Stadtberner FDP-Gemeinderätin Barbara Hayoz steigt als Verwaltungsrätin bei den Young Boys ein. Der zuletzt eher mässig erfolgreiche Club hat mit Hayoz eine ausgewiesene Finanzexpertin an Land gezogen.

Die 51-Jährige Betriebsökonomin gehörte von 2005 bis 2012 der Berner Stadtregierung an und war auch Vizestadtpräsidentin. Zunächst war Hayoz zwei Jahre Sicherheitsvorsteherin, übernahm dann aber 2007 ihre Wunschdirektion, die Finanzen.

In dieser Zeit gelang es ihr, vorzeitig einen alten Bilanzfehlbetrag abzubauen und sogar etwas Eigenkapital zu schaffen. Bei ihrem Abgang Ende 2012 zeigte sie sich stolz, dass die Stadt Bern finanzpolitisch nicht mehr die rote Laterne sei und an finanzieller Stärke zurückgewonnen habe.

Seit ihrem Rücktritt ist sie als Partnerin bei der Beratungsfirma Gullotti tätig und engagiert sich in verschiedenen Verwaltungsräten grösserer und mittlerer Unternehmen.

Eingefleischter Fan

Hayoz galt schon zu ihrer Amtszeit als Gemeinderätin als eingefleischter YB-Fan. Seit fünf Jahren ist sie auch im YB-Beirat aktiv. Dieses Mandat gibt sie nach ihrer Wahl in den Verwaltungsrat ab.

Hayoz wurde an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der Sport & Event Holding gewählt und damit auch in die Verwaltungsräte der BSC Young Boys Betriebs-AG und der Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion AG, wie aus einer Mitteilung dieser Aktiengesellschaften vom Mittwoch hervorgeht.

«Ich freue mich sehr, die Zukunft der Young Boys und des Stade de Suisse mitgestalten zu dürfen. YB und der Stadionbetrieb sind nicht nur für Bern und die Region, sondern weit darüber hinaus wichtige Eckpfeiler. Beide Unternehmen stehen vor spannenden Herausforderungen, lässt sich Hayoz in der Mitteilung zitieren.

Bei den YB-Verantwortlichen sieht man in Hayoz' Wahl einen Beweis für die Berner Ausrichtung der Holding. Hayoz werde mit ihrer Kompetenz und Vernetzung sehr wertvoll für YB sein, sagte Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger.


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/24586414

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Freitag 21. Juni 2013, 10:38 
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Kommentar: Aufbau des neuen YB-Teams macht bisher Sinn

Mit der Verpflichtung von Steve von Bergen ist YB ein echter Transfercoup gelungen.

Der 30-jährige Verteidiger Steve von Bergen ist im besten Fussballeralter. Er ist relativ schnell, ziemlich robust, äusserst routiniert – und Stammspieler im Schweizer Nationalteam! Von Bergen ist es zuzutrauen, in den nächsten Jahren der starke Abwehrchef bei den Young Boys zu sein. Er wird die zuletzt sehr wacklige Defensive stabilisieren. Zudem ist er mit seiner Mentalität, seiner Erfahrung und seinem tadellosen Charakter ein Führungsspieler, wie ihn dieses zuletzt so ungenügende YB dringend benötigt.

Man darf, wenn man will, ein Fragezeichen hinter die lange Vertragsdauer setzen. Aber von Bergen wäre nicht zu YB gekommen, wenn man ihm nur einen Dreijahresvertrag angeboten hätte. Und er wird im Mai 2018, wenn sein Fünfjahreskontrakt endet, 34 Jahre alt sein. So wie heute Stéphane Grichting, der letzte Saison bei GC unter Trainer Uli Forte als neuer Abwehrpatron derart viel Ruhe, Klasse und Sicherheit ausstrahlte. Jetzt ist von Bergen der von Forte sehnlichst erwünschte Chef in der YB-Verteidigung.

Der Zuzug von Steve von Bergen ist für YB ein Königstransfer. Gewiss ist der Schweizer nicht preiswert, aber sein Engagement macht Sinn. Sowieso hat Sportchef Fredy Bickel, seit Januar im Amt, bisher einen guten Job gemacht. Er hat das von seinen Vorgängern massiv aufgeblähte Kader in den letzten Wochen Spieler um Spieler entrümpelt – und gleichzeitig besser, homogener, schneller gemacht.

Und für den bald 30-jährigen Alexander Farnerud, der zu Torino wechselt, erhält YB sogar noch rund zwei Millionen Franken Ablösesumme. Jetzt muss Bickel noch einen Abnehmer für den sehr teuren Reservisten Michael Silberbauer finden – und einen Nachfolger für Farnerud. Gelingt das leihweise Engagement von Almen Abdi, wäre das die nächste Traumlösung für YB.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27981939

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Freitag 21. Juni 2013, 18:01 
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Überraschungsgast im YB-Trainingslager

Seit Mittwochabend befinden sich die Young Boys im Sommer-Trainingscamp im Saanenland. Am Freitag gab es überraschend Besuch von einem ehemaligen Trainer.

Arbeit an der Kondition und am Kollektiv steht im Trainingscamp der Young Boys in Gstaad im Vordergrund. Der Berner Tross reiste nach dem ersten Testspiel gegen den FC Aarau (1:2) am letzten Mittwoch ins Saanenland, wo Trainer Uli Forte an einem Fundament bastelt. Der Cheftrainer soll die verkorkste letzte Saison vergessen machen und die Hauptstädter wieder zu einer Einheit formen. Das Credo Fortes: «Mitenand».

Bis am 27. Juni logiert die Mannschaft von Uli Forte im Hotel «Arc-en-ciel» in Gstaad. Wie passend: Im alten Testament ist der Regenbogen ein Zeichen des Bundes, den Gott mit Noah und den Menschen schloss. Ein neues, starkes Bündnis innerhalb der Mannschaft ist auch das Ziel von Forte.

Es weht bereits ein Hauch von frischem Wind

Daher steht neben der Arbeit an der Physis und technisch-taktischen Einheiten vor allem die Teambildung im Zentrum des Berner Schaffens. «Wir sind gern im Saanenland, wo zahlreiche YB-Fans zuhause sind und wir perfekte Bedingungen für die kurze, aber intensive Vorbereitung vorfinden», sagt Sportchef Fredy Bickel, der am Donnerstag nach Gstaad nachgereist ist. «Das Trainingslager steht im Zeichen harter Arbeit, bietet aber auch viel Gelegenheit, sich zwischen den Trainings zu erholen und als Mannschaft näher zusammenzurücken.»

So folgt auf einen Morgen im Fitnessstudio im Zentrum von Gstaad am Donnerstagnachmittag der erste Spass-Event. Nach einer Wanderung in der idyllischen Bergwelt des Berner Oberlands durften sich die Spieler austoben und mit dem Trottinett wieder ins Tal blochen – natürlich mit der Vorgabe des Trainers, sich tunlichst nicht zu verletzen.

«Man spürt, dass die Mannschaft nach der schwierigen letzten Saison wie befreit an der Arbeit ist», sagt Medienchef Albert Staudenmann. «Die Trainings sind extrem hart und man merkt den Spielern am Abend jeweils an, dass ihnen die verschärften Einheiten in den Knochen stecken. Aber sie geben sich sehr viel Mühe und wirken gelöster, als zu Ende der Saison. Auch die positiven Ansprachen und die optimistische Art von Trainer Uli Forte kommen sehr gut an. Man kann wirklich sagen: Der frische Wind ist jetzt schon deutlich spürbar.»

Ein Überraschungsgast im Training

Zur Überraschung aller tauchte am Freitagmorgen ein unerwarteter Gast im YB-Training auf. Bernard Challandes, nach der Entlassung von Martin Rueda Temporär-Trainer bei den Bernern, stattete seinem ehemaligen Team spontan einen Besuch ab und zeigte damit, dass man sich nach der Saison nicht in Gram voneinander getrennt hatte. Der Romand hatte auch im Teamhotel das Mittagessen eingenommen und besuchte auch noch das zweite Training am Nachmittag.

Am Sonntag stösst dann auch Steve von Bergen zur Mannschaft. Der neue Abwehrchef kehrte am Freitag aus seinen Ferien in Spanien in die Schweiz zurück und wird am Sonntag in Gstaad offiziell den Medien, Fans und Sponsoren vorgestellt. Das anschliessende Testspiel der Berner gegen Servette in Saanen (16 Uhr) wird der ehemalige Palermo-Söldner allerdings erst einmal nur als Zuschauer verfolgen. Am Montag vergnügt sich YB beim River Rafting von Gstaad nach Châteaux-d’Oex.


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... r-30642340

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Montag 24. Juni 2013, 08:58 
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23.06.2013

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Re-Start bei YB

Bickel hat das Kader beinahe halbiert

von Eva Tedesco - Fredy Bickel stellt einmal mehr unter Beweis: Neustarts liegen ihm. Über 15 Spieler hat der YB-Sportchef seit Anfang Jahr von der Lohnliste transferiert.

Fredy Bickel läuft immer zu Hochform auf, wenn sein Verein in der Krise steckt, vor einem Umbruch und Neuanfang steht. Das war schon 1999 so, als er das totgesagte YB wieder auf Vordermann gebracht hatte und das war auch so, als er 2003 zum FCZ wechselte. Bickel formte zusammen mit Trainer Lucien Favre eine schlagkräftige Mannschaft, die den Weg an die Spitze zurückfand. 2013 steht nun YB vor einem Re-Start. Und Bickel hat schon ganz kräftig losgelegt.

«Ich führe keine Liste», sagt Bickel. Aber 20 Minuten. Neun Spieler (siehe Box) hat der umtriebige 48-Jährige bereits definitiv von der Lohnliste transferiert. Sechs Spieler sind ausgeliehen und sechs Spieler neu im Kader der ersten Mannschaft. Für drei Spieler werden noch Lösungen gesucht und mit Alain Nef steht eventuell der nächste Spieler vor einem Abgang.

«Ich habe zusammen mit Uli Forte offen kommuniziert», so Bickel, «wir haben Alain erklärt: Der FCL will dich. Trainer Forte sieht dich eher auf der rechten Abwehrseite. Aber Alain kann sich das nicht vorstellen und will sein Glück weiter in der Innenverteidigung suchen. Das kann ihm der FCL bieten. Wir haben gesagt: Überlege dir, was für dich das Beste ist und dann suchen wir eine Lösung.» Die Entscheidung des Abwehrspielers, der Vertrag bis 2015 hat, steht noch aus.

Wölfli ist bei YB enorm wichtig

Bickel weiter: «Es geht ja hier nicht nur um eine Reduktion der YB-Lohnliste, sondern immer auch um Menschen. Deshalb ist es mir auch wichtig, dass man den Spielern ehrlich sagt, was Sache ist. Klar ist auch, dass der eine oder andere im ersten Moment Mühe damit hat.» Und auch Aussenstehende, wie im Fall Roman Bürki, der Anfang Februar definitiv an die Grasshoppers abgegeben wurde. Viele hätten nicht verstanden, warum Bickel einen der besten Jungtorhüter an Ligakonkurrent GC verkauft und nicht selber behalten hat.

Bickel: «Man spürt bei YB, wie wichtig die Person Marco Wölfli für den Verein und für die Mannschaft ist. Hätte ich Bürki die Chance verbauen sollen, eine Nummer 1 zu sein? Oder doch lieber darauf bestehen, weil ich an seine Zukunft bei YB glaube? Es gibt zig Möglichkeiten mit so einem Fall umzugehen und einfach ist es in keinem.» Und am Ende ist meist der Sportchef der Buhmann, weil er in den Augen der Öffentlichkeit falsch entschieden hat.

Reduktion von über 40 runter auf 25

Bickel geht als Baumeister der neuen Young Boys unbeirrt seinen Weg. Muss er auch. Zum einen, weil er vom Vorstand seine Vorgaben hat und auch, weil er die Kaderliste von über 40 Spielern aus eigenen Stücken auf 23 reduzieren wollte. «Jetzt bin ich bei 25 und kann schon ganz gut damit leben. Die Basis ist gelegt. Der nächste Schritt muss nun ein kontinuierlicher Aufbau auf diesem Fundament sein.»

Abgänge definitiv seit Januar 2013:

Raul Bobadilla (FCB)
Roman Bürki (GC)
Alexander Farnerud (Torino)
Adriano De Pierro (Lausanne)
Alexandre Pasche (Servette)
Freddy Mveng (Sion)
Ammar Jemal (Africain Tunis)
Juhani Ojala (Terek Grozny)
Mario Raimondi (Rücktritt)

Zugänge 2013/14:
Trainer Uli Forte
Steve Von Bergen (Palermo/Ita)
Milan Gajic (FCZ)
Yuya Kubo (Kyo Sanga/Jap)
Renato Steffen (Thun)
David Von Ballmoos (U21, neu Profivertrag )
Haris Tabakovic (U21, neu Profivertrag)

Ausleihen:
Alexander Gonzalez (Aarau)
Ivan Benito (Wil?)
Josef Martinez (Thun)
Jan Lecjaks (Valerenga Oslo)
Matias Vitkieviez (St. Gallen)
Matteo Tosetti (Lugano)

YB U21 (Lösungen gesucht):
Michael Silberbauer
Leonardo Bertone
Samir Naili


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... t-12888460

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Montag 24. Juni 2013, 22:05 
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24.06.2013

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Ein Zuschauer im Blickpunkt

YB präsentierte gestern Neuzugang Steve von Bergen und gewann in Saanen ein Testspiel gegen Servette 2:1.

Wenige Stunden nach seiner Ankunft, er hatte bereits eine erste Trainingseinheit mit einer kleinen Auswahl von geschonten Spielern absolviert, präsentierte sich Steve von Bergen im Rahmen des Trainingslagers in Gstaad ein erstes Mal den Fans. Er ist der vorerst neuste Hoffnungsträger der Berner, die Erwartungen an ihn sind hoch.

50 Tore in 36 Partien hat YB letzte Saison erhalten, doch der 30-Jährige soll nicht nur die Defensive stabilisieren, sondern auch die schmerzlich vermissten Führungsqualitäten mitbringen. «Es ist genial, dass wir ihn verpflichten konnten. Er ist genau der Typ, den wir suchten», zeigte sich Trainer Uli Forte sehr zufrieden. «Er ist ein Leadertyp mit viel Erfahrung.»

Der 35-fache Nationalspieler war in den letzten sechs Jahren im Ausland engagiert, stieg vor wenigen Wochen mit Palermo in die Serie B ab. «Ich habe gespürt, dass YB mich unbedingt will», sagt von Bergen. Erste Gespräche hat es vor drei Wochen gegeben, dann sei alles sehr schnell gegangen: «Die neue Saison beginnt bereits Mitte Juli, daher war es wichtig, dass wir uns einigten.» Noch keine Gedanken hat sich der Verteidiger über die Ziele mit seinem neuen Verein gemacht, «dafür ist es noch zu früh». Für ihn ist klar: «Ich freue mich auf die neue Herausforderung, will YB weiterbringen und Verantwortung übernehmen.»

Stammspieler unter Hitzfeld

Von Bergen stand in allen Spielen der aktuellen WM-Kampagne in der Startaufstellung des Nationalteams, der Neuenburger ist bei Ottmar Hitzfeld gesetzt: «Ich habe mit Hitzfeld über meinen Wechsel gesprochen, aber schliesslich war es meine persönliche Entscheidung. Ich werde alles geben, um Stammspieler zu bleiben und mit der Schweiz an der WM 2014 teilnehmen zu können.»

Keinen Platz mehr in der Innenverteidigung hat nach dem Zuzug von Steve von Bergen Alain Nef. Forte sieht ihn als rechten Aussenverteidiger, doch der Zürcher ist über diesen Entscheid nicht glücklich. Fredy Bickel meint dazu: «Er hat Angebote von anderen Klubs, ich gehe davon aus, dass er wechseln wird.» Keine Neuigkeiten gibt es vom Sportchef zur Personalie Almen Abdi. «Ich bin nicht auf ihn fokussiert, auf meiner Liste stehen mehrere Namen. In den nächsten Tagen wird keine Entscheidung fallen.»

Spycher neuer Captain?

Gegen Servette testete Forte erneut viele Nachwuchsspieler, der erst 18-jährige Miguel Castroman entschied die Partie mit einem herrlichen Distanzschuss kurz nach der Pause. Christoph Spycher trug bis zu seiner Auswechslung die Captainbinde, Forte liess sich jedoch nicht in die Karten blicken und sagte nur: «Bis zum Ende des Trainingslagers habe ich mich entschieden, wer der neue Captain ist.» Es würde nicht überraschen, würde er nicht mehr Marco Wölfli heissen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/22583167

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Juni 2013, 06:36 
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26.06.2013

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Der harte Konkurrenzkampf bei YB

YB bereitet sich im Trainingslager in Gstaad auf die Saison vor. Der neue Trainer Uli Forte freut sich über den Konkurrenzkampf – und ist auf der Suche nach der richtigen Aufstellung.

Seit 9 Tagen arbeitet Uli Forte als YB-Trainer, und was er bisher gesehen hat, stellt ihn zufrieden. «Die Spieler sind sehr engagiert», sagt Forte. Und: «Der Konkurrenzkampf ist gross. Das passt mir.» Das riesige YB-Kader ist zwar in den letzten Wochen Spieler um Spieler verkleinert worden, aber weil Forte einige Nachwuchskräfte mit ins Trainingslager nach Gstaad genommen hat, sind dennoch weit über 20 Akteure im Gerangel um Stammplätze bei YB involviert. «Keiner kann sich ausruhen», sagt Forte.

Affolter neben von Bergen

Marco Wölfli ist als Goalie unumstritten, die jungen Yvon Mvogo (19 Jahre) und David von Ballmoos (18) sind zwar sehr talentiert, aber (noch) keine Konkurrenz für Wölfli. Dieser blickt auf eine wenig berauschende Spielzeit zurück – und geriet da und dort in die Kritik, einige wünschten sich gar die Rückkehr Roman Bürkis, den YB an GC verkaufte. «Wölfli ist ein starker Torhüter», sagt Forte. «Und er ist ein richtig wichtiger Spieler für YB.»

In der Viererkette vor Wölfli ist einzig von Bergen als Abwehrchef gesetzt. An seiner Seite ist Verteidigerbegabung François Affolter zu erwarten. Dieser muss sich nach schwierigen Jahren wieder stabilisieren und könnte von der Erfahrung von Bergens profitieren. «Affolter sollte den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen», sagt Forte. Dusan Veskovac ist der solide Herausforderer Affolters – und Marco Bürki die junge Alternative im Defensivzentrum.

Forte fordert Aufbauer

Rechts hinten stehen mit Elsad Zverotic, der auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, sowie Scott Sutter «zwei bestandene Super-League-Spieler» zur Verfügung, wie Forte sagt. Links in der Abwehr sieht es weniger feudal aus. Der 19-jährige Bürki ist ein Talent, agiert auf der Seite aber noch zu fehlerhaft und wirkt im Zentrum stärker. Der erst 17-jährige Thomas Fekete wiederum ist hinten links ein grosses Versprechen für die Zukunft. Und so ist Christoph Spycher der einzige YB-Spieler, der seine Klasse als Linksverteidiger bereits konstant unter Beweis gestellt hat. Allerdings ist der 35-Jährige mit seiner Ballsicherheit und Routine im zentralen Aufbau, wo er ohnehin lieber spielt, ebenfalls äusserst wertvoll.

Auch im Mittelfeld ist das Angebot an Kandidaten deutlich grösser als die Anzahl Positionen. Im 4-2-3-1-System, auf das Forte vermutlich setzen wird, sind neben Spycher und Zverotic auch Milan Gajic, Zugang von Zürich, sowie Regisseur Moreno Costanzo, Christian Schneuwly und der noch zu verpflichtende Ersatz für Alexander Farnerud Optionen für die Zentrumsrollen. «Wir brauchen noch einen torgefährlichen Mittelfeldspieler», sagt Forte. YB hofft ja auf ein leihweises Engagement von Udineses Almen Abdi.

Fünf Stürmer, eine Position

Auf den Flügeln dürften vorerst Raphaël Nuzzolo (links) und Gonzalo Zarate (rechts) die Nase vorne haben. Renato Steffen, neu von Thun, wartet auf seine Chance, auch Schneuwly, Costanzo und einige Stürmer können laut Uli Forte auf den Seiten spielen.

Die Angreifer Michael Frey, 18 Jahre jung, und Haris Tabakovic, seit wenigen Tagen 19-jährig, schliesslich dürften es trotz glänzender Perspektiven schwierig haben, schon Stammkräfte zu werden. Für die Position des einzigen Angreifers stehen gleich 5 Akteure zur Verfügung, und in der Hierarchie stehen Frey und Tabakovic hinter Samuel Afum, der vorerst verletzt fehlt (siehe Kasten), und Alexander Gerndt. Zudem taucht am 1.Juli ja auch noch der 19-jährige Yuya Kubo in Bern auf. Der Japaner überzeugt in der zweitobersten Liga seiner Heimat mit Spielwitz und Toren – und ist die Wundertüte bei YB.

Alle fünf Angreifer können auch in der offensiven Dreierreihe im Aufbau aufgestellt werden. Und so sagt Trainer Forte: «Jeder hat die Chance, sich in der Vorbereitung zu zeigen. Falls ein junger Spieler aber zu oft auf der Bank Platz nehmen muss, kann es besser sein, wenn er Spielpraxis bei einem anderen Verein sammelt.»

Denn die Young Boys müssen in dieser Saison nicht ein so grosses Kader unterhalten wie letztes Jahr, als sie in der Europa-League-Kampagne von Juli bis Dezember 12 internationale Partien bestritten.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30482285

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. Juni 2013, 09:14 
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29.06.2013

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Trotz Stadionverbot dürfen Fans wieder Spiele besuchen

YB-Fans mit Stadionverbot dürfen unter gewissen Auflagen wieder Fussballspiele im Wankdorf schauen. Das Projekt «2.Chance» wird bei Politikern kontrovers diskutiert.

In zwei Wochen startet die neue Fussballsaison. 45 YB-Fans dürfen die Spiele aber nicht live im Stadion verfolgen – sie sind mit einem Stadionverbot belegt. Je nach Schwere des Delikts haben Fans aber die Gelegenheit, am Projekt «2.Chance» teilzunehmen. «Fans mit Stadionverbot wird die Möglichkeit geboten, während einer bestimmten Zeit, auf Bewährung Heimspiele in Begleitung einer ‹Gotte› oder eines ‹Götti› zu besuchen», sagt YB-Fanarbeiterin Alexandra Herren. «Durch ihr Verhalten auffällig gewordene Stadionbesucher werden so frühzeitig erfasst und haben die Möglichkeit, im Rahmen des Projekts ihr Handeln zu überdenken und sich damit auseinanderzusetzen», sagt Herren.

Keine «2.Chance» bei Gewalt

Nicht zugelassen zu diesem Programm sind Fans, die wegen eines Offizialdelikts verbunden mit einer Verletzung der körperlichen und/oder psychischen Integrität, etwa durch rassistische, antisemitistische oder sexistische Aussagen, rechtskräftig verurteilt sind. Ebenfalls keine Chance auf eine zweite Chance haben Leute, gegen die aus diesen Gründen ein Strafverfahren geführt wird und die einen aktiven Eintrag in der sogenannten Hoogan-Datenbank des Bundesamts für Polizei aufweisen.

Aufwendiges Verfahren

Fans, die für das Projekt zugelassen sind, können bereits seit bald fünf Jahren einen Antrag an die Fanarbeit stellen. Ein zentraler Bestandteil des Projekts stellt das Anhörungsrecht dar. «Den Betroffenen wird in einem ersten Schritt und vor der definitiven Erteilung des Stadionverbots, die Möglichkeit geboten, bei der ausstellenden Stelle das rechtliche Gehör wahrzunehmen. Auf Wunsch mit Unterstützung der Fanarbeit», sagt Herren. Die Antragsteller werden den Verantwortlichen des BSC YB vorgeschlagen, und diese entscheiden in der Folge über eine definitive Teilnahmemöglichkeit. Die Fanarbeiterin bezeichnet das Projekt als «eine Integrationsmassnahme mit präventivem Charakter».

Nach einem Abschlussgespräch mit den Teilnehmern stellt die Fanarbeit YB gegebenenfalls ein Empfehlungsschreiben respektive einen Antrag um Aufhebung des Stadionverbots zu. Die Verantwortlichen von YB entscheiden dann über das weitere Vorgehen: Aufhebung des Stadionverbots, Weiterführung der Massnahme oder Reaktivierung des Stadionverbots.

Lob für das Fanprojekt

EVP-Grossrat Ruedi Löffel ist bekannt als Verfechter der Verschärfung des Hooligan-Konkordats, das unter anderem die ID-Kontrolle beim Stadioneingang vorsieht. Trotzdem befürwortet er das Projekt «2.Chance»: «Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient.» Löffel lobt das Projekt: «Es ist ein interessanter Ansatz, dass Leute, die einen ‹Seich› gemacht haben, mit einem ‹Götti› oder einer ‹Gotte› eine zweite Chance erhalten.» Auch Löffel meint, dass das Projekt einen präventiven Charakter für Fans habe. Er sieht allerdings Missbrauchspotenzial. Wenn man trotz Stadionverbot wieder ins Stadion gehen könne, fehle unter Umständen die abschreckende Wirkung. Löffel vertraut jedoch darauf, dass die Fanarbeit die Gesuche seriös prüfe. Fanarbeiterin Alexandra Herren betont, dass die Gesuche in jedem Fall sorgfältig geprüft werden. Die Eingabefrist ist kürzlich abgelaufen. Nur einige Fans haben ihr Dossier eingereicht. Ausserdem gebe es noch hängige Bewerbungen. Diese werden nun von der Fanarbeit und schliesslich von YB analysiert.

«Kein Präjudiz schaffen»

Aus «liberalen und freiheitlichen» Gründen ist SVP-Grossrat Erich Hess zwar gegen eine Verschärfung des Hooligan-Konkordats, trotzdem kritisiert er das Projekt «2.Chance». «Die Leute mit Stadionverbot haben massiv gegen die Stadionregeln verstossen. Diese Strafen müssen aufrechterhalten bleiben, sonst schaffen wir ein Präjudiz», meint Hess. «Die Fans sagen sich dann: Ich kann ja ‹Seich› machen und komme mit einem ‹Götti› dann trotzdem wieder ins Stadion.»

YB ist Pionier im Kanton Bern

Obwohl das Projekt ein Erfolg ist, haben bisher andere Berner Fussball- und Eishockeyvereine das YB-Model noch nicht übernommen (siehe Kasten oben). Zwar loben sie das Projekt der Young Boys, aus unterschiedlichen Gründen sei aber so etwas bei ihnen nicht möglich oder geplant. Beim FC Thun fehlen die Ressourcen, und bei den SCL Tigers setzt man auf den Dialog zwischen Fans und Fanarbeit. Wie bei YB gibt es auch beim EHC Biel einen regen Austausch zwischen Fans und Verein. Die Mehrheit der Vereine informiert auch sonst nicht so transparent wie YB. Fast gar nicht zur Thematik äussern will sich der SCB.

http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/28664624

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Juli 2013, 11:44 
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Yvon Mvogo: ''Black Cat'' auf dem Sprung

Portrait über Yvon Mvogo

http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2013/2014
 Beitrag Verfasst: Montag 8. Juli 2013, 10:09 
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08.7.2013

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Von Bergens Ferienort ist wieder sein Zuhause

Nach sechs Jahren im Ausland ist Steve von Bergen wieder in der Heimat. Der 30-jährige Neuenburger ist der neue Patron der YB-Abwehr.

Steve von Bergen ist zurück in der Schweiz. Er soll bei den Berner Young Boys nicht nur die Defensive stabilisieren, sondern auch die Mannschaft führen. «Ich will diese Verantwortung unbedingt übernehmen. Ich komme ja als erfahrener Spieler, der im Ausland war, und als Nationalspieler», erklärt der Innenverteidiger.

Bisher galt Von Bergen indes nicht als Lautsprecher. «Ich dirigiere vor allem auf dem Platz, weniger in der Kabine. Aber dort ergreife ich nun auch das Wort. Mit Christoph Spycher, Marco Wölfli und mir haben wir erfahrene Spieler, die eingreifen, wenn etwas gegen die Mannschaft läuft oder etwas nicht stimmt.» Für den Romand bildet eine «gut funktionierende Gruppe» die Basis für den Erfolg. Und den braucht YB dringend. Das weiss auch Von Bergen, der bei seinen Auslandstationen Hertha Berlin, Cesena und zuletzt Palermo dreimal abgestiegen ist: «YB gehört unbedingt in die Europa League. Der vierte oder fünfte Platz muss das Ziel sein.» Der zweifache Schweizer Meister mit dem FC Zürich (2006, 2007) dürfte mit einem fünften Platz jedoch kaum zufrieden sein. «Primär will ich mit YB eine gute Saison spielen, das erhöht gleichzeitig die Chance, meinen Platz im Nationalteam zu erhalten.»

«Will meinen Fünfjahresvertrag erfüllen»

Einen möglichen Wechsel zu einem ambitionierten europäischen Klub schliesst Von Bergen nicht aus. «Aber meine Gedanken zielen dahin, dass ich meinen Fünfjahresvertrag bei YB erfüllen will. Ich bin von diesem Wechsel überzeugt.» Auch weil Von Bergen mit Frau Haira und Tochter Alessia (eineinhalb Jahre alt) in seiner Heimatstadt Neuenburg leben kann. «Das ist schön, aber im Moment noch etwas merkwürdig. Schliesslich war Neuchâtel die letzten sechs Jahre mein Ferienort.»

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 9. Juli 2013, 16:06 
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